Thomas Fazi hat auf dem East-West Forum in Istanbul eine klare Diagnose gestellt: Europa verfolgt seit Jahren systematisch Interessen, die seinen eigenen wirtschaftlichen, sicherheitspolitischen und geopolitischen Grundlagen widersprechen.
Das Ausgangsrätsel: Warum handelt Europa gegen sich selbst?
Fazi beginnt mit einer Beobachtung, die jedem aufmerksamen Beobachter der europäischen Politik ins Auge springen muss. Während in weiten Teilen der Welt die Rückkehr des nationalen Interesses zu beobachten sei, bilde Europa die große Ausnahme.
Die Schritte, die europäische Staaten in der Wirtschaftspolitik, der Sicherheitspolitik und der Geopolitik unternommen hätten – insbesondere im Kontext des Ukraine-Krieges –, ließen sich mit keinem realistischen Begriff des nationalen Interesses mehr erklären. Europa habe systematisch seine Kerninteressen untergraben.
Daraus ergeben sich für Fazi zwei mögliche Erklärungen:
- Die Unfähigkeits-These: Europas Führungseliten sind schlicht inkompetent und handeln trotz besseren Wissens falsch.
- Die Vasallisierungs-These: Die Eliten verfolgen schon lange nicht mehr die Interessen ihrer eigenen Länder – sondern ganz andere.
Fazi verwirft die erste These nicht völlig, hält sie aber für unzureichend. Denn die Folgen der Politik waren vorhersehbar. Bereits im Februar und März 2022 – also unmittelbar nach Kriegsbeginn – hätten viele Beobachter, ihn eingeschlossen, gewarnt, dass die Abkopplung von billigem russischem Gas für Europa desaströs sein würde. Ebenso klar sei gewesen, dass die Ukraine Russland militärisch nicht besiegen könne – auch nicht mit NATO-Unterstützung. Wer trotzdem auf eine „maximalistische militärische Lösung“ setze, nehme bewusst eine Katastrophe in Kauf.
„Es war offensichtlich, dass die Kappung der Beziehungen zu billigem russischem Gas für Europa verheerend sein würde.“
Das klassische realistische Rahmenwerk der Internationalen Beziehungen – wonach Staaten stets ihre eigenen Interessen maximieren – versage hier vollständig. Es brauche einen anderen Begriff: Vasallisierung.
Wer regiert Europa wirklich?
Fazi definiert den Begriff klar: Europa – gemeint sind praktisch alle EU-Staaten und das gesamte Brüsseler Establishment – sei von einer transnationalisierten transatlantischen Elite gekapert worden. Diese Elite interessiere sich nicht für die konkreten Interessen ihrer eigenen Länder, sondern sei ganz anderen Interessen verpflichtet:
- privaten Interessen – also denen einer schmalen Oligarchie, heute vor allem transnationaler Finanzkreise und der Militärindustrie;
- fremden Interessen – nämlich denen des imperialen Kerns in Washington (und, als Nebenprodukt, Israels).
Wie ist es dazu gekommen? Fazi verweist auf einen langen Prozess, der unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg begann. Die USA identifizierten Europa als eine der Schlüsselsäulen ihrer globalen Dominanzstrategie. Um amerikanische Macht weltweit zu projizieren, musste Europa wirtschaftlich, militärisch und kulturell unter Kontrolle gehalten werden.
Konkret nennt er:
- rund 100.000 amerikanische Soldaten, die 80 Jahre nach Kriegsende noch immer auf dem Kontinent stationiert sind;
- etwa 30 strategische US-Basen in ganz Europa.
Offiziell dienen sie dem Schutz vor Russland. Fazi stellt die Frage, die sich jeder vernünftige Mensch stellen muss: Schutz vor wem? Russland stelle keine reale Bedrohung für Europa dar – und habe dies, so seine These, auch während des Kalten Krieges nicht getan. Die Bedrohung sei von der NATO selbst konstruiert und aufgeblasen worden.
Die NATO als Kontrollapparat, nicht als Verteidigungsbündnis
Für Fazi ist die NATO nie ein Verteidigungsbündnis gewesen. Ihr Hauptziel sei immer gewesen, Europa unter Kontrolle zu halten und amerikanische Macht global zu projizieren. Heute sei dies offensichtlicher denn je.
Als Beleg führt er eine Aussage von NATO-Generalsekretär Mark Rutte an, der – so Fazi – „das leise laut ausgesprochen“ habe: Demnach seien 5.000 Einsätze von US-Basen in Europa zur Unterstützung der amerikanisch-israelischen Aggression gegen den Iran geflogen worden. Europa sei damit vollständig Komplize an diesem Angriff auf den Iran – trotz gegenteiliger Verurteilungen einzelner Regierungschefs.
Die ganze Rede von einem „NATO 3.0″ oder einem angeblichen Bruch zwischen Europa und den USA sei reines Theater. Im Gegenteil: NATO 3.0 werde Europas Unterordnung unter die „Allianz“ weiter verstärken.
Die NATO sei freilich nur eines von mehreren Instrumenten. Hinzu kämen:
- die enge Verflechtung des US-Sicherheitsapparats mit den europäischen Diensten;
- die wirtschaftliche, technologische und finanzielle Kontrolle;
- die kulturelle und ideologische Dominanz – über Popkultur, englischsprachige Medien, transatlantische Think Tanks und „NGOs“.
Die EU als politischer Arm der NATO
Ein besonders wichtiger Punkt in Fazis Analyse betrifft die Europäische Union selbst. Sie werde gerne als potenzielles Gegengewicht zur amerikanischen Macht dargestellt – habe aber nie als solches fungiert. In Wahrheit sei sie der entscheidende Hebel gewesen, der Europa an das US-geführte transatlantische NATO-System gekettet habe. Die EU habe faktisch als politischer Arm der NATO gedient.
Besonders deutlich werde dies unter Ursula von der Leyen, die außerordentliche Anstrengungen unternehme, europäische Staaten auf US-Interessen auszurichten – selbst gegen den Willen einzelner Regierungen.
Fazi spitzt zu: Über die EU, eine strukturell undemokratische Institution, habe das transatlantische NATO-Establishment die volle wirtschaftliche und politische Dominanz über die europäischen Länder erlangt. Diese seien „nach keiner Definition souveräne Länder“ – und damit auch nicht demokratisch, soweit Souveränität die Voraussetzung für Volksherrschaft sei. Das mache eine systemische Transformation über die Wahlurne noch schwieriger.
„Europa ist in vielerlei Hinsicht ein besetzter Kontinent.“
Die entscheidende Frage laute daher, wie die Völker Europas sich vom transatlantischen System befreien und eine Dekolonisierung erreichen könnten.
Die tiefere Wurzel: Der Klassenkonflikt
Fazi belässt es aber nicht bei der geopolitischen Analyse. Er gräbt tiefer – und hier wird der Text besonders interessant. Europas Probleme, so betont er, reichten weiter zurück als die amerikanische Hegemonie. Der Kern des Problems liege in der tief verwurzelten Feindschaft der europäischen Wirtschafts- und Politikeliten gegenüber der Demokratie und den arbeitenden Klassen – seit Jahrhunderten.
Die heute gepflegte Erzählung, wonach die Demokratie spontan aus dem Liberalismus entstanden sei, nennt er unverblümt eine Lüge. Alle großen liberalen Denker der Vergangenheit seien Gegner der Massendemokratie gewesen – jener Ordnung, in der alle gleiches Wahlrecht haben. Ihre Demokratie sei eine Demokratie der besitzenden Klassen gewesen.
Die Massendemokratie sei in Wirklichkeit durch die oft blutigen Kämpfe der Arbeiterklasse und der sozialistischen Bewegung errungen worden. Und genau darin liege das eigentliche Problem: Die Völker Europas hätten sich von jeher gegen ihre eigenen Eliten zur Wehr setzen müssen.
Fazi, selbst Italiener, erinnert an die massiven Wellen politischer Gewalt in den Siebzigern und Achtzigern in seinem Land – und an ähnliche Dynamiken in Deutschland, Frankreich und anderen europäischen Staaten. Gerade diese Jahrzehnte gelten als Blütezeit der Massendemokratie. Und tatsächlich seien damals die größten sozialen und wirtschaftlichen Errungenschaften für die breite Bevölkerung erzielt worden. Aber:
„Diese Rechte wurden dem Volk nicht gewährt; sie waren die Folge davon, dass die organisierte Macht der Arbeiterklasse für kurze Zeit der organisierten Macht des Kapitals etwas Macht abringen konnte.“
Das Verschwinden der materiellen Grundlage
Hier kommt Fazi zum vielleicht wichtigsten Punkt seiner Analyse. Die materielle Grundlage, die Massendemokratie möglich gemacht habe, sei heute weitgehend verschwunden:
- Massenproduktionsstätten und große Fabriken, in denen Arbeiter zusammenkamen und sich organisierten, existierten nicht mehr;
- damit fehlten die strukturellen Bedingungen, die einst die organisierte Gegenmacht zur Elite ermöglichten.
Die Eliten agierten heute völlig ungezügelt, gerade weil es kein reales Gegengewicht mehr gebe. Das sei der eigentliche Kern des Problems.
Fazi hatte früher analysiert, wie die linken Parteien umgedreht oder marginalisiert wurden: Wie die Linke und ihre Parteien umgedreht wurden
Die entscheidende Frage sei daher nicht nur, wie man sich von der US-Kuratel befreit – was auch die Demontage der EU bedeute –, sondern: Wie kann Demokratie wiederhergestellt werden, wenn die materielle Basis, auf der frühere Errungenschaften erkämpft wurden, nicht mehr existiert?
Fazis Perspektiven
Fazi liefert keine bequeme Lektüre. Er verweigert sich beiden politisch rechten Lagern:
- Er ist kein Anhänger des Brüsseler Konsenses, der die EU als Friedensprojekt feiert.
- Er ist aber auch kein nationalistischer Apologet, der die Rückkehr zum Nationalstaat als Lösung verkauft.
Seine Analyse verbindet Geopolitik (Vasallisierung, NATO, US-Basen) mit Klassenanalyse (das Verschwinden der organisierten Arbeiterklasse). Das ist eine klassische fortschrittliche und linke Kombination – und genau deshalb lesenswert.
Man muss nicht jede These teilen. Die Behauptung etwa, Russland habe auch im Kalten Krieg keine reale Bedrohung dargestellt, ist bestritten und wird von vielen Mainstream-Historikern anders gesehen. Auch die Zahl der US-Soldaten und Basen in Europa wird je nach Quelle unterschiedlich angegeben. Wer die Originalrede im Detail prüfen will, findet sie hier: East-West Forum.
Doch die Kernfrage bleibt bestehen: Warum verfolgen europäische Regierungen seit Jahrzehnten eine Politik, die ihren eigenen Völkern nachweislich schadet – wirtschaftlich, sozial und sicherheitspolitisch?
Wer darauf nur mit „Putin-Propaganda“ oder „russische Desinformation“ antwortet, hat die Frage nicht beantwortet, sondern nur zum Schweigen gebracht.
Fazis Antwort lautet: Vasallisierung. Ob sie vollständig zutrifft, mag dahinstehen – aber sie erklärt mehr als die offizielle Erzählung, die von „europäischer Solidarität“ und „Verteidigung der Demokratie“ spricht, während die Reallöhne sinken, die Industrie abwandert und die Bürger die Zeche zahlen.
Wer tiefer einsteigen will: Fazi hat ein neues Buch vorgelegt – The Brussels Empire: The EU’s Silent Coup Against Democracy. Die deutsche Ausgabe trägt den Titel Die Brüsseler Tyrannei: oder Der diskrete Staatsstreich und ist im Westend Verlag erschienen. Weitere Texte des Autors finden sich auf seinem Substack: thomasfazi.com.
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10 Kommentare
Ein Lesehinweis dazu: „The Making of an Atlantic Ruling Class“ ist ein politikwissenschaftliches und ökonomisches Standardwerk des niederländischen Politikwissenschaftlers Kees van der Pijl, das 1984 erstmals […] veröffentlicht und 2012 neu aufgelegt wurde.
Fazi redet wieder wie der Blinde von der Farbe. „Europa verfolgt seit Jahren systematisch Interessen, die seinen eigenen wirtschaftlichen, sicherheitspolitischen und geopolitischen Grundlagen widersprechen“. Er redet von Klassenanalyse bzw. Klassenkonflikten und abstrahiert gleich zu Beginn von ihnen. Die europäischen Elite folgen eben IHREN Interessen (das ist auch anderswo so). Und das sind die Interessen des Großkapitals. Aber dann ist der Begriff von den „eigenen europäischen Interessen“ absoluter Vernebelungsunfug. Allenfalls wäre die Frage zulässig, ob die europäischen Eliten (oder Teile davon) sich selbst ins Knie schießen. Aber das wäre getrennt zu diskutieren. Wenn aber Milliarden in die europäische Rüstungsindustrie gehen, dann bekommen auch EU-Kapitalisten ihren Teil (nicht nur Blackrock und Co.). Und die entpolitisierten Gewerkschaften freuen sich über Arbeitsplätze. Übrigens: Hauptaktionär von BioNTech sind die Zwillingsbrüder Andreas und Thomas Strüngmann (40%). Auf der Liste der reichsten Deutschen auf Platz 19 (Vermögen je 11 Milliaren Euro). Und der Quandt-Familie wird es auch egal sein, ob in Deutschland oder sonst wo BMWs produziert werden. Bei einem Vermögen von 33 Mrd Euro kann man entspannt der Zukunft entgegen sehen. Man muss nur das sinkende Schiff rechtzeitig verlassen.
Entsprechend ist es unsinnig, von „nationalen Interessen“ zu reden. Auch die sind eine Fiktion, die allerdings von kapitalistischer Seite gerne verwendet wird, wenn nötig. Man wird patriotische Parteien in die Schlacht werfen, wenn Kapital und Profit massiv gefährdet sind. Und die werden sich – wie Meloni – brav einfügen. Vielleicht gibt es dann auch einige Häppchen für sie.
Richtig ist natürlich, dass US-Kapitalinteressen zu europäischen (und anderen westlichen) durchaus in starkem Gegensatz stehen können. Selbstversändlich wird eine Unterodnung des EU-Kapitals erwartet. Da musste Flinten-Uschi im Zollstreit klein beigeben und um je 700 Milliarden Rüstungsgüter und Flüssiggas kaufen. Neu ist das nicht – das war immer schon so. Nur war es in der Vergangenheit nicht so transparent (weil bestimmte Rücksichten genommen werden mussten).
Auch die angeblich verlorene „Massendemokratie“ ist ein völliger Unsinn. Das Kapital hat immer schon die sogenannte Demokratie beherrscht („Demokratie“ ist nur eine – mehr oder weniger -liberale Form der Diktatur des Kapitals). Als im 20. Jh. das Ende der Kontrollle drohte, wechselte man in den Faschismus-Modus. Richtig ist nur, dass das Kapital nach dem 2. Weltkrieg zu Zugeständnissen gewungen war – nicht zuletzt wegen der Systemkonkurrenz! Man bemühte sich um die Loyalität der Massen („soziale Marktwirtschaft“). Eric Hobsbawm spach vom „goldenen Zeitalter des Kapitalismus“. Es gab gewaltige Wohlstandsgewinne für sie. Doch das dauerte nur kurz – die Neoliberalen begannen sofort, dieses System schnellstmöglich zu beseitigen. Die Organisationen der bald völlig entpolitisierten Arbeiterklasse glaubten, dass der Zustand von Dauer sein würde. In Österreich sprach der Gewerkschafter Sepp Wille (Clubobmann der SPÖ in der Kreisky-Zeit) gar von der Abschaffung des Kapitalismus. Das war eine große Illusion!
Was Fazi als „Massendemokratie“ bezeichnet war nur ein kurzer Moment von Zugeständnissen, die bald beseitigt wurden. Damit liegt er auf derselben Ebene, wie der „intellektuelle“ Gewerkschaftsfunktionär, der gar nicht verstanden hat, was da ablief.
Dem neoliberalen Marktwahn konnten daher die Organisationen der Arbeiterklasse nichts entgegensetzen. Das Kapital hat die Schwächeperiode schnell überwunden und wieder die volle Kontrolle übernommen. In weiterer Folge präsentierte sich das Kapital als Hüter der Nachhaltigkeit (nachhaltige Abzocke). Und die degenerierte Bobo-Linke wurden wesentlicher Antreiber des Milliardengeschäftes. Detto die neoliberal umgepolten Sozis.
Das Thema muss also die Repolitisierung der Arbeiterklasse sein. Dass Massenproduktionsstätten und große Fabriken, in denen Arbeiter zusammenkamen und sich organisierten, nicht mehr existieren ist erstens unrichtig und zweitens geht das am wesentlichen Punkt vorbei: „Arbeiterklasse“ ist nicht die Klasse der Fabrikarbeiter, sondern die (Mehrheit) der Lohnabhängigen (da geht es heute ganz zentral um Angestellte). Die zentrale Frage ist daher nicht „Wie kann Demokratie wiederhergestellt werden, wenn die materielle Basis, auf der frühere Errungenschaften erkämpft wurden, nicht mehr existiert?“, sondern „Wie stellt man den Klassengegensatz wieder ins Zentrum der Diskussion und der politischen Konfrontation“. Es geht um die Überwindung des Kapitalismus. Falsche Frontstellungen – wie Vasallisierung – hier EU, dort US (auch wenn das natürlich eine gewisse Rolle spielt), oder auch hier Nation, dort EU bzw. Demontage der EU) ist kontraproduktiv. Aber Fazi scheint auch nie irgend einen wirklichen Bezug zur Arbeiterbewegung gehabt zu haben. Die großen Kämpfe in Italien der 70er und 80er Jahre spielten sich jedenfalls vor seiner Zeit ab (geboren 1982).
Seine haarsträubenden, krausen Theorien von der CIA, welche die Organisationen der Arbeiterbewegung unterwanderten, habe ich in dem verlinkten Artikel bereits kommentiert.
Während die ARD Merkel und Poroschenko als Friedensengel verkauft, schickt der neue Panzer gegen sein Volk
https://propagandaschau.wordpress.com/2017/05/21/waehrend-die-ard-tagesschau-merkel-und-poroschenko-als-friedensengel-verkauft/
21.Mai 2017
Dass die Propaganda von ARD und ZDF keinerlei Scham hat, die Welt Tag für Tag komplett auf den Kopf zu stellen, ist vielen Bürgern spätestens seit dem Putsch in Kiew und dem vom Westen forcierten Krieg des installierten Regimes gegen die Gegner des militanten Umsturzes bewusst geworden.
Das Morden im Donbass ging von Kiew aus und wäre ohne politische und finanzielle Unterstützung aus Deutschland nicht möglich.
Die komplette Verdrehung der Realität, die in der Behauptung gipfelt, Russland sei in die Ukraine einmarschiert oder sei der Aggressor an diesem Konflikt, wird der deutschen Öffentlichkeit eingeredet, seit die Kiewer Junta im April 2014 Panzer gegen das eigene Volk im Osten des Landes mobilisierte, das dieses durch Gewalt an die Macht geputschte Regime zurecht nicht anerkannte.
Seit den ersten Tagen des militanten Coups auf dem Maidan werden westliche Politiker in der transatlantischen Propaganda als Friedensengel verkauft und das ungeachtet der Tatsache, dass der Krieg ohne Unterstützung aus Berlin, Brüssel und Washington vollkommen unmöglich wäre.
Wie der Krieg in Syrien, wäre auch dieser Konflikt nicht ausgebrochen, wenn der Westen die Gewalt der Regierungsgegner umgehend verurteilt und die militante Opposition zu einer Auseinandersetzung nach friedlichen und demokratischen Regeln aufgefordert hätte.
Sattdessen wurde sowohl in der Ukraine, wie auch in Syrien Gewalt forciert und als Mittel einer verbrecherischen Politik benutzt, um eigene geopolitische Ziele durchzusetzen. ALLES LESEN !!
Mit der Einschätzung hat er wohl recht. Bedingungslose Kapitulation und UN Feindstaat, da kann man wohl nur noch alles komplett abschaffen, um da endlich wieder raus zu kommen. Oder eine Kolonie auf dem Mond gründen…
Die transatlantischen Machteliten habe schon mehrmals versucht, Russland durch Europa bzw. Deutschland erobern zu lassen! Was immer gern vergessen wird ist, dass amerikanische Banken erst Adolf Hitler und seine Schergen geholfen haben, um solche Kriegsvorbereitungen finanziell zu ermöglichen!
Auch heute sehen wir neben dem ursprünglichen Morgenthau-Plan, dass Europa und speziell Deutschland wieder für eine Russland-Invasion gerüstet werden soll, wenn die transatlantischen Kräfte es so wollen!
Ich denke, speziell die US-Oligarchen wollen die Rohstoffe Russlands haben bzw. kontrollieren, so wie sie schon ihre Investments in der Ukraine bereits getätigt haben! Nur durch einen Krieg gegen Russland, bleiben ihre Pläne, Absichten und Investitionen geschützt! Im Übrigen verdienen auch die europäischen Oligarchen an dem Deal! Wenn es allerdings zum Krieg kommen sollte, werden sich alle samt ihrer Familien vorher aus Europa absetzen und in Übersee verkriechen! Nach dem Motto, wir sind dann mal weg.
Dazu haben sie bereits vorgesorgt. Manche haben sich große Bunkeranlagen bauen lassen, manche haben ihre Luxusvillen überall weit entfernt von Europa gebaut und andere haben große Luxusyachten, mit denen sie im Bedarfsfall auf offene See verschwinden können. Somit lässt es sich relativ bequem aus der Ferne betrachten, wenn hier das große Abschlachten beginnt.
Nur eine geschlossene Bevölkerung kann das verhindern und nein sagen! Aber das wissen die Machteliten auch und deswegen versuchen sie die Bevölkerung systematisch zu spalten, in links und rechts und andere Gruppierungen! Denn wenn sich die Bevölkerung untereinander abarbeitet, kann sie nicht gegen die Vorhaben der Eliten kämpfen! Die aber geben auch einen äußeren Feind vor, an dem sich der Hass für das wirtschaftliche Desaster der europäischen Bevölkerung abarbeiten soll und dieser imaginäre soll Russland sein! Somit bekommen die Machteliten ihre Unterstützung von der Bevölkerung, während sie sich selbst auf Abstand zum Krieg halten werden! Aber Kasse machen sie immer, bei den Vorbereitungen, mit dem Krieg und später beim Wiederaufbau … alles bezahlt von der Bevölkerung!
Ich hätte da noch eine dritte These, nämlich die, die auch den viel beschworenen „Ostblock“ zu Fall brachte: Die Strukturen haben sich dermaßen verhärtet, dass gewisse Leute, die sowohl intellektuell als auch materiell durchaus Möglichkeiten hätten gestaltenden Einfluss zu nehmen, dies nicht innerhalb dieses Systems können und deswegen das selbe sabotieren …
@“und, als Nebenprodukt, Israels“
In Westeuropa gibt es zu viele Leute, die mit jeder Zelle Isr dienen wollen – selbst wenn es den eigenen Untergang bedeutet. Irgendwann muss man den Mut aufbringen, die verheerende Agenda mit Great Eretz laut und offen abzulehnen.
Die suizidale Haltung der EU-Länder ist ein Fakt. Die „These“ können wir beiseite legen. Die Vasallisierung gab es schon vor 30 Jahren. Aber wir hatten noch Politiker die „nein“ sagen konnten, beispielsweise den Turnschuh-Fischer. Heute gibt es das nicht mehr. Die Verblödungsthese liefert eine teilweise Erklärung. Es muss also einen weiteren Faktor geben: Die Spiritualisierung und Sektifizierung der Gesellschaft. Politische Führer geben Regeln vor, die keinen sachlichen und logischen Argumenten ausgesetzt werden können und dürfen: “ Alle auf die Windräder“ , „Geld an die ukrainischen Sklavenhalter“, „Waffen für Kriegsverbrecher“. Die deutsche Gesellschaft ist zu einer Sekte verkommen und nur die AfD wagt es diese Kirche anzugreifen.
@,
….. nur die afd wagt es, diese kirche anzugreifen ……
und wird sofort damit bestraft, keinen BrandMauerWagen mehr zu bekommen :-)))
bei anderen °°menschenfreunden°° waren sie in der vergangenheit nicht so zimperlich
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