Wie Russland China den Weg zur Weltmacht ebnet

5. April 2022von 6.7 Minuten Lesezeit

Das Ende des amerikanischen Jahrhunderts war schon des Öfteren angekündigt worden. Mit immer neuen Kriegen konnte die stärkste Militärmacht der Welt in den vergangenen Jahrzehnten allerdings den US-Dollar als Leitwährung erhalten, ihre schwindende Wirtschaftsmacht mit Waffeneinsätzen hinauszögern. Und es ist der Dollar bzw. die Herrschaft über die Druckmaschine für den Greenback, der Washington nach dem Ersten Weltkrieg in die Fußstapfen des Britischen Empire hat treten lassen. Diese Führungsrolle der USA geht nun nach hundert Jahren zu Ende.

Der große Krieg gegen den Irak, den die USA im März 2003 mit der Bombardierung von Bagdad begonnen hatten und der – je nach Quellen – zwischen 500.000 und 1,1 Millionen Menschen das Leben gekostet hat, ging wesentlich um den Fortbestand des US-Dollars als Weltleitwährung. Iraks Präsident, Saddam Hussein, hatte drei Jahre zuvor entschieden, künftig alle Energieexportgeschäfte nicht mehr in US-Dollar abwickeln zu wollen. Auch der westliche Angriff auf Libyen im März 2011 diente der Beseitigung eines Dollar-Abtrünnigen. Revolutionsführer Muammar Gaddafi war drauf und dran, seine Pläne für einen afrikanischen Gold-Dinar zu verwirklichen, der sowohl dem post-kolonialen, an den Euro gebundenen CFA-Franc als auch dem US-Dollar zugesetzt hätte.

Wo immer der Dollar in Gefahr stand, seine Monopolfunktion als internationales Zahlungsmittel zu verlieren, waren US-Marine und NATO-Einheiten zur Stelle, um den Glauben an ihn wieder herzustellen.

Mit dem wirtschaftlichen Aufstieg Chinas und der 2015 von der chinesischen Zentralbank beschlossenen schrittweisen Entkoppelung des Yuan vom Dollar sowie den immer erfolgreicheren Bemühungen Pekings, die eigene Währung zu internationalisieren, fordert der bevölkerungsreichste Staat der Erde Washington offen heraus. Die antichinesische Politik Donald Trumps, der den im wirtschaftlichen Abschwung befindlichen USA mit protektionistischen Maßnahmen begegnen wollte und China zum Feind erkor – wobei die China-Politik durch seinen Nachfolger Joe Biden beibehalten wird –, ist Ausdruck dieser geänderten Kräfteverhältnisse.

Diese sich aus der wirtschaftlichen Schwäche ergebende Machtverschiebung schlägt sich freilich auch im geopolitischen Tableau nieder. Darüber kann auch die rasante Osterweiterung der NATO nicht hinwegtäuschen, die seit 1999 um 14 auf 30 Staaten angewachsen ist. Doch gerade diese Erweiterung rief Russland auf den Plan, das sich verständlicherweise davon bedroht sieht. Das Jahr 2008 sah eine wesentliche Zäsur im Verhältnis zwischen dem transatlantischen Bündnis und Moskau. Am NATO-Gipfel in Bukarest Anfang April 2008 wurde Georgien und Ukraine die Mitgliedschaft versprochen. Dabei handelte es sich nicht um ein vages Angebot, sondern um eine Zusicherung, die nur mehr eines konkreten Datums bedurfte. Dieses Versprechen in der Tasche, ließ der georgische Präsident Michail Saakaschwili nur wenige Monate später, im August 2008, seine Truppen aufmarschieren, um die seit Anfang der 1990er Jahre abtrünnigen Provinzen Südossetien und Abchasien gegen deren Willen in den georgischen Staatsverband zu re-integrieren.

Sein militärisches Abenteuer misslang, Russland stand Südossetien und Abchasien in deren Drang nach Unabhängigkeit zur Seite. Die NATO-Mitgliedschaft Georgiens und der Ukraine wurde in der Folge auf die lange Bank geschoben, Berlin unter der Kanzlerschaft von Angela Merkel erwies sich als Bremsklotz für die militärische Erweiterung des westlichen Bündnisses in Richtung Ukraine und Georgien. Das Versprechen an Tiflis und Kiew war damit gebrochen. Im Februar 2010 reagierten die UkrainerInnen daraufhin mit der Wahl des eher Russland-freundlichen Wiktor Janukowitsch zum Präsidenten. Als dieser aus Gründen der ökonomischen Vernunft – Stichwort: Preis für russisches Gas – im November 2014 das Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union verschieben wollte, nutzten Washington und Brüssel jugendliche Proteste auf dem Kiewer Majdan für einen Regimewechsel.

Vom Westen bis heute nicht zur Kenntnis genommen, war damit das Schicksal der Ukraine als „failed state“ besiegelt. Die Krim wurde russisch und im industriellen Herzstück des Landes, dem Donbass, übernahmen lokale pro-russische Sezessionisten – nicht zuletzt mit Hilfe Moskaus – das Regierungsruder. Im Jahr 2021 erfolgte dann jener verhängnisvolle Personalwechsel dies- und jenseits des Atlantiks, der in Washington und Berlin Kriegsrhetorik aufflammen ließ. Der alte Russland-Hasser Joe Biden und die bellizistische sozialdemokratisch-grüne Berliner Truppe redeten sich selbst und auch den Kreml in einen Krieg hinein, der allen dreien keinen Vorteil bringt. Im Gegenteil: Mit dem Einmarsch der russischen Armee in der Ukraine, der aus einem Bürgerkrieg einen internationalen Konflikt machte, erhielten NATO und die USA die Antwort auf das gebrochene Versprechen an Kiew aus dem Jahr 2008. Und beide bestätigten auch sogleich, sich in keine direkte militärische Konfrontation mit Moskau begeben zu wollen.

Die gerade sich beschleunigende Verschiebung des wirtschaftlichen und geopolitisch-militärischen Machtzentrums in der Welt wird in unseren Breiten entweder als solche gar nicht oder nur widerwillig wahrgenommen. Die Ukraine ist zum Schauplatz des Kampfes um Hegemonie zwischen dem absteigenden und dem aufsteigenden Zentrum, zwischen den USA und China, geworden. Wir sind Zeugen eines Stellvertreterkrieges zwischen dem alten und dem neuen Hegemon. In der kriegerischen Konstellation werden die Schwächen des alten und die Stärken des kommenden Zentrums deutlich. USA und NATO, geschweige denn die Europäische Union, sind in der Lage, ihrem Schützling – Kiew – entsprechenden Schutz zu gewähren. Auf der anderen Seite fließt russisches Blut für chinesische Vorherrschaft bzw. – von Moskau aus betrachtet – für eine russisch-chinesische Partnerschaft, in der Moskau die Rolle des militärischen Flankenschutzes und des Energielieferanten zufällt.

Wie stark der transatlantische Blick auf den Krieg um die (Rest-)Ukraine und die eigenen, gegen Russland ausgerufenen Sanktionen getrübt ist, zeigt die Wirklichkeit außerhalb der westlichen Blase. Dort haben jeweils stark miteinander verfeindete Länder wie Indien und Pakistan oder der Iran und Israel einträchtig die Sanktionspolitik gegen Russland zurückgewiesen und sich nicht auf den Kurs Washingtons vergattern lassen. Dazu kommt, dass sich ausgerechnet die der westlichen Allianz bislang wohlgesonnenen und von ihr gehätschelten arabischen Autokraten wie die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi Arabien im Schatten des Ukraine-Krieges vom Westen emanzipieren. Und Syriens Präsident Basher al-Assad traf sich in Dubai mit dem starken Mann der Scheichs, Abu Dhabis Kronprinz Muhammad bin Zayed Al Nahyan, um eine Wiederannäherung Syriens an die Arabische Liga und neue wirtschaftliche Bande zu besprechen. Es war das erste Mal seit elf Jahren, dass Assad eine solche diplomatische Initiative gelang.

Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman wiederum gab zur selben Zeit zu Protokoll, dass künftig Öl aus seinem Königreich nach China nicht mehr in US-Dollar, sondern in chinesischen Yuan verrechnet wird. Ein Doppelschlag aus dem arabischen Raum, der dem Westen seine schrumpfende Bedeutung drastisch vor Augen führt.

Auch Israel, von manchen als 51. Bundesstaat der USA tituliert, will im Stellvertreterkrieg zwischen der atlantischen Allianz und der Ukraine auf der einen und China und Russland auf der anderen Seite nicht Position beziehen und bleibt neutral. Angesichts seiner bisherigen finanziellen Abhängigkeit von Washington ein starkes Zeichen für die Schwäche der USA.

Jenseits der Geopolitik bricht sich die chinesisch-russische Allianz auch im Alltag vieler Menschen Bahn. Befeuert durch die westlichen Wirtschaftssanktionen gegen Russland, deren Dimension präzedenzlos ist (mit der transatlantischen Blockade der russischen Zentralbank verliert Moskau den Zugriff auf geschätzte 460 Mrd. US-Dollar), hat sich der russische Zahlungsmittelmarkt in wenigen Wochen umorientiert. Anstelle von „Visa“ und „Mastercard“ steckt nun die Kreditkarte „UnionPay“ in der Börse jeder Einkäuferin und jedes Einkäufers. CUP, so die Abkürzung der Marke „UnionPay“, ist eine Kreditkartenorgansiation unter der Aufsicht der chinesischen Zentralbank.


Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich veröffentliche sie aber gerne, um eine vielfältigeres Bild zu geben. Die Leserinnen und Leser dieses Blogs sind auch in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.

Hannes Hofbauer ist Publizist und Verleger von Promedia. Unter seiner Co-Herausgeberschaft ist zuletzt erschienen: „Herrschaft der Angst. Von der Bedrohung zum Ausnahmezustand“ (Promedia Verlag, Wien). Von Hannes Hofbauer ist zum Thema erschienen: „Feindbild Russland. Geschichte einer Dämonisierung“ (Promedia Verlag, 2016).


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25 Kommentare

  1. Eva-Maria 6. April 2022 at 15:17Antworten

    Es ist derzeit eine unglaubliche Hetzwelle spürbar. Selenskij belehrt irisches Parlament über Zungen rausreißen usw. Jetzt erklärt sich die besondere Hysterie.
    Auf veterans today findet sich ein Indiz warum das so ist:

    „Total News Blackout: US General Captured Leading Azov Nazis in Mariupol (confirmations coming in)
    ByVT Editors – April 5, 2022
    Bildunterschrift. General Roger L. Cloutier.
    Warning: A NATO/Internet wide National Security Letter has been issued blocking all reporting of the alleged capture of an American general in Mariupol.

    Our sources on the ground report that the last two helicopters trying to evacuate foreign VIPs from Mariupol were shot down this morning. They were sent on a suicide mission to collect Lt.General Coultier, who was, we are told, hiding in a huge industrial complex with some Special Forces staffers and about 30 Ukrainian Army, not Azov, soldiers. This hours old story from Tass is below…“

    Reports from our friends in the Pentagon say “something’s up” and panic has set in at the White House. Minutes ago, the general showed up on his Linkdin account and we are told that the ranks of retirees and crisis actors (yes they exist) are being scoured for fat bald types that can be green-screened into a show and tell with Zelensky, believed to be hiding in Poland.

    uiuiui
    Das wäre also der direkte KriegsKontakt zwischen Nato und Russland.

    Auf Russland Analyseseite hat man sich schon gewundert und spekuliert warum man russenseitig die Industrieanlage Asovstahl nicht kurzerhand bombardiert, jetzt erklärt sich das. Es gehen die Katzen jetzt auf ganz spitzen Pfoten.

    Ich las auf voltairenet org auch, daß fliehende Franzosenoffiziere gefangen wurden, die gestanden haben unter Direktbefehl von Macron zu stehen. Auch sehr nett, Macron ist ja nur im Wahlkampf und ein Garant – Unterfertiger für die Einhaltung der Minsker Verträge.

  2. Eva-Maria 6. April 2022 at 8:42Antworten

    Beim Video von Bucha haben die Russen herausgefunden, daß ein Toter wieder aufgestanden ist, nachdem das filmende Auto vorbeigefahren war. Man sahs im Rückspiegel. Es war eine Inszenierung, es war keiner tot. Briten haben im April Sicherheitsratsvorsitz und den Antrag der Russen auf Sondersitzung zur Bucha Lüge abgelehnt, erstmalig in der Geschichte.
    Mit den neuen Sanktionsrunden werfen sie unzählige russ. Diplomaten aus Deutschland raus und die US bedroht jetzt mit dem Investitionsverbot die Chinesen. Die Chinesen sind sehr vorsichtig, wollen ihre Geschäfte mit US nicht verlieren, wer weiß ob die Treue zu den Russen hält?

    Der Kommissar für das Rechtswesen in der EU sagte, man wird das beschlagnahmte russische Eigentum ( 300 Mrd) den Ukrainern geben. Quelle voltairenet.org. Die Ungarn werden jetzt wohl wegen ihrer Orban Wahl EUseitig verfolgt..

    Man kann sagen, es hat was Amokartiges an sich, was der Westen jetzt treibt.

    Ich erinner mich an eine seltsame Szene, das ist schon länger her, da fuhr der Scholz in einem hässlichen grauen Büßerpullover zu Biden in die USA. Mußte er damals Strafen gegen D wegen Ungehorsam abwenden?

  3. Andreas I. 5. April 2022 at 20:18Antworten

    Was Russland und China machen, ist Kooperation.
    Was das ist, müsste man im „Westen“ erklären, aber das wird schwierig, so fremd wie das der „westlichen“ Prägung ist.

  4. Ben 5. April 2022 at 18:54Antworten

    Berliner Forscher: EU verschwendet die Hälfte der ukrainischen Weizenexporte

    Angesichts des Krieges in der Ukraine fordern Wissenschaftler verschiedenster Institutionen einen Umbau des weltweiten Nahrungsmittelsystems.

    Quelle:
    https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/forscher-allein-die-eu-verschwendet-die-haelfte-der-weizenexporte-der-ukraine-li.219854

    Die Taliban verbieten den Anbau von Drogen, einschließlich des lukrativen Opiums

    …Ein Bauer in Helmand, der unter der Bedingung der Anonymität sprach, sagte, dass sich die Mohnpreise in den letzten Wochen aufgrund von Gerüchten, die Taliban würden den Anbau verbieten, bereits mehr als verdoppelt hätten. Aber er fügte hinzu, dass er Mohn anbauen müsse, um seine Familie zu ernähren.

    „Andere Feldfrüchte sind einfach nicht rentabel“, sagte er.

    Quelle:
    https://www-reuters-com.translate.goog/world/asia-pacific/taliban-bans-drug-cultivation-including-lucrative-opium-2022-04-03/?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=sc

    Spekulationssteuer auf ALLes….womit die Wallstreet Gewinne macht…..Rüstung, Lebensmittel,Rohstoffe….usw ..?

  5. 1150 5. April 2022 at 16:41Antworten

    am 16. april jährt sich zum 100. male der vertrag von rapallo, welche die sozialisten (rote wie braune) in deutschland
    heftigst bekämpften und aussenminister rathenau kurz danach von (national)sozialisten dafür ermordet wurde.
    in der angelsächsischen welt heisst dieser vertrag noch immer „das trauma von rapallo“
    nun machen eben die chinesen den schnitt, weil die deutschen einfach noch immer zu blöde sind….

  6. Max 5. April 2022 at 15:36Antworten

    Michael R
    5. April 2022 at 11:27Antworten

    „Das ist nicht das erste Mal, dass US-amerikanische Politik Rätsel aufgibt. Hätten die USA im Zweiten Weltkrieg Nazideutschland gegen den sowjetischen Bolschewismus unterstützt, hätten sie sich den Kalten Krieg sparen können. Der Preis dafür wäre wohl der Sieg Hitlers in Europa gewesen“

    Echt jetzt ? Das wäre ihnen lieber gewesen ????
    Danke für dein tiefen Einblick in die Abgründe ihrer Seele.

    • Michael R 5. April 2022 at 18:21Antworten

      Wo steht, dass mir das lieber gewesen wäre? War das Ihre Wunschvorstellung? Lesen Sie nochmal ganz, was ich geschrieben habe, vielleicht verstehen Sie es dann.
      Ansonsten verbitte ich mir Ihre Unterstellungen.

  7. Lehmann 5. April 2022 at 14:22Antworten

    Gefährliche Strasse. Wir haben es mit Irren und mit egomanische Menschen zu tun die soziale Probleme haben, dass es ihm schwer fällt, die Menschen um sich herum zu respektieren und zu schätzen, und dass er seine Qualitäten und Fähigkeiten ständig stärken muss. Diese Personen haben bestimmte affektive Mängel, sogar bis zu einem bestimmten geistigen Ungleichgewicht, wehalb sie sich selbst sehen und sich wie das Individuum fühlen muss, das sie nicht ist. Diese Personen haben eine übertrieben Wahrnehmung ihrer Qualitäten und sind sehr einsam, sie mögen keine Kritik und es fällt ihnen schwer unter anderem zu sympathisieren. Da sticht einer ganz besonders heraus. Gefplgt von den nächsten beiden. Eine krankhafte Selbstbezogenheit oder Selbstzentriertheit. Außerdem glaubt diese Spezies von sich erstaunliche Fähigkeiten zu besitzen.
    Sowol auch auch Kim Yo Jong, die Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un, betont, dass Südkorea nicht der „Hauptfeind“ ihres Landes sei. Im Falle eines militärischen Konflikts würde aber „unsere nukleare Streitmacht unweigerlich ihre Pflicht erfüllen. Was für verkorkste Hirne werden denn da Gewählt? Die einfach bestimmen wie unser Leben sein oder enden soll. Pennt diese Gesellschft? Anscheinend.
    Was für abscheuliche Kreaturen, die dieses Gefühl der Langeweile und auch die eigene Belanglosigkeit spüren, die sich niemals erlauben fühlend zu empfinden. Diese Menschen sind leider unfähig sich in die Belange seiner Mitmenschen hinein versetzen zu können und sich somit auch ernsthaft um andere zu kümmern.

  8. Max 5. April 2022 at 14:17Antworten

    Michael R
    5. April 2022 at 11:39Antworten
    „Nicht China ist von uns abhängig, sondern wir von China“
    Das stimmt so rein gar nicht.
    China ist im höchsten Maße abgängig davon dass wir die dort produzierten Waren kaufen.
    Keine Käufer keinen Einnahmen.
    So ein Smartphone funktioniert zur Not problemlos 7 Jahre und länger. Kein Mensch braucht jedes Jahr das neueste Modell. Computer und Smart TV´s ditto.
    Die Industrie 4.0 wird viele Produktionen wieder zurück nach Europa und USA bringen.
    Die Arbeitstätigkeit wird sich stark wandeln, aber Arbeistplätze wird es reichlich geben.
    Es war höchste Zeit hier gegenzusteuern, auch wenn der Auslöser Ukriane Krieg) unendlich tragisch ist.

    Als Beispiel darf ich hier Tawian anführen.
    Dem Land wurde keinen Chance gegeben als der China Boom so richtig los ging.
    Genau das Gegenteil ist passiert. Man hat sich dort auf High Tec, Forschung und Entwicklung spezialisiert und es läuft besser den je.

    • Michael R 5. April 2022 at 18:43Antworten

      Max, Ihre Rolle hier scheint zu sein, den advocatus diaboli zu spielen. Aber dafür muss man auch ausreichend qualifiziert sein.

      Natürlich ist der Westen längst von China abhängig. Jüngstes Beispiel: Bei Mercedes, VW und BMW stehen die Bänder still. Kein einziges Auto kann mehr produziert werden. Warum? Chipmangel! Wo kommen die Chips her? Aus China. Und die, die nicht aus China kommen, sondern (noch) in USA und Europa produziert werden, können ebenfalls nicht geliefert werden, weil das Silizium dafür fehlt. Wo kommt das her? Aus China! Die Materialbasis für Halbleiter ist hochreines Silizium und das umfasst nur wenige Prozent der gesamten Menge an weltweit hergestelltem reinem Silizium. China ist der größte Produzent von beiden Varianten, beim hochreinen Silizium sind es geschätzt etwa 70 Prozent. 
      Und so läuft es inzwischen in ganz vielen Bereichen. Der Westen hat die Fäden aus der Hand gegeben. Es wird viele Jahre brauchen, das zu korrigieren. Wenn überhaupt.

      Haben Sie eine Idee, wie viele der hiesigen Unternehmen bereits in chinesischer Hand sind? Wie hoch die Investitionen Chinas im Westen sind?

      PS: Es ist ein Irrglaube, China wäre von uns abhängig, nur weil wir von dort Waren beziehen. Natürlich wäre der Umsatz erheblich geringer, ohne die Märkte USA und EU. Aber China ist schon dabei, neue Absatzmärkte aufzubauen, in Asien, Afrika und Südamerika.
      Umgekehrt sind wir nicht nur von der Zulieferung aus China abhängig, sondern China ist auch einer der größten Absatzmärkte für uns, etwa bei den Luxus-Automobilen.

  9. Kuhrbach 5. April 2022 at 13:22Antworten

    Nur Dumm gelaufen, wenn Russland China den Weg zur Weltmacht ebnet kommt darin um. Die Falle wird dabei übersehen. Aber die Gier ist bekanntlich ein schlechter Ratgeben.

  10. Oskar Krempl 5. April 2022 at 12:55Antworten

    @Pfeiffer C: Der von Ihnen, wie ich annehme, korrekt zitierte russische Schriftsteller und Philosoph Philipp Ekosjanz hat offensichtlich ein Problem mit der Wahrnehmung der Realität (vielleicht ist er auch ein Opfer der kommunistischen Geschichtsklitterung), da es dort keinen amerikanischen Bürgerkrieg (1861-1865) gab?

    • Michael R 5. April 2022 at 19:21Antworten

      Möglicherweise unterscheidet der Schriftsteller und Philosoph zwischen Angriffskrieg von außen auf die USA auf ihrem Territorium und Bürgerkrieg im eigenen Land? Aber auch dann stimmt es nicht ganz. Es sind nur 239 Jahre, dass die USA auf eigenem Boden nicht mehr von einer anderen Macht angegriffen wurden. 1783 endete der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg zwischen den Briten und Amerikanern.

  11. Michael R 5. April 2022 at 10:57Antworten

    Die USA leben trotz ihrer eigenen Größe, ihren Rohstoffen, ihrer ganzen Potenz von Anfang an vor allem vom Krieg, gemäß dem alten Wort „Der Krieg ernährt sich selbst“, sozusagen in einer Art Schneeballsystem. Gäbe es China und Russland nicht, gäbe es keine Atommächte, würden die USA nach und nach alles aufsaugen wie ein schwarzes Loch, um danach selbst zugrunde zu gehen. Denn dann käme das sich selbst ernährende Schneeballsystem zum Stoppen.
    Altkanzler Helmut Schmidt hat einmal über die Geschichte der USA entweder einen Aufsatz oder sogar ein Buch geschrieben, in dem er sie als Geschichte der Kriege bezeichnete.

    Mit dem unerwarteten, militärischen Widerstand Russlands gegen die NATO-Aufnahme der Ukraine kommt das System USA nun aber dennoch an sein Ende. Der Kollaps ist mMn nicht mehr aufzuhalten. Und mit ihm gehen die Vasallen, die EU, und hier ganz vorne Deutschland als Protektorat der USA in den Abgrund.

    Der Euro verliert seit etwa Mitte 2020 permanent an Wert, jetzt auch noch beschleunigt durch den Krieg, gegenüber dem chinesischen Renminbi, dem britischen Pfund, dem Schweizer Franken und auch gegenüber den Dollar. Die Medien berichten nicht darüber, es könnte die Massen beunruhigen. Heute gibt es nur eine Verbesserung des Euro gegenüber dem Rubel, der sich seit einigen Tagen praktisch wieder auf Vorkriegs-Niveau befindet, seit Putin die Gasrechnung in Rubel ausstellt.

  12. anamcara 5. April 2022 at 10:42Antworten

    „Es wäre besser für die USA, Russland auf ihrer Seite zu haben“

    Interessanter Artikel des früheren Chef der FAZ-Wirtschaftsredaktion, Klaus Peter Krause (kpkrause) in dem er u. a. ein Statement von Politikwissenschaftler John Mearsheimer zitiert:

    „Es gibt keinen Grund zu befürchten, dass Russland eine regionale Hegemonie in Europa anstrebt.

    Russland stellt keine ernsthafte Bedrohung für die Vereinigten Staaten dar.
    Wir sehen uns jedoch einer ernsthaften Bedrohung im internationalen System gegenüber.

    Wir haben es mit einem klaren Konkurrenten zu tun. Und das ist China. (…)

    Wenn man in einer Welt lebt, in der es drei Großmächte gibt – China, Russland und die Vereinigten Staaten – und eine dieser Großmächte, China, ein wirklicher Konkurrent ist, dann möchte man als Vereinigte Staaten Russland auf seiner Seite haben.

    Stattdessen haben wir mit unserer törichten Politik in Osteuropa die Russen in die Arme der Chinesen getrieben. Das ist ein Verstoß gegen das Einmaleins der Politik des Gleichgewichts der Kräfte.“

    Verblödung der westlichen Eliten?
    Oder handelt es sich um Größenwahn, zu glauben die USA und ihre NATO-Vasallen könnten ein mit China verbündetes Rußland vernichtend schlagen, und so zwei Fliegen mit einer Klatsche erledigen?

    Ein riskantes Spiel, das leicht mit einem Totalverlust enden könnte. Für alle, peinlicherweise

    • Michael R 5. April 2022 at 11:27Antworten

      Das ist nicht das erste Mal, dass US-amerikanische Politik Rätsel aufgibt. Hätten die USA im Zweiten Weltkrieg Nazideutschland gegen den sowjetischen Bolschewismus unterstützt, hätten sie sich den Kalten Krieg sparen können. Der Preis dafür wäre wohl der Sieg Hitlers in Europa gewesen. Für die USA war die Sowjetunion damals scheinbar das kleinere Übel, weil sie sich, bereits im Besitz von Atomwaffen, die sie in Hiroshima und Nagasaki auch gleich präsentierten, als überlegen fühlten. Man dachte wohl, erst ein mächtiges Deutschland verhindern, dazu die dummen Bauern aus Russland benutzen und sich später, im zweiten Schritt, um die Kommunisten kümmern. Wie wir wissen, kam es ganz anders.

      • anamcara 5. April 2022 at 13:02

        @Michael

        -Aus dem zitierten Artikel:

        „Für die USA ist in ihrer Geostrategie seit über hundert Jahren ein Ziel besonders wichtig:

        -Eine enge politische und wirtschaftliche Verbindung zwischen Russland und Deutschland zu verhindern. Diese Verbindung von Russlands Landmasse und Ressourcen-Reichtum mit Deutschlands Erfindungskraft, technischem Wissen und industrieller Kompetenz würde Russland und Deutschland, so die amerikanische Furcht, zu einer derart starken Macht werden lassen, dass die USA als Grossmacht geopolitisch an Stärke und Einfluss verlöre.

        -Jetzt zum Krieg in der Ukraine erläutert der Generalmajor a. D. Gerd Schultze-Rhonhof die amerikanischen Beweggründe so:

        „Die USA wollen Hegemonialmacht in Europa bleiben und bekämpfen deshalb Russlands Bemühen, seine Bedeutung in und für Europa zu erhalten.

        Anders sind der Wirtschaftskrieg um die Gaspipeline North Stream II und die amerikanische Wirtschaftsinfiltration in der Ukraine und ihr Bemühen, 2008 Georgien und die Ukraine in die NATO aufnehmen zu lassen, nicht zu verstehen.

        Die USA treten im Falle der Ukrainekrise nicht nur als Schutzmacht der Ukraine, sondern auch mit großer Härte als Wirtschaftskonkurrenz für Deutschland auf. Die USA sind der größte Exportmarkt Deutschlands und der drittgrößte Außenhandelslieferant und zugleich seine militärische Schutzmacht.

        Die USA nutzen Ihre Wirtschaftshebel, um die NATO-Mitglieder bei Bedarf zur Gefolgschaft zu zwingen.“

        Nach Darstellung des amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler Michael Hudson ist es ein Hauptziel des „heutigen Neuen Kalten Krieges“, den Markt für amerikanische Lieferungen von Flüssig-Erdgas (LNG) zu monopolisieren.

        Bereits unter der Regierung von Donald Trump sei Angela Merkel dazu gedrängt worden zu versprechen, 1 Milliarde Dollar für den Bau neuer Hafenanlagen für amerikanische Tankerschiffe auszugeben, um dort Erdgas für die deutsche Versorgung zu entladen.

        Das dringendste strategische Ziel der Nato-Konfrontation mit Russland durch die USA seien steigende Öl- und Gaspreise, vor allem zum Nachteil Deutschlands.

        Höhere Energiepreise würden der deutschen Wirtschaft viel Dampf entziehen.

        Das sei dann, so Hudson, „das dritte Mal in einem Jahrhundert, dass die Vereinigten Staaten Deutschland besiegt haben“.

        -Der renommierte US Sozialhistoriker William A Williams legt die tatsächlichen Gründe für die imperialistische Politik der USA offen.

        „Die Triebfeder dieses Imperiums ist und war immer die Unwilligkeit , auf der Basis der eigenen Mittel zu leben“ nach dem Leitmotiv: Da andere Nationen eigenartigerweise nicht freiwillig bereit sind, die Kosten für die Beibehaltung des Wohlstands der USA aufzubringen, müsse man „auf alle Sentimentalitäten und Tagträumereien verzichten“

        Die USA machen weniger als 5 % der Weltbevölkerung aus, verbrauchen 33 % des Papiers der Welt, 23 % Kohle, 27 % des Aluminiums usw.., erzeugen jedoch 50 % des globalen Abfallaufkommens.(scientific american 2012)

        Die Fläche auf der Erde, die notwendig ist um den Lebensstandard eines Amerikaners dauerhaft zu ermöglichen beträgt 8 Hektar mit weltweit durchschnittlicher biologischer Produktivität.

      • Eva-Maria 6. April 2022 at 9:48

        Leider gibts KEIN Rätsel wieso es so ist wies ist. Auf voltairenet org gibts Analysen. Dann versteht man, daß es ein Thukydides Fall ist. Der Untergehende bekämpft den Aufsteiger.

        Der Dollar stirbt, das brit. Empire und US zerfallen ( Inflationsdruck: bald machen einzelne US Bundesstaaten ihr eigene neue Währung), Pentagon ist unregierbar, es hat korrupte Löcher wie Schweizer Käse, anonyme Oligarchen haben allerallerärgste Waffen und erpressen herum, Russland konnte mit den Wirtschaftssanktionen und swift Absperrung nicht destabilisiert werden, es hat sogar ein neues Bretton woods in Planung.

        Man schaue die Britenwirtschaft an, der größte Arbeitgeber ist die Zockindustrie, glaube über 20 % aller Jobs in der City sind Zockjobs. wenn DIESER Arbeitgeber von einem Tag am anderen vor wertlos gewordenen Papieren sitzt, gibts Armutstragödie und Machtverlust der allmächtigen Gelderfinder, die seit 1692 dort regieren.

        Ich weiß, es geht für die Briten ( und ihren US Hund, der bereits zerfällt) ums Überleben, Ich tu mir gerechtigkeitshalber schwer, die aktuelle Britenpanik nicht zu verstehen, aber man darf als Schuldner nicht seine Gläubiger ausrotten und man darf nicht so unglaublich lügen und unschuldige Leute metzeln.

        Es kann doch nicht so schwer sein, die Völker gemeinsam zu entschulden, und überall lokale Währungen zu machen und alle anderen Völker gleichberechtigt neben sich leben zu lassen. Die Milliardäre werden schon nicht verhungern, sind eh schon alle abgesichert in Land und Rohstoffen.

        Es ist unglaublich, man traut seinen Augen nicht, aber es entfaltet sich tatsächlich vor unseren Augen sowas wie das Alois Irlmaier Seher Szenario.

  13. Max 5. April 2022 at 10:25Antworten

    quantumonly
    5. April 2022 at 8:56Antworten
    „China ist schon die #1 der Weltwirtschaft.“

    Falsch. Das ist nach wie vor die USA.
    China fehlen noch 6 Billionen zum Ziel
    Nummer 2 ist China, Nummer 4 ist Deutschland ist Nummer 4, Russland Nummer 11.

    • Michael R 5. April 2022 at 11:39Antworten

      @Max, nach BIP Liste haben Sie Recht. Allerdings auch hier: USA Entwicklung -2,2 %, China +3,7 %, macht fast 5 % Unterschied zugunsten Chinas in nur einem Jahr. Das ist gewaltig. Nach Produktion liegt eindeutig China auf Platz 1. Vergessen Sie nicht, dass fast alle in China produzieren lassen. Apple Inc. z.B. Billig in China produziert, die Wertschöpfung findet in USA statt, das trägt zum hohen BIP bei. Aber das Produkt wurde in China produziert, darauf kommt es an. Sie selbst schrieben von der Abhängigkeit des Westens von Russland und China. Was würde passieren, wenn China keine Apple Smartphones und Watches mehr für USA produziert, sondern nur noch seine eigenen Marken? Das könnte schon bald so sein. Nicht China ist von uns abhängig, sondern wir von China. Deswegen sind sie bereits Nummer 1.

  14. Pfeiffer C. 5. April 2022 at 9:39Antworten

    „Der alte Russland-Hasser Joe Biden und die bellizistische sozialdemokratisch-grüne Berliner Truppe redeten sich selbst und auch den Kreml in einen Krieg hinein“,

    Der „Nicht-Regierung“ in Kiew wird es vom Imperium schlichtweg nicht erlaubt, über irgendetwas zu verhandeln. Die einzige, für sie machbare Taktik ist das Hinhalten. Die Operation Z – oder „der Krieg“ – könnte mit einem einfachen Telefonanruf des Fersehunterhaltungsserie-Schauspielers in Kiew gestoppt werden.

    Der russische Schriftsteller und Philosoph Philipp Ekosjanz wendet sich mit bewegenden Worten an die deutsche Öffentlichkeit:

    „Es ist jetzt nicht schwer zu erraten, wer jetzt das Wort im Drama hat, welches genauso alt ist wie die Welt…

    …Mich interessiert es, ob JEMAND jemals den Mut aufbringt, auf dem Territorium Europas Krieg zu führen und es zu zerstören, wenn Russland und Deutschland irgendwann echte Verbündete, Partner und Freunde sein werden?…

    …Und was ist mit den USA? Sie haben vergessen, was Krieg auf dem eigenen Boden bedeutet. Sie hatten dort seit über 250 Jahren keinen Krieg gehabt! Sie führen aber Krieg: Im Nahen Osten, in Afrika, Asien, in Europa haben sie noch keinen einzigen Konflikt ausgelassen.

    In Europa spielen sie ihre eigene, spezifische Rolle“…

    Hier, die gesamte Rede dauert nur 06:35min:

    https://a.metube.ch/videos/watch/e855c63b-8407-46ac-9a7c-d4432f920a6a

    Welcher westewertliche Intellektuelle „mit der Stimme der Vernunft, die bekanntlich leise ist“ hat sich dahingehend so geäußert?

  15. Max 5. April 2022 at 7:32Antworten

    Ist ja nichts Neues das China die Weltwirtschaftsmacht Nummer eins werden will.
    Das wird ihen mit oder ohne Russland gelingen.
    Ich sehe den Ukraine Krieg eher kontraprodukztiv für China (und Russalnd)
    Der Westen hat nach Langem kapiert dass er sich unabhängiger von den beiden Länder machen muss.

    • Toni 5. April 2022 at 8:17Antworten

      Da wünsche ich dem Westen viel Spaß, beim unabhängig machen. Ohne Rohstoffe wird daraus nichts werden, nicht einmal das kleinste Windrädchen kann ohne China gebaut werden.

      Ich glaube auch nicht, dass es ums kapieren geht: Unsere fremdgesteuerten Eliten warten stets auf ihre Befehle aus dem Ausland: Sei es „Lieber Bill, schreite uns mutig voran“ oder ein Herr Sobotka, der China dafür lobt, keine Hemmungen zu haben und erfolgreich den Datenschutz beim Analysieren der eigenen Bürger zu ignorieren.

      Glück auf, Toni

    • quantumonly 5. April 2022 at 8:56Antworten

      China ist schon die #1 der Weltwirtschaft. China ist die Werkbank der Welt und nur durch das schaffen von echten Produkten entsteht Wertschöpfung.
      Der gesamte Westen hat aus Gier seine Fertigung nach China verlegt. Der Drache schlägt zurück als Rache für die jahrhunderte dauernde Erniedrigung, sein Weggefährte ist der Bär der dassebe Schickasl erlitten hat.
      Die Blutsaugerei hat ein ende und das wird allen Völkern guttun, jene die vom Blut anderer lebten werden verschwinden.

    • Michael R 5. April 2022 at 11:10Antworten

      @ Max: Der „Westen“, das sind vor allem die USA und EU. Beide haben sich freiwillig aus rein wirtschaftspolitischen Gründen von China und Russland abhängig gemacht und bisher davon kräftig profitiert. Sei es, weil China als Billigproduzent fungierte, sei es weil Russland zuverlässig und preiswert Energie und Rohstoffe geliefert hat.

      Auch Russland und China sind und waren vom Westen abhängig, beide Seiten in einer Art Symbiose, die auch den Frieden sicherte. Dieses Gleichgewicht wurde empfindlich durch die imperialistischen, ja kolonialistischen Machtansprüche der USA und seiner Vasallen gestört. Womit ich nicht behaupten will, dass zumindest China die gleichen Ansprüche erhebt oder erst noch erheben wird.

      Ob die Lösung für die EU darin besteht, sich nun auch noch beim Gas in die Abhängigkeit der USA zu begeben, ist fraglich.

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