
Modernas mRNA-Grippe-„Impfstoff“ und die zu erwartende Katastrophe
Was die Behörde diesmal durchwinkt — und warum die Öffentlichkeit nichts daraus gelernt hat.
Es läuft wieder einmal genau nach dem Drehbuch, das wir seit 2021 kennen. Ein Pharma-Riese entwickelt einen mRNA-Impfstoff — diesmal gegen saisonale Grippe. Die FDA spielt kurz den kritischen Prüfer, rudert dann unter „Druck der Wissenschaftsgemeinde und der Pharmaindustrie“ zurück, und das Beratungsgremium darf am 18. Juni 2026 brav abnicken, was längst beschlossene Sache ist. Die investigativ arbeitende australische Medizinjournalistin Dr. Maryanne Demasi hat den Vorgang auf ihrem Blog detailliert dokumentiert.
Chronologie eines Skandals
April 2024: Moderna legt der FDA das Studiendesign für die Phase-3-Studie seines mRNA-Grippeimpfstoffs mRNA-1010 (jetzt „mFlusiva“) vor. Die Behörde — konkret das Center for Biologics Evaluation and Research (CBER) — antwortet schriftlich: Die Verwendung eines Standarddosis-Komparators sei „akzeptabel“. Kein „clinical hold“, keine Einwände. Die Studie läuft an.
August 2025: Die Studie ist abgeschlossen. Moderna hält ein Pre-Submission-Meeting mit dem CBER ab. Die Behörde signalisiert Bedenken wegen des verwendeten Komüparators in der Vergleichsgruppe — aber an keiner Stelle, dass sie die Annahme des Zulassungsantrags verweigern würde.
3. Februar 2026: Der Hammer. Der damalige CBER-Direktor Vinay Prasad stellt Moderna einen „Refusal-to-File“-Brief (RTF) zu — persönlich unterschrieben. Begründung: Die Studie sei nicht „adäquat und gut kontrolliert“, weil Moderna für die Altersgruppe 65+ einen Standarddosis-Impfstoff als Vergleich verwendet habe statt eines Hochdosis- oder adjuvantierten Impfstoffs, wie es die CDC für Senioren empfiehlt.
Eine Woche später: Unter massivem Druck aus „Wissenschaft“ und Industrie kassiert die FDA ihre eigene Entscheidung und nimmt den Antrag doch an. Entscheidungsdatum: 5. August 2026.
16. Juni 2026: Die Briefing-Dokumente für das Advisory Committee werden veröffentlicht. Die FDA-Mitarbeiter erklären, es seien „keine größeren Mängel“ bei der Wirksamkeit festgestellt worden. Der Impfstoff habe alle vorab festgelegten Erfolgskriterien erfüllt — Nichtunterlegenheit, Überlegenheit, sogar „Super-Überlegenheit“ gegenüber dem Standard-Komparator.
Was die Daten wirklich zeigen
Schauen wir uns die Zahlen an, die in der Aufregung untergehen:
- Relative Impfstoffwirksamkeit (rVE): 27 % gegenüber einem Standarddosis-Grippeimpfstoff. Das ist die Zahl aus der im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie.
- Die Daten stammen aus einer einzigen Grippesaison. Wie das Vakzin in anderen Saisonen mit anderen Virusstämmen funktioniert — unbekannt.
- Schutz gegen Influenza B konnte aufgrund zu geringer Fallzahlen nicht nachgewiesen werden.
- Für immungeschwächte Personen und sehr gebrechliche Ältere gibt es keine Wirksamkeitsdaten.
- Die Sicherheitsdaten basieren auf sechs Monaten Nachbeobachtung — an gesünderen Teilnehmern.
Das klingt nicht nach einem soliden Zulassungsdossier. Das klingt nach einer beschleunigten Markteinführung auf dünnster Datenbasis.
Und das ist genau der Plan: Moderna will für die 50- bis 64-Jährigen eine vollständige Zulassung, für die über 65-Jährigen nur eine beschleunigte Zulassung (Accelerated Approval) — basierend auf Immunogenitätsdaten, also Laborwerten statt klinischen Endpunkten. Die versprochene Bestätigungsstudie soll dann nach der Markteinführung kommen.
Sicherheit? Fehlanzeige.
Die FDA-Reviewer räumen in ihren Briefing-Dokumenten ein:
- Höhere Raten unerwünschter Ereignisse in der mRNA-1010-Gruppe, darunter Anämie und Harnwegsinfektionen
- Die kurze Nachbeobachtungszeit von sechs Monaten könne seltene Nebenwirkungen wie Myokarditis oder neurologische Ereignisse — die von Modernas COVID-19-Impfstoff Spikevax bekannt sind — gar nicht erfassen
Das ist der entscheidende Punkt. Wir haben bei den mRNA-COVID-Impfstoffen gesehen, dass die schweren Nebenwirkungen erst nach Millionen von Verabreichungen und längerer Beobachtungszeit sichtbar wurden. Hier soll ein mRNA-Grippeimpfstoff auf Basis von Daten aus sechs Monaten zugelassen werden.
Die FDA selbst sagt: „Laufende Überwachung wäre erforderlich, um seltenere Nebenwirkungen zu erkennen, die bei breiterer Anwendung auftreten könnten.“
Mit anderen Worten: Die Bevölkerung ist wieder einmal das Versuchskaninchen.
Der Prasad-Eklat: Ein Blick hinter die Kulissen
Besonders aufschlussreich ist, was Vinay Prasad — der Mann, der den RTF-Brief persönlich unterschrieb — in einer Hintergrund-Pressekonferenz sagte:
„Sie können entweder das Richtige tun und Senioren den Behandlungsstandard geben, der sie am besten schützt. Oder Sie können die Studie so frisieren, dass Ihr Produkt besser aussieht.“
Ein FDA-Direktor unterstellt einem Unternehmen öffentlich „Frisieren“ einer Studie — die nach einem von der FDA selbst genehmigten Design durchgeführt wurde. Das ist beispiellos.
Und dann der Clou, wie Maryanne Demasi dokumentiert: Die Hochdosis-Impfstoffe, die Prasad plötzlich als Goldstandard verlangt — Fluzone High-Dose und Fluad — wurden selbst auf Basis von Studien zugelassen, die sie gegen Standarddosis-Komparatoren getestet hatten. Fluzone High-Dose zeigte damals eine rVE von 24,2 % gegenüber Standarddosis und wurde zugelassen. Moderna zeigt 27 % rVE — und bekommt einen RTF-Brief.
Prasad wendet einen Standard an, den die Impfstoffe, die er als Maßstab betrachtet, bei ihrer eigenen Zulassung nicht erfüllen mussten. Das ist nicht Wissenschaft. Das ist Willkür — oder politisch motivierte Schikane.
Der politische Kontext
Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. hat öffentlich erklärt, mRNA-Impfstoffe wirkten nicht gegen respiratorische Viren wie Influenza. Mehrere FDA-Beamte, die sich gegen mRNA-Impfstoffe ausgesprochen hatten, haben die Behörde kürzlich verlassen. Prasad und der ehemalige FDA-Chef Makary sind ebenfalls weg — im Rahmen einer vom Weißen Haus angeordneten Umstrukturierung.
Jetzt, unter neuer Führung, scheint die FDA plötzlich „ausgewogener“ gestimmt zu sein, wie der Jefferies-Analyst Andrew Tsai am 16. Juni an seine Kunden schrieb. Die Behörde und Moderna hätten sich „angenähert“.
Übersetzung aus dem Behördensprech: Die FDA hat kapituliert.
Das Milliarden-Motiv
Warum der ganze Druck? Moderna braucht diesen Impfstoff dringend. Das Unternehmen hat seine Pläne, bis 2028 die Gewinnschwelle zu erreichen, nach dem RTF-Debakel bereits aufgegeben. mFlusiva repräsentiert eine Umsatzchance von mindestens einer Milliarde Dollar. Dazu kommen eine geplante Kombi-Impfung (COVID + Grippe) und ein Norovirus-Impfstoff — alle auf mRNA-Basis.
Ohne Grippezulassung bricht das gesamte Geschäftsmodell zusammen. Der Aktienkurs hängt daran. Die Investoren schauen zu.
Und was tut eine Zulassungsbehörde, die eigentlich die öffentliche Gesundheit schützen soll? Sie knickt ein.
Was mRNA-Grippeimpfstoffe mit dem Immunsystem machen
Die mRNA-Plattform funktioniert grundlegend anders als traditionelle Impfstoffe. Sie schleust genetisches Material in Körperzellen ein, das diese zwingt, virale Proteine zu produzieren — in diesem Fall Hämagglutinin von Influenzaviren.
Was bei COVID-19 bereits dokumentiert ist:
- Myokarditis und Perikarditis, besonders bei jungen Männern
- Immunschwäche durch wiederholte Exposition gegenüber dem Spike-Protein: Das Immunsystem wird an das fremde Protein gewöhnt, reagiert dann abgestumpft — eine Art induzierte Toleranz
- Antikörper-abhängige Verstärkung (ADE) — das Phänomen, dass Impfstoff-induzierte Antikörper bei einer späteren Infektion die Erkrankung verschlimmern können
Jetzt stellt man sich vor, diese Technologie wird jährlich angewendet — für eine Krankheit, für die es bereits Dutzende etablierte Impfstoffe gibt. Was kumulative Effekte wiederholter mRNA-Exposition über Jahre hinweg bewirken, weiß niemand. Die Studien dazu existieren nicht.
Die groteske Ironie
Die FDA selbst räumt in ihren Briefing-Dokumenten ein, dass aktuelle Grippeimpfstoffe je nach Saison eine Wirksamkeit zwischen 19 % und 60 % aufweisen. Und dann schreibt sie:
„Es besteht Bedarf an Impfstoffen mit verbesserter Wirksamkeit, insbesondere bei älteren Erwachsenen.“
Das ist die Rechtfertigung. Aber 27 % relative Wirksamkeit gegenüber einem Standardimpfstoff, gemessen in einer einzigen Saison, ohne Daten zu Influenza B, ohne Daten zu Gebrechlichen — das soll der große Durchbruch sein?
27 % rVE bedeutet: Wenn der Standardimpfstoff eine absolute Wirksamkeit von 50 % hat, bringt der mRNA-Impfstoff vielleicht 63,5 %. In einer schlechten Saison, in der der Standardimpfstoff nur 20 % schafft, sind es 25,4 %. Das ist kein „Gamechanger“. Das ist marginal — und steht in keinem Verhältnis zu den unbekannten Risiken einer brandneuen Technologieplattform.
Was am 18. Juni passieren wird
Das VRBPAC wird tagen. Es wird abstimmen. Die Fragen lauten:
- Überwiegen die Vorteile von mFlusiva die Risiken für Erwachsene zwischen 50 und 64 Jahren?
- Überwiegen die Vorteile die Risiken für Erwachsene ab 65 Jahren?
Das Ergebnis ist absehbar. Die FDA folgt den Empfehlungen ihrer Beratungsgremien fast immer. Die Briefing-Dokumente sind bereits weichgespült. Die „Bedenken“ sind als Diskussionspunkte formuliert, nicht als Hinderungsgründe.
Bis zum 5. August 2026 wird die Zulassung erteilt sein. Rechtzeitig zur Grippesaison 2026/27.
Quellen:
-
Maryanne Demasi: „FDA Poised to Approve Moderna’s Flu Vaccine“
-
BioPharma Dive: „FDA staff scrutinizes evidence supporting Moderna’s flu vaccine“
-
The Epoch Times: „Moderna mRNA Flu Vaccine Effective, FDA Reviewers Say“
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Lasst sie doch machen, denn der aufgeklärte Bürger wird das Zeugs nicht nehmen! Wer sich bis heute immer noch nicht informiert hat und es immer noch nicht gelernt hat, dem kann man sowieso nicht mehr helfen! Lasst sie doch den Dreck nehmen, wenn sie es unbedingt wollen. Man kann einen Dummen nicht aufklären, wenn er sich nicht aufklären lassen will. Alle anderen werden einen großen Bogen um diese Gentechnik machen!