
Studien zum Klimawandel brechen ein
Die Zahl wissenschaftlicher Publikationen zum Thema „climate change“ hat ihren Höhepunkt überschritten und sinkt seit mehreren Jahren spürbar. Das zeigt eine Auswertung auf Basis von Google Scholar.
William M. Briggs führte die Untersuchung durch und zählte die jährlich indexierten Arbeiten, die den exakten Suchbegriff „climate change“ enthalten. Die Zahlen sind Schätzungen mit Unsicherheiten – Google kann doppelt zählen oder unterzählen, und frühere Begriffe wie „global cooling“ oder „global warming“ fehlen teilweise. Dennoch ist der Trend klar: Von etwa 1.120 Arbeiten im Jahr 1960 stieg die Zahl langsam an und explodierte dann. 2020 erreichte sie ihren Gipfel bei rund 900.000 peer-reviewed Papers, Büchern und Konferenzbeiträgen. Die Summe aller erfassten Arbeiten liegt bei etwa 13 Millionen.
Seit 2021 geht es bergab. Der starke Rückgang lässt sich nicht allein mit der Corona-Pandemie erklären, die 2020 begann. Er setzte sich auch während der Biden-Präsidentschaft fort, die dem Thema politisch äußerst wohlwollend gegenüberstand. Politik allein reicht also nicht als Erklärung.
Auch die wachsende Zahl von Wissenschaftlern erklärt den Anstieg und den späteren Rückgang nicht vollständig. Schätzungen gehen von rund 175.000 aktiven Wissenschaftlern weltweit im Jahr 1960 aus; heute sind es etwa 7,52 Millionen. Pro Kopf betrachtet schrieb 1960 etwa einer von 100 Wissenschaftlern etwas zu „climate change“. 1990 lag der Wert bei etwa 17 von 100. Seither sinkt auch diese Quote wieder.
Briggs vermutet den Hauptgrund in einer Erschöpfung des Themas. Fast jeder Aspekt sei bereits durchdekliniert. Neue Arbeiten vergleicht er mit Hollywood-Remakes: immer dieselben Narrative, nur mit leicht veränderten Formulierungen. Es gebe Papers, die für jedes denkbare Phänomen behaupten, der Klimawandel mache Gutes schlechter und Schlechtes besser. Ebenso kursieren Behauptungen, wonach jeder Ort der Erde „mindestens doppelt so schnell“ wie jeder andere Ort erwärme – logisch unmöglich, aber publikationsfähig.
Er führt in seiner Analyse weitere Qualitätsprobleme an. Etwa eine Arbeit über die „Naturverbundenheit“ von Kindern und ihre Gefühle angesichts von Umweltverlust. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit Emotionen wie Sorge, Frustration und Trauer und mit der Frage, wie Hoffnung aufrechterhalten werden kann. Solche Beiträge, so Briggs, seien keine Wissenschaft, sondern selbstbezogenes Gerede, das sich hinter statistischen Ritualen verstecke.
Die Realität sei den zahlreichen Untergangsprognosen der vergangenen Jahrzehnte nicht gnädig gewesen. Viele Vorhersagen seien nicht eingetroffen. In der öffentlichen Wahrnehmung bleibe „Klimawandel“ dennoch eine Art Glaubenssystem: Die bloße Existenz des Menschen – oft vor allem die der anderen – gelte als schädlich für den Planeten. Deshalb werde das Thema noch eine Weile präsent bleiben.
Briggs geht davon aus, dass der aktuelle Trend noch immer auf mindestens ein weiteres Jahrzehnt mit immer noch zu vielen Publikationen hindeutet. Doch letztlich bestimmen das die politische Lage und die wirtschaftlichen Interessen – etwa zur Vermarktung „grüner“ Energie. Dieser Markt dürfte weitgehend gesättigt sein, doch ein neuer Markt kann auftauchen.
Wissenschaftler schreiben vor allem über das, wofür sie Anerkennung von Kollegen erwarten. Das Prestige von „climate change“ schwinde erkennbar. Ohne einen neuen, ebenso universellen Aufhänger werde die Müdigkeit die Zahlen weiter nach unten treiben.
Briggs abschließend: Kurzfristig bleibt das Thema relevant, langfristig zeichnet sich jedoch eine deutliche Abkühlung des Forschungsbooms ab. Die Zahlen sprechen für sich: Der Peak ist überschritten.
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Na ja, der Klimawahn ist in der Gesetzgebung angekommen, das Geschäft läuft.
Trotzdem Wahnsinn, dieser Wissenschaftsbetrieb, die ‚Wissenschaftler‘ hätten alle bezahlten Urlaub machen können, bei höherem gesellschaftlichem Wohlstand.
Aber für ein paar Grundgesetzänderungen im Klimagottesstaat Saublödistan wird es doch wohl noch reichen…
Aber jede dieser Aktionen bringt sie dem Untergang näher :-)))))