Herdenimmunität durch Immunität nach Infektion oder Impfung?

Die Herdenimmunität ist ein klassischer Begriff der Epidemiologie, der eine Situation beschreibt, wo genügend Mitglieder der Gesellschaft oder einer Gemeinschaft Immunität durch eine Infektion oder Krankheit erreicht haben. Wenn das der Fall ist, denn endet die Verbreitung.

Herdenimmunität gibt es seitdem es Säugetiere gibt. Seitdem es pharmazeutische Methoden gibt, ist zur natürlichen Infektion die Impfung hinzugetreten um Herdenimmunität zu erreichen.
Dementsprechend hieß es auf der Webseite der WHO über Jahrzehnte hinweg, dass Herdenimmunität durch Infektion sowie Impfung erreicht wird, die alte Definition ist noch im Web-Archiv zu finden. Im Oktober wurde die Definition dann so geändert, dass plötzlich nur mehr von Impfung die Rede war, die natürliche Immunität durch Infektion aber weggelassen wurde. Da dies aber dann doch zu offensichtlich falsch war – es hätte ja nach Meinung der WHO durch Infektion keine Immunität mehr gegeben – wurde Ende Dezember die natürliche Immunität wieder aufgenommen. Allerdings wird die Impfung nun gleich 18 mal erwähnt, gegenüber früher einmal. Hier die drei Versionen:

Aber offenbar ist die Nennung der Immunität durch Infektion nur Lippenbekenntnis, denn zum Beispiel auf der Vaccine-Tracker-Seite der ECDC steht als Impfziel 70% der Bevölkerung. Das hat nichts mehr mit Herdenimmunität zu tun, denn da geht es offenbar nur darum Steuergeld in die Taschen der Impfstofferzeuger zu schaufeln.

Herdenimmunität entsteht auch bei SARS-Cov-2 auf drei Wegen

  1. Immunität durch verwandte Viren wie die normalen Corona-Erkältungsviren.
    Diese sind besonders bei Kindern verbreitet und sorgen für eine gute Grundimmunität. Dazu ist kürzlich wieder eine Studie in Nature veröffentlicht, die von den Forschern des Scripps Research Institute in La Jolla stammt. Gefunden wurden Antikörper, die von Gedächtnis-B-Zellen produziert werden und neutralisierend auf die S2-Untereinheit des S-Proteins wirken.
  2. Immunität durch T-Zellen und Antikörper.
    Wir wissen, dass durch Infektion entstandene T-Zellen über 1400
    spezifische Merkmale von SARS-Cov-2 erkennen und deshalb eine Immunflucht bei Immunität durch natürliche Infektion so gut wie unmöglich ist. Die zelluläre Immunität ist sehr langlebig, über 17 Jahre bereits nachgewiesen und vermutlich lebenslang.
    Ähnliches zeigt einer
    neue in Nature erschienene Studie für Antikörper und die sie erzeugenden B-Zellen. Sie verschwinden nie gänzlich, wie fälschlich in den Mainstream Medien verbreitet, sondern werden stark reduziert und von den im Knochenmark dauerhaft abgespeicherten B-Zellen immer wieder neu erzeugt. Und bei Bedarf in entsprechend größerer Menge.
  3. Immunität durch Impfung. Nötig ist allerdings eine sterile Immunität, die Infektion und Weitergabe des Virus verhindert, was aber bei den derzeit zugelassen Präparaten nicht oder nur eingeschränkt zutrifft. Sie schützen im Gegensatz zur natürlichen Infektion nur vor Erkrankung. Kommt es aber bei einer Infektion nicht zu einer Erkrankung, so ist keine Weitergabe von Viren zu erwarten.
    Glaubt man den Impfstofferzeugern, und den Verordnungen der Gesundheitsminister bezüglich Gültigkeit des „Grünen Passes“, ist der durch Impfung erzeugte Schutz nicht sehr dauerhaft, denn es sei, je nach Quelle, alle 6 bis 12 Monate eine Auffrischungsimpfung erforderlich. Auch ist unsicher, ob durch Impfung auch Schutz gegenüber den „Varianten“ erzeugt wird, wie das bei der natürlichen Immunität gemäß den bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen sowohl durch die T-Zellen als auch durch die Antikörper der Fall ist.

Was nun die Herdenimmunität betrifft, setzt sich diese aus den nach Punkt 1 und 2 immunen Personen, sowie zumindest teilweise auch den Geimpften zusammen. Seroprävalenzstudien – also welcher Prozentsatz der Bevölkerung hat bereits Antikörper – haben für Europa eine Immunisierung zwischen 20 und 50 Prozent je nach Land und Region ergeben.

Die Grundimmunität durch die anderen Coronaviren liegt wahrscheinlich in der Größenordnung von 20 Prozent.

Geimpft sind je nach Land unterschiedlich mittlerweile zwischen 15 und 50 Prozent.

Herdenimmunität sollte also entstanden sein, wenn die Summen von den Punkten 1 bis 3 etwa 60 bis 70 Prozent erreicht haben. Und das ist in Europa mit einiger Sicherheit schon sehr weitreichend der Fall.

Impfung Immuner schädlich und unethisch

In den Zulassungsstudien wurden alle Personen ausgeschlossen, die schon einmal infiziert waren. Wir wissen also nichts darüber wie sehr die Immunität durch die Impfung sogar verschlechtert wird, da das Immunsystem bekanntlich durch die Impfung massiv belastet wird. Wir wissen aber auch mittlerweile von zwei Studien, dass die Impf-Nebenwirkungen bei Immunen um bis zu 50% stärker und häufiger ausfallen.

Eine Impfung einer großen Zahl Immuner, ist mit Sicherheit kontraproduktiv und es gibt nicht den geringsten Beweis dafür, dass die Immunität dadurch verbessert wird. Wahrscheinlich ist sogar das Gegenteil der Fall. Die geplante Impfquote von 70% ist also durch nichts zu rechtfertigen, es wird nur unser Steuergeld in die Kassen der Impfstoff-Erzeuger und deren Investoren verschoben, Ein Impfung von 80%, wie sie der Wiener Stadtrat Hacker plant, schadet der Bevölkerung mit absoluter Sicherheit ohne den geringsten Nutzen zu bringen.

Der Druck, den mittlerweile Unternehmen, der öffentliche Dienst, Schulen und andere Organisationen auf Mitarbeiter ausüben, ist unethisch, unmoralisch, sittenwidrig, widerspricht der Entschließung des parlamentarischen Versammlung des Eurorates und ist daher rechtswidrig. Das Arbeiterkammer und andere Vertreter von Arbeitnehmern die frage nach dem Impfstatus für rechtens halten, ist unglaublich.


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8 Kommentare zu „Herdenimmunität durch Immunität nach Infektion oder Impfung?

  1. Die hervorragenden Fähigkeiten des angeborenen Immunsystems sind unübertrefflich, beruhigend zu wissen, auf natürliche Weise zu jeder Zeit verlässlich geschützt zu sein, welcher Art der Erreger auch sein mag.

    Unabhängig davon: Was geschieht, wenn in die Blutbahn eines Ungeimpften die Blutspende eines Geimpften gelangt?

    Wie lange verbleibt das Spike-Protein des „Covid-Impfstoffes“ im Blutkreislauf des Geimpften? Hat man dazu schon nähere Erkenntnisse gewinnen können, Herr Dr. Mayer?

    Unlängst wurde eine über 80-jährige Frau abends wegen sehr schlechter Blutwerte ins Spital eingeliefert, über Nacht bekam sie zwei Bluttransfusionen. Im Krankenzimmer war ich die einzige „Ungeimpfte“ von vier Patientinnen. Besagte ältere Dame hatte die 2. Dosis im März verabreicht bekommen.

    Beim dortigen Pflegepersonal dürfte ein erheblicher Druck „to be vaccinated“ bestehen, so mein Eindruck.

    https://uncutnews.ch/professor-ueber-corona-impfstoffe-wir-haben-einen-grossen-fehler-gemacht/ mit Bezug auf »… eine neue Studie, die 13 junge Pflegekräfte untersuchte, die den Moderna-Impfstoff erhalten hatten. Die Forscher fanden das Spike-Protein im Blut von 11 Pflegekräften.«

  2. Von den (meisten) Ärzten werden ja offensichtlich „Empfehlungen“ ausgesprochen, egal in welchem Gesundheitszustand und entsprechender (Nicht-)Verträglichkeit sich viele Personen befinden (ohne auch nur auf individuelle Risiken bzw Aufklärungsgespräche, die eine tatsächliche eigenverantwortliche Entscheidung erst möglich machen würde, hinzuweisen). Man hat den Eindruck, kommt es zu einer „Erkrankung“, hat man vielleicht als „Staat“ oder „Arzt“ ein Problem, bekommt die Bevölkerung ein Problem (auf Grund von nicht ausreichend kommunizierter möglicher „Nebenwirkungen“), dann ist es plötzlich die alleinige „Verantwortung“ der betreffenden Personen. Mit dem haben die tatsächlich Verantwortlichen dann auf einmal nichts zu tun…

    Man hat den Eindruck, die „Datenschützer“ sind ja noch die einzige Institution, die etwas bewirken kann…

    warum wohl ?

    Weil das Ganze nichts (mehr) damit zu tun hat, was die Gesundheit der Bevölkerung, betrifft, sondern ausschliesslich offensichtlich darum geht, dass man den Leuten einen QR-code umhängen will, den sie dann möglichst bald seit Geburt an „zur allgemeinen Sicherheit“ tragen sollen, am besten per Chip, so wie die „Hunde“ auf dem schönen Bild zu diesem Artikel…

    und im gleichen „Aufwasch“ bekommt man noch Unmengen an Daten, die man wahrscheinlich für weitere „Zulassungen“ beanspruchen will, weitere „Baupläne“, die die Zelle produzieren soll (die sie von Natur aus nie produzieren würde, der Körper ist darauf ausgerichtet, Antikörper gegen (Fremd)Antigen zu produzieren, und nicht künstlich Fremdantigen im eigenen Körper !!! Das klingt wie immunologische „Inzucht“ das Ganze). Der ganze Ansatz an sich ist fragwürdig… und, nachdem mittlerweile genug „andere“ Daten vorhanden sind, wäre es Zeit, dass sich einmal auch die Ärzteschaft entsprechend, auch kritisch, einschaltet, und nicht nur Rechtsanwälte, Datenschützer … und der sehr geschätzte Herr Dr Mayer…

    Vielen Dank für Ihre Infos !!!!

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