Israel bombardiert weiterhin den Süden und Osten des Libanon

22. Februar 2026von 3,9 Minuten Lesezeit

Trotz Abschluss eines „Waffenstillstandes“ greift Israel weiterhin laufend Gebiete im Süden und Osten des Libanon an. Teils werden Menschen gezielt getötet, vermutlich ausgewählt von Palantir-Software, oder es werden Wohnhäuser und Straßenkreuzungen bombardiert.

Israel hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag erneut seine Angriffe verstärkt und Ziele im Süden des Libanon sowie im Bekaa-Tal im Osten getroffen. Wie so oft behauptete die IDF, dass sie Waffenlager der Hisbollah angegriffen habe, lieferte jedoch, wie ebenfalls so oft, keine Beweise dafür.

Es wurde von Angriffen in der Nähe des Dorfes Yaroun berichtet, und israelische Bodentruppen sollen die Grenze überquert und das Dorf betreten haben, wo sie ein Wohnhaus mit Sprengstoff zerstörten. In ähnlicher Weise begaben sie sich in das Dorf Khiam und zerstörten ein weiteres Haus.

Es gibt keine Berichte über Opfer bei diesen jüngsten Angriffen, und die IDF hat sich noch nicht zu den Angriffen im Bekaa-Tal geäußert, erklärte jedoch, dass die Präsenz der Hisbollah-Infrastruktur, die sie angeblich angegriffen habe, selbst einen Verstoß gegen den Waffenstillstand darstelle.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden bei Angriffen auf das Bekaa Tal in der Gegend der römischen Ausgrabung Baalbek mindestens 12 Menschen getötet und 25 verletzt. Im Dorf Tamnine und sechs weiteren Ortschaften wurden Wohnhäuser bombardiert und eine Straßenkreuzung an der Hauptstraße wurde getroffen.

Der 62-jährige Ahmed Tarmous | Bild von X

Einer der israelischen Angriffe vom späten Montag auf die libanesische Grenzstadt Tallouseh galt einem geparkten Auto und tötete den 62-jährigen Ahmad Tarmous. Die IDF behauptete, Tarmous sei ein „Hisbollah-Terrorist” gewesen und habe in gewisser Weise als lokaler Verbindungsmann der Hisbollah in diesem Dorf fungiert. Andere Berichte deuten darauf hin, dass er zum Zeitpunkt des Angriffs seine Familie in diesem Dorf besuchte.

Tarmous‘ Verwandte berichteten, dass er wenige Minuten vor dem Angriff einen Anruf von den israelischen Streitkräften erhalten habe, die ihn fragten, ob er „lieber allein” oder mit seiner Familie in seinem Haus sterben wolle. Tarmous verließ das Haus unmittelbar nach dem Anruf und ging zu seinem Auto.

Dem Bericht zufolge warnte Tarmous einen 13-Jährigen, sich von seinem Auto fernzuhalten, und kurz darauf, noch bevor er das Auto gestartet hatte, kam es zu dem Drohnenangriff der IDF, der ihn tötete. Die IDF hat keine Beweise dafür vorgelegt, dass Tarmous in irgendeiner Weise eine prominente Persönlichkeit der Hisbollah war, aber wie bei den meisten Attentaten, die sie im Libanon durchführen, berichtet die israelische Presse unter Berufung auf die Behauptungen der IDF darüber als absolute Tatsache.

Die Rolle der Software von Palantir

Israel wählt die Opfer für seine Mord- und Terroranschläge mit Hilfe von Software der Firma Palantir aus. Auch die CIA kann ohne sie nicht arbeiten. Das Pentagon kann ohne sie nicht funktionieren. Und die Wall Street kann ohne sie keine Geschäfte machen. Dennoch haben die meisten Menschen keine Ahnung, was Palantir hinter verschlossenen Türen tut.

Hier ein Überblick, wie die US-Regierung einem 300-Milliarden-Dollar-Überwachungsunternehmen erlaubt hat, jeden Ihrer Schritte zu verfolgen. Palantir ist das mächtigste Unternehmen, von dem kaum jemand gehört hat. Sein Gründer, der Deutsche Peter Thiel, ist Förderer von Politikern wie US-Vizepräsident J.D. Vance und zieht gescheiterte Politiker wie Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz und die frühere SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas an.

Software von Palantir wird eingesetzt, um:

  • Terroristen zu jagen

  • Kriege vorherzusagen

  • Mitarbeiter auszuspionieren

  • Unfälle zu verhindern

  • F1-Rennen zu gewinnen

  • Der IAEO zu helfen, den Iran auszuspionieren

  • Personen gezielt zu töten

  • Kriege zu führen

Wenig überraschen wird Palantir Software auch in Deutschland eingesetzt. Deutsche Ermittlungsbehörden setzen immer häufiger die KI „VeRA“ von Palantir ein. Der Endzweck soll es sein, Verbrechen „vorhersagen“ zu können. „Predictive Policing“ braucht nur noch mehr Daten.

Der Einsatz der Palantir-KI „VeRA“ ist nur deshalb stark umstritten, weil sie verfassungsrechtlich höchst fragwürdig ist. Trotzdem drängen verschiedene deutsche Bundesländer immer mehr auf die Einführung der Software in ganz Deutschland. Hessen, Bayern, NRW gelten als Vorreiter, die das Programm bereits nutzen, nun hat auch Baden-Württemberg einen Vertrag mit Palantir abgeschlossen. Gesetzliche Grundlagen fehlen, ins Visier kommen alle, jeder wird verdächtig.


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7 Kommentare

  1. OMS 23. Februar 2026 um 7:27 Uhr - Antworten

    Israel ist eine Fehlkonstruktion! Hätte Israel nur die Größte des Vatikan und die Friedlichkeit könnten alle damit Leben. Die Menschen mit jüdischem Glauben könnten (in Frieden) auf der Welt leben. Aber nein, das war nicht gewollt. Man raubte den Arabern lieber das Land und munitionierte Israel zum Terrorstaat auf, welcher sein Gebiet jährlich erweitert und sich dadurch täglich neue Feinde schafft. Und so mancher Zionist träumt von Groß-Israel, welcher den gesamten Nahen Osten plus die arabische Halbinsel beherrscht. Das kann nicht gut gehen und es wird nicht gut gehen.

  2. Jan 22. Februar 2026 um 12:37 Uhr - Antworten

    Die Natsis haben mit pseudowissenschaftlichen, eugenischen und rassistischen Behauptungen „kriminelles Verhalten“ vorhergesagt. Das war ein zartes Deckmäntelchen für straflosen Mord.

    Heutige Gerichte wissen das nicht mehr, weils auf der TikTok-Universität nicht gelehrt wird. Daher muss man aufpassen, was man denkt. Gerichte könnten Natsiblödsinn mit „Wissenschaft“ verwechseln.

    Die Gemeine Dumpfbacke sieht das und sagt: Wie sympatisch, die wähle ich!

    Und dann haben wir wieder Kinderfresser als Herrscher. Widerlich!

  3. Varus 22. Februar 2026 um 12:06 Uhr - Antworten

    Tarmous‘ Verwandte berichteten, dass er wenige Minuten vor dem Angriff einen Anruf von den israelischen Streitkräften erhalten habe, die ihn fragten, ob er „lieber allein” oder mit seiner Familie in seinem Haus sterben wolle.

    Zionisten können so etwas ganz beliebig tun und die freie Welt hat nichts, womit sie antworten könnte? Palantir ist doch nicht allmächtig, wie JHW.

  4. VerarmterAdel 22. Februar 2026 um 11:45 Uhr - Antworten

    Palantir sollte die neue Volksaktie werden.

  5. Jakob 22. Februar 2026 um 10:22 Uhr - Antworten

    Der Götze (oder Gott?) des Todeskultes verlangt seine Opfer.
    Einfach nur widerlich.

  6. Daisy 22. Februar 2026 um 9:48 Uhr - Antworten

    Isr. braucht dringend eine Schutzkugel (auch unterirdisch), wie in „Time Bandits“ um die „Festung der Dunkelheit“ errichtet war… irgendwann kommt einer durch…

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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