Soros stellt sich hinter den Iran

3. März 2026von 3,9 Minuten Lesezeit

Alex Soros, der Chef der Open-Society-Stiftung und wesentlicher Player der Globalisten, fordert Europa auf, den völkerrechtswidrigen Krieg der USA zu boykottieren. Das neue Zentrum der „freien Welt“ werde Spanien. Im Visier ist dabei aber Trump – und seine politische Vernichtung.

Am Montagabend hat sich auch Alex Soros eindeutig zum US-israelischen Krieg gegen den Iran positioniert. USA und Israel führen einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Iran, gegen den sich die „freie Welt“ wehren müsse. Während die Positionierung eines der führenden globalistischen Oligarchen auf den ersten Blick überraschend sein könnte, folgt sie einem einfachen Ziel: Trump aus dem Weißen Haus zu befördern und die Demokraten zurückzubringen.

Die Trump-Administration (und Israels Führung sowieso) hat sich mit dem Angriff auf den Iran massiv isoliert: Weiterhin ist kein NATO-Land bereit, an die Seite der USA in den Krieg zu ziehen. Das brachte den „NATO-Partnern“ am Montag bereits scharfe Kritik aus dem Pentagon – gut möglich, dass die NATO anders aus dem Krieg herauskommt als vorher. Aber das ist eine andere Frage.

Auch rechte Trump-Verbündete in Europa distanzieren sich von Trumps Krieg, auch die AfD.

Noch dramatischer wird die Isolierung aber im eigenen Land: Weniger als rund 30 Prozent der Amerikaner unterstützen den Angriff. Mehr als 60 Prozent sind sogar eindeutig dagegen. Die Demokraten kritisieren Trump scharf, noch deutlicher als bei der US-Unterstützung für Israel im Gaza-Krieg. Schon seit dem 7. Oktober ist die demokratische Basis, die aus linksliberalen bis linksradikalen Progressiven besteht, vehement für Palästina. Ein Ausdruck ist der Wahlsieg von Zohran Mamdani als New Yorker Bürgermeister, der das Clinton/Obama-Establishment besiegen konnte.

Linksliberale Medien, bekanntlich ein Sprachrohr der Demokraten, stimmen in diesen Ton ein. Die New York Times erklärt, dass Trump das „bereuen könnte“, Bloomberg schreibt seit gestern, dass Katar und die UAE die Luftabwehr ausgehen würde und massiv Druck auf Trump machen. Politisch wird Druck gegen Trump gemacht und militärisch wird die US-Kriegspropaganda unterlaufen. Verantwortlich dafür sind die Netzwerke, für die Soros wie kaum ein anderer Kopf steht.

Das progressiv-demokratische Lager, eben angeführt unter anderem von Soros, sieht mit dem Iran-Krieg ein „Licht am Ende des Tunnels“. Es geht ihnen wohl weniger um die Rettung des iranischen Regimes (der Iran gilt allerdings ebenso wie die Soros-Netzwerke als bestens vernetzt in der UNO) als um den „Sturz“ von Trump. Und zwar so schnell wie möglich.

Dazu kommt der massive innerparteiliche Widerstand gegen Trump, der vor allem vom einflussreichen Tucker Carlson angeführt wird. Doch viele MAGA-Influencer haben mit dem amerikanischen Interventionismus gebrochen. Sie wollen Israel nicht mehr unterstutzen oder gar die Beziehung ganz abbrechen und sehen „America First“ als radikalen Rückzug auf den eigenen Kontinent.

Schon im November sind die Midterms, für Trump eine extrem wichtige Wahl. Verlieren die Republikaner ihre Mehrheit in Senat und Repräsentantenhaus, war es das mit seiner Präsidentschaft. Ab dann wird alles blockiert. Und womöglich wird sogar ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet, entsprechende Pläne liegen in der Schublade demokratischer Politiker.

Schon vor dem Angriff auf den Iran waren die Umfragen schlecht. Nun hat Trump viele Wähler massiv enttäuscht, er versprach „no more wars“. Doch jetzt finden sich die USA in einem massiven militärischen Abenteuer, und führen – so der Vorwurf von links und recht – Krieg „für Israel“ – mit amerikanischen Soldaten und amerikanischem Steuergeld.

Etsprechend erklären Trump, Rubio und Hegseth, dass die „Operation“ in einigen Wochen abgeschlossen sein werde. Es werde keinen „endlosen Krieg“ wie im Irak geben. Sie dürften selbst wissen: Je länger sie in diesem Krieg stecken, umso schneller werden sie die Macht in Washington verlieren.

Doch nach vier Tagen Krieg sieht es absolut nicht danach aus, als würde dieser schnell zu Ende gehen. Die arabische Halbinsel wurde vom Iran in den Krieg gezogen – was die USA überrascht hat und was ein kontrolliertes Ende der Operation noch schwieriger macht, als es ohnehin schon ist. Aus Teheran kommen auch genau jene Signale, die Trump nicht brauchen kann: Konfrontation. Keine Diplomatie mehr. Und so dürften die Globalisten um Soros ihre Chance wittern. Bis dahin ist das Zentrum der freien Welt in Spanien, dann kommt es wieder zurück nach Washington. Dann hisst der Weltpolizist wieder die Regenbogenfahne, nicht nur die USA-Fahne.


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13 Kommentare

  1. Daisy 4. März 2026 um 5:09 Uhr - Antworten

    Die Zerstörung Amerikas von innen und außen – genau diesem Ziel dient die vereinigte Linke. Die „Demokraten“ sollen die VS von innen her zerstören. Gefördert wird das von linkswoken Spekulanten. Einige der Agenden von S.: Wokeismus – Geschlechtsneutralisierung/Kastration von Kindern, Flutung mit den Gefängnisinhalten des Südens, Islamisierung (hier gibt es sehr viel Gemeinsames, nicht zuletzt der selbe Frauen- und J.hass)…einzig bei der Eroberung Russlands zwecks Ausbeutung ist man sich mit S. nicht einig. S. war hauptbeteiligt am Maidan. Weiters kauft das Syndikat gerne Medien und färbt sie linkswoke ein. Es fôrdert linke NGOs, die nicht nur im Kampf gegen die Opposition bzw. die Normalbürger tätig sind, sondern auch die Agenda des CO2-Wahns unterstützen, zwecks Abzocke durch die Multimilliardäre. Linke und das Kapital bilden von jeher eine ungute Symbiose…

    • Daisy 4. März 2026 um 5:55 Uhr - Antworten

      Irrtum…lediglich die 7 Tages Adventisten des echten Sozismus sind nicht für die Eroberung Russlands, die Sozistischen Einheitsparteien EUropas hingegen schon. Sie wollen den Wokeismus nach Russland bringen und ihre „Philanthropen“ wollen es ausbeuten…

  2. Jan 4. März 2026 um 2:26 Uhr - Antworten

    Unter den Epstein-Buddies sind alle Religionen, alle Parteien, alle Länder. Bondi hatte gesagt, würde man alle Fragen beantworten, würde „das System“ zusammen fallen.

    Sie müssen die Spiele intensivieren, um Epstein vergessen zu machen.

  3. UU89 3. März 2026 um 22:37 Uhr - Antworten

    Die neoliberalen, woken Postlinken als das „progressiv-demokratische Lager“ zu bezeichnen, das ist schon ein etwas eigenartiger Humor der als solcher extra gekennzeichnet werden sollte, weil das nicht jeder Mensch versteht … ;-) Die simulieren ja nur das „Progressive“ sind aber im Kern die neuen (staatstragenden und kapitalkonformen) Spießbürger*ìnnen!

  4. Der alte Marxist 3. März 2026 um 17:25 Uhr - Antworten

    Für diesen Krieg verdient Trump auch die Vernichtung. Dann hat Soros eben recht. Deswegen muss man ihn oder die Demokraten nicht unbedingt sympathisch finden. Da muss MAGA Trump eben fallen lassen. Immerhin wäre es lehreich, wenn ein US-Präsident wegen Initiierung eines Kriegs im Interesse israelischer Zionisten eingestampft wird. Wesentlich ist, dass damit das pro-israelische politische Klima in den USA vielleicht für immer beendet wird. Und das bedeutet das Ende Israels!!!

    • Varus 3. März 2026 um 19:13 Uhr - Antworten

      Für diesen Krieg verdient Trump auch die Vernichtung.

      Statt einen Kolonialkrieg für das Zionistenstan vom Nil bis zum Euphrat führen, hätte er Klimagedöns, die EUdSSR oder WHO bekämpfen sollen. Ob aber für die Dems Priorität ist, Seine Trumpigkeit loszuwerden? Die hätten seit dem 30.01 die USA in neuen Shutdown schicken können – mit unbezahlten Soldaten kann man keinen Weltkrieg führen. Stattdessen wurde der neue Shutdown nach wenigen Tagen beendet, für die meisten Ministerien – nur noch das Heimatschutzministerium (Fluglotsen, Katastrophenschutz, ICE usw.) verbleibt seitdem ohne Etat.

      Es scheint, zum Kolonialkrieg herrscht bei der „Unipartei“ Konsens.

      • Der alte Marxist 4. März 2026 um 10:47 Uhr

        Natürlich wurde die imperialistische Politik der USA von beiden Parteien immer schon ohne wesentliche Unterschiede unterstützt. Nur in diesem Fall droht beiden die Spaltung. Ein wesentlicher Teil von MAGA wird Trump die Gefolgschaft verweigern. Je mehr Schaden für die USA entsteht und je mehr Leichen nach Hause kommen, desto mehr Akteure werden sich von dieser „epischen Wut“ distanzieren – bzw. diese Wut umdirigieren. Und der Schaden wird enorm sein. Auch bei den Demokraten wird es krachen. Vielleicht wird ja sogar das 2-Parteiensystem gesprengt. Also jede Menge Rauch wird dort aufsteigen – und den Verursacher des Desasters am meisten Treffen…

  5. audiatur et altera pars 3. März 2026 um 16:56 Uhr - Antworten

    Darf gern selbst aufstehen, der weltpolitische Jüngling, zumal sein Land diesen Krieg ja begann. Und nicht Europa. Wie wär’s mit: Here comes Alex, occupying windfall profits on oil!

  6. Jochen Mitschka 3. März 2026 um 16:04 Uhr - Antworten

    Und da kritisiere noch mal wer die Mafia-Familien in ihrem Streit um Vorherrschaft (Satire aus)

  7. Peter Ruzsicska 3. März 2026 um 15:31 Uhr - Antworten

    Herrschaft ist das einfachste sowie destruktivst-bestialischte Überlebenskonzept des Menschen.

  8. Peter Ruzsicska 3. März 2026 um 15:25 Uhr - Antworten

    Aber sowas von offensichtlichst:
    Die allerbestens bestmögendste Verbrechergospoderie treibt wie immer schon ihre merkwürdigst komisch-fundamentalbestialischen Stilblüten schillerndst oszillierendster Arabeskie gestandener Opportunitätsinszenierungswüte gnadenlosest durchschundendst brachialstmodische Wahrnehmungshorizonte.

    Krieg ist das Tagesgeschäft von Herrschaft in sämtlichen Ausprägungen moderierten Gewaltmanagements

    Herrschaft ist immer k-r-i-m-i-n-e-l-l.

    Herrschaft ist einfach.
    Nichtung ist Güte.
    Der Vorteil, welchen sich der Geringe zu erheischen wähnet, nähret immer dessen Untergang.

    Die Firma dankt und wütet fürderhin…

  9. Jakob 3. März 2026 um 14:02 Uhr - Antworten

    So, was soll ich jetzt tun?
    Soros ist für den Iran. Wow, super.
    Soll ich mich jetzt auf die Seite von Soros stellen?

    Nein – Ganz sicher nicht.
    Denn wie im Artikel bereits geschrieben geht es diesen Zündlern nicht um den Iran sondern um eigene egoistische und ekelhafte Interessen.

    • hermine 3. März 2026 um 19:39 Uhr - Antworten

      die organisation soros ist eine lange operiende säule der verdummung, steuerung und benutzung
      der völker. aber immer elegant und gutmeinend, so uneigennützig wie jetzt das plötzliche
      verständnis für den iran.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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