Während Bundesrat Impfpflicht durchpeitscht: Das Corona-Panikorchester verliert den Takt

3. Februar 2022von 4.8 Minuten Lesezeit

Das deutsch-österreichische Panikorchester aus Politik und Medien kommt aus dem Takt. Das Narrativ zerbricht. Aber trotzdem peitscht Österreichs Politik die Impfpflicht auch auf den letzten Metern durch. Proteste gibt es zeitgleich auf der Straße. Und das nicht von irgendwem: Funktionäre und Mitglieder der grünen Regierungspartei demonstrieren gegen ihre eigene Parteispitze und das fatale Gesetz.

Von Waldo Holz*

Der Wiener Bürgermeister glaubt, weiter „verschärfen“ zu müssen. Das grüne Urgestein Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, offenbart seine autoritären Sehnsüchte ganz unverblümt. Ausgeschlossen wären „Lockerungen“ bis zu Ostern. Doch gleichzeitig ist das deutsch-österreichische politmediale Panikorchester in schwersten Nöten und ziemlich aus dem Takt geraten.

Panikorchester hat Probleme

Clemens Heni fasst auf seinem Blog am Donnerstag zusammen: „Die Panikindustrie zerbricht. Die ARD muss berichten, dass Lockdowns überhaupt nichts gebracht haben, die Sterblichkeit an oder doch nur mit Corona hat sich durch Lockdowns um 0,3 Prozent verringert. Das zeigt eine Meta-Studie der Johns Hopkins University, die sich ganz vehement gegen Lockdowns ausspricht. Selbst der Lockdown-Sender ARD muss das jetzt konzedieren.“ Tkp berichtete am Mittwoch über die Meta-Studie, die Martin Sprenger zum Anlass genommen hat, um endlich „Rechenschaft“ von den Verantwortlichen einzufordern.

Die Studie bringt die deutsche Medienlandschaft durchaus in Aufregung. Ein „Kommentar im bisherigen Lockdown- und Panikorchester-Sender WDR hat auch erhebliche Zweifel an der andauernden Panikmache in Deutschland“. Dort warnt man plötzlich: „Die Angst kann uns lähmen“. Die „Frankfurter Allgemeine“ warnt tags zuvor von den „Gefahren der irrlichternden Kommunikation“.

Gleichzeitig isolieren sich die Angstmacher in Österreich und Deutschland immer mehr: Skandinavien beendet die politische Pandemie. In der Schweiz wird ein „Freedom-Day“ realistischer, auch England und Schottland haben genug. Clemens Heni fasst zusammen:

„Wir wissen, wie relativ harmlos Corona ist und wie absolut katastrophal die Lockdowns, der Maskenwahnsinn und die Impf-Apartheid sind. Theater wurden geschlossen, Bibliotheken, Restaurants und Schulen wurden geschlossen und Dutzende Millionen Menschen allein in Deutschland psychisch, sozial und körperlich so stark geschädigt, wie das in der Geschichte der BRD noch nicht passiert war bislang. Und jetzt fallen in Dänemark, England, Schottland die Beschränkungen, in Florida wurde im September 2020 (!) die Maskenpflicht ausgesetzt und Florida steht bis heute besser da, was die Toten an oder doch nur mit Corona betrifft, als der total fanatische Zeuge Coronas Bundesstaat New York (Florida 3039 Tote/1 Million Enwohner, New York 3368, das sind jeweils mehr als doppelt so viele Tote wie Schweden in der Coronakrise registrieren musste – das einzige Land in Europa, wo es nie eine Maskenpflicht gab und nie einen Lockdown).“

Das Joe-Rogan-Problem

Heni verweist auch auf die internationale Aufregung rund um Podcaster Joe Rogan. Dieser erlaubt sich auf Spotify, das Narrativ zu hinterfragen. Joe Bidens Sprecherin Jen Paksi forderte bei ihrem letzten Presseauftritt im Weißen Haus Spotify auf, Rogan stärker zu zensieren. Spotify ist ein schwedisches Unternehmen, das Weiße Haus fordert zensorische Eingriffe. Was machen Medien und „Faktenchecker“? Der Skandal ist nicht die Aussage aus Washington, sondern Joe Rogan.

Der ARD-„Faktenfinder“ Patrick Gensing meint dazu nämlich:

„In der Pandemie entwickelte sich Rogan zunehmend zu einem Star von Impfgegnern. So behandelte er seine Corona-Infektion mit dem Pferde-Entwurmungsmittel Ivermectin – das in einer Reihe steht mit anderen angeblichen Wundermitteln, vor denen Fachleute eindringlich warnen.“

Doch das Panikorchester tut sich mittlerweile äußerst schwer. Denn etwa zur selben Zeit veröffentlichte „Reuters“ die Studienergebnisse des japanischen Pharmaunternehmen Kowa Co Ltd einer Phase III Studie zu Ivermectin. „Reuters“ ruderte dann wenig später zurück, meinte es habe es sich um eine präklinische Studie gehandelt. Ein Link zur originalen Presseaussendung von Kowa fehlte. Die Presseaussendung spricht eindeutig von einer „Phase III“-Studie. Studien zur Wirkung von Ivermectin gibt es mittlerweile ohnehin genug. Vorrangig aus Ländern des globalen Südens, aber eben auch aus Japan oder der USA. Eine Studie aus Florida spricht von 91 klinischen Studien aus 27 Ländern.

Die Presseaussendung von Kowa beweist: es war eine Phase III Studie.

Nicht nur Bangladesch, Ägypten, Belize, Brasilien, Mexiko, Peru, USA und Südafrika verwenden Ivermectin, sondern auch Bulgarien, Tschechien und die Slowakei. Es sei auch „westlich-kapitalistische Ignoranz“, welche die Kampagne gegen Ivermectin erkläre, so Heni. Die Menschen im globalen Süden seien dem Westen immer schon egal gewesen. Die Lockdown-Schäden von Hunderten Millionen zusätzlichen Hungernden, und mehreren Dutzend Millionen zusätzlichen Hungertoten werden einfach nicht beachtet.

Impfpflicht wird durchgepeitscht

Das Panikorchester verliert den Takt – das ist nicht abzustreiten. Die Politik in Österreich klammert sich aber weiter fest an das Narrativ. Heute wird die Impfpflicht durch den Bundesrat gepeitscht. Morgen unterschreibt Van der Bellen. „Der Standard“ scheint das Gesetz kaum mehr erwarten zu können. Dort wird heute offen dazu aufgerufen, ungeimpfte Mitmenschen anzuzeigen. Man fordert unverfroren Denunziantentum in der einstigen liberalen Qualitätszeitung.

Schockierende Zeilen heute im „Standard“.

Während das Gesetz durchgepeitscht wird, kommt es in Wien immerhin zu Protestaktionen. Und zwar von der Gruppe „Grüne gegen 2G und Impfpflicht“. Parteifunktionäre einer Regierungspartei, demonstrieren gegen ihre eigene Partei. Nicht irgendwas. Auch auf politischer Ebene gerät das Panikorchester aus dem Takt.

Auf rechtlicher Ebene ohnehin: Ein Fragenkatalog des VfGH liegt bei Mückstein und das Wiener Verwaltungsgericht befreite die Genesen vor der staatlichen Willkür. Es lief schon einmal einfacher für die Panikindustrie.

Bild wikicommons

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35 Kommentare

  1. Elefant 3. Februar 2022 at 21:56Antworten

    Das Corona-Panikorchester verliert den Takt

    Wie wird der neue Takt sein? 3/4?

  2. Alfons Zitterbacke 3. Februar 2022 at 19:16Antworten

    Und in Norwegen geht’s mit der Öffnung munter voran: https://www.lifeinnorway.net/coronavirus-in-norway/

    Despite continued high infection numbers, Norway’s prime minister Jonas Gahr Støre has announced a further relaxation of Covid measures as we enter February 2022.

    “We must expect increased infection as a result of the relief. Our assessment is nevertheless that more intrusive measures that affect people and the business community are not proportionate, given that in the current situation we have a low burden on the health service and good control of sickness absence,” said Støre.

    The Government made its decisions on the basis of recommendations from the Norwegian Directorate of Health and the Norwegian Institute of Public Health.
    Norway border control quarantine concept

  3. Hanna 3. Februar 2022 at 18:49Antworten

    Öffentlich und dokumentiert. Gut so. Diverse C-Narrativisten und Corona-Narrenschifflenker werden sich angesichts erdrückender Beweislasten ihrer persönlichen Verantwortlichkeit nicht entziehen können.

    Ich hoffe, diesmal gibt es keine Absetzmöglichkeiten, keine Rattenlinien 2.0 und keine Overcast Operations.

    history.com/news/what-was-operation-paperclip

    tvthek.orf.at/profile/Archiv/7648449/Die-Rattenlinie-Nazis-auf-der-Flucht-durch-Suedtirol/10547785/Die-Rattenlinie-Nazis-auf-der-Flucht-durch-Suedtirol/10547786

  4. Taktgefühl 3. Februar 2022 at 17:36Antworten

    Man frage doch einfach seinen Abgeordneten, Bürgermeister: warum soll ich mich denn impfen lassen?

    Die Wahrscheinlichkeit, an Covid-19 (das immer noch spurlos verschwunden ist) zu sterben liegt, nach der offiziellen Liste bei bei einer Infektion bei 0,7%.

    Würden Sie auf ein Pferd setzen, daß mit 0,7% Wahrscheinlichkeit gewinnt? Ich setze lieber auf ein Pferd, das mit 99,3% gewinnt.

    Schützt die Maske einen selbst und andere? Warum tragen eigentlich die Geimpften Maske?

  5. Taktgefühl 3. Februar 2022 at 17:21Antworten

    Diktaturen leben von leeren Versprechen und sind Spiralen ohne Ende. Sie brechen zusammen, wenn sie einen Schritt zurück gehen müssen. Deshalb klammern sich die Parlamentarier an die Impfpflicht. Wie es ausschaut, haben sie nichts dazu gelernt, denn das macht den Zusammembruch nur schlimmer. Man hat Angst, daß ungemütliche Fragen gestellt werden.

    Nach einem Zusammenbruch spucken alle auf die Despoten. Das ist ganz allgemein, weil, es haben schließlich alle gewußt und jeder war im inneren Widerstand.

  6. ga 3. Februar 2022 at 16:49Antworten

    @andi pi
    re Standard: fassungslos, Sie sagen es.
    Der Standard war ‚meine‘ Zeitung während des Studiums (danach hatte ich keine Zeit mehr fürs Zeitungslesen..). Beyond shocking.
    Die unfassbare Metamorphose des Standard tut sogar noch mehr weh als jene des Falter.

  7. Gast 3. Februar 2022 at 16:34Antworten

    Hallo, weiß jemand wielange es dauern wird bis man, wenn man die Strafe beeinsprucht hat, da ein Ergebnis bekommen wird (also in der Phase 2)?

    Wie wahrscheinlich wird es sein tatsächlich etwas zahlen zu müssen, trotz Einspruch?

    Wenn sich dann der Einspruch als erfolgreich herausgestellt hat bzw. ich die Strafe nach erfolglosem Einspruch bezahlt habe, kann ich dann nochmals bestraft werden?

    Vielleicht kennst sich hier im Forum jemand juristisch näher aus? Danke :-)

    • Hanna 3. Februar 2022 at 19:51Antworten

      »Wie wahrscheinlich wird es sein tatsächlich etwas zahlen zu müssen, trotz Einspruch?« –

      Die Wahrscheinlichkeit, daß nach Durchlaufen des gesamten verwaltungsgerichtlichen Instanzenweges die Bekämpfung des Straferkenntnisses erfolglos bleibt, läßt sich nicht beziffern.

      Allerdings, wer nicht Einspruch erhebt, hat von Vornherein verloren. Persönlich würde ich die Chancen, eine solche verhängte Strafe erfolgreich abzuwehren, als sehr gut bezeichnen. Dazu kommt der hier wesentliche Zeitfaktor der gesamten Dauer des nach fristgerecht gegen den Strafbescheid erhobenem Einspruch eingeleiteten Verfahrens (s.u.).

      »… wie lange es dauern wird bis man, wenn man die Strafe beeinsprucht hat, da ein Ergebnis bekommen …« –

      Für ein Verwaltungsstrafverfahren – zwei Instanzen – ist mit rund ein bis eineinhalb Jahren Dauer zu rechnen.

      Wird nach Durchlaufen des ordentlichen Instanzenzugs bis zum Verwaltungsgericht (VwG) darüber hinaus dann auch der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) angerufen – wenn das VwG die Überprüfung seiner Entscheidung durch (ordentliche o. außerordentliche) Revision beim VwGH als zulässig ausgesprochen hat –, kann es bis zur höchstgerichtlichen Entscheidung weitere ein bis zwei Jahre dauern.

      Übrigens,

      die österreichische BR geht dzt. von rd. 1,8 Millionen „Impfpflicht“-Strafverfügungen für das Jahr 2022 aus. Die vorhin angesprochene Verfahrensdauer wird angesichts unzähliger Einsprüche – d.h. entspr. Zahl ordentlicher Verfahren, ich schätze in 6-stelliger Zahl – zu multiplizieren sein.

      ______________________________

      Kurz zu den Verfahrensschritten:

      — Einspruch (1. über die Strafe per se oder 2. die Höhe der Strafe) rechtzeitig eingebracht – ordentliches Verfahren wird eingeleitet.

      — Bei Einspruch nur betr. Ausmaß verhängter Strafe („der Höhe nach“), entscheidet die Erstbehörde nur darüber.

      — Bei Einspruch betr. die Strafe an sich („dem Grunde nach“) tritt die gesamte Strafverfügung außer Kraft und leitet die Behörde das ordentliche Verfahren ein.

      — Das ordentliche Verfahren endet entweder mit Einstellung des Verfahrens oder mit einem Straferkenntnis.

      — Gegen das Straferkenntnis (Strafbescheid der Erstbehörde) kann Bescheidbeschwerde erhoben werden. Rechtzeitig eingebrachte (und zulässige) Beschwerden haben idR aufschiebende Wirkung:

      — Aufschiebende Wirkung bedeutet: Die Entscheidung der Verwaltungsbehörde darf vorerst nicht umgesetzt werden. Das würde z.B. bei einer verhängten „Impfgeldstrafe“ bedeuten, daß sie für die Dauer des weiteren Verfahrens nicht fällig werden kann bzw. nicht exekutierbar wäre.

    • Hanna 3. Februar 2022 at 20:04Antworten

      Wichtige Ergänzung zu …

      »Einspruch (1. über die Strafe per se oder 2. die Höhe der Strafe) …« –

      Nur im Fall 1 – Einspruch gegen die Bestrafung an sich = dem Grunde nach – wird das ordentliche Verwaltungsstrafverfahren eingeleitet.

      Im Fall 2 – Einspruch nur gegen die Strafhöhe – entscheidet die Behörde über das Strafmaß, z.B. reduziert die Strafe.

  8. andi pi 3. Februar 2022 at 15:46Antworten

    ich schaue gerade im livestream die bundesratssitzung. ein spö-abgeordneter meinte soeben allen ernstes so quasi sinngemäß, dass ein verzicht auf die impfpflicht ein (wörtlich:) „verbrechen gegen die menschlichkeit“ wäre.

    o tempora, o mores…
    wieso kriegt er für einen derart ungeheuerlichen satz keinen ordnungsruf? unfassbar, was heutzutage alles möglich ist…

    • Hanna 3. Februar 2022 at 16:05Antworten

      Öffentlich und dokumentiert. Gut so. Diverse C-Narrativisten und Corona-Narrenschifflenker werden sich angesichts erdrückender Beweislasten ihrer persönlichen Verantwortlichkeit nicht entziehen können.

      Ich hoffe, diesmal gibt es keine Absetzmöglichkeiten, keine Rattenlinien 2.0 und keine Paperclip Operations.

      https://www.history.com/news/what-was-operation-paperclip

      https://tvthek.orf.at/profile/Archiv/7648449/Die-Rattenlinie-Nazis-auf-der-Flucht-durch-Suedtirol/10547785/Die-Rattenlinie-Nazis-auf-der-Flucht-durch-Suedtirol/10547786

    • andi pi 3. Februar 2022 at 17:43Antworten

      es wird immer skurriler in der derzeitigen bundesratssitzung: ein weiterer spö-abgeordneter verurteilte gerade in seiner rede zum einen den aufstand von andreas hofer in tirol, weil er meinte, es wäre primär ein anti-impfaufstand gewesen. und der seinerzeitigen protestantischen reformationsbewegung in oberösterreich unterstellte er ähnliches. ähm…oberösterreich im 16. jahrhundert – wie viele impfstoffe gab es damals? und die anti-impfpflicht-resolution des europarates vom jänner 2021 wäre seiner meinung gerade mal nach 14 tage alt (und wäre laut ihm keine anti-impfpflicht-, sondern eine pro-impfpflicht-resolution gewesen). ich fasse es nicht, was da an völlig irrationalem passiert. wir befinden uns mittlerweile meilenweit außerhalb davon, was bis märz 2020 als vernunft bezeichnet wurde.

    • Hans im Glück 3. Februar 2022 at 18:36Antworten

      Streiche „ein Verzicht auf“ und es stimmt

    • andi pi 3. Februar 2022 at 18:37Antworten

      eine övp-abgeordnete meinte soeben in der bundesratssitzung, sie hätte in einem wikipedia-artikel wolfgang wodarg in zusammenhang mit verschwörungstheorien gefunden. nur rein anhand dessen wäre er für sie unseriös.

      und sie sprach zudem in ihrer rede den satz „hier wird niemand zur impfung gezwungen“ aus.

      aha, sie hat offenbar nicht mitbekommen, welchem gesetz sie da heute zustimmen möchte…

    • Hanna 3. Februar 2022 at 23:17Antworten

      @ andi pi

      »… övp-abgeordnete (…) „hier wird niemand zur impfung gezwungen“ …« –

      Die christlich-soziale Frau Bundesrätin hat wahrscheinlich den neunmalklugen Herrn LAUTERBACH gehört, als er kürzlich kühn ins ARD-Mikrophon plapperte,

      »Es wird ja niemand gegen seinen Willen geimpft. Selbst die Impfpflicht führt ja dazu, dass man sich zum Schluss freiwillig impfen lässt.«

      Das ist so eine zweischneidige Sache mit der „freiwillig erzwungenen Pflicht“ … Davon können auch Schutzgeld-Erpresste und andere „freiwillige Opfer“ ein Klagelied singen.

      Die „freiwillig erzwungene Pflicht“ … erzwingbar, aber führt halt direkt ins Kriminal.

    • Bettina 5. Februar 2022 at 20:55Antworten

      wer hat uns verraten………….

      jemand, der mit Wikipedia argumentiert, hat leider keinen Meter bei mir……..lernt man heutzutage nicht in der Schule, dass die Quelle Wiki als Einzige nicht genug ist? sorry aber wer sitzt da bitte im Bundesrat? …
      naja ich hab weder sozen (für mich auf ewig gestorben) gewählt noch övp oder grüne (lehnen gvo im Fressen ab, aber im Impfstoff darf es sein………oder die ersten, die dem Angriff auf Ex-Jugoslawien zugestimmt haben- nö, danke)

  9. Gast 3. Februar 2022 at 15:05Antworten

    Vielleicht lesen ja unsere Entscheidungsträger noch diesen Artikel, bevor sie zu (Un-)Tat schreiten.
    Wissen von nix aber wehe man widerspricht!

    https://science.orf.at/stories/3211132/ Seltene Fälle: Impfung könnte Long Covid auslösen

  10. Klaus Baum 3. Februar 2022 at 14:23Antworten

    mich erinnert das an ie parole, es werde bis zur letzten patrone gekämpft.

  11. nouseforislam 3. Februar 2022 at 14:04Antworten

    Die Grünen und die Sozen, die sonst wegen jeder Winzminderheit (Asylanten, Schwule, Transen, Uiguren, etc.) auf die Barrikaden klettern, um ihr angebliches Gutmenschentum jedem zu zeigen, entpuppen sich als autoritäre Beschneider individueller Freiheiten. Der Staat ist alles, das Individuum ist nichts; das erinnert schon stark an bolschewistische und nationalsozialistische Parolen. Um die Pandemie geht es schon lange nicht mehr, sondern um das Ausprobieren immer drakonischer staatlicher Massnahmen, um zu sehen, wie weit man gehen kann, denn auch die Klimadiktatur will manifestiert werden. Wer diese Geistesnachfolger der Nazis und Bolschewiken wählt und unterstützt, sollte sich auf seinen Geisteszustand untersuchen lassen.

  12. Markus 3. Februar 2022 at 13:49Antworten

    der Standard gehört boykottiert- die Regierung ist am Ende- Das was die jetzt aufführen ist reine Schikane- aber sie werden sich täuschen- dieses gates-u. -Schwab programm können sie sich abschminken.
    Wir lassen uns nicht in eine neue Weltordnung dieser verbrecher hineinzwingen.

  13. Rosa 3. Februar 2022 at 13:02Antworten

    „Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut; wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er kann, der befiehlt es!“

    Marc Aurel, 121-180 n. Ch., römischer Kaiser und Philosoph, in ‚Selbstbetrachtungen‘

  14. Rosa 3. Februar 2022 at 12:44Antworten

    Der STANDARD … vom einstigen „Qualitätsblatt“ zum Hygienepapier mutiert.

    • Fritz Madersbacher 3. Februar 2022 at 15:04Antworten

      @ga
      3. Februar 2022 um 12:33 Uhr
      @Rosa
      3. Februar 2022 um 12:44 Uhr
      „… zum Hygienepapier mutiert“ oder zum Denunziantenblatt für den neuen Austro-„Impf“-Faschismus verkommen: „Eine Anzeige kann natürlich jeder oder jede machen“
      Wer ist der größte Schuft (Lump) im Land? Das ist und bleibt der Denunziant (oder so ähnlich …
      Der Stürmer-Standard hat sich dankenswerterweise bis zur Kenntlichkeit entstellt …

    • Hanna 4. Februar 2022 at 0:32Antworten

      Schein & Wirklichkeit, Wasser & Wein, Wahrheit & Trug …

      Seit vier Jahren hat DER STANDARD ein neues Motto: »DER HALTUNG GEWIDMET«

      Die damals engagierte Wiener Kreativagentur:

      »Das Ziel der Tageszeitung DER STANDARD ist es, Informationen zur Verfügung zu stellen, die es den Lesern ermöglichen, sich KRITISCH mit AKTUELLEN ENTWICKLUNGEN AUSEINANDER ZU SETZEN.«

      »Seit 30 Jahren widmet sich DER STANDARD der Wahrheit, der Offenheit, der Unbeugsamkeit.
      Oder anders gesagt: DER STANDARD widmet sich der Haltung.«

      Der Wahrheit, der Offenheit, der Unbeugsamkeit gewidmet … DAS soll das lachsrosa Blatt sein?

      Ich hatte viel zu lange die Gefahren von „Haltungsjournalismus“ nicht bemerkt. Der STANDARD, der FALTER u.a. ehemals vermeintliche Qualitätsblätter haben zuletzt in unfaßbar kurzer Zeit erwiesen, WAS ihre „Haltung“ bedeutet.

      Zum 30. Jahrestag seiner Gründung hat das „Haltungsmedium“ eine Jubelausgabe publiziert, Titel »Happy Birthday, STANDARD!« derstandard.at/story/2000089676453/happy-birthday-standard

      Liebe Leser und Mitforisten,

      schauen Sie bitte mal, welche Persönlichkeiten – sie sind uns heute medial sehr, sehr gut bekannt ! – es sind »Menschen aus Medizin und Gesundheit« – hier dem STANDARD gratuliert haben:

      Pamela RENDI-WAGNER, designierte Bundesparteiobfrau der SPÖ, ehemalige Gesundheitsministerin und Ärztin

      Markus MÜLLER, Rektor der Medizinischen Universität Wien

      Gerald GARTLEHNER, Leiter des Departments für Evidenzbasierte Medizin an der Donau-Universität Krems

      Thomas SZEKERES, Präsident der Österreichischen Ärztekammer

      Christiane DRUML, Bioethikerin an der Med-Uni Wien und Direktorin des Josephinums

      Gerald BACHINGER, Patientenanwalt Niederösterreich

      Martin MUNTE, Geschäftsführer von Amgen und Präsident der Pharmig, Interessenvertreter der Pharma-Industrie

      Giulio SUPERT-FURGA, Leiter des Centrums für Molekulare Medizin (CeMM)

  15. ga 3. Februar 2022 at 12:33Antworten

    Immer wenn man denkt, der Standard hat den absoluten Tiefstand erreicht, belehrt er einen aufs Neue eines Besseren.

    • andi pi 3. Februar 2022 at 15:32Antworten

      also so gerne ich bis märz 2020 den standard las, so sind mir bereits vor corona zwei kolumnisten immer wieder sehr unangenehm aufgefallen, nämlich konkret die herrn f.f. und c.k., die gerade zu gesundheitsbezogenen themen kommentare mit äußerst „interessanten“ ansichten schrieben. nun scheinen sie mit ihren teils recht skurrilen thesen wohl den großteil der redaktion „infiziert“ zu haben.

      zur denunzierung andersdenkender aufrufen? sagt mal, ihr beim standard – geht’s noch??? für welche grundwerte steht ihr denn? und habt ihr aus so manch dunklen zeiten keine lehren gezogen? ich bin fassungslos.

    • Helmut 3. Februar 2022 at 16:19Antworten

      Was mich immer wieder bestürzt ist, dass der Vater des Herausgebers als Jude vor den Nazis flüchten musste, der Onkel im KZ starb, der Großvater ebenfalls im KZ war. Da würde ich erwarten dass der Hr. Sohn mehr Feingefühl für derartige Entwicklungen und Auswüchse aufbringt und etwas dagegen unternimmt.

  16. Winfried 3. Februar 2022 at 11:51Antworten

    Was spricht dagegen, entschieden „Das Narrativ“ mit „Die Lüge“ zu ersetzen?
    Würde es uns dabei helfen, es/sie auszureißen?

  17. Jens Tiefschneider 3. Februar 2022 at 11:30Antworten

    Am 18. Februar ist Deadline für den Fragenkatalog des VfGH. Faschistenlehrling Mückstein und sein „Meister“ Nehammer werden keine befriedigenden Antworten auf die klugen und korrekt gestellten Fragen des obersten Gerichts haben und das Verfassungsgericht wird die Impfpflicht kippen. Mit ihr fällt Österreichs 4. Reich, errichtet durch Kurz und Nehammer. Dann ist Auskehren angesagt. Ich komme gerne aus D-ummland dazu und helfe mit.

    • Donald 3. Februar 2022 at 11:54Antworten

      Sie wissen wohl nicht dass dies heute beschlossen werden soll?

    • andi pi 3. Februar 2022 at 14:27Antworten

      @jens tiefschneider: wenn ich mir eine kleine inhaltliche korrektur ihres postings erlauben darf: dieser fragenkatalog des VfGH bezieht sich nicht auf das impfpflichtgesetz, sondern auf das covid-19-maßnahmengesetz und die auf ihm basierenden (menschenverachtenden) verordnungen. aber wollen wir selbstverständlich darauf hoffen, dass der VfGH beides kippen wird. diesbezüglich bin ich ganz bei ihnen. das mit dem impfpflichtgesetz könnte aber noch etwas dauern. ich persönlich rechne mit einem VfGH-urteil eher erst im mai oder juni. doch bis dahin könnte das gesetz ohnehin vielleicht bereits zurückgenommen sein. rund 23% der erwachsenen bevölkerung des eigenen landes zu kriminellen zu erklären, wird sich die regierung auf dauer wohl kaum leisten können.

  18. Benks 3. Februar 2022 at 11:18Antworten

    Die JHU schwenkt plötzlich um und die Medien berichten allesamt darüber? Das stinkt doch gewaltig nach Intriege. Denn was wird wohl die Schlussfolgerung sein? Ja, dann bleibt uns wirklich nur noch die Impfung als allereinstigstes Mittel. Ergo, Impfpflicht..

  19. tanthess 3. Februar 2022 at 11:09Antworten

    Da Demonstrationen konsequent ignoriert werden, sind nun Polizei und Bundesherr in der Pflicht.

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