Pfizer-Dokumente zeigen: schwere Risiken von Impfstoff-Nebenwirkungen und Todesfällen sind lange bekannt

10. Dezember 2021von 3,1 Minuten Lesezeit

In den USA ordnete ein Gericht an, dass die US Food and Drug Administration (FDA) einem Antrag auf Informationsfreiheit (Freedom of Information Act, FOAI) nachkommen muss, der von der Gruppe Public Health and Medical Professionals for Transparency eingereicht wurde.

Die Gruppe, der mehr als 30 angesehene Mitglieder, darunter Professoren wie und Wissenschaftler, angehören, forderte die Bundesregierung auf, alle Daten offenzulegen, die in die übereilte Entscheidung der Behörde eingeflossen sind, dem experimentellen mRNA-Impfstoff von Pfizer eine Notfallgenehmigung (EUA) zu erteilen.

Die Daten belaufen sich auf mehr als 329.000 Dokumente, und in einem Versuch, die Informationen zu verbergen, hatte die FDA den FOIA-Antrag zuvor vor Gericht angefochten. Dennoch wurde die Behörde angewiesen, die Dokumente freizugeben.

Die Anwälte des Justizministeriums, die die FDA vertreten, baten einen Bundesrichter, ihnen unvorstellbare 55 Jahre für die Bearbeitung des Antrags zuzugestehen und erklärten, dass sie nur 500 Seiten pro Monat freigeben könnten. Dies würde bedeuten, dass wichtige Informationen über die Sicherheit des Pfizer-Produkts erst im Jahr 2076 in vollem Umfang zur Verfügung stehen würden.

Nachdem die Gerichte die Einhaltung des FOIA angeordnet haben, wonach die Food and Drug Administration (FDA) die Dokumente herausgeben muss, hat die FDA den ersten Stapel im Zusammenhang mit dem Impfstoff von Pfizer freigegeben, für den sie eine Notfallzulassung erteilt hat.

Aus dem Dokument mit dem Titel Cumulative Analysis of Post-Authorization Adverse Event Records Reports (Kumulative Analyse der Berichte über unerwünschte Ereignisse nach der Zulassung) geht hervor, dass allein in den ersten 90 Tagen der Einführung des Impfstoffs unter der EUA der FDA – vom 1. Dezember. 2020 – 28. Februar 2021 – Tausende von gemeldeten unerwünschten Wirkungen auftraten, darunter über 1223 Todesfälle.

Da der Bericht nur die Nebenwirkungen des Impfstoffs enthält, die von den Forschern als „schwerwiegende Fälle“ eingestuft wurden, gab es Tausende weiterer Meldungen, die in diesen Daten nicht berücksichtigt wurden.

Besonders interessant finde ich die etwas feinere Unterteilung der Altersgruppen als sonst üblich:

Bemerkenswert ist zunächst der hohe Anteil von Frauen, die von schweren Nebenwirkungen betroffen waren: es sind rund 3 mal so betroffen viele wie Männer.

Obwohl die Impfkampagnen zuerst auf ältere Menschen abgezielt haben, sieht man bei der Altersverteilung, dass jüngere offenbar stärker betroffen sind als ältere Impflinge.

In dem Bericht heißt es außerdem, dass alle als „nicht ernst“ eingestuften Fälle innerhalb von 90 Tagen bearbeitet würden. Dieser Bericht wurde jedoch veröffentlicht, bevor der Impfstoff von Pfizer überhaupt 90 Tage lang verfügbar war.

„Aufgrund der großen Anzahl von Spontanmeldungen von unerwünschten Ereignissen für das Produkt wurde der Bearbeitung von schwerwiegenden Fällen Vorrang eingeräumt, um die beschleunigten Meldefristen der Aufsichtsbehörden einzuhalten und sicherzustellen, dass diese Meldungen für die Signalerkennung und -bewertung zur Verfügung stehen.

Nicht schwerwiegende Fälle werden so schnell wie möglich bearbeitet, spätestens jedoch 90 Tage nach Eingang. Pfizer hat außerdem mehrere Maßnahmen ergriffen, um den starken Anstieg der Meldungen von unerwünschten Ereignissen abzumildern.“

Die unerwünschten Ereignisse der Pfizer-Impfstoffe wurden als „vertraulich“ bezeichnet, was in Anbetracht der Tausenden von Erkrankungen, die laut dem Verfasser des Dokuments von „besonderem Interesse“ sind und sich nach einer Impfung durch Pfizer entwickeln können, bedeutet, dass jede einzelne Person, die geimpft wurde, nicht im Besitz der Fakten oder des mit der Impfung verbundenen Risikos war.

Bild von Lena Helfinger auf Pixabay

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11 Kommentare

  1. Benjamin Brodesser 15. Dezember 2021 at 19:13Antworten

    Auf wieviele Impfungen beziehen sich die Daten in der Faksimile „Table1“?

  2. fey 13. Dezember 2021 at 0:18Antworten

    Es fehlt der Bezug auf die Anzahlder verimpften Dosen. Es geht ja offenkundig nicht um die Studiengruppe, sondern Ergebnisse aus VAERS?

  3. Martin E 11. Dezember 2021 at 19:23Antworten

    Ich möchte kurz bezugnehmen wegen den Zulassungen der Impfstoffe.
    Auf wikipedia (englisch) unter dem Suchbegriff „List of COVID-19 vaccine authorizations“ sieht man wo genau welcher Impfstoff wie zugelassen worden ist.
    BioNTech/Pfizer hat in der USA (seit 23.08.2021) und auch weiteren Ländern keine „Notfallzulassung“ mehr, sondern bereits eine volle Zulassung. (für Personen ab 16 Jahren)
    Ursprünglich hat es natürlich eine „Notfallzulassung gegeben. (wie auch nach wie vor für 12-15 jährige)

    • pfm 11. Dezember 2021 at 20:22Antworten

      Das ist nicht richtig. BioNTech/Pfizer haben keine unbedingte Zulassung in den USA, sondern nur die Notfallszulassung für das Präparat das dort derzeit verimpft wird.
      Zugelassen wurde in einem höchst eigenartigen Verfahren Comirnaty von BioNTech, was aber in den USA nicht erhältlich ist und nicht verwendet wird.

  4. Luis 10. Dezember 2021 at 19:38Antworten

    Ups! Habe mich vertippt. Sorry. Sollte „Bumerang“ heißen.
    Schönes Wochenende miteiander. :-)

  5. Luis 10. Dezember 2021 at 19:32Antworten

    Jede Lüge ist mit Tausend Fehlern behaftet und findet seinen Weg ans Tageslich.
    Was haben eine Notfallzulassung mit einem Bumberang gemeinsam. Sie werden immer zurückgeschleudert.

  6. Guido Vobig 10. Dezember 2021 at 15:15Antworten

    Es ist doch nun wirklich nicht schwer sich als Eltern zu entscheiden, ob Kinder mit mRNA-“Impfstoffen“ behandelt werden sollen/müssen/dürfen:

    „Sweden and Germany: No Deaths In Children Due to Covid“ (brownstone.org) – einfach Zeile in Suchmaschine eingeben

    Egal, was die STIKO entscheidet bzw. entscheiden darf.

  7. vguenzler 10. Dezember 2021 at 9:36Antworten

    Vorsicht bei der Interpretation dieser Daten! In der Tabelle sind alle eingegangenen Berichte zusammengefasst. Das bedeutet nicht, dass alle Vorfälle Impf-Folgen sind oder auch nur vom berichtenden Arzt als solche angesehen werden, s. S. 6 des Dokuments (AE = adverse event). :

    An accumulation of adverse event reports (AERs) does not necessarily indicate that a
    particular AE was caused by the drug; rather, the event may be due to an underlying
    disease or some other factor(s) such as past medical history or concomitant
    medication.

    Das Verfahren, nach dem solche Daten gesammelt werden, ist sehr unzuverlässig. Beispiel: Eine Person wird geimpft und bekommt einen Hautausschlag. Der impfende Arzt entscheidet dann, ob er das überhaupt berichten will, und ob es nach seiner Meinung etwas mit dem Impfstoff zu tun hat oder nicht. Die Beurteilung wird sehr davon abhängen, ob der Patient früher schon einmal (z.B. nach Grippe – Schutzimpfung) Hautausschläge bekam oder nicht, ob der Hautausschlag sofort nach der Impfung auftrat oder erst einen Monat später usw. Tabelle 7 im Dokument ist da viel aufschlussreicher als die Zusammenfassung.

    • rudi & Maria fluegl 10. Dezember 2021 at 14:40Antworten

      Review of Adverse Events of Special Interest (AESIs)??? Mag sein dass das Ihr spezielles Interesse ist?
      Die Schwächen der Meldestellen sind bekannt und wurden bei Herrn Dr. Mayer schon vorwärts und rückwärts diskutiert.
      Schon der Vergleich zwischen den Meldestellen macht sicher „Es geht mehr um vertuschen als um aufdecken“!
      Alleine wenn man sich das Meldeverhalten Schwedeninstitut zu Paul Ehrlich Institut bei der Mexikogrippe anschaut, werden einem die lange bekannten Machenschaften der Pharmafirmen klar, die ohnehin zu den größten Schmarotzern bzgl. staatlicher Einrichtungen und Ausgaben gehören.
      Nachzulesen auch bei Mariana Mazzucato „Das Kapital des Staates“ Preisgekrönt 2013 unter anderem von der Financial Times, Forbes.
      In Israel gibt es nicht mal eine Meldestelle. Da macht entsprechendes inzwischen ein privater Verein.
      Und diese überhand nehmenden ewigen Falschmeldungen von 7, 8 Milliarden geimpfter, die suggerieren die Genstoffe seien so „sicher“², werden „sicher“³ auch bei Pharma-Sprech Rhetoriktrainings ins Gehirn gewaschen.
      Da freuen wir uns über jeden der es besser weiß und endlich ein übersichtliches, internationales Meldesystem,
      versteckt in seiner profunden Kritik, fordert!

  8. Michael R 10. Dezember 2021 at 7:23Antworten

    Was muss eigentlich noch alles ans Tageslicht, damit die „bedingte Zulassung“ entzogen wird? Diese mRNA Impfstoffe töten und vermutlich machen sie Frauen unfruchtbar. Von anderen uns allen bekannten, schwersten Nebenwirkungen wie vollständige Lähmung und Herzmuskelentzündung ganz zu schweigen.

    Längst hätten die öffentlich rechtlichen Medien ausführlich darüber berichten müssen, aber sie schweigen. Was ist plötzlich los in der westlichen Welt?

    Natürlich wäre der Zulassungsentzug die größte Niederlage der Politik. Auch deswegen versucht man sich darum herumzumogeln. Wann wird auch Herr Lauterbach eine 4-Millionen-Villa besitzen?

    _______

    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Lage, die in Art 20 (4) Grundgesetz beschrieben ist, eingetreten ist.

    • quantumonly 10. Dezember 2021 at 8:16Antworten

      Folge dem Geld und sie werden fündig warum es so ist wie es ist.

      Der alte Weg: „CUI BONO“ gibt klar und deutlich Auskunft wer die Verursacher sind und wer die Helfer.

      Vielleicht gibt es in ein paar Jahrzehnten eine Serie die heissen könnte:
      „Wer waren die willigen helfer von XXXXX!“
      Auch das ist nichts anderes ails eine Irreführung da diejenigen die man als Finanzierer bezeichnen kann nie genannt werden! War auch bei der französischen Revolution auch so.

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