Anomalien in der Zeitreihe des mittleren Sterbealters seit Corona

16. April 2022von 5,6 Minuten Lesezeit

Natürliche Sterbezyklen folgen normalerweise gewissen epidemiologischen Regelmäßigkeiten. Fallen wichtige Parameter aus dem Rahmen des Üblichen, ist etwas im Busch. Die Corona-Jahre 2020 und 2021 wiesen Anomalien auf, die auf menschengemachte Ursachen hindeuten.

Das mittlere Sterbealter (MAD, Mean Age at Death) ist eine sensible Kenngröße zur epidemiologischen Lagebeurteilung. Es kann direkt aus den „Sonderauswertungen Sterbefälle“ von Destatis [1] errechnet werden, da Anzahl und Alter der Gestorbenen ausreichen. Steigt der Wert, kann das an Übersterblichkeit der Alten oder Untersterblichkeit der Jungen liegen und umgekehrt. Man kann sich das als Bewegung einer Wippe vorstellen.

Für gewöhnlich pendelt das MAD in Deutschland in einem Toleranzband von ±0,5 Jahren um einen Erwartungswert, der seit mindestens zwei Dekaden linear mit 0,19 p. a. steigt (Abb. 1). Winterliche Grippe- und sommerliche Hitzewellen äußern sich als positive Ausreißer. Das MAD oszilliert mit den Jahreszeiten. Im Winter liegt es stets höher als im Sommer. Maximalwerte werden in der Regel im Spätwinter oder Vorfrühling erreicht.

Abb. 1: Mittleres Sterbealter, wochenweise seit 2000 (ohne die seltenen 53. Kalenderwochen (KW))

In den Jahren 2020 und 2021 zeigten sich gravierende Abweichungen vom beschriebenen Schema. Zur genaueren Betrachtung siehe Ausschnittvergrößerung (Abb. 2).

Abb. 2: Mittleres Sterbealter wochenweise seit 2019, trendbereinigt. Markierungen: Hitzewellen (orange), Maximum Ende 2020 (magenta), Minimum Frühjahr 2021 (grün), lokales Maximum Ende 2021 (blau). KW53 2020 ist nicht enthalten.

Das Jahr 2019 zeigte bis auf eine Hitzewelle keine Auffälligkeiten. Dieses Muster setzte sich trotz Corona bis weit ins Jahr 2020 fort.

Das Jahr 2020

Der Anstieg Ende 2020 erscheint auf den ersten Blick vergleichbar mit dem Signal schwerer Grippewellen. Alle bisher verzeichneten Grippewellen erreichten aber ihr Maximum erst im Zeitraum Januar bis März. Hier trat es vor der Jahreswende auf. War das Zufall? Dagegen spricht Abb. 3.

Abb. 3: Allgemeines, wöchentliches Sterberisiko 2000 bis 2020, Verlauf 2020 (rot), Mittelwert (schwarz). Der Farbverlauf blau-grün kennzeichnet den Einfluss der zunehmenden Überalterung (länger zurückliegende Jahre in Blau). Das wöchentliche Sterberisiko berechnet sich aus der Summe der Sterbefälle einer Woche dividiert durch die Bevölkerungszahl zu diesem Zeitpunkt.

Starke Abweichungen vom Mittelwert des Sterberisikos sind zur typischen Grippezeit nichts Ungewöhnliches; etwas schwächer ausgeprägt auch während der Hitzewochen. Gegen Jahresende lag die Punkteschar zwischen 2000 und 2019 stets nah am Mittelwert. In 2020 (rote Linie) war das deutlich anders. Ab KW42 entfernte sich die Kurve zunehmend von den Erwartungswerten. Ein in 20 Jahren einmaliges Signal dieser Stärke kann schwerlich Zufall sein. War es COVID-19? Die Altersverteilung des Risiko-Verhältnisses RR im Zeitraum KW49-52 würde wohl zum Risikoprofil von COVID-19 passen (Abb. 4).

Abb. 4: Risikoverhältnisse RR in den letzten 4 Kalenderwochen (KW49-52) der Jahre 2000 bis 2020, jeweils in Relation zum Vorjahr. Schwarz: 2020.

Besonders in den Kohorten über 70 war das Sterberisiko stark erhöht, aber auch bei Jüngeren bestand ein moderat erhöhtes Risiko. Trotz der damaligen COVID-19-Welle erscheint dies als Erklärung aber nicht hinreichend zu sein. In den KW49-52 2020 starben insgesamt 96.885 Menschen, davon laut worldometers.info 13.967 an und mit COVID-19, also lediglich 14%. Zudem entfällt davon ein Großteil (die „mit Corona“ Gestorbenen) auf ganz andere Sterbeursachen. Ein Anstieg des Sterberisikos in den nach Absolutzahlen dominierenden Kohorten >80 auf über 30% ist mit COVID-19 alleine also nicht zu begründen. Unplausibel am offiziellen Corona-Narrativ ist in diesem Zusammenhang außerdem, dass ein neues Virus ein Land erreicht, dessen Bewohner angeblich keine Immunität besitzen, danach zunächst monatelang zirkuliert, ohne Spuren in den Meldezahlen zu hinterlassen und erst dann schlagartig die Sterblichkeit in die Höhe treibt.

Das Jahr 2021

Nach der winterlichen Sterbewelle sank das MAD erwartungsgemäß rasch auf normale Werte, um direkt zur nächsten Anomalie überzuleiten (Abb. 2, grüne Markierung). Die MAD-Werte im ersten Jahresdrittel sind die niedrigsten der gesamten Zeitreihe, und auch während des Sommers stiegen sie nur zögerlich an. In einem vorherigen Artikel [2] wurde bereits herausgearbeitet, dass dies an einer Übersterblichkeit jüngerer Altersgruppen lag und mit der Impfkampagne zu tun haben muss. Auch hier kann COVID-19 nicht die Erklärung sein, nicht wenn Junge betroffen sind und erst recht nicht im Sommer.

Gegen Ende 2021 folgte ein Muster, das ebenfalls seinesgleichen sucht (Abb. 2, blaue Markierung). Meiner Ansicht nach ist es das Interessanteste. Nach einem lokalen Maximum in KW44 sank das MAD über einen Zeitraum von 9 Wochen wieder ab! Normalerweise geht es am Jahresende aufwärts in Richtung Frühjahrsmaximum, und auch die Todesfälle mit positivem SARS-CoV-2-Test stiegen in diesem Zeitraum um den Faktor 10 an. Wie kann das sein? Zur Erklärung muss man hinzuziehen, welche Altersgruppen wann und in welcher Frequenz geimpft wurden. Im Spätsommer 2021 begannen die ersten Boosterimpfungen, und zunächst waren Ältere an der Reihe. Wenn diese Impfungen mit einem erheblichen Sterberisiko verbunden sind, musste zwangsläufig das MAD ansteigen. In der Folgezeit wurden vermehrt Junge geboostert, und unter dem Einfluss staatlicher Repressalien kamen Erst- und Zweitimpfungen bei Jugendlichen und Kindern hinzu. Laut ourworldindata.org erreichte die Impffrequenz am 21. Dez. 2021 (KW51) ihren Spitzenwert. An diesem Tag wurden 1,13 Mio. Menschen geimpft. Offenbar waren die Folgen so stark, dass sie sowohl die natürliche Dynamik als auch die Auswirkung der ansteigenden COVID-19-Sterbezahlen auf das MAD ins Gegenteil umzukehren vermochten.

Zusammenfassung

Die Zeitreihenanalyse eines simplen statistischen Kennwerts bringt das offizielle Narrativ einer gefährlichen Seuche, einer sicheren und wirksamen Impfung und des Nutzens anderweitiger Interventionen ins Wanken. Die beobachteten Anomalien sind allesamt nicht durch COVID-19 erklärbar, müssen aber mit den Reaktionen darauf zusammenhängen.

Speziell der altersspezifische, zeitliche Verlauf der Impfkampagne spiegelt sich im MAD wider.

Während in den auffälligen Befunden aus 2021 die schädlichen Impffolgen dominieren, bleibt im Dunkeln, was sich Ende 2020 zugetragen hat. Offenbar waren vor allem Hochbetagte betroffen, insbesondere Bewohner von Pflege- und Behandlungseinrichtungen, die staatlich verordneten Zwangsmaßnahmen und medizinisch-ökonomischen Leitlinien und Zwängen ausgesetzt waren und weiter sind. Hier herrscht dringender Aufklärungsbedarf, denn es ist zu befürchten, dass Missstände vorlagen, die weiterhin fortbestehen und früher oder später jeden treffen können.

Referenzen

  1. Destatis, Sonderauswertung Sterbefälle, Dokument vom 12.04.2022

  2. Ulf Lorré, Sterben in Deutschland 2021 – Berechnung des Impfrisikos: Heilsbringer oder Todesspritze?

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich veröffentliche sie aber gerne, um eine vielfältigeres Bild zu geben. Die Leserinnen und Leser dieses Blogs sind auch in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.

Über den Autor: Ulf Lorré ist Elektroingenieur der Fachrichtung „Biomedizinische Technik“. Er schreibt unter Pseudonym.


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22 Kommentare

  1. Carda 16. April 2022 at 21:24Antworten

    Die Corona-Impfung begann am 27.12.2020 „zuerst in Altenheimen und Pflegeeinrichtungen“, aber selbst in Hospizen. Das waren noch 5 Tage, an denen 2020 gestorben werden konnte, auch an einer Impfung.

  2. Bertram Burian 16. April 2022 at 20:31Antworten

    Sehr wichtige Untersuchung! Im Prinzip konnte man das schon Ende 2020 erkennen:https://tkp.at/2021/01/29/offizielle-zahlen-belegen-unmissverstaendlich-lockdowns-toeten/

  3. Taktgefühl 16. April 2022 at 16:21Antworten

    In der RKI-Sonderauswertung Sterbefälle werden die Sterbefälle nach Regionen, m/w (diverse sterben scheinbar nicht) usw. unterteilt. Praktisch steckt da sehr Haarspalterei drinnen. Ich lege das Gewicht auf die Gesamtsterbefälle nach Altersklassen. Die müssen umgerechnet werden auf 10er-Schritte.

    Jetzt läßt sich ein Diagramm nach Altersklasse erstellen. Darüber legt man das Diagramm der Covid-19-Sterbefälle nach Altersklassen. (statista)
    Beide Kurven sind identisch.

    Dann berechnet man die Summen der bis 10 Jährigen, bis 20 Jährigen usw. und errechnet den prozentualen Anstieg je Klasse zur vorherigen Klasse,
    Dasselbe tut man bei den Covid-19-Sterbefällen.

    Beide %-Kurven werden wieder als Diagramm mit Altersklassen dargestellt (10er-Schritte). Zuerst fällt auf, daß die %Kurven einen deutlich anderen Verlauf haben als die nach Altersklassen. Auf den ersten Blick scheinen sie einen identischen verlauf zu haben.

    Die Covid-19-%Kurve schießt allerdings zwischen der Klasse der bis 30 Jährigen um 275% in die Höhe, während die %Sterbekurve nur um 5,52% ansteigt. In der unteren Klasse findet bis zum 50sten Lebensjahr eine starke Verscheibung bei der Covid-19-%Kurve in die untere Altersklasse statt. Ab 50 Jahren sind sie erst wieder im Gleichlauf.

    Die Diagramme herzustellen, ist nicht schwer, es ist nur ein bißchen Arbeit, weil sch PDF-Daten nicht in Tabellenkalkulationen kopieren lassen.

    Altersklassen Covid-19 mit Prozentangaben
    10 – 38 – 0.00%
    20 – 40 – 5.26%
    30 – 150 – 275.00%
    40 – 490 – 226.67%
    50 – 1358 – 177.14%
    60 – 5151 – 279.31%
    70 – 12912 – 150.67%
    80 – 26872 – 108.12%
    90 – 56808 – 111.40%
    100 – 26670 – -53.05%

    Altersklassen Sterberate nur in Prozent

    10 – 0.00%
    20 – 5.84%
    30 – 5.52%
    40 – 162.50%
    50 – 131.33%
    60 – 262.97%
    70 – 104.04%
    80 – 68.75%
    90 – 83.53%
    100 – -47.19%

    So, hoffentlich bleiben die Zahlen auch nach dem Absenden an Ort und Stelle.

  4. Florian 16. April 2022 at 15:40Antworten

    Michael R
    16. April 2022 at 14:28

    Wir können die Testanzahl auch weglassen und nehmen sattdessen den positiv Test Prozentsatz nehmen, welcher 2021 wesentlich höher war als 2020.
    Aber bitte nicht mit Omikron argumentieren. Die Variante war erst Ende November in Deutschland existent.
    Anhand der höheren positiv Test Prozentzahl hätten 2021 statistisch noch viel mehr Menschen sterben müssen als 2020.
    Aber was soll´s. Ihr glaubt ja eh bereits an V – AIDS, Turbokrebs, Genveränderung und was angeblich noch alles durch die Impfung ausgelöst wird. Wenn ich richtig informiert bin kommt das alles im Herbst. Der Fuellmich setzt jetzt noch einen drauf und behauptet dass man nach der Impfung HIV positiv wird obwohl man nicht HIV hat. .
    Jede Woche ein neue Theorie um die Leute bei Laune zu halten.

    • Michael R 17. April 2022 at 8:31Antworten

      Dass Ihr Text hier keine Antwort auf meine Fragen liefert, wissen Sie selbst. Es hätte mich auch sehr gewundert, wenn Sie eine plausible Erklärung dafür gehabt hätten, warum die Impfung auch nach der dritten Verabreichung nicht verhindern konnte, dass sich Covid weiter ausbreitete. Bei Omikron versagt sie schließlich vollständig. So viel zum Thema „Wirkung“.

      Was die „Sicherheit“ betrifft, glaube ich gar nichts, sondern ich beobachte. Es gibt jeden Tag neue Nachrichten über Bürgermeister, Vereinsvorstände, Schauspieler, Sportler etc., die „plötzlich und unerwartet“ verstorben sind. Und auch in den allgemeinen Todesanzeigen tauchen immer mehr Menschen auf, die vorzeitig gestorben sind. Auch und gerade jetzt, wo Covid zunehmend in den Hintergrund tritt. Im März sind über 11.000 Menschen mehr gestorben als letztes Jahr. Warum?

  5. Florian 16. April 2022 at 15:00Antworten

    Ulf Lorré
    16. April 2022 at 13:46
    “ Die sinkende IFR ist eine evolutionär bedingte Eigenschaft späterer Virusvarianten, die unabhängig von Impfungen besteht“
    Absolut richtig, allerdings ist Omikron erst am 27.11.2021 erstmalig in Deutschand nachgewiesen worden.
    Spielt demnach für 2021 keine Rolle mehr.

    • Ulf Lorré 16. April 2022 at 18:06Antworten

      @Florian
      Die IFR ist nicht erst mit Omikron gesunken. Erste Berichte über eine Verschiebung des Symptom-Schwerpunkts hin zu den oberen Atemwegen kamen aus UK schon bei früheren Varianten. Ob Omikron in 2021 keine Rolle mehr spielte, ist nicht abschließend geklärt. Auf Telegram gibt es den Kanal „Infos Second Wave“, wo jemand das bisherige Zahlenwerk mit einer Wavelet-Synthese nachbaut; ich glaube auf Basis des SIR-Modells. Danach muss Omikron in Deutschland schon Ende Juli 2021 erstmalig aufgetreten sein.

  6. Florian 16. April 2022 at 10:50Antworten

    Es braucht schon zeimlich viel Fantasie um ihre Theorien nachvollziehen zu können.
    Worauf sie immer wieder vergessen ist dass die Todesfälle zeitversetzt zur Infektion auftreten.
    Viele Erkrankte kämpften wochenlang um ihr Leben auf dem Intensivstationen.
    Ihre Betrachtungsweise ist leider auch sehr subjektiv geprägt.

    „In einem vorherigen Artikel [2] wurde bereits herausgearbeitet, dass dies an einer Übersterblichkeit jüngerer Altersgruppen lag und mit der Impfkampagne zu tun haben muss“

    Gegendarstellungen die ihre Theorien ad absurbum führen gibt es jede Menge

    • Michael R 16. April 2022 at 11:48Antworten

      Welche Theorie/Erklärung haben Sie denn dafür, dass am Ende des ersten Corona-Jahrs, 2020, mit dem Auftauchen eines völlig neuartigen Virus und ohne Impfstoff weniger als 50.000 Corona-Tote, am Ende des Jahres 2021, mit Impfstoff und rund 75% Geimpften aber weitere 65.000 Corona-Tote zu beklagen waren?

      • Florian 16. April 2022 at 13:03

        @Michael R
        Deutschland 2020 1,72 Millionen Infektionen, 50.000 Todesfälle
        Deutschland 2021 5,46 Millioinen Infektionen, 60.000 Todesfälle

        Beachtlich wenig Todesfälle für die mehr als dreifachen Menge an Infizierten.
        Wie es ohne Impfung ausgesehen hätte werden wir wohl nie erfahren.

      • Ulf Lorré 16. April 2022 at 13:46

        Wie es ohne Impfungen aussieht, nämlich besser, können Sie an anderen Ländern studieren. Die sinkende IFR ist eine evolutionär bedingte Eigenschaft späterer Virusvarianten, die unabhängig von Impfungen besteht.

      • Michael R 16. April 2022 at 14:28

        @Florian: „Infektionen“ meint wohl eher positive Testergebnisse. In 2020 wurde im Gegensatz zu 2021 weitaus weniger getestet. Positive Tests sagen nichts darüber aus, ob die Person auch erkrankt war. Umgekehrt sagt das Fehlen von Testergebnissen (zB in 2020) nichts darüber aus, wie viele Personen tatsächlich erkrankt waren. Jedenfalls lässt sich eine Relation nicht herstellen.

        Aber selbst wenn die Zahl positiver Tests ein Argument wären, stellt sich erneut die Frage, warum im Jahr 2021, in dem immer mehr Menschen „vollständig immunisiert“ waren, so erheblich viel mehr sich „infizieren“.

        Ihre Antwort ist somit keine Erklärung, sondern nur eine Verlagerung des Problems.

        Wie erklären Sie, warum sich bei bis zu 75% Impfquote so viel mehr sich infizieren und sogar mehr Menschen sterben als im Jahr 2020, ohne Impfstoff?

        Ich hätte eigentlich erwartet, dass bei einer Impfquote von 75% die Infektionen und Sterbefälle deutlich zurückgehen. War das nicht auch das Ziel der Impfungen?

    • Taktgefühl 16. April 2022 at 15:40Antworten

      Ihre Theorie besagt, daß sich mehr Menschen mit Impfstoff, Desinfektionsmittel und Maske infiziert haben als ohne Maske und ohne Impfstoff.

    • Ulf Lorré 16. April 2022 at 20:48Antworten

      @Florian at 10:50
      Immer diese anekdotischen Scheinbeweise. Dr. Gunter Frank vor einigen Tagen in einem Podcast dazu: „Ich kanns nicht mehr hören!“

      Einzelfälle besagen nichts. Die ersten kippen bereits einige Minuten nach der Verabreichung mit Anaphylaxie um. Also was wollen Sie nun werten, die Kurzfristigen oder die Langfristigen? Es hat selbstverständlich nichts mit Wissenschaft zu tun, sich das Passende auszusuchen.

      Das Gros scheint sich innerhalb der ersten Tage bis wenige Wochen abzuspielen. Dementsprechend berücksichtige ich das natürlich, auch wenn ich derartige Selbstverständlichkeiten nicht in jedem zweiten Nebensatz zu betonen pflege.

      Es wäre im Übrigen höflich, wenn Sie von der angeblichen „jede Menge“ Gegendarstellungen die eine oder andere gelegentlich konkret benennen würden.

  7. 1150 16. April 2022 at 10:49Antworten

    ich bin lieber asozial, unsolidarisch und ungeimpft als todkrank oder vorzeitig verstorben, bekam eine einst impftolle und vakzinhardcore kollegin letztens beim ihrem geseiere über ihre gesundheitlichen probleme nach der dritten stichprophylaxe von mir als antwort.
    auch riet ich ihr eindringlich zum vierten, fünften, sechsten usw. stich bis zu ihrer persönlichen …lösung.
    mir geht dieses gejammere von den reuigen schon so was auf den geist

  8. Ben 16. April 2022 at 10:43Antworten

    „Herzprobleme und Schlaganfälle: Zahl der Rettungseinsätze steigt stark an“

    Die Quelle ist völlig unverdächtig. Selbst für jene, die gerne hinter allem, was kritisch zum Thema Corona ist, Schwurbelei argwöhnen. „Herzprobleme und Schlaganfälle: Zahl der Rettungseinsätze steigt stark an“, heißt die Schlagzeile in der Berliner Zeitung.

    …Für das Jahr 2020 könne es, so der Sprecher, „noch ansatzweise plausibel erscheinen, dass eine unheilvolle Melange aus dem Aufkommen eines neuen Virustypus und dem Einführen beispielloser Maßnahmen mit allen Kollateralschäden zu einer tragischen Steigerung der Zahlen führte“. Aber, so der Mann von der Feuerwehrgemeinschaft weiter zur Berliner Zeitung: „Für das Jahr 2021 scheint aber offenbar ein weiterer unbekannter Faktor hinzugekommen zu sein, der den vormaligen Anstieg noch einmal wesentlich verstärkt.“
    Quelle:
    https://reitschuster.de/post/herzprobleme-und-schlaganfaelle-zahl-der-rettungseinsaetze-steigt-stark-an/

    Unbekannter Faktor..die bekannte GEN_Impfungen..?

  9. Michael R 16. April 2022 at 10:42Antworten

    Zu befürchten ist, dass es im Herbst zu neuen Massen-Impf-Massnahmen kommen wird. Man wird zur fünften Impfung aufrufen, vermutlich auch die Impfpflicht einführen wollen und damit Millionen Menschen erstmals zwangsimpfen, drei Mal – so kurz wie möglich hintereinander – mit entsprechenden Folgen, wie wir sie bereits 2021 bei Erst-, Zweit- und Drittimpfungen gesehen haben.

    • Leynad Jee 16. April 2022 at 11:56Antworten

      Also in NRW und wohl auch den meisten Bundesländern gibt es für ‚Geimpfte‘ aktuell keine Privilegien mehr, aber die NRW-Wahlen sind der Lackmustest, ob sich die doch sehr geschlossene Ablehnung der allgemeinen „Impf“pflicht der CDU/CSU im Bundestag auch in Wählerstimmen auszahlt. Angeblich gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen der Kandidaten. Wenn die rot-grünen Stalinisten an ‚die Macht‘ kommen, wäre das ein sehr schlechtes Zeichen für die Zukunft. Die „Impf“schäden lassen sich aber auch nicht ewig einer Mehrheit verheimlichen und selbst die Zahlen des RKI zeigen, es ist jetzt eine Pandemie der Geboosterten.

      • Andreas Müller 16. April 2022 at 15:41

        Der Herr Ministerpräsident von NRW , der Herr Wüst von der CDU ist einer der Radikalstein Impfpflicht-muss-her Rufer überhaupt..Von demher ist völlig egal wer die Wahl gewinnt. Tatsache ist, dass 70 bis 80 Prozent sowieso die Impfpflicht-Partwien wählen. Und dazu gehört auch die CDU in NRW

  10. Archi.medes 16. April 2022 at 10:41Antworten

    @Ulf Lorré: Sehr gute Analyse; Sie bestätigt meine Beobachtung, daß die amtlichen Destatis Sterbefallzahlen auf Wochenbasis exakt korrelieren mit dem Zeitverlauf der verabreichten Gen-Spritz-Dosen, mit einem Sterbefall je 3.500 Dosen, in Summe 48.500 unerwartete Sterbefälle in Deutschland: https://corona-blog.net/2022/04/05/update-korrelation-unerwarteter-sterbefaelle-mit-impfdosen-jetzt-auch-perfekt-fuer-booster/ . Insbesondere oben in Abbildung 2 (mittleres Sterbealter) passen der Dip grüner Kreis und der Dip Anfang 2022 exakt zu den Spitzenwochen der verabreichten Dosen, dargestellt im Link.
    Weitere Analysen zu Corona s. https://t1p.de/zz9s

    Archi.medes, Physiker

  11. Fritz Madersbacher 16. April 2022 at 10:34Antworten

    „Unplausibel am offiziellen Corona-Narrativ ist in diesem Zusammenhang außerdem, dass ein neues Virus ein Land erreicht, dessen Bewohner angeblich keine Immunität besitzen, danach zunächst monatelang zirkuliert, ohne Spuren in den Meldezahlen zu hinterlassen und erst dann schlagartig die Sterblichkeit in die Höhe treibt … Die beobachteten Anomalien sind allesamt nicht durch COVID-19 erklärbar, müssen aber mit den Reaktionen darauf zusammenhängen“
    Dass ist die nüchterne Zusammenfassung der laufenden Pandemie der Geistesverwirrung, die den ihr Verfallenen nicht mehr zugänglich ist und von ihnen auch nicht mehr verstanden, sondern verdrängt werden wird. Stattdessen wird sie sich ziemlich sicher in späteren Geschichtebüchern finden, wenn einst wieder Verstand und nüchterne Betrachtungsweise in die Hirne der Menschen zurückgekehrt sind. Nutznießer und Geschädigte werden im Rückblick – so wie immer – leicht erkennbar sein …

  12. Frühling 16. April 2022 at 10:27Antworten

    Das psychische Wohlbefinden spielt bei allen Menschen eine große Rolle, insbesondere aber für Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt. Alte Menschen wissen oft sehr genau, dass ihnen nicht mehr viel Lebenszeit bleibt. In den vergangenen Jahren wurden Menschen von anderen Menschen zwangsisoliert. Freunde, Verwandte durften ihre Alten weder im Heim noch im Krankenhaus besuchen. Diese unmenschliche Verordnung hatte und hat katastrophale psychische Auswirkungen. Alten Menschen wurde ihr oft letzter Halt (die Begegnung mit Menschen die ihnen ihrem Leben wirklich etwas bedeuteten) genommen. So etwas schwächt enorm. Viele haben einfach keine Kraft mehr gehabt, haben aufgegeben und sind gestorben.

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