
12 Mythen über die Gesundheit
Viele Erzählungen über die Gesundheit halten sich hartnäckig, obwohl sie schon lange widerlegt sind. Hier sind 12 gängige Mythen, die man aus dem kollektiven Bewusstsein streichen sollte.
Traditionelle Gesundheitsregeln +bestimmen, wie wir essen, Sport treiben oder mit Krankheiten umgehen. Einige davon halten jedoch keiner wissenschaftlichen Überprüfung stand – sie sind veraltet, missverstanden oder können sogar schaden.
Der Artikel basiert auf einem Beitrag der The Epoch Times und wurde durch weitere Quellen ergänzt.
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Fieber ist schlecht und sollte gesenkt werden
Fieber ist eine natürliche und wichtige Immunreaktion des Körpers auf Infektionen. Die erhöhte Temperatur hilft, Bakterien und Viren effektiver zu bekämpfen. Das Senken eines leichten bis moderaten Fiebers kann die Genesung verzögern. Studien zeigen, dass Patienten mit höherem Fieber bessere Überlebenschancen und kürzere Krankenhausaufenthalte hatten. Für die meisten Erwachsenen und Kinder ist ein leichtes Fieber kein Grund zur Sorge – es sollte nur bei starken Beschwerden oder sehr hohem Fieber (ab ca. 39,5 °C / 103 °F) oder bei Säuglingen unter 3 Monaten medizinisch behandelt werden.
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Antazida beheben Sodbrennen dauerhaft
Sodbrennen entsteht meist nicht durch zu viel Magensäure, sondern durch eine vorübergehende Entspannung des unteren Ösophagussphinkters, wodurch Säure in die Speiseröhre gelangt. Viele Betroffene haben sogar zu wenig Magensäure. Antazida können kurzfristig Linderung verschaffen, bei Überdosierung aber zu niedrigem Magensäurespiegel führen und die Nährstoffaufnahme sowie das Infektionsrisiko verschlechtern. Nur häufiges Sodbrennen sollte ärztlich abgeklärt werden.
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Bei Erkältung keine Milch trinken
Milch erhöht nicht die Schleimproduktion. Studien zeigten keinen Zusammenhang mit vermehrtem Schleim. Der Eindruck von dickerem Schleim entsteht durch die Mischung von Milchfett mit Speichelproteinen (Muzinen). Milch ist bei Erkältung also unbedenklich.
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Tägliches Aspirin verhindert Herzinfarkte bei Gesunden
Die Leitlinien von 2019 und die Empfehlungen von US-Behörden raten gesunden Erwachsenen ohne bestehende Herz-Kreislauf-Erkrankung oder sehr hohes Risiko von der täglichen Einnahme niedrig dosierten Aspirins ab. Das Blutungsrisiko (Magen, Gehirn) überwiegt oft den Nutzen. Nur bei bereits bestehender Erkrankung oder sehr hohem Risiko kann es sinnvoll sein – immer nach ärztlicher Abklärung. Eine Umfrage zeigte, dass viele Menschen das noch glauben.
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Sit-ups sorgen für einen flachen Bauch
Sit-ups stärken die Bauchmuskeln, führen aber nicht zu lokalem Fettabbau („Spot Reduction“ ist ein Mythos). Fettabbau erfolgt ganzkörperlich durch Kaloriendefizit via Ernährung und allgemeines Training. Ein flacher Bauch entsteht durch ganzheitliche Maßnahmen, nicht durch isolierte Übungen. Zu ganzheitlichen Maßnahmen gehören allerdings auch Kräftigungsübungen.
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Nur intensives Training bringt echte Gesundheitsvorteile
Moderate Aktivitäten wie zügiges Gehen verbessern ebenfalls Herz-Kreislauf-Gesundheit, Gewichtsmanagement und reduzieren Medikamentenbedarf. Intensives Training verbrennt mehr Kalorien, aber für viele Menschen (z. B. bei Gelenkproblemen) ist moderates Training nachhaltiger und zugänglicher. Beides hat seinen Platz.
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Glutenfrei essen ist generell gesünder
Für Menschen ohne Glutensensitivität bringt eine glutenfreie Ernährung keine gesundheitlichen Vorteile. Glutenfreie Produkte sind oft stärker verarbeitet, kalorien- und fetthaltiger sowie ballaststoffärmer. Studien zeigen ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und sogar höhere Sterblichkeit bei unnötig glutenfreier Ernährung.
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Dunkle Schokolade ist immer gut für dich
Dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil (mind. 70 %) enthält gesunde Flavonoide und Theobromin, die entzündungshemmend wirken können. Viele kommerzielle Sorten sind jedoch mit viel Zucker und Fett versetzt. Je bitterer und kakao-reicher, desto besser – in Maßen genossen.
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Laufen schadet den Gelenken
Laufen erhöht nicht das Risiko für Arthrose. Es stärkt Muskeln und Gelenke, verbessert die Fitness und kann sogar Knorpel durch Kompression unterstützen. Hauptursachen für Gelenkprobleme sind eher Übergewicht, Verletzungen, Genetik und Bewegungsmangel oder auch Überbelastung. Bei richtiger Technik und gutem Schuhwerk überwiegen die Vorteile von Laufen der Anstrengung für die Gelenke deutlich.
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Nach einer Gehirnerschütterung muss man wach bleiben
Früher fürchtete man, dass Schlaf bei Hirnblutungen gefährlich sein könnte. Bei leichten Gehirnerschütterungen (nach ärztlicher Abklärung und ohne Warnzeichen wie Erbrechen, Bewusstseinsstörungen oder Pupillenungleichheit) ist Schlaf jedoch wichtig für die Heilung des Gehirns. CDC und aktuelle Leitlinien empfehlen: Schlafen lassen, wenn die Person stabil ist – Ruhe unterstützt die Erholung. Nur bei schweren Verletzungen oder Verschlechterung ist ständige Überwachung nötig.
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Schwellungen nach Verletzungen sollten aktiv behandelt werden
Schwellungen sind Teil des natürlichen Heilungsprozesses: Sie transportieren Immunzellen, Nährstoffe und reparierende Substanzen zur Verletzungsstelle. Übermäßiges Kühlen oder Entzündungshemmer in den ersten 24–48 Stunden können die Heilung stören. Moderne Ansätze (z. B. PEACE & LOVE-Protokoll) empfehlen sanfte Kompression, Hochlagerung und frühe, schmerzfreie Bewegung statt aggressiver Anti-Entzündungsmaßnahmen.
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Die meisten chronischen Krankheiten sind unheilbar
Viele chronische Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes im Frühstadium, Bluthochdruck oder beginnende Herz-Kreislauf-Probleme können durch konsequente Lebensstiländerungen (vollwertige Ernährung, Bewegung, Stressmanagement, guter Schlaf und soziale Unterstützung) deutlich verbessert oder sogar rückgängig gemacht werden. Der Glaube an Unheilbarkeit nimmt Betroffenen Hoffnung und Motivation. Viele Ärzte und Medizinier betonen die reversible Komponente vieler „Zivilisationskrankheiten“.
Fazit: Viele dieser Mythen halten sich hartnäckig, weil sie plausibel klingen oder seit Generationen weitergegeben werden. Die Wissenschaft zeigt jedoch oft ein anderes Bild. Bei gesundheitlichen Fragen immer individuelle Beratung bei Ärztinnen und Ärzten einholen – was für den einen passt, muss nicht für alle gelten.
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Jeder sechste Niederländer bereut die Corona-Impfung
Dass Kuhmilch – nach den Vorgaben der TCM – tatsächlich „Schleim“ erzeugt, sollten China-Freunde aber eigentlich wissen… „Schleim“ wird hier nicht so verstanden, wie in der westlichen Medizin. Man muss sich halt informieren… für Industriemilch mit langem „Shelf life“ gilt es noch viel mehr. Sie belastet stark die Verdauung, was man bei Erkältungen oder Husten nicht brauchen kann.
auf schokolade sollte man verzichten, zuviel cadmium, besonders in der bitterschokolade, bei der anderen sorte ist zu viel zucker drinnen, schadet einfach
Vor zig Jahren soll nach einer Tagung ein Teilnehmer einmal gesagt haben: Ich stelle fest, nur Wasser soll – in Maßen getrunken – gesund sein. (das mit dem Wasser stimmt heute auch schon nicht mehr).
Der beste Satz im Artikel ist meiner Meinung nach: „…was für den einen passt, muss nicht für alle gelten.“
Den Kommentar von Frank59
7. Juli 2026 um 0:07 Uhr
finde ich auch sehr treffend.
„Viele dieser Mythen halten sich hartnäckig, weil sie plausibel klingen oder seit Generationen weitergegeben werden…..“
Nun, der größte Mythos Hr. Oysmüller ist der Mythos um alles Leben selbst, denn wer sich schon einmal in einem umsichtigen, breit angelegten Recherchefeld kundig gemacht hat und versucht hat, sogenannte Isolierungsstudien über all diese kleinen und größeren Bausteine des Lebens zu finden und zu studieren/lesen(ich mache das seit über 40 Jahren und habe bereits zwei große Schränke voll mit gelesenen und ausgedruckten sogenannten „Isolierungsstudien“, bei denen nie eine wissenschaftlich verifizierbare Isolation stattgefunden hat), wird dahinterkommen, dass absolut nichts davon jemals isoliert wurde – DNA, RNA und deren verschiedene Subtypen, Peptide, Enzyme, Proteine, Nukleotide, Gene fiktive Erreger jeglicher Art und Weise, etc. – all das wird ständig in einem sogenannten betrügerischen Kulturexperiment in vitro = außerhalb eines lebenden Körpers in einer künstlichen Umgebung und in silico = in oder auf einem Computer, durchgeführt oder erzeugt durch die Verwendung von Computersoftware oder Simulation, heute automatisch, vor Jahrzehnten noch manuell mit den immer wieder kehrenden lächerlichen Buchstabengruppen, und jeder logisch denkende Mensch wird zugeben müssen, dass niemand, weder Mensch, noch Tier, noch Umwelt aus Buchstabengruppen besteht – dieses frei erfundene Lügenkonstrukt, so leid mir das auch tut, geht bis ins 15. Jahrhundert zurück, als der arabische Einfluss in Spanien die Alchemie nach Mitteleuropa brachte und absolut nichts hat etwas mit der Realität zu tun – ich hatte zweimal die Ehre, bei einem Leichenfund dabei sein zu dürfen und wurde in meinem Glauben an sogenannte Bakterien, die einwirken leider eines Besseren belehrt, denn was tatsächlich bei einem Toten Veränderungen hervorruft, sind nicht sogenannte Bakterien, sondern die Zeit, die Temperatur und vor allem im Außenbereich Fliegen, Würmer und Käfer, die mit freiem Auge sichtbar sind. Es kann auch niemand die Prozesse, die eventuell bei Krankheiten und auch allgemein eine Rolle spielen in einem lebenden Organismus nachweisen, das wird immer ein Geheimnis bleiben, was gemacht werden kann, sind Momentaufnahmen mit CTs, MRT, Sonden-Untersuchungen, Ultraschall, Röntgen, aber wie der Prozess abgelaufen ist bis zu dieser Momentaufnahme kann niemand beweisen – das Gleiche in der Histologie, hier wird z. Bsp. ein winziges Stück lebendes Gewebe entnommen, erst einmal eingefroren oder in Formaldehyd eingelagert, wenn es zur Weiterverarbeitung kommt, werden chemische Färbemittel genommen und das Gewebe damit natürlich verändert um das „Ergebnis“ dahingehend zu interpretieren, was gerade gängig und von der Mehrheit für glaubwürdig gehalten wird – genauso in der Pathologie zur Feststellung der Todesursache, denn es gibt IMMER mehrere Möglichkeiten und es stellt nicht ein einziger Pathologe die Todesursache fest, sondern es werden noch zwei bis drei hinzugezogen, um die gängige Meinung festzulegen. Dabei kommt es immer wieder einmal zu Fehlern(ist auch logisch), die natürlich weitgehende Konsequenzen haben können – und totes Gewebe verändert sich bereits beim Absterben und verändert sich ein zweites Mal bei der Einfärbung. Nichts ist so, wie es der Menschheit in Filmen suggeriert wird und dann von den Menschen für glaubwürdig gehalten wird. Warum glauben Sie, kommt es immer wieder zu einem massiven Anstieg der iatrogenen Schädigungen und Todesfällen – weil der Patient durch nicht bewiesene Annahmen, Hypothesen und Theorien mit Medikamenten und allerlei anderen Maßnahmen behandelt wird, die vielleicht kurzfristig den Anschein haben, hilfreich zu sein, aber letztendlich mehr schaden als helfen. Und nur am Rande: Fieber ist keine sogenannte „Immunreaktion“, sondern das sichtbare Zeichen, dass der Organismus gegen toxische Einwirkungen kämpft und der Entgiftungsprozess funktioniert – natürlich sollte niemand hohe Temperaturen auf die leichte Schulter nehmen, denn anhaltende erhöhte Temperatur kann auf schwerwiegende Entzündungen der einzelnen Organe hinweisen, vor allem bei Babys, Kindern, älteren Menschen und Menschen, die bereits eine wesentliche Erkrankung durchgemacht haben oder eine zurückliegende OP hatten, Menschen mit bestehenden Allergien oder allgemein geschwächter Kondition, etc.. Mein eigenes Erlebnis dazu liegt mittlerweile ca 35 Jahre zurück – eine Lungenentzündung mit 3 Tagen 40 Grad, Antibiotika vertrage ich nicht(außerdem sollte man mit Antibiotika eine extrem vorsichtige Handhabung gewährleisten, da es sehr schnell zu einer Resistenz kommen kann), und so musste ich diese Zeit halb sitzend im Bett verbringen, da ich wenig Luft bekam – mit warmen Tee, Orangen, Zitronensaft, leichter Kost, wie Suppe oder Zwieback und eine endlose Ruhe – alles war nach über einer Woche gut überstanden und ein Röntgen zeigte keinerlei Rückstände der Entzündung. Und die von Ihnen genannten Mucine, Immunzellen etc. sind auch eine freie Erfindung, die mit diesen lächerlichen Buchstabengruppen in einem betrügerischen Experiment in vitro und in silico bereits 1999 visualisiert wurden – nicht real und wissenschaftlich gesehen nicht verifizierbar.
https://www.academia.edu/44310370/Complete_sequence_of_the_human_mucin_MUC4_a_putative_cell_membrane_associated_mucin
https://www.academia.edu/10024193/Simplified_Fluorescent_Multiplex_PCR_Method_for_Evaluation_of_the_T_Cell_Receptor_V_Chain_Repertoire
https://www.frontiersin.org/journals/microbiology/articles/10.3389/fmicb.2019.00672/full#F2
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4373651/#S2
Und wenn man hier die 38 Seiten genauestens durchliest, dann sollte wirklich für jeden kar sein, dass es keine Realität von all dem erfundenen Nonsens gib!
https://escholarship.org/content/qt1vk192qx/qt1vk192qx.pdf?t=rrtcdg
Das einzige, was wirklich eindeutig identifizierbar ist und durch die Pathologie bei einem „frischen“ Leichnam verifizierbar ist, sind Knochen, Organe, Muskeln, Adern, Venen, Zähne, falls noch vorhanden – alles funktionsunfähig, auch das Gehirn, deshalb ist es auch ziemlich anmaßend, wenn Wissenschaftler behaupten, zu wissen, wie die Prozesse im lebenden Gehirn ablaufen, denn auch Scans sind nur Momentaufnahmen.
Und da jeder Mensch etwas Besonderes ist, wird auch jeder Mensch anders auf Medikamente und äußere Einflüsse reagieren – das Schlimmste ist, immer etwas für die Allgemeinbevölkerungen vorzugeben, denn das ist ebenfalls nicht verifizierbar. Aber grundsätzlich haben Sie mit diesem Artikel natürlich recht.
Bei Sodbrennen oder Reflux einmal ausprobieren, auf der linken Seite zu schlafen!
„…was für den einen passt, muss nicht für alle gelten.“
Diesen Satz vermisse ich oft bei den Gesundheitsthemen und vor allem bei den Kommentaren dazu.
„Bei gesundheitlichen Fragen immer individuelle Beratung bei Ärztinnen und Ärzten einholen.“ – klingt seit C-Ärzten für mich leider nicht so vertrauenserweckend.