Studien zeigen stärkere Impf-Nebenwirkungen bei durch Infektion immunen Personen

Viele Studien haben die lange bekannte Lehrbuchweisheit bestätigt, dass nämlich Immunität durch Infektion vollständiger ist, als durch Impfung erreichbar. Es ist auch in zig Studien bewiesen, dass die Immunität nach Infektion jahrelang anhält, nachgewiesen sogar nach 17 Jahren. Und es ist auch wieder und wieder bestätigt, dass die zelluläre Immunität durch T-Zellen sehr viele Teilstrukturen des Virus erkennt – in einer neuen Studie wurden gezählte 1434 Epitope identifiziertund daher von einer Immunflucht keine Rede sein kann.

Studien haben aber auch gezeigt, dass die ohnehin vergleichsweise schon extrem häufigen und schweren Nebenwirkungen bei Immunen noch erheblich stärker ausfallen als bei bei vorher nicht infiziert gewesenen. In den Studien vor der Zulassung wurde bekanntlich penibel darauf geachtet alle Personen auszuschließen, die schon eine Infektion gehabt hatte.

Eine in medRxiv veröffentlichte Umfrage wurde von 2.002 Befragten ausgefüllt, von denen 26,6 % eine vorherige COVID-19-Infektion hatten (68,8 % im Labor bestätigt). Eine frühere COVID-19-Infektion war mit einem erhöhten Risiko für jede Nebenwirkung wie Fieber (2,24), Atemnot (2,05 ), grippeähnliche Erkrankung (1,78), Müdigkeit (1,34) und lokale Reaktionen (1,10) verbunden. Die Impfung Immuner war auch mit einem um 56% erhöhten Risiko für schwere Nebenwirkungen verbunden, die zu einer Krankenhausbehandlung führten (1,56).

Während mRNA-Impfstoffe eine höhere Wahrscheinlichkeit jeglicher Nebenwirkungen (1,06 ) im Vergleich zu viralen vektorbasierten Impfstoffen verursachen, waren diese im Allgemeinen milder mit meist lokalen Reaktionen. Die mRNA-Impfstoff-Patienten zeigten eine geringere Wahrscheinlichkeit von systemischen Reaktionen einschließlich Anaphylaxie, Schwellungen, grippeähnlichen Erkrankungen, Atemnot und Müdigkeit sowie von Nebenwirkungen, die eine Krankenhausbehandlung erfordern.

Bei Personen, die bereits an COVID-19 erkrankt waren, sind jedenfalls die Häufigkeit und der Schweregrad von Nebenwirkungen nach Erhalt des COVID-19-Impfstoffs signifikant erhöht.

Mehr und stärkere Nebenwirkungen für Immune

In einer weiteren britischen Studie mit 974 Befragten (81% weiblich, mittleres Alter 48) berichteten 265 (27%) über eine vorangegangene COVID-19-Infektion. Der Anteil derer, die über ein moderates/schweres Symptom berichteten, war in der Gruppe mit vorheriger COVID-19-Infektion höher (56% vs. 47%), wobei Fieber, Müdigkeit, Myalgie-Arthralgie und krankhafte Schwellung der Lymphknoten signifikant häufiger auftraten. Es bestand aber kein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Intervall zwischen Erkrankung und Impfung, was auch ein Hinweis auf die Dauerhaftigkeit der Immunität ist.

Die Studie zieht die Schlussfolgerung, dass eine vorangegangene COVID-19-Infektion, nicht aber anhaltende Long-COVID-Symptome, zu einem erhöhten Risiko für unerwünschte Ereignisse nach der BNT162b2/Pfizer-Impfung führen. Das Intervall zwischen COVID-19-Erkrankung und Impfung hatte keinen signifikanten Einfluss auf die Nebenwirkungen.

Es ist ganz klar und offensichtlich, dass die von den Pharma-Lobbyisten und Regierungen geforderten Impfungen von früher infizierten und genesenen Personen zu einer Gefährdung dieser führt. Dem angerichteten Schaden steht auch keinerlei Nutzen gegenüber. Personen mit einer früheren Infektion waren aus den Studien ausgeschlossen, es gibt daher keine Daten und keinerlei Evidenz, dass eine Impfung immuner Personen irgendeinen Nutzen hat. Für die angerichtete Schädigung gibt es allerdings Evidenz.


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28 Kommentare zu „Studien zeigen stärkere Impf-Nebenwirkungen bei durch Infektion immunen Personen

  1. Hier kommt schon wieder ein Immunflucht-Ritter angaloppiert. Und danna uch noch Nobelpreisträger:

    https://reitschuster.de/post/in-jedem-land-folgt-die-todeskurve-der-impfkurve/

    „französischen Virologen Luc Montagnier, der 2008 zusammen mit Françoise Barré-Sinoussi für die Entdeckung des HI-Virus mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde“

    „„Es gibt Antikörper, die durch den Impfstoff entstehen und das Virus zwingen, eine andere Lösung zu finden oder zu sterben. Dabei werden Varianten geschaffen“, so der Wissenschaftler. “

    (Da Viren keine Individuen sind, sowieso nicht leben, können sie auch nicht sterben, aber natürlich können sie ihre Funktion verlieren und desintegrieren. Und zwar, wenn sie ihre Aufgabe erfolgreiche erfüllen und eine Zelle infizieren und dabei selbst zur leeren Hülle werden – oder wenn sie ihre Aufgabe nicht erfolgreich erfüllen.und statt dessen vom Abwehrsystem zerlegt werden. Und nun behauptet der Preisträger also, die Viren würden angesichts der Gefahr ihrer Desintegration, ihres „Sterbens“, „andere Lösungen finden“? Geht’s noch?)

    Ich fürchte, auch Nobelpreisträger müssen nicht immer die Hellsten sein …

    Was aber auch diese Geschichte wieder glänzend kann (außer logisch sein): Angst machen!

    1. Hier (rtl) einer der apokalyptischen Reiter: Chef des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery im RTL-Interview: „Diese Pandemie wird in meinen Augen nie beendet sein“.

  2. Die völlige Evidenz-Freiheit des gezeigten politisch-medial-medizinischen Aktivismus ist, was irritiert: wie kann aus einem Haufen erwachsener, vermeintlich gebildeter, in verantwortlicher Position stehender Menschen plötzlich so ein gackernder, panischer, kopfloser Hühnerhaufen werden?

    1. Nun, eine Interpretation ist: Der Haufen war gar nicht so erwachsen und gebildet wie angenommen. Die Fassade hat getäuscht. Ich glaube jedoch die sind g.T. korrumpiert. Durch irrationale Angst und sozialem Druck oder ganz direkt durch Korruption der Pharma und Tech Industrie. Wenn man das z.B. mit der Tabakindustrie vergleicht, war/ist diese eine Ehrenamtliche Hobbyveranstaltung von irgendwelche provinzlern in Hintertupfingen. Und die haben uns 50 Jahre die Menschen an der Nase herum geführt.

    2. Hier gibt es Antworten auf Ihre Frage;

      „A State of Fear: How the UK government weaponised fear during the Covid-19 pandemic“ by Laura Dodsworth (Pinter & Martin, 2021)

  3. Es ist nur logisch, dass eine Person mit durchgemachter Infektion keine Impfung braucht. Genausowenig wie Kinder, Jugendliche und junge Leute ganz allgemein keine solche Impfung brauchen. Aber die Ausweitung der Klientel hat bei der Pharma lange Tradition, das gleiche passiert beim regelmässigen Senken der Grenzwerte für Bluthochdruck, Cholesterin und bei den Kriterien für ADHS. Indem man die Impfungen für bereits Infizierte und KInder aufzwingt und das passiert de facto, erweitert man die Zahl der Kunden um Milliarden Personen weltweit.
    Die Regierungen und die Medien ziehen da freudig mit. Warum, kann sich wohl jeder leicht ausdenken.

  4. Solange man solche Leute in den Expertenkremien sitzen hat die fanatisch für Impfungen eintreten und rasch sogar Kleinkinder die gar nicht gefährdet sind zwingen möchte- solange wird die Pharmamafia das Sagen haben.
    Es gehören überall diese herrschaften die mit der Pharma verbunden sind/waren- aus diesen Posten herausgenommen. Das kann nur schief gehen und endet meist zugunsten der Pharma. Solche Institiutionen die Pharmaprodukte genehmigen sollen haben mit Lobbyisten an der Führung jegliche Glaubwürdigkeit verloren.

    Ob diese Impfstoffe bei einer unabhängigen und wirklich vertrauenswürdigen Kommission jemals auch nur als Notzulassung genehmigt worden wären wage ich massiv zu bezweifeln. Fachleute die mit solche Produkten zu tun haben oder hatten sehen das ganz anders. Wobei es nun eigentlich nur eine Frage gibt:
    Wer genehmigt solche „Impf“ stoffe mit solch massiven Nebenwirkungen ohne auch nur einen Hauch an lobbyismus zur Pharma zu fröhnen?
    Weder ein RKI noch eine Charitee ganz zu schweigen von der EMA etc. ist ohne Unterstützung der Pharmaindustrie.
    mehr braucht man wohl nicht wissen um sich ein eigenes Bild machen zu können.

  5. Leider muss ich diesen Befund anekdotisch bestätigen:

    Meine Cousine, 70+ Jahre, die am Arlberg wohnt und voriges Jahr gleich an Covid-19 erkrankte, bildete sofort starke Antikörper, was nachgewiesen wurde. Der Krankheitsverlauf bei ihr war der einer mittelstarken Grippe.

    Nachdem sie ihr Sohn für die Impfung anmeldete (und gegen meine Empfehlungen), wurde sie umgehend im März mit AZ geimpft, obwohl noch Antikörper da waren; die Ärztin verabreichte ihr die Impfung ohne vorherige Aufklärung über mögliche starke Nebenwirkungen.

    Sie erkrankte als Folge der AZ Impfung sofort stark; entwickelte spontan 39.4 Fieber, und danach „long Covid“ Symptome (zB Erschöpfung usw) die bis heute (!) nicht weg gegangen sind. Ich habe noch immer ihr Photo des Fieberthermometers in meiner WhatsApp box.

    Wie sie mir verzweifelt berichtet, sind für sie die Impffolgen schwerer als Covid-19 Verlauf.

    MA nach ist das ein Skandal, der Konsequenzen haben sollte. Aber nichts passiert.

    1. Evtl. kann sie mit der NAET-Therapie bzgl. SARS-CoV-2 behandelt werden. Mit NAET können Nebenwirkungen von Impfungen und Medikamenten behandelt werden. Bei Kinder mit Impfnebenwirkungen wurden Impfungen schon erfolgreich „verträglich gemacht“. Ein Versuch ist es immer wert. Therapeutenliste gibt es im Internet.

      1. Danke für die Anteilnahme — aber ich bitte submissest um Entschuldigung: als Physiker lehne ich Esoterik-Methodenwie die „Nambudripad’s-Allergy- Elimination-Technique“ eine zu sein scheint, ab.

      2. @ Karl Svozil. Schade, daß Sie nicht einmal die Info an Ihre Cousine weitergeben wollen. Warum eigentlich? Letztendlich entscheidet Ihre Cousine, was sie gegen ihre Impfnachwirkungen machen will, aber ohne Infos geht nicht einmal das. Leider begrenzt uns unser Denken und unsere Angst vor Dingen, die wir nicht kennen, oder die uns unglaublich erscheinen. Das ist ja auch aktuell unser Problem. Die Mehrheit mag nicht glauben, daß es bei Corona nicht um Gesundheit, sondern um Geld und Macht geht. NAET ist auch nicht esoterisch, sondern sehr handfest. Es wird über einen ganz leichten chiropraktischen Griff + Allergen + Karenz das Gehirn umprogrammiert. NIcht Verträgliches wird zu Verträglichem für den Körper. Wir hören viel zu wenig auf unseren Körper, immer auf den Kopf, und das ist das Problem :-).

      3. @Claudia: ich habe weder „Angst“ noch betrachte ich mein Denken als „begrenzt“.

        Das ist wohl eine Projektion und ein Eindruck, die und den ich nicht bestätigen kann.

        Und ich stimme zu: Angstfreiheit ist in diesen Zeiten wichtig!

    2. @Karl Svozil
      Erfahrungsmedizin wie Akupunktur, Akupressur und andere Naturheilverfahren sind anscheinend Teil der genannten NAET Therapie, welche ich ansonsten nicht kenne. Es ist mir schleierhaft wieso ein Physiker diese Methoden mit Verweis auf seine Bildung ablehnt. Sie scheinen im Bereich der Quantenphysik recht ungebildet zu sein, denn gerade als Wisenschaftler sollte man neuen Erkenntnissen gegenüber offen bleiben und nicht einfach bilnd etwas ablehnen ohne die Zusammenhänge genauer untersucht zu haben. Ihre Haltung hat wohl wenig mit Physik, aber viel mit Ihrem starren Glaubensbild diesen Methoden gegenüber zu tun.

      1. @Dirk: Ich habe mir überlegt, auf diese trollige Antwort etwas zu erwiedern, kann es mir aber doch nicht verkneifen 😉

        Erstens ist mein Spezialgebiet die Quantenphysik, wie Sie durch Googeln (nicht Gurgeln) unschwer feststellen könnten; also können Sie mir einige Kenntnisse durchaus zubilligen (wenn nicht ist mir das eigentlich auch egal).

        Zweitens schmerzt es mich immer, wenn selbsternannte „Experten“ die Quantenphysik missbrauchen, um ihre wissenschaftlich völlig unfundierten Aussagen und Botschaften abzusondern.

        Drittens habe ich mit obiger Bemerkung gemeint, dass diese „Therapie“ sich auf keine physikalischen Grundlagen stützt—auch nur ansatzweise.

        Handauflegen usw ist sicher gut für den Oxytocin-Spiegel im Blut, was sicher nicht schadet; und Plazebos wirken vermutlich auch. Leider ist mir aber diese „Evidenz“ etwas zu dünn um meiner Cousine — die ein sehr bewusster, rationaler Mensch ist—diese „Kur“ anzuraten.

        Allerdings gestehe ich—als alter Hörer (in Berkeley) und Leser von Paul Feyerabend—durchaus zu, dass chinesische Medizin es wert wäre untersuicht zu werden. Allerdings dann systematisch und nicht an meiner Cousine 😉

      2. @ Karl Svozil

        “Allerdings gestehe ich—als alter Hörer (in Berkeley) und Leser von Paul Feyerabend—durchaus zu, dass chinesische Medizin es wert wäre untersuicht zu werden.“

        Vielleicht wäre das etwas für Sie: Chang-Lin Zhang – Der unsichtbare Regenbogen und die unhörbare Musik

  6. Und damit sind wir in einer Sackgasse angelangt.
    Der Rückzug auf spirituelle/religiöse Problem(er)lösungen nimmt massiv zu. Egal ob Dr. Schiffmann oder die Interviewpartner im Corona-Ausschuss, die letzten grossen Kongresse in den USA – da keiner weiss, wie lange die Spike-Produktion aktiv bleibt, wie die Lebensdauer dieser Proteine ist usw. sind uns viele denkbare Handlungswege erst einmal abgeschnitten.

    Eine Folge dessen ist ebenfalls die Erhöhung der Angst, und die vordergründige Hoffnungslosigkeit sucht und findet alle Arten von Heilsversprechen.

    Ich persönlich glaube – und da liegt der Knackpunkt – dass unser Körper, dass unser Immunsystem sich nicht so leicht überrumpeln lässt. Wir selber werden der Ausweg sein, wenn/falls wir überleben.

    Das ist nicht befriedigend. Aber der Frieden ist uns aufgekündigt worden.

    1. Warum Sackgasse?

      Ich sehe immer mehr, wie sich die Front zwischen spirituellen Menschen und Materialisten öffnet. Sicher ist so eine Front erst einmal problematisch. Aber auf der anderen Seite kann so auch erst ein Kurswechsel möglich werden. Aktuell hat die materialistische-seelenlose Weltsicht klar Oberhand. Und genau diese Weltsicht ist es, die uns zwangsläufig in diese aktuelle Situation geführt hat.

      Wenn hier wirklich ein Dokument aus regierungsnahen Kreisen (Kanada) beschrieben wird, sollte doch eigentlich jedem Normaldenkenden aufgehen, dass wir auf einem riesigen Holzweg sind:

      https://2020news.de/biodigitale-konvergenz-bombshell-dokument-enthuellt-die-wahre-agenda/

      Aber das ist der „Wissenschafts-Materialismus“ ganz einfach und völlig logisch weiter gedacht.

      1. Warum Sackgasse?

        Weil ich konkret keine Antwort habe für Menschen, die sich fragen, was sie gegen Injektionsschäden tun können.

        Die theoretischen ‚Fronten‘ zwischen ‚Modellierern‘ und ‚Betenden‘ interessieren mich nicht wirklich. Ich bin Gärtner: der Konjunktiv hat in der Praxis wenig Raum. Natürlich hilft beten, wenn es zugleich regnet. Regnet es nicht, haben die gottlosen bereits ausreichend gegossen …

      2. Das verlinkte kanadische Dokument ist in der Tat EINE Betriebsanleitung für EINE Spezies, die sich aus der Ko-Evolution mit dem Leben zurückziehen will und stattdessen mit EINER K.O.-Evolution ihr ganz eigenes DIng machen will:

        http://guidovobig.com/2018/09/03/wie-der-mensch-die-evolution-k-o-geschlagen-hat-und-nicht-muede-wird-weiter-auf-sie-einzupruegeln-teil-1/

        EIN Holzweg, der geradewegs Lebendigkeit in EINE Sackgasse führt, während wir hinter uns zumauern.

      3. zu Arturo
        25. Mai 2021 um 9:56 Uhr

        Hallo Arturo, als Mensch mit spiritueller Weltsicht (in weitestem Sinn) bin ich durchaus fähig die mit naturwissenschaftlichen Methoden gefundenen Naturgesetze zu verstehen und anzuerkennen und zu nutzen. Aber ich bin mit diesem offensichtlich weitern Blickwinkel auch fähig, die Begrenztheit und die Halbwertszeiten des menschlichen Wissens zu erkennen.

        Und völlig unabhängig davon: ist der Inhalt des im Link verlinkten Dokument nicht Hybris ohne Ende?

        Und was beten und regnen mit dem Thema zu tun hat ist mir schleierhaft. Vielleicht haben wir einfach völlig verschiedenen Definitionen von Spiritualität. Für mich bedeutet Spiritualität den Menschen auf einem vernünftiges Maß zu sehen, eingebettet in einer ungeheuer komplexen, belebten, in Gänze für uns unerfassbaren, unübersehbar großen Realität die unendliche viele Aspekte enthält, die wir uns nicht einmal erträumen könnten.

        Spiritualität ist für mich der Gegenentwurf zu einer Hybris die uns einzureden versucht, der Mensch stände kurz davor, die Natur vollständig erfasst zu haben. Es fehlten nur noch ein paar Promille an Details und kleinste Feinabstimmungen, und wir hätten schon den Kosmos in Gänze durchdrungen. Das Gegenteil ist der Fall. Nie ist der Mensch von der Wahrheit weiter entfernt, als wenn er glaubt, er hätte sie gerade erfasst.

        Jeder der sich erhebt, Mittel und Methoden aufgrund angeblich wissenschaftlich erwiesener, angeblich fehlender Wirkbeziehungen als Scharlatanerie abzutun, erweist sich damit nur als Opfer eben dieser menschlichen Hybris. Wenn ich dann noch höre, wie solche Leute mit ihrer „Eminenz“ daher kommen …

  7. Es ist höchste Zeit, dass wir diese materialistische Weltsicht auf die Natur, uns Menschen und unsere Körper hinter uns lassen. Denn genau diese Weltsicht hat uns zu dem Punkt geführt, wo wir heute stehen. Wir müssen endlich begreifen, dass unsere Psyche und Physis eine Einheit bilden und wir Teil der Natur sind. Würde dieser Ansatz heute wissenschaftlicher Standard sein, käme niemand auf die verrückte Idee, wegen eines einzelnen Krankheitserregers unter vielen solche Hysterie und Chaos zu verursachen. Man weiß heute sehr viel über (Psychoneuro)immunologie. Doch scheint dieses Wissen bei vielen Ärzte nicht sehr verbreitet zu sein. Die Lehre aus dieser Krise müsste jedenfalls sein, das Medizinstudium und die Ausbildung des medizinischen Personals komplett auf eine ganzheitliche Sichtweise des Menschen umzustellen und die Erhaltung und Stärkung des Immunsystems und der Selbstheilungskräfte bei der Behandlung in den Vordergrund zu rücken. Weiters sollten das Gesundheitssystem und die Herstellung von Medikamenten und Impfstoffen wieder in staatliche Hand unter demokratischer Kontrolle gebracht werden.

    1. Da bin ich 100% bei Ihnen. Diese Maschinen und Geldmedizin läuft weit an der Grundneinstellung der Medizin vorbei.
      Gerade jetzt sieht man wie sehr Geld und Macht in der Medizin einzug gehalten hat. Eigentlich ist der Hypokratische Eid eher zu einer Farce verkommen.
      Sobald Geld ins Spiel kommt ist es mit den Grundwerten vorbei ( zumindest bei vielen) -leider

      Gott sei Dank gibt es aber auch noch Ärzte die um des Helfens Willen diesen Beruf ergriffen haben.

  8. Zu Albrecht Storz.
    Was regnen und beten mit dem Thema zu tun hat: als Biologe beobachte ich die Natur. Menschen versuchen seit langem, sich ‚die Welt untertan‘ zu machen. Das funktioniert nicht, wenn mensch selber Teil der Natur ist. Man kann zwar gegen die Natur kämpfen – der Rasen, die Flurbereinigung, die Impfung – aber die Nachteile, die man dafür erhält, erzwingen einen weiteren Kampf gegen die Natur(gesetze).
    Es sei denn, mensch denkt um, denkt als Teil der Natur. In den drei Beispielen etwa naturnaher Gartenbau (hier in der Region vor allem ‚waterwise garden‘), Schutz der Fluss(überschwemmungs)uferwälder, Schutz des (kollektiven) Immunsystems.

    Wissenschaft beobachtet Natur und leitet von Natur ab. Wissenschaft ist Aufklärung. Wissenschaft ist Zweifel.

    Etwas anderes sind Techniken, die auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse Wissen in Geld und Macht umsetzen. Um uns Dinge zu verkaufen und/oder aufzuzwingen, die die Natur umgehen, und die wir nicht brauchen.

    Dagegen kämpfe ich. Zusammen mit anderen Menschen, die aus eigener Kraft für eine lebenswerte Welt streiten.

    Kein erfundener ‚gott‘, keine Religion hat jemals geholfen dabei, drum bete ich auch nicht, dass es besser werde, sondern packe an. Es reicht mir nicht der Zirkelschluss, dass unser Immunsystem gottgegeben sei und daher die Anrufung eines Gottes unsere Gesundheit herstellt.

    So suche ich jetzt nach Auswegen für diejenigen, die schon geimpft sind. Im Hier und Jetzt. Ob Heiltechniken, wie hier in den Kommentaren vorgeschlagene, helfen könnten, weiss ich nicht. Es ist für mich eine mögliche Richtung, auch dort zu schauen. Wenn, dann bräuchte ich entweder mehr Empirie oder untersuchende Wissenschaft. Aber keine Religion.

    (PS: ich habe den link nicht gelesen. Ich habe auch die ‚Bilder-von-Bergamo‘ nicht gesehen. Ich versuche meinen Kopf frei von solchen Projektionen zu halten. Frei für das, was ich als essentiell empfinde: frei atmen, Menschen umarmen, rausgehen.)

    1. „So suche ich jetzt nach Auswegen für diejenigen, die schon geimpft sind.“ Was für Auswege? Wohin? Was haben Sie für Mittel dafür? Ehrlich gesagt kann ich Ihnen nicht so recht folgen. Aber vielleicht ist es da auch besser, es nun dabei zu belassen.

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