Moderna forscht an mRNA-Shot gegen Affenpocken und testet mRNA gegen HIV

11. August 2022von 2,9 Minuten Lesezeit

Neue Krise, neue Chance: Moderna hat ein Team eingerichtet, das aktuell nach der Möglichkeit für einen Affenpocken-mRNA-Impfstoff forscht. Die Nachfrage nach Impfstoff steige.

An die Erzählung, dass die mRNA-Stoffe gegen Covid „sicher und wirksam“ wären, glaubt keiner mehr. Nicht mal Karl Lauterbach, der nach vier Impfungen auch noch Paxlovid zu sich nimmt. Trotzdem plant Moderna nun einen mRNA-Stoff gegen die Affenpocken zu entwickeln. Da die Nachfrage nach Affenpocken-Impfstoffe zunehme.

Neues Feld Affenpocken

Während sogar der erste führende Experte (aus Israel, TKP berichtete), vermutet, dass die Affenpocken durch die mRNA-Impfung gegen Covid ausgelöst werden, hält man an der neuen Impfeuphorie fest. Moderna-Präsident Stephen Hoge sagte in einer Telefonkonferenz mit Investoren: „Wir sind uns natürlich der Besorgnis über die Affenpocken bewusst und reagieren sehr sensibel auf die jüngsten Ankündigungen.“ Er meint nicht die Sorge, dass der Ausbruch vom mRNA-Experiment kommen könnte.

Stattdessen hat Moderna am Mittwoch bekannt gegeben, dass man ein Forschungsprogramm eingeleitet habe, um einen möglichen mRNA-Affenpocken-Impfstoff herzustellen. Das Programm soll prüfen, ob das grundsätzlich möglich sei.

Hoge dazu: „Wir haben ein Forschungsprogramm initiiert. Wir verfolgen das sehr genau und angesichts der jüngsten Meldungen über die öffentliche Gesundheit und der zunehmenden Besorgnis über die Verfügbarkeit von Impfstoffen beginnen wir zu prüfen, wie wir unsere Plattform nutzen und einen Affenpocken-Impfstoff bereitstellen können – sowohl [um] in die aktuelle Epidemie einzugreifen, als auch um zu versuchen, langfristige Probleme bei der Versorgung mit dieser Bedrohung der öffentlichen Gesundheit anzugehen.“ Das berichtet „ABC News“.

Zu wenig Affenpocken-Impfstoff

Es gäbe, sagt Moderna, von Seiten Beamter auf globaler Ebene die Besorgnis, dass nicht genügend Affenpocken-Impfstoff zur Verfügung stehe. Die USA hat bereits angekündigt, dass insgesamt 1,1 Millionen Dosen im Land verteilt werden würden. Eine volle Impfung besteht aus zwei Spritzen. Die CDC sagt, dass rund 1,5 Millionen US-Amerikaner für eine Impfung in Frage kommen würden.

„Sehr genau“ werde man deshalb die Entwicklung des Affenpockenausbruchs verfolgen. Bisher sei aber noch keine Entscheidung getroffen worden, ob man die Entwicklung eines mRNA-Affenpocken-Behandlung wirklich vorantreiben würden.

„Unsere Plattform ist ziemlich gut etabliert und unsere Fähigkeit, schnell zu skalieren, hat sich gezeigt. Wenn wir ein klinisches Entwicklungsprogramm für Affenpocken in Angriff nehmen würden, dann nur, um sehr schnell zu einer genehmigungsfähigen Reihe von Endpunkten in einer klinischen Studie zu gelangen“, erklärte er.

HIV-mRNA in Phase I

Das klingt für einige wohl durchaus bedrohlich. „Ziemlich gut etabliert“ muss wohl ebenfalls relativiert werden. Bisher ist nur ein Produkt von Moderna auf dem Markt: Der Impfstoff gegen Covid. Dieses Produkt ist weiterhin nicht voll zugelassen. Jetzt heißt es von Moderna: „Wir müssen uns mit den Regulierungsbehörden und anderen Konsultationen auseinandersetzen, um herauszufinden,“ um zu erfahren wie der Zulassungsweg für die Affenpockenimpfung aussieht. Dass das Weiße Haus bereits den Notstand ausgerufen hat, dürfte eher helfen als behindern.

Bei anderen Krankheiten ist Moderna schon weiter. In Ruanda läuft aktuell eine Phase-I-Studie, um einen mRNA-Stoff gegen HIV zu testen. Mitte Mai hatte man angekündigt, bald mit der Studie starten zu wollen. Auch die Gates Foundation ist an Board. Hier können Sie die Aussendung von Moderna zur „Arbeit“ in Ruanda lesen.


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Israelischer Top-Experte: Affenpocken kommen vom mRNA-Impfstoff

Demokratische US-Bundesstaaten rufen den Affenpocken-Notstand aus

8 Kommentare

  1. Steve Acker 12. August 2022 at 13:31Antworten

    Man liest ja immer wieder die Corona-Impfung sei der große Durchbruch für Mrna gewesen.
    An Mrna wurde ja bekanntlich über 20 Jahre geforscht, und es kam nie was brauchbares raus.

    Ja. die Covid Spritze wurde in kurzer Zeit milliardenfach verabreicht. Warum ? nicht weil es brauchbar war, sondern weil man alle Regeln über bord geworfen hat.

    Die Corona-spritze nutzt nichts: sehr viele wurden trotzdem oder deswegen erst recht Corona-Krank.
    Sie ist gefährlich: viele sind daran erkrankt, zum Teil sehr schwer oder gar tödlich.

    Auch das Argument, man könne mit MRNA innerhalb von 3 Monaten die Impfung an neue Gegebenheiten anpassen, war nur eine Luftnummer.
    Die Omikron-Spritze, war für April angekündigt. Jetzt wird es vielleicht Herbst.

    Kurzum: MRNa ist hier grandios gescheitert.
    Ich hörte dass Grippeimpfung auch auf MRNa umgestellt werden soll.
    Für mich ein weiterer Grund mich nicht gegen Grippe impfen zu lassen.

  2. Peter Pan 11. August 2022 at 10:14Antworten

    ABC „News“ gehört zu Disney. ;-)

    In Deutschland verbreitet die Lügenpresse seit einem Jahr immer wieder die frohe Botschaft, dass demnächst der Krebs dank Biontech und Boten-RNS einfach weg gespritzt werden kann. Dass das Unternehmen Biontech schon über ein Jahrzehnt (vor „Corona“) daran ohne Erfolg gearbeitet hat, und die Beteiligten vor Firmengründung sogar noch ein Jahrzehnt länger, wird nicht erwähnt. Stattdessen feiert man lieber den (nicht gegeben) „Erfolg“ des Spritzmitteleinsatzes gegen SARS-CoV-2, um über eine Folge von Lügen die Menschen pausenlos zu verarschen. Der zwangsfinanzierte Staatsfunk ist ebenfalls voll in die Propaganda eingespannt.

  3. eugen richter 11. August 2022 at 8:34Antworten

    Hm? Wenn ich das richtig sehe, sind die bedeutsamsten Übertragungswege für Affenpocken und HIV gewisse sexuelle Praktiken. Darf ich daraus ableiten, dass man glaubt die Impfstoffe sehr rgut verkaufen zu können, weil ein Gros der „Leut“ ihre gewissen sexuellen Praktiken nicht zügeln wollen und das man diese Gruppe sehr groß einschätzt und damit viel Geld (um etwas anders geht hier überhaupt nicht) verdienen könnte? Ist es möglich, dass diese Annahme von denjenigen getroffen wird, die mehr oder weniger selbst zu dieser Gruppe gehören und dadurch vielleicht, was die Größe dieser Gruppe anbetrifft, etwas daneben liegen könnten? Rein hypothetisch gefragt.

    • Jan 11. August 2022 at 11:59Antworten

      Dass Schwule eine von anonymem Dauersex geprägte „Gay Culture“ hätten, ist ein wohl gepflegtes Klischee des Mainstreams. Tatsächlich ist das Sexleben der Schwulen ganz ähnlich wie das der Heten. Im Vordergrund stehen, insbesondere ab einem gewissen Alter, Langzeitbeziehungen mit mehr oder weniger Betätigung – mehr oder weniger monogam.

      Meine schwulen Freunde lachen und sagen, da kann überhaupt nichts passieren, seit Corona schon sowieso nicht!

      Wenn ein Virus über Sexualkontakte übertragbar ist, sollten vor allem auch Sexarbeiterinnen betroffen sein. Dass Oral- und manchmal Analsex bei Schwulen eine Ansteckung bewirkt, bei Heten aber nicht, ist nur einsichtig, wenn man eine besondere Strafe Gottes erwartet. Natürlich gibt es seltene Praktiken – bei den Heten aber zahlenmäßig mehr. Wenn 5% auf SM-Praktiken stehen, dann entfallen 90% dieser Kontakte auf Heten und nur ein kleiner Teil auf Homis.

      Ich denke, diese Viren sind einfach im schwulen Rotlichtumfeld ausgebracht worden.

      • Karsten Mitka 11. August 2022 at 13:41

        Hallo Jan, dem kann ich so garnicht zustimmen. Ich habe zwei sehr gute, lesbische Freundinnen, die schon lange vor Affenpocken und Co. mit ihren Erzählungen das bestätigen konnten, was du für erfundene Mainstreamgeschichten ausgibst. Eine der beiden trifft auch immer wieder einen ehemaligen Kollegen, wenn er gerade „auf Klappe“ geht, dass sind Orte, an denen Schwule sich schnell anonymen Sex holen können, kostenlos oder für nur wenig Geld.. Sicher kann man jetzt damit argumentieren, dass Heteros ja auch in den Puff gehen, dort geht es aber wesentlich gepflegter und zumindest offiziell mit Gummipflicht zu, Straßenstrich ist da natürlich eine andere Liga. Schwule sind diesbezüglich auch schon sorgloser, weil man(n) ja eben nicht schwanger werden kann. Natürlich gibt es im homosexuellen Bereich auch langfristige, monogame Beziehungen, die sind aber selterner zu finden und die Fremdgehrate ist enorm hoch, letztendlich geht es wirklich so zu, wie von den Mainstreammedien beschrieben, die hier ausnahmsweise mal recht haben.

  4. Durchleuchter 11. August 2022 at 8:30Antworten

    mRNA-Impfstoffe sind weltweit zu verbieten. Wie bei Massenvernichtungswaffen müssen darüber Abkommen geschaffen werden.

    • matti 11. August 2022 at 9:23Antworten

      Durchleuchter
      11. August 2022 at 8:30Antworten

      „mRNA-Impfstoffe sind weltweit zu verbieten“

      Das wird ein Wunschtraum bleiben.
      Die mRNA Technologie wird erst jetzt so richtig Fahrt aufnehmen. Das ist nicht mehr aufzuhalten.

      • Jan 11. August 2022 at 12:06

        Wir werden die mRNA-Spritzen wohl aufhalten müssen!

        Wir rutschen aktuell in einen Ressourcenmangel. Dieser entsteht dadurch, dass die Förderung für die Produzenten immer aufwendiger wird und die Konsumenten immer weniger Geld haben, weil sie die grassierende Korruption zahlen müssen.

        Wir könnten anstelle des Spritzenunsinns ja auch in Lebensstandard steigernde Produkte investieren.

        In Zeiten des Mangels können wir uns den Luxus einer großzügigen Alimentierung der Reichen nicht leisten.

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