Selbstzensur der Geängstigten – ein Einblick in meine journalistische Praxis

10. Februar 2022von 9.7 Minuten Lesezeit

Stunden um Stunden investierte ich unlängst in ein Interview, um am Ende – nach zahlreichen Abänderungen der ursprünglich getätigten Aussagen – keine Freigabe dafür zu erhalten. Und das ist nicht das erste Mal: Ein kleiner Einblick in die praktizierte Selbstzensur von Wissenschaftlern und Medizinern in Zeiten wie diesen.

Von Larissa Breitenegger

Vor genau einem Jahr führte ich ein Interview mit einem Mediziner. Als ich in sein Büro kam, war er hochnervös. Da ich unser Gespräch aufnahm, verlangte er von mir eine Unterschrift, dass ich kein Wort ohne seine Freigabe veröffentlichen würde. Die erste Viertelstunde war ich damit beschäftigt, ihn zu beruhigen und Vertrauen herzustellen. Dann war ein normales Gespräch immer noch nicht möglich: Er wollte die Fragen, die ich ihm stellte, vorgeben. Nach längerem Hin und Her fanden wir einen gangbaren Modus, dann ging das Interview los – als ich es schließlich verschriftlicht und gekürzt hatte, schickte ich es ihm zur Durchsicht und Freigabe. Er bat um Bedenkzeit und wollte noch einen Freund, ebenfalls Mediziner, drüberlesen lassen. Schließlich meldete er sich nach zwei Wochen, um keine Freigabe zu erteilen – auf meine Bitte hin, es anonym zu veröffentlichen, verneinte er auch das.

Wertvolle Kritik, die nie veröffentlicht wurde

Inhalte des Gesprächs waren, die aus seiner Sicht unverhältnismäßigen, repressiven Maßnahmen, massive medizinische Kollateralschäden dadurch und die extremen Einschränkungen der persönlichen Freiheiten nicht-Erkrankter. Er forderte, dass in den Expertengremien auch Allgemeinmediziner sitzen sollten, denn jene seien es, die von den Kranken aufgesucht würden: Diese gingen eben nicht zum Virologen. Er rief bereits damals zur dringend notwendigen Differenzierung in der Betrachtung der Gefährlichkeit von Covid-19 auf – denn bereits damals war klar, dass das Virus in der Regel für Kinder und Jugendliche beispielsweise kein Problem darstelle und dass ein Teil der Bevölkerung aufgrund ihrer individuellen immunologischen Situation gegen schwere SARS-CoV-2-Infektionen, zumindest teilweise, geschützt sei. Außerdem kritisierte er den diffamierenden Tonfall von Politik und Medien gegenüber Demonstrierenden, sowie die Angst-Politik der Regierung.

Eine Impfpflicht würde in der hausärztlichen Arzt-Patient-Beziehung das Vertrauensverhältnis in Frage stellen, und den EU-Corona-Impfpass hielte er für ein erschreckendes Szenario mit fragwürdigem medizinischem Mehrwert, das er sich weder als Bürger noch als Arzt wünsche.

Er kenne zahlreiche PatientInnen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen sollten – sich dies aber auf Grund der aggressiven Reaktionen in der Öffentlichkeit nicht trauen würden. Er wünschte sich von der Politik entsprechende Öffentlichkeitsarbeit, um klarzumachen, dass Menschen ohne Maske weder angefeindet noch angeflegelt werden dürfen. Die Politik müsse klarstellen, dass die Leute nicht zur Selbstjustiz greifen dürften.

Wenn Kritik durchs Narrativ ersetzt wird

Ein zweites Beispiel. Häufig kommt vor, dass grundlegende Änderungen vorgenommen werden: Manches davon kann ich verstehen, im Gesprochenen fällt die Sprache ja manchmal doch ruppiger aus, als man das dann abgedruckt gerne von sich selbst lesen möchte. Manches davon macht mich aber auch stutzig. Wie bei einem großartigen Interview, in dem ein nicht unbedeutender Mediziner hochaktuell, umfassend und breit Kritik übte: Einige Abänderungen, und im Anschluss keine Freigabe – warum? Weil ich auf Grund der von ihm vorgenommenen Änderungen im Interview rückmeldete, ich könne es so nicht veröffentlichen – denn mit dem neu hinzugekommenen Absatz zur Impfung hätte ich im Gespräch sofort eine Frage einwenden müssen.

Ich gebe zu, ich agierte wohl recht ungeschickt, als ich zwei Optionen vorschlug: einerseits den Kompromiss, alle Änderungen und Entschärfungen zu übernehmen, dafür aber den Absatz zur Impfung wegzulassen, wie bei der ursprünglichen Version – denn sonst müssten wir ein weiteres Fass öffnen mittels kritischen Rückfragen meinerseits. Als weitere Option führte ich dem Interviewpartner gegenüber an, das Interview zu anonymisieren und die vorher- nachher-Variante zu veröffentlichen, um aufzuzeigen, was eigentlich gesagt wird, und was nach getaner Selbstzensur dann an die Öffentlichkeit gelangt.

Zurück kam ein – soweit ich das im Schriftlichen herauslesen kann – gereizter Tonfall: wir seien uns nicht einig – er sei ein ausgesprochener Befürworter der Impfung, allerdings gegen eine Impfpflicht. Er gebe das Interview nicht frei, ziehe es zurück und wünsche nicht, dass ich es veröffentliche – weder als Ganzes, noch auszugsweise. Außerdem wolle er nicht, dass ich über Inhalte des Gesprächs berichte.

Auf meinen letzten Vorschlag schließlich, dass wir den Absatz zur Impfung drin lassen, aber um eine weitere Frage ergänzen, nämlich wie er die Befürwortung einer Impfung rechtfertige, und wie die Ablehnung einer Impfpflicht, erhielt ich keine Antwort mehr. Wertvolle, kritische Worte, fielen hier womöglich einem Missverständnis und dem fehlenden langen Atem, um es nach bereits Stunden von Arbeit zu klären, zum Opfer.

Einblicke nur „off record“

Vieles, was uns ein Stück näher an die Wahrheit bringen würde, ist nur „off record“ zu erfahren. Neben Interviews verfasste ich in der Vergangenheit auch immer wieder Beiträge, für die ich zu bestimmten Themen mehrere MedizinerInnen oder beispielsweise LehrerInnen befragte. Auch bei kürzeren Statements kam es vor, dass mir Auskunft gegeben wurde, die Betroffenen aber dann kalte Füße bekamen und mir eine Veröffentlichung – weder mit Namen, noch anonym – untersagten. So zum Beispiel der Arzt eines Krankenhauses, der mir vor etwa einem Jahr von einem der vielen Kollateralschäden der Maßnahmen erzählte. Seine Tumor-PatientInnen hätten seit den Corona-Maßnahmen und der damit einhergehenden Angst-Politik viel zu spät ärztliche Hilfe aufgesucht: Aus Angst, sich anzustecken, wäre damals der Großteil seiner PatientInnen erst gekommen, wenn der Leidensdruck nicht mehr tragbar war – und sie dann „inoperabel“ gewesen wären. ÄrztInnen in Krankenhäusern ist genauso wie LehrerInnen an öffentlichen Schulen untersagt, Statements in die Öffentlichkeit zu tragen, ohne dass das über die jeweiligen Träger geprüft und eben freigegeben oder untersagt wird.

Wo Selbstzensur durch Angst etabliert wurde, ist Zensur nicht mehr nötig

Bei journalistischer und redaktioneller Arbeit braucht es, grade in Zeiten wie diesen, einen langen Atem, um zu einer Variante zu finden, die beide Seiten mit ihren jeweiligen Ansprüchen gerecht wird. Das ist in meinem Verständnis von journalistischem Arbeiten immer die Mühe wert – doch oft fehlt der lange Atem, oder die Angst nimmt ihn auf halber Strecke. Zum Aufzeigen von Missständen braucht es immer beide Seiten: Jene Seite, die mit ihrer Stimme offen Kritik übt und den Mut hat, wenigstens anonym, Missstände anzusprechen – und jene, die dazu bereit ist, diese mit ihrem Namen zu veröffentlichen. (In Zeiten von Social Media braucht es Letzteres immer weniger, zugegebener Maßen.)

Die Angst, in der Öffentlichkeit zu sprechen, ist keinesfalls grundlos. Sie führt zu einer Art Selbstläufer von Zensur. Vor allem Ärzte fürchten um ihre Jobs. Einige Ärzte haben ihre Jobs verloren, nachdem sie es gewagt hatten, Kritik an den Maßnahmen zu üben. Mit diesen paar Strohmännern und -frauen wurde ein wirksames Exempel gesetzt. Seit die Impfung existiert, reicht für die Existenzgefährdung bereits, den eigenen Impfstatus bekannt zu geben, wie es KAGES-Chef Karlheinz Tscheliessnigg tat und in Folge – angeblich auf Druck der Landesregierung hin – zurücktrat (November 2021). Von der Ärztekammer ganz zu schweigen – wir haben bereits mehrfach über angedrohte (und praktizierte) disziplinarrechtliche Konsequenzen für Ärzte berichtet. Selbst wer den Job nicht gleich verliert, oder unabhängig ist, kann schnell einmal auf dem medialen Scheiterhaufen landen – und wird dort medial verbrannt. Gleich zwei meiner Interview-Partner formulierten es sehr treffend, wenn sie sagten, seit dem Mittelalter habe sich nicht viel geändert: Früher sei man mit einer abweichenden Meinung auf den Scheiterhaufen gekommen, heute würde man medial getötet. Dieses Risiko bewusst in Kauf zu nehmen und einzugehen, dazu bedarf es ungemeiner Stärke und Mut – und des notwendigen Rückhalts im eigenen Umfeld.

Zivilcourage: Symptom einer kranken Gesellschaft?

Wenn ich nach stunden- und tagelanger Arbeit an Artikeln diese dann in der Schublade verschwinden lassen muss, lande ich schnell bei dem Gedanken: Egal was auf dem Spiel steht, sprecht es bitte aus! Jetzt biete ich Euch an das zu veröffentlichen – das ist gerade zu wichtig, um sich noch um sich selbst Sorgen zu machen! Und doch kenne ich die jeweiligen persönlichen und beruflichen Hintergründe oft nicht, die zu diesen „Rückziehern“ führen. Jeder hat das Recht, Kritik zu üben, genauso wie jeder das Recht hat, wenn er merkt, das ist doch eine Nummer zu steil, damit dann doch nicht an die Öffentlichkeit zu gehen. Ich persönlich würde mir in so einem Fall wenigstens eine anonyme Freigabe wünschen – warum selbst das viele schreckt, bleibt mir unbegreiflich, muss aber wohl auch seine Gründe haben. Über ein Interview oder getätigte Aussagen hat für mich immer die Person, die sie gemacht hat und ihren Namen darunter setzt, die Entscheidungshoheit. Der Wunsch nach Zivilcourage wird schnell einmal geäußert, selbst von meinen Interview-PartnerInnen: sie dann aber selbst zu üben, dazu muss vieles in einem auch bereit dazu sein. Es wäre nicht nachhaltig und macht keinen Sinn, wenn die eigene feuerfeste Rüstung für den medialen Scheiterhaufen noch nicht ganz fertig geflickt ist, sich diesem auszusetzen. Und diese Rüstung besteht vor allem aus einem: Sozialem Rückhalt und sozialer Unterstützung: Dem Gefühl von Zugehörigkeit, egal, was „da draußen“ passiert. Damit man nach dem ersten Feuer nicht nur Asche ist, sondern aufrecht weitermachen kann. An niemandem, dem so ein Scheiterhaufen schon mal passiert ist, geht das spurlos vorüber. Gerade in Zeiten von Internet und Social-Media-Arten die Reaktionen auf einen kritischen Beitrag blitzschnell in gigantische Lauffeuer aus, die unbändigbar scheinen. Ich habe großen Respekt vor jedem, der sich dem aussetzt. Wir alle kennen das vielleicht auf die eine oder andere Art: An mir geht eine Übergriffigkeit auf meine Person in einem Kommentar unterhalb meiner Artikel auch nicht spurlos vorüber: Kein schönes Gefühl. Im Vergleich zu den Scheiterhaufen, die wir schon gesehen haben, aber nur ein kleiner Funke.

Zurück zum Gefühl der Zugehörigkeit – davon mangelt es in Zeiten der sozialen Isolation, in Zeiten von Social Media und steigender empfundener Einsamkeit in der Bevölkerung. Mit Folgen für beide Seiten: denn soziale Isolation, Trennung von „den anderen“ und in Folge von sich selbst, die Anonymität des Internets und damit einhergehende Entmenschlichung des jeweiligen Gegenübers ermöglicht derartig diffamierende Shitstorms, wie wir sie zunehmend lesen überhaupt erst.

Fehlende Zivilcourage zu verurteilen, das ist schnell passiert. Sie von der Generation zu fordern, die angeblich „nichts mehr zu verlieren hat“, auch. Sollten wir uns nicht eher fragen: Welche Umstände führen eigentlich zu einer Gesellschaft, in der es so schwer wird, Zivilcourage zu zeigen? Ist vielleicht die Notwendigkeit von Zivilcourage an sich schon Symptom einer kranken Gesellschaft? Einer Cancel-Culture, wo eine kundgetane Meinung zum Ausschluss führt, ungeachtet dessen, welcher Mensch dahintersteht? Und welchen Beitrag können wir selbst in unserem Umfeld leisten, da gegenzusteuern, sodass immer mehr Individuen gestärkt und mit dem notwendigen Gefühl von Zugehörigkeit und Unterstützung sich trauen, ihre Meinung und ihre Gedanken zu äußern – ob nur im eigenen Umfeld oder öffentlich?


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18 Kommentare

  1. Alfred Hell 10. Februar 2022 at 22:52Antworten

    Dass die Autorin eine anonyme veröffentlichung nicht nachvollziehen
    kann, ist verständlich.
    Man muss sich aber klar sein, dass jeder Mensch seinen persönlichen
    Satzbau hat. Da aber Ärzte jede Menge Berichte und Diagnosen
    schreiben, hat man gute Vergleichsmöglichkeiten.
    Somit ist ein veröffentlichtes Interview ein gefundenes Fressen
    für einen maschinellen Vergleich.
    Regulierungsorgane haben beide Dokumente vorliegen, und damit
    nimmt das Unheil seinen Lauf.
    Aufgrund dieser Faktenlage wird es wohl in Zukunft auch weniger
    anonyme Beiträge geben.

  2. Kora 10. Februar 2022 at 17:15Antworten

    Zu Zivilcourage, so wie zu kritischem Denken und Hinterfragen, ist nur eine Minorität fähig, Als Menschen sind wir abhängig davon, zu einer uns schützenden und mitversorgenden Gruppe zu gehören, so ist unser Nervensystem ausgelegt. Die meisten können weder vorne noch aussen stehen, weil das unbewusst einer Lebensgefahr gleichkommt. Und genau dieser Umstand wird natürlich ausgenutzt, um uns zu dirigieren,

  3. Jens 10. Februar 2022 at 14:33Antworten

    Demokratie auf dem Rückzug, Diktaturen auf dem Vormarsch. Nach einer aktuellen Studie zufolge leben immer weniger Menschen in freien und fairen Staatsformen. Grund ist vor allem die Corona-Pandemie. Die Pandemie hat zu einem beispiellosen Entzug der bürgerlichen Freiheiten sowohl in entwickelten Demokratien als auch in autoritären Regimen geführt hieß es. Vor allem China spiele eine unrühmliche Rolle. Was dort abgeht kann sich keiner ein Bild davon machen (aus Erfahrung nach 21 Jahre Leben in China). Das Land ist unfreier geworden und abstoßender.
    Die tatsächliche Herausforderung für den Westen wird nicht sein, China davon abzuhalten, eines Tages die dominante globale Macht zu sein. Dies sei ohnehin fast unvermeidlich. Hier muss Deutschland endlich Aufwachen!
    Spitzenreiter des „Demokratieindex“ bleibt Norwegen. Norwegen bleibt auf Platz 1 während Deutschland auf Platz 15 landet. Bald wohl auf Platz 30 oder 40. Spanien kommt zu einer „mangelhaften Demokratie“. Der Rest sieht nicht besser aus. Die Angst-Politik der Regierung wird konsequenzen haben.

  4. Peter Pan 10. Februar 2022 at 13:45Antworten

    Angst vor einer anonymen Veröffentlichung? Das klingt nicht glaubhaft.

    Nein, es ist die Angst vor Strafverfolgung für die eigenen Taten.

    Seit über einem Jahr spritzen die Ärzte ohne Sinn und Verstand. Ich habe selbst mit Spritzärzten gesprochen und daher ist mir bewusst, dass die sich überhaupt nicht darum gekümmert haben, was sie ihren Patienten antun. Die haben rücksichtslos gespritzt, kassiert und sich als Wohltäter der Menschheit hingestellt. Das Verbrechen kommt nun ans Tageslicht.

    Schon zu Beginn der „Pandemie“ wurde die besondere Rolle der Stachelproteine des Virus als Auslöser der Erkrankungen publiziert. Dann kam das Spritzmittel, das Körperzellen per gentechnischem Eingriff programmiert, um die Stachelproteine im Körper zu produzieren. Menschen werden mit der Spritzung vorsätzlich der Gefahr ausgesetzt, um so einen Schutz vor der Gefahr zu erzeugen. Was für ein Wahnsinn!

    Wir haben es aufseiten der Regierungen mit Kriminellen zu tun, die den Wahnsinn mit Gewalt uns aufzwingen, um darüber eine Rechtfertigung für den Einsatz der Kontrollzertifikate von kriminellen Superreichen zu „rechtfertigen“ und gleichzeitig die Verfassung außer Kraft zu setzen. Die führen gemeinsam einen Staatsstreich von oben aus.

    Der Arzt erkennt nun die Bedeutung seiner Taten teils erkannt. Er hat Angst vor den Konsequenzen. Konfrontieren Sie den Arzt mit meinen Aussagen und berichten Sie hier. Bitte.

  5. Bernd 10. Februar 2022 at 12:48Antworten

    Hier wird über Selbstzensur geschrieben, der Text aber gegendert. Da kann man nur noch lachen. Ideologischer Kulturkampf eines Anhängers der Identitätspolitik protestiert gegen die Auswüchse seiner eigenen Ideologie. Besser geht es nicht.

    • Hollie 10. Februar 2022 at 19:04Antworten

      Da haben Sie recht. Und ich erschrecke über mich, dass es mir gar nicht aufgefallen ist.

  6. Pfeiffer C. 10. Februar 2022 at 11:54Antworten

    „Wo Selbstzensur durch Angst etabliert wurde, ist Zensur nicht mehr nötig“ – ist im Februar 2022 in unserer „dem Wertewesten angehörigen parlamentarisch-demokratischen Republik“ eine desaströse indikative Aussage, ein treffendes Spiegelbild unserer polit-offiziellen verlogenen, verkommenen Operettenrepublik.

    Angesichts des bereits laufenden Corona-Paradigmawechsels und die nur mehr lächerlich weiteragierende, phramakonzernausgerichtete Mitbeteiligung, Mitbefeuerung, Mitpolarisierung durch all die pharmadenkbetreuten ($$$$$) Experten, Ärzte, Politiker, Gebietskörperschaften, Medien an einer gentechnisch basierten, bedingt zugelassenen, medizinischen Handlung, die weder wirkungsvoll noch sicher, sondern nachweisbar tödlich oder schwerstfolgenzeitigend ist, frage ich mich:

    Stehen wir kurz vorr einem pharmakologischen 8. Mai 1945?

    Und wer bestimmt die angemessenen, gerechten Strafen der Täter- Mittäterkohorte?

  7. audiatur et altera pars 10. Februar 2022 at 11:50Antworten

    Ein wesentlicher Aspekt zum Verständnis wäre auch, für welches Online-Medium diese Interviews geführt wurden. Für den Interviewpartner steht nicht die junge, engagierte Journalistin im Vordergund. Er könnte sich den Chefredakteur angesehen haben, aufgewachsen beim federführenden Magazin der politischen Korrektur. Hinter diesem steht ein mit allen Wassern gewaschener Ex-oder-niemals-ex-Politiker. Enden wollendes Vertrauen gegenüber diesen Herren kann ich gut verstehen. Deren folgende Impfpropaganda bestätigte auch das erwartbare Ende. Weshalb sollte ein Interviewpartner seinen Namen für diese Art „Opposition“ verheizen? Dann könnte er ja gleich in die SPÖ eintreten;-)

    Kopf hoch, Frau Breitenegger: Es hat vermutlich wenig bis nichts mit Ihrer Arbeit zu tun. Prüfen Sie es und rufen Sie die Interviewpartner nochmal an!

  8. Hollie 10. Februar 2022 at 10:15Antworten

    Geängstige. Papst Johannes Paul II. hat oft darauf aufmerksam gemacht,dass Gott sagt: „Fürchte dich nicht“. Gottes(ehr)furcht nimmt Menschenfurcht (viele Bischöfe etc. zeigen m.E. leider viel Menschenfurcht, was menschlich verständlich ist, aber einem Christen eben schlecht steht). Sich vorbehaltlos in alle Ewigkeit von der Person Gott geliebt zu wissen, macht frei. Selbst ich Kleingläubiger durfte immer wieder erfahren, dass Gott mich nicht allein lässt. Natürlich auch mittels Mitmenschen, die konkret an mich gedacht haben. Gott hilft eben, aus dem Karussell um das eigene Ego auszusteigen um sich dem Mitmenschen zuwenden zu können, angefangen bei der eigenen Familie. Nächstenliebe ist eben nicht social distancing (das ist m.E. eine teuflische Verdrehung), sondern das Gegenteil.

  9. federkiel 10. Februar 2022 at 9:20Antworten

    Was sind das für Ärzte, die ihre Wahrnehmungen nicht anonym veröffentlicht haben wollen. Als Journalist gibt man ja seine Quellen eh nicht frei, darauf kann man sich rechtlich berufen.
    Die haben alle kein Rückgrat, keine eigenständiges Denken, eben weil sie zugehörig sein wollen.
    Das eine schließt nämlich das andere aus.

    • federkiel 10. Februar 2022 at 14:11Antworten

      Nebstbei bemerkt, zeigt sich in Coronazeiten das Totalversagen der Schulmedizin, die immer nur gegen eine Krankheit vorgeht, und einem blöden Virus ohnmächtig gegenübersteht. Das homöopathische Prinzip: Gleiches heilt Gleiches, ist der Allopathie fremd, wird bekämpft, wo es nur geht. So gab es in Apotheken, die die Covid-Nosode führten, Hausdurchsuchungen, die Bestände mußten vernichtet werden.
      Ich sage damit nicht, daß dies allein geholfen hätte.
      Es geht also nicht um Gesundheit, um eine intaktes Immunsystem, sondern um angestammte Pfründe.
      Und die – logen schauen entweder ins Elektronenmikroskop, oder in den Computer, und erstellen Modelle.
      Nur, der Mensch ist kein Modell, er ist echt.

  10. eugen richter 10. Februar 2022 at 8:38Antworten

    „Eine Impfpflicht würde in der hausärztlichen Arzt-Patient-Beziehung das Vertrauensverhältnis in Frage stellen…“, wie wahr das ist. Wir haben auch einen Teil unserer Ärzte nach sehr viele Jahren „abgeschrieben“ und uns neue gesucht, die dem Impfnarrativ nicht demütig und kritiklos folgen, sondern sich den gesunden Menschenverstand und wissenschaftliches Denken bewahrten und weiterhin pflegen. Es lohnt sich. Wir sind sicherlich nicht die einzigen, die den eigenen Kreis persönlicher Beziehungen hinterfragten und neu ordnen mussten. In Krisen zeigen die Menschen ihren wahren Charakter. Insofern betrachte ich die aktuelle Phase als Prüfung, Reinigung und Läuterung. Möge jeder selbst seine Schlüsse daraus ziehen,

    • Inukai Genpachi 14. Februar 2022 at 16:53Antworten

      ich habe auch meinen „Hausarzt“ in die Tonne des Überflüssigen getreten.

  11. Stefan Ochsner 10. Februar 2022 at 8:16Antworten

    Was braucht man für einen Mut ein Interview zu geben welches anonymisiert veröffentlicht wird?

    Wem das zu steil ist der will nur nicht die „andere“ Seite stärken.

    30% „glauben“ an die Injektion
    40% lassen sich spiken damit a Ruh ist
    30% lehnen begründet ab

    Man überlässt den 30 das Feld so das in Leitmedien Reporter über Österreich berichten „80% befürworten die Impfpflicht“ obwohl
    es Umfragen gibt aus denen hervorgeht das sie von 80% abgelehnt wird.

    Es ist eine PR Schlacht ohne Waffengleichheit.

    Da die Firmen und gekaufte Politiker und Funktionäre und Graswurzelbewegungen wie „Zero covid“

    Dort die „Freelancer“ – kein Geld. Also muss Phantasie her und Zuversicht und Vertrauen

  12. Schwager 10. Februar 2022 at 7:48Antworten

    Ein toller Beitrag, der aus meiner Sicht an die Ursachen der Hysterie geht: Mir fällt immer mehr auf, wie sehr die Meisten in meinem Umfeld nach Zuwendung und Anerkennung lechzen. Man muss „gut dastehen“ – mein Haus, mein Auto usw. und will natürlich ein allseits geliebter Gutmensch sein. Da studiert man harte Jahre Medizin, um intelligent und wohlsituiert Eindruck zu schinden. Weder das Wohl des Patienten noch die Medizin als Wissenschaft stehen an erster Motivationsstelle. Und nun soll Jeniger sein so bestimmtes Lebensglück zerstören lassen, indem er als Arzt seine Approbation wie auch seine Quelle zur Kredittilgung verliert? Vielleicht tue ich vielen „neutralen“ Medizinern unrecht. Und ich kenne wenige Kollegen, die aufrecht ihre Haltung vertreten. Aber sie sind alle Fast-Rentner, die nicht mehr viel zu verlieren haben. So wie ich. Die jungen Kollegen stecken in einem Dilemma. Irgendwo kann ich sie bei allem verachtenswerten Narzissmus verstehen.

    • R. S. (@RS45808953) 10. Februar 2022 at 14:41Antworten

      Typische Folge einer feminisierten Gesellschaft. Man will unbedingt Mitglied der Herde sein und fürchtet den Ausschluss. Einzelgänger wie meine Frau und ich sehen den Betrug sofort und haben auch keine Angst, das auch auszudrücken.

    • Max 10. Februar 2022 at 20:48Antworten

      Das Leben ist ein Mitmachen. Es wird dadurch brutal und unmenschlich.

      Der Mensch ist sehr kreativ.

      Da, wo Impfstatus und Maskenpflicht kontrolliert werden, könnte Vitamin D gratis abgegeben werden.

      Die biegende gesellschaftliche Element der Animation zum Mitmachen tut es nicht. Es muss die Frage des Warums erörtert werden.

      https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0263069

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