
Wie die Linke und ihre Parteien umgedreht wurden
Im Moment passieren eine ganze Reihe unerfreulicher Entwicklungen. Da ist die Gefahr eines dritten Weltkriegs inklusive eine Atomkriegs. Der Angriff der USA und Israels könnte zu einer wirtschaftlichen Depression führen , die auch zu massiven Wohlstandsverlusten bis hin zu Hungernöten führen könnte. In den meisten Ländern gibt es keine Kräfte und keine Parteien mehr, die dagegen glaubhaft ankämpfen könnten.
Mit der Corona-Pandemie ist eine Entwicklung ganz offen zutage getreten, die sich spätestens seit dem NATO-Angriffskrieg gegen Jugoslawien bzw Serbien im Jahr 1999 abgezeichnet hat. Politische Gruppen und Menschen, die einem „linken“ oder linksliberalen Spektrum zugerechnet wurden, taten sich als lautstarke Propagandisten der Einschränkung von Grundrechten hervor und als Vertreter der Interessen der Pharma-Branche, Impfpflicht ganz vorne dabei. Sie gerieren sich nun als die schärfsten Kriegshetzer. Welche Rolle spielen sie und wie kam es dazu?
Diesem Thema widmet sich auch der italienische investigative Journalist Thomas Fazi in einem Podcast mit Steve Grumbine.
Zunächst zeichnet Fazi den historischen Wandel der Linken nach – von einer klassenbasierten, antiimperialistischen Bewegung hin zu einer mit dem Kapitalismus vereinbaren liberal-progressiven Politik. Er argumentiert, dass dieser Wandel nicht organisch erfolgte, sondern aktiv von transatlantischen Eliten und Geheimdiensten gesteuert wurde.
Dann analysierter den ursprünglichen und fortbestehenden Zweck der NATO: nicht die Verteidigung Europas vor einer externen Bedrohung, sondern die geopolitische Unterordnung Europas unter Washington und die Trennung von Russland.
Weiters untersucht er, wie Propaganda und künstlich geschaffene Zustimmung historisch die Hegemonie der Eliten aufrechterhalten haben und wie eine wachsende Krise dieser Hegemonie zunehmend offene autoritäre und zensierende Maßnahmen im gesamten Westen, insbesondere in Europa, vorantreibt.
Viertens wird die Grönland-Episode diskutiert und Europas vasallisierte politische Klasse Fazi meint, dass die Rhetorik der europäischen Staats- und Regierungschefs über strategische Autonomie angesichts ihrer strukturellen Unterordnung unter die transatlantische Ordnung rein theatralisch ist.
Abschließend reflektiere er über die Beziehungen zwischen den USA und Israel, die Epstein-Akten als Einblick in die tatsächliche Funktionsweise elitärer Machtnetzwerke und die allgemeine Aushöhlung der substanziellen (und zunehmend sogar formalen) Demokratie unter dem Kapitalismus.
Fazi hat in seinem Blog eine bearbeitete Fassung von teilen seines Gesprächs veröffentlicht. In der Folge die deutsche Übersetzung davon, darunter das Video
Steve Grumbine: Ich möchte mit etwas beginnen, das mir große Probleme bereitet: der Gleichsetzung des liberal-progressiven Establishments mit der Linken. Was ist mit der Linken als politischer Tradition geschehen, und wie sind wir hier gelandet?
Thomas Fazi: Ich glaube, dieser Wandel war eher beabsichtigt als zufällig – das Ergebnis eines langen historischen Prozesses, der darauf abzielte, das, was die Linke während des größten Teils des 20. Jahrhunderts war, grundlegend zu verändern. Die alte Linke war in der Arbeiterklasse und der sozialistischen Politik verwurzelt. Sie basierte auf einem klassenbasierten Verständnis der Gesellschaft und einem antiimperialistischen Verständnis der internationalen Beziehungen und stellte eine echte Bedrohung für die kapitalistischen herrschenden Klassen dar. Das war der große ideologische Kampf, der einen Großteil des 20. Jahrhunderts prägte, insbesondere während des Kalten Krieges.
Es wurden enorme Anstrengungen und Ressourcen aufgewendet, um die alte Linke zu zerstören. In Italien konnte man in jenen Jahren sagen, dass sich etwa die Hälfte der Bevölkerung auf die eine oder andere Weise als Kommunist oder Sozialist identifizierte. Die Situation in Frankreich und anderen Ländern war ganz ähnlich. Dies war eine wahrhaft mächtige Kraft, und sie wurde von US-Strategen zu Recht als ein zentrales Hindernis für die Festigung der untergeordneten Rolle Europas innerhalb der von den USA geführten imperialen Ordnung angesehen. Daher wurden Gewalt und Zwang eingesetzt – beispielsweise durch die Operation Gladio, das geheime paramilitärische Netzwerk der NATO, das Terroranschläge unter falscher Flagge verübte, die dann linken Gruppen angelastet wurden. Doch die US-Strategen erkannten auch, dass sie eine ideologische und kulturelle Gegenoffensive starten mussten.
Die CIA und andere Geheimdienste investierten ab den 1970er Jahren erhebliche Summen in das, was wir als die neue Linke bezeichnen könnten – ein ganz anderes Gebilde als die alte. Sie konzentrierte sich immer weniger auf Klassenfragen und das Verhältnis von Arbeit und Kapital und immer mehr auf Fragen des Diskurses, der Identität und der individuellen Befreiung. Diese postmoderne Linke ersetzte den Hauptwiderspruch des Kapitalismus – den Konflikt zwischen Arbeit und Kapital – durch eine sich ständig erweiternde Palette von Nebenwidersprüchen: Genderpolitik, Identitätspolitik und so weiter. Was heute als Linke gilt, ist größtenteils das Produkt dieses jahrzehntelangen Prozesses der gesellschaftlichen Umgestaltung. Das Ergebnis ist eine Linke, die vollkommen kompatibel ist mit dem Kapitalismus, mit bestehenden Machtstrukturen und letztlich mit dem Imperium.
Steve Grumbine: Sprechen wir über die NATO. Woher stammt sie eigentlich, und was ist ihre wahre Funktion?
Thomas Fazi: Die wahre Funktion der NATO wurde von ihrem ersten Generalsekretär, Lord Ismay, perfekt auf den Punkt gebracht, der sie damit beschrieb, „die Russen draußen, die Amerikaner drinnen und die Deutschen unten“ zu halten. Das sagt eigentlich schon alles. Der ursprüngliche Zweck des Bündnisses bestand darin, die Entstehung eines unabhängigen, autonomen Europas zu verhindern – um die strategische Unterordnung des Kontinents unter die Vereinigten Staaten sicherzustellen und jede geopolitische Annäherung zwischen Europa und Russland zu behindern.
Mit der Verteidigung Europas gegen die Sowjetunion hatte das sehr wenig zu tun. Tatsächlich war diese Bedrohung größtenteils ein Nebenprodukt der Existenz der NATO selbst. Und weit davon entfernt, Europa während des Kalten Krieges zu verteidigen, übertrieb die NATO systematisch die russische Bedrohung, um eine permanente US-Militärpräsenz auf dem Kontinent zu rechtfertigen – eine Präsenz, die de facto als Kontrolle über die Außenpolitik ihrer europäischen „Verbündeten“ fungierte. Doch die NATO richtete sich auch nach innen: Die Operation Gladio, das von mir erwähnte geheime paramilitärische Netzwerk, wurde genutzt, um die demokratische Linke in Ländern zu delegitimieren, in denen der Klassenkonflikt besonders intensiv war.
Der aussagekräftigste Beweis für den wahren Zweck der NATO ist das, was 1991 geschah. Als sich die Sowjetunion auflöste – als der von der NATO angegebene Daseinsgrund verschwand –, wurde sie nicht aufgelöst. Im Gegenteil, sie expandierte. In den späten 1990er und frühen 2000er Jahren kam es zu einer faktischen Verschmelzung von NATO und Europäischer Union: Der Beitritt zur EU wurde vom vorherigen Beitritt zur NATO abhängig gemacht. Es war ein außerordentlich selbstzerstörerischer Schritt seitens Europas, denn er stellte sicher, dass die Union niemals echte geopolitische Autonomie erlangen würde.
Der Krieg in der Ukraine veranschaulicht all dies perfekt. Die historischen Fakten sind eindeutig: Die Osterweiterung der NATO in Richtung der russischen Grenzen und die fortschreitende de facto-Integration der Ukraine in die NATO nach dem von den USA unterstützten Putsch von 2014 sind letztlich der Grund, der Russland zur Invasion provozierte. Aus der Perspektive einer Großmacht war Russlands Reaktion völlig rational. Die Vereinigten Staaten hätten genau so reagiert, wenn Kanada oder Mexiko einem Militärbündnis beigetreten wären und begonnen hätten, Raketen auf ihrem Territorium zu stationieren.
Ich würde sogar noch weiter gehen und sagen, dass dieser Krieg nicht nur provoziert, sondern bewusst provoziert wurde. Die US-Strategen wollten ihn. Das Ziel bestand darin, Russland in einen langwierigen Konflikt zu verwickeln, es wirtschaftlich und militärisch zu schwächen und letztlich einen Regimewechsel in Moskau herbeizuführen – was seit mindestens dem 19. Jahrhundert ein langfristiges Ziel westlicher Strategen ist. Doch es gab ein zweites, ebenso wichtiges Ziel: einen dauerhaften Keil zwischen Europa und Russland zu treiben, vor allem zwischen Deutschland und Russland. Deutschlands wachsende Energiebeziehungen zu Moskau wurden in Washington als primäre Bedrohung für die US-Hegemonie angesehen – daher die unerbittliche Kampagne gegen Nord Stream und deren letztendliche Zerstörung. Der Krieg diente dazu, Europas Abhängigkeit von billigem und zuverlässigem russischem Gas durch eine Abhängigkeit von weitaus teurerem – und politisch weitaus instabilerem – US-Flüssigerdgas zu ersetzen. Dieses Ziel wurde von amerikanischen Politikern mehrfach offen erklärt, und genau das wurde erreicht.
Steve Grumbine: Sie haben viel über Propaganda und das geschrieben und gesprochen, was Gramsci als Hegemonie bezeichnete. Inwiefern hilft uns dieses Konzept, die heutigen Geschehnisse zu verstehen?
Thomas Fazi: Gramscis Erkenntnis war, dass der Staat seine Macht nicht allein durch sein Gewaltmonopol – durch Polizei und Militär – aufrechterhält. Er sichert seine Macht auch dadurch, dass er die Ideen, Werte und den „gesunden Menschenverstand“ einer Gesellschaft prägt. Wenn die Weltanschauung der herrschenden Klasse verinnerlicht und von allen als natürlich und normal akzeptiert wird, ist das das, was Gramsci als Hegemonie bezeichnete. Und in westlichen liberal-demokratischen Gesellschaften wurde dies historisch gesehen in erster Linie durch Propaganda erreicht – durch die Kontrolle der Medien.
Es gibt eine umfangreiche Literatur dazu, von Chomskys Werk über die „Herstellung von Zustimmung“ bis hin zu früheren Nachkriegstheoretikern wie Edward Bernays. Die Mainstream-Medien im Westen sind formal unabhängig vom Staat, haben aber schon immer als Werkzeug der Unternehmensoligarchie fungiert. Der alte Witz bringt es gut auf den Punkt: Ein Russe und ein Amerikaner sitzen in einem Flugzeug nach Washington. Der Amerikaner fragt: „Warum reist du nach Amerika?“ Der Russe sagt: „Um Propaganda zu studieren.“ Der Amerikaner entgegnet: „Welche Propaganda?“ – und der Russe sagt: „Genau.“ Westliche Propaganda funktionierte historisch gesehen gerade deshalb, weil sie unsichtbar war.
Was sich geändert hat, ist der Aufstieg der sozialen Medien, der den Würgegriff geschwächt hat, den Konzerne und der Staat historisch gesehen über den Informationsfluss hatten. Das ist im Großen und Ganzen positiv, doch die Reaktion der Eliten war ein anhaltendes hartes Durchgreifen: ein Bündnis zwischen den großen Tech-Unternehmen und dem Sicherheitsstaat, um den Informationsfluss im Internet zu kontrollieren. Dies eskalierte Mitte der 2010er Jahre erheblich, als die Finanzkrise und ihre sozialen Folgen – der Brexit, Trumps erste Amtszeit, die Gelbwesten in Frankreich – das Establishment davon überzeugten, dass soziale Medien ein Hauptvektor politischer Instabilität seien. Das Ergebnis war die Entstehung eines sogenannten Zensur-Sicherheits-Komplexes, in dem Geheimdienste eine zentrale Rolle spielten.
Was wir derzeit erleben, ist die Folge einer tieferen Krise: einer Hegemoniekrise. Politische Führer im gesamten Westen genießen ein Rekordtief an öffentlichem Vertrauen. Wenn Propaganda zu bröckeln beginnt, werden Regime zunehmend autoritär. In Europa ist dies sehr deutlich zu sehen: Wir haben erlebt, wie Wahlen abgesagt wurden – wie in Rumänien, wo ein unabhängiger Kandidat, der an erster Stelle lag, anschließend gänzlich von der Kandidatur ausgeschlossen wurde –, und wir haben gesehen, wie Finanzsanktionen, die ursprünglich für ausländische Akteure entwickelt wurden, gegen europäische Journalisten und Analysten unter dem Vorwand der Verbreitung „russischer Propaganda“ eingesetzt wurden. Dies sind keine verfahrenstechnischen Exzesse. Es sind Anzeichen für ein System, das die Kontrolle nicht mehr durch Zustimmung aufrechterhalten kann und zunehmend auf Zwang zurückgreift.
Steve Grumbine: Ich möchte hier kurz Trotzki ins Spiel bringen, denn er hat den Faschismus auf eine Weise beschrieben, die ich überzeugend finde – als vorübergehende Taktik der herrschenden Elite und nicht als dauerhaften Zustand des Staates. Man sieht das an der Sündenbock-Mentalität, der Dämonisierung, der spaltenden Rhetorik, den polizeistaatlichen Taktiken. Und diese Taktiken gehen meist mit extremen Sparmaßnahmen einher, während eine Linke, die sich die Sparbotschaft bereits zu eigen gemacht hat, keinen sinnvollen Gegenentwurf bietet. Ich möchte das mit dem verbinden, was in Grönland geschieht – nacktes Imperium, schlicht und einfach. Und doch, anstatt es als rote Linie zu behandeln, überschlagen sich die europäischen Staats- und Regierungschefs geradezu, um Ausreden dafür zu finden. Das Gleiche gilt für Gaza. Beides war keine rote Linie. Wie siehst du das?
Fazi: Bevor wir zu Grönland kommen, möchte ich kurz auf den Begriff „Faschismus“ eingehen – denn ich glaube, er ist mittlerweile genauso wenig hilfreich wie die Begriffe „links“ und „rechts“. Er ist völlig seiner ursprünglichen historischen Bedeutung entleert worden. Wenn man dem liberalen Establishment Glauben schenkt, ist Faschismus im Grunde jeder auf der rechten Seite, jeder, der sich nicht der liberalen Orthodoxie anschließt. Historisch gesehen bedeutete Faschismus jedoch etwas ziemlich Spezifisches: Es war die Verschmelzung von Unternehmens- und Staatsmacht; die Neutralisierung der Demokratie durch eine Oligarchie, die die direkte Kontrolle über den Staat übernimmt; der weitverbreitete Einsatz von Zensur und die Unterdrückung abweichender Meinungen; sowie Imperialismus und Kolonialismus.
Wenn wir an dieser Definition festhalten, fällt mir nichts Faschistischeres ein als das liberal-zentristische transatlantische Establishment. Sie sind es, die seit Jahren die Demokratie demontieren. Sie sind es, die der Oligarchie immer mehr Macht verschafft haben. Sie sind es, die auf Zensur zurückgegriffen haben. Sie sind es, die weltweit imperialistische und kolonialistische Kriege geführt haben. Und wenn man sich die Europäische Union ansieht – ein supranationales, antidemokratisches, oligarchisch kontrolliertes, kriegstreiberisches Proto-Imperium –, dann ist das so ziemlich die zeitgenössische Verkörperung des Faschismus, wie man sie sich nur vorstellen kann. Diejenigen, die behaupten, uns vor dem Faschismus zu verteidigen, sind nach dieser Lesart die wahren Faschisten.
Steve Grumbine: Trumps Haltung gegenüber Grönland wirkt wie nackter Imperialismus – die Drohung, das Territorium eines Verbündeten zu besetzen. Dennoch haben die europäischen Staats- und Regierungschefs kaum reagiert. Was sagt uns das über die europäische politische Klasse?
Thomas Fazi: Die erbärmliche Reaktion der europäischen Staats- und Regierungschefs überrascht mich nicht im Geringsten. Das derzeitige europäische Establishment hat schon vor langer Zeit aufgehört, in den nationalen Interessen der eigenen Bürger oder Europas als Ganzes zu denken. Was wir hier sehen, ist das, was Marxisten früher als Kompradorenelite bezeichneten – eine herrschende Klasse, die ausländischen Interessen dient. Es sind dieselben Politiker, die Europas fortschreitende Rückversklavung an die Vereinigten Staaten überwacht haben, die sich in praktisch allen wichtigen Fragen an Washingtons strategischer Agenda ausgerichtet haben, die zum Terroranschlag auf Nord Stream – einer Tat, die zumindest mit indirekter US-Beteiligung durchgeführt und wahrscheinlich von mehreren europäischen Regierungen im Voraus bekannt war – nichts zu sagen hatten und die Europa an den Rand eines katastrophalen Krieges mit Russland gebracht haben.
Die Vorstellung, dass diese politische Klasse nun plötzlich in der Lage sei, sich für die europäische Souveränität einzusetzen, ist lächerlich. Die ganze Rhetorik von Macron, von der Leyen und anderen über die Notwendigkeit strategischer Autonomie ist Theater. Ihre tatsächliche Antwort auf Trumps Forderungen bezüglich Grönlands lautete: „Sie können genau das haben, was Sie wollen – mehr Truppen, vollständige Militarisierung –, aber lassen Sie uns das im Rahmen der NATO tun.“ Das ist keine Autonomie. Das ist tiefere Unterordnung, verpackt in die Sprache der Unabhängigkeit.
Unterdessen kauft Europa immer mehr US-Flüssigerdgas und immer mehr amerikanische Waffen, um sie in die Ukraine zu schicken – und vertieft damit seine Abhängigkeit von genau dem Land, von dem es Unabhängigkeit beansprucht. Und wenn man die Flugwege von US-Militärflugzeugen verfolgt, die in Vorbereitung auf Operationen gegen den Iran in den Nahen Osten entsandt werden, fliegen sie über europäische Stützpunkte. Europa ist heute, konkret und materiell gesehen, eine Startrampe für US-Militäraggressionen auf der ganzen Welt.
Steve Grumbine: Wo passt Israel in all das hinein? Und was sagen uns die Epstein-Akten darüber, wie Macht tatsächlich funktioniert?
Thomas Fazi: Die Debatte darüber, ob Israel die Vereinigten Staaten kontrolliert oder ob Israel lediglich ein Werkzeug der US-Macht im Nahen Osten ist, wird niemals vollständig geklärt werden – denn beides trifft zu. Die Israel-Lobby übt enormen Einfluss auf das politische und wirtschaftliche Establishment der USA aus, ebenso wie in Europa und anderen westlichen Staaten. Gleichzeitig diente Israel historisch gesehen als Schlüsselinstrument für die Projektion der US-Macht im Nahen Osten. Am sinnvollsten ist es, die USA und Israel als gleichberechtigte Komponenten eines einzigen imperialen Systems zu betrachten. Israels Aufstieg fiel mit dem Aufstieg des amerikanischen imperialen Staates nach dem Zweiten Weltkrieg zusammen, und er geht mit dem Rückgang der westlichen Hegemonie im weiteren Sinne einher.
Das zunehmend unvorstellbare Ausmaß an Gewalt, das wir derzeit erleben – ein seit zweieinhalb Jahren andauernder, live gestreamter Völkermord – ist meiner Meinung nach eher ein Zeichen der Verzweiflung als der Stärke. Israel und das US-Establishment unter Trump scheinen zu begreifen, dass sich ihr Zeitfenster schließt, dass die Tage des Imperiums gezählt sind, und sie nutzen es, solange sie noch können, ohne sich auch nur die Mühe zu machen, eine humanitäre oder rechtliche Rechtfertigung vorzubringen.
Was die Epstein-Akten angeht: Abgesehen von den grausamen Details sexueller Kriminalität und der moralischen Verkommenheit der westlichen herrschenden Klasse, die sie offenbaren, bieten sie einen wirklich nützlichen Einblick darin, wie Macht im heutigen Westen tatsächlich funktioniert. Die wahre Macht liegt nicht in Parlamenten oder gewählten Regierungen. Sie liegt in einem ineinandergreifenden Netz aus Finanz-, Unternehmens- und militärisch-industriellen Interessen – zusammengefasst und verwaltet durch die Apparate des permanenten Staates, vor allem die Geheimdienste. Epstein war ein Mittelsmann innerhalb dieses Netzwerks, der mächtige Akteure miteinander verband, um die politischen und wirtschaftlichen Interessen einer transnationalen Superklasse auf Kosten aller anderen zu maximieren. Die formalen Verfahren der Demokratie – allgemeines Wahlrecht, Mehrparteienwahlen, verfassungsrechtliche Garantien – fungieren zunehmend als Fassade für das, was strukturell gesehen eine Diktatur des Kapitals ist. Das war unter dem Kapitalismus wohl schon immer der Fall, doch die historisch beispiellose Konzentration von Reichtum in der neoliberalen Ära hat eine entsprechend beispiellose Konzentration politischer Macht hervorgebracht. Die Epstein-Klasse ist zum großen Teil ein Produkt dieser Entwicklung.
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UNO „Pakt für die Zukunft“ zur Bewältigung globaler Krisen im Auftrag der globalen Korporatokratie
Sehr guter Artikel. Man kann den Kapitalismus nur von Links erklären. Hier in Deutschland glauben die Leute wirklich, dass Merz nur doof ist oder nicht kann, wie er will, weil er in einer „linken“ Kultur gefangen ist. „Links“ sein, bedeutet ein St-Pauli Käppi aufzuhaben, teil-vegetarisch zu leben und den elenden Tatort am Sonntag zu schauen. Also alles nur „Milieu“. Dass die komplette Industrie, übrigens sehr zum Nutzen der Industrie, ihre Produktion ins Ausland verlagert, wird von „Linken“ als Verschlafenheit der neuesten Technologien bewertet. „Hätte man auf Habeck gehört, würde Deutschland schon längt unabhängig von Öl sein“. „Hätte man das Verbrennerverbot vorgezogen, wäre Deutschland führend bei den E-Autos“ usw. Nun, Mercedes nimmt die Einladung gerne an und produziert dann Verbrenner in Ungarn. Grüße aus Berlin
Die lieben Leute scheinen ja nicht gerade viel Ahnung vom Thema zu haben. Richtig ist natürlich, dass die sogenannte „Linke“ dieser Tage mit Anti-Kapitalismus, Anti-Imperialismus und Klassenkampf nichts mehr am Hut hat. Aber es ist kompletter Unsinn, die Umpolung der alten Linken als Werk der CIA einzuordnen, der in den 70er Jahren beginnt!!!
Die Integration (von Teilen der) der Arbeiterbewegung in den Kapitalismus beginnt genau genommen bereits bei ihrer Entstehung. Auch wenn die revolutionären Theorien von Marx zentraler theoretischer Bezugspunkt der alten Sozialdemokratie waren, so gab es dennoch schon zu Beginn stark integrationistische bzw. reformistische Strömungen. Die Heroen der Zweiten Internationale wollten den 1. Weltkrieg – den sie zurecht als imperialistischen erkannten – verhindern. Im entscheidenden Moment schlugen sie sich auf die Seite „ihrer“ Bourgeoisien und unterstützten ihn („Burgfriedenspolitik“). Für Frieden eintreten galt als „Vaterlandsverrat“.
Nach dem 2. Weltkrieg war es dann in der Sozialdemokratie endgültig vorbei mit dem Kampf gegen den Kapitalismus. In Österreich begrub beispielsweise die SPÖ ihr austromarxistisches Erbe. Allenfalls gab es noch etwas Kapitalismuskritik in homöopathischen Dosen – auch wenn sich die SPÖ von 1945 bis 1991 „Sozialistische Partei Österreichs“ nannte. Marxismus verkam zum Andenken und zur Folklore. Kapitalismus durfte man in der Kreisky-Zeit nur noch demokratischer, moderner und sozialer machen. Bald darauf nicht einmal mehr das – die neoliberale Wende wurde auch von der Sozialdemokratie aktiv vorangetrieben.
Fairer Weise muss man aber darauf hinweisen, dass die Nachkriegszeit vom Wirtschaftswunder und dem Paradigma des geregelten, sozialen Kapitalismus geprägt war („Soziale Marktwirtschaft“). Der britische Historiker Eric Hobsbawm sprach vom „goldenen Zeitalter des Kapitalismus“. Der wesentliche Punkt: in dieser Phase des „relativen Klassengleichgewichts“ konnte die Arbeiterklasse ihren Wohlstand beträchtlich vergrößern. Das wiederum marginalisierte revolutionäre, kommunistische Parteien. Die Verinnerlichung der „Weltanschauung der herrschenden Klasse“ und deren „Hegemonie“ (Gramsci) basierte also keineswegs nur auf Propaganda, wie der Artikel suggeriert. Dazu kam, dass die technologische bzw. wirtschaftliche Entwicklung und der materielle Wohlstand der Arbeiterklasse in den Ländern des Sowjetkommunismus im Vergleich zum Westen immer mehr zurückfiel – bis der „reale Sozialismus“ schließlich zerbrach. Daher konnte dieser Sozialismus kaum als anzustrebende Alternative betrachtet werden. Sein Verschwinden änderte aber dennoch die Machtverhältnisse zwischen Kapital und Arbeit grundlegend. Mit der neoliberalen Wende wurde wieder die unumschränkte Herrschaft des Großkapitals hergestellt und folglich die materiellen Errungenschaften der Arbeiter und Angestellten auch immer mehr zurückgeschraubt.
Das Ausbleiben der prognostizierten proletarischen Revolution beschäftigte viele anti-kapitalistische Intellektuelle in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dies führte zum „Abschied vom Proletariat“ (André Gorz). Der Klassenwiderspruch rückt in den Hintergrund – ungekehrt bekamen die sogenannten „Nebenwidersprüche“(autoritäre Strukturen, Unterdrückung der Frauen, Umweltzerstörung, etc.) immer mehr Gewicht – bis der „Grundwiderspruch“ völlig ausgebelendet wurde. So wurden anti-kapitalistische Linke zu woken, pseudo-linken Öko-Bobos, die zu Protagonisten kapitalistischer Geschäftemacherei (Energiewende, Impfwahn, etc.) degenerierten. Daher muss eine antikapitalistische Linke von Grund auf neu Aufgebaut werden – aufbauend auf ihren verschütteten Traditionen.
Die Unterwanderung linker Organisationen ist doch der Normalzustand im Kapitalismus. Dieser begann aber bereits viel früher, unmittelbar nachdem das Kapital nach dem Verlust des 2. WK seine Macht wieder gefestigt hatte. Zur gezielten Unterwanderung der westeuropäischen Linken durch die CIA gibt es ausreichend Literatur.
Man kann es kurz fassen: Das Kapital hat seine Hausaufgaben gemacht und wird genau daran auch zu Grunde gehen. Denn es hat eine Politikerkaste installiert, die nicht mehr in der Lage ist, dem Kapital auch mal Widerstand zu leisten.
Hallo, „ Zur gezielten Unterwanderung der westeuropäischen Linken durch die CIA gibt es ausreichend Literatur.“ – was empfehlen Sie? Würde mich interessieren. Herzlichst
„Was sich geändert hat, ist der Aufstieg der sozialen Medien, der den Würgegriff geschwächt hat, den Konzerne und der Staat historisch gesehen über den Informationsfluss hatten.“
„doch die historisch beispiellose Konzentration von Reichtum in der neoliberalen Ära hat eine entsprechend beispiellose Konzentration politischer Macht hervorgebracht. Die Epstein-Klasse ist zum großen Teil ein Produkt dieser Entwicklung.“
Derlei bestirnter (und folglich harmloser) Intellektualismus ist für mich nicht nur beispielhaft „links“, sondern womöglich auch der Grund, warum Fazi auf Substack (Andreessen Horowitz) gepusht wird.
Die Epstein-Klasse als Erpressungsnetzwerk hat es schon vor 50 Jahren gegeben, wenn man Opfern zuhört. Auch in Europa.
Eine Stückweite Beschreibung in Teilbereichen, wie das System der Wenigen an ihrem Status Quo arbeiten.
Und natürlich ist es der Herrschaft ein Dorn im Auge, wenn irgendwas sozial ist, ohne einen Hebel darüber mitabzuschöpfen, mindestens. In der Regel verabscheuen aber diese Kreaturen alles an Teilhabe, was über das Mindeste hinaus geht, um den Pöbel irgendwie im Zaum halten zu können. Und das auch nur solange, solange es dies zwingend für die Kontrolle und Macht verlangt.
Linkes Denken ist grundlegend ja, also nicht das was wir heute haben, Macht einhegen, Verteilung/Partizipation, Volkskontrolle, also durchaus vernünftige Ansätze, die aber oftmals in der Umsetzung scheitern, auch durch angreifende Gegenkräfte im Außen. Z.B. gut zu beobachten bei einem Land wie Venezuela. Reich an Bodenschätzen, trotzdem eher arm, da Handelsembargo, bzw. auch das sich erst gar keiner findet, der irgendwas an Technik bereitstellt, um die Bodenschätze vernünftig zu fördern. Ein Reiches Land niedergehalten, in dem man es aushungert und dann den Finger auf den bösen Gesellschaftsfeind richtet, wie schlecht das alles funktioniert.
Natürlich steht jeder Machtpyramide immer das Ego des Individuums im Wege, warum diese alle keine Lösung sind, waren und sein werden. Schlussendlich treibt jedem erstmal an den Schalthebeln der Macht an, dies zu erhalten. Wenn nicht die erste Generation, dann garantiert die Nachfolger. Und die Versprechen und Lockmittel, Erpressung und Drohungen des Gegenpools sind ja auch bekannt und erleben wir mal wieder live mit.
Auch wenn aktuell so einige dieser Entwicklungen, Entscheidungen und politischen Mittel, immer gerne mit einem Sozialismus verbrämt werden, um hier die Leute auf die falsche Pfärte zu locken, sind sie alle in Wahrheit der Machtpyramide geschuldet und den Kräften, die sich Mittels Fortschritt jetzt endlich dazu befähigt sehen, ihre Weltherrschaftsfantasien umzusetzen. Und das tun sie ja auch und das mit immer scheußlicheren Mitteln, weil es sonst zu scheitern droht.
Niemand geht eben gerne in seinen Sklavenzustand freiwillig. Daher haben wir auch diese ganzen Krisen und Kriege in der Dauerschleife, die alle einen Sinn und Zweck haben, schlussendlich dort anzukommen, wo diese Kreaturen der Macht ihre Ziele haben.
Man muss sich das nur klar machen.. Mittels des Fortschritt sind wir alle massiv frei, aber er wird missbraucht für das Gegenteil, weil es dieses Systemmodell der Minderheit nunmal benötigt, damit sich am Modus Herr->Sklave nichts ändert. Ach.. der Zustand wird nur noch weiter mittel Technik verschlimmert, da der Sklave selbst im Schlaf am Ende überwacht und entsprechend eingenordet wird.
Man muss sich klar machen, das was wir erleben, ist nur die Folge eines Systems, was sich selbst überlebt hat und das mit den immer gleichen Mitteln/Werkzeuge der Machtsicherung. Die modernsten Mittel sind natürlich Softpower, da Hardpower viel kostspieliger und idR. hässlicher ist.
Es gibt eine spirituelle Ebene: der Wandel des Menschenbildes. Dabei macht sich die Masse mitschuldig! Alle strukturellen Analysen sind Ausreden. Was wir sehen, ist das Ergebnis dieses Wandels. Noch will es niemand wahrhaben.
Und wie hat sich das Menschenbild gewandelt? 🤔
Die Linken waren immer so. Vielmehr ist es so, dass heute die „Konservativen“ auch links sind, s. Örschi, Mörds und (V)P. Sie alle hacken auf den „rechten“ Orban hin. Und sie frönem dem ganzen Herzjxsuscheiß und sind bis auf die Knochen woke. Tschiesas war der erste Kxmxmxnist, ja! Daher ist die Bezeichnung EUdSSR komplett passend, was die nämlich gemeinsam haben, ist das Verbot Andersdenkender und 10suhr von Wissenschaft und Tatsachen, Denkverbote…
Alle Parteien sind mehr oder weniger sozistisch. Das ist durch die repräsentative Demokratie bedingt. Wären sie nicht sozial, würde sie keiner wählen…
Die FPÖ ist derzeit die einzig echte sozialdemokratische Partei, während ich die anderen als sozialistisch einstufe. Sozisten kônnen anderen ihre Meinung nicht lassen, beißen Nichtsozisten überall mit Mobbing raus und gehen auf Andersdenkende stets im Rudel los, weil sie allein viel zu geistesschwach sind…aber einer beflegelt und der andere klatscht Beifall. Sie machen das immer mit der Menge, nicht mit dem Verstand.
Man muss endlich Ideologien und Religionen (zB Klimareligion und Gendergaga, Wokeismus) verbieten. Sie haben nichts in der Politik zu suchen. Es wäre daher eine Erlösung, wenn uns die KI regierte (am besten die groksche, weil die woken KIs sind ja auch alle links) – für die Verwaltung empfiehlt sich KI – und als BP plädiere ich für einen Popstar oder Promi zum Präsentieren. Da wir keine guten Sänger haben und der Fendrich, Woifal A. etc. hinüber sind, Cornelius war ein klarer Geist, schad um Danzer, könnte dies Armin Assinger übernehmen….dieser BP ist dann auch als Außenminister tätig, auch um anderen die Hände zu schütteln. Er darf natürlich nicht das Bundesheer aktivieren können. Niemand. Als Grenzschutz sind daher KI Roboter einzusetzen…auch zur Landesverteidigung. Viele Entscheidungen müssen durch das Volk getroffen werden, durch rasche fälschungssichere Internetabstimmungen, die von der KI vorgelegt werden (kein Freibier für alke oder Abschaffung der Steuern). ZB ist eine Schuldenbremse einzubauen und die Schulden sind ausschließlich durch Einsparungen bei den Subventionen und in der Verwaltung zurückzuzahlen. Subventionen zwecks Parteienfilz sollten Geschichte sein, etc.
Und natürlich kann der BP klassisch gewählt werden, dann hat das Volk und die Lügenjournaille ein Gaudium und man kann sich „demokratisch“ nennen.
@
die koksnasen und alkoholiker als bundespräsidenten?
da kann man gleich den schneejuden aus kiew zum bp krönen,
da wird das derzeitige aussenminister blonderl sicher nicht nur dauerfeuchte augen kriegen.
Das ist doch egal, der Präsi hätte eh nix zu sagen. In Kiew kann nur ein Klavierclown Präsi werden, wenn er auch nix zu sagen hätte. Reine Grüßauguste wie in Österreich…Sie verstehen? :-)
die linken waren nie anders
sie waren immer und überall als willige helfer, mittäter und feigenblatt gerne gesehen.
ein leuchtendes beispiel ist der spö heilige karl renner – situationselastischer war kaum einer
Lenin und Stalin waren Linke. Dann vergleichen Sie mal Renner mit denen.
Die Linke und ihre Parteigänger wurden nicht „umgedreht“; die haben sich selber umgedreht und begannen, nur noch ihr Mütchen in den Parlamenten zu kühlen. Ich habe selber mal die Erfahrung mit einem Bundestagsabg. der Linkschen gemacht, der karriereorganisatorisch schnell dann zum BSW gewechselt hatte und nun dort sein parlamentarisches Plätzchen gefunden hatte. Im Zuge dessen habe ich Mitarbeiter von ihm und seine Büroleiterin, die er im Deutschen Bundestag angestellt hatte, kennengelernt. Selbst da war Abgehobenheit von Seiten der Mitarbeiter im Bundestagsbüro zu spüren. Die fühlten sich und gaben sich mir, als ob sie was Bessres seien. Die hatten den Kontakt zum „Fußvolk“ wohl offensichtlich verloren.
Einmal hatte ich einen Bundestagsabg. durch seine (allerdings ebenfalls arroganten) Mitarbeiter kennengelernt. Dieser Bundestagsabg. war mir gegenüber sehr höflich und absolut zuverlässig und hatte sich für mich bei einer Körperschaft öffentlichen Rechts (schändliche, sich in die eigenen Taschen gierig wirtschaftende Krankenkasse) erfolgreich mit einem Schreiben seinerseits an die betrügende Krankenkasse eingesetzt. Und dieser Bundestagsabg. der Linken wurde damals dann selber innerhalb der Bundestagsfraktion Die Linke gemobbt.
Warum sollten sich die Linken selbst umdrehen? Sie verwechseln Ursache und Wirkung. Schonmal den Begriff Klassenkampf gehört?
In der BRD ist der Unterschied zu den Linken der PDS zu den Linken jetzt in den Parlamenten der BRD (kommunale Ebene, Landesebene und Bundestag) eklatant. Die Linke heute ist nicht mehr für die Bevölkerung da, sondern nur und nur für sich selber und ihr eigenes Wohlergehen. Deshalb: die jetzige Linke soll und darf ruhig und ganz schnell untergehen. Diejenigen, die noch jetzt aus der Alt-Linken der PDS, wie Bartsch und Gysi, im Deutschen Bundesabgeordnetendarstellertag ihr Unwesen als so genannte „Abgeordnete“ ihr Unwesen treiben, die haben sich an den neuen Zeitgeist willig angepasst. Gysi war noch nie wählbar. Der war schon immer ein ausgebuffter Angepasster.
Die Frauen aus der DDR, die im Bundestag in den 1990er Jahren als Abg. waren, die wussten noch richtig was; die hatten excellente Studiengänge absolviert und topp Studienabschlüsse in MINT-Fächern. Diese Frauen Abg. waren eloquent und nicht überkandidelt. Was jetzt bei den Linkschen so rumläuft und verbal absondert, ist eine Schande für die Linken und hat mit den Linken und Links-Sein nichts mehr zu tun.
Der Niedergang der Linken begann mit der Umbenennung der SED in PDS. Gysi hat da ganze Arbeit geleistet.