Offener Brief an den Präsidenten der Österreichischen Ärztekammer

Der Präsident der Österreichischen Ärztekammer fällt seit einigen Monaten mit aggressiven und rabiaten Meldungen auf. Dabei geht es immer um den Verkauf von Impfstoffen an die österreichische Bevölkerung. Sein jüngstes Elaborat gipfelt darin, den Ärztinnen und Ärzten mit disziplinarrechtlichen Konsequenzen zu drohen, falls sie nicht auf ‚Teufel-komm-raus‘ impfen, sondern ihren Patienten eine individuelle Beratung angedeihen lassen.

Von Peter F. Mayer

In der Ärzteschaft bleiben diese Ausritte des obersten Kammerpolitikers aber nicht mehr unwidersprochen. Auch gegen den jüngsten Rundbrief gibt es einen offenen Brief einer Reihe von Wissenschaftlern und Ärzten. Ein Text, der für mich abschreckend wirkt und tiefes Misstrauen zu erzeugen geeignet ist. Auch die Unterzeichner stellen fest, dass Szekeres der Ärzteschaft nachhaltigen Schaden zugefügt hat und fordern entweder die Rücknahme des Schreibens oder seinen Rücktritt.

Hier ist der Text des Offenen Briefes:

Sehr geehrter Herr Präsident,

mit Ihrem Rundschreiben 325/2021 vom 2.12.2021, das zwar nicht an die Öffentlichkeit gerichtet, aber inzwischen öffentlich verfügbar ist, haben Sie gegen die Grundprinzipien der evidenzbasierten Medizin und der ärztlichen Behandlungsfreiheit verstoßen und gewissenhaft arbeitenden Kolleginnen und Kollegen pauschal Disziplinarstrafen angedroht. Sie haben diktatorisch festgelegt, wie Ihrer Meinung nach ärztliche Berufspflicht zu definieren ist. Wenn ein Ärztekammerpräsident so agiert, verlieren wir bei unseren Patienten unsere Glaub- und Vertrauenswürdigkeit.

Sie schreiben ohne Angabe von Quellen für Ihre Behauptung: „Im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Pandemie darf klargestellt werden, dass es derzeit aufgrund der vorliegenden Datenlage aus wissenschaftlicher Sicht und unter Hinweis auf diesbezügliche Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums grundsätzlich keinen Grund gibt, Patientinnen/Patienten von einer Impfung gegen COVID-19 abzuraten“.

Zu dieser Aussage nehmen wir wie folgt Stellung: Die Datenlage hinsichtlich der Effektivität und Sicherheit der in Österreich verfügbaren COVID-19 Impfstoffe ist keineswegs einheitlich und eindeutig und ist zudem einem permanenten Wandel unterworfen. Während man bis vor wenigen Wochen davon ausging, dass die COVID-19 Grundimmunisierung Schutz gegen die Erkrankung gewährt, ist mittlerweile wissenschaftlich belegt, dass dieser Schutz erstens allenfalls hinsichtlich schwerer Verläufe relevant ist und zweitens nach spätestens sechs bis sieben Monaten statistische Signifikanz verliert (siehe z.B. https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3949410). Weiters ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Geimpfte und Nichtgeimpfte die Infektion
gleichermaßen weitergeben können (siehe z.B. https://doi.org/10.1016/S1473-3099(21)00648). Das Argument, dass mit der Impfung eine „Herdenimmunität“ erzielt werden kann, ist also obsolet. Ob durch die Boosterimpfung ein weitergehender Schutz erzielt werden kann, ist ungewiss. Die bisher hierzu vorliegenden Studien überblicken nur wenige Wochen machen deutlich, dass die absoluten Effekte allenfalls marginal sind und sicher am Verlauf der Pandemie insgesamt nichts ändern werden
(siehe z.B. https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2114255). Dies ist insbesondere daran zu erkennen, dass kein Zusammenhang zwischen Impfquote und Inzidenz nachweisbar ist (siehe z.B. https://doi.org/10.1007/s10654-021-00808-7).

Hinzu kommt die große Mutationsfreudigkeit von SARS-CoV-2. Bereits gegenüber der derzeit noch vorherrschenden Delta-Variante wurde ein verminderter und rasch schwindender Effekt der Impfungen gezeigt (siehe z.B. https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2114228). Ob gegenüber der sich derzeit ausbreitenden Omikron-Variante überhaupt noch ein Schutz vorliegt, ist unbekannt.

Die Schutzwirkung der COVID-19-Impfungen ist – wenn überhaupt – lediglich für Personen mit einem hohen Risiko für einen schweren Verlauf für COVID-19 relevant. Etwa 98% der schwer von COVID-19 betroffenen Personen weisen mindestens eine relevante Vor- oder Begleiterkrankung auf. Das
Durchschnittsalter der Betroffenen liegt bei über 80 Jahren. Gesunde Menschen unter 65 Jahren ohne Risikofaktoren sind sind in der Regel nicht durch einen schweren COVID-19-Verlauf (mit Hospitalisierung, Intensivbehandlung oder Tod) betroffen. Bei diesen Personen überwiegen daher mit hoher Wahrscheinlichkeit die Risiken durch die Impfung den potentiellen Nutzen. Zumindest muss man diesen Menschen eine freie Impfentscheidung nach ehrlicher und umfassender ärztlicher
Aufklärung zubilligen.

Die Anzahl der berichteten Nebenwirkungen der COVID-19-Impfstoffe kann man nur als erschreckend bezeichnen (siehe z.B. https://dap.ema.europa.eu/analytics/saw.dll?PortalPages – allein 607.283 Meldungen nur für Comirnaty, Stand 9.12.2021), wenn auch die Kausalität für den individuellen Fall nicht nachweisbar bleibt. Bisher wurden bereits neun Rote-Hand-Briefe verschickt,
die vor schweren Nebenwirkungen bis hin zu Todesfällen warnen. Die pauschale Deklarierung der Impfstoffe als „sicher“ durch Ärztekammer, Politik und Medien offenbart sich somit als unwissenschaftliche, menschenverachtende Propaganda.

Ärztinnen und Ärzten muss nicht nur erlaubt sein, auf ein mögliches Missverhältnis zwischen Nutzen und Schaden bei den COVID-19-Impfungen hinzuweisen, sondern sie sind aufgrund ärztlicher Ethik und nach dem Genfer Gelöbnis geradezu verpflichtet, ihre Patientinnen und Patienten über die
zahlreichen möglichen Nebenwirkungen und Risiken der Impfung aufzuklären.

Die Ärzteschaft und damit natürlich auch die Ärztekammer ist der Evidenzbasierten Medizin verpflichtet. Zur Evidenzbasierten Medizin gehören neben der Säule der vorliegenden Studienevidenz die gleichwertigen Säulen „ärztliche, klinische Expertise“ und „Wertvorstellungen der Patientin bzw.
des Patienten“ (siehe https://www.bmj.com/content/312/7023/71). Die Säule der „ärztlichen, klinischen Expertise“ ist für evidenzbasiertes medizinisches Handeln zwingend erforderlich, weil Studienevidenz und Leitlinien (die erste Säule der Evidenzbasierten Medizin) immer an Patienten- oder Probandenpopulationen gewonnen werden und ausgerichtet sind, und nicht an individuellen Patientinnen und Patienten. Eine Übertragbarkeit auf den einzelnen Patienten ist niemals zu 100% gegeben und bedarf der abwägenden Beurteilung durch eine erfahrene Ärztin bzw. einen erfahrenen Arzt. Aus diesem Grunde haben auch medizinische Leitlinien keine Rechtsverbindlichkeit für die Behandlung des Individuums. Die dritte Säule, die Wertvorstellungen des Patienten, ist ebenso unabdingbar wie die ersten beiden Säulen, weil jedem Menschen das letzte Wort zusteht, welche medizinischen Maßnahmen an seinem Körper, seiner Seele und seinem Geiste ausgeführt werden.
Hierzu gibt es unter anderem die persönliche Patientenverfügung, die jenseits jeglicher Wissenschaft individuelle Patientenentscheidungen über alles stellt.

Wir fordern Sie, Herr Präsident, auf, als oberster Repräsentant der österreichischen Ärzteschaft die Grundprinzipien einer evidenzbasierten ärztlichen Behandlung zu respektieren und die jeder ärztlichen Tätigkeit zugrunde liegende individuelle Behandlungsfreiheit zu schützen. Dies gilt in
besonderem Maße für eine Impfung mit bedingt zugelassenen Impfstoffen, über deren Wirksamkeit und Nebenwirkungen noch kein abschließendes Urteil möglich ist, sonst wäre die Zulassung nicht nur bedingt erteilt worden.

Wir haben als Ärztinnen und Ärzte gelobt, unsere Patientinnen und Patienten – seien es Kranke, die um Hilfe suchen oder Gesunde, die zur Beratung kommen – nach bestem Wissen und Gewissen umfassend und ausgewogen zu beraten. In diese Beratung fließen sowohl die vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse, die im Bereich der Medizin nie so eindeutig sind, dass sie auf alle
Patientinnen und Patienten pauschal Anwendung finden können, als auch unsere eigene, in Studium und langjähriger Berufserfahrung erworbene klinische Erfahrung und die Wünsche unserer Patientinnen und Patienten ein. Das Beratungsergebnis ist immer ein individuelles und es wird seit
Jahrtausenden durch die ärztliche Behandlungsfreiheit gedeckt.

So ist umgekehrt auch der ärztliche Kunstfehler immer auf einer individuellen Basis zu analysieren. Ein Kunstfehler liegt dann vor, wenn eine ärztliche Maßnahme ohne entsprechende Aufklärung durchgeführt oder unterlassen wird und die Patientin bzw. der Patient hierdurch zu Schaden kommt.
Jeder Kunstfehler muss im Einzelfall hinsichtlich dieser Kriterien überprüft und nachgewiesen werden. Es widerspricht jeglicher ärztlichen Ethik und den Grundprinzipien einer patientenzentrierten, evidenzbasierten Medizin, wenn ein Kammerpräsident für ein bestimmtes, individuelles Beratungsergebnis zwischen Ärzten/Ärztinnen und Patienten/Patientinnen pauschal
eine disziplinarrechtliche Prüfung und Sanktionierung androht.

Herr Präsident, Sie haben dem Ansehen und dem Selbstverständnis der Ärzteschaft durch Ihr Schreiben vom 2.12.2021 nachhaltigen Schaden zugefügt. Wir fordern Sie hiermit auf, Ihr Schreiben vom 2.12.2021 zu widerrufen oder als Kammerpräsident umgehend zurückzutreten.

Weiters geben wir bekannt, dass wir uns weder durch Sie noch durch andere Kammerfunktionäre mit ähnlicher Gesinnung einschüchtern lassen. Wir werden unter Berufung auf das Genfer Gelöbnis und die ärztliche Behandlungsfreiheit unsere Patientinnen und Patienten auch zukünftig nach bestem Wissen und Gewissen behandeln und für jede Patientin und jeden Patienten auch unter Berücksichtigung psychiatrischer Kontraindikationen individuell gemeinsam mit dieser/diesem entscheiden, ob eine Impfung gegen COVID-19 sinnvoll ist oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen,

Univ.-Prof. Dr. Andreas Sönnichsen, Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin, Wien, Salzburg
Univ.-Prof. DDr. Martin Haditsch, Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie, Leonding
Univ.-Prof. Dr. Dr. Christian Schubert, Neuroimmunologe, Innsbruck
DDr. Wolfgang Klinger, Facharzt für Labormedizin, Klagenfurt
Dr. Alexandra Holzmann-Masin, Ärztin für Allgemeinmedizin, Gföhl
Dr. Alexandra Meixner, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, St. Martin
Dr. Alexandra Pagitz, Ärztin für Allgemeinmedizin, Klagenfurt
Dr. Alina Kislich, Ärztin für Allgemeinmedizin, Moosburg
Dr. Alois Klotz, Arzt für Allgemeinmedizin, St. Veit im Pongau
Dr. André D. Hanna, Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Wien
Dr. Andrea Bittmann, Ärztin für Allgemeinmedizin, Lanzenkrichen
Dr. Andrea Breuer, Ärztin für Allgemeinmedizin, Klagenfurt
Dr. Andrea Hofbauer, Fachärztin für Anästhesiologie, Ärztin für Allgemeinmedizin, Seewalchen
Dr. Andrea Horvath-Kienreich, Fachärztin für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Dr. Andrea Rotheneder, Ärztin für Allgemeinmedizin, MondseeDr. Andreas Dabsch, Arzt für Allgemeinmedizin, Klosterneuburg
Dr. Andreas Faux, Arzt für Allgemeinmedizin, Linz
Dr. Andreas Perndanner, Facharzt für Psychiatrie, Seiersberg-Pirka
Dr. Angelika Schatzmann, Ärztin für Allgemeinmedizin, Hallein
Dr. Anna Vouk-Zdouc, Fachärztin für Gynäkologie, Klagenfurt
MR Dr. Anton E. Felleitner, Arzt für Allgemeinmedizin, Sigleß
Dr. Armando Farmini, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Salzburg
Dr. Beata Saria, Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Wien
Dr. Beate Fuchsberger, Fachärztin für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Salzburg
Dr. Berit Decker, Fachärztin für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Anif
Dr. Bernd Servus, Facharzt für Physikalische Medizin, Herzogenburg
Dr. Bernhard Schmid, Arzt für Allgemeinmedizin, Großglobnitz
Dr. Bettina Allgaier-Zalto, Fachärztin für Gynäkologie, Kuchl
Dr. Bettina Unden, Ärztin für Allgemeinmedizin, Wien
Dr. Birgit Jandl, Ärztin für Allgemeinmedizin, Klagenfurt
Dr. Birgit Lindner, Ärztin für Allgemeinmedizin, Krems
Dr. Brigitte Fuchs, Ärztin für Allgemeinmedizin, Sieghartskirchen
Dr. Carina Schindler, Ärztin für Allgemeinmedizin, Wien
Dr. Cathérine Sonderman, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Innsbruck
Dr. Christian Fiala, Facharzt für Gynäkologie, Wien
Dr. Christian Kellner, Facharzt für Innere Medizin, Wien
Dr. Christian Obenaus, Facharzt für Orthopädie, Wien
Dr. Christian Pröll, Arzt für Allgemeinmedizin, Linz
Dr. Christian Zimmermann, Facharzt für Augenheilkunde und Optometrie, Baden
Dr. Christine Schiller-Servus, Fachärztin für Augenheilkunde, Herzogenburg
Dr. Christine Stossier, Ärztin für Allgemeinmedizin, Maria Rain
Dr. Christine Valentiny, Ärztin für Allgemeinmedizin, Egg
Dr. Claudia Kelling, Ärztin für Allgemeinmedizin, Salzburg
Dr. Claudia Ranacher, Ärztin für Allgemeinmedizin, Graz
Dr. Claudia Riedelberger, Ärztin für Allgemeinmedizin, Seeham
Dr. Constance Schäfer, Fachärztin für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Abfaltersbach
Dr. Cornelia Trink, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Villach
Dr. Daniela Grulich, Ärztin für Allgemeinmedizin, Droß
Dr. David Wüster, Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Götzis
Dr. Dietmar Golth, Facharzt für Innere Medizin
Dr. Dietmar Kabelka, Arzt für Allgemeinmedizin, Linz
Dr. Dirk Proeckl, Facharzt für Neurologie, Wörgl
Dr. Doris Koschier, Ärztin für Allgemeinmedizin, Klagenfurt
Dr. Dorothea Reingruber, Ärztin für Allgemeinmedizin, Goldegg
Dr. Dorothea Schläpfer, Fachärztin für Dermatologie, Salzburg
Dr. Edgar Hagenbichler, Arzt für Allgemeinmedizin, Wien
Dr. Edith Wegscheider, Turnusärztin, Graz
Dr. Edmund Blab, Arzt für Allgemeinmedizin, Wien
Dr. Elfriede Bergauer, Ärztin für Allgemeinmedizin, Mistelbach
Dr. Elisabeth Geiger, Fachärztin für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Pens
Dr med. Elisabeth Grünberger-Waldhart, Ärztin für Allgemeinmedizin, Brunnenthal
Dr. Emilie Frigowitsch, Fachärztin für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Wien
Dr. Emma Kiendler, Ärztin für Allgemeinmedizin, Graz
Dr. Erich Fritsch, Arzt für Allgemeinmedizin, Pischelsdorf
Dr. Ernst Lehner, Arzt für Allgemeinmedizin, Stainz
Dr. Eva Krampf-Farsky, Fachärztin für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Maria-Enzersdorf
Dr. Eva-Maria Hobiger, Fachärztin für Strahlentherapie/Radioonkologie, Wien
Dr. Ewa Kral, Ärztin für Allgemeinmedizin, WienDr. Fatma Gürel, Ärztin für Allgemeinmedizin, Salzburg
Dr. Franz Daniel, Facharzt für Augenheilkunde und Optometrie, Graz
Dr. Friedrich Dellmour, Arzt für Allgemeinmedizin, Tribuswinkel/Wien
Dr. Friedrich Vorbeck, Facharzt für Radiologie, Wien
Dr. Gabriela Bachmann, Ärztin für Allgemeinmedizin, Wien
Dr. Gabriele Witzani, Ärztin für Allgemeinmedizin, Wien
Dr. Georg Matl, Arzt für Allgemeinmedizin, Rottenmann
Dr. Georg Schröfl, Arzt für Allgemeinmedizin, Wien
Dr. Gerhard Kögler, Arzt für Allgemeinmedizin, Wien
Dr. Gerhard Schild, Arzt für Allgemeinmedizin, Graz
Dr. Gerit Possegger, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Villach
Dr. Gerlinde M. Akmanlar-Hirscher, Fachärztin für Gynäkologie, Salzburg
Dr. Gitte Nenning, Ärztin für Allgemeinmedizin, Dornbirn
Dr. Günther Beck, MMA, Arzt für Allgemeinmedizin, Aspach
Dr. Günther Lehenauer, Facharzt für Chirurgie und Vizeralchirurgie, Bad Dürrnberg
Universitätsdozent Dr. Hannes Strasser, Facharzt für Urologie, Hall in Tirol
Dr. Hans Gumpinger, Arzt für Allgemeinmedizin, Ernstbrunn
Dr. Hans-Georg Pöschl, Facharzt für Innere Medizin, Klagenfurt
Dr. Harald Siber, Facharzt für Innere Medizin, Wien
Dr. Hedwig Nistl, Ärztin für Allgemeinmedizin, Graz
Dr. Heidi Graber-König, Ärztin für Allgemeinmedizin, Bregenz
Dr. Heidrun Schicker-Kirsch, Ärztin für Allgemeinmedizin, Leobersdorf
Dr. Hellvig Spinka, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Wien
Dr. Helmut Glück, Arzt für Allgemeinmedizin, St. Peter am Hart
Dr. Henning Zehetner-Brauer, Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Mauer
Dr. Ilse Gabrielli-Stocker, Ärztin für Allgemeinmedizin, Salzburg
Dr. Ilse Kimpfinger, Ärztin für Allgemeinmedizin, Wien
Dr. Ilse Stocker, Ärztin für Allgemeinmedizin, Salzburg
Dr. Ingo Wachernig, Arzt für Allgemeinmedizin, Völkermarkt
Dr. Ingrid Hanna, Fachärztin für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Langenzersdorf
Dr. Johannes Donat, Arzt für Allgemeinmedizin, Wien
Dr. Jürgen Hörhan, Arzt für Allgemeinmedizin, Sitzenberg-Reidling
Dr. Jutta Engeln, Fachärztin für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Innsbruck
Dr. Karin Halbritter, Ärztin für Allgemeinmedizin, Bad Vöslau
Dr. Karin Rosenberger, Fachärztin für Anästhesiologie, Hallein
Dr. Karoline Vintler, Fachärztin für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Villach
Dr. Katharina Anderhuber, Fachärztin für Strahlentherapie, Salzburg
Dr. Katharina Lirk, Fachärztin für Innere Medizin, Salzburg
Dr. Katrin Rosenzopf, Ärztin für Allgemeinmedizin, Bärnbach
Dr. Klaus Zalto, Facharzt für Gynäkologie, Kuchl
Dr. Laura Anna Ludwig, Assistenzärztin für Allgemein- und Vizeralchirurgie, Neunkirchen
Dr. Leo Kronberger, Facharzt für Chirurgie, Graz
Dr. Liana Zimmermann, Fachärztin für Augenheilkunde und Optometrie, Baden
Dr. Linda Varady, Fachärztin für Viszeralchirurgie, Wiener Neustadt
Dr. Ludwig Koch, Facharzt für Anästhesie, Salzburg
Dr. Lukas Lenz, Arzt für Allgemeinmedizin, Lauterach
Dr. Lukas Trimmel, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Wien
Dr. Manfred Reininger, Arzt für Allgemeinmedizin, Steegen
Dr. Maria Cerveny, Fachärztin für Radioonkologie, Wien
Dr. Maria Hubmer-Mogg, Ärztin für Allgemeinmedizin, Graz
Dr. Maria Klocker, Fachärztin für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Lilienfeld
Dr. Marijan Einspieler, Arzt für Allgemeinmedizin, Klagenfurt
Dr. Markus Schmid, Arzt für Allgemeinmedizin, LauterachDr. Markus Wegscheider, Arzt für Allgemeinmedizin, Zell am Ziller
Dr. Marlene Hübl, Ärztin für Allgemeinmedizin, Kufstein
Dr. Martin Odrei, Arzt für Allgemeinmedizin, Klagenfurt
Dr. Martina Höfer-Wegan, Ärztin für Allgemeinmedizin, Übelbach
Dr. Mathias Krimplstätter, Arzt für Allgemeinmedizin, Abtenau
Univ.-Prof. Dr. Maximilian Moser, Facharzt für Physiologie, Graz
Dr. Michael Hopp, Facharzt für Anästhesie, Bad Dürrnberg
Dr. Michael Hübl, Facharzt für Psychiatrie, Kufstein
Dr. Michael Janz, Arzt für Allgemeinmedizin, Kuchl
Dr. Michael Stelzl, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Linz
Dr. Michaela Wildling, Fachärztin für Chirurgie, Klosterneuburg
Dr. Mirela Bogdan, Ärztin für Allgemeinmedizin, Wien
Dr. Monika Denk, Ärztin für Allgemeinmedizin, Völs
Dr. Monika Spitzwieser, Ärztin für Allgemeinmedizin, Braunau
Dr. Moritz Hübl, Arzt für Allgemeinmedizin, Adnet
Dr. Natascha Miklauc, Ärztin für Allgemeinmedizin, Köflach
Dr. Ngoc Levan, Arzt für Allgemeinmedizin, Linz
Dr. Nikolaus Hübl, Facharzt für Chirurgie, Feldkirch
Dr. Nikolaus Kiendl, Arzt für Allgemeinmedizin, Gmunden
Dr. Notburga Schmid, Fachärztin für Pneumologie, Wien
Dr. Oliver Bonifer, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Lienz
Dr. Paul Christian Friedl, Facharzt für Augenheilkunde und Optometrie, Pregarten
Dr. Peter Battré, Arzt für Allgemeinmedizin, Salzburg
Dr. Peter Huemer, Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Wolfurt
Dr. Peter Nentwich, Facharzt für Nuklearmedizin, Obernberg am Inn
Dr. Petra Baumgartner, Notärztin, Graz
Dr. Petra Wasenegger, Ärztin für Allgemeinmedizin, Thalgau
Dr. Pia Presich, Ärztin für Allgemeinmedizin, Arbeitsmedizinerin, Eisenstadt
Dr. Rainer Unterrichter, Arzt für Allgemeinmedizin, Linz
Dr. Regina Ehrenberger, Fachärztin für Psychiatrie, Dornbirn
Dr. Reinhold Böhler, Arzt für Allgemeinmedizin, Dornbirn
Dr. Renate Kies, Ärztin für Allgemeinmedizin, Tulln
Dr. Renate Reininger, Ärztin für Allgemeinmedizin, Wien
Dr. Renate Schiller, Ärztin für Allgemeinmedizin, Braunau
Dr. Roberta Winkler, Ärztin für Allgemeinmedizin, Velden
Dr. Roman Häussler, Arzt für Allgemeinmedizin, Lans
Dr. Rosemarie Mayr, Fachärztin für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Salzburg
Dr. Sabine Janz, Fachärztin für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Kuchl
Dr. Sabine Wipfinger, Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde, Hallein
Dr. Sandra Höss, Ärztin für Allgemeinmedizin, Mattsee
Dr. Saskia Wolf, Fachärztin für Kieferorthopädie, Salzburg
Dr. Sebastian Szlezak, Arzt für Allgemeinmedizin, Wien
Dr. Sharon Tagwerker, Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde, Bludenz
Dr. Siegmund Döttelmayer, Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Bad Aussee
Dr. Silke Koch, Ärztin für Allgemeinmedizin, Krems
Dr. Silvia Glück, Fachärztin für Gynäkologie, Golling
Dr. Silvia Salhofer, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
Dr. Silvia Zeilinger, Ärztin für Allgemeinmedizin, Pasching
Dr. Sonja Kapelari, Ärztin für Allgemeinmedizin, Arbeitsmedizinerin, Wels
Dr. Stefan Lindner, Facharzt für Radiologie, Krems
Dr. Stefanie Fritsch, Ärztin für Allgemeinmedizin, Pischelsdorf
Dr. Stefano Longato, MD MME (Bern), Facharzt für Gerichtsmedizin und Anatomie, Kufstein
Dr. Stephan Weber, Arzt für Allgemeinmedizin, VillachDr. Susanne Diez, Ärztin für Allgemeinmedizin, Wien
Dr. Susanne Stöckl-Gibs, Ärztin für Allgemeinmedizin, Wien
Dr. Susanne Weninger, Fachärztin für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Linz
Dr. Teresa Melody Ebner, Fachärztin für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Wien
Dr. Terezia Novotna, Ärztin für Allgemeinmedizin, Notärztin, Wiener Neustadt
Dr. Thomas Schilasky, Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Brixen im Thale
Dr. Thomas Varkonyi, Arzt für Allgemeinmedizin, Walbersdorf
Dr. Tom Vogel, Arzt für Allgemeinmedizin, Wien/Oberwölbing
Dr. Ursula Mayer-Zuchi, Ärztin für Allgemeinmedizin, Straßwalchen
Dr. Uwe Leidhold, Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Langenlois
Dr. Veronika Himmelbauer, Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde, Klosterneuburg
Dr. Viktoria Kögler, Assistenzärztin, Neunkirchen
Dr. Volker Neubauer, Arzt für Allgemeinmedizin, Wien
Dr. Volkmar Alexander Wirth, Arzt für Allgemeinmedizin, Unterwolfsbach
Dr. Walter Czerny, Arzt für Allgemeinmedizin, Wien
Dr. Walter Lintner, Arzt für Allgemeinmedizin, Bildstein
Dr. Walter Wührer, Arzt für Allgemeinmedizin, Salzburg
Dr. Werner Paesold, Arzt für Allgemeinmedizin, Klagenfurt
Dr. Werner Pohl, Facharzt für Innere Medizin, Vöcklabruck
Dr. Werner Schwarz, Arzt für Allgemeinmedizin, St. Michael im Burgenland
Dr. Wilhelm Reisenzein, Arzt für Allgemeinmedizin, Hallein
Dr. Wilhelmine Haas, Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Wien
Dr. Wolfgang Grabner, Arzt für Allgemeinmedizin, St. Georgen im Attergau
Dr. Wolfgang Scheiber, Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten, Adnet
Dr. Zofia Grömer, Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Linz


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21 Kommentare zu „Offener Brief an den Präsidenten der Österreichischen Ärztekammer

  1. Das ist ja durchaus honorig. Aber das sind einfach viel zu wenig Unterschriften. Das landet mit einem beherzten Tritt im Abfall.

    1. Unterschriften sind es genug die Frage ist wie viele der Äzte und Äztinnen stehen auf dieser Seite! Wie viele Patienten unterstützen diese Aktion.
      Nicht die Masse macht es sondern die Qualität. Leider ist es so dass die Masse denen nachläuft die ihr nach dem Munde reden. Dies gilt auch für akademisch Gebildete.

      In einem korrupten System wie wir es haben, egal wo, gilt das „Peter Prinzip“ Der jeweils Unfähigste wird befördert, so sieht es in vielen Institutionen aus.

      Das Peter-Prinzip ist eine These von Laurence J. Peter. Sie lautet:
      “In a hierarchy every employee tends to rise to his level of incompetence.”

      Eine Parteiendemokratie fördert es und schwemmt die Unfähigsten nach oben. Sie müssen nur eines perfekt beherrschen:

      “ Alle vorgegebenen Reden im Schlafe auswendig aufsagen zu können. Das können die meisten, man merkt es bei der Verwendung von Stehsätzen.“

      Die schlimmste Vorstellung gab Mückstein bei Wolf. Auch Nehammer am Sonntag reden ohne Inhalt. Für sehr viele reicht es denn über das Gesprochene braucht man nicht nachdenken, leere Worthülsen machen es auch unmöglich.

    2. @Hans im Glück: Genau so sehe ich das auch. So etwas fruchtet erst dann, wenn es darunter Tausende von Unterschriften gibt. Zumal man bei solchen Aktionen des öfteren Unterschriften entdeckt von Menschen, die schon längst im Ruhestand sind.

    3. @Hans Im Glück
      14. Dezember 2021 um 5:55 Uhr
      „Aber das sind einfach viel zu wenig Unterschriften“
      Ich glaube, Sie täuschen sich hier gewaltig. Was in diesem offenen Brief zum Ausdruck gebracht wird, ist nicht mehr und nicht weniger als die Zusammenfassung der Forderungen an die ärztliche Ethik schlechthin, gegen welche niemand – schon gar nicht der oberste österreichische Ärztefunktionär – verstoßen oder sich in maßloser Verblendung darüber hinwegsetzen darf, ohne dafür zum gegebenen Zeitpunkt zur Verantwortung gezogen zu werden. Und Ärzte zum Verstoß gegen diese ethischen Forderungen zwingen zu wollen, gemahnt an eine gewisse Reichsärztekammer unseligen Angedenkens: der oberste Funktionär agiert genau in diesem Stil.
      Die Unterzeichner und -innen haben ihm das sehr klar vor Augen geführt. Er kann nun so weitermachen wie bisher, zusammen mit seinem Klüngel, der sich bis in die diversen „Impfgremien“ und „Bioethikkommissionen“ erstreckt. Aber diese Leute müssen damit rechnen, dass sie eines Tages – und dieser Tag kann schon sehr bald kommen – zur Rechenschaft für ihr verantwortungsloses Treiben gezogen werden, und zwar von Menschen, die noch nicht vergessen haben, was ärztliche Ethik gegenüber hilfsbedürftigen Menschen bedeutet. In diesem Sinne ist dieser offene Brief ein Manifest, das nicht mehr zum Verschwinden gebracht werden kann!

    4. Der Schneeball kann eine Lawine auslösen….hoffentlich, Hut ab vor diesen Ärzten!

  2. Stimmt die Adresse?

    Ein Mensch, der seinen Beruf kann und deshalb gern ausübt, wird Funktionär?

    Ich sehe darin immer die späte Erkenntnis: „Beruf verfehlt“ oder „mit sauberen Händen noch mehr Euro machen müssen“, es könnte auch eigener Narzissmus sein.

    Ich kenne noch Demonstrationen vom September und Oktober 1989 mit „Stasi in die Produktion!“.

    Bei „Handwerk niedergelegt haben“ haben wir es mit einer Charaktergruppe zu tun, die dem Menschen nichts Gutes mehr tun kann. – WAS TUT SIE ALSO?

    Offene Briefe von Ärzt:innen sind Eigenmarketing, um sich auch zu Kammern aufzuschwingen?

    JEDER WISSE NUN, WO FACHKRÄFTE-MANGEL HERKÄME. – VON DER SCHEINBAREN DEMOKRATIE MIT BÜROKRATIE?

    Unsere Gesellschaft bietet genügend Anreiz für „Demokrat:innen“, Bürokrat:innen zu werden, es ginge nur deshalb, weil noch die volkswirtschaftlichen Exporte zahlenmäßig stimmten.

    Es gäbe Ausnahmen: Es gibt Arztpraxen, die auch samstags geöffnet sind, also bei einer 6-Tage-Woche mit 8 bis 20 Uhr.

    (Wieviel kaufmännisch-statistische Bürokratie steckt in so einer Praxis drin? Ich möchte denen angestrebte Seitenwechsel nicht verdenken.)

    Das „gemütliche Muckelchen“ tat einer Gesellschaft noch nie gut.

    1. Liebe Uschi,
      Sie mögen ja eine besonders intelligente Person sein und ich könnte eine Menge von Ihnen lernen?
      Leider habe ich im Laufe der Zeit den Eindruck gewonnen, daß Sie nur für Menschen schreiben wollen, die mindestens so intelligent sind wie Sie selber.
      Daher meine Bitte: nehmen Sie etwas Rücksicht, auch einfache Menschen sollten sich durch Lesen, Hören, Diskutieren etc. informieren und weiterbilden können.
      Es wäre sehr wichtig!

  3. Hallo Herr Mayer,
    mindestens zwei der Hyperlinks laufen ins Leere. Gerade der Link zu den Impfnebenwirkungen wäre sicherlich interessant.

  4. Fritz Madersbacher
    14. Dezember 2021 um 10:04 Uhr

    „…ist nicht mehr und nicht weniger als die Zusammenfassung der Forderungen an die ärztliche Ethik schlechthin, gegen welche niemand – schon gar nicht der oberste österreichische Ärztefunktionär – verstoßen oder sich in maßloser Verblendung darüber hinwegsetzen darf…“

    Ich stimme Ihnen da ja völlig zu! Der Brief fasst sehr gut zusammen, was es in diesem Kontext zu sagen gibt.
    Aber solange das nur so wenige sind und, wie mein Vorredner schon anmerkte, viele davon Pensionisten sind, wird das die Kammer und deren Präsidenten nicht weiters beeindrucken.

    Und bei diesem Teil Ihrer Ausführungen „, ohne dafür zum gegebenen Zeitpunkt zur Verantwortung gezogen zu werden.“ sehe ich ganz schwarz.

  5. Den Univ. Prof. kriegt man heutzutage auch schon nachgeschmissen.
    Bin gespannt wann Markus Müller endlich die Reißleine zieht und einen derart unwissenschaftlichen Schwachmaten, verdientermaßen, rausschmeißt.

    1. @auchdas kriegtsihrnie
      15. Dezember 2021 um 20:47 Uhr
      Die Med-Uni Wien kündigt selbstverständlich nicht Herrn a.o. Univ. Prof. Dr. Thomas Szekeres, den Präsidenten der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), sondern Univ. Prof. Andreas Sönnichsen, den Mitverfasser des Offenen Briefes an den Präsidenten der Österreichischen Ärztekammer.
      „Wie die Medizinische Universität Wien heute auf STANDARD-Nachfrage bestätigte, wurde das Dienstverhältnis mit Prof. Andreas Sönnichsen in den letzten Tagen beendet. Zudem wurde er gestern aufgrund seiner jüngsten Aussagen auch noch freigestellt. Die Kündigung wird mit 1. März 2022 in Kraft treten. Die Med-Uni Wien hat sich bereits mehrfach von Sönnichsens Aussagen distanziert und schon im Jänner dienstrechtliche Schritte angekündigt. Als Grund für das dienstrechtliche Vorgehen wurde auf STANDARD-Nachfrage von der Med-Uni Wien neben seinen jüngsten Aussagen angegeben, dass Sönnichsen auch mehrfach gegen die hausinternen Corona-Regeln und entsprechende Weisungen verstoßen habe“ („Der Standard“, 16/12/2021)

  6. Ich halte Szekeres für einen Psychopathen und den Brief sehr wichtig, gut und fundiert geschrieben.
    ABER: der Brief wurde natürlich heute im Standard und ORF zerrissen, und aus meiner Sicht nun leider leider Gottes zurecht: einer der angegebenen Links funktioniert nicht, und der andere (https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2114255) behauptet genau das Gegenteil von dem was eigentlich gezeigt werden soll. Wenn man schon auf einzelne Aspekte dieses Artikels bezugnehmen will, dann muss man das doch mindestens im Text genau anführen, sonst ist es doch klar, dass dies nur zu einer Angriffsfläche für einen vollkommenen Verriß wird. Was ist hier passiert? Weiß das jemand?

    1. Für mich zeigt es einfach, dass die Unterschreibenden aus Unwissen, vorgefassten Meinungen und ähnlichem mitgemacht haben und kein Wert auf unterstützendes Material gelegt wurde. Wie man sieht, lesen sich auch nur die Wenigsten durch, was hier verlinkt wird. Sogar tkp verzichtet darauf, tote Links richtig zu stellen. Wie von Ihnen gesagt, widersprechen die wissenschaftlichen Artikeln den Punkten im Brief bzw. sind Artikel mit niedriger Qualität.

  7. Es ist erschütternd zu beobachten wie mit diesem Brief umgegangen wird. Das ist gekonnte und konsequent durchgezogene Propaganda im Sinne der Ärztekammer, In der ZIP 1 gestern Abend wird eine verzerrte manipulative Darstellung des Briefes der Öffentlichkeit dargeboten. Der Eindruck der vermittelt wird hat mit dem Inhalt des Briefes nichts mehr zu tun und ist ausschließlich negativ für die unterzeichnenden Ärzte. Laut Meldungen in den Medien wurde Univ.-Prof. Dr. Andreas Sönnichsen, der erste auf der Liste der unterzeichnenden Ärzte von der MedUni Wien gekündigt.

    https://tvthek.orf.at/topic/Bundesregierung-verhaengt-Impfpflicht/13869547/ZIB-1/14117146/Aerzte-als-Impfgegner-OeGK-droht-mit-Berufsverbot/15057985

    Wer den Brief kennt, medizinisch wissenschaftliches Verständnis hat, die Publikationen und Aussagen genau ansieht, kann die Propaganda natürlich klar erkennen. Die Mehrheit der Zuseher wird dazu wohl nicht in der Lage sein.

    Es ist erschütternd mit welchen Mitteln hier vom ORF manipulativ vorgegangen wird.

    1. Ja mit dem Brief wird manipulativ umgegangen, aber das war auch nicht anders zu erwarten. In der einen Quelle über die Booster-Impfung steht aber definitiv das Gegenteil von dem was im Brief behauptet wird – zumindest lese ich das so, und wohl auch der Standard, ich lasse mich aber gern vom Gegenteil überzeugen. Sowas ist natürlich ein gefundenes fressen für alle „Systemkonformen“. Ich frage mich wie soetwas in so ein Brief passieren kann? Wenn so ein patscherter Lapsus in so einem Brief passiert, ist es doch klar dass der Inhalt erst recht nicht ernst genommen wird, das ist ja genau das was sie suchen.

    2. @DrPlauder: „In der einen Quelle über die Booster-Impfung steht aber definitiv das Gegenteil von dem was im Brief behauptet wird“ – Leider haben Sie hier völlig recht. Dieser Lapsus hätte nicht passieren dürfen und wird ausgenutzt.

  8. Peter Westenthaler sagte vorgestern bei der Sendung mit Cap auf Fellner live , es sind ( also bis zu diesem Zeitpunkt Mittwoch abend, 15.12. ) schon 500 Ärzte, die unterzeichnet haben.

    1. Wieso gibt es keine dazugehörige Internetseite, wo man diesen Brief samt Unterschriften einsehen kann?

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