Johnson & Johnson stoppte Covid-Impfstoffproduktion

10. Februar 2022von 2 Minuten Lesezeit

Schon seit Ende 2021 hat der Konzern Johnson & Johnson die Produktion seines Vektorimpfstoffes gegen Covid eingestellt. „Vorübergehend“, wie es heißt. Man verwende die Herstellungskapazitäten für einen anderen experimentellen Impfstoff gegen ein anderes Virus, meint der Pharmariese.

Von Waldo Holz*

Mit großem Getöse erhielt Johnson & Johnson für seinen Vektorimpfstoff die bedingte Zulassung. Er wurde förmlich angepriesen, da er zu Beginn der erste gewesen war, der nur eine Dosis für die angebliche Vollimmunisierung gebraucht hatte. Das änderte sich im Laufe von 2021, Slowenien hatte etwa schon Ende September damit aufgehört, Johnson zu verspritzen. In vielen europäischen Ländern war eine Dosis dann zu wenig, empfohlen wurde Pfizer oder Moderna.

Johnson & Johnson produziert profitabler

Still und leise hat Johnson schon Ende 2021 die Produktion des Impfstoffes ganz eingestellt. Das berichtete die „New York Times“ am Dienstag. Stattdessen produziere man nun in der niederländischen Stadt Leiden einen experimentellen, aber potenziell profitableren Impfstoff gegen ein anderes Virus her. Welches Virus, ist nicht bekannt.

Der Produktionsstopp wäre aber nur „vorübergehend“, wie der Konzern versichern will. In „wenigen Monaten“ wolle man die Produktion wieder aufnehmen“, heißt es aus der PR-Abteilung. Wie alle aktuell verfügbaren Impfstoffe wurde auch Johnson gegen „Alpha“, also gegen die erste Virus-Variante, das ursprüngliche Corona hergestellt. Mittlerweile sind wir, wie die Welt weiß, bei Omicron.

Keiner will

„Covax“, die Organisation, die sich um „Impfspenden“ in den globalen Süden kümmert, zeigte sich dann auch noch besorgt. Bald habe Afrika dann zu wenig Impfstoff. Doch tatsächlich wird jetzt schon genug Stoff in Afrika end-entsorgt. Was wohl vernünftig ist, so schreibt sogar das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“: Wegen der Verbindung des Vakzins mit einer gefährlichen Blutgerinnungsstörung wird der Impfstoff in westlichen Ländern nur noch selten verwendet.“

Seit März 2021 hat der Impfstoff in Europa eine bedingte Zulassung. Erst am 20. Jänner 2022 berichtete die EMA über neue mögliche Nebenwirkungen bei Johnsons Janssen Impfstoff.

Aus der bedingten Zulassung dürfte kaum eine uneingeschränkte werden.

Bild: wikicommons

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20 Kommentare

  1. Jo Ne 23. April 2022 at 9:48Antworten

    Sollten hier Beweismitteln vernichtet werden?
    Arztpraxen, die solche Dosen eventuell noch vorrätig haben, werden aufgefordert, diese zu vernichten.
    Link: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/133555/Johnson-Johnson-ruft-Impfstoffcharge-zurueck?

  2. Jo Ne 13. Februar 2022 at 16:45Antworten

    Nur zur Vervollständigung: Expertenbericht zum Johnson & Johnson COVID-19-Impfstoff
    vom 09.02.2022 Link: https://doctors4covidethics.org/expert-report-on-the-johnson-johnson-covid-19-vaccine/

  3. ak 11. Februar 2022 at 10:28Antworten

    Warum produziert eine Firma einen experimentellen Impfstoff? Kommt nicht zuvor die Entwicklung, Testung, Zulassung? Warum ist das nicht öffentlich?
    J&J hatte die gleiche Impfstofftechnologie bereits in Afrika gegen Ebola ausprobiert. Allerdings in einem 2 Dosen Schema mit zwei verschiedenen Vektoren, da sonst das Immunsystem die 1. direkt erkennen und bekämpfen würde. Seltsam dass das bei Astra Zeneca nicht so war, oder doch?

  4. Max 10. Februar 2022 at 18:14Antworten

    Schonmal watt von Covidrive jehört?

    Da kletten Moderna, Novavax und Valneva zusammen.

    Ene Liefer-Kette. Zuerst Moderna, dann wird mit Novavax und Valneva nachjustiert, wenn mRNA-Moderna too many wurde.

    Hier macht sich watt breit vor Bärlin …

  5. Hans Im Glück 10. Februar 2022 at 13:14Antworten

    Was wurde nicht alles gegen das böse, schlimme Pferdeentwurmungsmittel vorgebracht.
    Aber wie es aussieht sind die neuen Heilsbringer auch nicht der Quell der reinen Freude(Quelle Münchner Merkur):

    „….
    Molnupiravir: Notfallzulassung des Corona-Medikaments – Experte warnt
    Auch in England sind die Tabletten gegen Corona bereits erhältlich. Ein Blick nach Amerika bremst die Freude über die zügige Freigabe jedoch massiv. Wie die Deutsche-Apotheker-Zeitung (DAZ) in einem Beitrag berichtet, hatte „das Beratergremium der US-Arzneimittelbehörde FDA die Notfallzulassung des COVID-19-Arzneimittels nur mit knapper Mehrheit empfohlen: mit 13 Stimmen für eine Zulassung und zehn dagegen“…..“

  6. Stephan Geue 10. Februar 2022 at 11:50Antworten

    Ich finde es keineswegs „vernünftig“, schädliche Chemikalien zum Verimpfen nach Afrika zu entsorgen. Unabhängig davon, ob das RND so was schreibt, ist das in höchstem Maße zynisch.

    • OMS 90 10. Februar 2022 at 13:49Antworten

      War doch schon immer so! Den Dreck, welchen man in Europa nicht brauchte oder nicht mehr an den Kunden bringen konnte, verschifft man nach Afrika.

    • andi pi 10. Februar 2022 at 15:06Antworten

      @stephan geue:

      sie sagen es.

      tja, aber so funktioniert offenbar rassistischer neo-kolonialismus des 21. jahrhunderts, nämlich nach dem motto: wir weißen müssen nun alle nichtweißen zwangsimpfen, weil nur wir weißen wissen, was für die nichtweißen gut ist. und das am liebsten mit abgelaufenen oder sonstwie schädlichen genpräparaten.

      dass z.b. in afrika völlig andere und weit gefährlichere krankheiten als covid-19 das hauptproblem darstellen, scheint die coronoia-missionarInnen überhaupt nicht zu interessieren.

  7. Fritz Madersbacher 10. Februar 2022 at 11:43Antworten

    „Grüne Klubchefin will an Impfpflicht-Zeitplan festhalten“ („Der Standard“, 10/02/2022)
    Wer wissen will, wie eine kleine dumme Möchtegern-Diktatorin tickt, sollte sich diesen Artikel auf der Standard-Homepage durchlesen. Kleiner Auszug: „Sie betont: Der Plan – also dass ab Mitte März gestraft wird – sei, trotz Kritik aus den Ländern, weiter aufrecht, „das wird so erfolgen“, sagt sie“.
    Mal schauen, wie lange solche Leute noch ihr Unwesen treiben dürfen …

    • Hanna 10. Februar 2022 at 14:11Antworten

      Das ist genau jene Dame, öffentlich oft in pampig-rotznäsiger (Un-)Art auftretend, die als ÖH-Vorsitzende vor Weihnachten 2010 von der Galerie in den vollen Plenarsaal brüllte:

      » WIR SIND HIER, WIR SIND LAUT, WEIL MAN UNS DIE ZUKUNFT KLAUT ! «

      Für ihre Störaktion im Hohen Haus – Flugzettelregen auf Abgeordnete, lautes Schlachtrufen – hatte die nicht für gesittete Manieren bekannte Dame – seit dem Wiedereinzug der GRÜNEN offiziell auch „Volksvertreterin“ – ein 18-monatiges Hausverbot erhalten.

      https://www.diepresse.com/621998/oeh-chefin-hat-hausverbot-im-parlament

      Dennoch konnte MAURER später aus ihrem Vorsitz der Österreichischen Hochschülerschaft in den Nationalrat wechseln.

    • Fritz Madersbacher 10. Februar 2022 at 15:01Antworten

      @Hanna
      10. Februar 2022 um 14:11 Uhr
      Vielleicht bekommt sie ja bald ein weiteres „Hausverbot“ im „Hohen Haus“, dieses Mal von anderen Leuten:
      » WIR SIND HIER, WIR SIND LAUT, WEIL MAN UNS DIE ZUKUNFT KLAUT !«

    • 1150 10. Februar 2022 at 15:30Antworten

      solchen ………… (selbst nach lust und laune ergänzen) muss man mit ihren eigenen parolen entgegentreten:
      wir wollen kaputt machen, was uns kaputt macht……………..

    • Hanna 10. Februar 2022 at 17:50Antworten

      MAURERs Stil – aus einem Guß

      Es gibt schon etliche gallgrüne Fauxpas – bezeichnend für die durchgängig auffälligen Methoden und Praktiken der GRÜNEN Klubchefin (seit 2017 Masterstudentin für Soziologie an der Uni Wien).

      Anfang 2011 forderte die Aktionsgemeinschaft – ÖVP-nahe Studentenvertretung „AG“ – Sigrid MAURER zum RÜCKTRITT als ÖH-Vorsitzende auf.

      Die nachfolgenden Zitate sind einem Zeitungsartikel vom 3. Jänner 2011 entnommen – und sprechen für sich selbst:

      »Die Studierenden wollen eine ÖH, die ihre Interessen vertritt und nicht die einer radikalen Splittergruppe« –

      – so der damalige AG-Bundesobmann Jan-Philipp SCHIFKO (nunmehr Anwalt für Wirtschaftsrecht).

      »Diese [MAURER] werde immer mehr zu einer Marionettenfigur der bei der Audimax-Besetzung 2009 entstandenen „obskuren Unibrennt-‚Bewegung“.«

      »MAURERs Vorsitz könne getrost als „Pleiten-, Pech- und Pannen-Periode“ bezeichnet werden: Die ÖH-Exekutive verfüge seit ihrer „chaotischen Wahl“ weder innerhalb der ÖH-Bundesvertretung noch unter den Studenten über eine Mehrheit.«

      »MAURER solle endlich von ihrem Amt als ÖH-Vorsitzende zurückzutreten, „damit sie sich ihrer neuen Tätigkeit als Vollzeit-Besetzerin und Berufsdemonstrantin vollends widmen kann“, so der Rat der AG.«

      »Schließlich lägen MAURERs KERNKOMPETENZEN „in den Bereichen rechtswidrige Besetzung von öffentlichem Eigentum, vorzeitiges Verlassen von Verhandlungen und Schaltung von illegalen und parteipolitisch motivierten Inseraten in Zeitungen – jedoch nicht in Sachen Vertretung der Interessen der Studierenden“.«

      – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

      Dem ist nichts hinzuzufügen.

      Hochaktuelle Statements eines ÖH-Kollegen, der MAURERs Charakter und Arbeitsstil offensichtlich sehr gut gekannt hat.

      Die Persönlichkeit der Sigrid MAURER hat sich, wie wir seit 25 Monaten erleben, nicht geändert.

      https://www.diepresse.com/622620/ag-fordert-oeh-chefin-maurer-zum-ruecktritt-auf – 3. Jänner 2011

    • Hanna 10. Februar 2022 at 18:40Antworten

      @ Fritz Madersbacher

      „Vielleicht bekommt sie ja bald ein weiteres „Hausverbot“ im „Hohen Haus“, …“ –

      Davon gehe ich aus, und diesmal auf Lebenszeit.

    • Fritz Madersbacher 10. Februar 2022 at 18:55Antworten

      @Hanna
      10. Februar 2022 um 18:40 Uhr
      Da könnten Sie recht haben …

    • Hanna 10. Februar 2022 at 19:52Antworten

      @ Fritz Madersbacher

      Nicht nur bei Klubchefin MAURER nehme ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an, daß sie bei kommender NR-Wahl aus POLITISCHEN Gründen nicht mehr wählbar sein wird.

      Detto bei VK KOGLER, und das nicht erst seit seinem unerhörten Diffamieren und unerträglichen Diskriminieren unzähliger, ihr Versammlungsrecht ausübender souveräner Bürger.

      Auch betreffend einer längeren Reihe weiterer Abgeordneter in beiden Kammern, und nicht nur bei den GRÜNEN.

      Dazu kommt ggf. auch noch eine andere – strafrechtlich bedeutsame – Qualität von Unwählbarkeit:

      »Nicht wählbar bei Nationalratswahlen, Bundespräsidentenwahlen, Europawahlen sowie bei Landtagswahlen ist, wer durch ein inländisches Gericht wegen einer oder mehrerer mit Vorsatz begangener und von Amts wegen zu verfolgender gerichtlich strafbarer Handlungen rechtskräftig zu einer nicht bedingt nachgesehenen sechs Monate übersteigenden Freiheitsstrafe oder zu einer bedingt nachgesehenen ein Jahr übersteigenden Freiheitsstrafe verurteilt wurde.«

      Bezüglich NR-Wahlen: § 41 Abs. 1 NRWO iVm Art. 26 Abs. 5 B-VG

    • Elke Lindner 11. Februar 2022 at 17:25Antworten

      @Madersbacher
      …spricht die von sich selbst, das mit dem Unwesen treiben?

  8. Fritz Madersbacher 10. Februar 2022 at 10:49Antworten

    „Still und leise hat Johnson schon Ende 2021 die Produktion des Impfstoffes ganz eingestellt. Das berichtete die „New York Times“ am Dienstag. Stattdessen produziere man nun in der niederländischen Stadt Leiden einen experimentellen, aber potenziell profitableren Impfstoff gegen ein anderes Virus her. Welches Virus, ist nicht bekannt“
    Die anderen Hersteller werden wohl bald nachfolgen, für diese Annahme muss man kein großer Prophet sein. Werden sich dann wieder die Handlanger in Politik, Medien und „Wissenschaft“ finden, die sich vor den nächsten profitablen Karren spannen lassen? Oder hat die sich jetzt langsam als monströser Betrug an den Menschen ‚geoutete‘ „Pandemie“ die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass den Übeltätern das Handwerk gelegt wird, bevor sie das nächste Desaster anrichten können?

    • Peter1 10. Februar 2022 at 11:43Antworten

      Vielleicht ist es nur der Anfang, was wir gerade erleben. Könnte ein Trend werden, gegen alles und jedes solche neuartigen Impfstoffe einzusetzen. Hat ja schon die Frau Druml von der Bioethikkommission gesagt, dass als Nächstes die Impfpflicht gegen Grippe kommen könnte..bald werden sie in den Supermärkten ständige Impfstationen einrichten..

    • 1150 10. Februar 2022 at 11:46Antworten

      bill gates, der starvirologe und begnadete seher hat uns schon die nächste grosse katastrophe angekündigt.
      darum wird die „impfpflicht“ bleiben, bis der einheitsblockmafia övpgrünneosspö ihren platz am katzentisch in der quatschbude zugewiesen wird

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