Von Linux zu Windows und wieder zurück zu Linux

Nach einer Woche Ausflug zu Windows kehrte ich soeben zurück zu Linux in der Version Ubuntu. Am Dienstag hatte ich berichtet, dass mein 500 Euro Notebook mit Linux die heftige Bearbeitung der Tastatur mit 1200 Artikeln seit Frühjahr des Vorjahres nicht wirklich gut vertragen hat. Vorigen Freitag war Schluss, kein Notebook mit Linux im Umkreis von 100 Kilometer verfügbar. Deshalb eben ein ThinkPad mit Windows.

Mein Artikel vom Dienstag löste viele Reaktionen aus – Empfehlungen via Kommentare und Angebote mir bei der Installation von Ubuntu zu helfen oder einen fix-und-fertigen USB-Stick zukommen zu lassen. Gestern hatte ich dann ein längeres Gespräch mit Michael (http://wiederwohlfuehlen.at), der mir seine Hilfe zusagte und dabei sehr kompetent klang. Mittlerweile konnte ich mich davon überzeugen, er ist wirklich in einer Reihe von Künsten und Fertigkeiten beschlagen, wie Shiatsu, Linux-Installationen, generelles IT-Know-how, Jäger, Tischler, Hausbauer, Freizeit-Bauer, Elektro- und Solaranlagen-Installateur und noch einiges mehr.

Jedenfalls – das Ergebnis überzeugt. Ubuntu auf einen Windows-Rechner zu installieren braucht einfach länger als ein vorinstalliertes Windows in Betrieb zu nehmen. Aber – die Zeit, die man am Anfang aufwendet, hat man in ein bis zwei Wochen wieder zurück gewonnen.

Und Linux/Ubuntu macht was ich will und wie ich mir alles hergerichtet habe. Selbst so einfache Dinge wie die Dateiverwaltung schafft Microsoft einfach mühsam und zeitaufwändig zu gestalten. Schnellzugiff-, PC- und Windows–Dateien jedes mal sieht alles anders aus, weil es „meine Bedürfnisse“ glaubt zu erkennen. Nein, ich will nicht jedes Mal alles durchlesen müssen um das zu finden was ich suche. Und um was zu ändern, muss ich zumindest viel zu lange suchen. Dateitypen werden versteckt, braucht der User nicht zu wissen, meint MS. Ich möchte einfach wissen, ob ich jetzt ein .jpg oder .png öffne.

Ubuntu ist klar aufgebaut, übersichtlich, intuitiv und vom Design her moderner als Windows. Die Benutzeroberfläche von Win10 schwankt noch immer zwischen der Kacheloberfläche von Windows Phone und der früheren menüorientierten Bedienung von Version 7, eine klare Linie ist damit natürlich nicht erzielbar.

Und von Performance möchte ich gar nicht reden. Linux ist einfach schneller.

Linux glänzt bei Sicherheit und Achtung der Privatsphäre. Microsoft lässt dir bei der Installation die Wahl, ob sie viele oder nicht ganz so viele Daten absaugen. Bei Ubuntu kann ich Telemetriefunktionen einschalten oder eben ausschalten. Das ist es. Und die Long Term Support (LTS) Versionen finde ich auch sehr angenehm. Neue Versionen gibt es alle geraden Jahre im April. Dazwischen Updates zur Fehlerbehebung aber keine Änderung der Funktionalität und des User Interface. Ich hab keine Lust ständig umzulernen und ohne gefragt zu werden eine neue Version aufs Auge gedrückt zu bekommen. Linux ist für mich da, bei Windows habe ich das Gefühl, für Microsoft da zu sein.

Also, nochmal danke an Michael, meine Lebensqualität heute Abend ist deutlich besser als in der Früh. Übrigens – wir haben es einfach als Dual-Boot Installation angelegt, das ist relativ einfacher und für die seltenen Gelegenheiten wo Windows doch nützlich ist, kann ich einfach Windows 10 nutzen. Und falls der Platz mal ausgehen sollte, dann kann ich einfach Windows löschen, oder aber auch die Windows Partition zum Speichern von Daten nutzen. (Linux kann das, umgekehrt geht nicht.)

Übrigens – es gibt selbstverständlich Computer mit vorinstalliertem Linux, nur war das eben nicht in 100 km Umkreis vorigen Freitag erwerbbar. Tipps in den Kommentaren zum vorigen Artikel und vielleicht kommen hier noch welche dazu. Hätte ich die Zeit für Bestellung und Lieferung gehabt – keine Frage, das wäre die Option der Wahl gewesen.


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30 Kommentare zu „Von Linux zu Windows und wieder zurück zu Linux

  1. Liesse sich hier eine ausführliche Anleitung von Michael reinstellen? Ich weiß, es gibt viele Anleitungen im Netz, aber auch da muss man Glück haben, ausführliche und verständliche für Anfänger und Laien zu finden.

    1. Das kann man halt nicht so verallgemeinern. Es hängt von deiner Hardware, deinen Anforderungen und deinem technischem Verständnis ab.

    2. Die geschilderten Probleme sind auch genau meine Erfahrungen mit MS Windows und LINUX. Als mein Windows 7 Laptop von 2014 nach einem Windows-Update ausfiel, hatte ich Linux Ubuntu installiert. Leider hat die Hardware, genauer die Tastatur kurz danach versagt und ich musste den Laptop verschrotten.

  2. Vielleicht noch ein Tipp zur Tastatur. Es gibt gut mechanische Tastaturen von Cherry für 50-60 Euro, die man per USB an den Laptop anschließen kann. Wenn man das macht, halten auch einfache Budget-Laptops einige Jahre Länger…

    1. Also wer viel tippt, dem kann ich die mechanische Tastatur Redragon K552 empfehlen oder mechanische Tastaturen generell. Die halten praktisch ewig, da man die angeblich auch abspülen kann. Eine Cherry-Tastatur musste ich kürzlich auch mal benutzen (KC 6000) und die fühlte sich sowohl gegenüber der K552 als auch der Apple-Tastatur absurd billig an.

  3. Alles gut gemacht. Ich hätte zwar nicht Ubuntu gewählt und hätte Windows auch in einer virtuellen Umgebung eingerichtet und nicht als Dual-Boot , aber die Rückkehr zu Linux als Haupt-System ist sicher eine gute Entscheidung. Schön, dass es Michaels gibt. Michael ist übrigens Hebräisch und bedeutet: Mi (Wer) cha (ist wie) el (Gott) … „Wer ist wie Gott“.

    1. stephanus und mustafa sind auch gleich 🙂 (der auserwählte)

      PS: und hebräisch ist nicht älter als arabisch 😉
      das wollen einem die mit dr deutungshoheit bloß verkaufen, so wie natürlich ein kapitalistisches system nicht
      anders kann als alle die grundsätzlich dagegen sind, oder extrem kritisch, oder sogar es bekämpft haben da wo es kriegerische auswüchse angenommen hatte, als böse darzuerstellen

      und ja ich meine konkret zbsp

      che guevara 😉

      nur mal so

  4. Ich arbeite beruflich auf dem Mac im Bereich Druckvorstufe, bin aber privat vor ca. sechseinhalb Jahren auf Windows umgestiegen wegen Sim-Racing. Also für meine Arbeit würde ich auf Windows 10 wesentlich länger benötigen, da einfach viele Features für das Datenhandling fehlen wie PDF- und EPS-Vorschau, aber die neue MacOS-Version halte ich auch für eine Katastrophe. Zäh als wäre ich auf einem Uralt-Mac unterwegs statt i7 und nicht mehr kompatibel zu vielen Tools, die ich dringend benötige. Die neuste Adobe Creative Suite läuft dagegen nicht mehr auf meinem ‚veralteten‘ High Sierra und irgendwann werde ich schon durch neue Hardware gezwungen mir dieses Kack-System antun zu müssen, was wohl hauptsächlich für strunzdumme Medien-Konsumenten gemacht wurde. Auch die Adobe Software wird immer lahmer, überladener mit sinnlosen Features, die keiner braucht, zumindest ich nicht, dafür aber Butterbrotfunktionen, die plötzlich nicht mehr funktionieren und die ich dann dank fehlender Abwärtskompatibilität nicht mehr in alten Versionen bedienen kann. Linux kenne ich persönlich nicht, aber spielt leider auch aufgrund der benötigten Software keine Rolle, weder beruflich noch privat.

    1. Beruflich hatte ich auch mit Apple zu tun, im Satz bei einer Zeitung. Kenne die Systeme seit Mac OS 7.5. Die Systeme seit Mac OS X sind im Unterbau mit Linux eng verwandt. Die Problematik mit der Software im Bereich DTP kenne ich. Da holt Linux aber die letzten Jahre auf. Vor allem Scribus wird auch von Druckereien genau beobachtet. Man kann durchaus mit Linux prof. DTP machen, muss allerdings technischer denken. In etwas so wie vor einigen Jahren bei Apple auch. Es kommt natürlich auch darauf an, ob man noch auf die Zusammenarbeit mit weiterer Software wie Verlags-Management-Systemen angewiesen ist, oder nicht.

      Linux hat allerdings alles an Bord, um mit PS, EPS und PDF professionell umzugehen. Die Vorschau dieser Dateien ist meist noch besser als beim Mac. Es gibt aber auch die Möglichkeit div. Software aus diesem Bereich auf Mac OS zu installieren. Manche Programme wie Gimp und Scribus laufen aber nicht immer so Rund wie auf Linux/Unix oder auch Windows. Das liegt meist an fehlender Manpower in den Entwickler-Teams. Die Priorität liegt halt auf Linux bzw. anderer Unix-Systeme.

      Man kann allerdings Linux auch für alte Apple-Rechner verwenden, oder als Reparatur- und Rettungssystem über Live-CD bzw. Live-System auf USB.

    1. In dieser Reihenfolge:
      HTL abgebrochen -> Kfz-Mechaniker -> Rettungssanitäter -> Kfz-Meister -> Berufsmatura ->FH Studium IT-> Yogalehrerausbildung in Indien -> Shiatsuausbildung -> Jagdprüfung
      😉
      Lg,
      Michael

    2. Danke Michael, das finde ich toll und wünsche Dir weiterhin alles Gute!
      LG Fritz

    3. Hallo Fritz,

      Danke, beruflich mache ich Shiatsu. Link ist eh oben.

      Wünsche Dir auch alles Gute,

      Michael

  5. Ihr Erlebnis und Einstellung dürften daher kommen, dass Sie einfach das Linux „look&feel“ kennen und etwas panisch auf Win10 reagieren; umgekehrt wäre es wohl ebenso.

    Bei mir war es genau umgekehrt: ich bin von irgendwelchen Linux-Derivaten (meine Kollegen bevorzugen Debian) immer wieder client-seitig reumütig zu Windows zurück gekehrt.

    Einer der Gründe: der audio-Spieler 1by1, und diverse Grafik-Programme wie stitcher-software und solche welche die „adaptive fill“ unterstützen.

    Ich kann natürlich all diese Programme in einer eingebetteten win-simulation wie Wine unter Linux betreiben, aber das macht wenig Spass.

    Server-seitig habe ich immer BSD-Varianten bevorzugt. Ich kann mich noch erinnern wie einmal zu Weihnachten ALLE Linux-boxen am Institut wegen eines SSH-bugs gehackt wurden und offline waren, während meine FreeBSD box noch fröhlich vor sich hin tuckerte… der Kommentar eines Kollegen damals: security by obscurity 😉

    Btw, BSD werkelt ja zumindest „unter“ den alten Mac-Betriebssystemen…

    1. Ich hatte bis Frühjahr 2020 ausschließlich Windows verwendet und danach erstmals Linux. Und fand das wesentlich user friendly.

  6. Falls man aus irgendeinem Grund doch mal irgendwo ein Windows 10 installieren (und anschließend auch benutzen) muss, dann nach Einrichtungabschluss powershell.exe starten und diese drei Zeilen eingeben:

    Stop-Service DiagTrack

    Set-Service DiagTrack -StartupType Disabled

    reg.exe add HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\WMI\Autologger\AutoLogger-Diagtrack-Listener -v Start -d 0 -f

    Das eliminiert die Telemetrie vollständig.

    Möchte man die Metro-Apps ebenfalls noch loswerden (u. a. das, was so aufdringlich an Kacheln im Startmenü blinkt usw.), schießt man noch das nach:

    Get-AppxProvisionedPackage -Online | Remove-AppxProvisionedPackage -Online

    Get-AppxPackage | Remove-AppxPackage

    Nach jedem Halbjahresupdate sollte man die Prozedur wiederholen – man weiß nie, ob der Dienst nicht durch selbiges wieder aktiviert wird.

    1. Naja, das Problem was es gibt ist, dass die Hersteller nicht immer Treiber für Linux erstellen. Das hat halt auch mit Kostengründen zu tun. Wenn dann die Treiber der Hersteller nicht OpenSource sind, dann muss man einen Treiber „reverse-engineering“ programmieren, was ziemlich aufwändig bis unmöglich ist.

      Am besten beim Kauf einer Hardware (PC, Laptop, Drucker) schauen, ob das Gerät Linux Treiber zur Verfügung stellt, bzw. Linux unterstützt. Bzw. man kauft einen Rechner wo Linux vorinstalliert ist.

      Lg,
      Michael

    2. Werter Michael,

      ich muß da deutlich widersprechen.Ich habe im Laufe der vergangenen 10 Jahre auf unzähligen – auch exotischen/veralteten/brandneuen – PCs & Notebooks Linux installiert (Linux Mint, die von mir präferierte Distro). Das System ist IMMER lauffähig, wovon sich jeder selbst überzeugen kann, indem man Linux von einem USB-Stick bootet, was das vorhandene Betriebssystem unverändert lässt.
      Bereits mit dieser „Live-Demo“ sind so gut wie alle Distros voll einsatzfähig.
      Zustimmen kann ich nur bezüglich überpowerter Grafikkarten/Chips, die meist mit einem nachzuinstallierendem Treiber besser laufen (Nvidia stellt diesen auch für Linux zur Verfügung).

      LG – Som

    3. Hallo Som,

      hm, ich hab hier andere Erfahrungen gemacht. Wenn gerade oft neue Hardware am Markt ist, gibt es nicht immer Treiber. Zb. Bei einem bestimmten neuen Thinkpad geht zB. der Fingersensor nicht.
      Und weiters stimmt es natürlich, wenn jemand ein SuperDrüberduperUinuxGuru ist, dann kann der vielleicht alles zum Laufen bringen. Ich habe zwar einige Jahre auf HPUX (Unix von HP), Sun Solaris und Debian gearbeitet, aber trotzdem würde ich mich bei weitem nicht als Unix Guru bezeichnen. Vielleicht kennst du dich ja besser aus – das ist gut möglich.

      Die LiveCDs von diversen Linux Derivaten funktionieren komischerweise fast immer, aber bei der Installation geht dann oft ein Treiber nicht.

      Wobei ich dir recht gebe: Es hat sich in den letzten Jahren extrem verbessert. Linux ist viel, viel anwenderfreundlicher und stabiler geworden (damit meine ich jetzt die Desktopversionen, Linux selbst ist schon immer sehr stabil).
      Wenn dir nämlich als Anfänger der X-Server (also die grafische Oberfläche) abstürzt, kann man nur noch in der Kommandozeile arbeiten, und das würde ich einem Anfänger nicht empfehlen, außer er will sich in die Materie einarbeiten.

      Bei dieser Linux/Windows/MacOS Diskussion geht es ja oft um technische Debatten. Normalerweise will der Enduser ein System was funktioniert. Und so sehr ich ein Fan von allen Unixen, sei es eben ein kommerzielles Unix, Linux oder BSD bin, muss ich gestehen, dass Windows 10 sehr stabil läuft. Und eben egal welches externes Gerät ich mir kaufe, wird zu 99,9% funktionieren.
      Es liegt eben daran, dass ein Hersteller für die Treiberprogrammierung wenig Geld ausgeben will, bzw. seinen Source Code nicht offenlegen will. Es ist halt leider nicht jeder so ein Held wie Linus Torvalds (Erfinder von Linux), und unzählige Programmierer die ihre Arbeit unter die „GNU General Public License“ gestellt haben.

      Das Thema Sicherheit ist wieder ein anderes. Hier muss man zu einem sagen, dass Cracker immer Systeme wählen, die in größeren Mengen vorhanden sind, und das sind mal Windows Systeme.
      Grundlegend ist aber ein Unix vom Aufbau viel sicherer. Das wird sich meiner Meinung nach auch nie ändern. Außer Windows verwendet in Zukunft irgendwann einen Linux Kernel – das halte ich gar nicht für ausgeschlossen 😉

      Zum Thema Sicherheit gibt es auch noch folgendes zu sagen: Wenn jemand bei Amazon, Goolge, Netflix, Facebook und WhatsApp alle Daten hergibt – was bei der Masse der Fall ist – ist es auch schon schei**egal ob Windows irgendwelche Sachen sammelt…

      Deswegen hängt es einfach sehr von den Umständen ab was besser ist.

      Ich handhabe das so: Wenn jemand in meinem privaten Umfeld ein Unix System will, helfe ich gerne. Aber ich rede niemanden mehr irgendetwas ein. Da hat sich über die Jahre eine pragmatische Ansicht entwickelt.

      So long,
      Michael

    4. Werter Michael,

      zusammenfassend sei gesagt, die populären Linux Desktopdistributionen sind eine gute kostenlose (!) und sichere Variante für die meisten Durchschnittsnutzer, die in der Regel nur Browser, Mailprogramm, Open/Libre Office, Medienplayer (VLC, Audacious, etc) benötigen.

      Ich stimme auch zu, dass sich die Installation von Win 10 im Vergleich zu früheren Versionen enorm verbessert hat (kaum mehr Treiber-Nachinstallationen notwendig), was aber nichts an der undurchschaubaren & unkontrollierbaren Datensammelwut dieses Betriebssystems ändert.
      Ich persönlich betreibe – wenn aufgrund eines verwendeten Programmes notwendig – Win 7 in einer virtuellen Maschine, und diese offline (Virtualbox).

      LG – Som

    5. Ja, das ist richtig. Ich denke das Vorurteil kommt noch aus den 90ern, wo die Installation von Linux noch etwas aufweniger war. Aber das ist bei den meisten Distributionen seit 20 Jahren gelöst. Die Installation ist einfacher und schneller als jedes Windows.

      Es empfiehlt sich auch immer einen USB Stick oder SD-Card z.B. mit TALIS (eine Sicherheit bedachte Distribution) vorzuhalten (https://tails.boum.org/). Damit kann man dann Linux auf jeden beliebigen PC „ohne Installation“ starten wenn man mal nicht die Stunde hat Linux zu installieren oder auf einem Fremden PC was arbeiten möchte ohne dass man etwas installieren muss.

      Weiterhin lohnt es sich hin und wieder mal eine Stunde zu investieren und zu lernen wie ein Unix/Linux Betriebssystem funktioniert (insb. wie man an Informationen kommt: Stichwort man pages, info pages, etc.). So kann man sich bei Problemen auch mit Bordmitteln weiterhelfen wenn man mal kein Internet hat.

  7. Ich bestelle meine Linuxrechner bei ixsoft.de. Gute Qualität, guter preis, welches Linux (bei mir Debian) vorinstalliert wird, kann man sich natürlich aussuchen 😉

  8. Eine defekte Tastatur läßt sich bei den meisten Notebooks in Minuten auswechseln. Für viele Modelle gibt es sogar sehr günstige Nachbauten (0b da die Qualität stimmt, ist ein anderes Kapitel).

  9. Bin vor 2 Jahren zu Manjaro Linux auf meinem Hauptrechner gewechselt. Vorher habe ich es etwa 10 Jahre immer mal wieder versucht, es scheiterte damals meist an der Druckerintegration. Das ist jetzt kein Problem mehr. Softmaker Office installiert, ist 100% kompatibel zu Microsoft Office. Ich habe jetzt wieder das Gefühl, es ist mein System. Niemand bastelt mir 2x im Jahr daran rum und zwingt mich, meine Konfiguration mühsam zu erneuern. Linux läuft problemlos und schnell. Man muss wissen, warum man es tut, dann klappt es auch.

  10. Gute Wahl !! Ich setze Ubuntu mit verschiedenen Desktops schon seit fast 20 Jahren ein und habe Windows vollkommen aus meinem (privaten) Leben verbannt.

  11. Linux läuft stabiler und die Updates funktionieren auch. Wir erlebten gerade in der Firma, dass automatische Windows-Updates nicht klappten. Die Kollegen mussten ein Image aufspielen. Mein Linux-System aktualisiert sich täglich. Ein großes Update auf eine neue Version habe ich auch in diesem Jahr angestoßen und es lief. Das System läuft nun viele Jahre so und ich musste nur vereinzelt Komponenten tauschen.

  12. ich tippe diesen Kommentar auf einer externen (Sun USB Unix layout :-)) tastatur an einem Linux laptop – mit KDE gibt’s eigentlich nix, was nicht geht. Natürlich sind manche spezifische Anwendungen (Adobe …) nur unter Windoof oder nur unter MacOS erhältlich, und dann ist Windoof auch OK. Als generischer Desktop ist Linux (und auch *BSD) allemal ausreichend, und wenn man externes keyboard und externen Monitor verwendet, ist der Ausfall des Hrn. Mayer im Nu und um wenig Geld behoben.
    Weiterhin alles Gute, Herr Mayer, und danke für Ihre Arbeit!

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