Corona Politik der SP-Stadtregierung von Wien scheitert immer offener

1. August 2022von 2,4 Minuten Lesezeit

Die SPÖ-geführte Stadtregierung von Wien fällt seit längerer Zeit selbst aus dem für internationalen Vergleich extrem stringenten Rahmen von Österreich und setzt immer noch eines drauf. So ziemlich in ganz Europa sind Masken out, selbst in Österreich nur in Wien nicht. Der Gesundheitsminister hat sich endlich auch für Österreich durchgerungen die Quarantäne aufzuheben – Wien opponiert dagegen sekundiert von einem pseudolinken Twitter Mob der ZeroCovid Fraktion nach chinesischem Vorbild.

Bei dem endlich neu geschaffenen Register für Covid Fälle im Spital wehrt sich Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker. Gegenüber Ö1 sagte Hacker es gebe ohnehin schon Daten, aber: „Es will aber keiner lesen, es interessiert keinen.

Warum Hacker keine Daten im Gegensatz zu anderen Bundesländern liefert, hat Heute mit dem aussagekräftigen Titel Viele Covid-Patienten sind nicht wegen Corona im Spital“ gestern berichtet:

Aus dem Register, das wichtige Daten enthält, wurde nun Brisantes bekannt. Demnach wären nur 50 Prozent der Corona-Patientinnen in den Spitälern mit der Hauptdiagnose Corona stationär aufgenommen worden. So seien andere Krankheiten abseits des Pandemie-Virus der eigentliche Grund für die Behandlung.

Damit werden unter anderem Behauptungen in der Impfpropaganda der Stadtregierung ad absurdum geführt, die behauptet: „Nach der DRITTEN Impfdosis entfallen auf 100.000 Infektionen nur 11,9 Hospitalisierungen bei KEINER IMPFUNG hingegen 54,9!“ Woher man diese Zahlen hat, verrät man nicht, vor allem wie man weiß, dass es eine bestimmte Zahl von Infektionen gegeben hat. Hat man in dem Zeitraum, in dem die Ansteckung der später Hospitalisierten passiert ist, alle Menschen getestet um alle Infektionen festzustellen? Hat man nicht, die Zahlen sind Hausnummern, die es in Wien wahrscheinlich auch mit einer Nachkommastelle gibt.

Lupenreiner Bauchfleck für FFP2-Willkür in Wien

Und wieder einmal hat @FactSheetAustria die Daten erhoben und bewertet:

Seit nunmehr 8 Wochen ist das Tragen von FFP2-Masken in Öffis nur noch in Wien verpflichtend. Dennoch bleibt die 7-Tage-Inzidenz in der Bundeshauptstadt deutlich höher als in der „Kontrollgruppe“ Restösterreich. Auch bei belegten COVID-Intensivbetten steht Wien weiterhin deutlich schlechter da.

Die Frage ist allerdings, ob die Daten überhaupt stimmen. Stimmen sie, dann ist es ein Anzeichen dafür, dass die restriktive Corona-Politik Wiens den Menschen schadet indem sie das Immunsystem schwächt, und zwar sowohl auf psychischer als auch auf physischer Ebene. Wurden die Daten aber „angepasst“ um die eigene Politik zu stützen, wie das ja ganz offensichtlich in der als Werbung geschalteten Impfpropaganda passiert, dann ist das ein Mega-Skandal.

Dabei gibt es in Wien sogar einen Platz der Menschenrechte, was aber der Stadtregierung genügt um sie weiter missachten zu können.


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Wien hat die Zahlen – nützlich nur für Impfpropaganda nicht zur Meldung ans Ministerium

So schadet die Maskenpolitik der Wiener Landesregierung der Gesundheit

Wien als Labor für Sozialkreditsystem

16 Kommentare

  1. Bernhard 1. August 2022 at 15:51Antworten

    Was Hacker interessieren sollte: Habe beim Essen im Gastgarten gerade zwei älteren Herren gelauscht. Nach Vererbungsangelegenheiten wurde ganz offen über Impfnebenwirkungen gesprochen. Entzündungen, Karzinom, Augenlidprobleme beim einen, in der Früh nicht mehr aufstehen können und verstärkte Gliederschmerzen beim anderen. Die Meinung von Kritikern wurde leise angeführt und im Nachhinein als richtig anerkannt. Insgesamt ein sehr klares Resümee zweier 4-fach geimpfter Wiener, die offenbar hochgradig enttäuscht sind über das, was „gentechnische Behandlungen“ (sagen die Kritiker) bei ihnen auslösen. Nebenwirkungen, die früher oder später auch Politik und Medien einholen werden.

  2. Karl 1. August 2022 at 13:01Antworten

    Herr Mayer.
    Es wäre jetzt interessant ihre Interpretation zu Rumänien und Bulgarien zu hören. Die Zahlen sind ja dort ziemlich am Steigen.
    Die zwei Länder sind aufgrund der niedrigen Impfquote höchst interessant.
    Eigenartigerweise kommt hier auf dem Blog, von den Ländern mit niedriger Impfquote nur immer etwas wenn dort die Zahlen runtergehen.
    Jetzt gehen sie aber nach oben.
    Sie werden doch nicht etwas Cherrypicking betreiben, so wie der Vergleich von Uganda mit Neuseeland?

    • Dr. Peter F. Mayer 1. August 2022 at 17:27Antworten

      Das falsch, die „Zahlen“ – also die „Fälle“ – sind niedriger als in Österreich, Deutschland oder Israel und sind bereits wieder rückläufig.

      • Josef 2. August 2022 at 8:15

        Ich muss Herrn Karl Recht geben.
        Die Zahlen in Israel, Österreich und Deutschland gehen runter.
        Die Zahlen in Rumänien und Bulgarien gehen rauf.

  3. Rosa 1. August 2022 at 11:13Antworten

    „Ja, da fällt der rote Apfel nicht weit vom braunen Stamm!“ –

    Dr. Hildegard Hamm-Brücher, 1969

    Quelle: internationalepolitik.de/de/wir-waren-immer-eine-kleine-minderheit

  4. Hanna 1. August 2022 at 10:58Antworten

    »Platz der Menschenrechte. ERINNERT an die universelle Gültigkeit der Menschenrechte.« –

    Eben. Eine Erinnerungstafel. Das genügt.

    Tafeln sind entfernbar. So leicht wie Freiheitsrechte.

  5. Jens Tiefschneider 1. August 2022 at 10:51Antworten

    Wie schon zu einem anderen Artikel hier bemerkt, fahren Wien und Berlin offenbar ein ähnliches Maßnahmenprogramm. Die Michael Ludwig von Berlin ist Franziska Giffey, natürlich ebenfalls Asozial-Demokratin. Zusammen mit Kinderhasserin Bettina Stark-Watzinger von der intriganten FDP plädiert sie vehement für Masken und Massentest in den Schulen – Stark-Watzinger plärrt obendrein lautstark für Kinderimpfungen. Giffey zeichnet sich verantwortlich dafür, dass in Berliner Bussen und Bahnen immer noch FFP2 getragen werden muss. Solange Sozialisten und Grüne das Sagen hat, wird die Welt nicht wieder menschlich werden, das kann man überall beobachten, nicht nur in Deutschland und Österreich. Wobei die Grünen besonders perfide vorgehen, indem sie ihre faschistoiden Methoden und Gesetze als Schutzmaßnahmen für die Natur deklarieren. Diesen Kindern alleinerziehender Elternteile scheint der viele Zucker im Arsch nicht bekommen zu sein.

  6. alexandrabader 1. August 2022 at 9:47Antworten

    In Wien boykottiert man auch Minister Rauch, der in der Ministerverantwortung gemäss Artikel 20 (1) die Quarantäne für positiv getestete aufhebt und das C Narrativ so beschädigt…. nicht von ungefähr hat Rudi Fussi mit Verbindung zur SPÖ Rauch basierend auf einer „Expertise“ von Manfred Matzka bei der Staatsanwaltschaft angezeigt (Gemeingefährdung). Fussi hat Lisa Maria Kellermayr übrigens dafür eingespannt, Ärzte für eine Kampagne gegen „C-Leugner“ zu finden von wegen „Drohungen“:

    https://alexandrabader.wordpress.com/2022/08/01/tod-einer-arztin-die-politischen-hintergrunde/

  7. I.B. 1. August 2022 at 9:17Antworten

    „Dabei gibt es in Wien sogar einen Platz der Menschenrechte, was aber der Stadtregierung genügt um sie weiter missachten zu können.“

    Es genügt doch, einen Platz der Menschenrechte zu haben. Genauso wie es genügt, vom Werte-Westen oder vom demokratischen Westen zu sprechen. Warum sollte man auch noch danach handeln?

  8. Fritz Madersbacher 1. August 2022 at 9:09Antworten

    Die Wiener Schwindelpandemie-Sekte hat eine ’selffulfilling prophecy‘ geschaffen, aus der sie nun nicht mehr herausfindet. Wie eine Garotte legen sich die immer absurderen Massnahmen um unsere schöne Bundeshauptstadt und drohen sie grausam zu erdrosseln:
    „Und selbst das reiche Wien,
    hin is wie Augustin;
    Weint mit mir im gleichen Sinn,
    alles is hin!
    Jeder Tag war a Fest,
    und was jetzt? Pest, die Pest!
    Nur ein groß’ Leichenfest,
    das ist der Rest“
    Geht denn die Pest um in Wien? Nein, schlimmer, der Viruswahn …

  9. Jan 1. August 2022 at 9:04Antworten

    Masken- oder Impfzwang, Lockdowns, Einschränkungen des Rechts auf Arbeit oder Versammlung oder Bildung oder Familienleben, wozu sicher auch der Besuch von Großmama in der Residenz gehört, Einschränkungen von Reise- und Meinungsfreiheit sowie Zwangstestungen, sind Verstöße gegen Menschenrechte und müssen ultima ratio sein, um Schlimmeres zu verhindern. Nach zwei Jahren kann man eine solide Datenbasis erwarten.

    Die Einschränkung von Menschenrechten kann nicht damit argumentiert werden, dass ihre Folgen gesundheitspolitisch wünschenswert oder günstig seien oder gar der Erziehung dienten, wie die Gecko-Vorsitzende kürzlich behauptete. Es muss sich um eine klare Notlage handeln.

    Können Notlage und Wirksamkeit nicht nachgewiesen werden, sind die Betreiber als Menschenrechtsverbrecher anzuklagen. Verbrechen gegen die Menschlichkeit haben einen Strafrahmen von bis zu 30 Jahren oder Todesstrafe. Auch in Österreich!

    Die aktuelle Verniedlichungspolitik ignoriert dies gerade. Die Behörden meinen, im schlimmsten Fall hebe man analog zum Verwaltungsrecht die Maßnahmen nach einem Urteil auf.

    Das ist bei Menschenrechtsverbrechen nicht möglich.

  10. Elisabeth 1. August 2022 at 8:32Antworten

    Was ist „pseudolinks“ – keine echten, was? So wie Taufscheinchristen? ;-)

    Die Hetze gegen Impfgegner, die angeblich schuld am Suizid einer fanatischen Impfärztin wären, soll wohl von diesem Desaster ablenken. Da hat man ja das Gefühl, man will uns jetzt schnell noch zur Strafe impfen …

    Aber:

    Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen …

    • Elisabeth 1. August 2022 at 8:40Antworten

      Der Report24 erklärt zufällig, was echte Linke sind: Ein Auszug:

      „Beim gestrigen Hubert von Goisern Konzert in Leoben ließ es sich der häufig als braver Links- und Systemaktivist aufgefallene Musiker nicht nehmen, kräftig gegen Andersdenkende zu hetzen. Nicht alle Besucher waren damit einverstanden, es kam auch zu lauten Buh-Rufen. Auch Goisern instrumentalisierte brav wie die gesamte “linke Blase” Österreichs den Freitod der oberösterreichischen Ärztin.

      Betreutes Denken bekommt man inzwischen überall. Bei der Großhandelskette, bei der Bank – und in der Kunst. Fast jeder abgehalfterte Austropopper fühlt sich bemüßigt, die Menschen politisch zu erziehen, anstelle einfach seine Musik zu spielen. Dafür gibt es wahrscheinlich mehr Auftritte im öffentlich-rechtlichen und in der linken Systemmedien-Blase. Wer da brav mitspielt, muss sich gewiss keine Sorgen machen, einmal nicht mehr gebucht zu werden – und auch Locations findet man leicht, wenn man sich vom System vereinnahmen lässt – alle anderen werden eben “gecancelt”. Widerspenstige Künstler, die nicht dem System nach dem Maul reden, sind in Tagen wie diesen äußerst selten geworden – früher, als es noch echte Linke gab, die für die Interessen der kleinen Leute eintraten, war das hingegen ganz normal.“

    • Thomas Melzer 1. August 2022 at 13:20Antworten

      Mit „pseudolinks“ ist, wie ich vermute, jenes privilegierte, urbane, akademische Milieu gemeint, welches Sahra Wagenknecht in „Die Selbstgerechten“ ebenso treffend wie umfassend beschreibt, und welches sie als „sozialliberal“ bezeichnet. Diese Leute stellen moralische Gewissheit über wissenschaftliche Neugier (auch wenn sie sich ständig auf „Die Wissenschaft“ berufen) und die vermeintlichen Interessen von immer kleineren Minderheiten (welche sie äußerst aggressiv vertreten, ob die „Opfer“ dies nun wollen oder nicht) über die Interessen der von ihnen verachteten Mehrheitgesellschaft („basekt of deplorables“, um mit Hilary Clinton zu reden) , welche ob ihrer falschen Überzeugungen und Lebensweise ständig belehrt und erzogen werden muss (die Notwendigkeit einer fachlichen Auseinandersetzung oder Verhandlung von Interessensgegensätzen entfällt somit). Tatsächlich sind es neoliberale Snobs mit moralischem Anspruch.

      Diese Leute haben linke Parteien und Instituitionen, aber auch die Universitäten und Medien durchsetzt und eigen sich hervorragend, um mit ihrem Fanatismsus klassische Linke Positionen zu diskretieren. Diese Neo- oder Pseudolinken sind tatsächlich genauso links wie Neokonservative konservativ sind: gar nicht.

      • Elisabeth 1. August 2022 at 13:22

        Danke! Toll!

  11. suedtiroler 1. August 2022 at 8:32Antworten

    Insofern müssen wir der Stadt Wien doch dankbar sein für die idiotischen Corona Massnahmen.

    Besser hätten sie Österreich und der Welt die Unwirksamkeit (der Masken usw.) nicht zeigen können!

    Also vielen Dank!

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