Der Kampf um die Beherrschung von Düngemittel und Saatgut

7. Juli 2022von 5,6 Minuten Lesezeit

Schon seit Jahrzehnten versuchen die westlichen Oligarchen den Bauern die Autonomie zu rauben, indem sie sie mit patentiertem Saatgut, Düngemittel, Herbiziden und Pestiziden abhängig machen. Letztlich geht es darum durch Landbesitz die totale Kontrolle zu erhalten. Auch die Auseinandersetzung in den Niederlanden ist eine Facette dieses Kampfes.

Während Südamerika um die Aufhebung der NATO-Sanktionen gegen russischen Dünger fordert, damit die Latinos leben können, besteht von der Leyen darauf, dass Latinos und Afrikaner stattdessen für ihr Überleben auf den Kot von Insekten angewiesen sind.

Aufbauend auf Zbigniew Brzezińskis faschistischem Dogma stellt Fadi Lama die These auf, dass unsere Weltwirtschaft in die drei ungleichen Teile der NATO und ihrer Vasallen, den ressourcenreichen Süden und die drei autonomen Staaten Russland, Iran und China (RIC) aufgeteilt wird. Die Aufgabe der Soft- und Hard-Power-Kräfte der NATO bestünde darin, die NATO-Satrapien ruhig zu halten, die RIC einzudämmen und den Süden weiter auszubeuten.

Obwohl die NATO-Medien dies schnell als Verschwörungstheorie abtun würden, ist es sicherlich ein Szenario, das es wert ist, im Sinne von Brzezińskis großer Strategie untersucht zu werden. Zumindest würde es, wie Lama darlegt, die offensichtlichen militärischen und sonstigen Versäumnisse der NATO seit den Anschlägen vom 11. September erklären.

Heute steht die NATO in einer Reihe von Kriegen an vorderster Front, die NATO macht keinen Hehl aus ihren Bemühungen, die RIC einzudämmen, und der globale Süden wird erneut von wirtschaftlichen Problemen bedrängt, die die NATO nicht eindämmen, geschweige denn eindämmen will.

Ernährungssicherheit

Der enorme Bedarf an Nahrungsmitteln, den unsere hohe Urbanisierungsrate verursacht, kann nur durch den massiven Einsatz von kommerziell hergestelltem Dünger gedeckt werden. Obwohl Russland ein wichtiger Exporteur von Düngemitteln ist, deckt es nur 15 % des weltweiten Angebots ab, und Weißrussland, das von den NATO-Medien fast ebenso oft schlecht gemacht wird wie Russland, gehört nicht einmal zu den dreißig wichtigsten Lieferländern.

Wenn die NATO-Führer nicht schlafen könnten, weil die Armen nicht genug Dünger haben, dann könnte die NATO ihre eigene kontrollierte Versorgung leicht aufstocken. Seit 2020 waren die am schnellsten wachsenden Exporteure von Düngemitteln: Vereinigte Arabische Emirate (+2.989 %), Nigeria (+423,8 %), Saudi-Arabien (+188 %) und Oman (+126,2 %), während die Top-Lieferanten, die die geringsten Zuwächse bei ihren internationalen Verkäufen von Düngemitteln verzeichneten, waren: Vereinigte Staaten von Amerika (+14%), Indonesien (+23,1%) und Israel (+23,8%).

Natürlich dürfte es kein großes Problem sein, die russische Lücke zu schließen, wenn die NATO mit offenen Karten spielt. Zwar hat Russland bei der Herstellung von Düngemitteln einen besonders großen Kostenvorteil, doch wird dieser durch die enorme Nachfrage der landwirtschaftlichen Großmächte Brasilien, Indien, Argentinien, Mexiko, Bangladesch, Indonesien und Pakistan nach diesem Produkt noch verstärkt.

Wenn das Ziel, wie Fadi andeutet, darin besteht, den internationalen Düngemittelhandel zu kontrollieren, und nicht darin, Nachfragelücken zu schließen, dann machen die von Brzeziński eingeführten Praktiken des Aufteilens und Eroberns der NATO einen eminenten Sinn, umso mehr, wenn man bedenkt, dass Bayer, Corteva, ChemChina und Limagrain zusammen mehr als 50 % des weltweiten Saatgutangebots kontrollieren, ein Prozess, der durch die Marktstruktur für dieses Saatgut noch verstärkt wird, die die entmachteten Armen zugunsten der großen und mächtigen NATO-Großgrundbesitzer wie z.B. Bill Gates diskriminiert. Der Krieg um Düngemittel ist ein integraler Bestandteil dieses Krieges um die Kontrolle über die globale Nahrungsmittelversorgung, in dem David gegen den Goliath der NATO kämpft.

Obwohl sich die Medien der NATO dieser Dynamik sehr wohl bewusst sind (oder sein sollten), machen sie Russland erneut zum Sündenbock für die eigenen machiavellistischen Handlungen der NATO. Und auch Weißrussland, für das Kalidünger 8,7 % aller Ausfuhren ausmachen.

Zwar könnte Kanada einen Teil des durch den Boykott russischer Düngemittel entstehenden Rückstands schnell wieder wettmachen, indem es die Produktion von Kalidünger kurzfristig hochfährt, doch da der Aufbau der Stickstoffdüngerproduktion viel mehr Zeit und Investitionen erfordert, würde dies anderen Akteuren, die nicht unter der Kontrolle der NATO stehen, die Möglichkeit geben, sich zu etablieren.

Diese Hauptkonkurrenten wären im Nahen Osten zu finden, der über riesige Gasreserven verfügt und näher an den wichtigsten asiatischen und europäischen Märkten liegt als Kanada. Sollten jedoch Iran, Katar und Saudi-Arabien ihre Ammoniak- und Harnstoffproduktionsanlagen weiter ausbauen, würde der internationale Düngemittelmarkt unabhängiger von der NATO werden, da sie um Marktanteile in Asien konkurrieren würden.

Obwohl die US-Sanktionen indische und bangladeschische Unternehmen daran gehindert haben, in iranische Anlagen zu investieren, wird die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Iran und China höchstwahrscheinlich die von der NATO verursachten Finanzierungsprobleme in absehbarer Zeit lösen.

Obwohl Iran, Bangladesch, Indien und die anderen diese Projekte natürlich mit Volldampf vorantreiben sollten, ist die NATO-EU gegen alle diese Projekte, weil „ein Plan, in Anlagen in Afrika zu investieren, mit den grünen Zielen der EU kollidieren würde„.

Die EU-Spin-Maschine arbeitet hart daran, die hungernden afrikanischen Massen davon zu überzeugen, dass „die EU-Sanktionen gegen Moskau und Minsk nicht für die Nahrungsmittelnot verantwortlich zu machen sind„, dass die Tatsache, dass die EU die Afrikaner daran hindert, Dünger zu bekommen, nicht dafür verantwortlich ist, dass die Afrikaner nicht den russischen Dünger bekommen, den sie brauchen, und, was am unglaublichsten ist, dass die Afrikaner nicht versuchen sollten, die NATO daran zu hindern, sie wegen der grünen Ziele der EU auszuhungern.

Anstatt den Afrikanern bei der Entwicklung ihrer eigenen Düngemittelanlagen zu helfen, legte die EU-Kommission ihr Veto gegen diesen vernünftigen Vorschlag ein, da „die Unterstützung der Düngemittelproduktion in Entwicklungsländern mit der Energie- und Umweltpolitik der EU unvereinbar wäre„, wohingegen die Afrikaner für den Transport von kanadischem Dünger über den Atlantik vermutlich nichts zahlen würden.

Die Lösung für all dies liegt darin, den Würgegriff der NATO zu brechen, dass Lateinamerika, Afrika und der indische Subkontinent sich zusammenschließen und dafür bezahlen, dass Russland, Weißrussland, der Iran und andere ihnen den Dünger und andere Produkte liefern, die sie brauchen, um der EU viel Glück mit ihren Sanktionen zu wünschen und die Welt wissen zu lassen, dass die Massen Indiens, Afrikas und Lateinamerikas genauso ein Recht auf Leben, Freiheit haben.

Bild von Євген Литвиненко auf Pixabay

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11 Kommentare

  1. Franz 9. Juli 2022 at 9:10Antworten

    Es gibt in Österreich ca. 100 Food Coops, alleine in Wien 30, ich kann jedem nur empfehlen sich einer anzuschließen bzw. eine neue zu Gründen, denn dies fördert einerseits einen bewussteren Umgang mit Ernährung, du kennst den bzw. die Landwirte von denen die Produkte besorgt werden. So kann sich eine Gesellschaft selbst stützen und aufbauen und durch eine Krise kommen und somit auch gleichzeitig eine Änderung selbst im kleinen mit gestallten. Bereichern wir dies noch um eine Community Currency wie z.B. Encointer schaffen wir nötige Stabilität und Liquidität vielleicht auch noch mehr.

    Die Düngemittel Thematik habe ich ehrlich gesagt auch langsam satt, es gibt Lösungen, Werkzeuge die eine Transition vom jetzigen System hin zu einer Aufbauenden Landwirtschaft fördern. Tools wie Regenerative Landwirtschaft bzw. Permakultur. Wenn nicht jetzt wann dann! Vereine wie Boden ist Leben, Ökoregion Kaindorf, Humsbewegung oder Sepp Holzer sind Pioniere und zeigen den Weg in eine Bessere Zukunft.

    Also ich fahre jetzt ins Mühlviertel um mir dort einen Hof anzusehen wo ich vielleicht mithelfen kann diesen in eine regenerative Oase zu verwandeln.

    Oiso packen wirs an, tuats was und seis nur einer Food Coop oder ähnlichem beizutreten dies bildet Community und verwurzelt gleichzeitig.

    Alles liebe in den kommenden Tagen und Monaten und den Herausforderung die da auf uns kommen.

  2. Andreas I. 7. Juli 2022 at 20:03Antworten

    Hallo,
    diese Düngemittel sind kosteneffizient für technisierte Landwirtschaft, wo teure Traktoren teure Maschinen über Flächen von Monokulturen ziehen.
    In Indien, Bangladesch usw. gibt es (noch) viele Kleinbauern, die sich maximal einen Ochsen leisten können und eher arbeitsintensive Landwirtschaft betreiben (im Gegenatz zu technisierter Landwirtschaft). Und darum könnten die theoretisch auch nachhaltiger produzieren. Dabei wäre eine Frage, wieviel traditionelles Wissen der dortigen Bauern noch vorhanden ist (oder verloren ist). In Indien gibt es z.B. die Initiative eines Samen-Pools alter Sorten, von den und für die Kleinbauern selber.
    Wir Westeuropäer müssten uns eigentlich nur drum kümmern, dass wir hier so viel wie möglich von den Großkonzern-Produkten in den Regalen stehen lassen, denn deren Macht steht und fällt mit Geld …

  3. Mia Wu Ast 7. Juli 2022 at 17:17Antworten

    Machen nun chemische Dünger auf lange Sicht die Böden kaputt – JA, machen sie!
    oder können wir ohne sie auf lange Sicht nicht überleben – NEIN, wenn wir so wie jetzt weitermachen können wir nicht!

    Entscheidet Euch mal! Beides gleichzeitig geht ja wohl kaum – DOCH, es bringt uns halt um – das ist alles; den Globus wird das nicht weiter stören.

    Vor Jahrzehnten gab es eine „Universum“-Sendung im ORF die hieß „Gefangene der Energie“ oder so ähnlich (ja, die hatten ihren Bildungsauftrag tatsächlich einmal ernst genommen und nicht versucht durch permanente Wiederholung amerikanischer Serien die dafür zahlende Bevölkerung zu vertrotteln).
    Dabei wurde sehr einfach und unmißverständlich erklärt, daß unser (westlicher) Lebenswandel „auf lange Sicht“ nicht gehen wird.
    Seit damals nöchte ich genau eines nicht: von meinen Kindern einmal vorgeworfen zu kriegen, ich hätte auf ihre Kosten gelebt.
    Sollte jeder Schüler gesehen haben; interessiert aber heute niemanden mehr….
    Ungespitzt gegen die Wand, aber je schneller desto besser scheint statt dessen die Devise.

  4. rudi & Maria fluegl 7. Juli 2022 at 14:24Antworten

    Ein wichtiges Maß war einst das Erdöläquivalent!
    Wieviel Öl wird gebraucht um ein Kilogramm eines bestimmten Nahrungsmittels herzustellen!
    Ich finde die Liste nicht mehr ?
    Hat wer Hinweise?
    Rudi Fluegl

    • rudi & Maria fluegl 7. Juli 2022 at 14:50Antworten

      Die einfache Liste ist das nicht–1Kg Brot ist so viel Rohöl—aber es ist verwendbar.

      Energie in der Nahrungsmittelkette……https://d-nb.info/1014439604/34

  5. Fritz Madersbacher 7. Juli 2022 at 10:57Antworten

    „Die Lösung für all dies liegt darin, den Würgegriff der NATO zu brechen …“ und genau das charakterisiert die momentane internationale Entwicklung, ob wahrgenommen oder nicht, ob gewünscht oder bekämpft. Die Welt entwindet sich immer stärker dem Würgegriff des Westens, weil sie darin nicht die nötige Luft zum Atmen bekommt. Auch für uns Bewohner des Westens ist das die Zukunftsperspektive, wie uns der Würgegriff der Schwindelpandemie gezeigt hat, die uns die Luft zum Atmen genommen hat. „Und ich muß mich auch gegen diese Blockbildung aussprechen … Wenn wir nicht bald begreifen, daß die gesamte Weltbevölkerung zusammenarbeiten und sich aller Mächtigen entledigen muß, werden wir alle, egal auf welchen Erdteil, kein schönes Leben haben“ (@David K., 7. Juli 2022 at 9:49). Viel besser kann man es nicht ausdrücken …

  6. Glass Steagall Act 7. Juli 2022 at 10:53Antworten

    Soweit mir bekannt, kaufen Bill Gates und Konsorten Farmland in der Welt im großen Stil auf. Gates soll sogar der größte Besitzer von Farmland sein. Aber nicht um dort anzubauen, sondern um Farmland stillzulegen! So wird absichtlich Hunger produziert und gleichzeitig das Tor für einen Absatzmarkt für ihre im Labor gezüchteten und künstlich erzeugten Lebensmittel geschaffen.
    Somit dient die Verteuerung von Energie auch der Verteuerung von Dünger und damit der Verteuerung von Lebensmitteln. Zusätzlich wird Farmland verknappt und die armen Menschen, die sich das Laborfleisch und ähnliches in Zukunft nicht mehr leisten können, werden (nach dem Plan vom WEF) sich selbst reduzieren. Ein wahrlich teuflischer Plan und wir stecken mittendrin. Verkauft wird das den Bürgern auf der Welt natürlich ganz anders. Wir kennen ja die Tricks der Propaganda.

  7. Jan 7. Juli 2022 at 10:15Antworten

    Natürlich gibt es Alternativen zum chemischen Dünger, die Permakultur-Bewegung hat dies immer versucht darzulegen. Es würde jedoch zu weitreichenden systemischen Änderungen führen, daher kann man schon sagen, eine Alternative gibt es nicht – unter der Prämisse, dass man keine systemischen Änderungen (zB Großteil der Stadtbevölkerung aufs Land, Biomasse generieren, Anbaumethoden ändern) für durchsetzbar hält.

    Wenn man die chemischen Düngemittel ausweitet, wird dies sofort auch zur Ausweitung der Bevölkerung führen.

    Es gibt das ökologische Konzept der Tragfähigkeit. Wer die Augen aufmacht, sieht, dass die Übernutzung schon recht weit gediehen ist.

    Aus meiner Sicht ist das Konzept der Tragfähigkeit und der Überbevölkerung keine Frage. Die Frage aus meiner Sicht ist die Konsequenz, die ich daraus ziehe. Die Eugeniker setzen offenbar auf Lebensbeendigung und Selektion nach ihrem Geschmack. Für mich steht ein quasireligiöser Ansatz dahinter. Vielleicht ist es aber einem gewissen Pragmatismus geschuldet. Aus meiner Sicht könnte man das einzelne Leben schützen aber sinnvolle Familienplanung betreiben. Qualität statt Quantität. Für mich wäre das humanistisch. Freunde sagen mir, niemand würde sich freiwillig beschränken. Vielleicht stammen aus diesem Gedanken die autoritären Anwandlungen.

    In Bezug auf die Tragfähigkeit muss man sicher Energieressourcen in die Tragfähigkeit einrechnen. Dass die einfach zu fördernden Ressourcen schwinden, kann sich jeder klar machen, wenn er einmal nachdenkt, wo früher die OMV gefördert hat und was mit den Großbritannien passiert, seitdem die Quellen vor der Schottischen Küste nicht mehr liefern. Wie schwierig Fracking ist, haben die USA mit ihrem Zusammenbruch des Frackings gezeigt.

    Und Atom und Solar/Wind haben Anteile von 3-5% am weltweiten Energieverbrauch. Darin die Lösung zu sehen, ist schwierig.

    • Al 7. Juli 2022 at 10:24Antworten

      Also Sie halten nichts von der Expertise der Rockefeller Foundation?

      Zitat: „chemischen Düngemitteln, die den Boden auslaugen“

      Chemische Düngung ist eine Methode, um kurz- und mittelfristig hohe Erträge zu erzielen – um dann, auf längerer Dauer, verbrannte Erde zu hinterlassen und dann weiterzuziehen und den nächsten Fleck Natur zu zerstören.

  8. David K. 7. Juli 2022 at 9:49Antworten

    Wenn man sich ein bißchen mehr informiert hätte, würde man wissen, daß Düngemittel nicht die Zukunft sind und die Böden zerstören, wie AI bereits in seinem Kommentar erwähnt. Die Zukunft der Lebensmittelversorgung liegt beim Kleinbauerntum, schon heute kommen ca. 75% der Lebensmittel von ihnen, kann dazu die Doku „Landgrabbing“ empfehlen.

    Und ich muß mich auch gegen diese Blockbildung aussprechen. Was haben wir davon, wenn China, Iran usw. stark werden und Europa in den Untergang geht? Wenn wir nicht bald begreifen, daß die gesamte Weltbevölkerung zusammenarbeiten und sich aller Mächtigen entledigen muß, werden wir alle, egal auf welchen Erdteil, kein schönes Leben haben.

    Bleibt ungeimpft,
    David

  9. Al 7. Juli 2022 at 9:11Antworten

    Nun erfährt man erst kürzlich, was chemische Düngemittel anrichten, Dazu die ganzen Agro-Gifte – und dann so ein Artikel. Ist das denn normal?

    Das betreffende Dokument mit dem Titel „Reset the Table: Meeting the Moment to Transform the U.S. Food System“, wurde am 28. Juli 2020 von der Rockefeller Foundation veröffentlicht.

    Nur mal hier ein Zitat:
    „Aber sie hinterließ ein Erbe, das wir heute deutlich sehen, einschließlich der Überbetonung von Grundnahrungsmitteln [???] auf Kosten von nährstoffreicheren Lebensmitteln [???], [ABER JETZT KOMMT ES!] der Abhängigkeit von chemischen Düngemitteln, die den Boden auslaugen, …“

    ()https://tkp.at/2022/07/04/reset-the-table-als-teil-des-great-reset-drohende-nahrungsmittelknappheit-ist-kein-zufall/

    Also heutzutage scheint es völlig normal zu sein, dass man innerhalb einer Woche völlig entgegengesetzte „Wahrheiten“ verbreitet? Ohne auch nur eine Hinweis auf diese völlige Widersprüchlichkeit?

    Machen nun chemische Dünger auf lange Sicht die Böden kaputt – oder können wir ohne sie auf lange Sicht nicht überleben?

    Entscheidet Euch mal! Beides gleichzeitig geht ja wohl kaum.

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