Schweden gegen Österreich: 4 zu 0 bei der Gesundheitspolitik

9. Februar 2022von 4.8 Minuten Lesezeit

Während österreichische Politik und Behörden versuchen zu beweisen, dass der COVID-Impfstoff die Zahl der COVID-Todesfälle verringert, unterscheidet sich die Gesamtzahl der Todesfälle bei jungen Frauen und alten Menschen kaum. In der Zwischenzeit verursacht der Impfstoff aber erhebliche Todesfälle bei jungen Männern, die durch das Virus selbst kaum gefährdet waren. Dank Schweden haben wir einen europäischen Referenzwert für Übersterblichkeit, an dem wir die Wirksamkeit von Maßnahmen, einschließlich relativer Impfraten, messen können.

Von Dr. Peter F. Mayer

Die Auswertungen der Sterbetafeln haben schon knapp nach Jahresende gezeigt, dass es mit Ausnahme der Wochen 6 bis 11 im Jahr 2021 eine erhebliche Übersterblichkeit auch in Österreich gegenüber den Vorjahren gegeben hat. Bericht und Auswertung dazu hier in diesem Artikel.

Auf Substack fand sich so eine Auswertung von Joel Smalley, der einleitend wenig Erfreuliches geschrieben hat:

„Ich habe mich für die 15- bis 64-Jährigen in Österreich entschieden, einfach weil das Land am Anfang des Alphabets stand und ein Beispiel für den Neofaschismus ist, der Europa überrollt.

Mit einem neuen Artikel legt Smalley nochmals nach. Er schreibt unter dem Titel „Lehren aus der österreichischen Geschichte – Es zeigt sich, dass der medizinische Faschismus immer noch nicht funktioniert.“:

„Wenn Sie in den letzten zwei Jahren nicht in einer Höhle geschlafen haben (oder sich nicht nur in den Mainstream-Medien informiert haben), werden Sie wissen, dass Österreich sehr bemüht ist, sich an die Spitze der autoritären Übergriffe und des medizinischen Faschismus zu setzen – Nazismus, wenn Sie so wollen.

War es zum „Wohle der Gesellschaft“?

Dank Schweden haben wir einen Benchmark, ob die Maßnahmen den Menschen genützt oder geschadet haben. Der Goldstandard mit dem man den Erfolg oder Misserfolg von Gesundheitspolitik testen kann, ist die Übersterblichkeit „aus alle Gründen“.

Dafür hat Smalley eine Reihe interessanter Auswertungen grafisch dargestellt.

Frauen über 65 sind ab 23. Oktober eines jeden Jahres (2020 und 2021) von Übersterblichkeit betroffen (alles COVID zugeschrieben, um konservativ zu sein). Für den Rest der beiden Jahren entsprach die Sterblichkeit genau den Erwartungen.

Smalley meint, dass die Saisonabhängigkeit die wesentliche Rolle spielt und nicht irgendwelche experimentellen staatlichen Eingriffe.

Obwohl die zweite Welle offensichtlich kleiner war, waren die überzähligen Todesfälle im Jahr 2021 nur um 1 % niedriger als im Jahr 2020, da relativ mehr ältere Frauen im Laufe des Jahres an anderen Ursachen starben, wenn man den natürlichen Verlauf der Virusabschwächung als Hauptfaktor außer Acht lässt und den gesamten Nutzen dem Impfstoff zuschreibt.

Es zeigt sich im Vergleich zu Schweden, dass die schwedische Politik der sanften Hand bei weitem die bessere war. Smalley bewertet als „besser“, wenn die Übersterblichkeit in Schweden um mindestens 10 % niedriger ist.

Auch die älteren österreichischen Männer wiesen sowohl 2020 als auch 2021 mit Ausnahme der saisonalen COVID-Ereignisse, die ebenfalls am 23. Oktober begannen, völlig erwartete Sterblichkeitsmuster auf.

Im Gegensatz zu den Frauen gab es jedoch 2021 „trotz“ des Impfstoffs genau den gleichen Sterbeüberschuss wie 2020 und insgesamt sind doppelt so viele ältere Männer unerwartet gestorben wie Frauen.

Beide Jahre liegen weit über dem Richtwert von 10 %. Schweden gewinnt wieder.

Wie angesichts der offensichtlichen Unterschiedlichkeit der Auswirkungen dieses Virus in Bezug auf das Alter zu erwarten war, zeigen die jungen österreichischen Frauen außer im Winter 2020 kaum Anzeichen einer ungewöhnlichen Sterblichkeit.

Trotzdem ist das Jahr 2021 das einzige Jahr, das hinsichtlich der Überschreitung für diese Kohorte Aufmerksamkeit verdient.

Die Überschreitung von 2 % im Jahr 2020 könnte als „Rauschen“ betrachtet werden, aber zusammen mit dem Jahr 2021, das mit 6 % für den Zweijahreszeitraum im Vergleich zu allen anderen Zweijahreszeiträumen, die netto um Null liegen, ist dies ein weiterer Sieg für die schwedische Politik.

Wenn wir schließlich die Todesfälle junger österreichischer Männer betrachten, können wir die Auswirkungen eines schrecklichen medizinischen Notfalls erkennen. Im Winter 2020 wirkte sich COVID ein wenig aus, aber 2021 war ein wirklich schreckliches Jahr für diese Kohorte mit Todesfällen, die fast durchgängig mehr als zwei Standardabweichungen über dem Normalwert lagen, seit diese Kohorte geimpft wurde.

Ein Blick auf die zusammenfassenden Statistiken lässt das Ausmaß des Schreckens erahnen. Überschüssige Todesfälle von 5 % im Jahr 2020, dem Jahr der natürlichen COVID, steigen auf 13 % im Jahr 2021, dem Jahr der Impfung.

Schweden – 4, Österreich – null Punkte!

Während die österreichischen Gesundheitsbehörden also versuchen zu beweisen, dass der COVID-Impfstoff die COVID-Todesfälle reduziert, ist die Gesamtsterblichkeit bei jungen Frauen und alten Menschen kaum unterschiedlich.

In der Zwischenzeit verursacht der Impfstoff höchstwahrscheinlich erhebliche Todesfälle bei jungen Männern, die durch das Virus selbst kaum gefährdet waren.

Smalley schließt mit folgender Bemerkung:

„Ich glaube, das Wort, das man dafür benutzt, ist „Demozid „2. Und ich würde sagen, dass die Handlungen der österreichischen Behörden es rechtfertigen, dass sie dafür angeklagt werden.“

Natürlich sind ähnliche Trends auch in Deutschland zu beobachten, wie wir hier wiederholt gezeigt haben, zuletzt in diesem Artikel.


Alle aktuellen News im TKP Telegram Channel

Unterstütze unabhängigen Journalismus mit einer Spende via PayPal


Public Health Scotland Daten zeigen Schädigung des naiven Immunsystems durch Gen-Spike-Impfung

Studie: Schädliche Impf-Spikes verbleiben Monate im Körper

Prof. Dr. Stephan Becker bei AUF1: „V-AIDS in mehreren Studien beschrieben“

Warum die gentechnischen Spike-Impfungen Krebs fördern

Mehrfach Geimpfte anfälliger für Infektion und Todesfälle? Teil 2: mögliche Ursachen

7 Kommentare

  1. andi pi 9. Februar 2022 at 19:29Antworten

    vielen dank für diesen artikel, denn das ist eben der vielleicht überhaupt entscheidendste punkt. rein bei den offiziellen „covid-toten“ liegen österreich und schweden in etwa fast gleich. aber die übersterblichkeit für diese zeit ist eine völlig unterschiedliche.

    ich persönlich verfolge die zahlen von eurostat. dort fehlen jetzt noch jene für dezember 2021 (werden voraussichtlich am 16.2. veröffentlicht). aber was wir für die anderen monate bisher haben (plus bedeutet selbstverständlich über-, minus untersterblichkeit und gemessen wird am schnitt der jahre 2016-19):

    1/21: AUT + 9,2%, SWE + 18,4%
    2/21: AUT – 2,9%, SWE – 4,8%
    3/21: AUT +0,3%, SWE – 7,4%
    4/21: AUT + 11,7%, SWE – 4,2%
    5/21: AUT + 9,0%, SWE + 0,9%
    6/21: AUT + 12,2%, SWE – 1,7%
    7/21: AUT + 5,9%, SWE – 1,6%
    8/21: AUT + 9,3%, SWE – 0,3%
    9/21: AUT + 12,6%, SWE + 3,7%
    10/21: AUT + 12,5%, SWE +/- 0,0%
    11/21: SWE – 0,5% (bei österreich sind die zahlen noch nicht eingetragen)

    ich weiß, dass die folgende rechnung nicht ganz stimmt (da im winter für gewöhnlich mehr menschen sterben und deswegen – seriös gerechnet – die monate eine unterschiedliche gewichtung haben müssten), aber wenn man die prozentzahlen von jänner bis oktober zusammenaddiert und durch 10 teilt, ergibt sich:

    AUT + 7,9% , SWE + 0,3% (und das plus hat nur der jänner zu verantworten)

    was war in österreich in den sommermonaten eigentlich los? denn covid-tote sind das mal ganz fix nicht…

    übrigens: schweden hat mit dem heutigen tag nicht bloß alle maßnahmen aufgehoben (ich glaube, einzig die testpflicht für beschäftigte in spitälern und pflegeheimen bleibt als letzte verbliebene erhalten), sondern es ist seit heute – zumindest aus den EWR-staaten – auch die einreise ohne jegliche G’s möglich. und alles das bei einer derzeitigen 7-tages-inzidenz von knapp 1700 (die in wahrheit deutlich höher sein dürfte, da schweden ja niemals derart wahnhaft getestet hat wie österreich). in schweden scheint man offenbar begriffen zu haben, dass die maßnahmen mehr menschenleben fordern, als sie vorgeben zu retten.

  2. suedtiroler 9. Februar 2022 at 18:03Antworten

    Hier wurden vor allem die Sterbe-Statistiken verglichen. Natürlich gehen solche Daten vor, machen aber nicht alleine den Erfolg oder Misserfolg von Massnahmen und Strategien aus.
    Wie sieht es mit anderen Daten aus?

    Wirtschaftleistung?
    Wirtschaftswachstum?
    Zunahme der Verschuldung?
    Firmenpleiten?
    Insolvenzen?
    Arbeitslose?
    usw.

    Ich bin mir sicher dass auch hier Schweden – aufgrund der viel geringeren Massnahmen – weitaus weniger Schäden erlitten hat und viel besser da steht.

    Es ist also weitaus schlimmer als 4:0. Österreich (und auch andere Länder mit den selben Strategien) haben nicht nur keine Erfolge bei der Eindämmung der „Pandemie“ erreicht und keine/kaum Leben geretten, im Gegenteil! Und sie haben noch dazu viel größere wirtschaftliche und gesellschaftliche Schäden verursacht!
    Auf voller Linie ein EPIC FAIL!

  3. Jens 9. Februar 2022 at 17:20Antworten

    Es wird nie enden. Selbst wenn die Omikron-Welle abebbt, muss das nicht das Ende der Pandemie bedeuten. Man müsse auch in Zukunft auf Überraschungen gefasst sein. Es werden weitere Varianten auftreten, die sich stark von den existierenden unterscheiden. Und wir werden weiter Vollgepumpt mit weiteren Dubiosen Spritzen. Was hier wichtig wäre, ist eine weltweite Überwachung durch Virus-Erbgutanalysen. Es gibt zu viele Baustellen die nach wie vor brach liegen und sehr gefährlich werden können. Überraschungen sind immer möglich.

  4. Franz M 9. Februar 2022 at 16:41Antworten

    Die Gesundheitsaspekte oder Vorsorge vor Krankheiten zu betrachten, reicht wohl viel zu kurz.
    Daß Covid eine frei erlogene Pandemie war und ist, wurde schon lange erkannt und sehr deutlich beschrieben, ganz besonders auch auf dieser Seite (die ich im übrigen ganz besonders schätze, hier kann sogar ich die Themen gut verfolgen und verstehen und mir ein Bild machen – das nur nebenbei). Viel mehr dienen all die Zwangsmaßnahmen, die viele Nationen und Menschen erleiden, ausschließlich der Züchtigung, um Gehorsam gegenüber der Politik zu erzielen. Nur so können diese Büttel der Geldeliten von WEF und Co den Weg ebnen in die totale digitale Überwachung und eine digitale Währung. Zu beiden Themen gibt es in Schweden keinen oder
    nur minimalen Widerstand, also „braucht“ es dort weniger Schikanen. Bei den widerborstigen Älplern und revolutionsgeübten Südländern ist da mehr Härte notwendig. So die Gedanken unseres Herrn Schwab.
    Ich bin froh, dass dank der seriösen Information (dank dieser und ähnlicher Seiten) und eines gesunden Widerspruchsgeistes erfreulich viele Menschen in diesem Land standhaft waren und sind. Damit ist die wohl seit Jahrzehnten mit viel Aufwand vorbereitete Übernahme der Weltleitung gescheitert.
    Daß wir hierzulande darüber hinaus von einer der dümmsten Regierungsmannschaften geschlagen sind,
    ist nur ein kleines Detail.

  5. OMS 90 9. Februar 2022 at 11:52Antworten

    Die tragende Eisdecke wird für die Impfbefürworter und den darin handelnden Personengruppen von Ärzten, Experten und Politikern immer dünner. Die Ausrede, davon hat man nichts gewusst oder konnte man nicht vorhersehen wird nicht ziehen!

    • suedtiroler 9. Februar 2022 at 17:55Antworten

      Naja, die haben doch nur Befehle – Pardon – „Gesetze“ befolgt…..

    • Dubitabam ad opus 10. Februar 2022 at 1:44Antworten

      Angesichts der zahlreichen Meldungen bei vaccines.news über die Schäden die gerade verursacht werden, sollte es eigentlich schneller gehen, das Ende der Impfpflicht endlich einzuleiten, bevor es hier weiter eskaliert.

Wir freuen uns über jeden Kommentar, aber ersuchen einige Regeln zu beachten: Bitte bleiben wir respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe, keine (Ab-)Wertungen und bitte auch keine Video-Links und Texte mit roten Rufzeichen. Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Aktuelle Beiträge