„Immer mehr „Fake News“: Polizei warnt“ – Zu Recht!

14. Dezember 2021von 7,2 Minuten Lesezeit

Bei einem Gespräch mit einem Mitglied des Vereins „Polizisten für Aufklärung“ wurde ich auf einen ORF-Artikel hingewiesen, in dem es um eine Warnung der Polizei vor Fake News in Österreich ginge. Dieser Artikel interessierte mich, denn als freie Journalistin ist es mir ein Anliegen, dass die Öffentlichkeit möglichst objektiv informiert wird.

Von Andrea Drescher

Falschmeldungen – sogenannte „Fake News“ – werden in der CoV-Pandemie immer mehr zu einem echten Problem: Sie werden tausendfach verbreitet und halten Menschen von der Schutzimpfung ab. Das konnte man am 6. Dezember 2021, 12.42 Uhr beim ORF in der Steiermark lesen.

Diese Beobachtung der Polizei können rechtsstaatlich orientierte Bürger wie ich voll und ganz teilen. Im o.g. Artikel geht es um eine Fehlmeldung, die über Sprachnachricht verbreitet wurde. Ein Polizist sei an einer Booster-Impfung verstorben. Das einzig Wahre an den Behauptungen in den Sprachnachrichten des 53-jährigen Murtalers, der inzwischen identifiziert wurde, sei die Tatsache, dass ein Polizist gestorben ist – allerdings nicht an der dritten CoV-Schutzimpfung: Diesen sogenannten „Booster“ bekam der Mann nämlich gar nie, heißt es von der Polizei.

Man liest weiter: Wie man in diesem Fall sieht, verbreiten sich diese Nachrichten natürlich äußerst rasant. Wir haben auch bemerkt, dass wir über die Landesgrenzen hinweg aus sämtlichen Bundesländern Anfragen bekommen haben.“ …

Für Medienforscher Heinz Wittenbrink ist das kein Einzelfall: „Also ich glaube, dass es sich da wirklich um eine ganz bedenkliche Entwicklung handelt, und das kann natürlich die ganze Gesellschaft in eine völlig falsche Richtung bringen. Deswegen finde ich es gut, wenn die Polizei da aufmerksam macht.

Auf ein derartiges Vorgehen seitens der Polizei aufmerksam zu machen, ist in meinen Augen unbedingt sinnvoll. Und nicht nur das. Sollte es nicht eigene Polizeieinheiten geben, die sich diesem Thema widmen? Eine kurze „Recherche“ zeigt: es besteht sehr großer Handlungsdruck.

Massiver Aufklärungsbedarf im Bereich Fake News im deutschsprachigen Raum

Bereits im März 2020 konnte man auf der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit lesen, dass es nicht stimmt, dass die Bundesregierung bald massive weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens ankündigen würde.

Das war, wie man heute weiß, definitiv eine Nachricht aus der Kategorie Fake News seitens der deutschen Regierung. Wie man weiß, wurde der erste Lockdown am 16. März 2020 beschlossen und trat am 22. März 2020 in Kraft. Daher die Frage bzw. Bitte an die Polizei, dafür zu sorgen, dass die Verantwortlichen für diese Fake News identifiziert und bestraft werden.

Ähnlich erschreckende Falschmeldungen findet man beim ZDF. Die Befürchtung des „prominenten Verschwörungstheoretikers Ken Jebsen, dass es eine Impfpflicht über die Hintertür geben würde und man ohne Immunitätsausweis nicht an Veranstaltungen teilnehmen könne“, wurde als Kampagne bzw. Agenda aus den sozialen Medien bezeichnet.

Wie man heute – Dezember 2021 – weiß, ist die Teilnahme an den meisten Veranstaltungen des öffentlichen Lebens – bis hin zum Einkauf im Non-Food-Bereich auf Menschen mit 2G-Nachweis eingeschränkt. Die Impfpflicht im Gesundheitswesen ist in Deutschland nicht nur geplant, sondern bereits Gesetz, in Österreich soll diese ab 1.2.2022 sogar bereits für die gesamte Bevölkerung gelten.

Es wäre daher von großer Bedeutung, wenn seitens der Polizei festgestellt werden würde, wer im Mai 2020 für diese Fake News beim ZDF verantwortlich zeichnete. Diese Person festzustellen und entsprechend zu bestrafen, wäre im Sinne der rechtsstaatlichen Gleichbehandlung unbedingt erforderlich. Schließlich gilt es, alle Fake News gleichermaßen zu ahnden und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Gleich drei Medien beteiligten sich an der „Kampagne“ des Vorstandsvorsitzenden der FDP, Christian Lindner.

Am 12.1.21 hieß es „Eine Impfpflicht auch für beruflich in der Pflege tätige Menschen halten wir aus verfassungsrechtlichen Gründen für hochproblematisch.“ – nachzulesen immer noch auf der Webseite der Liberalen.

Bei „ZDF Was Nun“ hörte manEine Impfpflicht wäre nicht verhältnismäßig“ und über „Finanzen.at und BILD Live“ erfuhr man am 2.12.21 „Wir müssen uns öffnen für eine Impfpflicht… Ich glaube, das ist verhältnismäßig.

Da stellt sich mir die Frage, wer hier für die falschen Informationen verantwortlich ist. Der Politiker oder die Medien? Die Polizei sollte ja wissen, gegen wen sie ermitteln soll.

Aber auch der ORF selbst ist leider nicht ganz frei von der Verbreitung von News, die man bestenfalls als Achtel-Wahrheit bezeichnen kann.

So liest man am 28. November 2021 unter der Überschrift „Entwurmungsmittel gegen CoV: Dringende Warnung“ unter anderem: In Salzburg häufen sich Meldungen und Gerüchte, wonach einzelne Mediziner das Entwurmungsmittel Ivermectin gegen CoV verschreiben sollen. Es wurde für Pferde entwickelt und hilft Menschen gegen Krätze.

Richtig ist: Ivermectin wird auch in der Veterinärmedizin genutzt, es wird auch als Entwurmungsmittel bei Tieren eingesetzt. Wie Kollege Dr. Peter F. Mayer schreibt, haben Entwicklung und Einsatz dieses Wirkstoffs jedoch geringfügig andere Hintergründe:

Der japanische Wissenschaftler Satoshi Omura hatte 2015 den Nobelpreis für Physiologie und Medizin für seine Entdeckung von Ivermectin 30 Jahre davor erhalten. Ivermectin ist ein makrozyklisches Lacton mit einem breiten Spektrum an antiparasitärer pharmakologischer Aktivität. Es ist hauptsächlich für die Behandlung von Onchozerkose, Strongyloidiasis, Ascariasis, kutaner Larva Migrans, Filariose und Krätze mit einer Standarddosis von 150-200 µg/kg (je nach Indikation) angezeigt. Es ist das sicherste und wirksamste halbsynthetische Derivat der gesamten Avermectin-Klasse. Das seit 1981 auf dem Markt befindliche Medikament wurde aufgrund seiner geringen Kosten, seiner hohen Wirksamkeit und Sicherheit sowie der praktisch nicht vorhandenen Auswirkungen auf die menschliche Biochemie in die Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der World Health Organization aufgenommen.

In Anbetracht der Medienwirksamkeit des ORF hat die gewählte Titelzeile daher eigentlich bereits Fake News-Charakter, da sie durch die Auslassung wesentlicher Fakten die Wahrheit massiv verzerrt bzw. einen völlig falschen Eindruck hinterlässt. Es ist also dringend an der Zeit, dass seitens der Polizei entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden.

Jenseits der Ironie: Es bleiben Fragen

Es ist wohl nicht damit zu rechnen, dass sich die Polizei in Österreich oder Deutschlands der o.g. Fälle von Fake News annehmen wird, was sehr bedauerlich ist.

Bei einer schnellen Suche nach einer Begriffsdefinition zu Fake News fand ich folgendes: „Fake News sind bewusst erstellte Nachrichten mit wenig Wahrheitsgehalt, die im journalistischen Stil aufgearbeitet und verbreitet werden.“

Während sozialen Netzwerken dieses Verhalten sehr oft unterstellt wird, wird den sogenannten offiziellen Medien per se eine gewisse Unabhängigkeit, Professionalität und Objektivität unterstellt.

Es ist ein – trauriger – Fakt: In sozialen Medien werden persönliche Beiträge schnell geschrieben bzw. als Sprachnachricht vertont. Was eine persönliche Meinungsäußerung allerdings mit „Journalismus“ zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht. Man hört etwas und gibt das Gehörte an Freunde und Bekannte weiter. Dass dieses Gehörte dann oft leichtfertig weiterverbreitet wird, ist zwar bedauerlich, aber der Digitalisierung unseres Lebens geschuldet. „Soziale Medien“ mit Presse-Portalen bzw. Zeitungen gleichzusetzen, empfinde ich als sehr eigenartig.

Meines Erachtens sollten sich die offiziellen Stellen darauf konzentrieren, ob bzw. welche Fake News seitens der offiziellen Presseorgane an die Öffentlichkeit gebracht werden. Aber selbst wenn ein Medium über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte gegen alle Regeln des Journalismus verstößt und offensichtlich Falschmeldungen verbreitet, scheint das weder für die heutigen Fakten-Checker noch für die Polizei von Relevanz zu sein.

Bereits 2011 stellte eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung fest: „Irre: BILD ist gar keine Zeitung“. In der – damals noch systemkritischen – TAZ konnte man lesen: Ein Ex-DGB-Sprecher und ein Ex-FR-Chefredakteur haben die Euro-Berichterstattung der „Bild“-Zeitung untersucht. Sie verstößt gegen alle Regeln des Journalismus.

Oft werden die Überschriften in der „Bild“ mit einem „Fragezeichen“ versehen. Handelt es sich bei der Frageform dann nicht mehr um Fake News? Mir ist zumindest nicht bekannt, dass die Art der Nachrichtenverbreitung seitens der Bild jemals eine signifikante polizeiliche Untersuchung nach sich gezogen hätte, wie im Fall der eingangs erwähnten Falschmeldung über den angeblich an einer Impfung verstorbenen Polizisten.

Die Warnung der Polizei vor Fake News ist in meinen Augen völlig berechtigt. Aber abschließend sei gefragt:

Warum werden kritische Fragen, die aktuell im politischen Kontext zu Covid-19 und der Impfung gestellt werden, fast ausnahmslos als Fake News bezeichnet?

Ich vermute, die Antwort darauf könnte die Bevölkerung verunsichern.


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27 Kommentare

  1. Slobodan Covjek 14. Dezember 2021 at 15:21Antworten

    Wie geht es Journalisten von Alternativmedien?
    Julian Assange sitzt im Gefängnis.
    Ken Jebsen wurde aus Deutschland vertrieben.
    Roger Biitel sitzt in Tansania.
    Bodo Schiffmann ebenso.
    Jens Wernicke vom Rubikon hat den Kontinent verlassen.
    Herman und Popp sitzen in Kanada.
    Röper berichtet aus St. Petersburg.

    Und das im besten Westen, den es jemals gab.

  2. Peter 14. Dezember 2021 at 13:32Antworten

    Ich habe mal was gelesen, ich glaube von Hannah Arendt, dass im Zuge des Aufstiegs totalitärer Systeme oft recht unverhohlen und plump gelogen wird. Dies stört aber die meisten derart Belogenen nicht besonders, denn sie unterwerfen sich, vielleicht auch aus einer nihilistischen Grundhaltung heraus, einfach demjenigen, dem sie die Durchsetzung seiner Lügen und Drohungen am ehesten zutrauen, d.h. sie schliessen sich einfach dem vermeintlich Stärkeren an, in der Hoffnung auf irgendwelche Vorteile in der Zukunft, bzw. um Unannehmlichkeiten zu vermeiden…

  3. Hans Im Glück 14. Dezember 2021 at 13:28Antworten

    Ich tausche gerne 10 fake news gegen eine „Uschi Sprachblase“ ein. Ein Telefonbuch ist vergnüglicher als dieses vollkommen sinnfreie Geblubber.

    • brigbrei 14. Dezember 2021 at 15:15Antworten

      @Hans Im Glück – 14. Dezember 2021 um 13:28 Uhr
      „Ich tausche gerne 10 fake news gegen eine „Uschi Sprachblase“ ein. Ein Telefonbuch ist vergnüglicher als dieses vollkommen sinnfreie Geblubber.“

      Ich darf mich Ihnen anschließen – dieser genölte Schwachsinn grenzt an Nötigung, zumal dieser Allerweltsname jedes Mal NOCH mehr „Kommentare“ absondert…

    • Eva-Maria 14. Dezember 2021 at 15:30Antworten

      oh nein, Hans im Glück, absolut nicht sinnfrei. Uschi ist sehr amüsant
      Und es stimmt, es gibt jede Menge offiziösen Gebrabbel – Beschuß, und wir sollten uns darum nicht scheren und nicht zuschnappen und Haltung bewahren und schon gar die Last auf uns laden lassen, kein Jakobsweg. .. Und noch einiges mehr..

    • Peter 14. Dezember 2021 at 16:06Antworten

      Hans im Glück, nicht so streng sein. Sicher sind ihre Postings kryptisch, anstrengend, oft angriffig, aber ich finde es im Großen und Ganzen auch eher originell…Also gegen ein Telefonbuch würd ich’s jedenfalls nicht gerne tauschen, das wär mir zu fad im Vergleich…und wir sitzen ja alle in einem Boot, mit allen Unterschieden..

      Kryptisch ist auch dieses komische System, in dem wir leben. Mir wird langsam unheimlich..

    • Taktgefühl 14. Dezember 2021 at 19:25Antworten

      Sorry, aber das ist taktlos.

      Als Österreicher sollte man sich an die Manieren seiner Vorfahren erinnern. Die waren mal Vorbild.

  4. Taktgefühl 14. Dezember 2021 at 11:44Antworten

    Jeder zweite Mord bleibt unentdeckt, schreibt die Kriminalpolizei: „Wer in Deutschland einen Menschen töten will, braucht sich nicht allzu viele Gedanken zu machen. Die Chance, dass das Verbrechen ungeahndet bleibt, ist selbst bei ungeschicktem Vorgehen groß.“

    Das beruhigt sicher Karl Lauterbach und seine Organisation des Schreckens.

    „.. : in Deutschland wird Jahr für Jahr bei rund 11.000 Toten fälschlicherweise eine natürlich Todesursache diagnostiziert. 1.200 sind Opfer von Tötungsdelikten, bei den anderen handelte es sich um nicht erkannte Suizide, Unfälle und ärztliche Kunstfehler! Die Untersuchung stammt aus dem Jahr 1997, die Zahlen sind aber heute immer noch aktuell.“

    Mittlerweile sollten die Zahlen ganz andere Dimensionen angenommen haben, und ich erinnere mich gut, daß unbequeme Rechtsmediziner vom ÖRR aufs Abstellgleis geschoben worden sind. Es steckt da auch eine Absicht dahinter.

    „In der öffentlichen Wahrnehmung erfährt die Rechtsmedizin zur Zeit einen beachtlichen Aufschwung. Krimiserien wie „Der letzte Zeuge„ und „CSI„ locken Millionen Hobby-Forensiker vor den Bildschirm. In der Realität steht es aber schlecht um die Rechtsmedizin in Deutschland.
    Mehrere Institute mussten schließen, andere wurden zusammengelegt. Mit fatalen Folgen: Lehrstühle fallen weg, die Forschung bleibt auf der Strecke. „

  5. Uschi 14. Dezember 2021 at 11:41Antworten

    Was war die erste Fake News?

    Unsere Eltern! … mit „Schatzi, Du bist der Beste, Schönste, Größte.“ – Bis „Schatzi“ als erster in unbekanntes Gewässer sprang, um die Querschnittslähmung zu beweisen. NUN WUSSTE ES DIE WISSENSCHAFT.

    Dr. Robert Malone wollte auch nur das Gegenteil von Fake News beweisen und kam dabei auf mRNA. – Er sei damit der Beste, Schönste, Größte.

    In Gedanken bei Michael Schumacher.

    Das Leben sei Ausbeutung, die durch die Motivation von Fake News Flügel findet.

    WIR DÜRFEN ERKENNEN.

    Wir dürfen Kinder so oder so erziehen.

    • Uschi 14. Dezember 2021 at 12:06Antworten

      Sich auf den „Jacobsweg“ zu begeben, um Fake News widerlegen zu wollen, sei unser erster Fehler.

      Die Fake News dienen dazu, dass die Ersteller:innen nicht nur über uns spotten wöllten, weil wir, wie die Forelle, AUCH am Köder anbissen.

      Was macht wer mit der gefangenen Forelle?

      Die Contenance trägt.

  6. Guido Vobig 14. Dezember 2021 at 11:30Antworten

    Fake, wohin man schaut, bis unter die Haut:

    „Nun aber bahnt sich die sprunghafte Beschleunigung dieser Unternehmung an, nicht nur, weil ko-evolutionärer Kontextverlust auf die Sp(r)itze getrieben wird, sondern insbesondere, weil mittels mRNA-Impfungen biologische Fake News per Dekret in das Leben injiziert werden können. Fake News?

    „Als Fake News […] werden manipulativ verbreitete, vorgetäuschte Nachrichten […] bezeichnet, die sich überwiegend im Internet, insbesondere in sozialen Netzwerken und anderen sozialen Medien zum Teil viral verbreiten.“

    Quelle: Wikipedia

    ANDERS formuliert: Als Fake News werden manipulierte RNA-Sequenzen als vorgetäuschte Nachrichten über Antigene verbreitet, die sich überwiegend in menschlichen Gesellschaften, insbesondere in Ballungsräumen, viral verbreiten sollen.“

    http://guidovobig.com/2020/04/14/antikoerper-voller-antikoerper/

  7. Hermann Öllinger 14. Dezember 2021 at 11:19Antworten

    Früher waren es Gerüchte, die manche bewußt und viele unbewußt von Person zu Person verbreitet haben. Mit dem Internet ist die Art der Verbreitung explosionsartig angestiegen, es ist so einfach hier Gerüchte zu streuen und zu verbreiten, viele helfen mit.

    Man sollte zu jeder Nachricht die Quelle konkret anführen und nur sowas weiter verbreiten und auch ernst nehmen, wo eine Quelle angegeben ist. Besonders vorsichtig muss man bei anonymen Quellen sein. Und aufbereitete Daten müssen nachvollziehbar sein, die zugrunde liegenden Rohdaten müssen natürlich zuverlässlich und auch zugänglich sein!

    Und wer einmal eine Meinung äußert darf diese natürlich auch wieder ändern. Aber auch das sollte nachvollziebar sein und man darf nachfragen, warum eine Meinung geändert wurde. Wer dauernd oder systematisch seine Meidung ändert kann schon kritisch betrachtet und in Zukunft weniger ernst geommen werden.

  8. SGH 14. Dezember 2021 at 11:08Antworten

    vertrauenswürdiger journalismus ist zu coronazeiten mangelware bis man sich mehr auseinandersetzt mit freien medien.

    Dadurch dass es ein beruf ist der sicher nicht schlecht bezahlt wird, sollte er auch fachkundig sein und nicht gach dahergeschrieben.

    Ein untertreibung der menschenanzahl auf aktuelle demos ist kein irrtum des journalisten sonder sichtlich fakenews.
    Hauptsache es wird gegen die gegenseite mit fakenews abgetan.
    Berichte werden im nachhinein geändert, bzw zu gunsten gerichtet für jene die erst später recherchieren.
    Ok jeder kann sich irren, aber sollte hier nicht ein sichtlicher eintrag der korrektur mit erklärung gemacht werden?
    Was auf jedem gutschein, rabattmarkerl akribisch ausgefürht wird wird hier nicht gemacht.
    ..

    Meinem mann ist zb aufgefallen, in einem (nicht coronabetreffenden) artikel in einer tages? zeitun, passte das bild fachlich nichtvzum artikel und es ließen sich daraus falsche schlüsse ziehen.
    Manchen ist es gleich oder es fällt ihnen nicht auf, manche ärgert es und das blatt verliert an glaubwürdigkeit.
    Aber es spricht sich rum, daher sollte es doch im sinne des herausgebers sein die fakten zu prüfen!

    • Krystof 14. Dezember 2021 at 23:25Antworten

      Es sind ja nicht nur die elektronischen Zeitungen, die schlampig arbeiten bzw. gar keinen Wert auf gut recherchierte und gut formulierte Artikel legen. Sehen Sie sich die Webauftritte großer Versicherungen, Banken und Konzerne an. Selten werden Ihnen Bilder von Personen oder Ereignissen aus ihrem realen Firmenalltag präsentiert. Da wird auf die Bildportale von Shutterstock, Adobe etc. zurückgegriffen, die aber letztlich nur Beispielbilder (ähnlich wie „Serviervorschlag“ auf Fertigprodukten oder „Musterhaus“ auf Immobilienportalen) als Mäntelchen vorhalten. „Content Delivery Networks“ (CDN) befüllen den laschen Sermon, Analyse-Fingerprinting-Dienste von Google, Amazon, Microsoft, Facebook (GAMF) und Ad-Serving-Dienste grabschen um des Users (Lesers) Gunst… Nutzen Sie doch mal den Webseiten-Analyse-Dienst von Dataskyd um sich ein Bild von den Netzwerkverbindungen hinter diesen „seriösen“ Firmen zu machen und lassen Sie das Ganze mal auf sich wirken…
      Beispiel:
      https://webbkoll.dataskydd.net/de/results?url=http%3A%2F%2Ffaz.net#requests
      oder
      https://webbkoll.dataskydd.net/de/results?url=http%3A%2F%2Ftaz.de
      All diese Portale sind vor fremder ‚Daten-Injektion‘ oder Manipulation nicht geschützt. Meistens fehlt die „Content Security Policy“ und „Subresource Integrity“.
      Das Internet ist kein analoger, natürlicher Raum. Sie können nicht wissen mit wem Sie es zu tun haben und ob die Informationen, die Sie vor 2 Sekunden noch gelesen haben, in 3 Sekunden immer noch da oder unverändert geblieben sind. Oder ob Sie diese noch an derselben Stelle wiederfinden werden. Versuchen Sie mal die Echtheit eines digitalen Fotos oder eines digitalen Schriftstückes zu verifizieren – wie machen Sie das?
      Und damit kommen wir zu einem Kernproblem des Internet-Zeitalters, das neben Fake-News auch noch ‚Bullshitting‘ in Hochfrequenz verbreitet und über Kanäle verbreitet, die von einer handvoll IT-Konzerne gefiltert werden.
      Die 1. Regel des Bullshiting lautet: Es ist ein ungleich geringerer Zeitaufwand Bullshit zu verbreiten als Bullshit zu widerlegen.
      Eine interessante Beleuchtung der Regeln des ‚Calling Bullshit‘ findet sich hier:
      https://www.callingbullshit.org/videos.html

  9. Taktgefühl 14. Dezember 2021 at 10:36Antworten

    Es sind aber eine Menge Menschen kurz nach oder an der Impfung verstorben, worüber die breite Öffentlichkeit nicht aufgeklärt wird. Die wird ja auch nicht aufgeklärt, ob jemand mit oder an Covid-19 verstorben ist. Im Bayerischen Landtag gab es eine Anfrage, wie viele Menschen tatsächlich an Covid-19 verstorben seien und da kam heraus, daß es 17% weniger waren, als die Statistiken angaben.

    Die Protagonisten der Covid-19-Pandemie, oder SARS-Cov/2-Pandemie, vertauschen konsequent den definierten Erreger, der zur Ursache der Pandemie erklärt worden ist, mit dem Kollektivum. Beispiele sind die „Corona-Pandemie“, „Corona-Warn-App“, „Corona-Tests“, „Corona-Leugner“ – es handelt sich hier nicht um ein Versehen, oder umgangssprachliche Schlamperei, dahinter steckt eine bewußte Irreführung der Öffentlichkeit. Die Irreführung hat sehr ernste Konsequenzen bis zu Gewaltausbrüchen und Todesfällen und sollte entsprechend bestraft werden!

    Die Wissenschafts-Leugner, -Lügner, -Betrüger sind die Fake-News-Jäger selber.

  10. Peter 14. Dezember 2021 at 9:37Antworten

    Fake News bzw. Impfpropaganda erschienen vor einiger Zeit sogar in ganzseitigen Zeitungs-Inseraten z.B. der AGES. Ich habe das Foto noch gespeichert. Text: ‚Eines ist sicher. Impfen wirkt: ‚Von 100.000 vollständig (2x) geimpften Personen müssen beim Kontakt mit dem Virus (?) nur 4 Personen ins Krankenhaus‘. Egal wie man es interpretiert, dreht und wendet, man fragt sich, wie sich das mit den selbst von der AGES erstellten Statistiken in Einklang bringen lässt?? Weiss nicht, was so ein Inserat gekostet hat an Steuergeldern…

    • Peter 14. Dezember 2021 at 11:01Antworten

      Und gleich noch ein Update zum Thema: Heute in den ‚Deutschen Wirtschaftsnachrichten‘: Die (deutsche) Bundesregierung prüft, wie man gegen Telegramm (Messenger) vorgehen kann, denn dieser ermöglichte es den Gegnern der Corona Politik ‚unbehelligt‘ zu kommunizieren…ja wo kommen wir da hin, wenn jeder einfach so unbehelligt kommuniziert..

  11. Cornelia Dürl 14. Dezember 2021 at 9:07Antworten

    Sehr gute Antwort und Erkenntnis! Vielen Dank für diesen ehrlichen und klaren Bericht! Sehr klug und diplomatisch beschrieben! Das alles sind die kleinen Aufklärungsarbeiten, die uns zum Ziel führen werden! Solche Dinge sollte jeder Einzelne auf seine Art und Weise erbringen!🙏

  12. Otto Brenner Stiftung 14. Dezember 2021 at 8:50Antworten

    10 Jahre – Wie die Zeit doch vergeht…

    Hier geht’s zu unserer, wie wir finden, immer noch lesenswerten BILD-Studie: https://www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/publikationen/titel/drucksache-bild/aktion/show/obspaec/Publication/

    • Andrea Drescher 14. Dezember 2021 at 10:18Antworten

      danke! ja ich fand die studie spannend. allerdings musste ich die TAZ verlinken, sonst wäre der einschub „– damals noch systemkritischen – “ nicht möglich gewesen.

  13. Eva-Maria 14. Dezember 2021 at 7:46Antworten

    Würden ordentliche öffentliche Nebenwirkungslisten geführt und Krankenhausaufhältige seriös in nicht geimpft, 1,2,3 fach etc geimpft, und zwar ab der tatsächlich erhaltenen Spritze, eingeteilt und Todesfälle fachlich ordentlich zwischen AN und MIT Corona verstorben unterschieden, dann hätte dieses STILLE POST PHÄNOMEN, wo einer was reinspricht und am Ende der Menschenkette kommt Kurioses raus, gar keinen Platz.

    • Anselm Kugelmeier 14. Dezember 2021 at 8:40Antworten

      Sehr schön auf den Punkt gebracht. Das dies eben nicht so gehandhabt wird, lässt eigentlich nur einen Schluss zu: Man möchte etwas verschleiern und eben nicht aufklären. (Inkompetenz mal ausgeschlossen) Und spätestens das sollte einem sehr zu denken geben und aufmerksam werden lassen.

    • Eva-Maria 14. Dezember 2021 at 13:06Antworten

      Meine Meinung:
      Für mich ist klar, warum es so ist wies ist. Man hat 1.) für 2022 und 2023 40 Mio Impfstoffdosen eingekauft und muß sie abnehmen und hat 2.) Pfizer vertraglich haftungsfrei gestellt. Und 3.) darf die Opposition nicht Recht haben, sonst verliert man Wähler.

      Das bedeutet: Es müssen im Jahr 2022 ganze 20 Mio Dosen verimpft werden und 2023 ebenso, also muß Jeder in etwa 3 Mal pro Jahr zur Pflichtnadelung antreten, sonst stünde man als Fehleinkäufer und Steuergeldverschwender da. Weiters dürften die Impfnebenwirkungen deshalb nicht ordentlich gelistet und zusammengezählt werden, weil dann könnte die Republik eher in Gefahr geraten, daß Kausalnachweise gelingen und man müßte auch noch Schadenersatz zahlen, denn man hat Pfizer vertraglich haftungsfrei gestellt. Impfschäden verstoßen sozusagen gegen das nationale Interesse. Und als drittes darf die FPÖ keinesfalls Alternativen haben, und je mehr sie demonstriert umso weniger.

      Delta ist nur ein 10tel Sterblichkeit vom Wildvirus, Kinder und Junge haben überhaupt kein Risiko, und Omikron ist nur noch ein Husten mit Erschöpfung. Aber alles immer ansteckender und immer unstoppbarer.

      Wenn man sich nicht schnellstens besinnt und den guten alten Haus-Ärzten die Sache überläßt, die vor ORT am Krankheitsgeschehen sind und die KEINE finanziellen oder angeberischen Interessen an der Sache haben,
      dann endet das Ganze in der Klapse wie bei Don Quichotte.

      PS: Es gibt die WARNUNG der Nobelpreisträger, man darf in eine laufende Pandemie nicht hineinimpfen, man züchtet sonst Mutationen. Ich hoffe daher, man stoppt die Impfpflicht, bevor die NÄCHSTE Mutation auftaucht. Sie könnte nicht so ein Geschenk sein wie Omikron, was Delta schnell verdrängen kann und selber harmlos ist.

  14. Uschi 14. Dezember 2021 at 7:20Antworten

    Des Staates nachhaltiger „Trick“:

    Eine News ersetzt HOCHFREQUENT die andere, so dass deren Nachahmung oft ausbleiben muss. – Wir sollen „überinformiert“ sein. – Es ist freiheitlich-demokratische Grundordnung.

    POLIZEI ist dabei – sekundär – erst einmal nur flankierende oder verstärkende Appelliererin, etwas zu tun oder nicht zu tun.

    • Hans 15. Dezember 2021 at 20:03Antworten

      Irgendwie muss ich bei Ihrem Namen immer ein bisschen schmunzeln „die Uschi“ (der Schuh des Manitu)

  15. Uschi 14. Dezember 2021 at 6:43Antworten

    Fake News haben die gewichtige Rolle, sie real als Ziel anzustreben. – Sie werden zu Motivationen als Eingaben.

    (Science Fiction hat die Motivation, die Fiktion prüfen lassen zu wollen, ob es wirklich eine wäre.)

    BILD usw. arbeiten genau mit diesem populären Mechanismus, er sei einträglich und nachhaltig als Manipulation mit Spätfolgen.

    Ich lese sehr gerne BILD, es sei DIE FACHZEITUNG.

    POLIZEI-Thema ist auch, vor Nachahmungen zu warnen, oder oft deshalb News nicht zur Gesellschaft durchdringen zu lassen.

    Fake News und Science Fiction sind immer ein Vektor der Gesellschaft, ob dieser human sei, das würde immer zu spät beantwortet.

    Wir haben ein Problem mit Freiheit, auch mit Meinungsfreiheit, denn nicht nur der Mensch PFLANZT SICH FORT. (Ich lache gern bei “ … ging viral.“)

    „Guten Morgen, Frau Drescher“

    • Uschi 14. Dezember 2021 at 7:06Antworten

      Katholische Kirche war und ist nicht dumm: Ihre „Erde als Scheibe“ war bewusste Fake News, um die Forschung dahingehend zu motivieren, sie möge zeigen, wie weit sie an Gott heranreiche. – Es ging um die Existenzsicherung der Institution. Sie ist immer noch da.

      (BILD sichert seine Existenz recht erfolgreich.)

      Egal was wir tun oder nicht tun, wir werden „abgeklopft“ (gecheckt), zu was wir fähig sind bzw. wo unsere Grenzen lägen.

      Es geht im Leben um Einschätzungen von uns aus der Anderen Sinne und Verstand heraus.

      Schulzeugnisse sind kein Ende, sondern Vorbereitungen auf das lange Leben mit „Ihr sollt nach Einsen streben.“ – Es ist der erste Ruf zur Ordnung, statt Chaos zulassen zu wollen.

      Alles Einsen auf dem Zeugnis heißt optimale Anpassung an die Stromlinie.

Wir freuen uns über jeden Kommentar, aber ersuchen einige Regeln zu beachten: Bitte bleiben wir respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe, keine (Ab-)Wertungen und bitte auch keine Video-Links und Texte mit roten Rufzeichen. Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

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