
Israels Hilflosigkeit gegen Hezbollahs FPV-Drohnen enthüllt globales Problem der Drohnenabwehr
Mainstreaam Medien schwärmen von „Hightech-Überlegenheit“ der US/israelischen Militärtechnologie. An der libanesischen Front zeigt sich ein ganz anderes Bild: Hezbollah setzt massiv auf FPV-Drohnen – kleine, billige, hochpräzise Flugobjekte, die israelische Panzer, Schützenpanzer und Stellungen direkt angreifen.
Ein aktueller Bericht von The Cradle beleuchtet diese Entwicklung detailliert und zeigt, wie eine nicht-staatliche Miliz mit improvisierten, aber effektiven Drohnen die teure israelische Luft- und Bodenverteidigung vor massive Probleme stellt. Hezbollah hat die Taktik aus dem Ukraine-Krieg übernommen und perfektioniert. Die Drohnen – oft aus kommerziellen Quadcoptern umgebaut, mit Sprengladungen oder RPGs bestückt – fliegen extrem tief, sind klein und leise und lassen sich per Video-Brille präzise steuern.
Neuere Versionen nutzen Glasfaser-Kabel statt Funkverbindung, wodurch sie nahezu immun gegen elektronische Störsender werden. Hezbollah veröffentlicht regelmäßig Videos von Treffern auf Merkava-Panzer, Namer-Schützenpanzer und Militärlaster. Die IDF räumt inzwischen ein, dass solche Angriffe täglich vorkommen und Verluste verursachen – auch wenn offizielle Zahlen fehlen. Israelische Quellen sprechen von einer „wachsenden technischen Bedrohung“, die gezielt Schwachstellen (Dach, Ketten, Optik) angreift.
Das ist kein Zufall, sondern Teil einer globalen Entwicklung. Im Ukraine-Krieg produzieren beide Seiten inzwischen Millionen von FPV-Drohnen (First-Person-View-Kamikaze-Drohnen) pro Jahr. Ein einzelner Drohnenangriff kostet oft nur 400–1.000 Dollar – ein T-90M-Panzer dagegen 3,8 Millionen. Russische und ukrainische Truppen berichten übereinstimmend: Jamming-Systeme fangen 60–80 % der Drohnen ab, doch Glasfaser-Versionen umgehen das Problem komplett.
Neue Gegenmaßnahmen wie Metallnetze, Drohnen-Verteidigungsdrohnen oder mobile Radare werden getestet – doch die Masse und die niedrigen Kosten machen die Verteidigung zum teuren Katz-und-Maus-Spiel. Experten sprechen von einer „Kosten-Asymmetrie“, die klassische Luftverteidigung an ihre Grenzen bringt.
Ähnlich dramatisch sieht es im Roten Meer aus. Die Huthi-Rebellen im Jemen setzen Drohnen und Marschflugkörper gegen Handelsschiffe und US-Kriegsschiffe ein. Die US-Marine und ihre Verbündeten schießen die Angreifer mit teuren SM-2-, SM-6- oder ESSM-Raketen ab – jede Abfangoperation kostet Millionen, während eine Huthi-Drohne oft nur 20.000–50.000 Dollar wert ist. Pentagon-Vertreter geben offen zu: „Das ist keine gute Kosten-Gleichung.“ Die Magazine der Schiffe leeren sich schneller, als sie nachgefüllt werden können. Billige Drohnen-Schwärme zwingen die teuersten Zerstörer der Welt in die Defensive – ein klares Signal, dass asymmetrische Kriegsführung die Regeln ändert.
Das Problem ist systemisch: Moderne Luftverteidigungssysteme wie Iron Dome, Patriot oder Aegis sind auf Raketen und Flugzeuge ausgelegt – nicht auf Tausende winziger, tieffliegender, teilweise autonomer oder glasfasergesteuerter Drohnen.
Gegenmaßnahmen (Laser, Mikrowellen, Jamming, Netze) sind teuer, reichweitenbeschränkt oder wetterabhängig. Und jede abgeschossene Drohne kann durch zehn neue ersetzt werden. Israel reagiert nun selbst mit dem Kauf von Tausenden eigenen FPV-Drohnen – ein Eingeständnis, dass die alte High-Tech-Doktrin allein nicht mehr reicht.
Hezbollahs FPV-Offensive ist mehr als ein lokaler Konflikt. Sie zeigt, wie nicht-staatliche Akteure mit günstiger, skalierbarer Technik selbst hochgerüstete Armeen in Bedrängnis bringen. Ob Libanon, Ukraine oder Rotes Meer – die Zukunft des Krieges gehört den Drohnen-Schwärmen. Die teuren „Wunderwaffen“ der westlichen Rüstungsindustrie verlieren an Abschreckung, wenn sie von Ein-Dollar-Drohnen in die Knie gezwungen werden.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Apropos Drohnen – Dagmar Henn gestern im Bösen Medium: „Jihadi Julian auf dem Weg ins Schlaraffenland“ – „… Elf Jahre lang hat er eifrig mitgeholfen, in der Ukraine einen Brand zu stiften, nun scheint eher sein Kontostand seine Richtung zu bestimmen – Bild-Reporter Julian Röpcke, dessen Syrien-Berichte ihm den Beinamen Jihadi Julian eingetragen haben, geht in die Rüstungsindustrie. … Ausgerechnet zu einem, seiner Angabe nach, „deutsch-ukrainischen Drohnenbauer“. Wohin dann, das lässt sich aus den Ergebnissen der vergangenen Jahre mühelos ableiten, Millionen deutscher Steuergelder fließen werden, wenn nicht gleich Milliarden, die dann zu einem guten Teil über die üblichen Wege versickern. …“
Der Lohn der ganzen Kriegshetze gegen Russland?
Es zeigt noch ein ganz anderes Problem und zwar, dass heutzutage jeder, der kriminell genug ist und über die technischen Fertigkeiten verfügt, die ganze Welt in Verderben schicken kann.
„…. Israel reagiert nun selbst mit dem Kauf von Tausenden eigenen FPV-Drohnen ….“
Und sie zeigen damit, dass sie NICHTS begriffen haben. Warum die Hizsollah die IeDeEff so aufreibt liegt ja am Verhalten der IeDeEff selbst: kumulierte Gruppen und gepanzerte Fahrzeuge. Klar ist das leicht zu treffen. Vereinzelte Guerilla-Kämpfer, die jedes natürliche Versteck der Gegend kennen, nicht.
Kern der Hisbollah-Strategie sind ihre ewig langen Tunnel durch das ganze Land – für FPVs unerreichbar.
Das ist auch besser für die Menschheit so – die Armee S@tans, die dadurch auffällt, dass in eroberten christlichen Dörfern in Südlibanon Chr1stus-Statuen mit einem Vorschlaghammer zertrümmert werden. Hoffentlich wird dadurch im Westen jeder diese Entität im richtigen Licht sehen.
Thors Hammer war sicher eine Drohne, eine massive Hammerdrohne mit der alles kaputt gemacht werden konnte…