The BMJ Artikel zu Omicron: Daten aus Südafrika bestätigen Immunflucht aber geringere Gefährlichkeit

Omicron wird bei uns dazu verwendet neue drastischere Einschränkungen zu verfügen. Lockdowns für Ungeimpfte, Impfpflicht, Maskenpflicht, Reisebeschränkungen und erweiterte Quarantäneregeln – alles wird derzeit Omicron begründet. Gegen jegliche Evidenz wie die Daten aus Südafrika deutlich machen.

Von Peter F. Mayer

Im The British Medical Journal ist kürzlich ein Artikel erschienen, der die Erkenntnisse aus Südafrika zusammenfasst. Jüngste Daten zeigen, dass sich die Omicron-Variante „schneller ausbreitet als jede frühere Coronavirus-Variante und Anzeichen einer Immunflucht zeigt, wobei sowohl geimpfte als auch zuvor infizierte Personen stärker gefährdet sind als in früheren Wellen“.

Bei über 90 Prozent der sequenzierten Infektionen in Südafrika handelt es sich um die Omicron-Variante.

Erhöhte Infektiosität

Der Schutz vor Infektionen und schweren Symptomen hat bei den COVID-19-Impfstoffen erheblich nachgelassen: Der Impfstoff von Pfizer-BioNTech bietet nur noch „33 % Schutz vor Infektionen in dieser Omicron-Welle, so die Analyse, gegenüber 80 % in Südafrikas letzter, Delta-getriebener Welle.“

Der Schutz vor schweren Erkrankungen und Krankenhausaufenthalten sei in der aktuellen Welle auf 70 Prozent gesunken, verglichen mit 93 Prozent in der letzten Welle. Wobei – all diese Berechnungen über „Schutz“ durch die Impfung sind ohnehin mehr als fragwürdig.

Omicron hat auch diejenigen infiziert, die bereits eine COVID-19-Infektion hatten, denn neue Fälle seien „bei den zuvor Infizierten zu 73 % so häufig wie bei den nie Infizierten.“ Die Analyse der Daten wurde in Zusammenarbeit mit dem South African Medical Research Council durchgeführt.

Die Daten erstreckten sich über einen Zeitraum vom 15. November bis zum 7. Dezember. Es wurden über 211.000 COVID-19-Tests durchgeführt, von denen 78.000 als Omicron-Fälle eingestuft wurden.

41% der getesteten Personen waren zwei Mal mit dem Impfstoff von Pfizer-BioNTech geimpft. Die Impfquote in Südafrika liegt derzeit bei 24%, offenbar sind Geimpfte also anfälliger gegen Infektion als Ungeimpfte. Das stimmt überein mit dem, was sich in Dänemark gezeigt hat.

Geringeres Risiko von Krankenhausaufenthalten

Die südafrikanischen Forscher fanden heraus, dass trotz der erhöhten Infektiosität von Omicron die Wahrscheinlichkeit, dass eine Infektion zu einer Krankenhauseinweisung führt, im Vergleich zu früheren Ausbrüchen in Südafrika um 29 Prozent geringer war.

Shirley Collie, eine Statistikerin bei Discovery Health, erklärte: „Erwachsene, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, haben derzeit eine geringere Neigung, in Hochleistungs- und Intensivstationen eingewiesen zu werden, als bei früheren Wellen.“

Obwohl die Krankenhauseinweisungen von Kindern um 20 Prozent zugenommen haben, „sind diese Fälle meist leichter Natur und das absolute Risiko bei Kindern bleibt gering“. Der Vorstandsvorsitzende von Discovery Health, Ryan Noach, sagt:

Wir sind zuversichtlich, dass die derzeitige Erfahrung mit der durch die Omicron-Variante verursachten Covid-19-Erkrankung – größtenteils ein leichter Verlauf – unverändert bleibt.“

Laut einer Studie von Forschern der Universität Hongkong repliziert Omicron „70 Mal schneller als Delta in den Bronchien, aber 10 Mal langsamer als Delta im menschlichen Lungengewebe“.

Die Autoren glauben, dass die schnellere Replikation in den Bronchien eine Erklärung für die verstärkte Übertragung von Mensch zu Mensch sein könnte, während die langsamere Replikation in der Lunge „ein Indikator für einen geringeren Schweregrad der Erkrankung sein könnte“.


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8 Kommentare zu „The BMJ Artikel zu Omicron: Daten aus Südafrika bestätigen Immunflucht aber geringere Gefährlichkeit

  1. Auch an Omicron wird die radikal betrügerische Panikmache, Gefahrenübertreibung und Behinderung besserer Gegenmaßnahmen durch die diversen Pharma-Verbündeten immer offensichtlicher …

  2. Wie gefährlich oder harmlos Omikron ist kann man erst später sagen.
    Geert Vanden Bossche erklärt den derzeit harmlosen Verlauf damit, dass das wegen der umfangreichen Mutation das angeborenen Immunsystem bei Geimpften und auch bei Genesenen wieder stärker wirkt. Das sei aber nur ein temporärer Effekt. Durch die starke Infektiosität würde Omikron bald zur dominierenden Variante und dann ist gerade auch wieder wegen der hohen Infektiosität die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es bei zuvor asymptomatisch Infizierten zu einer erneuten Infektion kommt, bevor die das angeborene Immunsystem nach der ersten Infektion blockierenden, unreifen Antikörper wieder verschwunden sind. Bei den so infizierten wird die Infektion stärker sein.
    Siehe auch http://www.freizahn.de/2021/11/fortgesetzte-massenimpfungen-werden-die-evolutionaere-kapazitaet-des-sars-cov-2-spike-proteins-nur-noch-weiter-steigern-als-die-omicron-version/

    Dann haben wir das Problem, dass die Ursache der schweren Verläufe von Covid sowieso nur eine Autoimmunreaktion auf das Spike-Protein ist, die zudem meist (oder immer?) erst dann auftritt, wenn die Virusinfektion mehr oder weniger überwunden ist. Die Impfung wirkt daher nur deshalb gegen die schweren Verläufe, weil sie auch immunsuppressiv oder gegen das Spike-Protein desensibilisierend wirkt und NICHT weil sie die Viren neutralisiert – d.h., der einzige Nutzen der Impfung ist, dass sie zufällig auch als ein Medikament wirkt, dass die für die schweren Verläufe ursächliche Autoimmunreaktion dämpft!!! (https://www.freizahn.de/2021/12/dr-chettys-covid-behandlung-teil-4/ und https://www.freizahn.de/2021/12/expertendiskussion-ueber-covid-19-impfstoffe/ ).

    Eine schwere Autoimmunreaktion vom Typ ADE (antikörperhabhängige Verstärkung) ist dann auch das was Geert Vanden Bossche durch Omikron oder eine weitere, ebenfalls durch die Geimpften gezüchtete Mutation erwartet, wenn man meint man müsste weiter „Impfen“.
    Obwohl das Virus selbst eigentlich nicht virulenter, also krankmachender sondern nur infektiöser wird,kann die krankmachende oder auch tötenden Wirkung durch den ADE-Effekt drastisch zunehmen. Zitat Dr. Vanden Bossche aus http://www.freizahn.de/2021/11/fortgesetzte-massenimpfungen-werden-die-evolutionaere-kapazitaet-des-sars-cov-2-spike-proteins-nur-noch-weiter-steigern-als-die-omicron-version/:

    „Ich befürchte wirklich, dass diese Dynamik schließlich die natürliche Auslese von Individuen mit einer unverfälschten angeborenen Immunität [gemeint sind die Ungeimpften] ermöglichen wird , während diejenigen ohne sie [damit gemeint sind die Geimpften] eliminiert werden. Eine solche natürliche Auslese würde zwar zu einer Ausrottung von SARS-CoV-2 führen, da die angeborene Immunität das Virus sterilisiert und die Übertragung blockiert, doch die Folgen wären unvorstellbar – der Preis, der für die Beendigung der Pandemie durch die Ausrottung des Virus gezahlt wird, ist nicht vergleichbar mit dem Preis, der für die Erzeugung einer Herdenimmunität und die Ermöglichung eines endemischen Zustands des Virus gezahlt wird. Diejenigen, die Massenimpfungen erzwingen, entscheiden sich für Ersteres und nicht für Letzteres, was als die tödlichste Sünde aller Zeiten in die Geschichte eingehen wird.“ Zitat Ende.

    Wollen die Regierenden, die Ärzteverbände und die Mehrheit der Impfbeführworter in Österreich und Deutschland das wirklich oder wissen die nur einfach nicht was sie tun und wollen???

  3. Was man tun soll?
    Mit den Leuten, die dafür zugänglich sind, sprechen. Oft bekommen sie solche Infos einfach nicht oder suchen nicht gezielt danach.
    Im Ton immer sachlich, höflich, nicht belehrend, am besten in ruhiger Situation unter 4 Augen.
    Übrig bleibt dann nur noch das letzte Drittel Hypnotisierte, das dem Narrativ weiter folgt.

    1. Ich habe vor einiger Zeit mit einem Kinderarzt diskutiert, und obwohl ich auf darauf hingewwiesen habe, dass die in den RKI-Tagesberichten angegebene „7-Tage Inzidenz“ teils um 10 % oder mehr von der anhand der Zahlen aus jeweils 7 Tage auseinanderliegenden Tagesberichten errechneten Werten abweicht, wies er nur daraufhin, dass „geringe Abweichungen“ ja kein Zeichen dafuer seien, dass die Zahlen generell nicht stimmen wuerden. 10% Abweichung sind aber keine „geringe Abweichung“ sondern Hinweise auf gezielte Vefaelschungen der Daten (wobei ich nicht weiss, was der Zweck davon sein soll, denn die im Tagesbericht angegebenen Inzidenzen sind *deutlich* niedriger als die errechneten Werte). Nehmen wir als Beispiel die Daten vom 23.12. und vom 16.12. Die „Gesamtzahl der Faelle (seit Beginn der Pandemie)“ wirrd in den beiden Tagesberichten mit 6.923.636 bzw. 6.670.407 angegeben. Die Differenz beider Werte betraegt 253.229, und das muesste (wenn die Daten in beiden Tagesberichten korrekt sind) die Anzahl Faelle der letzten 7 Tage sein. dieser Wert durch 831,29285 (ein 100.000stel der Bevoelkerungszahl) dividiert ergibt dann die 7-Tage-Inzidenz fuer den 23.12.2021. Der so errechnete Wert betraegt (gerundet auf eine Nachkommastelle) 304,6, der im RKI-Tagesbericht angegebene Wert betraegt 280,3 (also um ca. 8,7% niedriger als der errechnet Wert) Am 22.12. war die Abweichung mehr als 10% (wer moechte, moege das selbst nachrechnen).
      Die veroeffentlichten Daten sind also inkonsistent, ein Teil der Daten sind voellig unsinnig (was soll z.B. die Erfassung der „Hospitalisierungsinzidenz“ anstelle der Anzahl der aktuell hospitalisierten? Nur letztere besagt etwas ueber die Belastung des Gesundheitssystems, waehrend aus ersterem Wert nicht hervorgeht, ob die jeweils hospitalisierten nur 2 Tage oder 3 Wochen in der Klinik sind und ein Bett belegen) und vertrauenswuerdig sind die Daten schon lange nicht mehr (wenn, wie aus den Wochenberichten hervorgeht, weniger als die Haelfte der „Covid-Patienten auf Intensivstation“ nicht ein einziges Covid-Symptome haben, also komplett asymptomatisch mit nur einem positiven PCR-Test sind … Warum verbreitet man diese unsinnigen Daten ueber „Covid-Patienten auf ITS“, die auch ohne Covid dort gelandet werden und noch nicht einmal gegen Covid behandelt werden, zumindest hoffe ich, dass die nicht gegen Covid behandelt werden, wenn sie nicht wirklich *erkrankt* sind?).
      Aber all diese Argumente wurden von dem Mann ignoriert, er behauptete einfach (ohne wirkliche Belege dafuer zu haben), die Impfung wurde zu mehr als 90% schwere Verlaeufe verhindern und sei gegen Infektionen sogar noch wirksamer. Er beschuldigte mich, meine Mitmenschen zu gefaeehrden, weil ich nicht geimpft bin, und die Massnahmen zu sabotieren, weil das Attest, dass ich aus medizinischen Gruenden keine Maske tragen duerfe, unberechtigt ausgestellt wurde. Ausserdem lehnt er die Gabe von Nahrungsmittelzusaetzen rigoros ab (insbesonndere auch das hochdosierte Vitamin D, dass ich einnehme, obwohl ich nur so den Vitamin D Spiegel von mehr als 50ng/ml erreiche, der einen Schutz vor Covid-19 bieten soll). Wie soll ich so jemanden denn ueberzeugen, der wider besseres Wissen (schliesslich hat er im Gegensatz zu mir Medizin studiert) jedes Argument, egal wie gut belegt, beiseite schiebt und pauschal fuer ungueltig und zur „Verschwoerungstheorie“ erklaert?

  4. Bei „geboosterten“ 33% Wirksamkeit gegen die Infektion mit Omicron? Wen wollen die denn veralbern?
    Wenn in Suedafrika die Impfquote bei 26% liegt, der Anteil geimpfter an den mit Omicron infizierten jedoch mit 41% mehr als halb nochmal so hoch, dann betraegt der Schutz gegen die Infektion mit Omicron nicht 33% sondern eher -33%. Bei vollstaendiger Unwirksamkeit waere damit zu rechnen, daass der Anteil der geimpften an den mit Omicron infizierten gleich der Impfquote entspricht. Ist der Anteil der geimpften an deen Omicron infizierten *hoeher* als die Impfquote, ist die Wirksamkeit der Impfung gegen eine Infektion mit Omicron *NEGATIV*, sprich geimpfte werden wahrscheinlicher infiziert! Um das einzusehen benoetigt man doch wirklich keine „Raketen-Wissenschaft“.
    Und zur Wirksamkeit gegen Hospitalisierung, Intensivmedizinische Behandlung oder gar Tod durch das Virus? Wenn die Daten aus der *selben* Quelle stammen wie die offensichtlich ganz dreist gelogenen Daten zur Wirksamkeit der Impfung gegen die Infektion, wie vertrauenswuerdig werden die dann wohl sein?
    Es ist ja schon schlimm genug, wenn wwir belogen werden, aber wenn wir fuer so dumm gehalten werden, dass wir die 33% Schutz vor der Infektion glauben obwohl der Anteil der geimpften an den infizierten um mehr als die Haelfte hoeher ist als die Impfquote in der Bevoelkerung, empfinde ich das als persoenliche Beleidigung.

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