Ungeimpfte Polizisten bekommen 5000 Dollar Bonus für Wechsel nach Florida

In der EU gibt es mittlerweile einen um 180 Grad unterschiedlichen Umgang mit dem Coronavirus. Diktatorische Maßnahmen In Frankreich, Italien, Deutschland und Österreich gegenüber Beendigung der Pandemie in Skandinavien, Ungarn und Südost-Europa. In den USA ist das Land tief gespalten. Die Biden Administration betätigt sich als Impfstoff-Verkäufer und dagegen kämpft rund die Hälfte der Bundesstaaten. Der Impfzwang führt nun zu Migration von einem Bundesstaat zum anderen.

In Bundesstaaten wie New York, Illinois oder Kalifornien gibt es Masken- und Impfpflicht. Wer nicht geimpft ist verliert den Job. Dagegen gibt es nun immer mehr Proteste. Hier demonstrieren etwa die Polizisten (NYPD) und Feuerwehleute (FDNY) der Stadt New York gegen die Impfpflicht:

Das weckt Begehrlichkeiten, denn gut ausgebildetes Personal ist plötzlich am Arbeitsmarkt verfügbar. Der republikanische Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, sagte am Sonntag, dass er plant ungeimpfte Polizeibeamten mit einem Bonus von 5.000 Dollar in den Sunshine State zu holen. Das Angebot gilt für Polizeibeamte in anderen Bundesstaaten, die ihren Arbeitsplatz verlieren, weil sie sich nicht an die COVID-Impfpflicht halten können oder wollen.

„Auf wissenschaftlicher Basis hatten sich die meisten dieser Beamten Covid und sind wieder gesund geworden. Sie sind also gut geschützt, und ich denke, das beeinflusst ihre Entscheidung“, sagte er während eines Auftritts in der Sendung Sunday Morning Futures von Fox News.

„In Florida wollen wir nicht nur die Polizeibehörden und alle Arbeitsplätze schützen, sondern wir arbeiten auch aktiv an der Anwerbung von Beamten aus anderen Bundesstaaten, denn wir haben Bedarf bei unserer Polizei und unseren Sheriffs“, fügte er hinzu.

Während seines Auftritts rief DeSantis Polizeibeamte im ganzen Land, einschließlich derer in New York, Minneapolis und Seattle, dazu auf, nach Florida zu ziehen, wenn sie an ihrem Arbeitsplatz nicht gut behandelt werden.

„Wenn Sie nicht gut behandelt werden, werden wir Sie hier besser behandeln, Sie können wichtige Aufgaben für uns übernehmen, und wir werden Sie dafür entschädigen“, so .DeSantis

In Chicago mussten Stadtbedienstete, darunter auch Polizeibeamte, diesen Monat ihren COVID-Impfstatus melden. Diejenigen, die nicht geimpft sind, müssen sich bis zum 31. Dezember, dem Stichtag für die vollständige Impfung, zweimal pro Woche auf COVID testen lassen. Diese Maßnahme führte zu einer Fehde zwischen der Bürgermeisterin von Chicago, Lori Lightfoot, und dem Chef der Polizeigewerkschaft, John Catanzara.

Wie DeSantis hat auch Indiana ähnliche Versprechungen gemacht, so der Kansas City Star, wie die Staatspolizei diesen Monat auf Twitter mitteilte: „Hey Chicagoer Polizeibeamte, wir stellen ein! Keine Impfpflicht, niedrigere Steuern, großartige Schulen, einladende Gemeinden.“

Unterdessen kündigte der Bürgermeister von New York City, Bill de Blasio, am Mittwoch an, dass alle städtischen Bediensteten, die bis zum 1. November nicht mindestens eine Dosis des COVID-Impfstoffs erhalten haben, ihre Gehaltszahlungen verlieren werden. Im Gegensatz zu Chicago haben die Polizeibeamten der Stadt New York nicht die Möglichkeit, sich regelmäßig auf COVID testen zu lassen, so die Anordnung. Eine New Yorker Polizeigewerkschaft ist über die Vorschriften erzürnt und kündigte an, dass sie rechtliche Schritte gegen die Stadt einleiten wird.


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13 Kommentare zu „Ungeimpfte Polizisten bekommen 5000 Dollar Bonus für Wechsel nach Florida

  1. Interessant, dass weltweit in “großen“ Nationen auch LKW-Fahrer zum “Impfen“ genötigt werden und zugleich die Lieferketten verschwinden und Engpässe entstehen. Und in den Kliniken fehlt mehr und mehr (Intensiv-)Personal.

    1. @Guido Vobig
      26. Oktober 2021 um 12:10 Uhr
      Es kommen spannende Zeiten, auch für die „Geimpften“, die sich als „positive PCR-Fälle“ wiederfinden werden und in Quarantäne müssen … Wir blockieren uns ganz offensichtlich mit Wonne selbst. „Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben“ …

    2. Ja, kurzfristige Angst mag, weitsichtig betrachtet, eine gute Strategie sein, um zu überleben. Aber langfristig einer Angst verfallen zu bleiben, zeugt von Kurzsichtigkeit, hinsichtlich der Möglichkeiten, um Lebendigkeit zu bewahren.

  2. Ja, ich glaube auch, dass schwerpunktmäßige Streiks ein Umdenken einleiten würden. Dies könnte bei Fluggesellschaften sein, wenn alle Piloten streiken. Dies könnten LokführerInnen sein, die sich solidarisch zeigen und sich krankmelden. Dies könnten aber auch Gemeinde- oder KreisrätInnen sein, die nicht mehr zu den Sitzungen gehen, somit wird das Gremium beschlussfähig. Also überall dort, wo eigentlich niemand direkt geschädigt wird, aber dennoch große Aufmerksamkeit erreicht wird. Wer hat noch weitere gute Beispiele? Dies Streiks müssten von den Gewerkschaften organisiert werden. Denn die sind doch noch ein gewisses Gegengewicht gegen die Regierenden.
    Allgemein könnten a l l e ob geimpft oder nicht geimpft keine kulturellen Veranstaltungen mehr besuchen, wo Zutrittsregelungen bestehen. Jeglicher Diskriminierung muss entgegengewirkt werden. Für die Zukunft müssen wir als Volk aus den Erfahrungen er letzten Monate lernen und die Macht der Großindustrie und der PolitikerInnen durch Gesetzesänderungen beschränken. Zum Beispiel könnte geregelt werden, dass bei außer Kraft Setzung von Teilen des Grundgesetzes die Regierungsgewalt von Bund und Ländern währenddessen an die Opposition übergeht. Vielleicht könnten sogar den Gewerkschaften größere Einflussmöglichkeiten zukommen. Denken wir daran, was in Polen von der Gewerkschaft ermöglicht wurde und was die Menschen in der DDR 1989 durch hartnäckige Demonstrationen erreicht haben…

  3. Meine Rede von „vor ein paar Kommentaren“:

    Wer Leute „freisetzt“, die sich nicht impfen lassen wollen, heizt den eigenen Fachkräftemangel an. So dumm kann die Wirtschaft nicht sein, dass sie das nicht erkennt. Das Stillhalten jetzt nach den „Ergüssen“ von Schattenberg und Drückstein kann nur eine vorübergehende Duldungsstarre sein.

    Der erste Dominostein, der fällt, wird dem ganzen ein Ende bereiten.

    1. So sehe ich das auch. In unserem System war und ist „Wirtschaft“ immer noch um vieles wichtiger als Gesundheit.
      Sobald man auf der einen Seite nicht mehr Profit und Macht herausschlagen kann, und das eigene Ego die Schattenseite erkennt, wird sich das Blatt wenden.
      Viele gute Arbeitskräfte werden dann aber weg sein und das Jammern wird groß sein.

    2. @Sven: Genau das passiert gerade in der Gastronomie und Hotellerie.

      Bei uns im Ort hat jetzt ein beliebter Traditionsgasthof geschlossen (vorerst nur vorübergehend) nicht mangels Gästen sondern mangels Personal.

      Tatsächlich sind jetzt beide Wirtsleut, ein junges Paar, gänzlich alleine. Sie berichten, dass aufgrund der Corona-Massnahmen, der Kurzarbeit etc. mehr und mehr Mitarbeiter den Job gewechselt hätten und nicht mehr daran dächten, zurückzukehren, aus Angst, es könnte schon bald wieder so kommen. Momentan sei es schier unmöglich, so die beiden, das nötige Personal zu bekommen. –

      Für die Geimpften ergibt sich erneut, dass sie gegenüber Ungeimpften keinen Vorteil haben. Zu ist nun mal zu, da ändert auch der Grüne Pass nichts daran.

  4. Würden nur die Ungeimpften solidarisch streiken, stünde das Land still. Vielleicht sollte man das mal angehen. Und die Politiker würden vielleicht merken, dass ihr Ende erreicht ist.

  5. Sollte es nicht eh – siehe Buch »COVID-19: Der große Umbruch« – möglichst viele KMU im Zuge der C-Krise „zerbröseln“? Die Schwab/Malleret-Schrift prognostiziert das. Erst das Vorhandene pulverisieren, dann „Build Back Better“.

    Der prophetische Great Reset-Leitfaden – seit Juli 2020 am Markt, d.h. spätestens im Frühjahr verfaßt, wenn nicht früher – weiß auch, eine Arbeitslosigkeit gigantischen Ausmaßes werde eintreten, Millionen ohne Job sein.

    Die aktuelle Lage, das sich uns bietende Bild paßt doch bestens, Betriebe ohne genügend Mitarbeiter, zu wenige Kunden / Gäste, um weiter überleben, geschweige denn prosperieren zu können. Insoferne, alles „im grünen Bereich“, um gleich einen klimawandel-PLandemisch passenden Ausdruck zu gebrauchen.

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