US-Studien zeigen nur etwa halb so viele echte Covid-Fälle im Spital als offiziell berichtet

Die angebliche Überfüllung der Intensivstationen und die Hospitalisierungsraten werden offenbar erheblich übertrieben um die Corona Maßnahmen der Politik zu rechtfertigen und neulich immer mehr auch dazu um Kinder, Immune und andere zur Impfung zu zwingen. Das deckt jetzt eine Studie in den USA auf. Insbesondere die Modellierer zeigen gerne Grafiken mit steigenden Tendenzen.

Das Ziel der kürzlich veröffentlichten Studie war zu messen, wie sich der Schweregrad der Atemwegserkrankung bei stationären Patienten mit nachgewiesener SARS-CoV-2-Infektion verändert hat. Weiter wurden die Auswirkungen des Impfstatus auf diese Trends ermittelt um die Genauigkeit des Maßstabs „Krankenhausaufenthalt plus positiver SARS-CoV-2-Test“ zur Verfolgung des Schweregrads der Pandemie zu bewerten.

Die Forscher von der Harvard Medical School, dem Tufts Medical Center und dem Veterans Affairs Healthcare System versuchten herauszufinden, wie schwerwiegend die Covid-Fälle bei den Eingewiesenen waren und wie viele Personen, die als Covid-Krankenhausaufenthalte gezählt wurden, tatsächlich wegen Covid im Krankenhaus waren und nicht erst nur wegen eines positiven Tests gezählt wurden, obwohl sie wegen etwas ganz anderem eingewiesen wurden.

Die Studie analysierte die elektronischen Aufzeichnungen für fast 50.000 COVID-Krankenhauseinweisungen in den mehr als 100 Vetarans Affairs (VA) Krankenhäusern im ganzen Land. Es wurde überprüft, ob jeder Patient zusätzlichen Sauerstoff benötigte oder einen Blutsauerstoffgehalt von weniger als 94 Prozent hatte, um festzustellen, ob die Fälle die offizielle Definition für „schweres Covid“ erfüllten. Als zusätzliche Bewertung der Schwere der Erkrankung wurde der Anteil der Fälle, die mit Dexamethason behandelt wurden, in Abhängigkeit von der Zeit einbezogen.

Die Studie ergab, dass von März 2020 bis Januar 2021 36 % der Covid-Fälle im Krankenhaus leicht oder überhaupt ohne Covid-Symptome waren. Von Januar 2021 bis Juni 2021, während der Ausbreitung der Delta-Variante, stieg diese Zahl sogar auf 48 %.

Bei den geimpften Krankenhauspatienten war dieser Anstieg sogar noch größer: 57 % von ihnen hatten eine leichte oder asymptomatische Infektion, wurden aber dennoch als an Covid erkrankt geführt. Aber auch ungeimpfte Patienten sind im Durchschnitt mit weniger schweren Symptomen als zu Beginn der Pandemie aufgetreten: Die Studie ergab, dass 45 Prozent der untersuchten Fälle seit dem 21. Januar leicht oder symptomlos waren.  Als ungeimpft in der Studie werden die einfach Geimpften und die ersten 15 Tage nach der zweiten Dosis gerechnet. Dabei wissen wir aus anderen Studien, dass das Infektions- und Erkrankungsrisiko nach der Impfung am höchsten ist. Studien von Pfizer haben beispielsweise ein starkes Absinken der Lymphozyten ergeben und eine dänische Studie fand von 40% bis 108% mehr Infizierte nach der Impfung als bei den Ungeimpften. Damit würden sich die Anteile der Geimpften deiutlich nach oben revidieren.

Zu den Einschränkungen der Studie gehört, dass die Patienten im VA-System nicht repräsentativ für die US-Bevölkerung insgesamt sind, da sie nur wenige Frauen und keine Kinder umfassen. Wie viele medizinische Zentren hat auch die VA die Richtlinie, jeden stationären Patienten auf COVID zu testen. Und schließlich stammen die meisten Daten – auch die der im Jahr 2021 aufgenommenen Patienten – aus der Phase der Pandemie, bevor sich Delta ausbreitete.

Die Studie zeigt sehr deutlich, dass die von Medien und politischen Entscheidungsträgern angeführten Hospitalisierungsraten für Covid irreführend sein können und es ziemlich sicher auch sind, wenn sie nicht sorgfältig geprüft werden. Wir wissen, dass auch bei uns Covid Fälle von Geimpften anders bewertet werden als von Ungeimpften. Letztere werden auf jeden Fall gezählt, egal aus welcher Ursache sie ins Spital kommen. Wir haben zum Beispiel bei der AGES gesehen, dass bis vorige Woche sehr irreführende Zahlen für die „Impfdurchbrüche“ präsentiert wurden. In Deutschland wurde mehrfach nachgewiesen, dass die Zahlen entweder überhaupt nicht stimmen oder zumindest sehr kreativ gezählt wir.

In der Studie wird auch darauf verwiesen, dass andere neuere Studien ebenfalls festgestellt haben, dass die derzeitigen Definitionen von „COVID-19-Krankenhauseinweisungen“ in Verbindung mit routinemäßigen und oft obligatorischen Screening-Tests bei allen Einweisungen die Zahl der durch SARS-CoV-2-Infektionen verursachten Krankenhauseinweisungen erheblich überschätzen können. Bei Kindern und Jugendlichen waren 41 % der gemeldeten Einweisungen im Zusammenhang mit einer SARS-CoV-2-Infektion auf andere Gründe als COVID-19 zurückzuführen, ähnlich wie bei der Anwendung der einfachen Definition einer mittelschweren bis schweren Erkrankung in der VA Studie.

Bild von GraphicMama-team auf Pixabay

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17 Kommentare zu „US-Studien zeigen nur etwa halb so viele echte Covid-Fälle im Spital als offiziell berichtet

  1. Was ich nicht verstehe ist, wie das alles möglich ist. Ein Krankenhaus oder generell Medizin ist doch in aller Regel in klar definierte Protokolle und Dokumentationspflichten eingebunden. Da ist doch kein Spielraum für „kreatives Zählen“. Wieso machen Ärzte bei diesem Schwachsinn mit? Einen asymptomatischen Oberschenkelhals mit positiven PCR Test als Covid Patienten zu diagnostizieren, ist nicht nur idiotisch, sondern eine glatte Fehldiagnose.
    Politik ist im Krankenhaus komplett fehl am Platz. Wenn sich Institute wie PEI und RKI wie Fähnchen im Winde des Bundeskanzleramtes drehen, dann kann ich das noch nachvollziehen, wenn auch nicht gutheißen. Aber mit Halbwahrheiten, Unwahrheiten und glatten Lügen Entscheidungsgrundlagen für Dinge wie 2G, oder Streichung der Lohnfortzahlung zu untermauern, ist dem Wesen nach kriminell in meinen Augen.

    1. Follow the money: mit der (Zusatz)diagnose „Covid“ kann mehr abgerechnet werden und wenn mir als angestelltem Arzt etwas an meiner Stelle liegt, werde ich mich nicht mit dem Verwaltungschef anlegen..

    2. Soweit ich weiss würde dieser Oberschenkelhalsbruch mit Hauptdiagnose Knochenbruch und Nebendiagnose Covid registriert werden. D.h. die Ärzte schummeln hier nicht. Nur das Krankenhaus berichtet dann alle Intensivfälle mit Covid (auch als Nebendiagnose) aufgrund von https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/D/BAnz_AT_09.04.2020_DIVI.pdf an das DIVI.
      Was wichtig ist: Die Krankenhäuser haben alle die vollständigen Daten, nur werden die nicht veröffentlicht. Die würden z.B. auch wissen ob Geimpfte mehr oder weniger Herzinfakte haben – da bei jeder stationären Aufnahme der Impfstatus registriert wird.

    3. Kriminell, aber profitabel, wie die Aktienkurse zeigen, und die erklären das dem nichtkriminellen Verstand unzugängliche Unerklärbare … plötzlich ist alles möglich, was wir aus der uns beigebrachten Sicht der Dinge für unmöglich gehalten hätten … plötzlich entpuppt die Welt sich als anders als von uns bisher angenommen … ein unfreiwilliges, unerwünschtes Aha-Erlebnis, das wir zusammen bewältigen müssen, ob wir wollen oder nicht …

    4. “klar definiert“ … der ist gut. Wenn es um die Bewahrung von Profitabilität (auch im beruflichen Sinne für den Einzelnen) geht, öffnet sich umso mehr Spielraum für die Definition, je mehr neue Investitionen für besagte Profitabilität getätigt wurden und/oder in naher Zukunft getätigt werden. Ein Krankenhaus ist dabei umso profitabler, je weniger Menschen das Krankenhaus derart gesund verlassen, dass sie nicht wieder ins Krankenhaus müssen. Anders ausgedrückt: Von wenigen Fällen abgesehen, ist die Bezeichnung Krankenhaus wörtlich zu nehmen. Insbesondere bei allen Krankheiten, die zu den häufigsten Todesfällen in den Industriestaaten führen. Je mehr Kranke, desto profitabler. Das ist die traurige Wahrheit in modernen Gesellschaften, die nicht wirklich gesund werden wollen, sondern vielmehr auf Symptomunterdrückung drängen.

      Übrigens, je mehr Institutionen und Unternehmen, privat wie öffentlich, einer Population vorgeben, wie sie zu existieren hat und die entsprechenden Strukturen dafür zur Verfügung stellt, desto mehr Potenzial für Angst, Gewalt, Unzufriedenheit, neurologische Auffälligkeiten und für sich anstauende Wut kann sich ausbilden. Warum? Weil es Strukturen sind, die von Natur aus, seitens der Ko-Evolution mit dem Leben, nicht Teil des Lebens, also lebensfremd sind. Immer mehr Menschen weltweit spiegeln das wider.

    5. @ diesem

      “da bei jeder stationären Aufnahme der Impfstatus registriert wird.“

      Dem ist wahrlich nicht so. Das war vor Corona nicht der Fall, es sei denn es war eine tetanusrelevante Verletzung und auch seit gegen SARS-CoV-2 “geimpft“ wird, wird nicht bei jeder Aufnahme der aktuelle STatus abgefragt. Erst recht nicht, wenn Patienten direkt auf der Intensivstation landen und keinerlei Anhaltspunkte für COVID vorliegen.

  2. Warum machen Ärzte da mit? Monetäre Anreize? Androhung von Karriereverlust?

    Bekannt geworden ist, daß in den Spitälern Mitarbeiter zu spezieller Verschwiegenheit verpflichtet sind, es darf zu Covid-, C-Impf-Fällen quasi nicht das Geringste „hinausgetragen“ werden. Zu Grippe-Zeiten zumindest gab es das nicht.

    Die Realität:

    https://t.me/s/pflegeinderkrise_c_krise – über 72.000 Mitglieder dzt. in der Gruppe „Pflege-und Krankenhauspersonal für Aufklärung“ berichten über ihren sehr schwierigen Alltag.

    https://t.me/Impfschaden_D_AUT_CH – über 40.000 Mitglieder in der öffentlichen Gruppe „Impfschäden und Nebenwirkungen“

    https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz – über 27.000 Mitglieder dzt. in der Gruppe „Impfschäden Schweiz Coronaimpfung“

    1. Nein, ich denke, die Krankenhäuser haben Angst um die Personalbesetzung Im Winter. Wenn sie zuviel Auskunft geben, wer mit wem Kontakt hatte, gibts zuviel Quarantäneanordnungen der BH. Und die Impfungen wirken nicht, Oder sie wirkten, aber die Wirkung hält nur gut 3 Monate und lässt dann nach und ist spätestens nach 6 Monaten weg.

      DAMIT waren nicht nur Krankenhauspersonal- sondern ALLE MASSENIMPFUNGEN im Frühjahr sinnlos, weil der Virus im Sommer, also in der „geschützten Zeit“, gar nicht da war!
      Corona ist ja ein saisonaler Virus wie die Grippe und von ähnlicher Gefahr. Diese Sache mit GANZ NEUER VIRUS war eine Lüge, wurde bewiesen, denn der Körper erinnert sich an ihn.

      JETZT müßte man alle nochmal durchimpfen. Bei Grippe impft man ja auch immer im Herbst, um in den kritischen Monaten den Schutz zu haben..

      Aber die Geimpften sehen natürlich NICHT ein, warum sie sich jetzt ein zweites Mal impfen lassen sollen.
      Die Immunen Vorerkrankten schütteln sowieso den Kopf, denn wenn einer langfristig sicher ist, dann sie.

      Dieser Herbst/Winter wird „lustig.“
      Ich muß sagen, viel Glück hat Kurz mit Corona nicht. Es kommt immer alles anders als prognostiziert und es wird immer ärger.
      In Q2 gibts bereits Übersterblichkeit 10%, die Q3 Zahlen kommen bald, und wenn sie weiterimpfen steigt die Übersterblichkeit WEGEN der Impfnebenwirkungen krass an.
      Luc Montagnier sagte: Die STERBERATE folgt der IMPFRATE.
      Es stellt sich raus, daß er die Wahrheit sagt.

      Unsere lieben Oberen haben also jetzt schon TOTE und Nebenwirkungskranke am Hals aufgrund sinnloser Frühlingsmassenimpfungen Weiters gibts das ADE Problem. Infektionsverstärkende Antikörper. (Siehe Warnung Dr. Robert Malone: Sofort Impfstopp)
      Luc Montagnier sagte außerdem: Niemals KINDER Impfen: ES GIBT EINE VERERBUNG und man darf keinesfalls die Kinder und Junge impfen, auch wenn diese es vielleicht verkraften, aber es können IHRE NACHKOMMEN verstärkt NEURODEGENERATIVE EKRANKUNGEN haben. Er redet von Prionen. Impfen züchtet also quasi depperte Enkel.
      Er sagt Azitromycin, früh gegeben, wirkt sehr gut gegen Corona!

  3. LKH Vöcklabruck: 10 offizielle COVID-Patienten, davon 4 mit 2 „Impfungen“, der Rest „unbekannt“. Die offizielle Version ist etwas kreativer.

  4. Die Entschädigung für den Lohnausfall bei Quarantänte wird doch vor dem EGH fallen, ist doch eine offensichtliche Diskreminierung, einem Geimpften das zu zahlen und einem Ungeimpften das nicht zu Zahlen,
    bei einem Hartz4ler, Sozialhilfeempfänger, Rentner, Beamten oder Politiker keine Kürzung durchzuführen,
    aber bei einem abhängig Beschäftigten, der die alle mit seiner Arbeitsleistung finanziert, eine
    Kürzung durchführen zu wollen.

    1. Danke für den podcast.

      Ich könnt heulen vor Wut. Zwei Mediziner, kirios Bahkdi und kirios Wodarg, haben zusammen mehr power und mehr Courage und kämpfen auf der halben Welt … für UNS ALLE!

      Wird Zeit ihnen zur Seite zu stehen.

    2. Wir brauchen sehr viele nasse Fetzen, um sehr viele C-Verbrecher hinauszujagen.

      Es ist ein Drama.

      Habe schon etliches hinter mir, einiges erlebt, überlebt, es kann mich nicht mehr viel erschüttern, dachte ich. Aber DAS hier raubt mir zeitweise den Schlaf, und nun auch körperlich zu spüren, nicht wegen Angst, sondern Zorn. Ich zähle fast die Tage, bis die Befreiung endlich anbricht, nicht mehr aufzuhalten sein wird. Wann??

  5. Sollten Abrechnungsdiagnosen „kreativ“ zur Gewinnmaximierung und auf Veranlasssung erfolgt sein, und das in größerem Umfang, könnte das schon die Tatbestände des gewerbsmäßigen Betruges und Bildung einer Kriminellen Vereinigung etc. erfüllt sein.

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