Nur ein Land der Welt hat mehr Flüchtlinge als Deutschland

19. Juni 2026von 2,4 Minuten Lesezeit

Deutschland ist das Flüchtlingsheim der Welt. Es belegt allerdings im neuesten Bericht nur Rang zwei, weil viele Flüchtlinge bereits einen unbefristeten Aufenthaltstitel erhalten haben oder sogar eingebürgert worden sind. Aktuell leben 2,7 Millionen Flüchtlinge im Land.

Deutschland nimmt die zweithöchste Anzahl an Flüchtlingen weltweit auf. Das meldet die neueste jährliche Statistik der UN-Flüchtlingshilfsorganisation (UNHCR), die selbst oft in der Kritik steht. Aktuell erfasst die UNO insgesamt 35,6 Millionen internationale Flüchtlinge weltweit, wobei davon mehr als 12 Millionen in nur sechs Aufnahmeländern registriert sind. Für den Berichtszeitraum 2025 unterteilt der UN-Bericht diese Gruppe in 27 Millionen Personen mit Schutz nach der Genfer Konvention, 7,2 Millionen mit alternativen internationalen Schutzregelungen und 1,5 Millionen, die unter flüchtlingsähnlichen Bedingungen leben.

Kolumbien liegt weltweit an erster Stelle mit 2,8 Millionen Flüchtlingen – fast alle stammen aus dem Nachbarland Venezuela. Deutschland folgt unmittelbar als zweitgrößter Aufnahmestaat und beherbergt 2,7 Millionen Flüchtlinge. Im Gegensatz zu Kolumbien stammt davon niemand aus einem Nachbarland.

Dass Deutschland nicht auf Platz 1 liegt, liegt an der Erfassung des UNHCR. Naturgemäß gelten Personen, die einen unbefristeten Aufenthaltstitel erhalten, nicht mehr als Flüchtlinge. Auch eine Einbürgerung lässt den Flüchtlingsstatus verlieren.

Laut den Daten der Behörde sind die größten Flüchtlingsgruppen in Deutschland aktuell Ukrainer mit 1,2 Millionen (minus drei Prozent gegenüber dem Vorjahr), gefolgt von 668.600 Syrern (minus acht Prozent gegenüber 2024) und 288.300 Afghanen (plus drei Prozent). Das Minus bei Syrien dürfte allerdings irreführend sein. So wurden im Jahr 2026 bisher 4.800 syrische Asylanträge gestellt – die Zahl der Syrer in Deutschland steigt also weiter an. Das Minus liegt zudem nicht an Abschiebungen, sondern an Einbürgerungen. Viele Syrer, die 2015/2016 als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind, erfüllen inzwischen die Voraussetzungen für die Einbürgerung. Allein im Jahr 2025 wurden 65.600 Syrer eingebürgert (die größte Gruppe aller Einbürgerungen, auch wenn es 21 % weniger waren als 2024). Seit 2016 haben rund 244.000 Syrer die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten.

Auf Platz drei der Liste folgt die Türkei mit 2,4 Millionen Flüchtlingen im Land. Auch hier kommt die überwiegende Mehrheit allerdings aus einem Nachbarland: Syrien. Im Gegensatz zu Deutschland kehren viele Syrer in der Türkei in ihre Heimat zurück, was 2025 zu einem Rückgang von 19 Prozent führte.

Es folgen Uganda mit 1,9 Millionen, Iran mit 1,7 Millionen (fast ausschließlich Afghanen), Tschad mit 1,5 Millionen und Pakistan mit 1,3 Millionen.

Bis Ende 2025 hat der Jahresbericht ermittelt, dass weltweit 117,8 Millionen Menschen durch Konflikte oder Verfolgung vertrieben waren. Das entspricht einem Rückgang von vier Prozent bzw. etwa 5,4 Millionen Menschen im Vergleich zum Vorjahr.

Bild „#guertelstr – Refugees resist on roof @ Berlin“ by Libertinus is licensed under CC BY-SA 2.0.

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14 Kommentare

  1. Pusteblume 20. Juni 2026 um 5:15 Uhr - Antworten

    „… Die kommunalen Leistungsträger befürchten, die Eingliederungshilfe werde zunehmend zum Ausfallbürgen der Pflegeversicherung, der Krankenversicherung, des Bildungssystems und auch der Existenzsicherungssysteme. Finanzielle Verschiebungen zulasten der Eingliederungshilfe und damit der Kommunen gefährden zunehmend die Handlungsfähigkeit des Systems. „Es kann nicht sein, dass Menschen Beiträge in ein System einzahlen, aber von dessen Leistungen abgeschnitten werden“, betont Ulrike Lubek, Direktorin des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) bezugnehmend insbesondere auf die Regelung des § 43a SGB XI zu Pflegeleistungen in vollstationären Einrichtungen der Behindertenhilfe …“

    Aha, die Politiker vergreifen sich an den finanziellen und materiellen Leistungen, die behinderten Menschen von Rechts! wegen zustehen und verschieben diese finanziellen und materiellen Leistungen hin zu unseren messerstechenden und lügenden notorisch faulen „Gästen“.

    Ich finde es mutig, dass der LVR und der LWL den Dauer-Verschiebebahnhof, der da am Laufen gehalten wird, öffentlich kritisiert und dringend um Abhilfe öffentlich ersucht.

    Im Umkehrschluss ist die Schlussfolgerung, die aus den Aussagen des LVR und LWL zu entnehmen ist, dass die Behörden kein Geld weiter übrig hatten, um die Masseninvadierung von Nicht-Flüchtlingen, die sich den Flüchtling-Status mehrheitlich erlogen hatten, behördlicherseits zu wuppen und haben nun, auf Weisung aus der Politik, die Behinderten um ihre staatlich ihnen zustehenden Leistungen gebracht; kurz: auf Weisung der Politdarsteller der Parlamente und anderer Quatschbuden BEKLAUT!!!

    In Berlin war und ist das zum Beispeil dergestalt, dass Mitarbeiter im Amt, die in der Eingliederungshilfe auf Bezirksebene gearbeitet haben, auf Weisung der Politschranzen und Politdarsteller aus der Eingliederungshilfe (zum Beispiel aus dem Bereich Antragsbearbeitung der Anträge Hilfe zur Pflege) abgezogen worden waren und der Migrationsbehörde in Berlin zugeteilt worden waren, als neue Mitarbeiter.

    Man hat sich offensichtlich in NRW ebenfalls an Behinderten auf behördlichen Ebenen kleptokratisch vergangen und Behinderte (zugunsten der messernden und notorisch sich in den „Flüchtlingsstatus“ gelogen habenden und aktuell weiterhin lügenden Hergekommenen und noch Herkommenden) auf Weisung der Politdarsteller bestohlen und ihnen ihre vergleichsweise wenigen Rechte, die sie haben, weggenommen. Damit wird sich der Nazizeit und den Gepflogenheiten dort, Behinderte um ihre Rechte gebraht habend, was in der Nazizeit zumeist mit dem unnatürlich herbeigeführt wordenen Tod der Behinderten führte, erheblich genähert.

    Die Politdarsteller, die hierfür verantwortlich waren und verantwortlich sind, müssen mit Namen und ihrer Polit-Funktion öffentlich benannt werden und müssen für den Schaden, den sie durch ihre Hergekommenen-Freundlichkeit bei den Behinderten angerichtet haben, selber, aus eigener Tasche finanziell und materiell aufkommen.

    Zitat:
    „… Die kommunalen Leistungsträger befürchten, die Eingliederungshilfe werde zunehmend zum Ausfallbürgen der Pflegeversicherung, der Krankenversicherung, des Bildungssystems und auch der Existenzsicherungssysteme. Finanzielle Verschiebungen zulasten der Eingliederungshilfe und damit der Kommunen gefährden zunehmend die Handlungsfähigkeit des Systems. „Es kann nicht sein, dass Menschen Beiträge in ein System einzahlen, aber von dessen Leistungen abgeschnitten werden“, betont Ulrike Lubek, Direktorin des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) bezugnehmend insbesondere auf die Regelung des § 43a SGB XI zu Pflegeleistungen in vollstationären Einrichtungen der Behindertenhilfe …“

    Siehe weiter: https://kobinet-nachrichten.org/2026/06/19/debatte-zur-eingliederungshilfe-versachlichen/

    Die Dunkelbraunen „Grün“linge, die immer so behindertenfreundlich tun! Die waren das doch, samt der notorisch naiven braun-„grün“ politisch eingefärbten Mitglieder der Zivilgesellschaft, die sich zuvorderst an den Behinderten, an den Behinderten, die sich ob ihrer schweren Behinderung selber nicht wehren konnten und nicht wehren können, da sie behördlicherseits auf Weisung der Politdarsteller beklaut werden und beklaut wurden, erheblich vergangen haben.

    • Varus 20. Juni 2026 um 5:29 Uhr - Antworten

      verschieben diese finanziellen und materiellen Leistungen hin zu unseren messerstechenden und lügenden notorisch faulen „Gästen“.

      Mich nervt zunehmend, wenn ich Ukro-Dialekt höre und das ist sehr oft – laut Statistiken arbeiten nur 25-30%. Vielleicht weniger mit Messern operieren, dafür wird mal ein Internat in Starobielsk bombardiert, mal ein historisches Panorama-Gemälde in Sewastopol, mal Moskau – und sich hier bequem machen?

      • 1150 20. Juni 2026 um 5:51 Uhr

        der parasitierende, mit sonderstatus versehene ukrainer wurde hier doch garnicht angesprochen,

      • Pusteblume 20. Juni 2026 um 6:10 Uhr

        @ Varus:
        „… lügenden notorisch faulen „Gästen“. …“
        Mit dem Wort „Gäste“ meine ich sämtliche Hergekommenen.

        Am 21. Mai 2026 bin ich in den Nachmittagsstunden von Chemnitz Hauptbahnhof nach Freiberg (Sachsen) Hauptbahnhof mit dem RE gefahren, der in Hof (Saale) Hauptbahnhof regelmäßig einsetzt.

        In dem Abteil, in dem ich saß, saß in meinem Sitz-Abteil eine sehr gut gekleidete Ukrainerin. Diese sagte mir unverblümt, sie reise auf Urlaub!!!! in die Ukraine!!!!, verzog nur an einer Stelle in ihrem unaufhörlichen angeberischen Redefluss ihr Gesicht, als sie von dem Grenzübergang (sie meinte wohl [ich habe lieber nicht nachgefragt, weil ich Aussagen hören wollte, die diese Schmarotzerin mir auch lieferte, indem sie nonchalant sich weiter verplapperte] den Grenzübergang Görlitz / Zgorzelec, der in nächster Nähe zu der Bahnstrecke Hof – Dresden Hauptbahnhof liegt) sprach, den sie zu passieren haben werde.

        Wenn ich diese Frau das nächste Mal (es gibt meistens ein zweites Mal) im Zug treffe und diese ältere Frau erneut so aufschneidet, werde ich ihr von meiner Seite aus verbales Kontra bieten.

    • Pusteblume 20. Juni 2026 um 6:02 Uhr - Antworten

      @ Varus und @ 1150
      Doch, ich habe den parasitären Ukro ebenfalls mit denjenigen gemeint, die es sich auf Kosten! von Behinderten! in der BRD auskömmlich bequem machen. Aber dies wiederum ist nur möglich, weil die Politdarsteller die entsprechenden Gesetze erschaffen und in unrechtlichen gesellschaftlichen Umlauf gebracht haben.

      In Berlin haben sich die Abgeordneten vom Abgeordnetenhaus (Landtag) von Berlin erdreistet, im Bereich der Wohnungsvergabe (egal, ob sozialer und privater Wohnungsvergabe-Markt) ein Gesetz eingebracht und in Umlauf gebracht zu haben, mit dem Wohnungssuchende Ukros – ja Ukros! – und sämtliche Hergezogenen, die aus dem Ausland nach Berlin gezogen sind, bevorzugt vor den Biodeutschen eine Wohnung zu erhalten haben.

      Dieses Schmarotzer-Gesetz wurde in Berlin unter Rot-Rot-Grün verabschiedet.

      • 1150 20. Juni 2026 um 6:57 Uhr

        pusteblume,
        ich lebe in einem touristisch geprägten teil im südlichen österreichs.
        früher kamen gäste für einige zeit im sommer, gaben geld aus und reisten wieder ab.
        dann kamen sie im winter wieder, gaben geld aus und reisten wieder ab.
        das funktionierte viele jahrzehnte für beide seiten sehr gut.
        ab den 90ern kamen gäste, kosteten plötzlich geld und reisten nie mehr ab
        und das funktioniert für eine seite seit jahrzehnten eben nicht mehr
        einige wenige, politisch gut vernetzte, abgetakelte quartiergeber verdienten aber dafür plötzlich,
        der seriöse anbieter, der sich um seine gäste bemüht immer weniger, da das zahlende klientel
        sich verändert oder einfach wegbleibt

      • 1150 20. Juni 2026 um 7:13 Uhr

        @,
        ach, wie freute sich meine slowenische verwandschaft einst, als slowenien sich von jugoslawien löste
        da slowenien und kroatien den hauptteil des einkommens des staates erwirtschaftete und den parasitären rest mitschleppte,
        übrigens wie auch in italien, da der norden europäisch afrika, beginnend ab rom, alimentierte.
        doch als slowenien zur eu drängte, erklärte ich ihnen die metapher vom regen und der traufe
        und seit der euroeinführung freuen sie sich nicht mehr, ebensowenig die kroaten.
        das einzige, worum ich sie beneide, ist die leichte sorglosigkeit,
        mit der man sich ebendort auf den strassen bewegen kann ……

      • Pusteblume 20. Juni 2026 um 20:03 Uhr

        @ Varus und @1150:
        Ich verstehe die Behinderten bei der kobinet-Redaktion nicht: Den Behinderten wird das ihnen gesetzlich zustehende!!! Geld für das Meistern der behinderungsbedingten Nachteile durch die Politdarsteller geklaut und den Asylies zugeschustert. Und noch immer hält sich beständig bei den Kobinetlern die Mär‘ vom armen Flüchtling, der in jedem Fall zu unterstützen sei.
        Siehe https://kobinet-nachrichten.org/2026/06/20/fluechtlingspolitik-fair-umsetzen/

      • Pusteblume 20. Juni 2026 um 20:05 Uhr

        @ 1150, 20. Juni 2026 um 6:57 Uhr

        „pusteblume,
        ich lebe in einem touristisch geprägten teil im südlichen österreichs.
        früher kamen gäste für einige zeit im sommer, gaben geld aus und reisten wieder ab.
        dann kamen sie im winter wieder, gaben geld aus und reisten wieder ab.
        das funktionierte viele jahrzehnte für beide seiten sehr gut.
        ab den 90ern kamen gäste, kosteten plötzlich geld und reisten nie mehr ab
        und das funktioniert für eine seite seit jahrzehnten eben nicht mehr …“
        Das, was Sie schreiben, meine ich damit: dass keine Flüchtlinge mehr einreisen, sondern Schmar.tzer und Lügner.

  2. Toilettentieftaucher 19. Juni 2026 um 19:31 Uhr - Antworten

    warum nennen wir es überhaupt noch deutschland, wenn wir nur noch in den zombie-alterskohorten die mehrheit stellen? in städten sind schulen mit 0-2 deutschen pro klasse bereits standard.

    • cwsuisse 20. Juni 2026 um 12:48 Uhr - Antworten

      Umbenennen in „Bundesrepublik Migrantenheim“ und auf den Reisepass den QR-Code für die online Beantragung von Staatsbürgerschaft und Bürgergeld.

  3. peru3232 19. Juni 2026 um 19:02 Uhr - Antworten

    nichtssagend wie immer so etwas. außerdem wäre viel wesentlicher der prozentuale Anteil gegenüber der Bevölkerung. Da wäre Österreich jedenfalls in der absoluten Spitze dabei…

  4. 1150 19. Juni 2026 um 16:48 Uhr - Antworten

    was steht da am plakat? flüchtlinge herzlich willkommen.
    besonders die fischteiche haben sich 2015 auf den bahnhöfen vor freude überschlagen.
    heute fürchten sie sich, dass haus zu verlassen – so ändern sich die zeiten :-)))

    • rudifluegl 19. Juni 2026 um 17:33 Uhr - Antworten

      Fluchtbewegungen weltweit betrafen schon vor Jahren weit über 100 Millionen???
      Statistiken sind wirklich Super!

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