Fallbericht: mRNA-Impfung als Auslöser seltener Autoimmunerkrankung

24. März 2025von 2,2 Minuten Lesezeit

Eine aktuelle Studie bestätigt, dass die mRNA-Behandlung die seltene und potentiell tödliche Erkrankung erworbene Hämophilie A (AHA) auslösen kann.

Die schwere Erkrankung „Erworbene Hämophilie A“ (AHA) kann tödlich sein. Bei der Krankheit treten Autoantikörper auf, die das Blutgerinnungssystem durcheinanderbringen. Ein aktueller Fallbericht wirft erneut ein Schlaglicht auf einen Zusammenhang zwischen mRNA-Impfung und der Entwicklung von AHA. Über den Zusammenhang wird bereits seit längerem spekuliert.

In der Studie, die Anfang März veröffentlicht worden ist, suchte ein Man nach medizinischer Hilfe. Seine Symptome: Blut im Stuhl (Hämatochezie) und die Bildung von Hämatomen. Zuvor hatte er sich zwei medizinischen Eingriffen unterzogen: einer Zahnwurzelbehandlung und einer Darmspiegelung. Beide Behandlungen wurden nach einem mRNA-Covid-Booster durchgeführt. Die Symptome deuteten auf eine Störung der Blutgerinnung hin, weshalb umgehend Laboruntersuchungen veranlasst wurden.

Die Ergebnisse waren alarmierend was nach weiteren Untersuchungen zur Diagnose AHA führte.

Während die Therapie unverzüglich eingeleitet wurde, ging man auch auf Ursachensuche. Und man richtete besondere Aufmerksamkeit auf den Booster, der in einer zeitlichen Nähe zur Erkrankung durchgeführt wurde. Wie der Titel der Studie, „Acquired haemophilia A following COVID-19 vaccine“, schon sagt, kam man zum Schluss, dass die Erkrankung durch den Booster ausgelöst worden ist.

Der Fallbericht, der im British Medical Journal erschienen ist, macht die Notwendigkeit deutlich, ungewöhnliche Symptome nach einer mRNA-Impfung unbedingt ernst zu nehmen. Zudem wird die Forschung aufgefordert, den Zusammenhang zwischen mRNA-Impfstoffen und seltenen Autoimmunerkrankungen intensiver zu untersuchen. Es kann oft ums Überleben gehen.

Hier das übersetzte Abstract der Studie:

„Die erworbene Hämophilie A (AHA) wird durch Autoantikörper verursacht, die den Faktor VIII (FVIII) neutralisieren und schwere Blutungen verursachen können. Der Impfstoff COVID-19 kann die Entwicklung von erworbenen Autoantikörpern gegen Gerinnungsfaktoren auslösen, was mit einer hohen Morbidität verbunden ist. Es handelt sich um den Fall eines Mannes, der nach einer Koloskopie und einer Wurzelbehandlung mit Hämatochezie und Hämatombildung behandelt werden musste. Beiden Ereignissen war eine COVID-19-mRNA-Auffrischungsimpfung vorausgegangen. Die Labordaten wiesen eine verlängerte aktivierte partielle Thromboplastinzeit (aPTT) von 55 s auf, woraufhin ein Hämatologe hinzugezogen wurde. Eine weitere Untersuchung ergab das Vorhandensein eines erworbenen FVIII-Inhibitors, der mit einer stark reduzierten Aktivität korrelierte. Der Inhibitor wurde mit Steroiden und Cyclophosphamid behandelt, während gleichzeitig eine gründliche Untersuchung auf mögliche Ursachen eingeleitet wurde. Die rechtzeitige Erkennung eines erworbenen Inhibitors ist entscheidend für eine rechtzeitige Behandlung zur Kontrolle der Blutung.“

Bild „MedFak_Cellular_fotoGeirMogen(4)“ by NTNU medisin og helse is licensed under CC BY-NC 2.0.

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2 Kommentare

  1. Jan 24. März 2025 um 11:42 Uhr - Antworten

    So selten dürften Autoimmunerkrankungen nicht bleiben, weil die Zwangsspritzen das Immunsystem dazu bringen, Antikörper gegen körpereigene Gewebe zu bilden. Das ist kein Unfall, sondern Teil des Konzeptes der mRNA-Plattform, das war von Anfang an bekannt und Bhakdi und andere haben früh und eindringlich gewarnt.

    Wenn man das dann aggressiv negiert, liegt meiner Meinung nach eine Straftat vor (Inkaufnahme von Risiken ist der kleinste Vorsatz), aber vermutlich bescheinigen die Gerichte wie bei Frau Leyen den Verantwortlichen Immunität vor dem Strafgesetz, trotzdem muss natürlich jeder gehorchen, völlig klar. Ob sich die Gerichte an ihre Anordnungen auch selbst gehalten haben?

    Es gibt neben den Autoimmunkrankheiten ja noch eine lange Liste weiterer Schadwirkungen, die immer noch als Nebenwirkungen verniedlicht werden. Dazu gehört die genetische Veränderung von Zellen derart, dass sie Proteine erzeugen, die den Körper vollmüllen und teilweise nicht abgebaut werden können. Darüber hinaus finden sich chronische Entzündungen, Mikrothromben mit Unterversorgung des Hirns sowie Narben auf dem Herzmuskel. Wahrscheinlich bleibt die Energieversorgung der Zellen dauerhaft gestört (Ribosomopathie), aber man weiß nicht, wie viele genveränderte Zellen über die Jahre vom Immunsystem herausgerissen werden. Es könnte also sein, dass sich dies nach Jahren der Müdigkeit und chronischer Entzündung wieder bessert. Über steigende Aborte durch nicht lebensfähigen Nachwuchs brauchen wir gar nicht erst reden oder über die Zunahme von Behinderungen.

    Das haben sich die Dumpfbacken so gewünscht und daher haben sie es auch bekommen! Ist das nicht toll?

    Kleine Frage am Ende: Was war noch einmal die Hauptwirkung der Spritzen? Reduktion von Übertragung und Infektion waren es nicht.

    • W. Baehring 24. März 2025 um 12:50 Uhr - Antworten

      Zitat:“Was war noch einmal die Hauptwirkung der Spritzen? Reduktion von Übertragung und Infektion waren es nicht“.
      Richtig, Jan!
      Das wurde ja nur so kommuniziert, um mittels einer Mischung aus persönlicher Angst, gemeinschaftlichem „Solidaritäts“- Gefühl und Lauterbach´scher Beruhigungspille von der „nebenwirkungsfreien Impfung“ die „Impf“-Bereitschaft der Masse zu erhöhen.
      Übriggeblieben ist dann letztlich (spätestens nach dem Geständnis der EMA, dass die „Impfung“ nicht zur Verhinderung von Übertragung oder Infektion zugelassen ist) der angebliche „Schutz vor schwerer Covid-Erkrankung“, der allerdings von vielen „Geimpften“ mit einem hohen Preis bezahlt wurde, nämlich mit einem „impf“-induzierten schweren Gesundheitsschaden oder gar dem „impf“-induzierten Tod.
      Lauterbach hat übrigens kürzlich während eines geradezu erbärmlichen Rechtfertigungsversuches seiner damaligen Behauptung nun gegenüber der ZDF-Journalistin Sarah Tacke öffentlich erklärt, dass „…er sich sowohl sehr intensiv mit den Nebenwirkungen beschäftigt … [als] auch nie daran geglaubt habe, dass die Impfung nebenwirkungsfrei sei“.
      Vorausgesetzt, das ist kein „KI“-generierter Fake, um das Ansehen des Bundesgesundheitsministers zu beschädigen, dann hat er das also gleich mal selbst erledigt, indem er ganz ungeniert eingestanden hat, dass er die Öffentlichkeit damals BEWUSST zu ihrem Schaden belogen hat.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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