UK Health: Omicron-Fälle um 70 % seltener im Spital, Booster wirken nur ganz kurz

Nun zeigen auch Daten der UK Health Security Agency, dass Omicron erheblich seltener zu Hospitalisierung oder schwereren Verläufen führt. Aber auch der Booster, die dritte Dosis, verliert extrem rasch an Wirkung. Nach zwei Wochen sollen es noch 70 % sein, nach 10 Wochen aber nur noch zu 45 % wirksam. Entgegen den Daten aus Dänemark, lassen die britischen Erkenntnisse vermuten, dass Moderna einen dauerhafteren Schutz zu bieten hat.

Von Peter F. Mayer

Eine dänische Studie hatte gezeigt, dass die Wirksamkeit der mRNA-Präparate von Pfizer und Moderna bei Infektionen mit der Omicron Variante sehr rasch an Wirksamkeit verlieren und sich spätestens nach 90 Tagen, sogar in ihr Gegenteil verkehrt. Bei Pfizer gibt es anfänglich noch etwas Schutz, bei Moderna fällt er teils schon zu Beginn weg. Geimpfte sind danach sogar mehr von einer Infektion bedroht als normale Menschen.

Die britische Gesundheitsbehörde (UKHSA) überprüfte 68.489 Omicron-Fälle im Vereinigten Königreich. Sie kam zu dem Ergebnis, dass die Impfstoffe von Pfizer und Moderna bei der Verhinderung einer symptomatischen Erkrankung 2-4 Wochen nach der dritten Impfung noch zu etwa 70 % wirksam sind (gegenüber etwa 90 % Wirksamkeit gegen die früher vorherrschende Delta-Variante).

4 Dosen pro Jahr sind unmöglich

Bei den Auffrischungsimpfungen von Pfizer sank dieser Wert bis 10 Wochen auf 45 %, während die Wirksamkeit der Moderna-Auffrischungsimpfung angeblich mindestens 9 Wochen lang bei etwa 70 % lag, was eben im Gegensatz zu den Ergebnissen in Dänemark steht.

Aus dem raschen Verlust an Wirksamkeit ergibt sich, dass vier Dosen pro Jahr nötig wären um dauerhaften Schutz zu erzeugen. Das hält das frühere Mitglied des britischen Beratergremiums SAGE und Chef des Wellcome Trust, Jeremy Farrar, für nicht machbar.

Farrar meint, es wäre nötig in bessere Impfstoffe der zweiten oder dritten Generation zu investieren um sterilie und lange andauernde Immunität zu erreichen. Sterile Immunität meint, dass auch Infektion und Weitergabe des Virus vermieden wird, was bei den derzeitigen Präparaten nicht ein einziges kann.

Geringere Hospitalisierungsraten

Die Analyse geht in die gleiche Richtung wie zwei frühere Studien des Imperial College London und schottischer Forscher, in denen festgestellt wurde, dass bei Patienten mit Omicron die Wahrscheinlichkeit einer Krankenhausbehandlung um 20-68 % geringer ist als bei Patienten mit Delta.

Wie das schon Südafrika, Dänemark oder Hongkong dokumentiert wurde, verlaufen die meisten symptomatischen Omicron-Fälle mild. Jüngste Daten der UKHSA zeigen, dass das Risiko einer Krankenhauseinweisung bei diesem Stamm um 50-70 % geringer ist als bei Delta.

Großbritannien meldete am Donnerstag 119.789 laborbestätigte COVID-19-Fälle, die bisher höchste Zahl während der Pandemie und der zweite Tag, an dem die Zahl 100.000 überstieg. Eigentlich ein Witz da noch von „Wirksamkeit“ im Zusammenhang mit der Impfung zu sprechen.

Die Modellierungen der Beraterstäbe und des Imperial College sind wieder einmal krachend daneben, wie das auch in anderen Ländern der Fall sein wird.

Auch Kanada zeigt: hauptsächlich Geimpfte von Infektion betroffen

Der blaue Bereich zeigt die normalen Menschen, rot die Geimpften, deren Infektionszahlen massiv in die Höhe schnellen.

Angesichts dieser Daten wird es immer evidenzwidriger eine Impfpflicht zu beschließen. Die Seite des Nutzens reduziert sich weiter drastisch, das Potenzial eine Impfschadens und von Nebenwirkungen bleibt bestehen und nimmt sogar zu.

Bild von Prawny auf Pixabay

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11 Kommentare zu „UK Health: Omicron-Fälle um 70 % seltener im Spital, Booster wirken nur ganz kurz

  1. Nach meiner auf wissenschaftlicher und journalistischer Ausbildung fußenden Zusammenschau handelt es es sich hier um einen für die Menschheitsgeschichte bisher beispiellosen international organisierten Informationsterrorismus, der bisher schon in sehr vielen Ländern durch absichtliche und fahrlässige Falschbehauptungen und Beweisbehinderungen zu antidemokratischen Falschmaßnahmen mit der Folge von Gesundheitsgefährdungen, Rechtsbeschränkungen und Wirtschaftsmanipulationen geführt hat, und in dem auch auf kritische Stimmen von jüdischen Forschern keine Rücksicht genommen wird.
    Eine Behinderung, Versklavung und Zerstörung statt Optimierung der natürlichen menschlichen Immunitätskräfte erscheint mir dabei nur als eine der daraus drohenden Gefahren. Da das Netzwerk der teils absichtlichen und teils dummgläubigen Mittäter bis in Regierungen, Behörden, Ämter, Organisationen, Institute und Medien aller Art verbunden erscheint, wird sich ein aufklärendes Ermittlungsinteresse an diesen Stellen zunächst wohl zwangsläufig nur außerhalb der offiziellen Dienstwege und Ebenen in Position bringen können.
    Ich kann dabei nur hoffen, dass möglichst viele Menschen aufhören, falschen Ratgebern zu vertrauen, und dass sie dann nicht länger die Augen vor den Gefahren für sich selbst und ihre eigenen Familien verschließen.

  2. Interessant ist die zeitliche Reihenfolge. Von Omicron wurde aus Afrika Ende November berichtet. Einfach Mal den Spaß machen und bei Amazon noch Büchern über Omicron suchen und dann auf das Erscheinungsdatum schauen. Wir werden systematisch an der Nase rumgeführt.

    1. @klaus c.: vielen dank für ihren tipp bezüglich amazon und erscheinungsdatum! hab ich nicht gekannt, echt unglaublich…
      ich kenn mich nämlich selber im verlagswesen zumindest in ansätzen aus. und dass omikron am 26.11. so benannt wurde und bereits seit 5.12. (also 9 tage später) ein 106-seitiges taschenbuch konkret zur omikron-variante auf amazon bestellt werden kann – so ein kurzer zeitraum ist völlig ausgeschlossen. alleine der druck eines buches braucht für gewöhnlich ein paar tage. und dass wer zu einem wissenschaftlichen thema in 4, 5 tagen 106 seiten schreiben kann: nein, ganz sicher nicht.

  3. Lieber Autor dieses engagierten und informativen Blogs

    Nur um die Quellen ganz sicher zu verifizieren – würden Sie noch explizit die Quellen mit Tabellen aufführen? Omikron Infektionen: Verhältnis von Geimpften zu Ungeimpften. Es ist für uns schwierig, die richtigen Tabellen etc. zu finden und zu vergleichen…

    Herzlichen Dank im Voraus!

    1. Lieber SH,
      Die Fälle in Ontario müsste man nicht per (undisclosed) Twitter-Quelle nurzen, die sind auch offiziell verfügbar.
      https://covid-19.ontario.ca/data

      Nur leider, leider unterscheiden sich die dort publizierten Daten von denen in diesem Artikel.
      Honny soit, qui mal y pense.

  4. ich weiß nicht, ob das nur mir aufgefallen ist: seit omikron da ist, wird in den (mainstream-)medien nur mehr über die zahl an neuinfektionen bzw. inzidenzen in den betroffenen ländern berichtet. von der zahl an hospitalisierungen ist interessanterweise nichts mehr zu lesen. dabei wäre letztere ja viel relevanter. ich nehme mal an, dass damit zu verbergen versucht wird, dass omikron – entgegen den horrorszenarien, die wohl nur der impfpropaganda dienen – keine neuen rekorde an hospitalisierungen verursacht.

  5. „Aber auch der Booster, die dritte Dosis, verliert extrem rasch an Wirkung. Nach zwei Wochen sollen es noch 70 % sein, nach 10 Wochen aber nur noch zu 45 % wirksam.“

    Wenn ich für Zulassungsstudien BEWUSST nicht überatmete Menschen heranziehe, dann kommt so etwas bei 90 % überatmeter Menschen heraus.

    Stress lässt Hecheln. Die Kombi Sauerstoff(O2)-Kohlendioxid(CO2) im Blut stimme nicht, es sei zu viel O2 im Blut, während der Trenner CO2 zu wenig sei. An der Zelle kommt zu wenig Sauerstoff an, der Energie für Immunität liefert. Der Sauerstoff „klebt“ bei Überatmung durch Hektik am roten Blutkörperchen (Hämoglobin).

    Haben Sie den Trick 17 bemerkt: Mit Lockdowns und Homeoffice wollte man uns entstressen, und das Gegenteil als Rebellieren kam dabei heraus. WIR SEIN SCHULD.

    (Tipp: Stress verstärkt die Allergie als überbordende Immunreaktion, die den Körper gefährdet.)

    These: „Wir kommen aus der Pandemie nur heraus, wenn die Gesellschaft effektiv entstresst würde.“

    Die Schulmedizin in Harvard sei alles andere als dumm.

    Medien, und auch freie „objektive“, hätten gedurft, uns die Entstressung zu erklären. Vorerkrankung wird in erster Linie von Überatmung begleitet.

  6. „Sie kam zu dem Ergebnis, dass die Impfstoffe von Pfizer und Moderna bei der Verhinderung einer symptomatischen Erkrankung 2-4 Wochen nach der dritten Impfung noch zu etwa 70 % wirksam sind (gegenüber etwa 90 % Wirksamkeit gegen die früher vorherrschende Delta-Variante)…..“

    a) das sind alles keine Impfstoffe!
    b) diese experimentelle mRNA Gen-Therapie war nie dazu gedacht eine sympthomatische Erkrankung zu verhindern, sondern max. schwere verläufe derselben.
    c) diese Pärparate hatten nie eine „Wirksamkeit“ von 90%, sondern gemäß Zulassungsstudie nur relativ 0,8%

    Was also soll der Quatsch?

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