Prof. Hartmut Glossmann zur Häufigkeit schwerer Nebenwirkungen der Covid-Impfungen

29. Januar 2022von 4.3 Minuten Lesezeit

Das Nationale Impfgremium, die GECKOs, das Impfpflichtgesetz und die Politiker spielen die Nebenwirkungen herunter. Es scheint ihnen egal wie vielen Menschen durch eine ohnehin wirkungslose Spritze lebenslange schwere gesundheitliche Schäden zugefügt oder gar Todesfälle verursacht werden. Begründungen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen fehlen, die Menschen werden sogar zu off-label-Spritzen auf eigene Verantwortung und ohne Zulassung gedrängt. Unabhängige Wissenschaftler sehen das allerdings anders.

Von Dr. Peter F. Mayer

Einer dieser unabhängigen, hochrangigen Wissenschaftler mit jahrzehntelanger Erfahrung, der von sich nicht mehr mitzuteilen braucht, dass er keine Interessenskonflikte mehr hat, ist Hartmut Glossmann. Er ist emeritierter Ordentlicher Universitätsprofessor für Biochemische Pharmakologie der Medizinischen Universität Innsbruck, approbierter Arzt, sowie Facharzt für Pharmakologie (Klinische Pharmakologie).

Dank einer jahrzehntelangen Tätigkeit in der Ethikkommission hat Glossmann Erfahrung in der Risikobewertung von Arzneimitteln, in der Aufdeckung von Arzneimittel-Skandalen sowie in der Verhinderung von möglichen Schädigungen der Tiroler Bevölkerung durch sein negatives Votum. Oft, wie z.B. beim Cholesterinsenker Lipobay (Cerivastatin) oder dem Schmerzmittel Vioxx (Rofecoxib), waren es zunächst nur Einzelfall-Berichte über Schädigungen. Es folgten Mitteilungen über experimentelle Ergebnisse, die einen kausalen Zusammenhang glaubhaft machten und schließlich jahrelange Auseinandersetzungen mit Aufsichtsbehörden und Anwälten, die schlussendlich zur Marktrücknahme und Millionen Schadenersatz-Leistungen führten.

Glossmann hat sich mittlerweile wiederholt zu Wort gemeldet. Eine weitere seiner Wortmeldungen, die ich unseren Lesern nicht vorenthalten möchte, war die

Öffentliche Distanzierung – Folge 2

Auf Seite 9 der „Amtlichen Mitteilung“ der Tiroler Landesregierung vom Oktober 2021 steht folgende Aussage: „Bei einer Covid-Impfung muss man sehr selten, bei 1 von 100.000 Impfungen mit schweren Nebenwirkungen rechnen“.

Von obiger Aussage distanziere ich mich und belege dies mit wissenschaftlichen Erkenntnissen für Spike-mRNA von Pfizer-BioNTech.

1. Für Perimyokarditis (E-Mails vom 6., 13., und 20.10. 2021 an Magnifizenz Univ.-Prof. Wolfgang Fleischhacker, nebst Anlagen), assoziiert mit Spike-mRNA von Pfizer-BioNTech, sind die Bradford-Hill Kriterien für Kausalität durch Tierversuche erhärtet (1). Die Häufigkeit (nach zweiter Injektion) wird für die betroffene männliche Altersgruppe auf 1 von 1000 (inklusive komplett asymptomatischer Fälle) bis 1 von 6000 für Fälle mit Beschwerden, die zur Notaufnahme oder Hospitalisierung führen, geschätzt. Zur Langzeitprognose z.B.: (2)(3). Belegt ist, dass Moderna Spike-mRNA ähnlich toxisch wirkt. Im Serum zirkulierende (und im Thrombus nachgewiesene) Spike-Proteine werden nach Anwendung von Vektor-Impfstoffen gefunden (4).

2. Die oben zitierte Häufigkeit von schweren Nebenwirkungen von 1 auf 100.000 Impfungen wird widerlegt durch (5), Tabelle 14. Schwere unerwünschte Wirkungen (SAE) wurden für 124 von 18.801 mit Spike-mRNA von PfizerBioNTech Injizierte und für 101 von 18.785 Placebo-Injizierte berichtet. Entsprechend diesen Daten ist mit 660 schweren Nebenwirkungen für 100.000 Spike-mRNA Injizierte zu rechnen.

3. Daten aus EudraVigilance (unter C, COVID-19), zusammengefasst in Tabelle 1, erhoben bis 9. 10. 2021; Quelle: Dr. Karla Lehmann, Leserbrief vom 17.10.2021 an: arznei-telegramm, Berlin lassen ein charakteristisches Spektrum („COVID-19 Mimikry“) der gemeldeten UAWs erkennen (6). Zitat aus dem o.g. Leserbrief: „Pneumonien, Fazialis Paresen und andere neurologische Erkrankungen bzw. Ausfälle, langanhaltende unerklärliche Fatigue-Syndrome, gastrointestinale und renale Symptome, Hauteffloreszenzen und schließlich jene, die das Gerinnungssystem betreffen sowie auch die, z.T. lebensbedrohlichen Herz-Kreislauf-Reaktionen [sind] besorgniserregend.“

4. Die Analyse der Meldungen in Pharmakovigilanz Datenbanken ist aufwendig. Eine norwegische Arbeitsgruppe hatte sich zum Ziel gesetzt, die ersten 100 Todesfälle nach Pfizer-BioNTech Spike-mRNA in Altersheimen zu untersuchen. Davon waren 10 „probable“, 26 „possible“, 59 „unlikely“ und 5 „unclassifiable“ (7). Die Dunkelziffer (nicht gemeldete UAW) in der EudraVigliance Datenbank ist nicht bekannt. Eine Analyse im USA VAERS (Vaccine Adverse Events Reports System) ergab, dass nach Pfizer-BioNTech mit schweren UAWs mit einer Häufigkeit von 1 zu 5.000 zu rechnen ist. Das Verhältnis der erwarteten (ca. 0,7 %) zur beobachteten Häufigkeit in VAERS war 31 (8).

Innsbruck, am 19. Oktober 2021 Em.O.Univ.-Prof. Dr.med. Hartmut Glossmann

Referenzen

1. Li C, Chen Y, Zhao Y, Lung DC, Ye Z, Song W, et al. Intravenous Injection of Coronavirus Disease 2019 (COVID-19) mRNA Vaccine Can Induce Acute Myopericarditis in Mouse Model. Clin Infect Dis. 2021;2019(Xx Xxxx):1–18. LINK

2. Cooper LT. Review Article: Myocarditis. N Engl J Med. 2010;11(3):369–73. LINK

3. Chapman AR, Shah ASV, Lee KK, Anand A, Francis O, Adamson P, et al. Long-term outcomes in patients with type 2 myocardial infarction and myocardial injury. Circulation. 2018;137(12):1236–45. LINK

4. Michele M De, Piscopo P, Rivabene R, Leopizzi M, Teresa M, Mascio D. Vaccine-induced immune thrombotic thrombocytopenia and spike protein. 2021;1–8. LINK

5. Pfizer-BioNTech. Vaccines and Related Biological Products Advisory Committee Meeting FDA Briefing Document Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine Sponsor : Pfizer and BioNTech. 2020; LINK

6. Lehmann KJ, Lehmann KJ. Suspected Cardiovascular Side Effects of Two COVID-19 Vaccines. 2021;10(5):1–6. Available from: https://www.iomcworld.org/articles/suspected-cardiovascular-side-effects-of-two-covid19-vaccines.pdf LINK

7. Wyller TB, Kittang BR, Ranhoff AH, Harg P, Myrstad M. Nursing home deaths after COVID-19 vaccination. Tidsskr Nor Laegeforen [Internet]. 2021;141. Available from: https://tidsskriftet.no/2021/05/originalartikkel/dodsfall-i-sykehjem-etter-covid-19-vaksine LINK

8. Rose J. Critical Appraisal of VAERS Pharmacovigilance : Is the U . S . Vaccine Adverse Events Reporting System ( VAERS ) a Functioning Pharmacovigilance System ? 2021;3:100–29. LINK

Bild von Nikolay Georgiev auf Pixabay

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Myokarditis Risiko und Tod – als Folge von Spike mRNA Injektionen. Statement von Prof. Hartmut Glossmann, MedUni Innsbruck

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Covid – Die Pandemie der Unwahrheiten

Die 3V-Regel: Verschweigen. Vertuschen. Verharmlosen.

15 Kommentare

  1. Ökologe 29. Januar 2022 at 12:18Antworten

    Da kommt aus den USA eine ganz andere heftig Info, MASSIVE IMPFSCHÄDEN BEIM US-MILITÄR. Diese Nachricht findet man schon in einigen US-Mainstream-Medien:
    https://twitter.com/TheChiefNerd/status/1485695818996854788?t=DePe6GTr4f2jZFsnkQn7fg&s=19

    • Markus 29. Januar 2022 at 23:58Antworten

      Über diese Impfschäden bei der armywird unser schlauer Gesundheutsminister noch nichts gehört haben, aber event. sollte unser Militärgeneral in der gecko da schon etwas vernommen habrn, ich kann mir nicht vorstellen dass hohe militärs das nicht interessiert, schliesslich hat man ja auch fürs bundesheer meines wissens bereits die order rausgegeben wer sich nicht impfen lässt kann gehen.
      viel spass wenn dann die impfschäden kommen und das ganze heer damit gefahr läuft probleme zu bekommen.

      ich würde sehr empfehlen nicht nur unseren angeblichen experten der impfkommission alles zu glauben.
      wenn ich die Träume der Fr. Druml höre dann weiss man in welcher welt da diese herrschaften herumrennen.

      diese dauernden Bezeugungen das es kaum Nebenwirkungen etc. gibt, schwangere keine probleme haben und auch für kinder die ,,imofung,, sicher ist, sind bereits x mal widerlegt.

  2. emie 29. Januar 2022 at 11:30Antworten

    „Schwere unerwünschte Wirkungen (SAE) wurden für 124 von 18.801 mit Spike-mRNA von PfizerBioNTech Injizierte und für 101 von 18.785 Placebo-Injizierte berichtet.“
    Wie kommt es denn zu dieser vergleichsweise hohen Zahl von SAE, wenn die Probanden Placebo gespritzt bekommen haben? Das verstehe ich nicht. Das würde ja bedeuten, dass das Placebo auch nicht so ungefährlich ist.

    • Manuela Stangier 29. Januar 2022 at 14:01Antworten

      Bei Valneva erhielten die Placebo-Teilnehmer Astra Zeneca zum Vergleich. Dann heißt es: Die Nebenwirkungen der mit Valneva Geimpften waren ähnlich derer in der Placebo-Gruppe. Was immer das dann heißen mag….https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/128234/SARS-CoV-2-Europaeischer-Impfstoff-aus-inaktivierten-Viren-besteht-Phase-3-Test

    • joe 29. Januar 2022 at 15:04Antworten

      YouTube Benutzer „Pray Loudly“ in einem Kommentar zu Stanley Plotkin, Godfather of vaccines, UNDER OATH! – Part 1/9:

      „I hope the recent attention and awareness of vaccine issues leads to research for every vaccine vaxxed versus nonvaxxed. This will show the truth over all else. Current studies use shot concoctions in two groups where all the ingredients are in both concoctions except one has the viral component and the other doesn’t. Therefore the debris and adjuvants are not studied. This is negligence.“

      Würde dies auch auf die Zulassungsstudien des hier diskutierten Impfstoffs von PfizerBioNTech zutreffen, wäre das verabreichte Placebo nur eine Art „Teil-Placebo“ gewesen, da ja die zusätzlichen Inhaltsstoffe des Impfstoffs immer noch mitverabreicht worden wären. Würde man vor diesem Hintergrund allerdings noch eine dritte Gruppe haben, ein 100 % Placebo-Gruppe (!), könnte man natürlich eine getrennte Risikobewertung der Impfbegleitstoffe zusätzlich vornehmen. So wäre es möglich, das Sicherheitsprofil des hier diskutierten Impfstoffs von PfizerBioNTech genauer aufzuschlüsseln.

      Dass Zusatzstoffe oder Verunreinigungen in Impfstoffen alles anderer als unbedenklich sein können, kann man z. B. hier (Suchwort: „contaminated“) nachlesen.

      … und Tatort-Fans erinnern sich vielleicht auch noch an das teuflische Nanozeugs im „Tatort: Unsichtbar“!

    • emie 29. Januar 2022 at 20:12Antworten

      Manuela Stangier – Nein, es gab bei Valneva keine Placebogruppe. Das geht aus dem Link des Ärzteblattes hervor. Es heißt, eine Placebogruppe sei aus ethischen Gründen nicht vertretbar (wie es auch bei der Entblindung der Studien der anderen Stoffe hieß, weshalb die ganz Kontrollgruppe relativ bald geimpft wurde). Also wurden die Daten der Valneva-Studie anscheinend mit den Ergebnissen zur Wirksamkeit mit den Probanden von AstraZeneca verglichen. Dann ist es aber falsch, wie im Beitrag dargestellt, von SAE in der Placebogruppe zu sprechen.

  3. Lorbach 29. Januar 2022 at 10:54Antworten

    Es ist schon nicht zu Verzeihen was die Regierung sich bisher geleistet hat. Doch diese Naivität und ohne wissenschaftlichen Erkenntnissen besteht man auf eine Massenimpfung. Die Menschen werden auf eigene Verantwortung und ohne Zulassung dazu gedrängt sich die Spritze zu geben. Unfassbar! Egal welche Virus – Variante im Umlauf sein wird, es wird durch keine Spritze besser.
    Ungewissheit ist das neue Leben. Seit der Pandemie wissen wir um die Unsicherheit im Leben. Im Verborgenen mutiert das Coronavirus vor sich hin. Sicher kann niemand vorhersagen und -sehen, welche Variante die derzeit vorherrschende, Omikron genannt, ablösen wird. Es ist gar möglich von einer Rückkehr der Delta -Variante. Hoffen wir auf eine Wende zum Besseren. Obwohl seit der Pandemie die Hoffnung ausgestorben ist.

    • Fritz Madersbacher 29. Januar 2022 at 13:30Antworten

      @Lorbach
      29. Januar 2022 um 10:54 Uhr
      „Es ist schon nicht zu verzeihen was die Regierung sich bisher geleistet hat. Doch diese Naivität und ohne wissenschaftlichen Erkenntnissen besteht man auf eine Massenimpfung“
      Ja, es ist manchenorts wohl Wahnsinn, vielleicht auch Schwachsinn. Neueste Kuriosität aus dem „Gesundheitsministerium“:
      „Das Virus ist schwächer geworden, weil wir gemeinsam stärker geworden sind. Wir haben ein Schutzschild“, so Mückstein und meint damit die Impfung“ („Heute“, 29/01/2022)
      „Die Wahrheit ist, dass Sie das Vertrauen der Öffentlichkeit in Sie auf einen noch nie dagewesenen Tiefpunkt gebracht und Ihren Status als Autoritätsperson ausgehöhlt haben“ (Professor Ehud Qimron, Leiter der Abteilung für Mikrobiologie und Immunologie an der Universität Tel Aviv in seinem offenen Brief an das israelische Gesundheitsministerium)
      Dereinst wird sicher eine Auswahl der „besten“ Zitate erstellt werden, oder vielleicht gibt es sie bereits …

  4. Please note 29. Januar 2022 at 10:06Antworten

    Belgium has stopped the rollout of the Moderna Covid-19 vaccine to Belgians 30-years-old and younger due to the risk of heart inflammation.

    https://www.brusselstimes.com/health/201359/moderna-no-longer-used-to-vaccinate-under-31s

  5. Uschi_22 29. Januar 2022 at 10:04Antworten

    Was mich ausgesprochen wundert, dass die Allergologie noch nicht um die Ecke kam mit „Impfungen erzeugen Allergien bzw. verstärken sie.“

    Ich muss weiter im Popperschen Sinne davon ausgehen, dass der Wille besteht, mit Impfungen, die in genetische Zyklen der Körperzelle eingreifen, MEHRERE FLIEGEN MIT EINER KLAPPE SCHLAGEN ZU WOLLEN.

    Das Dagegensein ist eine Seite der demokratischen Medaille mit weniger als 25 % mittlerweile. – Wollten wir demokratische Willensbildungsprozesse mit unserem zu stark gefühlten Ich infrage stellen?

  6. Uschi_22 29. Januar 2022 at 8:57Antworten

    Es wusste nur noch niemand, dass nur die Emeriti ewig leben.

    Sie werden sich noch wundern, was so alles in Köpfen abgehen kann ….

    • Markus 29. Januar 2022 at 9:27Antworten

      Die emeritierten Professoren haben in der derzeitigen Situation zumindest die Möglichkeit etwas zu sagen- jene die noch an den Unis etc. tätig sind dürfen sich eh nur im Sinne der regierung äussern .
      Traurig was da abgeht

    • Uschi_22 29. Januar 2022 at 9:32Antworten

      „Dank einer jahrzehntelangen Tätigkeit in der Ethikkommission hat Glossmann Erfahrung in der Risiko Bewertung von Arzneimitteln, in der Aufdeckung von Arzneimittel-Skandalen sowie in der Verhinderung von möglichen Schädigungen der Tiroler Bevölkerung durch sein negatives Votum.“

      Wenn ich für das Mikroskop und die Hochschullehre ausgebildet wurde, dann würde ich mich in politischen Kommissionen des Konsenses und Talkrunden nicht so richtig wohlfühlen. – Irgendwie gab es dort Zusatzeinkommen.

      Emeriti wurden also spendabler bei der Annahme, ihr Leben ist unendlich.

      „Hinterher wäre jeder Mensch schlauer, es käme auf das Vorher an.“

      Ich sehe und höre Vortäge „Wie entstehen Myokarditis, Myoperkarditis und Thrombosen, und welche Heilungschancen und – möglichkeiten gibt es?“

      Meine erste Erkenntnis dabei: Impfungen lassen das Myokarditis-, Myoperkarditis- und Thrombose-Risiko transparent werden, es sei individuell.

      Meinungsfreiheit in Verfassungen und Grundgesetzen ist ein hohes Gut, wir müssen uns aber immer selbst für einen Weg entscheiden.

      Ich höre dabei auf NIEMANDEN mit „Ich habe Dein Recht.“ – Ich mache mir selbst das umfassendste Bild, was gerade bei mir geht. – Ein einziger Emeritus mit selektiven Zitierungen ist mir da noch zu wenig …

  7. Markus 29. Januar 2022 at 8:23Antworten

    Es ist auch unverantwortlich wenn jetzt Hochschulen die 2G Regel einführen und so junge Studenten in die nadel treiben-Gerade von solchen Stellen hätte ich mir wesentlich mehr erwartet.
    Da stellt sich mir autom. die Frage- gibt es da womöglich auch Hintergründe warum man nun diesen Wahnsinn mitmacht?
    Wird womöglich auch durch „Sponsoren“ diese Richtung eingeschlagen?
    Mich würde es nicht wundern wenn auch hier Gates oder Soros etc. die Finger drinnen haben.

    Ausserdem halte ich nach wie vor Drittmittelfinanzierungen in Wissenschaft und Forschungfür sehr gefährlich wenn es dadurch zu eventuellen Bevormundungen kommen kann –
    Eine freie Forschung darf niemals am Gängelband derjenigen hängen die am Schluss den grossen Nutzen daraus ziehen .
    Was jetzt nach aussen als großartige Unterstützung aussieht kann sich sehr schnell als Druckmittel entpuppen.

    Dadurch wird die freie Forschung ad absurdum geführt. (Dessen Brot ich esse, dessen lied ich singe)

    • Fritz Madersbacher 29. Januar 2022 at 10:33Antworten

      @Markus
      29. Januar 2022 um 8:23 Uhr
      „Es ist auch unverantwortlich wenn jetzt Hochschulen die 2G Regel einführen“
      „Unverantwortlich“ ist hier leicht untertrieben, schließlich ist es die Implementierung eines Apartheid-Regimes an den Universitäten. Das gab es zuletzt anno nazimal mit de facto Apartheid bereits vorher in der „Zwischenkriegszeit“ und im Austrofaschismus.
      Die willigen Büttel dafür sind die jeweiligen Rektoren/-innen. In Klagenfurt ist das ein „Psychologe und Kognitionswissenschaftler“, an der Wirtschaftsuniversität Wien eine in Tirol aufgewachsene Professorin für „Gender and Diversity in Organizations“, an der MedUni Innsbruck ein „Psychiater und Psychotherapeut“. Die Begründung lautet bei allen, das sei „pure Vernunft“, die Impfung sei auf „strikt wissenschaftlicher Basis“ das beste Präventionsmittel. Die Medien applaudieren überschwenglich: „Wenn nun ein paar Universitäten vorangehen mit 2G, dann handeln sie vor allem im Geiste der Wissenschaft, der Vernunft, der Aufklärung. Wer, wenn nicht sie?! … Wer in einem wissenschaftlichen Umfeld, wo es um Vernunft, Fakten und empirische Evidenz geht, nicht willens oder in der Lage ist, zu erkennen, was Wissenschaft ist und leistet, wandelt vermutlich auf dem falschen Pfad“ („Der Standard“, 26/01/2022)
      Angesichts des völligen Bankrotts der „Impf“-Doktrin im laufenden Infektionsgeschehen wirft das ein unbarmherzig grelles Licht auf die „Wissenschaftlichkeit“ unserer Elfenbeinturmbewohner. Dass eine MedUni an der Zwangs-„Impfung“ ihrer Studenten/-innen festhält, macht sprachlos, ebenso wie die Berufung auf „Vernunft“ und „Aufklärung“.
      Die Herrschaften müssen halt mit einem rechnen: ihre Apartheidsphantasien in bester faschistischer Tradition werden zu Fall gebracht werden, ebenso ihre Reputation in den Annalen der österreichischen Universitätsgeschichte …

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