Gesundheit eigenverantwortlich oder vermittelt von Pharma?

Die Corona Krise wirft einige grundlegende Fragen zur Gesundheit auf. Kann ich gesund leben lediglich auf die Funktionen meines eigenen Körpers gestützt? Schützt mich das Immunsystem vor Krankheiten? Kann ich meine Gesundheit beeinflussen durch Ernährung, Bewegung, Lebensstil? Oder kann ich ohne pharmazeutische Medikamente, Impfungen und letztlich auch Schutz durch Masken gar nicht gesund sein?

WHO, die nationalen und überregionalen Arzneimittel- und Medizin-Agenturen sagen nein. Eine Krankheit wie Covid könne nicht durch das eigene Immunsystem verhindert werden, man müsse neue Medikamente entwickeln, wie Remdesivir bei dem die Behandlung eines Patienten 3000 Euro in die Kassen der Pharmafirma spült und man brauche die Impfung, nach den derzeitigen Wünschen der Politikerkaste und der Pharmafirmen alle 9 Monate. Deshalb hat die EU-Kommissionspräsidentin 1,8 Milliarden Impfdosen von Pfizer gekauft um unser Steuergeld.

Keine Frage, die Medizin und die Pharmazie haben enorme Fortschritte gemacht und können viele Krankheiten heilen, denen man früher hilflos gegenüber stand. Aber bei noch mehr Krankheiten werden nur die Symptome behandelt, ohne eine Heilung zu versuchen oder vorzuschlagen. Ein Beispiel sind Autoimmunerkrankungen. Viele davon, wie zum Beispiel Diabetes Typ I werden durch Vitamin D Mangel in der Jugend verursacht. Das wurde in Finnland in einer 30 Jahre laufenden Studie nachgewiesen. Seither wird dort Vitamin D fetthaltigen Lebensmitteln zugesetzt. Und es gibt auch eine funktionierende Therapie nach dem Coimbra Protokoll. Das trifft übrigens auch auf andere Autoimmunerkrankungen wie etwa Psoriasis zu. Und auch auf Covid.

Die darüber Bescheid wissen haben allerdings einen schweren Stand. Es liegt nicht im Interesse von Pharmafirmen Ursachen von Krankheiten zu beseitigen, sondern Symptome zu lindern. Oder wenigstens eine kleine Verbesserung zu bringen. Statine sind so ein Beispiel. So hat eine Studie gezeigt, dass das relative Risiko für Herztod um 47% gesunken ist. Ohne die Einnahme von Statinen starben binnen 4 Jahren 2,8% mit nur 1,5% – also absolut 1,3% haben von der Behandlung profitiert, ein geschickte Darstellung, ähnlich wie bei der relativen Wirksamkeit von Impfstoffen. Tatsache ist allerdings, dass man mit Vitamin E oder Omega-3 vergleichbare oder bessere Ergebnisse erzielt. Ohne Nebenwirkungen wie grauer Star, Diabetes, Impotenz,…

Die Gesundheitsbewegung – laufend gesünder

Es ist insbesondere seit den 1980er Jahren immer mehr Menschen klar geworden, dass man die eigene Gesundheit nicht an die Pharma-Branche outsourcen kann. Immer mehr kümmern sich selbst um die eigene Gesundheit, lassen in ihrem Blut messen was fehlt und ergänzen es. Immer mehr Menschen wird klar, dass Ernährung ein entscheidender Faktor für Gesundheit ist. Zucker, Kohlehydrate, fettarme Ernährung, zu wenig Gemüse und Obst sind für viele Krankkheiten, auch im neurologischen Bereich verantwortlich. Zu letzterem bietet das Buch des US Neurologen Dr. David Perlmutter „Dumme wie Brot: Wie Weizen schleichend Ihr Gehirn zerstört“ eine spannende Lektüre.

Parallel dazu hat sich eine Laufbewegung herausgebildet. An den Straßenläufen nehmen weltweit Millionen Menschen teil. Bis vor einer oder zwei Generationen haben sich Menschen erheblich mehr bewegt als seit der Erfindung der Computer und der Telekommunikation.

Die Todesursache bei offiziell gezählten den Covid-Todesfällen sind laut einer früheren Mitteilung der US-Behörde CDC zu 96% Vorerkrankungen und dabei zu einem großen Teil Übergewicht und Fettleibigkeit sowie die daraus folgenden weiteren Erkrankungen wie Diabetes Typ II, Krebs, Hypertonie und ähnliches.

Der Zusammenhang von Ernährung und Immunsystem

Verschiedene Studien haben festgestellt, dass Übergewicht zu einem hohen Prozentsatz bei Infektionen schwere Erkrankungen und Todesfälle verursacht. Bauchfett verursacht einerseits permanente Entzündungen und andererseits schränkt es das Lungenvolumen ein. Aber unter dem gewölbten Bauch verbirgt sich so gut wie immer auch ein kranker und geblähter Darm.

Im Darm sitzt zu 70 bis 80% das Immunsystem. Ist der Darm geschädigt, ist das Immunsystem geschwächt. Die wesentlich Rolle dabei spielt das Mikrobiom im Darm, das aus Milliarden Bakterien, Viren etc besteht und das etwa 2,5 kg wiegt. Ausgebreitet belegt die Oberfläche der Darminnenseite etwa 400 Quadratmeter.

In der 15. Oktober 2020 in MDPI veröffentlichten StudieGut Microbiota and Immune System Interactions“ heißt es dazu:

Dynamische Interaktionen zwischen der Darmmikrobiota und dem angeborenen und adaptiven Immunsystem des Wirts sind für die Aufrechterhaltung der intestinalen Homöostase und die Hemmung von Entzündungen unerlässlich. Die Darmmikrobiota metabolisiert Proteine und komplexe Kohlenhydrate, synthetisiert Vitamine und produziert eine enorme Anzahl von Stoffwechselprodukten, die den Cross-Talk zwischen Darmepithel und Immunzellen vermitteln können. Als Abwehrmechanismus produzieren Darmepithelzellen eine mukosale Barriere, um die Mikrobiota von den Immunzellen des Wirts zu trennen und die Permeabilität des Darms zu reduzieren.

Eine gestörte Interaktion zwischen Darmbakterien und dem mukosalen Immunsystem (Abwehrmechanismen in den Schleimhäuten) kann zu einer erhöhten Häufigkeit von potenziell schädlichen, krankmachenden Bakterien und den damit verbundenen metabolischen Veränderungen führen, die die Epithelbarriere stören und die Anfälligkeit für Infektionen erhöhen. Darmdysbiose oder negative Veränderungen in der Zusammensetzung des Darmmikrobioms können auch die Immunantwort entgleisen lassen und Entzündungen, oxidativen Stress und Insulinresistenz verursachen.

Im Laufe der Zeit können eine chronische Dysbiose und das Austreten der Mikrobiota und ihrer Stoffwechselprodukte über die Schleimhautbarriere die Prävalenz von Typ-2-Diabetes, kardiovaskulären Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen, entzündlichen Darmerkrankungen und einer Vielzahl von Krebsarten erhöhen. In diesem Beitrag heben wir die zentrale Rolle der Darmbakterien und ihrer Stoffwechselprodukte (kurzkettige Fettsäuren (SCFAs)) hervor, die bei der mukosalen Immunität eine Rolle spielen.

Hier noch ein ausführlicher Twitter Thread zum Thema:

Gesundheit im Alter und der 2. Hauptsatz der Wärmelehre

Ich habe mich schon immer dagegen verwahrt, dass Alter die alleinige Ursache für Covid-Todesfälle sein soll. Natürlich sterben in erster Linie alte Menschen, seit jeher übrigens und nicht erst seit März 2020.

Japan hat bekanntlich weltweit die älteste Bevölkerung, aber gehört zu den Ländern mit den geringsten Todesfällen pro Million Einwohnern – etwa ein Zehntel der Todesfälle bei uns. 29% der 127 Millionen sind über 65, 2,3 Millionen über 90 und immerhin noch 73.000 über 100. Die Ernährung hat hohe Anteile von Gemüse, Fisch (roh) und Algen, Kohlehydrate und Zucker sind relativ neue Errungenschaften.

Tatsächlich sagt uns eines der grundlegendsten Gesetze der Physik, dass diese Form der Ernährung optimal ist für die Aufrechterhaltung der Funktionen des Körpers, oder mit anderen Worten, der Ordnung. Ordnung ist negative Entropie und das geringste Volumen im Phasenraum steht für die höchste Ordnung und geringste Unordnung (=Entropie). Das trifft zu auf das Licht der Sonne. Grünes Gemüse, frisch und roh verzehrt hat von allen Nahrungsmitteln daher die geringste Entropie und ist am besten geeignet die Ordnung des Körpers und damit sein Funktionieren optimal aufrecht zu erhalten. Die Zellulose und andere Bestandteile von Gemüse, Salat etc braucht die Bakterien des Mikrobioms als Nahrung. Wir sehen Physik und Biochemie empfehlen den Verzehr von möglichst unbearbeiteten Pflanzen.

Und der zweite Hauptsatz der Wärmelehre sagt uns auch, dass jeder weitere Verarbeitungsschritt, insbesondere die Zufuhr von Wärme, die Unordnung erhöht. Je mehr Verarbeitungsschritte ein Nahrungsmittel durchgemacht hat, desto weniger nützlich ist es dem Körper und der Gesundheit.

Wir sehen, vieles von dem was uns gesund oder krank macht, haben wir in der eigenen Hand. Die Corona-Krise wird derzeit benutzt, den Menschen die Verantwortung und Hoheit über ihr ureigenstes Gut, nämlich ihre Gesundheit, streitig zu machen. Die eigene Gesundheit outzusourcen, sie anderen zu überlassen, ist krank.

Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay

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Starke existierende Immunität durch T-Zellen gegen SARS-CoV-2

Veränderungen im angeborenen Immunsystem durch Corona Impfungen

Studie der US-CDC: 78% der COVID-Spitalsseinweisungen übergewichtig oder adipös

Ernährung und richtiges Verhalten gegen Infektionen und Mutation von Viren


14 Kommentare zu „Gesundheit eigenverantwortlich oder vermittelt von Pharma?

  1. Die Pharmaindustrie hat uns bereits oft vor falsche tatsachen gestellt. Seit es bei Diabetes, Bluthochdruck etc. Man hat oftmalig Werte geändert wo dann von einem Tag auf den anderen Tausende menschen plötzlich zu Risikopatienten wurden, obwohl die Änderungen nie notwendig waren.
    Der Weg den die Pharmaindustrie gerade mit den Impfungen geht ist oftmals bereits ein krimineller gewesen.
    Was jetzt mit Corona aufgeführt wird ist der Gipfel des Wahnsinns.
    menschen zu Experimenten zu machen ist kriminell und muss unbedingt gestoppt werden.
    Ausserdem bringen diese Impfungen sehr viel Schaden ohne eine Immunität aufzubauen und andere zu schützen. gerade einmal (wenn überhaupt) wird ein schwerer verlauf verhindert.

    leute denkt nach was da abgeht.
    Man wird noch froh sein um die Ungeimpften

  2. Die Bedeutung des Darmmikrobioms ist nicht neu, sondern Jahrzehnte alt – nur wurde sie nicht wissenschaftlich untersucht. Der Arzt Dr. Johannnes Kuhl hat schon in den 50-er Jahren darauf hingewiesen, dass eine Ernährung vorzugsweise mit milchsauer fermentierten Produkten (Joghurt, Dickmilch, Sauergemüse, milchsauer vergorenes Getreide) krebsfeindlich ist und grundsätzlich gesund erhält. Er wusstem damals natürlich nicht, dass die dort enthaltenen Mikroorganismen positiv auf den Darm und den gesamten Organismus wirken. Seine Erkenntnis wurde und wird bis heute von einer pharmahörigen Lobbygruppe geleugnet bis wüst bekämpft. Zum Teil wissen diese Leugner gar nicht, dass sie etwas bekämpfen, was heute von der Wissenschaft intensiv untersucht wird: die Wirkung von Mikroorganismen (von denen es Millionen gibt, die noch längst nicht alle bekannt sind) für die Gesundheit. Natürlich vergorene Milchsäureprodukte – ohne Pasteurisierung, ohne künstliche Steuerung der Bakterien – erzeugen genau die Bakterienflora, die der Organismus benötigt: denn alles Leben hat denselben Ursprung. Nur lässt sich mit dieser Erkenntnis eben kein Geld machen mit Impfung, Gentechnik, Medikamenten … der Mensch soll abhängig sein, nicht selbstständig.

    1. Die Erforschung der Probiotika ist noch wesentlich älter. Schon um 1900 entdeckte der russische Immunologe Ilja Iljitsch Metschnikow, dass bestimmte Lebensmittel eine positive Wirkung auf das Immunsystem haben (wie z.B. auch Kefir, was aus dem Kaukasus kommt). Ihm war allerdings das Zusammenspiel mit dem Darmbionom noch nicht bekannt.

    2. Organismen, insbesondere der menschliche Körper, sind hyperkomplexe Gestalten bei denen die meisten inneren und äusseren Wechselwirkungen unbekannt sind. D.h. das was derzeit „gewusst“ wird sind nur winzige Tröpfchen im Meer des Unbekannten.

      Dass fermentierte Nahrungsmittel „gesund“ sind, kann einfach erstmal daran liegen, dass Menschen grundsätzlich „Cokivoren“ sind, „Gekochtes-Esser“, wie der Lebenmittelchemiker Udo Pollmer sagt. Menschen sind nur sehr schlecht in der Lage Rohkost zu verdauen (einige Früchte und Knollen sind die Ausnahme). Wir haben nur einen kurzen Darm und sind keine Wiederkäuer.

      Kochen spaltet die Nahrung auf, ist sozusagen eine Art Vorverdauung. Fermentation ist ebenfalls eine Vorverdauung, nämlich durch Bakterien, Enzyme usw. Beides sind Kulturtechniken mit denen wir Menschen uns Nahrung bekömmlich machen und das heisst erstmal: schmackhaft. Den besten Hinweis darauf, ob etwas gut für uns ist, gibt der Geschmackssinn, sofern dieser nicht durch zusatzstoffe ausgetrickst wird. Wenn etwas schmeckt ist es gut, wenn nicht, lässt man es besser sein.

      Daher gilt: Wer Joghurt, Kefir etc. mag, soll ihn essen, wer nicht, lässt es bleiben.

  3. „Wenn Medizin in der gesamten Geschichte weit mehr geschadet als genützt hat, dann lässt sich dies nicht nur mit der Unzulänglichkeit von Ärzten und deren Behandlungen erklären. Es hatte immer Methode. … Seit dem 20. Jahrhundert lässt der medizinisch-industrielle Komplex Heilungen nur in Ausnahmefällen zu, weil Gesundheit ein schlechteres Geschäft als Krankheit ist. Statt klerikaler Irrlehren beherrschen heute pharmazeutische, mit Nobelpreisen einzementierte und als Paradigmenwechsel verklärte Dogmen die Medizin. Ziel ist ein Heer chronisch Kranker – zu gesund, um zu sterben, aber zu krank, um unbeschwert medizinfrei zu leben.“ (Dr. med. Gerd Reuther, Heilung Nebensache: Eine kritische Geschichte der europäischen Medizin von Hippokrates bis Corona, Riva-Verlag 2021, S. 331)

  4. Also, die physikalischen Aussagen zu grünem, ungekochtem Gemüse finde ich …ziemlich esoterisch (und ich versteh ein bisschen was von Physik). Ich denke z.B. nicht, dass man dem Sonnenlicht per se eine Entropie zuschreiben kann. Und warum sollte grünes Gemüse weniger Entropie haben als z.B. rotes Gemüse?

    Zur Abhängigkeit von Pharma möchte ich noch auf den Umgang mit der Sexualität hinweisen, vor allem Anti-Baby-Pille und als Notnagel dann wieder Behandlung der „Symptome“, nämlich Abtreibung.

  5. Statt “höchster Ordnung“ finde ich den Begriff Kohärenz treffender, allein um das Pyramidenschema von “tief“ und “hoch“ in hierarchischer Form zu umgehen. Mit der im Artikel beschriebenen Beziehung zwischen Energie und Nahrung lässt sich auch darlegen, warum es weltweit immer mehr immer jüngere Menschen gibt, die immer dicker werden. Dazu ein Vergleich. Wenn eine Rohstofffirma auf der Suche nach einem Rohstoff ist, dann muss umso mehr Erde bewegt und angehäuft werden, je begehrter bzw. seltener dieser Rohstoff istt. Wenn Menschen nun immerzu mehr Nahrung verzehren müssen, um an jene Energie “hoher“ Ordnung bzw. entsprechender Kohärenz gelangen zu können, so entspricht der “Berg“ an “ungeordneter“ bzw. dekohärenter Nahrung jenem Berg, der auf der Suche nach dem eigentlichen Rohstoff bewegt werden muss. Eigentlich ist somit Dicksein nicht primär Ausdruck von zuviel Kalorien, sondern vielmehr ein Ausdruck eines wesentlichen Mangels, nämlich ein Mangel an Kohärenz. Und Kohärenz ist umso ausgeprägter/lebenserhaltender/gesundheitsfördernder, je mehr intakte Beziehungen zur Ko-Evolution mit der Biosphäre bestehen. Bildhaft gesprochen: Futtern bzw. baggern, um durch die bewegte Menge an das Begehrte zu gelangen. Dabei muss umso mehr gegessen werden, über je weniger Kohärenz die Nahrung verfügt. Das Problem ist allerdings: Je mehr Körpermasse sich dergestalt ansammelt, desto mehr Kohärenz benötigt der Körper, um überhaupt noch weiter als Körper funktionieren zu können, sprich, die Beziehungen zur Biosphäre, zum Leben beibehalten zu können. Aus diesem Grund ist Gesundheit für JEDES EINZELNE LEBEWESEN die langsamste Form des Todes, Krankheit aber für DAS LEBEN AN SICH der schnellste Weg, um gesund bleiben zu können. Und überall, wo Sonnenlicht und der Kontext der Jahreszeiten durch Kunstlicht und Vereinheitlichung der Jahreszeiten ersetzt werden, herrscht Dekohärenz. Anbei seien diese Zusammenhänge am Beispiel der Diabetiker näher dargelegt:

    http://guidovobig.com/2017/04/08/text-28-hey-suesse-ich-hab-kein-problem-mit-dir/

    1. Ich fürchte, Sie haben den 2. Hauptsatz der Wärmelehre, eines der wirklich fundamentalsten Gesetze der Physik nicht verstanden. Entropie ist Unordnung, das Gegenteil offenbar Ordnung. mit Kohärenz hat das nichts zu tun und somit auch ihre restlichen Ausführungen.

    2. Wenn Sie Kohärenz einzig aus Sicht des Physikers definieren, kann ich Ihnen zustimmen. Ich sehe Kohärenz aber nicht nur auf die enge physikalische Definition beschränkt, sondern insbesondere als Teil des Lebendigen, in Form einer Stimmigkeit bzw. als Maß der Ko-Evolution allen Lebens dahingehend, mit Energie haushalten zu können. In diesem Zusammenhang sehe ich Energie auch als Streben zu einem Gleichgewicht hin an, UM (!) dieses Gleichgewicht nicht zu erreichen. Aber als Physiker sehen Sie das sicherlich auch anders. Wie fragte Erwin Schrödinger einst: “Was ist Leben?“ Meiner Meinung nach ist Leben demnach Energie, die ein Zuhause gefunden hat, für das es sich lohnt zu sterben. Aber das ist einfach nur meine Sichtweise. Aber verschiedene Sichtweisen bereichern auf jeden Fall die Diskussion und sollten deshalb auch entsprechend ausgetauscht werden (können).

    3. Ich definiere gar nichts, Negentropie (Ordnung) sind klar definierte Begriffe an die ich mich gehalten habe. Mit Kohärenz hat das jedenfalls nichts zu tun und auch nicht das was ich beschrieben habe. Energie als Streben nach Gleichgewicht zu bezeichnen – kann man machen, hat halt auch mit Physik nichts zu tun.

    4. Nahrung hat ja auch nicht nur etwas mit Physik zu tun. Und bitte – nicht den gleichen “Fehler“ wie die Politik und die Medien machen und Zitate vereinfachen, sprich, das Entscheidende weglassen. Lassen wir es gut sein und lassen Sie uns lieber weiter gemeinsam versuchen, dem medialen Narrativ die Dekohärenz, äh, Entropie auszutreiben. Wir arbeiten ja in selbige Richtung, nur mit verschiedenen Ansätzen. Die Diversität des Lebens macht es ja nicht anders.

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