Höhere Impfquoten gehen Hand in Hand mit höheren Covid-Inzidenzen

Impfungen schaffen weder Herdenimmunität noch schützen sie vor Infektion und Weitergabe des Virus. Das haben alle Daten bisherr schon vermuten lassen, denn es zeigt sich ein Zusammenhang zwischen Impfquoten, Covid Fällen und Sterblichkeit. Das wird durch immer mehr Daten erhärtet.

Höhere Impfquoten gehen sogar weltweit einher mit etwas höheren Inzidenzen. In einer im European Journal of Epidemiology veröffentlichten Studie wurden in einer länderübergreifende Analyse COVID-19-Daten ausgewertet, die von Our World in Data zur Verfügung gestellt wurden und ab dem 3. September 2021 verfügbar waren. Überprüft wurden 68 Länder, die die folgenden Kriterien erfüllten:

  • Daten zur zweiten Impfdosis waren verfügbar
  • COVID-19-Falldaten waren verfügbar
  • Bevölkerungsdaten waren verfügbar
  • die letzte Aktualisierung der Daten lag innerhalb von 3 Tagen vor oder am 3. September 2021.

Für die sieben Tage vor dem 3. September 2021 berechneten die Forscher für jedes Land die COVID-19-Fälle pro 1 Million Menschen sowie den Prozentsatz der Bevölkerung, der vollständig geimpft ist.

Die Trendlinie deutet auf einen leicht positiven Zusammenhang hin, d. h. Länder mit einem höheren Prozentsatz der vollständig geimpften Bevölkerung haben mehr COVID-19-Fälle pro 1 Million Einwohner. Bemerkenswert ist, dass Israel mit einem Anteil von über 60 % der Bevölkerung, die vollständig geimpft sind, in diesen 7 Tagen die meisten COVID-19-Fälle pro 1 Million Einwohner aufwies.

Ähnliches ist auch in Island und Portugal zu beobachten. In beiden Ländern sind über 75 % der Bevölkerung vollständig geimpft und es treten mehr COVID-19-Fälle pro 1 Million Einwohner auf als in Ländern wie Vietnam und Südafrika, in denen etwa 10 % der Bevölkerung vollständig geimpft sind.

Auch in den US-Bezirken ist der Median der neuen COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner in den untersuchten sieben Tagen in den verschiedenen Kategorien des prozentualen Anteils der vollständig geimpften Bevölkerung weitgehend ähnlich. Bemerkenswert ist, dass es keine signifikanten Anzeichen dafür gibt, dass die COVID-19-Fälle mit einem höheren Prozentsatz der vollständig geimpften Bevölkerung abnehmen.

Von den fünf US-Bezirken mit dem höchsten Prozentsatz an vollständig geimpfter Bevölkerung (99,9-84,3 %) werden vier von den US Centers for Disease Control and Prevention (CDC) als Bezirke mit hoher“ Übertragung eingestuft. In den Bezirken Chattahoochee (Georgia), McKinley (New Mexico) und Arecibo (Puerto Rico) sind über 90 % der Bevölkerung vollständig geimpft, und alle drei werden als „hohe“ Übertragung eingestuft. Umgekehrt sind von den 57 Bezirken, die von der CDC als Bezirke mit „niedriger“ Übertragung eingestuft wurden, 26,3 % der Bevölkerung zu weniger als 20 % geimpft.

Da davon ausgegangen wird, dass die vollständige Immunität durch den Impfstoff erst etwa zwei Wochen nach der zweiten Dosis eintritt, wurden Analysen durchgeführt, bei denen der Prozentsatz der vollständig geimpften Bevölkerung für die Länder und die US-Bezirke mit einer Verzögerung von einem Monat angesetzt wurde. Die oben genannten Ergebnisse, dass es keinen erkennbaren Zusammenhang zwischen den COVID-19-Fällen und dem Anteil der vollständig Geimpften gibt, wurden in gleicher Weise beobachtet.

Es ist zu beachten, dass es sich bei den COVID-19-Falldaten um bestätigte Fälle handelt, die sowohl von angebotsseitigen (z. B. Schwankungen bei den Testkapazitäten oder der Meldepraxis) als auch von nachfrageseitigen Faktoren (z. B. Schwankungen bei der Entscheidung der Menschen, wann sie sich testen lassen) abhängen.

So wurde in einem Bericht des israelischen Gesundheitsministeriums die Wirksamkeit von zwei Dosen des Impfstoffs BNT162b2 (Pfizer-BioNTech) zur Verhinderung einer COVID-19-Infektion mit 39 % angegeben, was deutlich unter der in der Studie ermittelten Wirksamkeit von 96 % liegt. Außerdem ist mittlerweile klar geworden, dass die durch den Impfstoff von Pfizer-BioNTech erzeugte Immunität bei weitem nicht so stark und langanhaltend ist wie die durch Infektion erworbene Immunität.

Das hat jetzt sogar die Gesellschaft für Virologie in einer offiziellen Stellungnahme festgestellt. Die Immunität halte für mindesten ein Jahr, wahrscheinlich aber länger.


Alle aktuellen News im TKP Telegram Channel

Unterstütze unabhängigen Journalismus mit einer Spende via PayPal


Endlich: Deutsche Gesellschaft für Virologie anerkennt andauernde Immunität nach Infektion für mindestens ein Jahr

Was verursacht die Übersterblichkeit seit Anfang August in Israel?

Die Pandemie der Geimpften: Symptomatische COVID19-Fälle übersteigen 50% in der Ü60 Gruppe

So verschwinden Geimpfte aus dem Spital – es wird einfach nicht mehr berichtet

48 Kommentare zu „Höhere Impfquoten gehen Hand in Hand mit höheren Covid-Inzidenzen

  1. Und was ist mit Rumänien? Mit 30% erstgrimpften und Inzidenz bei ca. Knapp ü. 500?

    Was läuft da anders?
    bestätigen Ausnahmen die Regel?

    Die Impfungen fingen erst nach dem Fallanstieg an…

    1. Inzidenz von knapp übee 500? Wo haben Sie denn diese Zahl her? Auch mit intensivster Suche habe ich „nur“ etwa 360 gefunden. Offenbar verwechseln Sie die Stadt Bukarest mit Rumänien. Bukarest hat tatsächlich eine Inzidenz von 589 (Stand 1.10.21). Und genau da würde ich auch die höchste Impfquote vermuten. Es war mehrfach zu hören und zu lesen, dass die Menschen in den Dörfern besonders skeptisch gegenüber den Impfungen sind. In Rumänien leben ca. 19 Millionen Menschen, ca. 2 Millionen davon (10,5% der Bevölkerung) leben in Bukarest. Möglicherweise verzerrt dies die Gesamtstatistik.

    2. Laut „Corona-in-Zahlen“ sind in Rumänien bis zum 4.Okt. 28,24% vollständig geimpft. Die 7-Tage-Inzidenz steht bei 375 (am 4. Sept. waren es noch 43,5)

    3. Der Rumänische Staatspräsident hat den Schwachsinn beendet, die Impfzentren geschlossen. Der Impf Müll wurde wie in Kroatien, Albanien weiter verkauft, verschleudert

  2. Meiner Meinung nach zeigt sich ganz deutlich das in Rumänien die niedrige Impfquote nun ihren Preis fordert.
    In der kommenden kalten Jahreszeit wird es dort ein Disaster geben.
    Ja es ist richtig das es Impfdurchbrüche bei Geimpften gibt.
    Aber: Nur ein ganz kleiner Teil davon benötigt intensivmedizinische Behandlung und das ist doch sehr positiv.
    Wenn ein Geimpfter also einen Impfdurchbruch hat dann in der Regel einen drei Tagesschnupfen mit erkältungsähnlichen Symthomen. Im Anschluss hat er die gleiche Immunität wie ein natürlich Infizierter mit dem Vorteil einer 90 prozentigen Risikoreduktion für einen intensivmeditinische Betreuung.
    Diese Aussage gilt allerdings nur dann wenn man nicht daran glaubt dass Tausende an den Folgen der Impfung gestorben sind.
    Dies zu Beurteilen ist Jedem selbst überlassen, obwohl schon anzumerken ist dass es anch anfänglichen Horrormeldungen auf diversen Sozial Media Kanälen ziemlich ruhig um das Thema Tod durch Impfung geworden ist.

    1. @Werner
      3. Oktober 2021 um 19:14 Uhr
      „In der kommenden kalten Jahreszeit wird es dort ein Disaster geben.“
      Und wenn es dort keines gibt, würde Sie das davon überzeugen, dass wir unsere „Pandemie“-Vorstellung überprüfen müssen?

    2. Die Gefahr als Ungeimpfter einen schweren Verlauf zu haben ist auch und war immer sehr niedrig. Es wird immer wieder der Eindruck erweckt, dass jemand , der ungeimpft infiziert wird auch schwer krank wird. Das ist Quatsch. Die absolute Risikoreduktion beträgt 0,8 %. Ob und wie die Impfung je einen schweren Verlauf verhindert hat, war nie Gegenstand der Herstellerstudien (bitte die Studien selber lesen). Die Impfung fing in einer Welle an, und die Reduktion der Fälle der letzten Monate wäre saisonbedingt (bitte mit den Zahl aus dem Vorjahr ohne Impfung vergleichen) sowieso dagewesen. Die Hospitalisieurng in Israel (die uns voraus sind) liegt bei 95 % der Geimpften, bei ca. 60% Impfquoten. Da dort eine genaue Aufteilung stattfindet, sieht das ergo auch auf der Intensiv dort so aus. Es gibt imho KEINE Evidenz, dass die Impfung je einen schweren Verlauf verhindert hat, bzw. diesbezüglich eine Vorteil bietet wenn man denn nicht Birnen mit Äpfeln vergleicht. Es wurde bisher nur behauptet und mit vielen Zahlentricks versucht zu „beweisen“, die aber einer genauen und fairen Betrachtung nie standhalten konnten.

      Nebenwirkungen werden in den sozialen Medien nach wie vor thematisiert und die Horrormeldungen werden mehr und nicht weniger. Erst vor Kurzem hat sogar die FDA die Zulassung eines Boosters für unter 60Jährige abgelehnt. Bei der Anhörung kamen Experten zu Wort die dramatische Todeszahlen nannten in Bezug auf etwaige Wirkung.

      Zu einem gewissen Teil hat sich die Thematik in den alternativen Medien aber durchaus verlagert. Es geht eigentlich längst um die nachfolgenden Fragen, viele sind da einfach schon einen großen Schritt weiter.
      – Wie und wer wird sich um die Geschädigten kümmern, die z.T. lebenslang behindert sein werden?
      – Wie können wir die künstlich herbeigeführte Spaltung überwinden.
      – Wie kann Schadensersatz geltend gemacht werden?
      – Wie werden die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden?
      – Wie kann man derartiges in Zukunft verhindern?

    3. Laut Wochenbericht des RKI vom 30/09 für die KW 35-38 beträgt der Anteil der über 60jährigen durch Impfversagen Hospitalisierten 34,3 %.
      Der Anteil auf den Intensivstationen durch Impfversagen beläuft sich auf 23,3 %.
      Der Anteil der durch Impfversagen Verstorbenen beträgt 37,4 %:

    4. @ Werner. Wenn das angeblich „neuartige Coroanvirus“ das Killervirus wäre, für das Sie es halten, dann hätte es das „Desaster“ spätestens im Winter 2020/21 gegeben. Hat es aber nicht. Ein Killervirus existiert immer noch nicht.

    5. Herr Werner, ich kann Ihren Einwand verstehen und für ganz Rumänien sieht es im Vergleich zu Deutschland oder anderen Ländern zunächst besorgniserregend aus. Aber warum verläuft es in Litauen ähnlich wie in Rumänien, trotz hoher Impfquoten?

  3. Stellt sich die Frage, warum dann bei einer Effektivität unter 50% die Zulassung nicht grundsätzlich wegfällt, also auch nicht mehr bedingt gilt und man stattdessen nun die ganz Kleinen mit einem Stich quält und die Gesundheit versaut bzw. sogar tötet. Früher galt mal, dass Kinder unseren uneingeschränkten Schutz verdienen…immer und grundsätzlich. Diese Zeiten scheinen lange vorbei. Ein Verbrechen, das in der Geschichte seinesgleichen sucht. Leider ist es mittlerweile so groß, dass eine Abstrafung der Verantwortlichen nicht stattfinden wird. Die Schuld bewegt sich in seiner Größe außerhalb jeder verfügbaren Gerichtsbarkeit. Nicht einmal der Strafgerichtshof in Den Haag greift hier weit genug.

  4. Warum, warum in alles in der Welt können die ganzen Impf Fanatiker nicht endlich aufhören Menschen zu terrorisieren, die anderer Meinung sind? Ich werde mich mit dem derzeitigen Dreckszeug nicht impfen lassen und wenn ich sterbe, dann soll es halt so sein.
    Hört auf! Hört endlich auf damit!

  5. „Aufregung in der Salzburger Landespolitik: Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) legte am Sonntag einen positiven Corona-Test ab. Laut den Gesundheitsbehörden befindet sich der ÖVP-Landesfürst derzeit mit leichten Symptomen einer Infektion in Corona-Quarantäne. Haslauer ließ sich bereits vor Monaten gegen das Coronavirus impfen.“
    „Die Salzburger SPÖ vermutet mehrere Impfdurchbrüche in ihren (prominenten) Reihen: Landesparteivorsitzender David Egger, Landesgeschäftsführer Gerald Forcher und der Landtagsabgeordnete Hans Ganitzer seien einem Antigen-Schnelltest zufolge Corona-positiv und würden leichte Symptome aufweisen, informierte die Partei am Sonntag in einer Aussendung. Die Ergebnisse der behördlichen PCR-Tests stünden aber noch aus.“
    Beide Meldungen entstammen dem Standard von heute, 03/10/2021. Kuriose Schlussfolgerung des SP-Landesparteivorsitzenden:
    „Egger appellierte angesichts seiner eigenen Erfahrungen, sich impfen zu lassen: ‚Ein Impfdurchbruch ist wie ein grippaler Infekt, eine Ansteckung ohne Impfung kann aber auf der Intensivstation enden‘, meinte der Salzburger SPÖ-Chef.“

    1. Meine Covid- Infektion März 2020 war auch nur wie ein grippaler Infekt. Es hat nur alles deutlich länger gedauert und der langwierige, trockene Husten war zwar sehr lästig, aber zu keiner Zeit lebensbedrohlich. Und der Jüngste bin ich nun auch nicht mehr gerade, aber sportlich schlank und gesund lebend. Ich denke, für die allermeisten, bestimmt an die 98 Prozent (das ergibt sich aus den Zahlen für Deutschland) verläuft eine Covid-Infektion auch ohne Impfung mild – oder sie wird nicht mal bemerkt. Dem gegenüber stehen Hunderttausende, die über Wochen, Monate oder für immer gesundheitlich beeinträchtigt sind nach der Impfung. Tausende starben auch danach. Diesem Risiko werde ich mich als bereits Genesener bestimmt nicht mehr aussetzen.

    2. Erst hieß es, dass nach der “Impfung“ alles wieder wie vorher sein wird, Schutz rundum, für jeden, der sich dafür entscheidet. Nun wird es immer normaler, dass derart “Geimpfte“ trotzdem erkranken und auch an COVID-19 versterben können. Nächstes Jahr wird es ganz normal sein, dass noch mehr 2-fach bzw. inzwischen 3-fach “Geimpfte“ erkranken und versterben. Solange etwas langsam genug geschieht bzw. den Anschein hat, derart langsam zu geschehen, solange kann es noch viel schlimmer kommen und dergestalt als ganz normal empfunden werden. Ein Phänomen, welches es auch beim Begriff der “Natur“ gibt:

      http://guidovobig.com/2018/09/10/die-normalisierung-von-problemen/

      Selbstbelügung pur ist längst Gesellschaftssport und wird seitens diverser Machtstrukturen nur zu gerne gefördert. “Worldwide Entropy“ lässt grüßen.

    3. @Michael R:
      Meine Covid-Infektion verlief ähnlich, so wie bei vielen anderen Betroffenen auch. Diese Horror-Geschichten über Leute, die auf der Intensivstation um ihr Leben ringen, haben mit dem Regelverlauf der Krankheit bei normal gesunden Menschen nichts zu tun.

  6. @Fritz Madersbacher

    „eine Ansteckung ohne Impfung kann aber auf der Intensivstation enden‘, meinte der Salzburger SPÖ-Chef.““
    Er hat vergessen zu erwähnen, dass ein Impfung ebenfalls auf der Intensivstation enden kann.
    Ich meine – so viel Zeit muss sein!

    1. @Hans im Glück
      3. Oktober 2021 um 19:40 Uhr
      Es ist Ihnen also auch aufgefallen. Auch eine Ansteckung mit Impfung kann auf der Intensivstation enden (wesentlich öfter, entgegen den Lügen darüber). Mittlerweile dringt bei vielen durch: am gefährlichsten ist das Spiel mit der Ansteckung, die größte Gefahr geht von den „Impf“-Gewinnlern und ihrer fünften Kolonne in Medien und Politik aus …

  7. Omega!
    Das hatten wir schon mal in Südafrika!
    Beim ersten schnellen Augenschein haben Sie recht!
    Die Testanzahl ist linear!
    Die confirmed cases steigen stark ab 20.8!
    Confirmed deaths steigen stark ab 20.8!
    Den Rest überlassen wir Ihnen!!!
    Wir erinnern Sie nur an Karl Poppers -..einmal verifiziert…
    Oder wer einmal …….

    1. „Verifiziert“ schrieben wir als Anspielung für die totale Umkehrung der Verhältnisse.
      Einmal falsifiziert lässt ein mühsam errichtetes Gedankengebäude beim Wahrheitssuchen zusammenbrechen.
      Einmal verifiziertt wie zB. Drostens (üblicher) Versprecher dass eine endgültige Immunität des „wahrhaften“ Virus bedarf, sollte auch ein Lügengebäude zusammenbrechen lassen.
      Träumen darf man ja?
      Und glauben tut man jenen die öfter als einmal lügen!

  8. Das war am 22 September zu lesen.
    Laut WHO haben die auch einen Impfhelden.
    Na wenn man sich so heldenhaft durch städtische Landschaften impft können gewisse Eintragungen schon mal vergessen werden!

    COVID-19: Bucharest passes 50% vaccination rate
    22 September 2021
    Irina Marica
    Approximately 581 vaccination centres are currently active in Romania, as the country plans to start offering COVID-19 booster shots next week.

    1. @rudi & Maria fluegl @ Ulf Martin (Weltexperiment Corona)

      Zur Impfung und zu den Zahlen in Rumänien gibt es einen klare Datenkage:

      Vollständig geimpft:28%
      Erstgeimpft: 29,5%

      Fälle pro Woche im 7 Tages Mittel : 10246
      Todesfälle pro Woche im 7 Tages Mittel: 172

      Im Vergleich zu Deutschland:
      Fälle pro Woche im 7 Tages Mittel : 7748
      Todesfälle pro Woche im 7 Tages Mittel: 45

      Im Vergleich zu Österreich:
      Fälle pro Woche im 7 Tages Mittel : 1847
      Todesfälle pro Woche im 7 Tages Mittel: 8

      Berechnet am Bevölkerungsanteil ist die Todesrate in Rumänien 10 mal so hoch als in Österreich und über 20 mal so hoch als in Deutschland.

      Hochinteressant und verstörend ist die Frage “ Wenn es dort kein Disater geben würde ? “
      Bedeutet doch im Klartext das sie die akteulle Situationn in Rumänien mit durchscnittlich 172 Covid Toten pro Tag als normal ansehen.
      Ab wann ist es denn ihrer Meinung nach ein Disaster? bei 1000 Toten täglich, bei 10.000 Toten täglich ?

    2. @werner: die Impfqote in Litauen ist doch ähnlich wie in DE oder AT und deutlich höher als in Rumänien. Dennoch gibt es dort deutlich mehr Verstorbene /Million Einwohner als bei uns und ist mit Rumänien vergleichbar. Wie ist das zu erklären?

    3. @Werner
      4. Oktober 2021 um 6:42 Uhr
      Haben nicht Sie geschrieben „In der kommenden kalten Jahreszeit wird es dort ein Disaster geben“?
      Und jetzt haben Sie es bereits wie ein Kaninchen aus dem Hut gezaubert? Das ist aber schnell gegangen …

  9. Im Grunde halte ich nicht viel von Künstlicher “INtelligenz“, Einzig ihr Tempo, um große Datenmengen auszuwerten, stellt sich als Vorteil heraus, allerdings nur, wenn man berücksichtigt, dass der Kontext dabei umso mehr auf der Strecke bleibt, je größer der Datenberg ist. ANbei eine interessante Auswerung eines solchen Berges, der in folgendem Fazit gipfelt:

    https://www.cracknewz.com/2021/10/breaking-ai-powered-dod-data-analysis.html

    “In conclusion, these data from the DoD / JAIC absolutely shatter the false narrative of Biden, Fauci, Walensky and other “authorities” who are still attempting to gaslight the American people into thinking that hospitals are filled with unvaccinated people. In reality, the vast majority of hospitalizations and deaths are occurring among those who were fully vaccinated, according to the 5.6 million people studied in this particular data set (Medicare).

    Importantly, post-vaccine health outcomes are worsening over time, meaning that the vaccines appear to be gradually damaging the immune system over subsequent months, making vaccinated individuals far more vulnerable to subsequent infections.“

    Interessant auch, was im Text zur natürlichen Infektion steht. Eine KI könnte von sich aus niemals zu einer derartigen Aussage kommen, denn was versteht eine Maschine schon vom Leben?

  10. @ Werner
    Lesen Sie mal nach, was Anamcara geschrieben hat. Und wenn Sie den vorausgegangenen Wochenbericht vom 23.9. im Archiv des RKI.de aufrufen, da waren es noch 25,7 % Geimpfte bei den Verstorbenen gegenüber jetzt 37,4% bei den 60+, die hospitalisierten Geimpften haben von 19,9 auf 34,3 zugenommen. Vermutlich wird das so weitergehen, dann wie in Israel. Als Geimpfter würde ich angesichts dieser Angaben bei einer Infektion nicht mehr mit einem milderen Verlauf rechnen, sondern alles tun, eine Infektion zu vermeiden.

    PS: Die „Wochen“berichte des RKI sind eher Monatsberichte und die Zahlen Durchschnittswerte, d. h., Werte für die letzte Woche sind realiter noch höher.

  11. ist hier ein bischen off-topic. aber wollte das rauslassen. In Deutschland treten aktuell sehr verstärkt Atemwegserkrankungen insbes. bei Kindern auf, mit Hospitalisierung.
    Toll , das hat man von der Maskerade.

    Und das wird sicher noch schlimmer werden. Wir sind erst am Anfang der kalten jahreszeit.

  12. @wener: sie haben Recht. Da sieht man eine Korrelation zw. niedriger Impfquote und Verstorbenen. Warum aber ist der Verlauf in Litauen analog, trotz hoher Impfquote?

    1. @ m. Brandt
      Litauen hat keine hohe Impfquote.
      Liegt bei ca. 60% so wie Österreich auch

    2. Litauen hat wesentlich höhere Impfquote als Rumänein.
      und höhere Inzidenz

      Singapur: viel höhere imfquote
      Inzidenz stark steigend

  13. Herr Mayer, was sagen Sie zu folgender Publikation? https://link.springer.com/article/10.1007/s10654-021-00808-7
    Dieses Paper sagt, dass es keinen Zusammenhang zwischen Cov19 Fällen und der Impfquote zu geben scheint. Sind gute wie auch schlechte Nachrichten. Gut für die Kritiker, die meinen, die Pandemie entstünde erst durch die Impfungen, schlecht für die Lenkenden, die den Menschen verkauft haben, die Impfung wäre der Game Changer. (Ich lasse die Nebenwirkungen hier bewusst außen vor.)

    Ich bleibe dabei: Wir wissen gar nichts. Noch immer nicht, nach über 18 Monaten. Grund genug, die unsäglichen Maßnahmen – wie so viele andere Länder – zu beenden.

  14. @Steve Acker:
    Infektionszahlen interessieren mich schon lange nicht mehr.
    Für mich zählen ausschließlich die Krankenhauseinweisungen, Belegung der Intensivstationen und die Covid Todesfälle.
    Aus den Infektionszahlen lässt sich nichts mehr ableiten weil sich auch ein Teil der Geimpften infiziert aber nur ganz Wenige von denen in ein Krankenhaus müssen oder sterben.
    Nur das zählt !

    1. @Werner
      -Laut Wochenbericht des RKI vom 30/09 für die KW 35-38 beträgt der Anteil eines wahrscheinlichen Impfversagens unter symptomatischen Covid-Fällen für die Altergruppe über 60 , 49 % Tendenz steigend.

      -Der Anteil der über 60jährigen durch Impfversagen Hospitalisierten ist 34,3 %

      -Der Anteil der über 60jährigen auf den Intensivstationen durch Impfversagen beläuft sich auf 23,3 %.

      -Der Anteil der über 60jährigen durch Impfversagen Verstorbenen beträgt 37,4 %:

      Ist das Ihre Auffassung von” ganz wenige von den infizierten Geimpften müssen in ein Krankenhaus oder sterben”?

      Es wäre angebracht Ihre Aussagen zu überprüfen und dem Datenstand aus Tabelle 4 des Wochenberichts des RKI vom 30/09 anzupassen.

      https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2021-09-30.pdf?__blob=publicationFile

    2. Na ja. In Israel scheint ja anders zu sein. Viele Geimpfte im Krankenhaus, Intensiv, oder verstorben.
      Nachbarländer: sehr wenig Impfung, sehr wenig Corona.

  15. anamcara
    4. Oktober 2021 um 21:36 Uhr
    Niemand bestreitet diese Zahlen.
    Allerdings sagen sie nicht wirklich viel aus über die Todesursache.
    Wenn sie schreiben „-Der Anteil der über 60jährigen durch IMPFVERSAGEN Verstorbenen beträgt 37,4 %“
    so ist diese Aussage nicht richtig.
    Ein Teil davon wird aufgrund der Infektion gestorben sein, ein anderer Teil aus völlig anderen Gründen.
    Ich versuch es nochmal zu erklären:
    Sind 80 % der Ü 60 Jährigen geimpft dann sterben 80 % Geimpfte.
    Sind 100 % der Ü 60 Jährigen geimpft dann sterben nur mehr Geimpfte.
    Zu einer Festellung der tatsächlich an Covid Verstorbenen Reinfizierten braucht es eine Auswertung der Todesursache.

    1. Ja, klasse. Die GENimpfbefürworter müssen jetzt nur die Argumente der Corowahn-Kritiker umschreiben.

      Damit beweist der Neoliberalismus wieder sein vollständige Flexibilität:

      Was früher falsch war, weil es gegen die Agenda verstieß, ist heute richtig, weil es in die jetzige Agenda passt.

      Es lebe die geistige Elastizität der „Wissenschafts“-Prediger und ihrer gläubigen Schafe.

    2. Niemand bestreitet ihre Zahlen”

      Die generierten Zahlen sind die des RKI

      „Die Zahlen sagen nicht viel über die Todesursache aus.
      Wenn sie schreiben „-Der Anteil der über 60jährigen durch IMPFVERSAGEN Verstorbenen beträgt 37,4 %. so ist diese Aussage nicht richtig. Ein Teil davon wird aufgrund der Infektion gestorben sein, ein anderer Teil aus völlig anderen Gründen“

      Können Sie diese Aussagen belegen?
      Wie stehen Sie zu den Zahlen der an und mit Corona-Verstorbenen?

      „Ich versuch es nochmal zu erklären:
      Sind 80 % der Ü 60 Jährigen geimpft dann sterben 80 % Geimpfte.
      Sind 100 % der Ü 60 Jährigen geimpft dann sterben nur mehr Geimpfte.

      Der Versuch einer Erklärung Ihrerseits war mir bisher nicht bekannt.
      Bei einer Impfquote von 83,1% der Ü60 Jährigen liegt die vom RKI errechnete Impfeffektivität bei 80 % Tendenz fallend.

      Zu bemerken, dass man erst 2 Wochen nach abgeschlossener Impfserie (2 Dosen Moderna, BioNTech- oder AstraZeneca-Vakzine bzw 1 Dosis Janssen-Vakzine) den Status „Geimpfter“ für sich beanspruchen kann.

      „Zu einer Festellung der tatsächlich an Covid Verstorbenen Reinfizierten braucht es eine Auswertung der Todesursache.“

      Tja, warum werden wohl von Beginn an Autopsien verhindert?
      Mir ist keine Datenlage von reinfizierten Covid Verstorbenen bekannt.

    3. Und die ursprünglich an Covid-Gestorbenen 2020 vor den Impfungen sind alle an Covid gestorben. Da haben die anderen Ursachen auch keine Rolle gespielt. Nur jetzt bei den Geimpften spielen andere Todesursachen eine Rolle. Man kann sich es so hindrehen, wie man es braucht. Männer, die mit Herzinfarkt von der Hühnerleiter gestürzt sind, waren auch keine Covid-Toten, wurden aber auch dazugezählt wegen eines falschpositiven Tests. Ich kenne 11 Leute mit extremen Impfnebenwirkungen oder -folgen. Als letztes ein 25jähriger mit Gehörsturz 10 Tage nach der 1. Impfung, der sich dummerweise hat impfen lassen, weil seine 6 Monate als genesen vorbei waren. Die Politik treibt gesunde und immer mehr junge Leute in die Impfung. Das ist hochgradig krank. Und wer glaubt, daß diese Impfung irgendwie schützt, betrügt sich selbst, und v.a. glaubt er wirklich, daß irgendwelche Pharmazeuten die Intelligenz unseres Körpers innerhalb von ein paar Monaten kopieren können. Der schlechteste Witz des Jahrhunderts.

Kommentar verfassen