Bundestags-Sachverständigenausschuss: keine Beweise für irgendeinen Nutzen von Lockdowns

13. Juni 2022von 8 Minuten Lesezeit

In einigen Ländern wie etwa Dänemark gab und gibt es eine seriöse wissenschaftliche Auseinandersetzung über die bisherigen Verlauf und die getroffenen Maßnahmen. Es gab Entschuldigungen in Medien für die Panikmache und man startete sogar einen eigenen Corona-Faktenchecker um gegen die Panikmache anzukämpfen.

Solch eine Auseinandersetzung wurde bei uns nicht geführt, obwohl in Deutschland offenbar der Bundestags-Sachverständigenausschuss gearbeitet hat und zu einem Ergebnis gekommen zu sein scheint. Das durchgesickerte Dokument scheint ein loser Konsens des deutschen politischen Establishments zu sein. Die Lockdown-Fans werden nun zurückschlagen, berichtet eines pseudonymen deutschen Wissenschaftlers, der sich Eugyppius nennt, in seinem Substack Blog.

Hier eine Übersetzung des englischen Beitrags:

„Vor ein paar Wochen schrieb ich über die Versuche von Karl Lauterbach, die Arbeit eines Expertenausschusses zu verzögern, der vom Bundestag beauftragt wurde, die Wirksamkeit von Abriegelungen und anderen Eindämmungsmaßnahmen in Deutschland zu bewerten. Christian Drosten ging so weit, dass er aus dem Ausschuss zurücktrat und ein weitschweifiges Radiointerview gab, in dem er sich darüber beklagte, dass dem Evaluierungsgremium nicht genug Zeit eingeräumt worden sei und dass es mit den falschen Leuten besetzt worden sei.

Die ganze Kontroverse kam mir merkwürdig vor. Sicherlich würde es sich um eine milde Schönfärberei der Maßnahmen handeln, und so musste man sich fragen, warum Drosten und Lauterbach sich überhaupt die Mühe machten.

Nun, ich habe mich geirrt: Der Ausschuss bereitet überhaupt keine Schönfärberei vor. Stattdessen werden sie einen größtenteils ehrlichen Bericht vorlegen, in dem sie zugeben, dass es keine Beweise dafür gibt, dass die deutsche Abriegelung irgendetwas bewirkt hat. Die Süddeutsche Zeitung hat einen Entwurf des Berichts erhalten, der gegen Ende des Monats veröffentlicht werden soll. Ihre beste Corona-Reporterin, die bekannte hypochondrische Schullehrerin und Eugyppius-Bösewichtin Christina Berndt, ist nicht erfreut.

Es ist ziemlich klar, dass die Schlussfolgerungen des Ausschusses den stillen Konsens des deutschen politischen Establishments der Nach-Merkel-Ära darstellen. Die Experten des Ausschusses wurden von der Regierung und dem Bundestag ernannt, wobei jeder politischen Partei eine ihrem Wähleranteil entsprechende Anzahl von Nominierungen zugestanden wurde. Die Politiker hatten also alle Möglichkeiten, dafür zu sorgen, dass der Ausschuss nicht zu unerwünschten Schlussfolgerungen kommt.

Wir haben es hier mit einem heimlichen Versuch des politischen Arms zu tun, die Tür zur Masseneindämmung zu schließen, was den Widerstand von Lauterbach und Drosten erklärt. Diese Männer sind nur die Spitze der Diktatur des öffentlichen Gesundheitswesens in Deutschland, die ihre tiefsten Wurzeln in der Wissenschaft, der ständigen Bürokratie und der Presse hat. Sie werden nun zurückschlagen und alles in ihrer Macht stehende tun, um zu verhindern, dass ihre eigene Politik diskreditiert wird.

Aus Berndts Anathema lassen sich wichtige Informationen herauslesen:

Das Kapitel über die Corona-Maßnahmen ist schlecht gemacht, die Auswahl und Kommentierung der wissenschaftlichen Literatur ist einseitig, die negativen Folgen der Maßnahmen werden überbetont, wichtige Aspekte werden einfach weggelassen; nur eine vorgefasste negative Meinung über die Corona-Maßnahmen findet hier Bestätigung, so verschiedene virologische und epidemiologische Experten gegenüber der SZ.

Für den Nutzen vieler Maßnahmen, von Kontaktverboten bis hin zu 3G-Regeln, gibt es nach Ansicht der Autoren des Kapitels letztlich wenig Belege – mit Ausnahme des Maskentragens in geschlossenen Räumen.

Seit Anfang dieses Jahres, als ein Land nach dem anderen alle Eindämmungsmaßnahmen fallen ließ, begannen Politiker wie Markus Söder mit einem politischen Kompromiss zu werben – mit einer Maskenpflicht, um die Hysteriker zu besänftigen, und ansonsten ohne Einschränkungen. Diese Vision hat sich letztlich durchgesetzt, und es kann kein Zufall sein, dass der Sachverständigenausschuss genau das unterstützt hat.

Das Kapitel wird unter der Leitung des Virologen Hendrik Streeck von der Universität Bonn verfasst, der sich diese Aufgabe ursprünglich mit Christian Drosten von der Charité in Berlin teilen sollte. Doch Drosten verließ den Ausschuss, weil seiner Meinung nach eine fundierte wissenschaftliche Bewertung in der zur Verfügung stehenden Zeit und mit dem zur Verfügung stehenden Personal nicht möglich war …

Streeck hatte von Anfang an eine ausgewogenere Sichtweise auf die Eindämmung und die von SARS-2 ausgehende Gefahr. Drosten ist offensichtlich ausgestiegen, weil er damit rechnete, dass es besser wäre, den Bericht von außen zu diskreditieren, als den Inhalt mit der Autorität seines Namens zu untermauern.

[M]ehrere wichtige Details des Berichtsentwurfs sind überraschend. Er beginnt mit der Feststellung, dass Deutschland während der Pandemie nicht gut abgeschnitten hat. So wird beispielsweise behauptet, dass die Lebenserwartung in Deutschland im Jahr 2021 „um etwa ein halbes Jahr im Vergleich zum Jahr 2019 vor der Pandemie“ gesunken ist, während die Menschen in Schweden, das von Kritikern der Maßnahmen als positives Beispiel angesehen wird, länger leben. Der Vergleich von 2021 mit 2019 mutet allerdings seltsam an, da Schweden im Jahr 2020 massive Todesfälle zu verzeichnen hatte und dann später strengere Maßnahmen einführte.

Die Auswahl der Studien erscheint zudem willkürlich. So werden zum Beispiel relevante Studien, die den Umgang Deutschlands mit der Pandemie während der ersten Welle gut bewerten, nicht erwähnt, wie etwa eine hochrangige Arbeit der Max-Planck-Forscherin Viola Priesemann, die in der Zeitschrift Science veröffentlicht wurde. …

Hier erfahren wir, dass der Bericht eine nicht ganz so subtile Rüge speziell an die Regierung Merkel ist: Er bewertet Deutschlands Pandemie-Leistung schlecht, brüskiert Merkel-nahe Modellierer wie die ewig falsche Viola Priesemann und vergleicht die deutschen Ergebnisse ungünstig mit Schweden, das den entgegengesetzten Weg der minimalen Schadensbegrenzung eingeschlagen hat.

Manchmal werden Studien, die Interventionen als wirksam bewerten, mit der lapidaren Aussage, sie seien „kritisch aufgenommen“ worden, in Zweifel gezogen, ohne dass eine Referenz angegeben wird. Und an zahlreichen Stellen wird gar keine Referenz angegeben, sondern nur der bewusste Zusatz REF“, um zu suggerieren, dass hier noch mehr zu erwarten ist. Ein Experte, der wie andere Kritiker der Studie nicht genannt werden will, sagt: „Es sieht so aus, als ob sie noch nach der richtigen Literaturangabe suchen, denn Studien, die eine Meinung stützen, lassen sich immer finden.“

Oder es handelt sich, Sie wissen schon, um einen Entwurf, aber bringen Sie ruhig Ihre wissenschaftlichen Freunde dazu, grundlose anonyme Kritik an Schlussfolgerungen zu üben, die Ihnen nicht gefallen.

Die Unehrlichkeit geht weiter:

[In dem Bericht werden die Literaturangaben manchmal falsch dargestellt. So wird beispielsweise behauptet, dass selbst die WHO in einem Bericht vom März 2019 „aufgrund fehlender wissenschaftlicher Beweise keine weitreichenden Kontakt- und Bewegungsbeschränkungen für die Bevölkerung im Falle einer Influenzapandemie empfohlen hat.“ Doch der Bericht sagt das Gegenteil. Die WHO empfiehlt ausdrücklich die Vermeidung von Menschenansammlungen auch im Falle einer „moderaten“ Influenzapandemie, Schulschließungen und Masken ab dem nächsten Schweregrad („schwer“) sowie die Schließung von Arbeitsplätzen und Reisebeschränkungen ab dem „außergewöhnlichen“ Schweregrad, der wahrscheinlich auf Covid-19 zutrifft.

Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass der Bericht versucht, einen Pflock durch das Herz der Lockdownregelungen zu treiben. Abgesehen davon, dass man sich auf Modellierer verlässt und internationale Vergleiche vermeidet, wird der entscheidende Unterschied zwischen Eindämmung und Eindämmung gerne übergangen. Eindämmungsmaßnahmen zur „Verlangsamung der Ausbreitung“, einschließlich vorübergehender regionaler Schließungen, sind kategorisch nicht dasselbe wie „umfassende Kontakt- und Bewegungsbeschränkungen“ wie Abriegelungen, Grenzschließungen und obligatorische Quarantänen für Gesunde. Eindämmung ist, wenn Schulen geschlossen werden; Eindämmung ist, wenn Kinder nicht mit ihren Freunden spielen können. So heißt es in dem von Berndt falsch wiedergegebenen WHO-Bericht, dass „Kontaktverfolgung“, „Quarantäne von exponierten Personen“, „Einreise- und Ausreisekontrollen“ und „Grenzschließungen“ „unter keinen Umständen empfohlen werden“ (S. 3) – ganz zu schweigen von Lockdowns.

Masseneindämmungen beruhen auf einem ganzen Geflecht von bequemen Lügen und Fiktionen. Der Mittelweg wäre gewesen zu sagen, dass die Maßnahmen angesichts der weit verbreiteten Verfügbarkeit von Impfstoffen und der kultivierten Immunresistenz der deutschen Bevölkerung nicht mehr notwendig oder kosteneffizient sind, während man ansonsten die theoretische Gültigkeit der Lehrbücher bekräftigt hätte. Offensichtlich tut der Bericht, der Christina Berndt zugespielt wurde, dies nicht. Stattdessen ist er ein Versuch, die Masseneindämmung als praktikable Politik jetzt und für alle Zeiten zu versenken, orchestriert von Politikern, die verzweifelt versuchen, die Schließungen zu beenden.

Über weite Strecken des Jahres 2021 wurde die offizielle Berichterstattung von zwei rivalisierenden Diskursen beherrscht, die ich als Team Lockdown und Team Vaccine bezeichnet habe. Eine begrenzte Impfstoffskepsis war möglich, solange man eine tiefe fanatische Hingabe an repressive nicht-pharmazeutische Interventionen zeigte. Umgekehrt durfte man ein Ende der Abriegelung und anderer Maßnahmen fordern, solange man das Loblied auf die Impfstoffe sang. Im Jahr 2022, mit dem Aufstieg von Omicron, haben wir die totale Niederlage von Team Lockdown und die Vorherrschaft von Team Vaccine überall außer in China erlebt.

Ich erwarte, dass der Bericht des Bundestages von der deutschen Presse und dem akademischen Establishment gründlich in den Schmutz gezogen wird, aber als Zeichen einer gewissen Opposition, endlich, irgendwo, ist er ermutigend.“

Soweit Eugyppius. In Österreich wird allerdings nicht mal annähernd eine ähnliche Bewertung vorgenommen. Die Panikfraktion ist wieder voll am Vorbereiten von Maskenzwang, Impfzwang, Einsperren und „Verkehrsbeschränkungen“. Mit Demokratie, Rechtsstaat oder auch nur ansatzweise einer Nähe zur Wissenschaft hat das was in Österreich passiert nichts zu tun.

Bild von Stephanie Ghesquier auf Pixabay

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15 Kommentare

  1. A. O. 16. Juni 2022 at 11:27Antworten

    Politiker müssen sich eine unangenehme Wahrheit eingestehen. Scholz verspricht viel wenn der Tag lang ist. Lindner überschätzt sich selbst immer wieder.
    Sie haben lange Zeit in der Pandemie improvisiert und haben auch mit Maßnahmen gearbeitet, von denen sie jetzt erst merken, was für schlimme Folgen sie nach sich ziehen. Nicht zu vergessen die psychosoziale Probleme und Bildungsrückstände. Man dürfe das Virus nicht unterschätzen, aber man dürfe auch nicht unterschätzen, was übermäßig falsch angewandte Maßnahmen mit der Gesellschaft machen würden.
    Es wurden viel zu viele Fehler gemacht, die sich Politker und Politikerinnen geleistet haben. Es darf nicht so hingenommen werden. Und die Fehlerquote reißt nicht ab. Es ist ein Fehler gewesen, in der Energiepreispauschale Rentner nicht miteinzubeziehen. Allerdings hätte diese Personengruppe auch keine erwerbsbedingten Mehrkosten, worauf das Instrument ziele. Es ist ein Tropfen auf den heißen Stein und das wissen wir auch. Auch über den Heizkostenzuschuss.
    Eine Rentnerin berichtete: Es wird immer schlimmer. Von den 350 Euro, die ihr zum Leben blieben, müsse sie sich fragen „Geh ich zum Friseur oder lieber einkaufen?“ Sei sie davor mit 20 bis 25 Euro für einen Wocheneinkauf hingekommen, nun zahle sie 40 bis 50 Euro. Unsere Tafel nimmt keine Leute mehr auf. Es sind zu viele da und sie bekommen weniger von den Supermärkten. Wir sind gut für einen Stimmenfang als Rentner und anschließend sind wir nicht mehr existent, sagte die Rentnerin. Traurige Wahrheit und davon sind viele bertoffen.
    Grausame Wahrheit. Wenn Tafeln dicht machen müssen, finde ich das schon ziemlich heftig. Die Maßnahmen der Bundesregierung sind „offensichtlich“ nicht gut durchdacht. Die wichtigen Bedürftigen erhalten Null. Hochgestartet und sanft gelandet. Die Kombination Lindner und Habeck funktioniert nicht. Die ganzen Maßnahmen gelten jetzt im Juni, Juli und August. Und was ist mit September und weitere Monate? Es sei nicht nur kein Geld vorhanden, die Koalition habe noch nicht einmal Ideen, wie es im Herbst weitergehen soll.
    „Inflation ist kein Schicksal, sie ist das Ergebnis von falscher Geldpolitik, betonte Weimer. EZB-Chefin Lagarde müsse dringend umkehren. Über die Zustimmungswerte der Ampel-Parteien. : Heute sind sie abgerutscht, weil sie in der Krise unsicher waren, nicht führungsstark. Sie werfen das Geld mit allen Händen raus. Das zeitigt Folgen bis zur Inflation. Die Inflation sei das größte politische Problem, was Deutschland derzeit habe.
    Fehler führen zu erhöhten Kosten und zu Imageproblemen für die Regierung. Das gilt auch für Impfstoffhersteller. Daher sollte die Fehlerquote möglichst gering gehalten. Leider ist das nicht der Fall. Beispielhaft ist es bei der Fehlerquotienten in Datenkommunikation und -verarbeitung. Den Fehlerquotient bei der Speicherung und Übertragung binärer Daten nennt man Bitfehlerhäufigkeit. Das könnte Menschenleben kosten.

  2. Dr. Rolf Lindner 13. Juni 2022 at 19:30Antworten

    Eins und eins gleich drei

    Weiß nicht, warum sich Deutsche quälen,
    beim eins und eins Zusammenzählen.
    Sagt Obrigkeit, das wäre drei,
    sind viele Deutsche schnell dabei,
    sind regelrecht davon besessen,
    den Mist der Obrigkeit zu fressen,
    und stürzen über jene her,
    in ihren Augen denken quer,
    jene, die finden kein Gefallen,
    den Stuss der Obrigkeit zu lallen.
    Ist an der Spitze kein Gescheiter,
    treibt Obrigkeit es immer weiter.
    Weil unfähig zur Korrektur,
    wird Obrigkeit zur Diktatur.
    Wie weit die Diktatur sie treiben,
    eins und eins wird doch zwei bleiben.

  3. Andreas I. 13. Juni 2022 at 13:24Antworten

    Hallo,
    „Drosten ist offensichtlich ausgestiegen, weil er damit rechnete, dass es besser wäre, den Bericht von außen zu diskreditieren, als den Inhalt mit der Autorität seines Namens zu untermauern. “

    falsche Prognosen zur Schweinegrippe,
    falsche Prognosen zu C19
    personelle Verbindungen zu Firmen, die an PCR-Tests verdienen
    Doktorarbeit zunächst unauffindbar
    die einzige Arbeit, die einen Professorentitel ohne vorherigen Doktortitel rechtfertigen könnte, hat er aber nicht alleine geschrieben, die hat einen zweiten Autor
    sein Professorenstuhl ist von der Quandt-Stiftung finanziert
    (vgl. Stiftung Corona-Ausschuss)

    Soviel zur „Autorität seines Namens“.

  4. brigbrei 13. Juni 2022 at 12:02Antworten

    @G’sichtl-Schlucker 13. Juni 2022 at 6:25
    „Gesicht, hinter dessen Fassade es mir unmöglich ist, so etwas wie Geist & Seele zu vermuten?“

    Weil die Physiognomie solcher Menschen viel über deren Lebensfeindlichkeit, inneren Zustand der Leere bzw. geistigen Zustand aussagt…

    „es ist eine „Allianz der Mittelmäßigkeit““
    Richtig, „die Banalität des Bösen“. Für diesen simplen wie genialen Begriff und seine (Be)Deutung wurde Hannah Arendt sehr böse und sehr banal attackiert – von dummen wie ungebildeten Menschen, darunter viele sich selbst als Intellektuelle bezeichnende. Trifft auch auf das „Werkzeug Pandemie“ zu – Halt Du sie dumm; ich mach´ sie arm…

  5. Jens Tiefschneider 13. Juni 2022 at 9:03Antworten

    Wie Würmer winden sie sich, die Corona-Faschisten aus „Wissenschaft“, Medien und Politik. Aber das Schicksal vieler Kriechtiere ist am Ende die Schuhsole oder der Spaten. Wir werden sehen.

  6. Fritz Madersbacher 13. Juni 2022 at 9:00Antworten

    „Die [nekrophile, Anm. d. Verf.s] Panikfraktion ist wieder voll am Vorbereiten von Maskenzwang, Impfzwang, Einsperren und „Verkehrsbeschränkungen“, Österreich wird zur Tragikomödie …
    Die Pharma-Kannibalen haben mit ihrer Schwindelpandemie den endgültigen Niedergang des westlichen Imperialismus beschleunigt. Die EU hat ihre Stellung in der Welt eingebüßt und geht dem Zerfall entgegen. Deutschland hat seine Macht innerhalb der EU eingebüßt. Die gealterten und geistig verkommenen europäischen Gesellschaften sind nicht mehr in der Lage, mit ihren von Doppelmoral triefenden politischen Systemen und dekadent-hysterischen Medien ihre Probleme zu lösen. Auf zur nächsten Pandemieschwindelrunde! Arme Kinder!

    • Andreas I. 13. Juni 2022 at 13:31Antworten

      Hallo,
      „Die gealterten und geistig verkommenen europäischen Gesellschaften sind nicht mehr in der Lage … ihre Probleme zu lösen.“

      Ja wie auch, wenn die Mehrheit der Menschen dieser Gesellschaften das Problem sind ?!

      • Fritz Madersbacher 13. Juni 2022 at 15:37

        @Andreas I.
        13. Juni 2022 at 13:31
        Wir haben uns einlullen lassen und daran gewöhnt, uns auf Mehrheiten bei Wahlen zu orientieren, ausschließlich davon das Heil der Welt zu erwarten. Das ist absurd. Wie soll auf diese Weise ein Umschwung beim Pandemieschwindel erreicht werden? Der (in sich schon passive) Glaube an das richtige Wahlkreuzerl alle ca. fünf Jahre ist ein wesentliches Element der Erstarrung und Vergreisung unserer Gesellschaft. Die Geschichte kennt keine nennenswerten Änderungen durch Ausgänge von Parlamentswahlen, schon gar nicht durch solche wie unsere Augenauswischerei-Wahlen. Das ist leicht zu überprüfen. Auch Zwentendorf wurde nicht durch einen Parlamentsentscheid verhindert, sondern durch einen überparteilichen Zusammenschluss in der Sache entschlossener Menschen. Vielleicht lernen wir daraus etwas für die Beendigung der Schwindelpandemie und der Hypochonder-Diktatur?

      • Andreas I. 13. Juni 2022 at 17:18

        Hallo,
        mit dem Kreuzchen auch die Verantwortung abgeben zu wollen ist ein Aspekt, aber die vorherrschende Lebensart ist in allen Belangen krank, das führt irgendwann zum Kollaps und dessen Anzeichen mehren sich.
        Es ist allerdings eine Frage, ob der Zusammenbruch dieses Systems für die Minderheit, die sowieso schon drunter leidet, eher schlimm oder eher gut ist. ;-)

    • Bernhard 13. Juni 2022 at 19:11Antworten

      @Fritz Madersbacher
      Brilliant analysiert! In der nächsten Pandemieschwindelrunde werden es aber die Schwindler schwer haben. Sie sind angeschlagen. Das Politbarometer aller österreichischen Politiker von „Heute“ zeigt Richtung dauerhaftes Schlechtwetter. Rendi Wagner „führt“ mit 33% Negativ-Nennungen und 28 % Positiv-Nennungen.
      Ein Systemwechsel Richtung direkte Demokratie ist deshalb mehr als angesagt. Wenn Politiker vor ihrer Verantwortung flüchten, müssen die Bürger mehr davon übernehmen. Jede einzelne Nebenwirkung ist Gift für das alte System. Weil niemand mehr an dieses glaubt, obwohl es so bequem war. Mit dem Kreuzerl alle paar Jahre.
      Daher: Bürgerrat statt Bundesrat. Zufällig ausgewählte Bürger sitzen in Ausschüssen neben Berufspolitikern, ohne auf die nächste Umfrage starren zu müssen. Da sind dann sicher die Spikeopfer auch dabei. Und auch Kinder sollten vertreten sein…

      • Fritz Madersbacher 13. Juni 2022 at 19:42

        @Bernhard
        13. Juni 2022 at 19:11
        Vielen Dank, genau dafür müssen wir kämpfen, man wird es uns nicht schenken wollen. Wir müssen uns anstrengen, sehr viel stärker als bisher unser Schicksal selbst zu bestimmen, schon unserer Kinder wegen!

  7. Al 13. Juni 2022 at 8:42Antworten

    Die Schuldigen versuchen, ihre Schuld abzustreiten. Und die vielen, vielen Mitschuldigen, die Vielen, die Kritiker verleumdet haben, die Vernunft mit Füßen getreten haben – oder die sich einfach durch vorauseilendes Gehorsam oder auch nur pure Willfährigkeit mitschuldig gemacht haben, werden daran mittun.

    So gehen dann Lügen in die Geschichtsbücher ein und werden Irrtümer fortgeschrieben. Ich frage mich, was passieren muss, damit der Mehrheit endlich die Augen aufgehen. Wenn schon der sichtbare Schaden der Gen-Injektionen nicht ausreicht.

    Aber auch hier muss ich wieder feststellen: alles das wäre ohne die Huren-Medien nicht machbar. Die Huren-Medien, die die Lügen im Dienste der Reichen und Skrupellosen ausbreiten. Die Huren-Medien sind der schlimmste Feind des modernen, freien Menschen. Die verfehlte Politik ist nur eine Nebenwirkung des Giftes dieser Huren-Medien. Denn wenn die Politiker nicht von den gleichen kriminellen Kräften geschmiert werden, wie die Huren-Medien-Schaffenden, dann müssen sie sich dennoch deren Lügen beugen, einfach um ihren Job zu behalten und weitermachen zu können.

  8. Peter Pan 13. Juni 2022 at 8:16Antworten

    Keine Betrachtung der Folge von Erpressungen hin zu den Zertifikaten von US-amerikanischen geisteskranken Superkriminellen wie Bill Gates, mit denen die Kontrolle über unseren Staat, unsere Währung, unsere Wirtschaft, unser gesamtes Leben, unser Vermögen den Verbrechern übergeben wird?

  9. Ralf Anders 13. Juni 2022 at 7:38Antworten

    „mitigation and containment“ ungleich „Eindämmung und Eindämmung“

  10. G'sichtl-Schlucker 13. Juni 2022 at 6:25Antworten

    Im Original-Blog habe ich soeben zum ersten Mal Bilder der Damen Berndt und Priesemann gesehen.

    Warum nur haben 9 von 10 Zeugen Coronas ein Gesicht, hinter dessen Fassade es mir unmöglich ist, so etwas wie Geist & Seele zu vermuten?
    Es stand mal hier in diesem Blog geschrieben – und es ist goldrichtig: es ist eine „Allianz der Mittelmäßigkeit“, wobei ich das „Mittel“ noch fast als Euphemismus empfinde.

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