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Wirtschaft

Mücken-Virus: Norditalien sagt Veranstaltung ab

4 Kommentare 17. September 2025 3 Minuten Lesezeit von Thomas Oysmüller

Nachdem in China mittels Lockdown-Restriktionen gegen das sogenannte Chikungunya-Virus, das von Mücken übertragen werden soll, gesetzt hat, greift nun auch die erste italienische Stadt durch. Veranstaltungen werden abgesagt.

Erst China, dann Italien: Zumindest was diese regionale Reihenfolge betrifft, ähnelt die Reaktion auf die neue Gesundheitskrise, die mit dem Namen Chikungunya-Virus (TKP hat bereits ausführlich berichtet) daherkommt, Covid-19. Die norditalienische Stadt Verona setzt drastische (und absurde) Maßnahmen.

Das traditionelle Volksfest Sagra del Ceo in Verona wurde für drei Tage unterbrochen, um auf die steigenden Infektionserkrankungen zu reagieren. Offenbar haben es die Mücken besonders auf Menschenmengen abgesehen – wenn man sich zuhause einsperrt, scheint man vor den Blutsaugern „geschützt“. Bürgermeister Damiano Tommasi setzte per Verordnung das Volksfest aus.

Norditalien soll also die erste europäische Hochburg von Chikungunya sein. Das Gesundheitsamt meldet 208 bestätigte Fälle, 41 will man auf Auslandsreisen zurückführen, der Rest der Infektionen soll in Italien stattgefunden haben. Todesfälle gibt es keine. Mehr ist über den gesundheitlichen Zustand der 208 Personen nicht bekannt. Die meisten Ansteckungen verlaufen asymptomatisch. Die (mutmaßlichen) Infektionen werden per umstrittenen PCR-Test nachgewiesen.

Die politische Gesundheitskrise wird aktuell noch nicht besonders heiß gekocht. Die mediale Panikpropaganda fehlt, die Einschränkungen in Verona machen kaum Schlagzeilen im Mainstream. Die Erklärungen der Gesundheitsbehörde ULSS 9 Scaligera  wirken ebenfalls (noch) recht harmlos. Bürger sollen lange Kleidung tragen und sich vor Mücken schützen. Man hat noch einige Eskalationsstufen in der Hand, China hat etwa in einer Region bereits ein sehr restriktives Seuchenregime aufgezogen – TKP hat berichtet.

EU-weit dürfte eher langsam, aber sicher Werbung für die Impfung gegen das Mücken-Virus gemacht werden. Das Auswärtige Amt  Deutschlands weist darauf hin, dass eine Impfung zur Verfügung steht, Reisende sollten „sich dahingehend ärztlich beraten lassen“.  Die STIKO gab erst im Juli eine neue Impfempfehlung dazu ab. Aktuell sind zwei Impfstoffe am Markt erhältlich. Ixchiq (Valneva) und Vimkunya (Bavarian Nordic) sind in der EU zugelassen: Ixchiq seit Juni 2024, Vimkunya seit März 2025, beide für Personen ab 12 Jahren. Weitere Impfstoffe warten aktuell auf eine Zulassung. Auch eine mRNA-technologische Behandlung befindet sich aktuell in der Testphase. Bis dieser seine Zulassung bekommt lässt sich vermutlich noch etwas mehr Angst vor dem neuen – exotischen – Mücken-Virus verbreiten.

Bild „Long Covid“ by ::ErWin is licensed under CC BY-SA 2.0.

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4 Kommentare

  1. Sabine Schoenfelder
    Antworten

    Netter Versuch. Diesmal eine GANZKÖRPERMASKE ? Erst werden Mücken ausgesetzt, muß man sich bereits an den Kopf fassen..😖, und danach taucht die Todesmücke auf.
    Für wie blöd halten die uns…und Frau Meloni ist mit im Boot. Die hat schon einen Stich.

  2. Jan
    Antworten

    Graz hat gerade Unmengen an Gates-Gelsen freigelassen. Eine Frage der Zeit, bis es die Steiermark erwischt.

    1. Gabriele
      Antworten

      Ja, freu mich schon…

  3. Gabriele
    Antworten

    Interessant, nachdem auch der Covid-Wahn dort angefangen hat…. werden wir bald wieder Leichen-Konvois zu sehen bekommen. Lauter „Mückentote“?

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