UN-Menschenrechts-Organisation übt Kritik an Österreichs Regierung wegen 2G und Impfpflicht

26. November 2021von 1.6 Minuten Lesezeit

Mehrere Maßnahmen der österreichischen Regierung treffen in jüngster Zeit auf internationale Kritik. Es äußern sich Staatschefs kritisch und werfen den österreichischen Politikern Faschismus, und in manchen Medien finden sich sogar Nazi-Vorwürfe. Aber auch von internationalen Organisationen kommt Kritik. Schwerwiegend ist die der UN-Menschenrechtsorganisation

Zur geplanten Impfpflicht ab Februar 2022, erklärte die Sprecherin des Büros der Hohen Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR) auf einer Pressekonferenz in Genf, dass die Staaten die „am wenigsten einschneidende Option“ wählen müssen, wenn es um die Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronakrise geht.

„Die Maßnahme muss in einem angemessenen Verhältnis zu dem auf dem Spiel stehenden Interesse stehen, sie muss verhältnismäßig sein, um ihr Ziel zu erreichen, und sie sollte die am wenigsten einschneidende Option unter den möglichen sein. Und das ist ein wirklich wichtiger letzter Punkt: ’nicht diskriminierend’“, so die Sprecherin Elizabeth Throssell, Sprecherin des OHCHR.

Die WHO-Sprecherin Fadela Chaib sagte ebenfalls, dass „die Lösung nicht nur in den Händen der Regierungen liegt, sondern auch in den Händen des individuellen Verhaltens, um zu versuchen, die Zahl der COVID-Fälle einzudämmen und die Übertragung zu reduzieren.“ Und sie fügte hinzu: „Das hat, wie ich schon sagte, einige ethische und menschenrechtliche Folgen.“

Die österreichische Regierung hatte entgegen vorheriger Ankündigungen einen Lockdown für alle ab Montag angekündigt. Während die Ausgangsbeschränkungen für Geimpfte und Genesene am 13. Dezember enden sollen, ist der Lockdown für Ungeimpfte unbefristet.

Hier noch ein Video mit den Aussagen:


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34 Kommentare

  1. Eliaso 28. November 2021 at 16:11Antworten

    Gibt es das Video noch irgentwo?

  2. Eric Vieira 27. November 2021 at 17:53Antworten

    Etwas neues on der Corona front: eine neue Studie zeigt: es gibt keinen Unterschied zwischen Geimpfte oder Ungeimpfte was Übertragung betrifft. https://gellerreport.com/2021/11/cdc-study-finds-vaccinated-no-less-infectious-than-unvaccinated.html/

  3. Sandburg 26. November 2021 at 19:35Antworten

    Eigentlich sollten Österreich es wissen. Denn Österreich führt schon länger die 2G-Regeln und es hat nichts eingebracht. Das Virus wird sich weiter vermehren. weil die im Glaube sind geimpft zu sein hilft. Ist dem nicht so und ist bis heute nicht in den Köpfen vorgdrungen. Nach Karneval folgt der nächste Schub an Infektionen der geimpften. Darauf wette ich.
    Von anderen Ländern schwappt die neuen Mutanten (bereits 10 Virus Mutationen gibt) zu uns und wer weiß schon obe es nicht bereits unter uns ist.

  4. Hans im Glück 26. November 2021 at 17:42Antworten

    Was darf man hier noch erwarten? Entsendet die UN Beobachter nach Österreich? Entschließt sich die UN Vollversammlung Blauhelme ins Land zu entsenden, um die Bürger vor Übergriffen des Staates zu schützen?
    Fragen über Fragen.
    Aber anderseits scheint das finis Austriae noch nicht erreicht zu sein, wenn ich mir diesen Bericht des Münchner Merkurs zu Gemüte führe:

    „Während Österreich im Lockdown ausharrt: Spitzenpolitiker feiern und schunkeln auf Gala ohne Maske

    Neues aus der Operettenrepublik #Österreich: Während der Pöbel mit Ausgangssperre im #Lockdown sitzt, feiert die Herrenklasse im #ORF eine Corona-Party „für den guten Zweck“.
    Bei der „Licht ins Dunkel“-Gala in Wien waren unter anderem der neue Kanzler Alexander Schallenberg, Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Vize Werner Kogler zu Gast. Dabei kam einigen Zuschauern in den sozialen Medien etwas zu viel Stimmung auf. Zwar ging es in der Sendung des „ORF“ in erster Linie um den guten Zweck, es traten aber auch Musiker auf.

    auf das Tragen von Masken und das Einhalten des Sicherheitsabstandes wurde in der geschlossenen Räumlichkeit allerdings verzichtet. Außerdem tauchten nach der Sendung Fotos auf, die Schallenberg mit dem Inhaber eines Wiener Nachtclubs zeigen. Für den „ORF“ laut der Krone ein „Erinnerungsfoto“ – erneut ohne Maske und ohne Abstand.“

    So soll es sein. Als Machthaber sollte man gerade in harten Zeiten signalisieren, dass die Lage nicht wirklich schlimm ist. In diesem Sinne:

    Davon geht die Welt nicht unter
    Sieht man sie manchmal auch grau
    Einmal wird sie wieder bunter
    Einmal wird sie wieder himmelblau
    Geht mal drüber und mal drunter
    Wenn uns der Schädel auch graut
    Davon geht die Welt nicht unter
    Sie wird ja noch gebraucht

  5. G 26. November 2021 at 16:40Antworten

    Vielen Dank, Dr. Peter Mayer und all die vielen sinnvollen vielfältigen hiflreichen Kommentare hier.

    Ein Streik auf grösserer Ebene, nicht nur Spitals/Pflegepersonal etc. ist möglicherweise eine der Aktionen, die notwendig sind, um weiteren Schaden zu verhindern.

  6. Michael R 26. November 2021 at 15:27Antworten

    Was ist da dran?

    „87% für Warnstreik: Aufruf zum friedlichen Widerstand am 1. Dezember

    Verschiedene bekannte Gesichter aus der Österreichischen Friedens- und Freiheitsbewegung rufen zum Warnstreik auf. ….“

    (Quelle: Report24 news)

  7. Guido Vobig 26. November 2021 at 15:19Antworten

    Na-Nu … 100 Tage für eine Anpassung … aber das Mittelchen gegen das Original aus Wuhan war im Nu fertig, also praktisch über Nacht?

    https://www.zerohedge.com/covid-19/pfizer-ceo-warns-new-vaccine-combat-heavily-mutated-coronavirus-could-take-100-days

    Macht da “impfen“ aktuell eigentlich “Sinn“? Und sind all die Ungeimpften, die längst über eine natürliche Immunität verfügen, nicht am besten dran?

  8. Mammalina 26. November 2021 at 12:19Antworten

    In Deutschland kommt nach jüngsten Forderungen die Impfpflicht wohl schon zum 1. Januar 2022!
    Alle, die auf einen Totimpfstoff gehofft und gewartet haben, haben nun umsonst gewartet.

    • Bürger 26. November 2021 at 12:53Antworten

      Defätismus ist keine Hilfe.

      Da kommt aber zurerst noch der Klageweg dazwischen, vor den Gerichten, bis zum eurpäischen Gerichtshof.

      Und andere Maßnahmen …gesucht werden jetzt Widerstandskämpfer.

      Ich will z.b. mal den deutschen Nazi-Arzt sehen der gegen den ausdrücklichen Willen einer Person und unter aktiv geleistetem Widerstand jemanden impft. Die Bilder davon gehen in einem Feuersturm um die Welt und dann sind die deutschen endlich wieder wer …

    • Abi 26. November 2021 at 13:11Antworten

      Ich werde auch weiter warten und kann das auch nur jedem anderen dringend empfehlen.

      Genetische Impfstoffe werden sie allenfalls mit massivster Gewalt in meinen Körper bekommen.

    • Claudia 26. November 2021 at 22:45Antworten

      Bloß nicht impfen lassen. Aktuell gibt es bei dem 19-jährigen und der 15-jährigen in D, die kurz nach den Impfungen verstorben sind, Obduktionen und erneut die Hoffnung, daß die Pathologen endlich Rückgrat beweisen und per Pressekonferenz sagen, daß die Impfungen den Körper total schädigen. Hoffen wir doch, daß hier endlich Pathologen mit Mumm in den Knochen zu Gange sind und den Stopp der Impfungen fordern. Die Hoffnung stirbt zuletzt :-)).

      Und wir sind mehr als wir alle glauben. Ich kenne Geimpfte, die die Info bzgl. des Streiks am 1. Dezember verschicken :-))). Das macht ebenfalls Hoffnung. Wir werden täglich mehr. Immer positiv bleiben und die gute Energie halten – ist aktuell total wichtig.

  9. Caro Schneider 26. November 2021 at 11:26Antworten

    Mich wundert nichts mehr. Geimpfte gelten nach einer Corona-Infektion alle als ungeimpft. Deshalb wird oft von „ungeimpfte gesprochen“, was eine Lüge ist. So bringt man die Menschen gegen einander auf. Das nennt man versteckte Hetzvolk, Lieber Politiker.

  10. Gast 26. November 2021 at 11:10Antworten

    Soviel ich weiß, sind alle Impfstoffe bereits mit zumindest einem Rote-Hand-Brief versehen.
    Abgesehen davon gibt es vermutlich auch weitere anerkannte Nebenwirkungen.

    Sollte es tatsächlich zu einer Impfpflicht kommen, müsste es doch jeder Person, die zwangsweise geimpft wird, ermöglicht werden, sich vorher vollständig dahingehend untersuchen zu lassen, ob sie ein Risiko für eine solche Nebenwirkung in sich trägt.
    Und die Ärzte, die das Okay für die Impfung geben, müssten dann auch für Mängel bei diesen Untersuchungen haften. Unabhängig davon, inwieweit der Staat bei Impfschäden in diesem Rahmen zu haften hat. Und das bei 2 Millionen Menschen in Österreich.

    • CG Jung 26. November 2021 at 12:17Antworten

      @Gast

      Welche Untersuchung wäre nötig um zu beweisen das man ein Risiko gegenüber der experimentellen Genveränderung mit Notfall Zulassung hat?

    • Mammalina 26. November 2021 at 12:21Antworten

      Aber was passiert, wenn man nichts unterschreibt bei bzw. vor der Zwangsimpfung? Kann man auch zur Unterschrift gezwungen werden?
      Ich werde nicht geradestehen für die Folgen.

    • Gast 26. November 2021 at 14:09Antworten

      Zum Beispiel:
      Soviel ich weiß gibt es Rote-Hand-Briefe für Herzmuskelentzündung oder Thrombosen. Wie soll ich oder der zwangsimpfende Arzt wissen, ob ich Blutwerte oder sonstige Risikofaktoren habe, die eine Herzmuskelentzündung oder Thrombose durch diese Genspritze begünstigen würden?
      Ich als Patient muss doch jedenfalls vor der Spritze die Möglichkeit haben, mich durchchecken zu lassen, und zwar nach allen relevanten Richtungen, ob für mich durch die Spritze ein erhöhtes Risiko für anerkannte Nebenwirkungen gegeben ist.

    • Michael R 26. November 2021 at 14:27Antworten

      Das wäre so was wie ein Beweissicherungsverfahren. Hierbei wird von Gutachtern der Status quo festgestellt und dokumentiert. Kommt es später zu einem Schaden, könnte man durch Quervergleich feststellen, was die Impfung möglicherweuse(!) verursacht hat. Das macht nur Sinn, wenn Beweissicherung und Impfung in kurzem Abstand zueinander liegen. Und selbst dann könnte ich es problematisch sein, den Beweis zu führen, dass tatsächlich die Impfung ursächlich war.
      Ich fürchte der Staat wird immer entsprechende Gutachter bestellen können, die das genaue Gegenteil feststellen, Beweissicherung hin oder her. Und selbst wenn Sie gewinnen : in Deutschland können sie nur mit wenigen Hundert Euro Entschädigungsrente rechnen. Im Todesfall nützt es ihnen sowieso nichts mehr.

    • Gast 26. November 2021 at 14:47Antworten

      Ich meine das anders:
      Wenn ich zu einer Impfung gezwungen werde und ich gebe vorher bekannt, dass ich zB Schmerzen in den Waden habe und annehme, dass ich eine Thromboseneigung habe und es anerkannt ist, das die Spritze das Thromboserisiko verstärkt, muss ich doch vorher einen Befund einholen können, inwieweit die Spritze ein Risiko für mich darstellt oder nicht. Ich muss doch die Gelegenheit bekommen, diese Risiken abzuklären.

      Im übrigen müssen doch jedenfalls auch bei einer Zwangsimpfung Tatbestände festgelegt werden, unter denen eine Impfung nicht erzwungen werden kann.
      Wer weiß aber dann mit Sicherheit, ob bei sich selbst ein solcher Tatbestand zutrifft? Dazu benötigt es vorher einer Untersuchung aller relevanter Risikofaktoren.

    • Mammalina 27. November 2021 at 19:18Antworten

      @ Gast:
      Und genau das ist der Punkt! Das weiß niemand! Nicht einmal der Hausarzt – meiner Erfahrung nach: Hausärzte haben gar nicht die Zeit, sich um die Vorerkrankungen oder Risiken jedes Patienten zu kümmern . Diese Einschätzung kann und muss man einfach selbst treffen.

  11. Klaus C. 26. November 2021 at 10:43Antworten

    Ohne mich wiederholen zu wollen: Es geht nicht und ging nie um Gesundheit. Die Impfpflicht hat mit Coronamaßnahmen nichts zu tun, das wissen auch Schallenberg und Co. Hier läuft eine politische Agenda, die Österreich als politisches Testlabor benutzt. Ich kenne diese Agenda zwar auch nicht, ich unterstelle der Regierung aber, dass sie denken kann und intelligent ist. Alle Daten, die widerlegen, dass es sich um eine Pandemie handelt, die Impfstoffe gefährlich sind, wenig schützen etc. sind ihnen bekannt und sie können das sehr wohl vernünftig einordnen. Sie wissen auch dass „Stapeln von Toten“ in Krankenhäusern völliger Schwachsinn und Fakenews sind. Sie wissen auch, dass eine Überlast nicht wegen Corona, sondern wegen üblicher jährlicher Erkrankungen und Einsparungen bedingt ist. Wenn ich annehmen müsste, dass sie das nicht wissen und nicht einordnen können, müsste ich anhand der geradezu erdrückenden Last an Fakten weiters annehmen, das deren intellektuelle Kapazität extrem begrenzt ist, um es vornehm auszudrücken. Nein, die Leute wissen ganz genau, was sie da tun und dass das mit einer Pandemiebekämpfung genau Null zu tun hat. Ergo folgt daraus zwangsläufig, dass eine völlig andere Agenda im Hintergrund abläuft. Ich kenne sie nicht, mir ist aber klar, dass sie GEGEN uns gerichtet ist und zum Ziel hat, wenige zu privilegieren. Das dürfte wohl logisch sein. Weitere Fakten werden daran also nichts ändern.
    Helfen tut daher nur, den Agendapreis (egal wie diese Agenda nun genau aussieht) in die Höhe zu treiben. Demo, Demo, Demo, Streiks, den Mittelstand auf unsere Seite ziehen und gemeinsam gegen die Großen vorgehen etc. ist das Einzige was hilft. Deren politische Agenda muss sie zu viel Geld kosten. Nur dann lassen sie (vielleicht) davon ab.
    Für mich sieht es aktuell wie ein Regieplan aus. Bill Gates sagte ja mal selbst, es würde 4 Jahre dauern (das ist belegbar). So sieht es für mich aktuell aus:
    1. Jahr: Thema: Virus, Notfallmodus => Kontrolle über Lockdown gewinnen. Bedarf nach Heilmittel erzeugen.
    2. Jahr: Thema Impfen => Spalten der Gesellschaft, Abhängigkeit generieren, Bedarf nach Druck erzeugen
    3. Jahr: Thema Impfpflicht/Gesetze => Widerstand provozieren und Bedarf nach Kontrolle erzeugen
    4. Jahr: Thema Social Crediting => Mission accomplished. Schach matt!

    • Erich Lohr 26. November 2021 at 12:12Antworten

      Ausgezeichnet, genau so ist es, Klaus C.! Ich würde noch hinzufügen: Einführung des Covid-Passes als Zugangskontrolle. Ausweitung auf weltweit gültigen, generellen Identitätsnachweis („OneID“ „ID2020“), der später mühelos zum Nachweis von ’social credits‘ verwendet werden kann.

      Jeder, der heute einen Covid-Pass verwendet oder ihn verlangt, fördert diese Entwicklung. Es hilft nur ein vollständiger Boykott dieser menschenunwürdigen und niederträchtigen Kontrollinstrumente. Wieder einmal gilt ‚Wehret den Anfängen‘. Leider stecken wir schon tief im Sumpf (um nicht ein anderes Wort zu verwenden).

    • Fritz Madersbacher 26. November 2021 at 17:14Antworten

      @Klaus C.
      26. November 2021 um 10:43 Uhr
      „Sie wissen auch, dass eine Überlast nicht wegen Corona, sondern wegen üblicher jährlicher Erkrankungen und Einsparungen bedingt ist. Wenn ich annehmen müsste, dass sie das nicht wissen und nicht einordnen können, müsste ich anhand der geradezu erdrückenden Last an Fakten weiters annehmen, das deren intellektuelle Kapazität extrem begrenzt ist, um es vornehm auszudrücken. Nein, die Leute wissen ganz genau, was sie da tun und dass das mit einer Pandemiebekämpfung genau Null zu tun hat“
      Sie unterschätzen vielleicht, dass diese Leute argumentativ in den Fallen sitzen, die sie sich seit etlichen Monaten ausgelegt haben, darum nicht eben planvoll, sondern irrational auf der Flucht nach vorne sind, was sie unberechenbar und nicht eben ungefährlich, sondern bereit zu eindeutig faschistischen Methoden macht …

    • Elisabeth H. 27. November 2021 at 21:24Antworten

      Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen! Sehr gut erkannt, bravo!

  12. Sven 26. November 2021 at 10:33Antworten

    Und was hilft es, wenn man dann eine erlogene „Begründung“ hernehmen wird und die UN und EU sich brav wegducken werden?
    Das Thema ist verloren, die Gehirnwäsche und Hypnose hat funktioniert.
    Können wir nur hoffen, dass die „Strafen“ auch für die Menschen mit wenig Geld leistbar sein werden.
    Die beiden Radikalen, Schallenberg u Mückstein, werden das aber nicht zulassen.

    • Pat 26. November 2021 at 10:41Antworten

      Meint ihr, ist es sinnvoll, sich für eine wahrscheinliche Impfpflicht und Strafen eine Rechtsschutz-Versicherung zuzulegen?
      Kann man wo nachlesen was man dann am besten macht? Hat jemand dazu Tipps? Danke …

    • Mammalina 26. November 2021 at 13:29Antworten

      @ Pat:

      Die meisten haben eine Wartezeit, das könnte knapp werden.

    • Kersten 28. November 2021 at 13:28Antworten

      @Pat
      *) Siehe Artikel der österr. Partei MFG „MFG mit der Bevölkerung gegen die Impfpflicht“ vom 28.11.2021 auf deren Website. -> Es wurde bereits ein juristisches Konzept erarbeitet. Falls die Impfpflicht kommt, werden sie die Bevölkerung umfassend rechtlich informieren, anleiten und sämtliche notwendigen Rechtsinformationen sowie Rechtsbehelfe und Rechtsmittel je als Muster zum Download zur Verfügung stellen.

      *) Wenn du im österr. öffentlichen Dienst arbeitest, gilt ab Beitritt zur Freie Gewerkschaft Österreichs (FGÖ) ein Rechtsschutz.

  13. Karl Svozil 26. November 2021 at 10:05Antworten

    Kann man daraus eventuell eine politische Flucht ableiten? Vermutlich nicht, wegen der vorläufigen Zulassung der Stoffe.

  14. Michael R 26. November 2021 at 10:01Antworten

    Ich bedanke mich ebenso, Herr Mayer! Für Ihre unermüdliche Arbeit hier und dafür, dass wir uns hier austauschen können.

    Ich denke, hier passt jetzt der Text zum Interview mit dem Kinder- und Jugendarzt Dr. Steffen Rabe, den ich aus dem Audio gewonnen habe, sehr gut dazu. Natürlich gelten seine Aussagen genauso für Österreich wie für Deutschland.

    Dr. Rabe wurde vom MDR gefragt, ob er eine Impfpflicht befürworten würde. Hier seine Antwort:

    „Nein! Die Argumentation für eine Impfpflicht ist für mich gerade bei den Covid Impfstoffen überhaupt nicht nachvollziehbar, und wenn ich Herrn Dabrock gehört habe, und er argumentiert mit dem mittelbaren Fremdschutz, dann ist das natürlich der entscheidende Knackpunkt.

    Nur ein solches Argument kann überhaupt die Überlegung einer Impfpflicht begründen und genau diesen Aspekt decken die Covid Impfstoffe eben nicht ab. 

    Die Covid Impfstoffe gewähren denen, die sich schützen wollen, einen zeitlich begrenzten, gar nicht schlechten Schutz vor schweren Verläufen. Sie haben aber überhaupt keinen relevanten Fremdschutz. Damit ist jedwedes Argument für eine Impfpflicht vom Tisch.

    Und wenn Herr Dabrock von einem geringen und minimalen Risiko mit der Impfung spricht dann ist das einfach falsch.

    Als Kinder- und Jugendarzt bin ich damit konfrontiert, 16- oder 18-jährigen jungen Männern gegenüber zu sitzen, denen ich sagen muss: Wenn Sie sich jetzt mit BioNTech impfen lassen, dem einzigen im Moment für Sie empfohlenen und zugelassenen Impfstoff, dann ist Ihr Risiko eine Herzmuskelentzündung davon zu tragen als unmittelbare Folge dieser Impfung, mindestens in der Größenordnung von 1 zu 5000. Herr Deisinger, wir kennen kein anderes Medikament, ich kenne seit 30 Jahren keinen anderen Impfstoff, bei dem wir eine so schwere Erkrankung wie eine Herzmuskelentzündung mit einem zahlenmäßig so dramatisch hohen Risiko verbinden. 

    Diese Impfpflicht ist weder juristisch noch moralisch, noch medizinisch in irgendeiner Art und Weise intelligent sondern sie ist, wie Hans-Jürgen Papier (1) ja sagte, völlig zurecht, ein Ausdruck von Hilflosigkeit und Kopflosigkeit.

    (Notfall auf Intensiv Stationen…)

    Aber Herr Deisinger, eine Impfpflicht ist doch keine Sofortmaßnahme?!

    Die juristische Vorbereitung die politische Umsetzung und die medizinische Wirksamkeit – wir lügen uns doch in die Tasche, wenn wir uns einreden, dass sie innerhalb von zwei bis drei Wochen irgendeinen Effekt auf den Intensivstationen sähen. Wir müssen aufhören, endlich, die Intensivstation auszudünnen, Intensivbetten abzubauen.

    Wir müssen den Krankenschwestern den Krankenpflegern dort, statt sie mit einer Impfpflicht aus dem Beruf zu drängen, endlich die Wertschätzung entgegenbringen die sie brauchen, damit sie bei ihrem Beruf bleiben.

    Und da hat die Politik zwei Jahre lang komplett versagt. Diese Katastrophe ist doch eine Katastrophe mit Ansage, Herr Deisinger. Wir wussten, dass dieser Herbst noch mal eine Herausforderung werden würde, auch für die Krankenhäuser und auch für die Intensivstationen, und haben sehenden Auges Tausende von Intensivbetten abgebaut.

    Und das soll jetzt als Argument gelten für einen Eingriff in eines der zentralen Grundrechte? Und hier widerspreche ich Herrn Dabrock vehement! Das Recht auf körperliche Unversehrtheit, gerade in einem Land wie Deutschland, das diese unselige Vergangenheit auch im medizinischen Bereich mit diesen Eingriffen hat, da sollten wir sehr sehr achtsam und sehe sehr vorsichtig sein mit diesen Dingen.

    ______
    1 Handelsblatt, 18.11.21

    HANS-JÜRGEN PAPIER IM INTERVIEW
    „Ausdruck von Hilflosigkeit und Kopflosigkeit” – Ex-Verfassungsgerichtschef kritisiert Impfpflicht-Debatte

  15. Uschi 26. November 2021 at 10:00Antworten

    Faschismus entstünde, wenn der „Plan“ nicht auf Humanität geprüft werden sollte.

    Es ist eine Machtfrage, und das Volk erwartet in seiner fast unendlichen Hoffnung immer Wunder.

  16. europablume 26. November 2021 at 9:30Antworten

    Ja, vielen Dank, lieber H. Mayr. In Deutschland können Sie sofort weiter rügen. Das ist ja unglaublich was die machen.

  17. Lukas Pichler 26. November 2021 at 9:23Antworten

    Seit längerem fällt mir immer wieder ein ähnliches Muster dieser Organisationen auf.

    Option 1:
    – WHO (oder andere Wolrd Org.) spricht Empfehlungen aus und mahnt vor Länder die zu lasch damit umgehen.
    – Länder die sich nicht Richtig verhalten werden international an den Pranger gestellt

    Option 2:
    – Länder preschen voran und führen überzogene Maßnahmen ein.
    – WHO (oder andere World Org.) kritisiert dieses überzogene Verhalten, jedoch war es das auch schon.

    Mich erinnert ein solches Verhalten sehr stark an die „Guter Bulle, Böser Bulle“-Taktik.

    • Bertram Burian 26. November 2021 at 21:18Antworten

      Eine andere Interpretation ist, dass es innerhalb der WHO und entsprechendem Institutionen eben auch einen Kampf gibt. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir diesen Kampf, der sich unter der Decke des Verschweigens durch die abhängigen Medien abspielt, nur nicht erkennen können. Keine Organisation ist monolithisch und auch Machtbefugte können nicht alles kontrollieren und müsse „der anderen Seite“ irgendwo nachgeben. Das ist zumindest die optimistische Sichtweise….

  18. Eva 26. November 2021 at 9:17Antworten

    Vielen Dank Herr Mayr. Solche Artikel lassen mich hoffen und stärken meine innere und äußere Widerstandskraft. Danke für Ihren unermüdlichen Einsatz!!!!

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