Die letzten Tage des Covid-Kults? Lockdown-Papst spricht vom Ende der Pandemie

19. Januar 2022von 3,7 Minuten Lesezeit

Erleben wir die letzten Tage eines Totenkults? An allen Ecken bröckelt aktuell das offizielle Corona-Narrativ, sogar eine Leitfigur der „Neuen Normalität“ ruft das Ende der „Pandemie“ aus. Die Kern-EU zeigt sich aber weiterhin verbissen und rückt keinen Millimeter vom Narrativ ab. Trotzdem wird die Realität nicht auf ewig zu negieren sein. Aber was wenn sie nicht freiwillig aufgibt, und das was begonnen wurde unbedingt zu Ende bringen will?

Von Waldo Holz*

Zwei Personen streiten sich um den Titel „Mr. Lockdown“: Da ist Neil Ferguson vom Londoner Imperial College, der mit seinen Horror-Studien Millionen Tote angekündigt hatte. Sebastian Kurz berief sich auch auf das Ferguson-Umfeld, als er im März 2020 von „Hunderttausend Toten“ gesprochen hatte.

Das Ende der Pandemie

Doch der zweite „Mr. Lockdown“ ist fast noch einflussreicher: Tomas Pueyo, Datenanalyst, Ex-Silicon-Valley-Berater und Corona-Berater vieler Regierungen. Er ist der Autor von „The Hammer and the Dance“, einem Essay vom 19. März 2020, das den Regierungen das (wohl menschenrechtswidrige und sicherlich menschenverachtende) Konzept „Lockdown-Lockerung-Lockdown“ zur Hand gab. Das Essay war tausendfach geteilt worden, für Anhänger des Narrativs wurde Pueyo ein Star.

Doch jetzt kündigt sogar Pueyo an: „Das ist das Ende der Pandemie“. Das Spiel sei vorbei und es sei an der Zeit „unser Verhalten zu verändern“, schreibt er auf Twitter. Kommt es also zur Wende?

Für Pueyo seien drei Gründe entscheidend: Omikron hat im Vergleich zu Delta eine reduzierte Sterblichkeitsrate von 90 Prozent. Außerdem präsentiert Pfizer ihre Covid-Pille „Paxlovid“, die das Risiko an Corona zu sterben noch einmal um 90 Prozent reduzieren soll. Und dann ist da die „Impfung“, die laut Pueyo die Corona-Toten ebenfalls um 90 Prozent reduzieren würden.

Die Infektionssterblichkeitsrate würde sich deshalb bald unter jener der Influenza einreihen. Studien, etwa jene von John Ioannidis, die Corona schon länger auf das Niveau der Grippe einordnen, ignoriert Puyeo selbstverständlich weiterhin. Trotzdem solle man „bereit sein für die Wiedereröffnung“. Denn viele Menschen würden dann wohl an „PCSD“, „Post-Covid-Stress-Störung“, leiden.

Die Wende?

Es ist nicht gänzlich überraschend, dass der Lockdown-Papst diese Wende ankündigt. Ob Spanien, Türkei oder Schottland (von Schweden und Florida gar nicht zu sprechen): verschiedenste Regierungen beginnen ihre autoritären Seuchenmaßnahmen fallen zu lassen. Die Tendenz ist deutlich zu sehen.

Überall? Nicht ganz! Die Kern-EU aus Frankreich, Deutschland, Italien und Österreich bläst weiter zum „Krieg gegen das Virus“. Italien verfolgt ungeimpfte Pensionisten, in Frankreich schmäht Macron Personen, die sich nicht mit der mRNA-Therapie behandeln, Deutschland kürzt die Gültigkeit des Zertifikats für Genesene, Österreich folgt Tadschikistan und beschließt eine allgemeine Impfpflicht.

Trotzdem: Das „seltene und kurze Zeitfenster, unsere Welt zurückzusetzen“ (Klaus Schwab) schließt sich. Und zwar immer schneller.

Der Untergang eines Kults

Stehen wir also vor den „letzten Tagen des Covid-Kults“, wie der britische „Off-Guardian“ in einem Essay am Dienstag in einem Essay behauptet? Darin wird aber auch gewarnt: Der Untergang eines Totenkultes sei historisch nie „schön“ gewesen. Heulen, Zähneknirschen, fanatisches Geplapper und das massenhafte Löschen von Tweets würden nur die geringfügigen Erscheinungen des Untergangs werden.

Wie sich die nächsten Monate entwickeln werden, weiß auch der Autor nicht. Doch die Welt kommt dem Punkt immer näher, an dem jene, die mit Covid eine autoritäre Wende eingeleitet haben, offen faschistisch agieren müssten, um das zu beenden, was sie begonnen haben: „Wenn das passiert, werden die Dinge sehr hässlich werden.“ Sehen wir uns also tatsächlich mit einem Totenkult konfrontiert, dann besteht diese Möglichkeit.

Etwas spricht aber auch dagegen, und zwar ein grundlegender Mechanismus des NoCovid-Totalitarismus. Dieser verbittet offene Verfolgung und Gewalt gegen seine Gegner: Der Totalitarismus der „Neuen Normalität“ kann nicht offen totalitär sein, er kann seine politische Natur nicht akzeptieren.

Seine Gewalt steckt in der scheinbaren Gewaltlosigkeit. Die „Neue Normalität“ tritt der Welt mit einer „gerechten Legitimation“ entgegen: Einer „globalen Gesundheitskrise“. Sie erklärt der Welt, notwendig, alternativlos und gar vorteilhaft für die Welt zu sein. Was macht die Neue Normalität also dann, wenn sie nicht mehr gebraucht wird?

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34 Kommentare

  1. Marki 19. Januar 2022 at 22:44Antworten

    Schweiz hält eisern an 2g und 2g+ fest. Haben alles bis Ende März verlängert. Und Zertifikate (unsere Impfpass) auf 9 Monaten für die EU reduziert.. soviel dazu. Wir sind nichtmal in der EU

  2. Guido Vobig 19. Januar 2022 at 20:07Antworten

    OK, Digitalisierung ist auch nicht die Lösung, aber Gelassenheit ist zweifelsfrei der Problemlöser Nummer 1. So betrachtet, gibt es für uns hier in Deutschland und Österreich anzumerken, dass nichts “faul im Staate Dänemark“ ist:

    https://www.rnd.de/politik/corona-in-daenemark-inzidenz-bei-2500-experte-erklaert-warum-alle-entspannt-sind-F7GFT6UE6JC4LEUZSSOKIZHCDY.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

    Aber hierzulande dagegen reichlich.

  3. Elena 19. Januar 2022 at 17:47Antworten

    Vorbei wird nichts sein. Zwar müssen wir noch ein paar Jahre lang Masken in bestimmten Situationen tragen, was nerven wird. Es werde aber auch „weitere Horrorversuche“geben: Das Virus habe die Gentherapie erwacht. „Die mRNA-Technologie ist der Anfang“. Alarmglocken läuten. Besorgt schaue ich in eine sehr unangenehme Lebenssituation.
    Natürliche Immunisierung macht Boostern unnötig. Die Angst vor einem unsichtbaren Virus hat die Rationalität vieler Menschen, einschließlich Journalisten, Politiker und Wissenschaftler beeinflusst. Auch die Kommunikation einiger Wissenschaftler habe nicht unbedingt zur Beruhigung der Situation beigetragen.
    Befragt nach der Aussage des Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach, dass man auch in Zukunft mit gefährlichen und hoch ansteckenden Varianten rechnen müsse, äußerte Stöhr: „Also, Herr Lauterbach hat öfter mal seine eigenen Ideen, die sich dann nicht sehr selten in das Gegenteil verkehren.“ Ja, haben wir bereits mitbekommen.
    Lauterbachs widersprüchliche Aussagen waren auch Gegenstand einer Berichterstattung. Es scheint mir, als hätte Karl Lauterbach seine Unterbehörde, das Robert Koch-Institut, nicht im Griff. Er könne sich nach all den fehlerhaften Prognosen und dem „Datenblindflug“ über den Jahreswechsel nicht erklären, warum das RKI überhaupt noch etwas entscheiden dürfe. Für so etwas gebe es den Expertenrat, findet Piatov. Er selbst halte die massive Verkürzung des Genesenenstatus für eine politische Entscheidung.
    Weder von der STIKO noch vom Corona-Expertenrat der Bundesregierung, dem auch Streeck angehört, wurden Bestrebungen unternommen, Antikörpernachweise für den Genesenenstatus zuzulassen.

  4. S.BK 19. Januar 2022 at 16:38Antworten

    Vorbei wird es nicht so schnell sein. Corona geht auf die Nüsse. Corona dreht an der Preisschaube. Wir werden immer ärmer. Im Dezember 2021 war die deutsche Inflationsrate, verglichen mit dem Wert im Vorjahresmonat, auf 5,3 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit fast 30 Jahren geklettert. Eine höhere Inflation schwächt die Kaufkraft von Verbrauchern, weil sie sich für einen Euro dann weniger kaufen können als zuvor.

  5. Daniel R. 19. Januar 2022 at 15:39Antworten

    Mücksteins Solidaritätsargument für eine Impfpflicht ist kränklich.

    Wer nach einer Impfung infiziert wird, scheidet genauso Viren aus wie ein Ungeimpfter.

    Risikogruppen ist mit einer allgemeinen Impfpflicht also nicht geholfen.

    https://www.thelancet.com/journals/laninf/article/PIIS1473-3099(21)00648-4/fulltext

    „Nonetheless, fully vaccinated individuals with breakthrough infections have peak viral load similar to unvaccinated cases and can efficiently transmit infection in household settings, including to fully vaccinated contacts.“

  6. Egon Erwin 19. Januar 2022 at 14:21Antworten

    Wenn man sich die Vorgänge im Vorfeld des 2. Weltkrieges in Erinnerung ruft, erkennt man ganz
    deutlich die Parallen. Die USA instrumentalisieren Europa. Auch die experimentellen Gen-Injektionen
    kommen wieder vom häßlichen Deutschen. Das Biontech ,als deutsches Pharmaunternehmen, für fast ein Fünftel des deutschen Wirtschaftswachstums im Jahr 2021 steht.

    • UdoSchlenz 19. Januar 2022 at 15:10Antworten

      @Egon Erwin
      Zitat: „Das Biontech ,als deutsches Pharmaunternehmen, für fast ein Fünftel des deutschen Wirtschaftswachstums im Jahr 2021 steht.“

      Im Ernst? da hätte ich nun allzu gern drauf verzichtet.

      der Rest an „Wachstum“ könnte sich dann aus gestiegenen Anwaltshonoraren, Energiepreisen , Baupreisen, Gebrauchtwagenpreisen , teureren Krankenhausbetten etc herbeirechnen lassen. Wobei es ja auch eine „preisbereinigte“ Rechnung geben müsste… indes könnte diese recht ungenau erfolgen, etwa einfach via Standard-Inflationsrate ermittelt.

  7. Michael R 19. Januar 2022 at 13:32Antworten

    》 Das „seltene und kurze Zeitfenster, unsere Welt zurückzusetzen“ (Klaus Schwab) schließt sich. Und zwar immer schneller. 《

    Möglicherweise beginnt in wenigen Wochen der Dritte Weltkrieg. Dann wird „The Great Reset“ doch Wirklichkeit. Aber anders, als wir und Schwab es uns vorgestellt haben.

    Entschuldigung, dass ich so pessimistisch bin. Aber ich habe die ganze Corona-Story von spätestens Mai 2020 an für einen großen Bluff gehalten. Es wäre nicht der erste, den die USA (ja, die, denn sie sind die größten Nutzniesser darin (Pfizer, Moderna, …)) inszeniert haben.

    Der Westen ist mit seinem Finanzsystem am Ende. Die Nullzins-Politik (ja sogar Minus-Zinsen) ist nur einer der Belege dafür. Als 1991 der Warschauer Pakt zusammenbrach, prognostizierte ich den Zusammenbruch des Westens innerhalb der kommenden 25 Jahre. Denn der Kalte Krieg war auch eine Art Symbiose, und wenn einer der Partner entfällt, kann der andere nicht lange überleben. Gut, ich habe mich um 10 Jahre verschätzt, Lehman kam zu früh.

    Corona betrachte ich als Versuch a) den Kollaps so lange wie möglich hinauszuschieben und b) das Scheitern des Kapitalismus zu kaschieren. Wenn das System kollabiert, dann soll es aus anderen als inhärenten Gründen geschehen. Schließlich soll es danach neu entstehen.

    Und nun ist auch die Corona-Krise gescheitert (die Börsenwerte für Impfstoffe zeigen es). Sie hat jedoch die Problematik des Westens noch verschärft: Lieferengpässe, Energiepreise explodieren, Existenzen vernichtet, unvorstellbar hohe Schulden, das Volk protestiert (revoltiert?).

    Sollte ursprünglich auf Corona gleich das Thema Klima folgen (seit Jahren akribisch vorbereitet und von US Milliardären aufgebaut, wie Corona auch), um den Zusammenbruch weiter zu verzögern, geht es jetzt ganz schnell.

    Scheinbar ist der letzte Ausweg jetzt ein neuer Krieg, den der Westen mit Russland anzettelt aber Putin anlastet. Die Wahnsinnigen hoffen, dass es nur zu einem begrenzten, konventionellen Krieg kommt. Wir alle wissen, dass das eine Illusion ist.

    Vielleicht sollten wir jetzt nicht nur am Montag, sondern jeden Abend spazieren gehen? Für den Frieden. Und um ihnen zu zeigen: Wir haben euch durchschaut!

    • 1150 19. Januar 2022 at 14:08Antworten

      die gasspeicher in europa sind nur zu mehr einem drittel gefüllt,
      vermutlich wird anfang märz mit einem inszenierten zweiten gleiwitz im donbas die show beginnen

    • Hans Im Glück 19. Januar 2022 at 14:22Antworten

      @Michael R.

      ich weiß nicht, ob man für die Erklärung des C19 Irrsinns große Pläne seitens Politik und Finanzsystemen annehmen muss. Analog zur „Banalität des Bösen“ haben wir es vielleicht mit der Banalität bzw. Dummheit der handelnden Akteure zu tun.

    • K. Valentin 19. Januar 2022 at 14:38Antworten

      Realistische, wenn auch leider wenig erfreuliche Einschätzung. Krieg war immer schon eine „Lösung“ wenn es anders nicht mehr weitergeht; „reset brutal“. Es ist – zumindest in Westeuropa – zu einem kompletten Zusammenbruch des Vertrauens zwischen den in Regierungspositionen gehievten Individuen, die alsbald instruiert werden was sie auszuführen haben, und dem „Wahlvolk“ gekommen. Das ist nicht mehr wiederherstellbar. Siehe Neil Olivers’s letzter Podcast. Damit ist der Kollaps der bisherigen Gesellschaftsform vorprogrammiert. Auch dies Teil des „Plans“?

    • UdoSchlenz 19. Januar 2022 at 15:03Antworten

      So wie @Hans der Glückliche neigte auch ich zu denken. Bis ich vorgestern Corona-inside schaute , auch hier bei tkp nun verlinkt und besprochen https://tkp.at/2022/01/18/must-see-inside-corona-die-wahren-ziele-hinter-covid-19/

      Fazit: BIG Pharma in Tateinheit mit einzelnen Super-Milliardären könnte alles eingefädelt, vorbereitet haben. Banal und dumm verbleiben Politiker und MS-Presse.

      Es ergäbe sich Folgerung, daß das Virus nicht nur aus Labor kommt (wie wohl akzeptiert mittlerweile) ,
      sondern gar bewusst nd gezielt in die Welt ausgesetzt wurde!!!! — ein Nachweis wäre der endgültige Hebel Big Pharma abschalten zu können. Wobei es auch ohne den Vorsatz-Nachweis hoffentlich gelingen wird.

    • Sigi 21. Januar 2022 at 18:14Antworten

      Perfekt !!!

  8. Albrecht Stor 19. Januar 2022 at 13:28Antworten

    Wenn nicht eine deutliche Minderheit – oder gar Mehrheit – den ausgerufenen Wahnsinn wenigstens nachträglich als solchen erkennt, werden die so weitermachen wie bisher. Sie werden neue Vorwände finden – bzw. die schon aufgerufenen neu hysterisieren: Klima, böses Russland, böses China, vielleicht wieder ein bisschen Terror (Gladio, gezüchtete ISIS und Co.), vielleicht „findet“ man mal wieder irgendwo Chemiewaffen …

    Dazu weiter Migrationsförderung, Lebensraumzerstörung, Gesellschaftszerrüttung, breitflächige Menschheitsverdummung, Auslagerung von Legislative, Exekutive immer weiter weg von den Betroffene dem Demos, Auszehrung des unabhängigen Justizwesens, immer reichere, immer einflussreichere Reiche, immer mehr Werbung und PR Wortumdeutung, Geschichtsumdeutung, vollorchestriete, psycho- und soziologisch wissenschaftlich unterstütztes Framing und Meinungs- und Bewusstseins-Manipulation, Nudging, Digital-Gängelung, …

    So wie es gerade läuft wird man zwar vielleicht den Corowahn stoppen können – aber ändern wird sich gar nichts, bis in 10 oder 20 Jahren die nächste Virus (Sau) durch das (Welt-)Dorf getrieben wird. Un dann knüpft man nahtlos an Stand heute an. Bis dahin werden einige Menschen sogar ständig Maske tragen. (Obwohl, wenn Überfälle mit Maske überhand nehmen …)

    Überall stehen wieder die „linken“ und „rechten“ Propheten und Lautsprecher in den Startlöchern um die im Moment von hauptsächlich völlig unideologischen Menschen getragene Bewegung wieder aufzuspalten und damit wirkungslos zu machen. Ja, ich gebe zu, ich bin nicht sehr optimistisch.

  9. Paul 19. Januar 2022 at 13:20Antworten

    Michael R
    19. Januar 2022 um 12:58 Uhr

    Bitte etwas genauer lesen. Ich widerspreche mich keineswegs.
    Ich habe die Impfquote der Ü 16 Jährigen für Schweden anggegeben. Die liegt dort bei
    84% und in Deutschland bei 75 %.
    Impfquoten von unter 16 Jährigen interessieren mich nicht. Von dieser Altersgruppe stirbt keiner an Covid.
    Es ist absurd die Gesamtbevölkerung inklusive Säuglinge für die Beurteileung der Impfquote eines Landes heranzuziehen.

    Weshalb sich die Schweden bereitwilliger Impfen lassen ist mir nicht bekannt.
    Warum sich dort so viel freiwillig einen Chip einsetzen lassen auch nicht. Dieser soll wohl dazu dienen überall einfacher einen Zuagng zu bekommen. (Ersetzt unter anderem den Grünen Pass)

    Was würden sie denn dazu sagen wenn man bei uns 1 G einführen würde, wie in Schweden.
    Die Schwedische Aussage der Veranstalter dazu: Lieber 1G als gar keine Zuschauer.

    Die Schweden scheinen grundsätzlich viel entspannter mit den Maßnahmen umzugehen.

    • Michael R 19. Januar 2022 at 13:57Antworten

      @Paul:
      Mir ist immer wieder ein Rätsel, wo Sie Ihr (oft falsches) Zahlenmaterial herholen (für das Sie meist auch noch die Quellenangabe schuldig bleiben).

      Die Impfquote (Zweitimpfung) in Deutschland beträgt laut statista, Stand 19.1.22, für
      Altersgruppe
      5-11 : 5,7 %
      12-17 : 56,9 %
      18-59 : 80,9 %
      60+ : 87,8 %.

      Die Mühe jetzt noch die Bevölkerungsanteile mit heranzuziehen, spare ich mir, denn für die Personen ab 18 kommt mit Sicherheit ein Wert von über 81 % heraus, schätzungsweise werden es 82 % sein. Hinzu kommt, dass dieser Wert um 5 % höher sein könnte, das haben offizielle Stellen mehrfach verlautbaren lassen.
      Fazit: Die Impfquote in Schweden ist marginal höher als in Deutschland.

      Ich hatte Sie nach dem medizinischen Nutzen eines implantierten Chips gefragt. Ihre Antwort spricht Bände.

      Unter 1G verstehe ich „getestet“, nicht „geimpft“. Wenn schon Zugangsbeschränkungen (die ich für absurd halte) dann „nur für Getestete“. Das ist wesentlich sinnvoller als „geimpft“, weil dieser Status nichts über den Gesundheitszustand besagt und daher keine Sicherheit bietet.

    • rudi & Maria fluegl 19. Januar 2022 at 14:25Antworten

      Wenn Sie die Kommentare zu Schweden beim Blog von Herrn Dr. Mayer, auch unsere, aufmerksamer gelesen hätten, dann hätten sie zumindest die falsizierbaren Infos bezüglich Katz und Maus Spiel und Machtverhältnissen zwischen dem Gesundheitsamt und der Regierung!
      Alles hier zu wiederholen und Ihnen zu präsentieren fehlt uns die Lust!
      Wichtig sind sie trotzdem um andere auf bereits mehrfach durchgekautes, hinzuweisen!
      Also vielen Dank!!!

  10. andreas katzensteiner 19. Januar 2022 at 12:56Antworten

    Ich möchte hier auch zu bedenken geben, dass das möglicherweise erklärte Pandemie-Ende nur die nächste Stufe und Türe des globalen Totalitarismus eröffnen könnte.
    Nachdem viele Menschen sich an die täglichen Lügen und Maßnahmen bereits gewöhnt haben kann mit der nächsten Phase der Transformation begonnen werden. Ich möchte nur auf die Situation und den ausufernden Konflikt in der Ukraine verweisen. Die Pandemie muss beendet sein um Truppentransporte und Ansammlungen vieler Soldaten rechtfertigen zu können. Man kann nicht 100 tausende NATO-Soldaten an den Grenzen zu Russland in engen Unterkünften zusammenpferchen jedoch im Hinterland weiterhin die Anzahl der Personen die auf eine Hochzeit oder Beerdigung gehen dürfen beschränken.
    Es ist noch nicht vorbei, es ist lediglich die Überleitung in die nächste Phase.
    Die Regierungsspitzen der westlichen Welt, allesamt mit dem WWF und Karl Schwab verbandelt und in Regierungspositionen gehievt, agieren im Ukraine Konflikt skrupellos und kriegswillig.
    Die sanftere Vorstufe, ein mehrere Tage andauernder Black Out in Mitteleuropa zur Erziehung des Volkes steht auch noch aus. Nehammer hat ja im September noch als Innenminister den zivilen Einsatzkräften (Rettung, Exekutive, Feuerwehren) zugesagt, diese zumindest drei Stunden vor Eintritt eines Black Outs darüber zu Informieren. Ein Black Out der drei Stunden zuvor bekannt ist, ist kein technischer Black Out sondern einfach nur Sabotage.
    Vor diesen Hintergründen finde ich es fast beängstigend wenn die Plandemie nun demnächst vorbei sein sollte. Die Globalisten sind bei weitem noch nicht am Ende, sie haben unsere Aufmerksamkeit die letzten beiden Jahre nur auf eine andere Lügengeschichte gelenkt. Das dicke Ende kommt noch. Ist nur so meine Meinung…

    • suedtiroler 19. Januar 2022 at 17:31Antworten

      sollen sie doch Truppen in die Ukraine schicken!
      welcher europäische oder amerikanische Soldat wird bei einem Angriffskrieg auf Russland freiwillig mitmachen? und Putin ist intelligent genug um nicht in die Falle zu tappen. der wird nur wieder die ukrainischen Russen unterstützen, aber keine Invasion starten wie imemr wieder behauptet.

      Blackout? würde den Zielen und Agenda dieser Eliten extrem zuwider laufen.
      wie will man digitalen Impfpass, Digitale ID, Abschaffung von Bargeld, digitales Zentralbankgeld, Überwachung und Ortung usw. ohne Strom machen? ein Blackout wäre kontraproduktiv für so ziemlich alle ihre Ziele.

    • rotewelt 19. Januar 2022 at 19:44Antworten

      Ich bin auch nicht optimistisch, auch wenn ich erleichtert wäre, wenn man mich nicht zur Spritze zwingen würde. Sie werden sich schon was einfallen lassen, um jedem die geplate digitale Identität zu verpassen. Derweil gefällt sich Scholz darin, in Davos bei Schwab vor laufenden Kameras Ungreifbares über die weiteren Pläne zu schwafeln. Im stillen Hinterzimmer werden sie sicher ihre wahren böse Pläne schmieden.

  11. Mujo 19. Januar 2022 at 12:54Antworten

    Nicht das Narativ um Corona bröckelt, sondern das Mißtrauen der Bevölkerung gegen jede Regierungs Organisation und ihre Maßnahmen erreicht eine höhe wie es sie wahrscheinlich noch nie gab. Aber auch das liegt im Sinne von Klausi Schwab der langfristig anstrebt das Welt Konzerne die Menschen lenkt was sie ja im Hintergrund schon lange tun. Ursula v. d. Lyen ist da auf den besten Weg als sie Gates mit den Worten „Thank you for the leadership“ bedankt.

    Allerdings sind deren Machenschaften inzwischen auch schon vielen bekannt, und liegen auf der Beliebheitsskala auch ganz weit hinten. Schlechte Vorraussetzungen um die Welt zu Regieren.

  12. TM 19. Januar 2022 at 12:49Antworten

    Auch ich glaube noch nicht an das Ende der Pandemie – zumindest nicht, solange diejenigen regieren, die es aktuell tun.
    In der Zeit lasst uns alle Instrumente nutzen, die wir haben, um auszubremsen oder gegenzusteuern:
    In Deutschland gibt es seit kurzem eine Petition gegen die Impfpflicht

    https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2021/_12/_06/Petition_128564.nc.html

    Bitte zeichnen und andere zur Unterstützung auffordern!

    Unterschreiben können auch Nicht-Deutsche. Das Kriterium ist laut Verfahrensordnung des Petitionsausschusses, dass die Person in der Lage sein muss, sich zu der Sache zu äußern (wahrscheinlich auf deutsch). Also alle deutsch Sprechenden können helfen. Egal wo sie wohnen.

  13. Klaus C. 19. Januar 2022 at 12:37Antworten

    Also die Verpflichtung sich Gift auf eigene Verantwortung spritzen zu lassen, weil einem sonst die Lebensgrundlagen entzogen werden, sehe ich als offene Gewalt an.

    • Gabriele 19. Januar 2022 at 16:47Antworten

      Endlich sagt es hier auch einmal jemand….man stelle sich all die Menschen – Frauen UND Männer vor, die in ihrem Leben schwere körperliche und/oder seelische Gewalt erfahren haben (von Jugendlichen gar nicht zu reden). Nun kommt zur Traumatisierung noch der Staat höchstpersönlich hinzu, der ihnen Gendreck spritzen will! Ich nenne das nicht mehr Gewalt – es ist FOLTER! Habe ich auch Amnesty schon ganz klar mitgeteilt – keine Antwort bisher…aber der VerfGH wird auch das nicht ignorieren können! Ich möchte da gern die Frauenhäuser und Gewaltschutzzentren hören…die schlafen hier ganz absichtlich, weil ebenfalls von staatlichen Förderungen abhängig! Widerlich!

  14. anamcara 19. Januar 2022 at 12:02Antworten

    -Erleichterungen ebenso in Irland

    „The Minister for Health is hopeful of a “big reduction” in Covid-19 restrictions as expectations mount of a significant shift in how the pandemic is managed in Ireland.

    Stephen Donnelly said on Tuesday he hoped a combination of built-up immunity and widespread boosters would make for a “big reduction in public health measures in place”

    Meanwhile, Tánaiste Leo Varadkar told a Fine Gael parliamentary party meeting on Tuesday night he expected a rapid de-escalation of restrictions, and hoped that March 31st would become a deadline for almost all measures to lapse.“
    Irish Times

    -Ebenso in Wales

    „Restrictions to people’s daily lives are being eased in Wales as First Minister Mark Drakeford said Omicron cases were falling „rapidly“.

    Mr Drakeford has set out a plan for Wales to return to alert level zero on 28 January – the lowest level of restrictions – if cases continue to fall.“
    BBC News

    • UdoSchlenz 19. Januar 2022 at 14:50Antworten

      demnach ginge Wales aber einen entschieden schnelleren und entschlosseneren Weg … 28.1. bei 0-Restriktion Level,

      während Scotland evtl am 31.3. dort ankäme. — Gewaltiger Unterschied.

  15. Kriegsgegner 19. Januar 2022 at 11:58Antworten

    Die Sinnlosspirale von Verblödungs-, Impf- und Sicherheitswahn muss erst noch überwunden werden.
    D, A, F und I haben den Zeitpunkt verpasst. Wie am Ende des WK 2 werden sie als die Verlierer dastehen.

  16. Paul 19. Januar 2022 at 11:43Antworten

    Ich frage mich schon länger weshalb Schweden immer als Musterbeispiel hingestellt wird, wie auch in diesem Artikel.

    Dort gibt es aktuell:

    1G für Großveranstaltungen
    Grüner Pass für Veranstaltungen über 100 Personen.
    Maxiamale Gruppenanzahl für den Restaurantbesuch, acht Personen
    Homeoffice und eine Unmenge an weiteren Empfehlungen.
    Nachschärfungen falls nötig nicht ausgeschlossen.
    Impfquote der Ü 16 Jährigen liegt bei 84%

    Schweden ist keinesewegs frei von Maßnahmen aber es reichen aufgrund der Kultur der Schweden teilweise auch Empfehlungen aus die die Leute brav einhalten. Viele Schweden lassen sich bereits jetzt freiwillig einen Chip implantieren lassen.
    Mit der Digitalisierung scheint das Volk überhaupt keine Problem zu haben.
    Mit der Impfung im Übrigen auch nicht wie man an der Impfquote erkennen kann.

    • Michael R 19. Januar 2022 at 12:58Antworten

      @Paul:

      1. Sie widersprechen sich selber. Hohe(?) Impfquote und trotzdem diese Maßnahmen? Wie passt das zusammen? (73,5% Quote ist nicht viel höher als 72,2% Deutschland, oder?)

      2. Welchen epidemiologisch-medizinischen Nutzen bringt ein Chip unter der Haut?

    • Matt 31. Januar 2022 at 15:50Antworten

      Paul, dein zweiter Absatz beantwortet eine grundsätzliche Frage, nämlich die des Hintergrunds der Plandemie. Die Schweden brauchen das alles nicht, weil die Bevölkerung für den digitalen Wandel bereit ist, mit welch negativen Auswirkungen auch immer. In Deutschl., Österr. Italien, Frankreich hängen die Menschen wohl noch eher am Bargeld und müssen noch gefügig gemacht werden. Finale: das Ende des derzeitigen Finanzsystems, resp. des Bargelds. Die nächste Finanzkrise (nach 2008 und Corona-2020) drücken sie nicht noch einmal so durch. Die großen Macher steuern dann zukünftig komplett die Weltfinanzen und sie bestimmen, was die Menschen tun und lassen müssen – von den Konsequenzen können wir momentan nur alpträumen …

  17. suedtiroler 19. Januar 2022 at 11:27Antworten

    Die Deutschen (und etwas weniger Italiener) haben ja schon mindestens einmal bewiesen, dass sie erst 5 nach 12 bemerken, dass das Spiel zu Ende ist.

    Booster, Lockdowns und Masken werden propagaiert wie einst die Wunderwaffen, die nochmals die Wende bringen würden.

    Und obwohl jeder mit klarem Hausverstand und offenen Augen das kommende Ende der Plandemie erkennt, träumen diese Fanaten noch immer vom Endsieg und lassen von ihren Propagandamedien Durchhalteparolen verkünden.

    Und genau wie damals, werden nun in den letzten Monaten sinnlos Kinder und Jugendliche geopfert.
    Es ist erschreckend und zum Verzweifeln

    • Klaus C. 19. Januar 2022 at 12:48Antworten

      Vielleicht setzt sich dann diesmal Morgenthau durch für die Zeit danach. Wären vielleicht auch damals schon der bessere Weg gewesen. Nicht umsonst haben früher, als Linke noch als solche agierten, links also wirklich links war und nicht ein soweit links Verdrehtes, das es rechts wieder rauskommt, gesagt, der Tod sei ein Meister aus Deutschland.

  18. Boernie 19. Januar 2022 at 11:27Antworten

    „Trotzdem: Das „seltene und kurze Zeitfenster, unsere Welt zurückzusetzen“ (Klaus Schwab) schließt sich. Und zwar immer schneller.“

    Sind Sie sich da so sicher?
    Wenn man ein Fenster zuschlägt, kann es sein, dass das Glass zerbricht. Weiterhin gibt es noch viele Türen, die man aufreßen kann, Klimawandel z.B., Zusammenbruch der Lieferketten, usw..
    Die augenblicklichen Preissteigerungen bei Energie und Lebensmitteln setzen jetzt schon Teilen der Bevölkerung zu, da kann man den nächsten Hebel ansetzen.
    Totalitären Regimen fällt immer etwas ein um die Untertanen zu drangsalieren.

    Zitat: Ein Pessimist ist ein Optimist, der nachgedacht hat. (Dan Bennet, amerikanischer Kolumnist)

  19. David 19. Januar 2022 at 11:25Antworten

    Jeder hat letztes Jahr vom Ende der Pandemie gesprochen. Auch Lauterbach. Ach sind Märchen schön.

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