
Extremhitze-Hysterie wegen El Niño ab Mai: Chinesische Experten dämpfen den Alarmismus
Während in westlichen Medien schon wieder von „Super-El Niño“ und dem „heißesten Jahr aller Zeiten“ berichtet wird, schlägt die chinesische Staatsmeteorologie einen deutlich nüchterneren Ton an.
Die chinesische Global Times berichtet unter Berufung auf das Nationale Klimazentrum (NCC) und das Nationale Marine-Umweltvorhersagezentrum (NMEFC): Ein El Niño wird voraussichtlich im Mai 2026 einsetzen, mit guten Chancen auf ein moderates bis starkes Ereignis im Herbst und Winter. Doch von einem „Super-El Niño“ – dem angeblich stärksten seit 140 Jahren – wollen die chinesischen Wissenschaftler nichts wissen. Die Modelle divergieren, es sei viel zu früh für solche Horrorszenarien. Extreme Hitzewarnungen seien „verfrüht“ und teilweise „übertrieben oder aus dem Zusammenhang gerissen“. Die Öffentlichkeit solle die Prognosen mit Vorsicht genießen.
Das ist bemerkenswert. Gerade aus China, das sonst nicht zimperlich mit Klimadaten umgeht, kommt hier eine klare Absage an die westliche Panikmache. Zhu Dingzhen, ehemaliger Chefmeteorologe der China Meteorological Administration, erklärt: Die internationalen Klimamodelle liefern unterschiedliche Ergebnisse – eine klare „Super“-Einstufung sei derzeit nicht möglich. Stattdessen rechnet man in China mit regionalen Effekten: mehr Niederschlag im Süden im Herbst, mildere Winter. Meerestemperaturen im Bohai-Meer leicht überdurchschnittlich, im Gelben Meer und nördlichen Ostchinesischen Meer deutlich höher – mit Risiken für Aquakultur und Ökosysteme. Die seltenen tropischen Zyklone, die sich seit Jahresbeginn 2026 gleichzeitig nördlich und südlich des Äquators gebildet haben, werden ebenfalls mit dem sich entwickelnden El Niño in Verbindung gebracht, nicht mit einer globalen Erwärmungskatastrophe.
Westliche Klimakrise
Das steht in krassem Gegensatz zu manchen westlichen Narrativen, die jeden El Niño sofort als Beweis für die „Klimakrise“ missbrauchen. Doch wie sieht es mit langfristigeren Prognosen aus?
Hier lohnt ein Blick auf den amerikanischen Klimatologen und ehemaligen NOAA-Meteorologen Prof. David Dilley von Global Weather Oscillations (GWO) über dessen zutreffende Prognosen TKP wiederholt berichtet hat. Dilley arbeitet nicht mit CO₂-Modellen, sondern mit seiner bewährten „ClimatePulse“-Technologie – einer Kombination aus lunisolaren Gravitationszyklen, 220- bis 230-jährigen globalen Erwärmungs- und Abkühlungszyklen sowie dem Einfluss des Sonnenzyklus.
Dilley prognostiziert seit Jahren den Übergang in die globale Abkühlungsphase Nr. 6. Bereits 2024–2065 (manche Prognosen bis 2085) soll eine „gefährliche globale Abkühlung“ einsetzen, getrieben durch den Übergang des Sonnenzyklus in ein Maunder-Minimum-ähnliches Stadium und das Ende des aktuellen Erwärmungszyklus.
Für den Winter 2026 (Dezember 2025 bis März 2026) prognostizierte er in den USA, Kanada und Europa ENSO-neutrale Bedingungen – also weder starkes El Niño noch La Niña, sondern ein Mittelding. In Europa spricht er von „zyklisch kälteren Wintern“. Die Arktis zeigt nach seinen Daten bereits seit 2022/23 Rekordzuwächse beim Meereis, Grönland und Antarktis verzeichnen kältere Phasen.
Dilley betont: El Niño und La Niña sind natürliche Oszillationen innerhalb der großen Zyklen – sie ändern nichts am langfristigen Trend zur Abkühlung, der an den Polen beginnt und sich ausbreitet. Sein Modell hat bei Hurrikan-Landfall-Prognosen über 13 Jahre hinweg eine Trefferquote von rund 90 %. Im Gegensatz zu den IPCC-Modellen, die seit Jahrzehnten zu heiß rechnen, basiert seine Vorhersage auf beobachteten historischen Zyklen der letzten 1.100 bis 1.200 Jahre.
Während also chinesische Staatsmeteorologen die westliche „Super-El-Niño-Hysterie“ bereits im April 2026 als verfrüht ablehnen und vor übertriebenen Hitzeprognosen warnen, zeichnet Dilley ein deutlich kälteres Gesamtbild für die kommenden Jahrzehnte. Beide Ansätze – der pragmatische chinesische und der zyklusbasierte amerikanische – passen nicht in das Narrativ der permanenten „Klimakrise“, das uns hierzulande täglich eingetrichtert wird. Stattdessen zeigen sie: Das Klima ist komplex, natürlich schwankend und keineswegs linear auf CO₂ angewiesen.
Das Klima ändert sich – aber nicht so, wie uns die Panikmacher erzählen wollen. Die Natur folgt ihren eigenen Zyklen, nicht den Modellen von Brüssel oder Berlin.
Hier noch ein kurzer Überblick über die Klima-relevanten Zyklen:
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Pacific Decadal Oscillation (PDO) – der 20- bis 30-jährige (manchmal als 60-jährig beschriebene) Pazifikzyklus. Aktuell befindet sich die PDO in einer deutlichen negativen (kühlen) Phase: Im Januar 2026 lag der Index bei -1,24, im Oktober 2025 sogar bei -2,37. Eine kühle PDO begünstigt tendenziell La-Niña-ähnliche Muster und dämpft langfristig die Erwärmung im Pazifik. Prognosen deuten darauf hin, dass die kühle Phase mindestens bis Ende 2026 anhält – kein Regime-Wechsel in Sicht. Das erklärt, warum selbst ein starker El Niño 2026 nicht automatisch in eine „Super“-Version mündet: Die PDO wirkt als Bremse.
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Atlantic Multidecadal Oscillation (AMO) – der 60- bis 80-jährige Atlantikzyklus. Die AMO moduliert die ENSO-Frequenz und -Stärke über interozeanische Telekonnektionen. In negativer IPO-Phase (ähnlich der aktuellen PDO) verstärkt eine positive AMO sogar die El-Niño-Häufigkeit, während eine negative AMO sie dämpft. Historische Daten zeigen, dass AMO-Phasen bis zu 30 % der Variabilität in ENSO beeinflussen können. Der Zyklus interagiert mit dem Pazifik und erklärt, warum El-Niño-Ereignisse mal stärker, mal schwächer ausfallen – ohne dass CO₂ dafür verantwortlich gemacht werden muss.
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Sonnenzyklus 25 (Schwabe-Zyklus) – der 11-jährige Sonnenfleckenzyklus. Wir befinden uns derzeit in der aufsteigenden bis maximalen Phase von Zyklus 25. Frühere Analysen zeigten, dass die aufsteigende Phase 2023 einen potenziellen „Super-El-Niño“ sogar gedämpft hat. Der absteigende Ast ab 2026/27 könnte kühlere Bedingungen begünstigen. Längerfristig wird ein möglicher Grand Solar Minimum (wie von Astrophysikerin Valentina Zharkova prognostiziert) die Abkühlung noch verstärken – auch wenn ihre exakte Timing-Vorhersage für Zyklus 25 etwas zu niedrig ausgefallen ist. Willie Soon und andere Solar-Experten betonen ebenfalls: Die Sonne ist der dominante Treiber, nicht Spurengase.
Diese Zyklen überlagern sich: ENSO (kurz) + PDO/AMO (decadal) + Solarzyklen + Dilley’s 220-Jahres-Pulse (multicentennial). Das Ergebnis ist ein natürliches, oszillierendes Klima – kein linearer CO₂-Treiber.
Genau das sehen auch die chinesischen Experten: Regionale Effekte, keine globale Katastrophe. Westliche Modelle, die jeden El Niño sofort als „Klimakrisen-Beweis“ verkaufen, ignorieren diese Zusammenhänge systematisch.
Fazit: Der El Niño ab Mai 2026 wird kommen – wahrscheinlich stark, wie Dilley vorhersagt. Er wird Wetterextreme bringen, aber er ist kein neuer Beleg für menschengemachte Erderwärmung. Stattdessen passt er nahtlos in das Muster natürlicher Zyklen, die seit Jahrhunderten das Klima bestimmen. Die chinesische Zurückhaltung und Dilley’s zyklusbasierte Prognosen liegen goldrichtig: Wir erleben keine „Klimakrise“, sondern die normale, komplexe Variabilität der Erde.
Wissenschaftliche Quellen zu den Zyklen:
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Prof. David Dilley / Global Weather Oscillations: https://www.globalweathercycles.com/ und Europe 2026 Winter Prediction
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NOAA PDO-Index: https://www.ncei.noaa.gov/access/monitoring/pdo/
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Studie zu Schwabe-Zyklen und ENSO/PDO/AMO: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0921818122001953
Angesichts der hier nur ganz angerissenen komplexen, nicht-linearen Zyklen, die Wetter und Klima bestimmen, wird schon sehr deutlich wie absurd wissenschaftsfern die Fixierung auf ein einzelnes, recht gerades Molekül wie das CO2 als klimabestimmenden Faktor ist.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
hat al gore und seine klimabande die chinesen nicht schmieren können?
da hatten sie es mit den billigen westlichen bordsteinschwalben schon einfacher …..