Impfstoff für nasale Verabreichung schneidet im Tierversuch gut ab

Bisher wurden von den Zulassungsbehörden keine Präparate zugelassen, die einen Schutz gegen Infektion bieten. Die bisher zugelassenen Impfstoffe sind nicht oder bestenfalls begrenzt in der Lage, eine lokale Immunität im Respirationstrakt auszulösen, dem primären Infektionsort für SARS-CoV-2. Es gab bisher vereinzelt auch Grippeimpfstoffe, die über ein Spray für die Nase auch gegen Infektion Sicherheit bieten konnten.

Im Lauf des Jahres gab es immer wieder Meldungen über nasal zu verabreichende Impfstoffe. Diesen Meldungen folgten aber entweder keine Taten, oder die Ansätze hatten nicht funktioniert. Ein Forscherteam aus China hat kürzlich einen Bericht über einen neuen Ansatz veröffentlicht, der ziemlich interessant klingt.

Um die Einschränkungen der intramuskulären Impfstoffe zu überwinden, wurde ein nasaler Impfstoffkandidat auf der Grundlage eines Influenza-Vektors konstruiert, indem ein Gen eingefügt wurde, das die rezeptorbindende Domäne (RBD) des Spike-Proteins von SARS-CoV-2 präsentiert. Eine präklinische Studie zeigte, dass damit bei Hamstern, die einen und sieben Tage nach einer einmaligen Impfung oder sechs Monate nach einer Auffrischungsimpfung mit der Wuhan oder der Beta-Variante infiziert wurden, keine schweren Symptome und auch keinen Gewichtsverlust auftraten.

Die letzten Daten zeigten, dass die Tiere auch noch 9 Monate nach der Impfung gut gegen die Beta-Variante geschützt waren. Insbesondere konnten der Gewichtsverlust und die pathologischen Veränderungen in der Lunge der Hamster auch dann noch deutlich reduziert werden, wenn die Hamster 24 Stunden nach der Infektion geimpft wurden.

Darüber hinaus ist die Immunität durch T-Zellen für die am meisten betroffenen SARS-CoV-2-Varianten relativ unbeeinträchtigt. Der schützende Immunmechanismus könnte auf die angeborene Immunantwort im Nasenepithel, die lokale RBD-spezifische T-Zell-Reaktion in der Lunge und die RBD-spezifische IgA- und IgG-Reaktion zurückzuführen sein. Somit zeigt diese Studie, dass der intranasal verabreichte Impfstoffkandidat offenbar eine wesentlich bessere und anhaltendere Wirkung erzielt als die derzeit offiziell in der EU zugelassenen Gentechnik Präparate.

Ein bekanntes Problem bei den nasal verabreichten Impfstoffen ist die Dosierung und die sichere Verabreichung. Der Artikel gibt keine Antwort, ob das Problem gut gelöst werden konnte. Was aber bei den Hamster Versuchen auch nicht zu erwarten ist.

Bild von Foto-Rabe auf Pixabay

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16 Kommentare zu „Impfstoff für nasale Verabreichung schneidet im Tierversuch gut ab

  1. Ich will nichts madig machen, aber ich würde keinesfalls ein Nasalspray nehmen, weil das verdreckt die Nase und blockiert die natürlichen Reinigungseinrichtungen. Nasensprays sind nicht auf den Paradiesbäumen gewachsen, sondern sind nur eine weitere verdreckende verstopfende Industrie-Idee.

    1. Ich lehne Nasensprays grundsätzlich ab – von etlichen weiß man, dass sie süchtig machen.
      Auch ist völlig unklar, ob und wie die Nasenschleimhaut, die eine sehr dünne Gewebeschicht ist, durch diesen chemischen Stoff geschädigt wird.
      Da keine chemischen Substanzen, keine Schulmedizin OHNE (stets) unerwünschte Nebenwirkungen sind, halte ich auch nichts von den Nasalsprays. Eine gute Geschäftsidee ist das natürlich…

      Wir sollten auch damit aufhören, Bakterien, Keime, Viren – bis auf Ausnahmen natürlich – mit pharmazeutischen Substanzen aus der Schulmedizin zu behandeln. Wir brauchen Bakterien, Keime und Viren unbedingt für unser Immunsystem.
      In diesem Zusammenhang empfehle ich folgende Seite (Therapeut mit eigener Naturheilpraxis in 24211 Preetz) : https://www.renegraeber.de/biologische-grippe-therapie.html

      Und immer wieder: Corona ist kein Killervirus…

  2. Interessant ist daran dass in Verkaufsräumen z.B.: der Duft frischen Brotes versprüht wird und wir das zwar wahrnehmen und uns dabei nichts denken. Damit könnte auch anderes beigemengt werden und wir bemerken es nicht einmal.

  3. Der Grippe-Impfstoff (Fluenz-Tetra) für Kinder und Jugendliche ist mittlerweile ein nasaler Impfstoff. Gibt es dazu eine Studie bezüglich einer besseren Wirksamkeit?
    Influenza ist ja auch ein HNO-aktives RNA-Virus und die Grippe-Impfstoffe auch schon seit Jahrzehnten bekannt als allenfalls mittelmäßig wirksam. Da wäre also sehr interessant, wie die nasalen Grippeimpfstoffe von der Wirksamkeit her gegen die injizierten Impfstoffe abschneiden.

    1. @Hans H. – 29. November 2021 um 10:04 Uhr

      Zum xten Mal: Kinder brauchen keinen Grippe-Impfstoff!!! Lasst den Kindern und Jugendlichen ihr angeborenes Immunsystem, zerstört es nicht durch völlig überflüssige „Impfungen“!

    2. Interessant wäre weiterhin, zu wissen was „FLUORESZIERENDE NANOPARTIKEL“ (lt. Packungsbeilage), in FLUENZ TETRA zu suchen haben…
      Und wieso sollte man Kinder gegen Grippe impfen? Und wieso sollte man den Erben Mengeles überhaupt vertrauen und etwas abkaufen?

  4. Die vielfachen Einwände gegen die intramuskulär injizierten mRNA-Genpräparate sind mindestens genauso gegen deren nasale Verabreichung mittels Nasenspray zu erheben, aufgrund der Nähe zum Gehirn. Für herkömmliche Impfungen mag Anderes gelten, ich kann das nicht beurteilen. Wahrscheinlich ist und bleibt eine nasale Impfung – welcher Art immer – eine höchst sensible, keineswegs risikolose Angelegenheit. Eine Impfung gegen Atemwegsviren ist sowieso mit Skepsis zu betrachten, auch wenn das in absurder Hysterie als „Wissenschaftsfeindlichkeit“ dargestellt wird. Wir sehen und erleben gerade, wohin uns unsere tatsächlichen und noch mehr unsere eingebildeten Probleme mit Atemwegsviren und dem Mangel an Selbstvertrauen im Umgang damit geführt haben – indoktriniert durch eine äusserst fragwürdige „Wissenschaft“, zum Wohle grosser Konzerne und Monopole …

  5. Wir brauchen keinen Impfstoff gegen Erkältungskrankheiten, weder als Spritze, noch als Nasensptay oder einem in den Hintern zu steckenden Staberl!
    Lasst uns endlich in Ruhe mit diesem Irrsinn!

  6. Leuchtet ein. Ein Impfstoff für nasale Verabreichung macht ja Sinn denn das Virus tritt gerade dort ein (Nase, Mund, Augen) und nicht am Oberarm. Spritzen ist Sinnlos. Das zeigt genau die Grippeimfung, dass man sich eine Grippe holt trotz Impfung. Ich spreche aus Erfahrung. Die bisher zugelassenen Impfstoffe sind nichts als Impfplörre und Schutz sucht man vergebens. Nur keiner in der Regierung will diese Tatsache ins Auge sehen. Ich habe auch immer wieder Meldungen über nasal zu verabreichende Impfstoffe gelesen und gehört und bisher blieb es bei der Meldungen. Für die Hersteller bringt es kein großen Gewinn und deswegen wird nichts weiter gemacht, denke ich mal so. Dabei ist es durch die Masse ein Traumgewinn, wie man bei der Massenimpfung sehen kann. Das Problem bei den nasal verabreichten Impfstoffen könnte man nach einer Lösung suchen. Forscher und Mitläufer haben mit Covid19 auch ein Superstoff entwickelt, auch wenn der nix ist. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

    1. @Kirsten J.H. – 29. November 2021 um 13:45 Uhr

      „Leuchtet ein. Ein Impfstoff für nasale Verabreichung macht ja Sinn…“

      Entschiedenes NEIN! Leuchtet eben nicht ein – sehen Sie dazu auch die Kommentare von

      @Fritz Madersbacher – 29. November 2021 um 11:30 Uhr

      @Eva-Maria – 29. November 2021 um 8:41 Uhr und

      @Karin Pfeiffer – 29. November 2021 um 13:22 Uhr

      und meiner Wenigkeit, sobald mein Kommentar gepostet wird…

  7. Wir werden ohne Impfung durch Omikron durchscheut und die Pandemie könnte sich verabschieden. In Portugal: 13 Mitglieder aus Fußballclub infiziert mit Omikron.
    Mich würde es nicht wunder das zusätzliche Mutationen aus den Laboren kommen könnten bei die Eifrigen Virologen. Wieso nicht. Es gibt bereits vieles was wir nicht wissen. Und Laborunfälle passieren mehr als 135 Mal sagen Forscher. Auch diese werden nie genannt, während Laborforscher darauf hingewiesen haben.
    Die Kontaktverfolgungsmaßnahmen seien noch nicht abgeschlossen heißt es in einem Bericht. Weiter heißt es: Doch bislang zeichne sich ab, dass nicht alle der Omikron-Infektionen mit Reisen ins südliche Afrika in Verbindung gebracht werden könnten. Das lege nahe, dass es bereits ein bestimmtes Maß an Übertragungen innerhalb Schottlands gebe.
    Buchstabe „2G und 3G“ bekommt ein Schwesterchen namens G7-Treffen wegen neuer Virusvariante.

    1. @Kirsten J.H. – 29. November 2021 um 15:09 Uhr
      „Kommentar ist auf Beitrag bezogen und nicht auf andere Kommentare.“

      Soweit reicht meine Intelligenz noch – Sie haben MICH missverstanden…
      Ich EMPFAHL Ihnen, die von mir angegebenen Kommentatoren zu lesen, die sich ebenfalls auf den Beitrag beziehen und meine Einstellung widerspiegeln…

  8. Der Impfstoffkandidat von Meissa Inc. ist deutlich vielversprechender, da er lebend attenuiert und bereits im Abschluss von Phase I ist.

    https://www.meissavaccines.com/vaccine-pipeline

    Besonders interessant ist das Prinizip der Attenuierung: Die dritte Base eines Codons wird dabei ausgetauscht und somit den Ribosomen ein Codon präsentiert, für das es deutlich weniger tRNA gibt. Folglich wird deutlich weniger Virus repliziert.

    Dann gibt es auch noch den finnischen „Open-Source“ Impfstoff, der jedoch auch ein Adenovirus-basierter Vektorimpfstoff ist und wieder nur Gene für das Spike-Protein enthält.

    https://www.uef.fi/en/article/finnish-coronavirus-vaccine-developer-rokote-laboratories-finland-secures-significant-funding

    Auch das Gamaleja-Institut forscht an einem ähnlichen Kandidaten.

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