
Solar-Schwindel: Alte PV-Paneele werden zum teuren Müll
Die Gesamtkosten der Solarenergie sind alles andere als „günstig“. Auf dem Papier sieht der Levelized Cost of Energy (LCOE) für neue PV-Anlagen niedrig aus – aber das ist nur die halbe Wahrheit. Ein einfaches Facebook-Posting bringt es auf den Punkt gebracht und enttarnt den gesamten grünen Energie-Hype.
Die Frau ist wütend. Sie schreibt: „Da wurden wir gedrängt in „umweltfreundlichen“ Strom zu investieren und es wurden Erträge fürs Einspeisen versprochen. Lauter Lügen!!!! Heute „belasten“ wir die Netze und müssen vlt. bald fürs Einspeisen bezahlen. Die Kosten für die Anschaffung amortisiert sich nie!!! Dann müssen wir mit dem Dreck vlt. nach Amstetten fahren und jede Menge für die Entsorgung bezahlen. Was ist daran jetzt wirklich umweltfreundlich, das frage ich mich jetzt schon.“ Sie bezieht sich auf einen aktuellen ORF-Bericht aus Niederösterreich: „Recycling alter PV-Paneele: Suche nach Lösung“.
Dort wird klar, dass die ersten großen Wellen von Solarpaneelen aus den Nuller- und Zehnerjahren jetzt das Ende ihrer Lebensdauer erreichen – und niemand weiß so richtig, wohin damit. Ein Amstettner Unternehmen nimmt sie zwar an, recycelt so viel wie möglich (Glas, Metall), aber der Rest ist teurer Sondermüll. Der Besitzer zahlt Transport und Entsorgung. Umweltfreundlich? Fehlanzeige.
Genau das ist der reale Alltag der „Energiewende“. Die Politik und die großen Energiekonzerne haben den Bürgern jahrelang das Märchen von der billigen, sauberen Solarenergie erzählt. Investiert, Einspeisevergütungen kassiert, CO2 gespart – und am Ende bleibt der Steuerzahler und Stromkunde auf den wahren Kosten sitzen.
Die Solar-Illusion: Wenn die Gesamtkosten explodieren
Die Gesamtkosten der Solarenergie sind nämlich alles andere als „günstig“. Auf dem Papier sieht der Levelized Cost of Energy (LCOE) für neue PV-Anlagen niedrig aus – aber das ist nur die halbe Wahrheit. Die Anschaffung liegt in Österreich aktuell bei 1.200 bis 2.000 Euro pro kWp, Förderungen (EAG-Zuschüsse) machen es scheinbar attraktiv.
Doch die echten Systemkosten kommen erst später: Netzausbau, Speicherbedarf, Backup-Kapazitäten für die Dunkelflaute, sinkende Einspeiseerlöse und jetzt die Entsorgungswelle.
Die Debatte um den „günstigen“ Sonnenstrom ignoriert geflissentlich die wahren Gestehungskosten (LCOE) im Gesamtsystem. Solarstrom ist nur dann günstig, wenn man die Kosten für den notwendigen Speicher und die Backup-Kapazitäten ausblendet.
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Systemkosten: Solarstrom ist volatil. Um die Versorgungssicherheit im Winter oder bei Nacht zu garantieren, müssen fossile oder nukleare Kapazitäten oder teure Speicherlösungen vorgehalten werden. Diese Systemkosten steigen bei einer hohen Penetration von Photovoltaik überproportional an.
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Netzinfrastruktur: Dezentrale Einspeisung erfordert einen massiven und kostspieligen Ausbau des Verteilnetzes. Diese Investitionen spiegeln sich in den Netzentgelten wider, die für alle Verbraucher steigen.
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Rückbau- und Entsorgungskosten: Die gesamte Lebenszyklusanalyse, inklusive der oft toxischen Materialien und der aufwendigen Recyclingprozesse, bleibt in den marktschreierischen Berechnungen meist außen vor.
Die „Erneuerbaren-Energie-Gemeinschaften“ (EEG)
Die „Erneuerbaren-Energie-Gemeinschaften“ (EEG) werden als große Kostenersparnis verkauft werden. In Wahrheit machen sie den Strom teurer. Das hat TKP bereits am 12. September 2025 in einem fundierten Artikel detailliert aufgezeigt.
Die EEGs versprechen „lokale Energie“, reduzierte Netzentgelte und mehr Unabhängigkeit. In der Praxis ist es reiner Bürokratie-Wahnsinn: Es gibt keine neuen Leitungen, die Energie fließt physikalisch sowieso durch das bestehende Netz. Stattdessen werden doppelte Zählerpunkte (zwei 33-stellige Messpunkte für Einspeiser, einer für Verbraucher) installiert, komplizierte Abrechnungen durch die Netzbetreiber erstellt und zusätzliche Verwaltungskosten für Vereine, Vorstände, Anwälte und Buchhalter geschaffen. Die angeblichen „Einsparungen“ bei den Netzentgelten (lokal 57 %, regional bis 64 % auf bestimmten Ebenen) sind keine Einsparungen, sondern das Gegenteil, was letztlich für alle Stromkunden zu höheren Kosten führt.
Der eigentliche Hammer: Die massenhafte Solar-Einspeisung erzeugt den sogenannten „Solar-Tsunami“. Im Sommer mittags zwei bis drei Stunden lang Überschuss – und das drei Monate lang. Das zwingt zu teurem Netzausbau, obwohl manche Dörfer mit Wasserkraft eigentlich autark sind. Ein Dorfbeispiel aus Tirol: Trotz kompletter Eigenversorgung durch Wasserkraft mussten für den Solar-Überschuss eine Million Euro in das Netz investiert werden.
Hochrechnung für Österreich: Allein der Netzausbau für den Solar-Tsunami kostet 60 Milliarden Euro. In Deutschland sind es 1.000 Milliarden. Diese Kosten landen natürlich auf den Stromrechnungen aller Verbraucher – EEG-Mitglieder inklusive. (Siehe auch TKP-Bericht zum Solar-Tsunami.)
Dazu kommen die doppelten Subventionen: Erst die EAG-Förderung für die Anlagen, dann die EEG-Netzentgelt-Rabatte – alles finanziert aus dem gleichen Topf, den letztlich der Steuerzahler und Stromkunde füllt. Die großen Energieversorger (EVU) freuen sich: Sie erhalten wertvolle Verbrauchsdaten, können neue Geschäftsmodelle aufbauen und schaffen Jobs für Ex-Politiker und Verwandte. Die Physik bleibt unbeeindruckt: Energie wird weder „lokal erzeugt“ noch „verbraucht“, wo sie entsteht – sie fließt nach den Gesetzen der Elektrotechnik.
Energiewende – die Umverteilung von unten nach oben
Das Facebook Posting deckt auf: Die Amortisation der Anlagen rechnet sich für viele private Betreiber längst nicht mehr. Sinkende Einspeisevergütungen, drohende Netzgebühren für Einspeiser ab 7 kW (laut aktuellem ElWG-Entwurf) und die Entsorgungskosten für die Paneele (Transport nach Amstetten, chemisches Recycling in Planung) machen aus der „Investition in die Zukunft“ ein teures Verlustgeschäft. Und die EEGs sind kein Rettungsanker, sondern der nächste Schritt, um den Bürgern noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.
Die „Energiewende“ ist kein technisches, sondern ein politisch-ökonomisches Projekt. Sie produziert keine günstige Energie, sondern teure Abhängigkeit von Subventionen, Bürokratie und ausländischen Lieferketten (Paneele aus China). Die wahren Kosten – Netz, Entsorgung, Systemstabilität – werden systematisch auf die Allgemeinheit abgewälzt.
Die Energiewende ist in ihrer jetzigen Umsetzung ein Billionengrab, das die industrielle Basis Europas erodiert und gleichzeitig die private Kaufkraft durch künstlich verteuerte Energiepreise untergräbt. Die „Energiegemeinschaften“ sind dabei lediglich das neueste Instrument, um den illusionären Charakter dieser Politik zu verschleiern, während die Kosten für das System durch die Decke gehen.
Es ist an der Zeit, die Lügen der „grünen“ Energiekosten zu durchschauen. Strom ist nicht teuer, weil er knapp ist – er ist teuer, weil ein ineffizientes, ideologisch gesteuertes System künstlich verteuert und durch Subventionskaskaden für eine kleine Elite rentabel gemacht wird.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Ja, aber warum eigentlich wegschmeißen? Sind die Module denn überhaupt schon richtig kaputt oder nur etwas leistungsschwächer geworden (80%). Immer solange betreiben bis garnichts mehr geht, einzelne kaputte Module kann man elektrisch leicht umgehen durch Umverkabelung. Neue Module kaufen ist nicht besser, sondern produziert nur noch mehr (Sonder-)Müll…
Billionengrab ?
Eben nicht, sondern ein willkommener Vorwand zur Umverteilung. In der Ukraine hat das doch auch prima funktioniert, der Gasgroschen der Ukrainer in die Taschen der Biden.
Aktuell wäre DFR das gebotene, auch weil das eine gute Atommüllverbrennungsanlage ist und weil es zur Netzstruktur paßt. Wird aber (politisch) nicht gewollt. Warum nur ?
Für einen PV-Anlagen Interessenten stellt sich eigentlich nur die Frage: wie bekomme ich die Anlage in 10-20 Jahren oder wenn irgend etwas anderes vorgeschrieben wird, entsorgt und was kostet das.
Wenn man den Müll denn überhaupt los wird, da es keine staatliche Verpflichtung für Entsorgungsbetriebe gibt, Energiesparmüll überhaupt anzunehmen.
Kann dem natürlich nur zustimmen. Aber: Für mich sind private Solarpaneele eigentlich nur ein Mittel zu einer gewissen Energieautarkie und damit Unabhängigkeit vom System. Also nur mit entsprechendem Speicher natürlich. Also nicht, um dadurch Energiekosten zu sparen. Unter diesem Aspekt macht es durchaus Sinn. Oder nicht? Wohnt ja nicht jeder an einem Fluss, wo er Wasserkraft nutzen kann. Die Entsorgung ist natürlich – so wie bei vielem – ein großes Thema.
Diese Energiewende ist eines der genialsten Projekte, die sich das Kapital je hat einfallen lassen. Man hat damit wie eins das tapfere Schneiderlein eine ganze Menge Fliegen auf einen Schlag erledigen können.
Einmal hat man die Deindustrialisierung Westeuropas, besonders Deutschlands, initiiert. Zweitens hat man die bildungsneutralen Kleinbürger mit einer scheinbar lukrativen Geldanlage beschäftigt und abgezockt. Drittens hat man die Landwirte dazu gebracht, kostbare Ackerflächen mit Solarfeldern aus der Produktion zu nehmen, was die Abhängigkeit von Lebensmittelimporten erhöht. Viertens hat man mit der Entsorgung der Paneele auch wieder eine Gewinnmöglichkeit geschaffen.
Der Kapitalismus braucht Investitionsmöglichkeiten zur Profitgenerierung, sonst stirbt er. Wenn dabei breite Bevölkerungsschichten verarmen, um so besser.
Mit den damaligen Informationen aus den MSM fand ich, dass es eine gute Sache ist und bin 4 Jahre in einem OSZ (Oberstufenzentrum) für regenerative Energien gewesen.
Heute sehe ich das kritisch
(Blackout in Spanien) und kam auf den Gedanken, dass das vielleicht nur eine Testphase
auf Kosten der großen „Masse“
war/ist.
Mit meinen Informationen aus den naturwissenschaftlichen Fächern und StaBü war mir das von Anfang an klar. Bildungsneutralität ist tragisch.