
Krieg in Westasien eskaliert – Sorgen wegen Wirtschaftskrise wachsen (Ticker 17:00 Uhr)
Der Angriffskrieg gegen den Iran hat sich, wie seinerzeit der Vietnamkrieg, in eine regionalen Krieg ausgeweitet, in dem die USA und Verbündete die ganze Region in Brand setzen. In der Nacht zum 19. Juli 2026 ist der Krieg in Westasien (Naher Osten) drastisch eskaliert.
Während der Eskalation bombardierten einander das US-Militär und der Iran die achte Nacht in Folge gegenseitig massiv. Parallel dazu kam es zu anhaltenden Angriffen Israels im Gazastreifen und im Libanon. Die USA griffen den Iran an, der Iran schoss Raketen und Drohnen auf US-Stützpunkte und US-Interessen in den Golfstaaten, Israel bombardierte Ziele im Gazastreifen und im Libanon,
Die USA bombardierten den Iran
Als „Vergeltung“, soweit der Ausdruck im Rahmen eines Angriffskriegs erlaubt ist, für einen iranischen Vergeltungs-Angriff am Freitag in Jordanien, bei dem zwei US-Soldaten getötet wurden und einer vermisst gemeldet wurde, flog das US-Zentralkommando (CENTCOM) massive „Strafangriffe“. Es war die achte Nacht in Folge, in der iranische Zivilisten unter der Bombardierung litten.
- Die Ziele: Getroffen wurden Küstenüberwachungsanlagen, Luftverteidigungssysteme, maritime Kapazitäten sowie Raketen- und Drohnenlager der Iranischen Revolutionsgarden (IRGC).
- Die Orte: Explosionen wurden an der strategisch wichtigen Straße von Hormus, nahe der Hafenstadt Bandar Abbas, auf der Insel Qeshm sowie in der Provinz Khuzestan (nahe der Stadt Shadgan) gemeldet. Bereits in den Nächten zuvor wurden auch zivile Infrastrukturen wie Brücken und Meerwasserentsalzungsanlagen zerstört.
Der Iran bombardierte US-Stützpunkte und Golfstaaten
Als direkte Reaktion auf die US-Offensive feuerte die iranische Armee Raketen- und Drohnenschwärme ab, um die US-Präsenz in der Region sowie verbündete Staaten zu treffen.
- In Kuwait: Iranische Kamikaze-Drohnen bombardierten das US-Logistikzentrum und Munitionsdepot im Camp Udairi sowie das Patriot-Radar- und Luftüberwachungssystem auf der Ali Al Salem Air Base. Zudem wurde eine kuwaitische Strom- und Entsalzungsanlage schwer beschädigt.
- In Jordanien: Drohnen und Raketen attackierten die von den USA genutzte Muwaffaq Salti Air Base (Al-Azraq), wobei die jordanische Luftabwehr nach eigenen Angaben mehrere Geschosse abfangen konnte. Was im Internet bestritten wird, wo man davon spricht, dass Jordanien die Abfangraketen ausgegangen seien, was aber ebenfalls nicht ganz richtig sein dürfte.
- In Saudi-Arabien & Bahrain: Der Iran feuerte eine ballistische Rakete auf eine US-Basis bei al-Kharj (nahe Riad) in Saudi-Arabien ab. In Bahrain wurde laut Berichten der Stützpunkt Sakhir (Hubschrauber- und Aufklärungsflugzeuge) mit Drohnen ins Visier genommen.
Israel bombardierte Ziele im Gazastreifen und Libanon
Im medialen Schatten des direkten Schlagabtauschs zwischen den USA und dem Iran setzten die israelischen Streitkräfte (IDF) ihre Militäroperationen gegen Palästina bzw. Gaza und den Libanon fort:
- Im Gazastreifen: Trotz eines formellen Waffenstillstands flog die israelische Luftwaffe Angriffe. In Gaza-Stadt (Viertel al-Nasr) wurde ein Wohngebäude bombardiert, was mindestens sechs Todesopfer forderte. In Zentral-Gaza wurde zudem ein Marktplatz während einer Beerdigung getroffen.
- Im Südlibanon: Die israelische Luftwaffe griff „eine Zelle der Hisbollah“ an, die für den Start von Drohnen in Grenznähe verantwortlich gemacht wurde. Die Zerstörung der südlichen Libanons mit dem Ziel es unbewohnbar für die Menschen des Landes zu machen, wie Minister der israelischen Regierung offen erklärten, geht weiter.
Die Schäden sind noch unklar, wir werden im Laufe des Tages über die Folgen der Bombardierungen berichten.
Pressekonferenz des Irans
Am frühen Morgen wird gerade eine Pressekonferenz in Englisch aus Istanbul mit einer Ansprache des iranischen Außenministers Abbas Araghchi über YouTube verbreitet, woraus auch das Titelbild stammt. Da sich die Äußerungen bzw. die Sendung auf den gesamten Krieg bezogen, ist unklar, welche Aussagen konkret auf die jüngsten Angriffe bezogen sind. Der Sender Mirror Now nutzt die Schlagzeile „Iran News LIVE: Iran FM Abbas Araghchi Responds To Trump Strike On Iran Oil Facilities“ seit Mai/Juni 2026 kontinuierlich als permanenten Rahmen oder Aufhänger für seine täglichen Live-Sondersendungen zur Nahost-Krise.
Hier das Video davon:
09:45 Uhr
Das Rennen um die Pipelines
Ölproduzenten im Nahen Osten bauen laut CNBC-Berichten massiv Pipelines aus, um die strategisch anfällige Straße von Hormus zu umgehen. Derzeit befinden sich sieben Rohrleitungen in der Region im Bau oder in der Planung. Laut Analysten von Goldman Sachs könnte diese neue Infrastruktur die Exportkapazität abseits der Meerenge bis Ende 2028 auf über 14 Millionen Barrel pro Tag steigern. Dies entspricht mehr als 60 Prozent des Vorkriegsexportvolumens der sieben Golfstaaten.
Die wichtigsten regionalen Projekte
- VAE: Verdopplung der bestehenden Pipeline-Kapazitäten außerhalb von Hormus.
- Saudi-Arabien: Prüfung einer Erweiterung der Rotsee-Leitung um 2 Millionen Barrel pro Tag.
- Irak: Geplanter Wiederaufbau einer Trasse von Kirkuk durch Syrien bis zum Mittelmeer.
- USA: Politische Unterstützung des irakischen Projekts sowie voraussichtliche Beteiligung US-amerikanischer Unternehmen. [1, 2]
Trotz der enormen Investitionen bleibt das geopolitische Risiko hoch. Experten betonen, dass die neuen Landleitungen ähnlich anfällig für Angriffe sein könnten wie die Tanker auf den aktuellen Seewegen.

Die US-Opferzahlen
Die menschlichen Kosten des Iran-Kriegs beginnen sich für die USA anzuhäufen Bisher wurden 16 US-Soldaten getötet, und 1 gilt als vermisst: • 1. März: 6 durch einen iranischen Drohnenangriff im Hafen Shuaiba, Kuwait getötet • 8. März: 1 starb an Verletzungen durch einen iranischen Angriff auf die Prince-Sultan-Luftbasis, Saudi-Arabien • 12. März: 6 bei einem Absturz einer KC-135 in Westirak getötet • 1. Juli: 1 Marinepilot starb bei einem Hubschrauberabsturz • 17. Juli: 2 an einer US-Basis in Jordanien getötet, mit 1 als vermisst gemeldet. Zusätzlich zu den Todesfällen wurden über 400 Soldaten verwundet. Quelle: Al Jazeera / Autoren: Monica, Ian (Quelle)
Aussichten für den Iran von US-kritischen Kommentatoren
Larry Johnson (@LarrySonar21): Im Moment haben die Iraner den Vorteil. Sie müssen nur insgesamt neun Ziele immer und immer wieder treffen, um die Vereinigten Staaten zu zwingen, ihre Präsenz im Persischen Golf aufzugeben: die zwei Basen in Kuwait, das Hauptquartier der Fünften Flotte auf dem Flugfeld in Bahrain, die Al-Udeid-Luftwaffenbasis in Katar, die Al-Dhafra-Luftbasis in den Vereinigten Arabischen Emiraten und die Luftbasen Prinz Hassan und Muwaffaq Salti in Jordanien. Wenn der Iran diese Basen im Wesentlichen zerstört, sie unbewohnbar und unbenutzbar macht, dann ist die Realität, dass den Vereinigten Staaten nichts anderes übrig bleibt, als ihre Kampfflugkräfte nach Israel zurückzuziehen. Und dann steckt Israel plötzlich in der Klemme.
Nun setzt der Iran die Beidou-Zielerfassung der dritten Generation ein. Beidou ist das globale Satellitensystem für Positionsbestimmung, der chinesische Ersatz für GPS. Und der Westen hat Überraschung, Schock und Alarm über die Genauigkeit der iranischen Raketen geäußert. (Quelle)
Ist Bahrain eigentlich Teil des Irans?
Bahrain ist eine Diktatur, die nur durch ausländische „Sicherheitskräfte“ aus Saudi-Arabien oder anderen Golfdiktaturen gegen eine Revolution abgesichert wird, Ein zentraler Punkt im Internet-Mythos ist das Jahr 1957. Damals erklärte das iranische Parlament unter dem Schah das damals unter britischem Protektorat stehende Bahrain offiziell zur 14. Provinz Irans und reservierte sogar symbolisch zwei Sitze im Parlament in Teheran. Auch wenn dies nie reale Gültigkeit erlangte, greifen iranische Staatsmedien und Hardliner diese Formulierung bis heute immer wieder auf. Und im Rahmen des Angriffskriegs gegen den Iran werden Forderungen aus Bahrain und dem Iran laut, die Insel zu annektieren.
Allerdings hatte 1970 ein UN-Referendum mit überwältigender Mehrheit für ein unabhängiges Bahrain gestimmt. Und der Iran hatte es damals unter dem Schah auch akzeptiert, und erkannte 1971 Bahrain als Staat an. Allerdings hat sich inzwischen die Bevölkerungsstruktur verändert, und die Unterdrückung der schiitischen Mehrheit zu einem Umdenken in Teilen der Bevölkerung geführt.
10:00 Uhr
Palästinenser nehmen Abschied von jugendlichem Fußballer, der bei einem Überfall von Siedlern erschossen wurde
Palästinenser haben Abschied von dem 17-jährigen Fußballer Fadi Al-Naasan genommen, der am Samstag an den Schussverletzungen starb, die er vor einer Woche bei einem Angriff israelischer Siedler auf das Dorf Al-Mughayyir im besetzten Westjordanland erlitten hatte.
Al-Naasan wurde am 11. Juli mit scharfer Munition in den Oberschenkel geschossen, als israelische Streitkräfte und Siedler das Haus von Mohammed Hamed Abu Aliya in Al-Mughayyir angriffen, wie Medien berichteten.
The farewell of the 17-year-old youth, Fadi Hamdallah Al-Naasan, from the village of Al-Mughayyir, who succumbed to wounds sustained from occupation forces’ gunfire while confronting a settler attack several days ago. pic.twitter.com/c3wfOjnROa
— Eye on Palestine (@EyeonPalestine) July 18, 2026
Rettungskräfte in der vom Erdbeben betroffenen iranischen Provinz Khuzestan in Alarmbereitschaft
Die iranischen Behörden haben die Rettungskräfte in der Provinz Khuzestan, die heute Morgen von einem Erdbeben der Stärke 5 erschüttert wurde, in Alarmbereitschaft versetzt.
Israelisches Militär sperrt Gebiet um Gaza vor Siedlermarsch ab, heißt es in einem Bericht
Das israelische Militär hat die gesamte Region an der Grenze zum Gazastreifen zur gesperrten Militärzone erklärt, im Vorfeld eines von einer rechtsgerichteten Gruppe geplanten Marsches, die die Wiedererrichtung israelischer Siedlungen innerhalb des Gebiets anstrebt, wie israelische Medien berichteten.
Der von der Siedlergruppe „Nahala“ organisierte „Marsch der Tausenden“ sollte laut „Times of Israel“ um 17 Uhr Ortszeit im Gebiet von Yad Mordechai beginnen.
Die Organisatoren hatten sich zum Ziel gesetzt, „nach 21 Jahren nach Hause zurückzukehren“ – ein Verweis auf die Räumung der israelischen Siedlungen im Gazastreifen.
Der libanesische Präsident hofft, während seiner USA-Reise Druck auf Israel auszuüben
Der libanesische Präsident Joseph Aoun wird diese Woche zum ersten Mal das Weiße Haus besuchen, um US-Präsident Donald Trump einen Plan vorzulegen, wie die Hisbollah entwaffnet und der Rückzug Israels aus dem Libanon sichergestellt werden kann.
Aoun ist der erste libanesische Staatschef seit fast 20 Jahren, der das Weiße Haus besucht, wo er Trump zum ersten Mal persönlich treffen wird.
Das Treffen am Dienstag findet zu einem entscheidenden Zeitpunkt für den Libanon statt: Israelische Truppen besetzen einen Großteil des Südens des Landes, Hunderttausende Libanesen sind nach israelischen Angriffen weiterhin auf der Flucht, und die Hisbollah lehnt die direkten Gespräche der Regierung mit Israel – sowie die Bemühungen des Staates, sie zu entwaffnen – entschieden ab.
In einer Erklärung, die sein Büro letzte Woche veröffentlichte, sagte Aoun, er werde Trump bitten, „den notwendigen Druck auf Israel auszuüben“, um ein von den USA vermitteltes Abkommen vom 26. Juni zwischen dem Libanon und Israel umzusetzen. (Berichterstattung von Reuters)
Ministerin: Die USA versuchen, den Iran vom regionalen und globalen Verkehrsnetz abzuschneiden
Die Ministerin für Straßenbau und Stadtentwicklung, Farzaneh Sadegh, erklärte, die aktuelle Situation sei ein „Krieg um die Korridore“, und betonte, das Ziel des Feindes bestehe nicht nur darin, innerhalb des Irans eine Pattsituation herbeizuführen, sondern auch die Transitwege des Landes zu anderen Nationen zu unterbrechen.
„Heute dreht sich der Hauptwettbewerb zwischen den Nationen um Korridore und Transitrouten. Der Feind versucht, den Iran vom regionalen und internationalen Verkehrsnetz zu isolieren“, sagte sie.
10:45 Uhr
China und Russland stecken hinter Irans Erfolgen?
Nachdem die iranischen Angriffe immer effektiver werden, nicht nur auf Grund der Zerstörungen von Luftabwehrsystemen der USA, erklären Stimmen, dass China und/oder Russland dahinter stecken müssen. Was immerhin sicher angenommen werden kann ist, dass sowohl Russland als auch China aus den Erfahrungen der iranischen Angriffe großen Gewinn für die eigenen Systeme ziehen werden.
🇺🇸🇮🇷 Iran has seemingly cracked the code on beating U.S. missile defenses.
U.S. Officials say their missiles are flying faster and pulling crazy maneuvers, making them tough to stop.
Plus, their aim is getting a lot better.
There’s a big suspicion that China or Russia is… pic.twitter.com/V5dvpSXtzn
— Mario Nawfal (@MarioNawfal) July 18, 2026
Die Bevölkerung der Golfregion feiert die Raketen auf US-Basen
Nicht nur Jordanier feiern jede Rakete, die im eigenen Land aber auf die Militärbasen der USA fallen. Aber dass die Bevölkerung wenig über die Politik einer mittelalterlichen Monarchie bestimmt, sollte Menschen in Europa nicht überraschen.
Jordanians celebrate as Iranian missiles rain down on American positions. pic.twitter.com/6nMF6RKG1X
— DD Geopolitics (@DD_Geopolitics) July 18, 2026
Iran greift US-Versorungsschiff im Indischen Ozean an (Operation Thunderbolt)
Laut der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur IRNA und Militärsprechern feuerte die iranische Marine eine Küste-Schiff-Rakete (Seezielflugkörper) auf ein „feindliches US-Schiff“ ab. Der Angriff fand im Rahmen der 13. Phase der iranischen Militäroperation „Saeqeh“ (oft als „Operation Thunderbolt“ oder „Lightning“ übersetzt) statt. Während iranische Medien explizit von einem amerikanischen Militär- bzw. Versorgungsschiff sprechen, gibt es im betroffenen Zeitraum, wie üblich, „keine unabhängige oder offizielle Bestätigung der US-Regierung“ über einen Treffer oder Schäden an einem US-Logistikschiff.
Der Vorgang zeigt jedoch, dass die USA noch keineswegs die Küstenregion des Irans „freigebombt“ haben.
Israel investiert 50 Millionen US-Dollar zur Beeinflussung der Öffentlichen Meinung in den USA
Das Wall Street Journal berichtet, wie die israelische Regierung versucht, mit Hilfe von Influenzern den eigenen Ruf und die Meinung der Bevölkerung über den Krieg in Gaza, Libanon und den Iran zu ihren Gunsten zu verändern.
12:00 Uhr
Warum der Iran nicht die Provokationen der USA vor dem erneuten Ausbruch des Krieges ignorierte
Crisis Groups Ali Vaez fragte, warum der Iran ein angeblich großzügiges US-Abkommen für die Kontrolle über die Straße von Hormus „opfern“ würde, einschließlich eines südlichen Korridors, der bestenfalls 20 % des Verkehrs bewältigt. Vali Nasr wies die Prämisse zurück und argumentierte, dass Teheran früh zu dem Schluss gekommen sei, Washington habe nie die Absicht gehabt, das MOU einzuhalten, und es nur genutzt, um Luft zu holen, bevor ein weiterer Krieg ausbricht.
Nasr sagte, der Iran habe mit einer weiteren israelisch/US-Runde bis Oktober gerechnet. Stattdessen kam sie viel früher. Er nannte vier Signale, die Teheran davon überzeugten, dass das MOU nie umgesetzt werden würde:
1️⃣ Kein Geld kam an. Keine eingefrorenen iranischen Gelder wurden freigegeben. Nasr sagte, eine Person habe ihm erzählt, dass, wenn der Chefverhandler Qalibaf aus Doha auch nur mit 1 Milliarde Dollar zurückgekehrt wäre, „das Gespräch im Iran ganz anders verlaufen wäre“. Zwei Monate Ölexemtionen ändern wenig an der wirtschaftlichen Lage des Iran.
2️⃣ Libanon zeigte Teheran, dass die USA nicht einhalten würden, was sie unterzeichneten. Nasr sagte, Washington habe im MOU Regelungen zu Libanon zugestimmt und dann fast sofort Bedingungen geschaffen, die es Israel ermöglichten, dort mit Zustimmung der libanesischen Regierung zu operieren, was dem Iran effektiv den Hebel nahm.
3️⃣ Die USA begannen unmittelbar nach der Unterzeichnung mit dem Wiederaufbau für einen Krieg. Militärische Ressourcen strömten in die Region in einem Muster, das Teheran aus der Aufstockung vor Februar kannte. Nasr sagte, die Rhetorik um Diplomatie werde schlicht nicht durch das untermauert, was der Iran militärisch sah.
4️⃣ Washington begann, die Kontrolle des Iran über Hormus „auszuhöhlen“. Nasr betonte zwei getrennte Maßnahmen: Die USA ermutigten Tanker, überhaupt nicht mit dem Iran zu koordinieren, und drängten sie dann in den südlichen Kanal. Der Iran zog die Grenze. Washington reagierte mit einer massiven Eskalation und zielte auf Raketen- und Drohnenbatterien ab, um die Kontrolle über die Straße aus den Händen des Iran zu nehmen.
🔸Vali Nasrs zentraler Punkt: Der Iran sieht das nicht als Wahl zwischen wirtschaftlichen Vorteilen und Hormus. Aus Sicht Teherans gab es keine wirtschaftlichen Vorteile, die man „opfern“ könnte, weil Washington sie nie liefern würde. Und ohne Kontrolle über Hormus glaubt der Iran, dass er keinen Hebel hat, um die USA zu zwingen, irgendein zukünftiges Abkommen umzusetzen. Wie Nasr es ausdrückte, gibt die Kontrolle über die Straße dem Iran ein „Schwert des Damokles über dem Kopf der Weltwirtschaft“, das Teheran als „essentiell“ ansieht, um irgendetwas von Washington zu bekommen. @vali_nasr @CrisisGroup
🎥 Crisis Group’s Ali Vaez asked why Iran would “sacrifice” a supposedly generous U.S. deal over control of the Strait of Hormuz, including a southern corridor handling at best 20% of traffic. Vali Nasr rejected the premise, arguing Tehran concluded early that Washington never… pic.twitter.com/aRqiNGEcRs
— Drop Site (@DropSiteNews) July 18, 2026
Nicht vergessen: Der Iran war das letzte Land auf der Liste der Länder welche die USA zerstören wollten in „7 Länder in 5 Jahren“, nur dass es etwas länger gedauert hat. Ein Kommentator meint, dass die Bevölkerung der USA erst Druck auf die Regierung ausüben wird, den Krieg zu beenden, wenn 1600 US-Soldaten getötet wurden.
Neue Warnungen des Irans: Wenn die USA nicht aufhört, dann …
Teherans neueste Warnung nennt Dubai und Abu Dhabi direkt: bombardiert erneut iranische Brücken, und die Flughäfen und Häfen der Emirate werden getroffen. Die gemeldete Bedrohung geht weiter.
Laut einer angeblichen iranischen Militärquelle läuft ein gestaffelter Plan bis hin zu den Kraftwerken und Entsalzungsanlagen der Region, wobei Kuwait als Stufe eins genannt wird und zwei von Kuwaits acht Entsalzungsanlagen bereits ausgefallen sind. Jede Hauptstadt im Golf hat nun einen Posten in Irans Eskalationsbilanz. Larry Johnsons Antwort darauf, ob das Trump abschreckt, fiel in zwei Teile: nein, es wird ihn nicht stoppen, und ja, Iran wird es durchziehen.
Was das seiner Ansicht nach wirklich beendet, ist Arithmetik statt Drohungen. Opfer, die heimkehren, schleichend steigende Spritpreise und Munitionsbestände, die er auf niedrige Tausende schätzt, nicht Zehntausende, ohne verfügbare Produktionssteigerung, um sie aufzufüllen. Das Detail, das hängen blieb, war ein Rückzug, den niemand angekündigt hat.
Eine 250-Millionen-Dollar-Triton-Überwachungsdrohne, die durch wiederholte Raketenangriffe aus Jordanien vertrieben wurde, sitzt nun in Sizilien, zu weit von Iran entfernt, um die Missionen zu fliegen, für die sie existiert. Larry sieht die jordanischen Basen als Wochen von der Unbenutzbarkeit entfernt, was US-Operationen Richtung Israel verschiebt und Israel erstmals in dieser Runde zu einem Ziel macht. Bei den Bodenoperationen-Gerüchten übermittelte er Professor Marandis Argument, dass allein die Sommerhitze jede Insel-Landung über die Midterms hinausschiebt. Seine Prognose: morgen größer, Montag noch größer…
🚨🇮🇷🇺🇸 Tehran’s newest warning names Dubai and Abu Dhabi directly: bomb Iranian bridges again, and the Emirates‘ airports and ports get hit
The reported threat goes further.
Per a claimed Iranian military source, a phased plan runs all the way to the region’s power plants and… pic.twitter.com/0794SRpXiB
— Mario Nawfal (@MarioNawfal) July 19, 2026
14:00 Uhr
Kriegsminister Hegsetz ist stolz auf Kriegsverbrechen
Der Chabahar-Seeturm zur Überwachung — eine zivile Einrichtung, die der Seesicherheit und Navigation gewidmet ist — wurde am 16. Juni absichtlich von den Vereinigten Staaten angegriffen, als Teil ihrer anhaltenden Aggression, die am 28. Februar begann. Der US-Kriegsminister veröffentlichte stolz Aufnahmen vom Einsturz des Turms.
(Quelle)

USA greifen ziviles Kernkraftwerk an
Die Rolle von Al Jazeera
Al Jazeera verbreitet in der arabischen zutreffend, dass der Iran nicht Araber, sondern US-Präsenz in arabischen Ländern angreift, von denen aus Angriffe gegen den Iran geführt werden, oder von denen Verteidigungshandlungen gegen Vergeltungsangriffe des Iran ausgehen. Dies konterkariert die Versuche der USA den Iran als Aggressor darzustellen und bringt die Herrscher am Golf in Erklärungsnöte. Erstaunlich, dass die von der katarischen Regierung kontrollierte Medienorganisation das verbreitet.
Die Materialverluste der USA steigen, der MIK freut sich.
Aufnahmen scheinen zu zeigen, wie eine iranische Rakete gestern ein U.S. MQ-9 Reaper über dem Süden Irans abschoss Jedes Exemplar ist mehr als 30 Millionen Dollar wert und eines der wichtigsten nachrichtendienstlichen und Überwachungsressourcen Washingtons. Quelle: @TabzLIVE , Tasnim News / Autoren: Mhedi, Ian
Erste Bilder von Irans Vergeltungsangriffen
Iran veröffentlichte Satellitenfotos, die den Umfang der Zerstörung auf der Muwaffaq Salti Air Base (MSAB) in Jordanien nach ihrem Angriff am Freitag zeigen Ein Hangar ist vollständig zerstört, mit sichtbaren Schäden an benachbarten Hangars Dutzende von US-Kampfjets sind auf der MSAB stationiert, die ein zentraler Knotenpunkt für Luftwaffenangriffe gegen Iran war Autor: Ian.
🇮🇷🇺🇸 Iran published satellite photos showing the scale of destruction at Muwaffaq Salti Air Base (MSAB) in Jordan after their attack on Friday
One hanger is completely wrecked, with damage to adjacent hangars clearly visible
Dozens of U.S fighter jets are based at MSAB, which…
— Mario Nawfal (@MarioNawfal) July 19, 2026
Ein ehemaliger Pentagon-Beamter behauptet zerstörtes AWACVS-Flugzeug
🚨 BREAKING: Former Pentagon official drops a massive bombshell!
He confirms Iran successfully destroyed a highly advanced US AWACS aircraft and damaged vital tankers.
He also exposes a potential coverup, noting a direct strike on a troop base should cause mass casualties! https://t.co/mCyDD07MtI pic.twitter.com/ss8j2wuAa8
— Furkan Gözükara (@FurkanGozukara) July 19, 2026
Der totale Krieg droht
Trump stoppte einen Angriff mit 50 israelischen Flugzeugen auf den Iran, bei dem die Piloten bereits in ihren Cockpits saßen, und der Plan liegt immer noch geladen da. Vor drei bis vier Wochen waren etwa 50 israelische Jets für einen massiven Schlag gegen den Iran bereitgestellt, einige Piloten bereits angeschnallt, als Trump es im letzten Moment abbrach.
Der israelische Journalist Amichai Stein berichtete darüber: Der Plan, sagt er, existiert weiterhin, die Ziele stehen noch, und Israel will die Mission zu Ende bringen. Die Aufrüstung um ihn herum deutet in dieselbe Richtung. Mehr als 60 amerikanische Tankflugzeuge sind in Israel gelandet, mit 16 F-16s auf dem Weg. Was bedeutet, dass die Maschinerie für einen viel größeren Luftkrieg auf israelischem Boden zusammengestellt wird.
Seine Auslöse-Logik ist dunkel und einfach. Israel will rein, und es braucht eines von zweien: iranisches Feuer, das auf Israel niedergeht, oder Washington, das fragt. Beides „öffnet das Spiel komplett“, weil Israel ohne Einschränkungen fliegt, Teheran eingeschlossen, und die USA werden den Rest des Wegs mit hineingezogen.
Und der Ausweg? Er sieht keinen. Das MOU war bereits das minimale Abkommen, das existierte, nichts Kleineres ist übrig, um zu unterschreiben, und nach zwei toten amerikanischen Soldaten kann Trump nichts mehr zurücknehmen.
Seine Prognose, vorgetragen aus Jerusalem: totaler Krieg. @AmichaiStein1 (Quelle)
🇮🇱🇮🇷 Trump stopped a 50 plane Israeli strike on Iran with pilots already in their cockpits, and the plan is still sitting there loaded
Three to four weeks ago, roughly 50 Israeli jets were set for a massive strike on Iran, some pilots already strapped in, when Trump called it… pic.twitter.com/tknvtNDmnJ
— Mario Nawfal (@MarioNawfal) July 18, 2026
17:00 Uhr
Die Antwort auf die Frage, warum der Iran noch nicht Israel angegriffen hat
They must be worried. The Iranians have opened up an air corridor through Jordan from the looks of it. We should expect the sort of counter-base attacks we saw in Jordan. Perhaps Ben Gurion.
What is becoming clear is that the Iranian target set is expanding horizontally and… https://t.co/gxKqqqRgdZ pic.twitter.com/BtfJzRi8Yc
— Policy Tensor (@policytensor) July 19, 2026
Israel: „Die Iraner haben offenbar einen Luftkorridor durch Jordanien geöffnet. Wir sollten mit ähnlichen Gegenangriffen auf Basen rechnen, wie wir sie in Jordanien gesehen haben. Vielleicht Ben Gurion.
Was klar wird, ist, dass sich das iranische Zielset an horizontaler und vertikaler Front ausdehnt. Oman, Yanbu, Jordanien sind horizontale Eskalationen. Die Angriffe auf Meerwasserentsalzungsanlagen in Kuwait sind eine wertgegenwertige vertikale Eskalation. Heute Abend haben sie Angriffe auf die Luft- und Seehäfen von Dubai angekündigt.
Ich denke, sie werden den Khorramshahr aus mehreren Gründen einsetzen. Es sind schwerere Raketen mit größerer Nutzlast (1800 kg gegenüber 350 kg beim Kheibar Shekan). Sie haben eine viel größere Reichweite (2000 km gegenüber 1450 km), was es ermöglicht, sie von vielen mehr Startplätzen tiefer im Iran aus abzufeuern. Schließlich sind sie hochpräzise mit einer CEP von <= 30 m. Wichtig ist, dass sie auch 80 Submunitionen tragen können.“
Morgen früh werden wir wissen, ob es tatsächlich schon so weit war, oder ob zunächst noch „der Weg freigeräumt wird„.
Schadensbilder von Irans Vergeltungsangriffen
Langsam tauchen Bilder der Schäden im Internet auf, welche Irans Angriffe verursachten. Sie scheinen eher chirugisch, gemessen an der riesigen Größe der US-Basen. Es sieht so aus, als ob bisher auf die teuersten Stellen gezielt wurden, und noch viel zu Zerstörung übrig bleibt. Da die Drohnen des Irans billig und einfach zu produzieren sind, könnte das noch eine ganze Zeit andauern. Hier ein Bild von einem der mehreren Angriffe auf Jordaniens US-Basis.

🇯🇴 Jordania: la base aérea del Príncipe Hassan. Las imágenes satelitales muestran daños en un hangar que alberga helicópteros estadounidenses y la destrucción de un sistema de detección de drones.
La Guardia Islámica anunció la destrucción de varios aviones cisterna y cazas. pic.twitter.com/LHReDXxQyj
— Líneas Rojas (@LineasRojasX) July 17, 2026
In Kuwait wurde ein Drohnenkontrollzentrum zerstört, und in Bahrain ein Wasserdrohnen-zumindest beschädigt.

Wer ist wohl der „unbekannte Akteur“ von dem zunehmend die Rede ist?
…Mehrere irakische Quellen berichteten, dass ein unbekannter Akteur am 15. Juli mindestens acht Drohnen auf das US-Konsulat in Erbil und einen US-Stützpunkt am internationalen Flughafen von Erbil abgefeuert habe. [68] Die irakische Luftabwehr hat die Drohnen abgefangen.[69] Kazem al Fartousi, Sprecher der „Kataib Sayyid al Shuhada“, erklärte am 16. Juli gegenüber irakischen Medien, dass weder die Gruppe noch irgendeine andere Miliz Operationen „in Richtung Erbil“ durchgeführt habe. Der Sprecher fügte hinzu, dass die Angriffe auf US-Stützpunkte und -Interessen im Irak Teil der anhaltenden Konfrontation zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten seien. [70]… (Quelle)
Erzeugen die USA Erdbeben im Iran als Waffe?
Im Internet kursieren Gerüchte über scheinbar durch die USA verursachten Erdbeben. Bleiben Sie kritisch. Das sind, auch wenn sie von bekannten Medien verbreitet werden, keine gesicherten Tatsachen. Erdbeben für den Iran sind quasi Alltag. Wenn auch nicht in der anscheinend betroffenen Ölförderregion. An deren Grenze der Iran dann eine US-Drohne abschoss.
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Westasien in Flammen – Der Ticker am 18. Juli (22:00 Uhr)
US-Opferzahlen im Angriffskrieg gegen den Iran – Verifikation
Der Krieg gegen den Iran und den Libanon eskaliert weiter UPDATE 20:15 Uhr
Woanders heißt es, die Türkei wende sich zunehmend gegen Isr – verständlich, wenn man oft liest, das Land wurde mittlerweile die Nummer 8 auf gewisser Liste („7 Länder in 5 Jahren“). Wird die Türkei entschlossener vorgehen, durch syrische Stellvertreter zum Beispiel? Könnten dem Beispiel folgend noch Golfstaaten vom USrael abfallen?
Solange Spannungen mit tatsächlichem Waffeneinsatz bestehen, werden Reeder und Versicherungen sich hüten, ihre teuren Riesenbabies in den Persischen Golf zu schicken – dh es fallen weiterhin 20% des Öls aus.
Damit fällt in China das Wachstum auf 1%, in den USA auf knapp über Null und in Europa wirds wegen der güldnen Unterstützung des Pipelinesprengers negativ.
Bis Ende 2028 müsste der Krieg längst entschieden sein und USrael (hoffentlich) aus der Golfregion abgezogen? Ohne dass ich selbst den Artikel von Larry Johnson suche – hat er geschätzt, wie lange es dauern kann, 9 US-Stützpunkte zu zerstören?