Niederländische Bauern kämpfen gegen Regierungspläne um ihre Existenzgrundlage

2. Juli 2022von 3,1 Minuten Lesezeit

Der Plan liest sich wie ein Versuch, dem freien Menschen die Produktionsmittel zu entziehen und sie in einem noch nie dagewesenen Ausmaß staatlich zu regulieren. Tausende von Landwirten in den Niederlanden kämpfen mit der niederländischen Regierung gegen Pläne, die zur Enteignung zahlreicher landwirtschaftlicher Betriebe führen sollen, um Stickoxide und Ammoniak drastisch zu reduzieren. Dagegen regt sich immer mehr Widerstand.

Die Landwirte in den Niederlanden sind auf die Straße gegangen und haben sich mit der Polizei auseinandergesetzt, da die niederländische Regierung versucht, die Betriebe zu isolieren und den Viehbestand zu töten, um ihre Klimainitiativen zu erfüllen. Im September letzten Jahres berichtete The WinePress, dass die niederländische Regierung vorschlägt, 30 % des Viehbestands des Landes zu töten, um die Stickstoffemissionen zu reduzieren.

Angesichts der drohenden europäischen Vorschriften beschloss die niederländische Regierung im Januar letzten Jahres die Schaffung eines neuen Ministeriums für „Stickstoff und Natur“ unter der Leitung von Christianne van der Wal. Sie wurde damit beauftragt, einen Weg zu finden, die Stickoxidemissionen bis zum Ende des Jahrzehnts um 50 Prozent zu senken. Es ist ihr Plan, der Tausende von Landwirten – und ihre Traktoren und sogar Kühe – im Juni mehrmals auf die Straßen der Niederlande brachte. In Ermangelung einer Verhandlungslösung ist in den sozialen Medien ein Versuch aufgetaucht, „das Land zum Stillstand zu bringen„. Eine Gruppe von Aktivisten plant, große Flughäfen wie Schiphol und Eindhoven sowie die großen Häfen wie Rotterdam zu blockieren, wo ein großer Teil des internationalen Frachtverkehrs von und nach Europa abgewickelt wird.

Van der Wal stellte ihren Plan zur Emissionsreduzierung am 10. Juni vor und veröffentlichte eine Karte mit einem verhängnisvollen Farbcode, der angab, um wie viel Prozent die Emissionen in verschiedenen Teilen des Landes sinken müssen. Die Spanne reicht von 12 Prozent an manchen Orten bis zu 70 oder 95 Prozent in und um die so genannten „Natura-2000“-Gebiete, in denen europäische Vorschriften die Ansiedlung von Menschen so gut wie unmöglich machen.

In den Niederlanden sind die Emissionen höher als in anderen europäischen Ländern, was auf die hohe Bevölkerungsdichte und die Bautätigkeit auf relativ kleinem Raum zurückzuführen ist. Etwa die Hälfte dieser Emissionen ist auf die Viehzucht zurückzuführen, die in den Niederlanden überwiegend intensiv betrieben wird. Da es aber einfacher ist, die Zahl der Betriebe und der Landwirte zu reduzieren als die Bevölkerung zu verringern und die Bautätigkeit einzuschränken, beschloss die „Stickstoffministerin„, an dieser Variablen zu arbeiten – auf Kosten der Nahrungsmittelproduktion, der Existenzgrundlage der Landwirte, der individuellen Rechte und Freiheiten und der historischen Verbundenheit der Niederländer mit dem landwirtschaftlichen Lebensstil.

Nach der COVID-Krise, die zur Zwangsschließung von Betrieben und Dienstleistungen geführt hat – ganz zu schweigen von dem massiven Druck auf die Menschen, sich gegen COVID „impfen“ zu lassen -, erscheint der Plan, Tausende von landwirtschaftlichen Betrieben stillzulegen, in der Tat wie eine Kleinigkeit. Autoritäre Entscheidungen im Namen der „Umwelt“ werden eindeutig getroffen, um die Fleischproduktion und andere Arten der Landwirtschaft, in denen stickstoffhaltige Düngemittel zur Ernährung der Welt eingesetzt werden, zu regulieren – oder besser gesagt, zu verringern.

Tatsächlich ist die niederländische Landwirtschaft vom Gesichtspunkt des Umweltschutzes und wohl auch aus der Sicht des Tierschutzes reformbedürftig. Was aber jetzt geplant ist, ist praktisch eine Vernichtung vor allem der kleineren Landwirte und des Mittelstandes, wie das generell seit der Ausrufung der Pandemie allgemein stattfindet.


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19 Kommentare

  1. audiatur et altera pars 3. Juli 2022 at 14:25Antworten

    Durch die Blume gesagt exportieren die Niederlande jährlich rund 96 Euromilliarden an Agrarprodukten.
    Österreich exportiert jährlich 14 Euromilliarden.

    Holland hat 17,5 Mio Bewohner bei einer Bevölkerungsdichte von 413 pro Million Quadratmetern.
    Darunter relativ viele unter dem Meeresspiegel. De facto eine grünideologische No-Go-Area.
    Ösiland hat 9 Mio Bewohner bei einer Bevölkerungsdichte von 107 pro Million Quadratmetern. Darunter relativ viele Natura2000. De jure eine grünideologische No-Go-Area.

    Beide Länder spritzten zuletzt nicht nur den Boden, sondern auch die Bevölkerung. Im „Kampf gegen“ „Whatever It Takes“. Ohrmarken inklusive.

    PS:
    „Knight Rider“ Prinz Bernhard der Niederlande war der erste Präsident des WWF. Der World Wolfszeit Foundation für Recht und Verfassung. Seither wildern nicht mehr die Raubritter, sondern die Raubtiere in den Alpentälern. Mit freundlichster Unterstützung E-Uschi von der Leyens. Ein weiterer Turbo-Booster für die Entvölkerung bald billigst aufzukaufenden Alpenbodens. Unverspritzt und wasserreich. Dem Öl der Zukunft.

  2. Elisabeth 3. Juli 2022 at 6:47Antworten

    Man schlachtet nicht Millionen Tiere für die Rettung des Klimas und schon gar nicht Menschen, wobei erstere wohl auch die selbe Spritze verabreicht bekommen sollen?

    Der Klimawandel, so er stattfindet, kann nicht aufgehalten werden. Das Klima hat sich immer gewandelt und das hängt primär von der Sonne ab. Was soll auch schon das ideale Klima für uns sein? Fragt man Eskimos oder fragt man Nepalesen oder Buschmänner in der Kalahari?

    Ich habe einen einfachen Vorschlag: Wir passen uns an. Das kostet weitaus weniger, als mittels CO2-Reduktion das Klima retten zu wollen. Übrigens: Autoabgase sind ungleich CO2 und der „Rauch“ aus den Industrieschornsteinen ist Wasserdampf. C02 ist unsichtbar und stinkt nicht. Die Pflanzen brauchen es, um Sauerstoff zu produzieren. Es ist lebensnotwendig.

    Wenn mir jemand sagt, man soll die Abgase reduzieren, dann bin ich dafür. Ich bin auch gegen die Abholzung der Wälder, zB um dort Windräder aufzustellen oder in Südamerika für die Rinderzucht usw. Ich halte Massentierhaltung für ein Verbr* und sehe es als Schande für die Menschheit an, wie sie Tiere behandelt. Ich bin der Meinung, dass zu hoher Fleischkonsum ungesund ist und es wäre gut, diesen dadurch zu reduzieren, dass es mehr kostet und dass weniger, dafür respektvoll erzeugt wird. Ich möchte nicht ganz auf Fleisch verzichten, da ich meine, es ist in Maßen gut für eine ausgewogene Ernährung. Vor allem Kinder leiden unter dem Veganismus. Man soll so essen wie früher die armen Leute.

    Was übrigens der Überbevölkerung entgegen wirkte, ist die Frauenemanzipation.

    Die Fleischersatzprodukte sind Industriefraß, der noch ungesünder ist als eine Wurst, geschweige denn als ein Grillhendl oder ein saftiges Steak.

    Sich gesünder zu ernähren soll freiwillig vor sich gehen und nicht per Zwangsverordnung, die viele Menschen ins Elend und Tiere in den T@d stürzt.

    Man kann regulierend nachhelfen, indem man mehr Tierrechte einführt, sie wirklich artgerecht hält, und jede Form der Massentierhaltung verbietet. Da muss es aber Übergangszeiten und finanzielle Unterstützung für die betroffenen Betriebe geben, Schulungen, Anreize etc. Und das gute wertvolle Fleisch muss einfach teurer sein!

    Mein Motto: small is beautifull. Nicht die Kleinen gehören weg, sondern die Großen. Zurück zum menschlichen Maß! Die Versorgung sollte wieder mehr regional sein. Dann spart man sich auch gleich das viele Herumkarren. So hat halt dann nicht jeder Supermarkt das ganz gleiche Angebot. Und wenn die Supermärkte das nicht hinkriegen, muss man sie per Gesetz dazu verpflichten bzw. andere Märkte – wie zB Bauernmärkte – forcieren.

    • Elisabeth 3. Juli 2022 at 8:12Antworten

      Im Übrigen sollte die Wissenschaft ihre Aufgaben nicht einseitig und vollzensuriert lösen und betrachten, sonst heißt es „folge der Religion“ bzw. „dem Diktat“.

      Es ist sauber argumentierbar und bekannt, dass durch eine Warmphase große Mengen an CO2 aus der Tiefsee und aus den Böden in die Atmosphäre ausgegast werden. Diese Zunahme ist nicht durch die anthropogene Menge von heutigen (früher war das noch weniger) 4% von O,O4% Gesamt-CO2 errechenbar. Und sie kann daher auch nicht durch eine Reduktion des menschlichen Anteils auf 2 oder gar auf 0 % von 0,04% am Gesamt-CO2 in der Atmosphäre rückgängig gemacht werden. Dies hieße zudem, dass die Welt menschenlos weitermachte und dem Klima wäre das auch egal.

    • Jupiter 3. Juli 2022 at 10:26Antworten

      @elisabeth.
      Ich denke es geht hierbei weniger um die CO2
      sondern vielmehr um die Stickstoffemission!
      Und diese stellt in der Tat ein Problem dar
      da durch die übermässige Nitrifizierung nicht nur die Böden sondern insbesondere das Wasser
      stark belastet wird.
      Ganz zu schweigen vom Gestank der Gülle!
      Ich lebe in Tirol und was sich da die letzten Jahre getan hat ist echt abartig.
      Und warum,weil je grösser der Viehbestand desto grösser die EU Förderungen ausfallen.
      Der Grossteil der Milch im Wert von 1,3 mrd.Euro
      wird dann exportiert.Und das alleine aus Österreich. Ich denke in den Niedelanden ist es
      noch viel mehr zumal die ja die Gülle bereits nach Deutschland verkaufen weil sie nicht mehr wissen
      wohin damit. Echt krank diese Art von Viehwirtschaft!
      Und wir sitzen in der Sche…e!

      • Elisabeth 3. Juli 2022 at 11:39

        Jupiter, wie gesagt, die Massentierhaltung ist ein gewaltiger Missstand. Aber mit Brutalmethoden und sektoidem Fleischverbot würde ich das nicht machen, denn ich bin nicht nur eine Tierfreundin, ich mag auch Menschen im Allgemeinen …

        Wir müssen meiner Ansicht nach weg von den Konzernen hin zur regionalen Versorgung. Denn auch das Herumkarren ist ein Missstand. Auch diese Produkte aus fernen Ländern müsste man massiv verteuern. Wir müssen wieder Selbstversorger werden. Und wenn die Supermärkte das nicht packen, dann muss man neue Regionalmärkte fördern, wo es auch alles gibt, aber eben das meiste aus der Nähe bzw. aus dem Land. Erst wenn es ein Produkt hier gar nicht gibt, darf es dort überhaupt verkauft werden. Den Supermärkten ist auch mit diesen Auflagen beizukommen. Sonst locken sie weiterhin Menschen mit ihrem Ramsch, weil er billig ist. Da der Mensch immer zum Schwindeln neigt, muss das kontrolliert werden.

  3. chrbecker 3. Juli 2022 at 0:17Antworten

    Einerseits schrecklich.
    Anderseits sind die Bauern aber auch wirklich ignorant und damit in gewissen Hinsicht selber schuld.
    Es gibt nämlich sehr gute Möglichkeiten gerade mit Hilfe der Landwirtschaft die Emissionen und die Umweltbelastung zu senken und das Klima zu retten und gleichzeitig auch noch die Betriebskosten zu senken und die Erträge zu steigern. Dazu einige Artikel auf Freizahn.de :
    1. http://www.freizahn.de/2017/06/abschlussvortrag-der-grassfed-exchange-2016/
    2. http://www.freizahn.de/2019/09/klimaschutz-durch-landwirtschaft/
    3. http://www.freizahn.de/2018/07/moegliche-ertraege-im-biolandbau/

    Eine gliederte Zusammenstellung der für Landwirte interessanten Links auf freizahn.de findet sich am Schluss von
    http://www.freizahn.de/2019/05/anmerkungen-zu-einer-gruenen-wahlkampfveranstaltung-fuer-landwirte/

    In gewisser Hinsicht beruhigend, weil die Legitimation und Macht der Regierung in den EU-Staaten zerstörend, sind aber auch die absehbaren Folgen der „Impfungen“ und der Sanktionen gegen Russland. Zu ersteren habe ich gerade die Diskussion von Dr. Phillip McMillan mit Vanden Bossche von heute Abend (2.7.2022) auf https://www.linkedin.com/video/event/urn:li:ugcPost:6948676496139964416/ gehört.
    Zu den Sanktionen empfehle ich den Artikel „Europe fails with German help“ von Jorge Vilches
    ( https://thesaker.is/europe-fails-with-german-help/ ) vom 1.7.2022. Damit ist zu erwarten, dass die Versorgung mit Diesel, AdBlue und Schmiermitteln in der EU irgendwann in den nächsten Monaten zusammenbricht, was letztlich zu totalen Zusammenbruch der Gesellschaft führen wird, weil dann sowohl die Landwirtschaft als auch das Transportwesen ausfällt.

  4. Kurt Knurrt 3. Juli 2022 at 0:08Antworten

    Selbst bin ich aus gesundheitlichen Gründen Hardcore-Veganer und habe die Absicht es zu bleiben. Da ich keinen Herzinfarkt mehr will.

    Allerdings ich verstehe die Radikalität der niederländischen Regierung nicht. Warum sind sie nicht so radikal bei Zigaretten, Hasch, Alkohol und sonstigen Drogen.

    Wenn es so weitergeht, dann wird eine Regierung nach der anderen mit Mistgabeln zum Rücktritt gezwungen.

    • rudi & Maria fluegl 3. Juli 2022 at 1:32Antworten

      Also!
      Die kontrollierte Abgabe von Marihuana ist vorbildlich!
      Zumal jetzt wo Zeug auf den Markt ist wo das Verhältnis zwischen THC und Cannaboid überhaupt nicht mehr stimmt!
      Auf dem Schwarzmarkt ist das unkontrollierbar!
      Ähnlich war das in den USA zwischen Äthylalkohl und Methylalkohol!! Ich war auf Rügen auf einem DBH Kongress wo der zur Zeit des Kongresses amtierende deutschen Drogenbeauftragte erzählte wie er in der Kronenzeitung gelesen hatte, dass der österreichische Zoll einen Drogendealer geschnappt haben. Das war er selber in einer salzburger Zelle lesend!
      Erwischt wurde er mit einer kleinen Portion Haschisch! Ich hatte Studienkollegen deren Studium nach dem gleichen Vergehen vorbei war. Ich als Nichtraucher war sowieso nie gefährdet. Allerdings versuche ich jetzt bei der schweren Krankheit einer Verwandten, das Zeug aufzutreiben! Ich weiß auch wer so etwas anbaut. .Allerdings gibt es da bezüglich Coronansichten etwas Abstand!
      Perverser geht es nimmer! Und in Wirklichkeit ging es um Alkoholzudröhnung oder die revoltierenden jungen mit der viel schickeren Droge! Das hat sich durch Kriminalisierung und Schwarzmarkt gewandelt!
      Angela Merkel war übrigens auch auf Rügen dabei, mit interessanten Runden nach den Seminaren! Die Einladungsliste habe ich noch!
      Rudi Fluegl!

  5. Jens Tiefschneider 2. Juli 2022 at 23:43Antworten

    Es kommt der Tag, da treiben sie es zu weit und dann wird sich der Volkszorn über sie entladen. Dann möchte ich nicht in ihrer Haut stecken. Zorn-Energie hat eine ähnliche Dynamik, wie Panik-Energie. Und das haben wir ja 2 Jahre lang mit ansehen, oder gar selbst erleben dürfen, wie destruktiv die ist.

  6. Alina 2. Juli 2022 at 22:31Antworten

    Lasst euch das nicht gefallen, die Regierung hat der Diener des Volkes zu sein, und gehört sonst abgesetzt!
    Sie werden von Tag zu Tag frecher und unverschämter.

    • Charly1 2. Juli 2022 at 22:49Antworten

      Klaus Schwab läutet Global-Diktatur ein

      Klaus Schwab fordert nun ganz offen die Welt-Diktatur. Dies umreißt er in seinem Gastkommentar im Handelsblatt. Der WEF-Führer (Weltwirtschaftsforum) wendet sich mittlerweile unumwunden direkt an uns – zukünftig besitzlose – Bürger. Zuvor tat er dies nur mittelbar über seine “Global Leaders” in Politik und Wirtschaft. Doch Schwab hat einen Herrschaftsanspruch und diesen zeigt er immer deutlicher. Er erklärt, dass die soziale Ungleichheit, die nun mitunter in seinem Auftrag durch die nationalen Parlamente umgesetzt wurde, zu einer neuen Regierungsform führen müsse. Und zwar zu einer weltweiten Diktatur.

  7. Charly1 2. Juli 2022 at 19:36Antworten

    Nicht nur in NL oder Deutschland auch in der neutralen Schweiz mit direkter Demokratie…
    (es darf gelacht werden)
    BERN BUNDESHAUS….
    Sommaruga gegen die Bauern?
    Die Umweltministerin wirft den Agrarproduzenten Knüppel zwischen die Beine.
    Sie gefährdet die Ernährungssicherheit in der Schweiz.

  8. Alfons Zitterbacke 2. Juli 2022 at 19:34Antworten

    Und wenn die Niederlande von heute auf Morgen von der Landkarte verschwinden, um wieviel wird die westliche Welt dann umweltfreindlicher? 0.1%? 0.01%?

  9. rudi & Maria fluegl 2. Juli 2022 at 19:06Antworten

    Seit 55 Jahren bin ich Vegetarier! Milch trinke ich nicht, aber deren Produkte- Käse etc. und Fisch esse ich!
    Auch da leiden leider Tiere.
    In den Niederlanden gibt es sehr viel Grünland!
    Gras kann der Mensch nicht essen. Ähnliches betrifft unsere Almenlandschaften.
    In wie weit in dieser Hinsicht die traditionelle Produktion umgestellt werden kann, falls es bezüglich Bodenbeschaffenheit d ohne üblichen Dünger geht, ist die Frage! und wie schnell das gehen darf und kann!
    Und in wie weit die großen Einheiten in Ruhe gelassen werden und viele kleine draufzahlen.
    Die Leute kommen selber darauf, dass sie zu viel Fleisch essen. Fleisch ist außerdem zu billig und wird zu oft mit Kraftfutter produziert. Hier kann tatsächlich mit dem Preis die Qualität und die Menge geregelt werden um die Relation zu pflanzlichen Nahrungsmitteln zu verbessern.
    Dass sich sehr viele, natürliche Lebensmittel nicht mehr leisten können, steht auf einen anderen Blatt!
    Biermösl Blas`n — 40 Cent for de Milli oder Bayern brennt oder der Lidl oder der Audi usw.!
    Vor 40 Jahren habe ich bei einer Erzeuger, Verbraucher Genossenschaft mitgearbeitet. Das waren eher „Bürger“
    Die Sozialmärkte sind notwendig aber unwürdig. Für ärmere sollte direkter Kontakt und Zugangsmöglichkeit zum Erzeuger geschaffen werden. Ideen gibt es schon! Der Trend zum großen gehört gebremst. Außer bei den Ideen und deren Verbreitung!
    Im Moment wird vieles übers Knie gebrochen! Pseudonaturschutz mit Propagandaanstrich!
    Rudi Fluegl

    • Hans im Glück 2. Juli 2022 at 19:23Antworten

      rudi & Maria fluegl

      Die Klimaszene ist so radikal wie die Hard-Core Veganer Szene. Ich habe ein paar Jahre vegan gelebt – aus gesundheitlichen Gründen – und habe da reichlich Erfahrungen gesammelt. Für den Hard-Core Veganer ist mit Gelatine geklärter Essig oder Wein so indiskutabel, wie Preisauszeichnungen im Supermarkt mit Kasein haltigem Kleber. Aber das nur am Rande.

      Ich gebe einem Kommentator recht: Man wird den Fleischkonsum reduzieren müssen. Den Thunbergs, Klimamazis und Hard-Core Veganern geht es aber um die komplette Abschaffung.

      Was die Bambi Syndrom Kids dabei aber mal ganz leger außer acht lassen, ist der Umstand, dass riesige landwirtschaftliche Nutzflächen nur durch Viehhaltung sinnvoll nutzbar sind. Als beliebiges Beispiel nenne ich mal die argentinischen Pampas, oder Almwirtschaft. Hier wird lebensnotweniges Eiweiß produziert, das ich in der Gesamternährung nicht einfach weglassen kann.
      Aber das spielt für diese Leute keine Rolle. Die sind da so Fakten resistent wie PEI und RKI bei der Spritzung.

  10. Jan 2. Juli 2022 at 18:33Antworten

    Man muss erwägen, ob in den Impfungen ein „Gehorsamsserum“ drin war, dass sich die Niederländer den Entzug ihrer Nahrungsgrundlagen einfach so gefallen lassen. Der Toxoplasmose-Erreger verändert nachweislich das Verhalten seiner Wirte, auch des Menschen, indem er in den Dopamin-Haushalt eingreift. Das wäre auch durch modRNA-Aktivitäten denkbar, zumindest solange sie präsent sind, was offenbar über Monate der Fall ist, wenn sie nicht sogar ins Genom einspringen. Ist es eine „Gehorsamsspritze“?

    • Al 4. Juli 2022 at 9:09Antworten

      Die Verblödung erfolgte meist schon VOR Verabreichung der Spritze.

  11. Hans im Glück 2. Juli 2022 at 18:30Antworten

    Ich habe den Beitrag gelesen und bin einfach nur noch fassungslos. Man denkt sich jeden Morgen: „Der Irrsinn von Gestern ist nicht mehr steigerungsfähig“. Und jeden Tag muss ich zur Kenntnis nehmen, dass ich mich getäuscht habe.

  12. Jupiter 2. Juli 2022 at 18:07Antworten

    So weitermachen wie bisher geht halt auch nicht,
    das müsste eigentlich einem jeden vernünftigen
    Menschen klar sein!
    Das der Fleischkonsum reduziert werden muss
    ist bei knapp 8 Milliarden Menschen alternativlos!
    Ich frage mich warum die Bauern die Flächen nicht einfach anders nutzen.
    z.B. für Gemüse,Getreide oder Obstanbau,
    oder als Fläche für ökologische Energiegewinnung…..etc.

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