Das Missverständnis über den „Impfsschutz“

In die Impfung werden immer wieder Erwartungen gesetzt, die nicht zu erfüllen sind. Schuld ist einerseits ein fehlendes Verständnis darüber, was eine Impfung zu leisten imstande ist und andererseits eine irreführende Propaganda der Pharmaindustrie und in deren Gefolge der Regierungen.

So steht zum Beispiel im Policy Paper 4/2021 des Institut der deutschen Wirtschaft „Offene Grenzen in Europa und darüber hinaus und fehlender flächendeckender Impfschutz lassen es wahrscheinlich erscheinen, dass dauerhaft mit einem verbleibenden Corona-Risiko umgegangen werden muss.“ Selbst ein „flächendeckender Impfschutz“ kann allerdings die Verbreitung dieses und anderer Atemwegsviren nicht verhindern.

Impfung schützt nicht vor Infektion

Tatsache ist, dass die meisten Impfungen – auch die gegen Grippe – nicht vor Infektionen und Infektiosität, das heißt die Möglichkeit der Weitergabe der Infektion, schützt. Die Ausnahme davon sind die Impfung gegen Polio, sowie eine nasale Grippeimpfung, also ein Einsprühen des Impfstoffes durch die Nase, was aber technisch sehr kompliziert ist.

Die Art der Impfung wo der Impfstoff in den Muskel gespritzt wird, ist dazu aber nicht in der Lage. Denn dadurch kommt der Impfstoff sehr rasch ins Blut, wo er vom Immunsystem erkannt wird und Abwehrmittel – also T- und B-Zellen, sowie von diesen dann Antikörper – entwickelt werden. Sucharit Bhakdi und Karina Reiss schreiben dazu in ihrem neuen Buch:

„Antikörper können grundsätzlich nur effektiv helfen, die Ausbreitung eines Eindringlings in der Blutbahn zu verhindern. Das gilt auch für Impfungen gegen Erreger wie Pneumokokken, die wie Corona-Viren über den Luftweg in die Lunge kommen. Die Impfung kann die Infektion der Lunge nicht verhindern, sondern soll die Streuung und Verbreitung der Bakterien in der Blutbahn unterbinden.“

Der Professor für Vakzinologie an der Icahn School of Medicin at Mount Sinai Florian Krammer schreibt in einigen Tweets:

„… Impfstoffe werden intramuskulär/als Injektion verabreicht. Dieser Weg ist gut geeignet, um IgG zu induzieren, das in den unteren Atemwegen vorherrscht und zum Schutz der Lunge beiträgt, was großartig ist.

Diese injizierten Impfstoffe sind jedoch schlechte Induktoren von Schleimhautantikörpern im oberen Respirationstrakt, der größtenteils durch sekretorisches IgA1 geschützt ist. Dies könnte zu einer Immunität führen, die die Lunge schützt (milde/keine Erkrankung), aber dennoch eine Infektion und möglicherweise Weiterübertragung des Virus [nicht verhindert]

Diesen Befund haben in einer Diskussionsrunde Prof. Andreas Sönnichsen und Prof. Martin Haditsch bestätigt und die Hintergründe erklärt, das Video der Diskussion mit Sucharit Bhakdi gibt es hier.

Auch das deutsche Robert Koch Institut ebenso wie die US-Behörden erklären, dass die Frage des Schutzes vor Infektion völlig offen ist. In den klinischen Studien wurde nicht einmal versucht diese Frage zu klären, wohl weil ohnehin klar war, dass diese Art des Impfstoffes das prinzipiell nicht kann. Geklärt wurde lediglich die Frage, ob leichte oder schwere Erkrankungen verhindert werden können.

Ganz anders ist dies aber bei der natürlichen Infektion mit dem echten Virus. Da dieses eben durch die oberen Atemwege – also Nase oder Mund – in den Körper gelangt, setzt auch dort die Abwehr des Immunsystems ein und nicht erst in der Blutbahn. Es bilden sich also vor allem einmal in den Schleimhäuten der Atemwege spezifische Abwehrzellen und Antikörper, sowie Gedächtniszellen, die eine spätere Infektion rascher erkennen und abwehren können.

Bei welchen Personen macht eine Impfung überhaupt Sinn

Damit stellt sich aber gleich die nächste Frage: Macht es unter diesen Umständen noch Sinn Menschen unter 70 und insbesondere auch Jugendliche und Kinder zu impfen, deren Risiko einer Erkrankung mit schwereren Verlauf oder gar eines Todesfalles minimal ist, sogar geringer noch als bei Influenza, die bekanntlich für Kinder recht gefährlich werden kann.

Dem stehen die Risiken der Impfung und der möglicherweise durch die Nebenwirkungen verursachte Schaden gegenüber. Und diese sind beträchtlich wie die bisherigen Erfahrungen zeigen. Schlaganfälle, Erblindung, Lähmungen, Fieber, allergische Schocks, Fehlgeburten, Arbeitsunfähigkeit und ähnliches wurde in recht großer Zahl dokumentiert. Dazu kommt gerade in den Ländern mit hoher Durchimpfungsrate ein erstaunlicher Anstieg der gemeldeten Corona Todesfälle.

Nebenwirkungen typisch für mRNA und Vektor-Impstoffe

Die massiven Nebenwirkungen und mögliche noch unbekannte Langzeitschäden liegen an der Art der gentechnischen Impfstoffe. Die eingeimpften Partikel sollen in Körperzellen eindringen und dort dann das Antigen des Virus, in dem Fall das typische Spike-Protein, durch die menschliche Zelle erzeugen lassen, damit das Immunsystem darauf trainiert wird und spezifische T- und B-Zellen sowie in der Folge durch die B-Zellen die Antikörper erzeugen soll. Da diese Impfpartikel aber recht rasch in der Blutbahn im ganzen Körper verteilt werden, werden sie dort an Zellen andocken können, wo das Blut langsam fließt. Und das ist in den Kapillaren, den kleinen und kleinsten Blutgefäßen der Fall.

Also dringen die Impfpartikel in die Zellen der Gefäßwand ein, in die sogenannten Endothelzellen. Dort beginnen sie das Spike-Protein zu produzieren, was vom Immunsystem erkannt wird. Die Reaktion ist, diese Zelle zu vernichten. Das ist eine kleine Verletzung, das Blut bildet Gerinnungsfaktoren um die Verletzung zu beseitigen und das entstandene Loch zu schließen. Kommt es dadurch zu einem Blutgerinnsel, so kann das zu den oben beschriebenen schweren Schädigungen führen.

Der Unterschied zu den klassischen Impfstoffen

Bei den klassischen Impfstoffen kann das nicht passieren. Dabei werden abgetötete oder stark abgeschwächte (attenuierte) Viren in den Körper gespritzt. Sie zirkulieren zwar dann auch in der Blutbahn, sie haben aber keine Möglichkeit mehr in die Zellen einzudringen und damit kann es nicht zu dieser Art von Mikro-Verletzungen von Blutgefäßen kommen. Sie schützen aber ebenso nicht oder nur begrenzt gegen Infektion und Weitergabe des Virus.

Florian Krammer stellt dazu in seinem oben verlinkten Twitter Thread auch fest:

Natürliche Infektionen oder abgeschwächte Lebendimpfstoffe induzieren Schleimhautimmunität, und abgeschwächte Lebendimpfstoffe könnten die sterilisierende Immunität in den oberen Atemwegen wesentlich besser induzieren.“

Genau das leisten aber die derzeit verwendeten mRNA Impfstoffe von Pfizer und Moderna, sowie der ebenfalls gentechnische Vektor-Impfstoff von AstraZeneca nicht.

Klassische Ganzvirus-Impfstoffe wurden in China entwickelt, sowie von der französische Firma Valneva, die aus Fusion mit der österreichischen Intercell im Jahr 2013 entstand und deren Impfstoff derzeit im UK im klinischen Versuch getestet wird.

Unter dem Strich zeigt sich also, dass selbst eine „flächendeckende“ Impfung die Verbreitung des Virus nicht verhindern kann. Eine Impfung bei jüngeren Personen ist überhaupt nicht sinnvoll, da sie nur gegen ein Risiko wirkt, dass in der Altersgruppe nicht besteht oder geringer ist, als das Risiko gefährlicher Nebenwirkungen.

Mehr dazu hier und im Video mit den Professoren Sucharit Bhakdi, Andreas Sönnichsen und Martin Haditsch.


Alle aktuellen News im TKP Telegram Channel

Unterstütze unabhängigen Journalismus mit einer Spende via PayPal


Corona unmasked: Sucharit Bhakdis neues Buch – präsentiert im Gespräch mit Andreas Sönnichsen und Martin Haditsch

UK Behörden: massive Nebenwirkungen bei Impfung wie Schlaganfall, Erblindung, Fehlgeburten

Länder mit der höchsten Impfrate haben höhere Sterbefallzahlen als andere

9 Kommentare zu „Das Missverständnis über den „Impfsschutz“

  1. https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_89505706/faktencheck-sind-an-der-corona-impfung-bereits-menschen-gestorben-.html
    Neusprech und Doppeldenk. So gibt es keine Anhaltspunkte, dass (alte) Menschen an den Folgen einer Impfung sterben, aber dafür gibt es genügend Anhaltspunkte, um sicher zu sein, dass Obduzierte auch tatsächlich an SARS-CoV-2 gestorben sind – und nicht am fortgeschrittenen Alter und/oder Vorerkrankungen:
    “Von den 735 Hamburger Todesfällen, die im vergangenen Jahr in Zusammenhang mit Corona gebracht wurden, starben nach einer rechtsmedizinischen Untersuchung 618 tatsächlich an dem Virus.“
    https://www.t-online.de/region/hamburg/news/id_89501172/rechtsmedizin-hamburger-corona-tote-im-schnitt-83-jahre-alt.html#utm_source=websuche&utm_medium=t-online-ergebnisse&utm_campaign=link2
    Wenn Fakten zum Korsett der Meinungsbildung werden, dann ist die Wahrheit auf absehbare Zeit fu…ed.

    1. In HH wurde erst die Art und Weise der Zählung der „Corona“ Toten auf aktuellen Kurs gebracht, als Prof. Püschel seine Tätigkeit beendete. Man frage sich einfach mal, warum dies dann geschah.

    2. „So gibt es keine Anhaltspunkte, dass (alte) Menschen an den Folgen einer Impfung sterben“ … und da sind Sie sich sicher? Noch nie aufgefallen, dass nur die Regierungslinie bestätigenden „Wahrheiten“ in den Mainstream gelangen?

      “Von den 735 Hamburger Todesfällen, die im vergangenen Jahr in Zusammenhang mit Corona gebracht wurden, starben nach einer rechtsmedizinischen Untersuchung 618 tatsächlich an dem Virus.“ und wären ohne SARSCOV2 an einem anderen Virus gestorben. Dafür spricht das durchschnittliche Sterbealter an/mit Covid19, dass über dem „normalen“ Sterbealter liegt.

      Alte Menschen sterben – leider – ist das Ihnen noch nie vorher aufgefallen?

      1. „So gibt es keine Anhaltspunkte, dass (alte) Menschen an den Folgen einer Impfung sterben“

        Das ist ironisch gemeint, nicht als von mir bestätigtes Faktum.

    1. Schwer zu sagen, die israelische Regierung wird einigen Anreiz haben, ihre Impfkampagne als erfolgreich hinzustellen. Widersprüchlich ist allerdings, dass die Zahl der bestätigten Fälle massiv bis Mitte Januar angestiegen sind – im Gegensatz zur Entwicklung in AT, DE und anderen – und erst gefallen sind, wie die Zahl der Tests massiv reduziert wurden. Auch die Todesfälle sahl der Testsind bis Ende Januar nochs stark gestiegen und beginnen erst jetzt zu fallen, aber so ziemlich parallel zum Verlauf wie bei uns.
      Tja, wäre schön, wenn keine Neuinfektion möglich wäre. Gegen die Wahrheit der Studie von Israel spricht allerdings, dass die Zahl der Tests seit 14. Januar etwa halbiert wurde. Und wie will man jetzt auf einmal asymptomatische Infektionen erkennen?

Kommentar verfassen