IWF kämpft gegen Bargeld und für digitales Zentralbankgeld

20. Oktober 2022von 3,3 Minuten Lesezeit

Die Abschaffung des Bargelds und die Einführung eines digitalen Zentralbankgeldes steht ganz oben auf der Prioritätenliste des IWF. Doch man kämpft mit Problemen.

„Um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren, bitten wir Sie auf Barzahlung zu verzichten“ – ein Satz, den man manchmal sogar noch immer hört, angeblich wegen Corona. Doch dieser Wunsch passt exakt zur Agenda einer der mächtigsten Institutionen der Welt, dem Internationalen Währungsfonds (IWF).

Bargeld-Problem

Auf der Jahreskonferenz 2022 des IWF sagte die geschäftsführende Direktorin, Kristalina Georgieva, dass dem IWF Barzahlungen nicht gefallen und man diese Vorliebe verändern möchte. Die politische der Agenda ist eindeutig und ähnelt dem Anti-Corona-Aufruf im Supermarkt. Nun wolle man die „starke Vorlieben einiger Menschen für Bargeld verstehen“, um dann im nächsten Schritt die Vorliebe abzubauen. Mit Kampagnen sollen die Menschen umgestimmt werden und ihre Lust am Bargeld verlieren.

Warum Menschen Bargeld bevorzugen, ist aber wohl für alle bis auf Institutionen im Elfenbeinturm relativ einfach zu erklären: Menschen wollen nicht, dass Banken, Regierungen und Big Tech jeden Schritt ihrer finanziellen Aktivitäten verfolgen können. Privatsphären ist den Menschen wichtiger als sich das IMF sich vorstellen kann. So einfach ist die Sache. Das jüngste höchst erfolgreiche Volksbegehren in Österreich zum Bargeld ist hier ein eindeutiger Beweis.

Georgieva, ehemalige EU- und Weltbank-Bürokratin aus Bulgarien, hat aber ganz andere Ideen und sucht so nach Antworten: „Liegt es am mangelnden Vertrauen in die (digitalen) Zahlungsdienstleister? Ist es eine Vorliebe für die Informalität, ist es die Schwierigkeit, Zugang zu Dienstleistungen zu bekommen? Oder liegt es daran, dass es für Menschen, für die jeder Cent zählt, ein bisschen mehr kostet?“

Laut ihr sei es nicht das Vertrauen ins Bargeld und der Wunsch nach Anonymität, sondern das Misstrauen in die digitale Welt und die Sorge vor digitaler Kriminalität: „Wir müssen das verstehen, damit wir die Menschen angemessen informieren können – wie man sich besser vor Verbrechen schützt, wenn man kein Bargeld verwendet, und wie man mit digitalem Geld von Zahlungen zu Krediten übergehen kann, was natürlich die finanzielle Eingliederung fördert.“

Man will im IWF verstehen, warum es oft eine starke Präferenz für Bargeld gibt, obwohl auch eine digitale Möglichkeit verfügbar ist. Ma kommt im IWF nicht drauf!

Zentralbankgeld

Aber nicht nur, dass die Menschen nicht auf das Bargeld verzichten wollen. Der IWF sieht sich noch mit einem weiteren Problem bei der Umsetzung seiner Agenda konfrontiert. Auch digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) kommen gar nicht gut an.

Für den stellvertretende geschäftsführende Direktor des IWF, Bo Li, ist das eine der Herausforderungen bei der Einführung von CBDCs. Auch würde das IWF zwar noch nicht ganz verstehen, was dieses Zögern sowohl bei Kunden als auch bei Händlern auslöse, aber er habe eine Lösung.

„Wir müssen besser verstehen, was die Ursache für diese Zurückhaltung ist. Eine Möglichkeit, das Problem zu lösen, bezieht sich auf unsere Datenfrage: Wenn wir einen ausreichenden Mehrwert schaffen können, wenn die Verbraucher durch die Teilnahme an diesem Ökosystem in den Genuss von viel mehr Finanzdienstleistungen kommen, wenn sie einen Kredit erhalten, sind sie vielleicht bereit, sich dem Ökosystem anzuschließen“, so Li. Auch für Händler würde das gelten.

Die Lösung? „Wenn sie mehr Service bieten können und wenn sie einen Gewinn erzielen können, werden sie bereit sein, sich diesem Ökosystem anzuschließen. Ich denke also, dass eine Möglichkeit, dieses Zögern zu überwinden, darin besteht, durch die Nutzung der Daten einen Mehrwert zu schaffen.“

Im IWF gibt es also klare Prioritäten.

Bild International Monetary FundIMF Managing Director Kristalina GeorgievaCC BY-SA 4.0

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27 Kommentare

  1. Holger Lundstrom 21. Oktober 2022 at 12:11Antworten

    Kleiner Trick bei der Automatenkassa im Supermarkt:

    Betrag: 10,10€
    Barzahlung: 10€
    Kartenzahlung: 0,10€

    Bei extra Kartentransaktion für 0,10€ lohnt sich das für den Betreiber nicht. Dadurch kriegt man außerdem weniger nerviges Kleingeld, und das Gros wird nach wie vor mit Bargeld bezahlt.

  2. Wolfgang 21. Oktober 2022 at 7:22Antworten

    Das ist ja alles ganz nett was hier über Bargeld geschrieben wird.
    Viele der Kommentatoren schienen aber nicht viel in der Welt herumgekommen zu sein.
    Ich habe in den USA und China die Erfahrung gemacht dass es in manchen Geschäften gar nicht mehr möglich war mit Bargeld zu zahlen. Nur mehr mit Kreditkarte oder mit dem Smartphone.
    Wenn Bargeldlose Zahlung also vorangetrieben wird dann wird damit begonnen das Geschäfte kein Bargeld mehr annnehmen werden.
    Was dann?

    • Raldl 21. Oktober 2022 at 13:28Antworten

      Oh, wie ohnmächtig sind wir doch!

  3. majestyk74 21. Oktober 2022 at 1:32Antworten

    Das ist eine Abstimmung mit den Füßen, wo die Menschen sich nicht vom Bargeld abbringen lassen, da wird es bleiben, wo sie aus Bequemlichkeit oder wegen Rabattpunkten lieber elektronisch zahlen, wird es verschwinden. Müßte ich Geld setzen auf den Gewinner setzen, ich würde die Dummen wählen. Die Eliten rechnen genau damit und die kennen ihren Pöbel genau. Deswegen hat man ja auch die Demokratie erfunden, da kann man noch so jede törichte Entscheidung dadurch rechtfertigen, daß man sagt „ihr habt es so gewollt“.

  4. Heidi 20. Oktober 2022 at 22:20Antworten

    Bargeld …

    … kann von allen Menschen gleichermaßen verwendet werden. funktioniert auf der ganzen Welt, immer, ohne Strom und Netzanbindung.
    … ist in Kultur der gesamten Menschheitsgeschichte verankert, schon immer nutzte man physische Objekte als Wert- und Vermögensspeicher. Somit ist es ein Teil unserer Kultur.
    … ermöglicht die physische Verwahrung von Vermögen als Sicherheit zuhause oder in einem Schließfach zur Verwendung als Zahlungsmittel in Ausnahme- und Notsituationen.
    … verhindert Armutsdiskriminierung, es kann auch von jenen Personen zur Zahlung verwendet werden, die über kein Bankkonto verfügen oder nur beschränkten Zugriff auf ein Konto oder Internet haben.
    … verhindert Altersdiskriminierung bzw. Benachteiligung von Menschen, die über kein Bankkonto verfügen oder nur beschränkten Zugriff auf ein Konto, Mobilfunk oder Internet haben.
    … unterstützt grundsätzlich die heimische, lokale Wirtschaft im Bestehen am Markt in Konkurrenz mit globalen mulinationalen Konzernen ohne Steuerleistung in den Ländern.
    … unterstützt und fördert die nachhaltige Produktion von Gütern lokaler Erzeuger und die Verfügbarkeit, wenn Lieferketten versagen und Güterknappheit die Deckung des täglichen Bedarfs der Bürger bedroht.
    … kann von jenen Personen zur Zahlung verwendet werden, die sich egal aus welchen Gründen gegen ein elektronisches Zahlungsmittel entschieden haben bzw. es nicht nutzen können.
    … ist ein vergleichsweise betrugs- und fälschungssicheres Zahlungsmittel im Vergleich zu virtuellem Geld.
    … ist die billigste Zahlungsform ohne Gebühren und Nebenkosten für den Nutzer.
    …ist nicht so umweltschädlich und energieaufwendig wie die Rechner des digitalen Bezahlsystems, das Studien zufolge weltweit 2,5 mal so viel CO2 verursacht wie der Autoverkehr.
    … verhindert das maßlose Datensammeln, Analysieren, Darstellen und Auswerten von Bewegungsmustern, Konsumverhalten, und die damit verbundene oft nicht nachvollziehbare und folgenschwere Kategorisierung des Bürgers.

    … erleichtert es den Konsumenten, den Überblick über ihre Ausgaben zu wahren.

    … lehrt Kindern den Umgang mit Geld und dessen Wertigkeit.

    … ist anonym und macht staatliche und globale Überwachung schwerer.
    .. schützt unsere Privatsphäre

    … ist immun gegen Hackerangriffe und/oder Black-Out’s.

    … macht unabhängig.

    Bargeld ist gedruckte Freiheit!

  5. helmutmichael 20. Oktober 2022 at 21:22Antworten

    Aha, Fr. Georgieva und Hr. Li sind also besorgt weil sie sich nicht vorstellen können warum so viele Menschen beim Bargeld bleiben wollen. Vielleicht wäre es eine Möglichkeit mal mit dem Pöbel zu reden und die Menschen zu fragen was sie bewegt, aber da würde wahrscheinlich nicht das erwünschte Ergebnis herauskommen.
    Aber ich helfe den beiden gerne weiter und kann ihnen sagen warum ich lieber Bargeld verwende, sie haben es ja eh schon fast erraten:
    weil ich mich vor Verbrechern schützen will, die da wären: IWF, WEF, WHO, EU-Kommission, Staatsregierungen, NATO, Pharmakonzerne, Digitalkonzerne, Waffenkonzerne, usw. usw….
    Und ich habe auch einen Lösungsansatz anzubieten: wer auf solchen Positionen sitzt und nichts anderes im Sinn hat als nur den Reichsten zu dienen und das Volk zu verarschen und zu besch…en , soll selber sch….. gehen, oder mit den Worten von Hans Söllner gesagt: „Ich bringe die Hosen gar nicht so schnell runter wie mich die alle am A…. l….. können“
    Sorry für die nicht ganz „jugendfreien“ Formulierungen, aber in diesen Zeiten kann man manchmal seinen aktuellen Gefühlszustand am besten mit rustikalen Worten beschreiben.

    • Raldl 21. Oktober 2022 at 13:15Antworten

      Wenn die Elite wirklich mit dem Pöbel spricht, kommt das raus, was die Elite will.

  6. Birgit 20. Oktober 2022 at 20:55Antworten

    Es könnte doch eine Möglichkeit sein, sich in einer österreichweit konzertierten Aktion vor Supermärkten für die Bezahlung mit Bargeld einzusetzen. Das ist zunächst einmal eine noch unausgegorene Idee: Einen Folder zu entwickeln, Kund*innen zu informieren, wofür es – im Zusammenhang mit den Plänen des IWF – gut sein könnte, mit Bargeld zu bezahlen. Falls es dafür hier in diesem Forum positive Rückmeldungen gibt, würde ich mich – gemeinsam mit anderen – dafür einsetzen, einen solchen Folder zu entwickeln und an bestimmten Tagen damit vor Supermärkten zu stehen. Wenn sich dann noch jede/r mit Menschen in anderen Ländern, zu denen wir jeweils Kontakte haben, vernetzen, können wir vielleicht ein bisschen etwas bewirken ……

    • Georg Uttenthaler 20. Oktober 2022 at 21:42Antworten

      Danke! Eine tolle Idee! Die österreichische Mentalität „es wird schon net so kumma!!“ hilft nicht. Den Kopf in den Sand zu stecken, ist auf jeden Fall falsch. Eine Idee wäre, von einem weltweit anerkannten Fachmann (Finanz- Genie) die Pension wieder BAR durch Briefträger auszahlen zu lassen! Ging ja früher auch? Als Droh- Druckmittel, z.B. Es wurde ja in Indien ein erster Versuch gestartet, als sich aber herausstellte, dass 50% der Bürger keine Bankkonten hatten, hat man die Idee verworfen!! Es gibt immer einen Weg!!!

      • Raldl 21. Oktober 2022 at 13:22

        Ich würde den Spiess überhaupt umdrehen. Ich will mein Gehalt wöchentlich in Silberlingen. Warum? Ich habe kein Vertrauen in Banken, Behörden und überhaupt ins Establishment. Aus! Schluß!

    • Siggi54 26. Oktober 2022 at 0:57Antworten

      @ Birgit
      Hervorragende Idee! Ich bin Deutscher und der Meinung, daß eine derartige Initiative nicht allein auf Österreich beschränkt sein sollte. Schließlich haben wir haben es mit einer globalen (Finanz-)Elite zu tun, der es ganz offensichtlich darum geht, den Rest der Welt nach Belieben zu lenken und auszubeuten!
      Bei dem Gedanken, welche Möglichkeiten eine Bargeldabschaffung mit der gleichzeitigen Einführung von ausschließlichem, digitalem Geld bietet, wird mir speiübel! Damit wird George Orwell „1984“ zur Realität!
      Es ist aber nicht nur der IWF sondern auch die EZB, geleitet von Christine Lagarde um die Bargeldabschaffung. Christine Lagarde ist übrigens in Frankreich rechtskräftig wegen fahrlässigen Umgangs mit öffentlichen Geldern schuldig gesprochen worden, also ideale Vorraussetzung als Präsidentin einer Zentralbank! Das spricht für die EU! Verurteilt wurde sie aber nicht, vermutlich weil sie damals einen „Bettelbrief“ an den damaligen Präsidenten Nicolas Sarkozy schrieb, welcher bei einer Hausdurchsuchung im Zuge der Ermittlungen gefunden wurde. Es erstaunt immer wieder, daß solche Leute mit so einer Vita in den höchsten Positionen landen, und dann noch bei der EZB! Ganz offensichtlich scheint derart kriminelles Verhalten eher eine Empfehlung zu sein!

      „Auch das Hayek-Institut kritisiert die IWF-Pläne. „Diese Idee ist im Grunde nichts anderes als ein weiterer Angriff auf das Vermögen der Bürger. Seit Jahren leiden diese unter stiller Enteignung durch die Entwertung ihres Sparguthabens durch niedrige Zinssätze und Inflation. Am 26. April 2019 wurde zusätzlich der 500-Euro-Schein abgeschafft, ein weiterer Schritt in Richtung Bargeldabschaffung im Namen von Terrorismus- und Steuerbetrugsbekämpfung.“ Der IWF denke offensichtlich bereits über den nächsten Schritt nach.“

      https://www.fr.de/politik/washington-dc-raet-bargeld-abzuschaffen-12894181.html

  7. Georg Uttenthaler 20. Oktober 2022 at 19:27Antworten

    Das Endziel sieht so aus, dass jeder von uns nur noch ein einziges Konto besitzt, dieses Konto soll nicht mehr bei einer Geschäftsbank sein, sondern bei der Zentralbank in Brüssel. Es würde dem Staat ermöglichen, alle Transaktionen zu überwachen, uns unterschiedliche Steuersätze zuzuweisen und uns, wenn wir nicht brav sind, individuelle Strafzahlungen aufzuerlegen. Der Staat könnte das Geld teilweise an ein Ablaufdatum binden und könnte uns zwingen, bestimmte Summen innerhalb bestimmter Zeiträume auszugeben. Er könnte das Geld aber auch zweckgebunden ausgeben und uns auferlegen, bestimmte Beiträge nur noch für bestimmte Waren oder in bestimmten Regionen oder Firmen auszugeben. Vor allem aber wäre der Staat in der Lage, jeden einzelnen von uns durch einen einfachen Mausklick von allen Zahlungsströmen abzuschneiden und so finanziell auszuschalten. Digitales Zentralbankgeld wäre der wirksamste gesellschaftliche Steuerungsmechanismus, den es je gegeben hat. Und damit einer über das Geld herbeigeführten allumfassenden Diktatur.
    Das Ganze hat allerdings einen gewaltigen Haken: nämlich den zu erwartenden Widerstand der Bevölkerung. Sie machen die Rechnung ohne Wirt!
    Die Globalisten probieren es und stürzen die Welt ins Chaos, um das digitale Zentralbankgeld als Lösung aller Probleme zu präsentieren und zwar in der Form des universellen Grundeinkommens. Wer nun meint, das sei eine Verschwörungstheorie, dem empfehle ich, sich noch einmal ganz genau zu erinnern, was wir in den vergangenen 30 Monaten erlebt haben. Unter dem Vorwand der Bekämpfung einer normalen Grippe sind verheerende und nicht wieder gutzumachende gesundheitliche, wirtschaftliche und finanzielle Schäden angerichtet worden, deren volle Auswirkungen wir bisher nur in Ansätzen zu spüren bekommen haben. Gleichzeitig aber wird Tag für Tag daran gearbeitet, mit hausgemachten Krisen durch Energie- Spekulation und Klima- Hysterie diese Schäden zu vergrößern. Parallel dazu wird die soziale Spaltung systematisch vertieft, indem man immer neue Keile zwischen die Menschen treibt.
    Erste Notmaßnahme: Die komatöse Regierung in die Wüste zu schicken, keine Ampelfarben wählen, wenn möglich, immer weniger mit Karten zahlen, in die Schaufenster kleiner Läden, „Zahlen nur mit Bargeld“.

  8. Dr. med. Veronika Rampold 20. Oktober 2022 at 19:17Antworten

    Ich mach mir keine Sorgen mehr ums geplante Digitalgeld,
    da ich noch diesen winter, a.e. kriegsbedingt, vielleicht auch hoffhoff durch einen Sonnensturm, mit ersten großräumigen Ausfällen der digitalen Systeme rechne.

    „Ersten“, weil die westlich-globale Digitalsphäre schon aktuell ein hochgradig labiles, „verschmutztes“ System darstellt… wie Datenwust auf einem alten, selten gewarteten PC, der zu Störungen führt… und weil dieser Zustand der Entropie rasch und immer schneller zunimmt.
    Es braucht schon fast keine Kriegs-Sabotage mehr, um dieses Durcheinander zu Ausfällen zu bringen.

    Die meisten Bürger weltweit wissen oder ahnen diesen schweren Mangel digitaler Geldsysteme und klammern sich mit allen Mitteln ans analoge Geld… schon seit bald 20 Jahren…

    und ihre Geduld war von großem Nutzen,

    denn hätte das Volk sich schon in den 2000ern, wo das erstmals Thema wurde, aufs digitale Zahlen STATT Bargeld und nicht ZUSÄTZLICH dazu eingelassen,
    säßen wir alle in der digitalen Geldfalle, hätten bei Kollaps des Digitalsystems kein normales Zahlungsmittel mehr und müssten mit Schnaps und Tabak Tauschgeschäfte machen wie 1946!
    (Ob die so sehr aufs digitale Zahlen versessenen Schweden wohl schon Tabakdepots angelegt haben?)

    Unter den jetzigen BEdingungen würde man bei Strom- und Computerausfall mit Bargeld zahlen, Verkäufer müssten Quittungsblöcke benutzen… mühsam, nicht mehr gewohnt, aber kein Weltuntergang.

    • Wolfgang 21. Oktober 2022 at 10:43Antworten

      Dr. med. Veronika Rampold
      20. Oktober 2022 at 19:17Antworten

      Geh Bitte. Frau Rampold.
      Beim einem Blackout geht ja auch keinen Registrierkasse mehr.
      Die Lieferlogistik bricht zusammen und es gibt nichts mehr zu kaufen.
      Waren werden nicht mehr transportiert weil die Tankstellen nicht mehr funktionieren.
      Das Einzige was es geben wird sind Plünderungen und dann sind die Geschäfte leer!
      Da können sie mit Geldscheinen rumwedlen wie sie wollen.
      Haben sie die digitale, logistische Vernetzung des Lebensmittelhandels nicht bis heute verstanden?

      • Raldl 21. Oktober 2022 at 13:26

        Also, nehmen wir doch unser Leben wieder selbst in die Hand.
        Anders gesagt: ich brauch keinen Kanal zum Sch….!

  9. Bettina 20. Oktober 2022 at 15:18Antworten

    der WEF weiß nicht, warum der Bürger am Bargeld festhält? hahahahaha

  10. federkiel 20. Oktober 2022 at 13:09Antworten

    Der IWF hat bereits am 27.3.2017 eine Roadmap zur Abschaffung des Bargeldes herausgegeben.
    Bemerkenswerter weise von einem russischen Autor

    https://www.imf.org/en/Publications/WP/Issues/2017/03/27/The-Macroeconomics-of-De-Cashing-44768

  11. HelmutK 20. Oktober 2022 at 12:11Antworten

    Bargeld kann nicht so wie Konten gesperrt werden und funktioniert auch ganz ohne Strom. Das ist viel zu viel Freiheit für den Pöbel und ist daher Teufelszeugs.

  12. Jurgen 20. Oktober 2022 at 12:09Antworten

    Warum ich bar zahle? Weil, war desletzt nicht erst ein großes Problem mit Kassensystemen für Kartenzahlung aufgetreten? Die Karte ist nur ein Kreditsystem. Bargeld ist Bargeld. Noch besser wäre Silber oder Gold zu verwenden.

  13. Jan 20. Oktober 2022 at 11:58Antworten

    Bargeld funktioniert auch bei Blackout und Regierungskrisen. Wenn alle Zahlungen über US-Dienster abgewickelt werden, wird der Nationalstaat erpressbar.

  14. Glass Steagall Act 20. Oktober 2022 at 11:41Antworten

    Wer das Bargeld kontrolliert, kontrolliert die Menschen! Das ist das Ziel. Nur darum geht es!

    Somit kann der Staat einfach kinderleicht Negativzinsen von den Konten der Bürger abziehen, weil es keine Alternative mehr gibt. Wer also zu viel Geld auf dem Konto liegen hat und es nicht ausgibt, dem wird einfach ein Negativzins berechnet. Geldhorten bzw. Sparen unmöglich gemacht.

    Auch wenn sich mal wieder eine Investmentbank verzockt hat, kann man zur Rettung direkt das Geld der Kunden zur Rettung benutzen.

    Und wenn man nicht genügend Sozialpunkte gesammelt hat (chinesisches Vorbild), sich nicht seine regelmäßige mRNA-Impfung abgeholt hat oder zu viel CO2 im Monat verbraucht hat (Kartensperrung an sämtlichen Tankstellen), kann der Staat einfach die Konten einfrieren, um die Ungehorsamen gefügig zu machen. Die Möglichkeiten sind also vielfältig.

    Aber das Beste ist, der Staat kann jede Geldtransaktion sehen und nur die Käufe erlauben, die dem Staat gefallen.

    Übrigens, Frau Kristalina Georgieva ist auch eine WEF-Tussi. Sie hatte ja in einem ihrer Vorträge wortwörtlich gesagt, dass wir uns in der „Great Transformation“ befinden. Manche Ungläubige und Träumer behaupten nämlich, das Wort sei eine Erfindung der Verschwörungstheoretiker. Ist es aber nicht!

  15. Mafey 20. Oktober 2022 at 11:31Antworten

    Es ist nicht nur die Aufweichung der Privatsphäre, die mich am Bargeld festhalten lässt.
    Die Gefahr des social credit Systems wächst rasant, was ich furchtbar finde.
    Als ursächlich betrachte ich den Umstand, dass wir nur eine Fassadendemokratie haben. Im Hintergrund und kaum noch versteckt bestimmt eine internationale Globalistenriege wohin die Welt sich entwickeln soll. Die Marx’sche 2-Klassen-Gesellschaft ist zwar nicht mehr aktuell im Sinne nationaler Gesellschaftsklassen, dennoch gilt sie nun auf einer höheren globalen Ebene:
    Die formell und informell vernetzten Multimilliardäre, die sich jeglicher demokratischer Kontrolle entziehen, haben ihre Marionetten in der Politik platziert und führen eine digitale Weltherrschaft gegen die Mehrzahl aller Menschen aus. Nicht nur die Bourgeoisie ist heute als Finanz- und DigiTech-Kartell internationalisiert, sondern auch das ehemalige Proletariat besteht aus einer bislang erfolgreich atomisierten anonymen Masse, die dank neo-liberaler Entrechtung als folgsames Lamm sich fügt.
    International ist die Klasse der Beherrschten geschickt aufgesplittert in viele soziale Schichten, je nach globaler Zugehörigkeit kann man sich zum Lumpenproletariat (Entwicklungsländer) zählen oder man unterliegt der Fata Morgana, einem recht gut behütetem Mittelstand anzugehören, der allerdings aktuell mit ungeheuerlicher Wucht aus den Angeln gehoben wird. Viele werden als Bezieher eines bedingungslosen Grundeinkommens dahinvegetieren müssen.
    Doch das ist kein Naturgesetz, sondern hängt von der Bereitschaft der Beherrschten ab, in den Widerstand zu gehen und eine andere neue Weltordnung anzustreben.
    Eigentlich eine typisch linke Aufgabe, die man historisch bis zu Leo Trotzki zurückverfolgen kann. Hier versagt die Linke auf ganzer Länge und überlässt rechts-populistischen Kräften das Terrain. Ein Dialog beider Lager würde wichtige Erkenntnisse für alle zutage fördern und wäre wünschenswert. In Deutschland wären das die Gemeinsamkeiten und die Kontroversen zwischen Alice Weidel und Sarah Wagenknecht, die einem breitem Publikum die unterschiedlichen Perspektiven nahe bringen könnten.

  16. Gu 67 20. Oktober 2022 at 11:31Antworten

    Weitere Abschaffung Bargelds für die Einführung eines digitales Zentralbankgeld. Das nächste Problem steht vor der Tür. Digital ist anfälliger als es zuende gedacht wird. Wir sehen was da alles passiert. Man steht an der Kasse und kann nicht seine Rechnung ausgleichen, denn es heißt „Störung“ oder „Lange Finger am Werk“. Das Handwerk kann man die immer mehr Langfingern nicht legen. Die Polizei ist Machtlos und die Bürger Ohnmachtanfälliger. Digitales Geld heißt Kontrollmacht auszuüben. Das digitales Geld ist die schlechteste Idee seit Kriegsbeginn. Es wird immer mehr übertrieben und ausbaden tun es immer die anderen.
    Bescheuerte Ausrede, um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren auf Barzahlung zu verzichten, angeblich wegen Corona. Dann müssten ja viele um mich herum Coronakrank gewesen sein. Sind sie aber nicht und bis heute auch immer noch nicht. Wir waschen uns die Hände aus Gewohnheit und nicht seit Corona, sagte mir meine Nachbarin.
    Außerdem stehen 1000 andere Gegenständen an denen sich Corona anhaften kann wie, Einkaufswagen (viele desinfizieren sie nicht mehr und vorher waren es nur wenige wie beobachten konnte), Türgriffe und und und. Und wird auch an den vielen Smartphonslose Bürger und Bürgerinnen gedacht. Nein. Es wird nie zuende gedacht und das zeigt sich bereits in der Politik und nun gehts weiter. Mehr Service bieten? Da muss das bisherige Service noch ordentlich abgestaubt werden. Ich lasse mich nicht von Wörter blenden.

  17. Veron 20. Oktober 2022 at 11:29Antworten

    Nachdem wir noch einmal mit der Jö-Karte 20 % genutzt haben, haben wir sie gut versteckt und zahlen jetzt auch im Supermarkt bar. Haben das Spiel lange genug mitgespielt, wir können auch ohne „Zuckerln“ leben.

  18. niklant 20. Oktober 2022 at 11:20Antworten

    Das abschaffen von Bargeld macht das System der Korrupten Politik nur noch Perfekter! Wenn Menschen sich nicht mehr gegen Zwangsmaßnahmen wehren können, weil man ihnen sonst das Konto sperrt, wird eine Gefährliche Aktion! Was hier bereits von den Öffentlich Rechtlichen in Zusammenarbeit mit dem Finanzamt praktiziert wird, soll auf alle Finanziellen Aktionen eingesetzt werden. Die GEZ nutzt hier bereits illegale Kontopfändung und Zwangsmaßnahmen, um die Gebühren für private Unternehmen zu erpressen!

  19. Peter Grunewaldt 20. Oktober 2022 at 11:13Antworten

    nur gold ist geld, alles andere ist kredit. kann sich die größte internationale terroristische vereinigung (iwf) gern im kreis drehen und schimpfen, ändert nix. sobald es für deren wertlose schnipsel weder nahrung noch energie gibt, ist feierabend.

    • Veron 20. Oktober 2022 at 11:31Antworten

      Stimmt schon, aber geh doch mal mit einer Goldmünze einkaufen .. ..

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