Windows 10 statt Linux in Zeiten von Corona zur Gewöhnung an Überwachung

Wer wissen möchte, in welchem Zeitalter wir leben, dem sei das Buch von Shoshana Zuboff empfohlen: Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus. Sie ist emeritierte Professorin an der Harvard Business School, amerikanische Soziologin und Buchautorin. Google hat es erfunden und nun macht es die gesamte Digitalindustrie: das Sammeln von Daten ihrer User. Sie wissen alles über uns, angeblich erkennt Google eine Schwangerschaft, bevor die Eltern davon wissen.

In Zeiten von Corona wird die Marktmacht der riesigen monopolistischen Digitalkonzerne massiv ausgenutzt um im Home Office noch mehr Daten zu sammeln und andererseits alles was dabei stören könnte zu zensieren. Und weil die Corona Maßnahmen Geld in die Kassen bringt – die größten Digitalkonzerne erzielten wie berichtet Rekordgewinne im zweiten Quartal 2021 – unterstützt sie die Pharmaindustrie und die WHO.

Vorigen Freitag hat mein 500 Euro Notebook mit 14 Zoll Display den Geist aufgegeben. Ich hatte es im März 2020 erworben um mein 6 Jahre altes Gerät mit Windows 7 zu ersetzen. Als Betriebssystem installierte ich Ubuntu (eine Linux Version) um Windows 10 zu entgehen. Es war damals nicht vorhersehbar, dass ich drei Jahre nachdem ich mich als Journalist zur Ruhe gesetzt hatte, in den folgenden 16 Monaten 1200 Artikel produziereen würde müssen. Die Tastatur hat es jedenfalls nicht durchgestanden.

Ein kurzer Check zeigte mir, dass es kein passendes Notebook mit einer professionellen Tastatur und vorinstalliertem Linux zu kaufen gibt. Also wurde es ein Thinkpad, das schon seit Jahrzehnten die wahrscheinlich beste Tastatur aufweist. Allerdings mit Windows 10 zu meinem Leidwesen.

Als ich dann Freitag zu Mittag mit der Einrichtung begann, traute ich meinenn Augen nicht, was Microsoft alles wissen möchte.Obwohl ich es grundsätzlich schon wusste, war das doch eines der wichtigeren Themen meiner früheren journalistischen Tätigkeit. Microsoft lässt den Usern die Wahl zwischen kompletter Überwachung inklusive Surfverhalten oder einer etwas eingeschränkten. Entgegen der in der EU geltenden DSGVO hat man keine Möglichkeiten eines völligen Opt out. Aber es ist nach Microsoft Doktrin ja nur zu meinem Schutz, so wie ich zur Impfung gezwungen werden soll. Übrigens – Bill Gates hat seine Finger sowohl bei der Überwachung durch Microsoft als auch bei den Impfkampagnen mit drinnen und verdient an beiden.

Und natürlich will Microsoft meinen Standort wissen, das Mikrophon und die Kamera verwenden, meine Gesundheitsdaten erhalten und die Daten auch von meinem Smartphone absaugen. Überwachung total. Linux/Ubuntu lassen mich dagegen in Ruhe.

Bedienung schlechter als in Ubuntu

Ich habe seit 1979 mit den verschiedensten PCs gearbeitet, vom Apple II, dem Mupid der österreichischen Post – das recht gut für Electronic Banking geeignet war – über unzählige PCs und Notebooks bis hin zu Windows 7 und Ubuntu.

Der Bedienkomfort von Ubuntu ist der bisher bei weitem beste. Zum Beispiel kann man sich beliebige Desktops einrichten und mühelos zwischen ihnen wechseln, auf denen zusammengehörige Apps laufen. In Windows geht das praktisch nur, wenn man zusätzlich in physische Bildschirme investiert. Das ist aber nicht gerade Sinn und Zweck eines mobilen Geräts.

Dazu kommt, dass Ubuntu viel mehr Möglichkeiten der individuellen Gestaltung einräumt. Beginnend von der Dateistruktur kann ich so ziemlich alles an meine Vorlieben und Bedürfnisse anpassen. Microsoft weiß dagegen was gut ist für mich.

Und noch eines: Viren haben bei Linux keine Chance, bei Windows sind sie sozusagen Alltag und ohne „Impfung“ ist man gefährdet. Am besten doppelt geimpft mit dem Windows Defender und McAfee.

Mir bleibt also nichts übrig als sehnsüchtig auf die für später im Jahr angekündigten Thinkpad Workstations mit vorinstalliertem Ubuntu zu warten.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

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44 Kommentare zu „Windows 10 statt Linux in Zeiten von Corona zur Gewöhnung an Überwachung

    1. Ich habe am Freitag sofort eines gebraucht. Ich weiß von Tuxedo, aber da wäre ich wahrscheinlich zwei Wochen offline gewesen.

    2. USB-Tastatur am alten Rechner und anschließend auf dem Neuen in Ruhe ein Manjaro-Linux installieren. Das ist eine europäische Distribution (De, At, Fr), ständig up-to-date ohne Versionssprünge. Mit dem AUR hat man das größte Software-Archiv, das mit einem Klick installiert wird. Ich benutze seit 25 Jahren Linux, Manjaro ist das Beste.

  1. Sehr nett geschrieben. Ich würde allerdings die Wahl von Ubuntu überdenken, da in diesem „Konzern“ inzwischen auch Microsoft mitmischt. Es ist also nur eine frage der Zeit bis die Datensammelei auch dort beginnt…. Oder hat sie das schon? Es gibt viele sehr gute freie Linux Derivate. Das Bedienkonzept bleibt dabei erhalten aber man hängt sich eben nicht an den nächsten Konzern.

    1. Wenn MS bei Canonical eingestiegen ist, dann nur um das Unternehmen zu vernichten. Hat eine lange Tradition.

    2. DELL baut doch seine hochwertigen XPS-Notebooks immer noch mit vorinstalliertem Ubuntu, oder?

  2. … oder selbst Hand anlegen und die präferierte Linux-Distribution auf dem neuen Notebook – substitutiv oder parallel zur existierenden Windows 10 Installation – installieren, oder, wenn man das nicht selbst machen will oder kann, einen ITler damit beauftragen).

    1. Ist gar nicht so schwer, auf jedem Laptop oder PC ein vernünftiges Linux zu installieren. Die ISO – Dateien gibt es im Netz zum runter laden. Unter Windows mit Rufus auf einen USB – Stick schreiben und dann von USB starten. Der Rest ist heute nur noch „lesen, klicken und warten bis es fertig ist“.

      Es ist auch quasi egal, für welche Distribution man sich dann entscheidet. Sie laufen alle mittlerweile gut und rund. Ich hab diverse Distributionen ausprobiert. Sowohl direkt von USB, als auch installiert auf die Platte. Wirklich negativ aufgefallen sind mir nur zwei oder drei. Die eine wollte unbedingt nur WLAN während der Installation akzeptieren (war eine aus Griechenland stammende), eine andere stammte aus China.

      Habe mich dann für eine europäische Distribution entschieden, die auf Arch Linux aufbaut. Da habe ich auch alles Desktops (xfce, Gnome, KDE und diverse andere…) mal auf HDD installiert getestet. Letztlich blieb es dann bei KDE. Damit betreibe ich Laptop und Desktop und habe somit gar kein Windows mehr. Windows braucht immer länger für die Updates. Dann funktioniert nach so einem Update manches nicht mehr (Maus, Tastatur oder bestimmte Programme). Man ärgert sich schwarz, weil man dringend mit dem Rechner was machen will. Aber man wird durch diese Updateorgien stundenlang gestoppt und kann gar nicht mit dem Rechner arbeiten. Es ist so, als würde erst jede zu erneuernde Datei über das Netz nach Redmond gesendet, dort geprüft, erneuert, um dann über das Netz endlich auf der Platte zu landen. Grässlich….

      Mit Linux dauern die Updates (je nach Konfiguration des Rechners und der Geschwindigkeit des Netzes) nicht halb so lange wie unter Windows. Und Windows 10 hat ein Ablaufdatum. Die arbeiten schon an Windows 11, welches dann noch besser in der Überwachung arbeitet und alles was man am Rechner tippt oder aufruft weiter leitet (denke ich mir jedenfalls). Also weg mit dem Virus aus Redmond und rauf mit Linux. Je weniger Windows, desto besser ist das…..

  3. Mein Vorschlag: eine zweite SSD Festplatte kaufen oder aus dem alten kaputten ausbauen und damit die Win10 Platte ersetzen (somit bleibt der funktionsfähige windoof Installation erhalten). Bevorzugte Linux distribution auf ein USB Stick als live Image packen und damit das Notebook starten und dann aufs neue Festplatte installieren. Alles in eine Stunde erledigt und wie man es macht ist im Netz in Tausende Tutorials dokumentiert. Ich hab diverse alte/neue PCs und Notebooks hier und auf allen läuft Linux.

    1. Ja, hab ich bei dem 500 Euro Notebook geemacht. Von einer Stunde keine Rede. Erst musst ich herausgfinden wie die SSD in einem verwendbaren Modus umgestellt wird. Die entsprechende Option musst in den HW Settings erst mit Ctrl S sichtbar gemacht werden.

  4. Was spricht dagegen die Festplatte/SSD zu formatieren und Linux zu installieren? Wenn man eine Distribution mit einem sehr aktuellem Kernel installiert, sollte auch aktuelle Hardware problemlos unterstützt werden. In Thinkpads ist in der Regel nichts exotisches verbaut.
    Das die Tastatur eines Laptops nach eineinhalb Jahren den Geist aufgibt ist allerdings ein Armutszeugnis. Mein „Arbeitstier“ von Dell läuft seit 14 Jahren, seit 5 Jahren mit Linux Mint und bei Bedarf läßt sich fast alles daran austauschen…

  5. Die Installation von Ubuntu auf Ihrem neuen Thinkpad ist doch ganz einfach – es gibt gar keinen Grund zu warten und sich bis dahin überwachen zu lassen. Die Installation von Linux dauert auch nur einen Bruchteil der Zeit die ein Windows-Update dauern würde – von daher verlieren Sie auch keine Zeit 😉

  6. Das neue Notebook gleich auf Ubuntu oder besser noch Linux-Mint (basiert auf Ubuntu und ergänzt noch einiges) umrüsten. Das dauert per USB und Live-Image keine 15 Minuten. Linux ist schon lange soweit, dass mittlerweile alle moderne Hardware erkannt und bei der Installation integriert wird. Wer Zweifel hat läßt testet einfach mal das Live-Image vor der Installation aus, ob alles läuft.
    Das alte Windows würde ich dann einfach überbügeln.

  7. Solange ein Computer mit dem Internet verbunden wird, ist es vollkommen egal, welches Betriebssystem man hat. Sobald das Gerät online ist, geht die Schnüffelei los, selbst wenn man nur den Browser laufen hat. Wer das nicht will, beschafft sich ein zweites Gerät, mit dem er niemals online geht. Wichtig: Das Gerät darf auch nicht im gleichen WLAN betrieben werden. Datenübertragung nur über den Stick.

    1. Das sehe ich ein bisschen anders. Es ist durchaus möglich zu kontrollieren was rein und rausgeht aber dafür braucht man ein entsprechende OS. Linux bringt die Möglichkeiten mit um diese Kontrolle zu realisieren im Gegensatz zu Windows.

    2. Also ich hab zwischen meinem Rechner und den Router mir ein pihole drangebaut. Da geht wirklich rein gar nix durch was ich nicht will. Bin sogar dadurch komplett werbefrei.

  8. Einige Möglichkeiten, Windows in den Griff zu bekommen, sind hier beschrieben: https://www.kuketz-blog.de/empfehlungsecke/#windows . Dort findet sich auch ein Link zur bekannten BSI-Studie.

    Zwei kleine Ergänzungungen: Linux ist nicht unverwundbar, bitte nicht in falscher Sicherheit wiegen.
    Das Datensammeln ist in jeden Browser (auch jene in Linux) eingebaut. Hier ist immer „Handarbeit“ gefragt, wenn man spurenarm surfen möchte.

    Übrigens: Vielen Dank für die 1200 Artikel! Ein einsamer Lichtblick in dieser Nachrichtenwüste.

  9. Ich arbeite seit einem Jahr mit einem alten MacBookPro und Linux Mint Debian Edition. Die meisten Sachen haben „out of the box“ funktioniert, bei anderen war Handarbeit und viel Lesen im Forum nötig. In weitere Folge habe ich auch in der Firma Linux auf einigen Standgeräten eine Chance gegeben und bin immer noch sehr zufrieden. Unschlagbar ist das schnelle Arbeiten und Konfigurieren mit dem Terminal und das Anpassen der eigenen Installation an die speziellen Bedürfnisse. Die Lernkurve ist etwas steil, aber diverse Foren und Anleitungen haben das meiste sehr gut dokumentiert. Wenn man einmal Blut geleckt hat, kann man nicht mehr zurück.

  10. Ja, M$ möchte gerne, dass man all die Daten bei der Firma „abgibt“. Die Verwendung von Win10 wird zudem dadurch erschwert, dass – wenn das Gerät während der Installation oder Ersteinrichtung mit dem Internet verbunden ist – immer zu einem Microsoft Online Konto hingeführt wird, bei dem dann auch alle Nutzerdaten (Dokumente, etc.) ganz leicht auf den Servern der Firma landen.
    Erst wenn man bei der Installation oder Ersteinrichtung keine Verbindung zum Internet hat, lässt sich ein lokales Konto nach vielmaliger Bestätigung erstellen.
    Persönlich verwende ich schon lange fast ausschließlich Linux und kann es jedem empfehlen. Dass die großen Konzerne über unser Nutzerverhalten Bescheid wissen wollen, ändert sich dadurch nicht, aber immerhin sind diese Funktionen nicht schon im Betriebssystem eingebaut.

  11. Warum kein macOS? Vieles mag ich auch nicht an Apple, aber ich arbeite auf einer acht Jahre alten Kiste, die immer noch Updates bekommt. Da relativiert sich der hohe Preis. Die Cloud muß man nicht nutzen, und man kann alle Dienste abstellen. Little Snitch ist eine gute Firewall, und es gibt andere gute Programme gegen Überwachung. Ein neues MacBook Air reicht als Schreibmaschine vollkommen aus und hält Jahre.

    Wenn man so viel schreibt, sollte man sich unbedingt eine externe Tastatur, ein Trackpad und einen Lapptopständer (IKEA) leisten.

  12. Ich nutze seit 2010 Debian. Habe es damals während meines Philosophie-Studiums ausprobiert, da ich den Konzernen entkommen wollte. Bald darauf bekam ich ein ThinkPad Edge (klein und fein). Darauf läuft seither mein Debian mit Mate. Völlig reibungslos und auch nach annähernd 10 Jahren rund und für mich hinreichend schnell. Habe lediglich einmal den Arbeitsspeicher um 4GB erweitert.

    Also: Super Tastatur kombiniert mit super Linux! Seit eineinhalb Wochen mit Debian 11.

    Also runter mit dem Win10! Und dass das keinen Unterschied zu (möglichst rein OpenSource) Linux (unter Debian das Main-Repository) mache, ist definitiv völliger Unsinn.

    Ich lasse mein privates und teils auch mein Arbeitsgerät (unter Win10) über das Mobiltelefon ins Internet. Darauf ein LineageOS gemäß Mike Kuketz (https://www.kuketz-blog.de/) hervorragender Anleitung installiert mit AFWall und AdAway. Bei letzterem sieht man im aktivierten Protikoll die Unterschiede zwischen den Internetzugriffen des Systems unter Debian und Win10. Bei ersterem absolut überschaubar, bei letzterem katastrophal!! Z.B. Dropbox, Bing, unzählige weitere Verbindungen, von denen man sich fragt, wozu die gut sein sollen.
    Einfach mal ausprobieren!

    Im übrigen, was ich technisch als Frau schaffe, sollten Männer wohl mit Leichtigkeit hinbekommen, nicht?! 😉

    Einfach das Debian-Abbild herunterladen:

    https://www.debian.org/distrib/

    z.B. auf USB-Stick als Installationsmedium schreiben:

    https://www.debian.org/releases/stable/amd64/ch04s03.de.html

    Bzw.

    https://www.debian.org/CD/faq/index.en.html#write-usb

    Bzw. eine von Windows aus evtl. leichtere und ebenso funktionale Methode:

    https://www.howto-do.it/de/howto/mit-rufus-einen-usb-stick-bootfaehig-machen-schritt-fuer-schritt-mit-bildern/

    (Habe ich aber noch nie probiert, da ich es damals mit UNetbootin durchführte, was heute nicht empfohlen wird.)

    Evtl. funktioniert erstere Methode über Linux in einer Virtualbox mit Win10 Host und Debian Gast, dann muss man aber auch die Guestadditions installieren, was bei mir nicht ganz reibungslos lief.

    Anschließend einfach dem folgen, wo die Debian-Installation einen Schritt für Schritt durchführt. Am Ende hat man ein super System. Einfach zu bedienen und reibungslos. Dann kann man das System z.B. nach Mike Kuketz Anleitung noch härten und den Firefox datensxhurzfreundlich umgestalten — mit dem Risiko, dass nicht mehr jede Website einwandfrei funktioniert ohne manuelle Eingriffe. Aber auch ohne dies kommt man schon deutlich datenschutzfreundlicher und vor allem KONZERNUNABHÄNGIGER voran als mit jeglichem Win10!!

    Open-Source ist gemeinwohlorientiert. Daher nenne ich seit einer Weile auch „freie“ Medien auf Spendenbasis „Open-Sources-Medien“.

    Keine Ausreden bzgl. Linux-Installation! Das ist kein Hexenwerk, es gibt viele tolle Internetseiten. Übrigens nutze ich die von Ubuntuusers auch immer wieder für mein Debian. Und ggf. findet man auch Linuxgruppen in der eigenen Umgebung, wo man sich persönlichen Rat holen kann.

    So viel dazu… 🙂

    1. Da steppt der Linux-Bär! Ich komme noch aus einem Land in dem es immer hieß: Frauen rein in technische Berufe! Meine Erfahrung war auch, dass die Mädchen immer besser in Mathe, Chemie, Physik und Biologie waren als die Jungs – wir hatten eher nur Unsinn und Angebereien im Kopf. Insofern kann ich es nicht richtig nachvollziehen, dass es so wenig Frauen im IT-Sektor gibt.

  13. Es wird daran gearbeitetLinux zu zerstören:
    Man zieht es ins Lächerliche, aber eben dieses Coraline Ada Ehmke (oder diese Kunstfigur als Spitze einer Organisation) hat bereits einige Open-Source-Projekte mit genau dieser Masche kaputt gemacht, und bei GitHub hat man auch auf diese Weise die Entwickler vertrieben, den Laden feministisch übernommen (und dann an Microsoft verkauft).

    Dreh- und Angelpunkt scheint das sogenannte „Postmeritokratische Manifest” zu stehen (englisch, deutsch), das auch Torvalds Tochter unterzeichnet zu haben scheint.

    Gegenstand ist, die Gesellschaft völlig in einen marxistischen Brei zu verwandeln. Sie greifen frontal das Prinzip an, Leute nach ihrer Leistung einzuschätzen und zu respektieren:

    „Meritokratie ist ein grundlegendes Prinzip der Open-Source-Bewegung und das meritokratische Ideal wird im Bereich der Informationstechnologie (IT) durch die Art und Weise, in der Menschen angeworben, eingestellt, in Unternehmen gehalten, befördert und wertgeschätzt werden, fortwährend aufrechterhalten.

    Es hat sich allerdings immer wieder gezeigt, dass Meritokratie hauptsächlich denjenigen, die privilegiert sind, zugute kommt und damit Menschen, die in der IT-Branche unterrepräsentiert sind, ausschließt. Tatsächlich ist die Idee von anerkennenswerter Leistung niemals klar definiert; stattdessen scheint sie eine Form der Bestätigung zu sein, eine Anerkennung, dass “diese Person insofern wertvoll sei, als dass sie so sei wie ich.” “

    Bisher ging es immer darum, dass man behauptete, dass Frauen für gleiche Leistung schlechter bezahlt würden als Männer.

    Jetzt geht es darum, dass man eben unterschiedliche Leistungen nicht mehr als unterschiedlich bewerten darf:

    “ Für uns als Industrie ist es an der Zeit, die Idee hinter uns zu lassen, dass das Verdienst – und deren Anerkennung – etwas sei, dass gemessen, von jedem Individuum unter denselben Bedingungen angestrebt und jemals fair verteilt werden kann.

    Wie sieht eine postmeritokratische Welt aus? Sie beruht auf grundlegenden Werten und Prinzipien, einer Bejahung des Dazugehörens, die auf alle Menschen zutrifft, die die Entwicklung von Software praktizieren.“

    Heißt: Es darf nicht mehr auf Leistung ankommen. Jeder der Lust hat, sich da irgendwie ins Büro mit reinzusetzen, soll gleich gut wie Spitzeleute bewertet und bezahlt werden. Das kennt man aus den feministischen Schriften von vor 10 Jahren, etwa der Verfassungsrichterin Baer, die ja das Prinzip der leistungsorientierten Benotung von Dissertationen sabotiert.

    https://www.danisch.de/blog/2018/09/18/mehr-zur-torvalds-linux-und-toxischen-codes-of-conducts/

    Das sind die selben Spinner die Master und Slave aus der Computersprache verbannt haben weil rassistisch.Also ob es niemals Weisse Sklaven gegeben hätte.Ich wette diese Leute schreien auch nach Lagern für Ungeimpfte.

  14. Am besten einen hochleistungsfähigen Rechner kaufen mit Speicherpotential > 16 GB, starker CPU und beides parallel laufen lassen Windows/Ubuntu, das wird aber auf einem Notebook eher nicht der Fall sein. Es gibt aber ganz nette kompakte Computer wo ich noch alles selber ein u. ausbauen kann. Die gibt es auch als kostengünstiger Selbstbausatz. Auf youtube gibt es dafür Bau-Anleitungen.

    Ich nutze seit 10 Jahren Ubuntu und ganz ehrlich, ich weiss nicht ob es viel besser ist, ich denke eher nicht. Ubuntu sammelt auch Daten und ist in den letzten 3-Jahren immer instabiler geworden, so sehr dass man sich fragt was für Amateuere da am Werk sind. Android ist Linux basiert und ich kann es nicht mehr wirklich empfehlen, aber dennoch immer noch viel besser wie jedes Apple System.

    Windows 10 na ja, es ist okay, es nerven die automatischen Updates sehr, weil man praktisch nicht mehr die kontrolle hat was wann, in das system eingespielt wird. Viele Leute hatten deshalb grosse Probleme mit ihren Druckern (Treiber). Vorteile sind aber bekannt.

    Ich mag Computer nicht mehr, besonders weil sie zunehmend weniger Segen darstellen und immer mehr Fluch. Smartphones sind sehr gefährlich in jeder hinsicht. Die geben von jetzt auf gleich den Geist auf oder durch einen automatischen Update verlierst Du zugriff auf deine Speicherkarte und hast einen drastischen Datenverlust, mir ist beides passiert. Da sind PC’s mit altmodischen HD’s besser, weil die sind vom design absichtlich so gebaut dass sie langsam sterben mit vorausgehenden Warnungen und möglichkeiten Daten zu retten auch wenn die Festplatte schon zu einem hohen Prozentsatz nicht mehr mit normalen Mitteln lesbar ist. Ausserdem kann man einen PC immer selber reparieren durch ausstausch von standard Bauteilen (bei Apple NICHT).

    1. B-Bürger: Sie formulieren so unglaubwürdig, da kann man nur den Kopf schütteln. Wahrscheinlich haben Sie noch nie ein Betriebssystem installiert in ihrem Leben.

  15. Ha, das kenn ich 🙂 Hab vor ein einigen Monaten mein 7 Jahre altes, super flaches und super ultra teures Windows-NB durch ein Linux-NB mit größerem Display ausgetauscht. Ist ein gebrauchtes 17-Zoll DELL geworden, vom dem im Netz berichtet wurde, dass Linux läuft. Ist fast genauso alt wie das ausgemusterte und war so teuer wie ein neues 14-Zoll. Hat aber hochwertige Tastatur mit Cursor-und Ziffenblock, DVD, 2 SSD und Tonnen von Anschlüssen. DELL nennt das ‚mobile‘ Workstation, also für ein NB groß, gewichtig aber unkaputtbar. Ubuntu läuft einwandfrei. War ne gute Entscheidung.

  16. Mehrere Desktops

    benutze zwar selbst schon lange nicht mehr Windows, aber zur „Ehrenrettung“ von Windows (zumindest was mehrere Desktops angeht) sei angemerkt:

    Mit Windows 10 werden (endlich) virtuelle Desktops unterstützt. Noch nicht ganz so perfekt wie es Benutzer von Linux oder MacOS gewohnt sind. Beispielsweise hat noch jedes Desktop das selbe Hintergrundbild, was die Unterscheidung unnötig erschwert.

    Aber immerhin ein Anfang und Kinderkrankheiten werden in den kommenden Versionen kuriert.
    Individuelle Wallpaper etwa sind für Windows 10 21H2 angekündigt.

  17. Warum installieren Sie nicht einfach selber Ubuntu, oder, vielleicht besser, weil komfortabler, Linux Mint selber. Es läuft auf so gut wie allen neueren Computern wie geschmiert. Falls Sie auf ein paar Windows-Programme, wie MS Office, nicht verzichten möchten, gibt es dafür „Wine“ und „PlayOnLinux“. Sie können Windows auch als Virtuelle Maschine (am besten ist hier wohl Qemu/KVM) innerhalb von Linux installieren.

  18. Windows 10 braucht man übrigens auch nicht unbedingt; man kann bis 2023 auch noch Windows 8.1 sicher nutzen. Wenn einem die Benutzeroberfläche nicht gefällt, gibt es dafür ein Tool, das es in etwa wie Windows 7 aussehen lässt. Ich hätte wohl noch eine „Lizenz“ für Sie übrig. 😉

  19. „Am besten doppelt geimpft mit dem Windows Defender und McAfee.“

    Das mein lieber afm ist nicht möglich. Entweder Defender ODER McAffee. Wenn es dir doch gelungen ist, würde ich es gerne wissen, wie du Windows überlistet hast. Danke!. Und alle die es bereits geschrieben haben, haben recht: Jedes „IBM“-kompatible NB-oder PC-Produkt ist „Linux“-fähig.

    1. Genau, mit der Installation eines weiteren AV-Programms wird der Defender deaktiviert. Es kann nur einen geben! Wie beim Lenkrad im Auto … ansonsten wird es irgendwann garantiert zu Konflikten kommen 😉

  20. Auch ich kann jedem Linux Mint (Cinnamon Edition) nur empfehlen. In wenigen Minuten installiert mit allen wichtigen Programmen standardmäßig in der Grundinstallation (zB Libre Office). Selbst völlig ahnungslose Nutzer finden sich in kürzester Zeit zurecht, da das Look & Feel dem klassischen Windows ähnlich ist.

    Interessant übrigens, nach Neuinstallation baut Windows 10 mehr als 70 Verbindungen zu dubiosen Servern rund um die Welt auf. Dies zu unterbinden ist nicht unmöglich, aber äußerst mühsam.

  21. Bei Lenovo als Unternehmenskunde registrieren – geht als Journalist bestimmt. Und das Thinkpad mit vorinstalliertem Linux kaufen.

  22. Eine einfache Möglichkeit, die Datensammelei unter Windows per GUI in den Griff zu bekommen, ist „O&O ShutUp 10“. Es gibt die Möglichkeit zur manuellen oder automatischen Konfiguration nach Empfehlung. Da Windows nach jedem größeren Update diese Einstellungen allerdings wider zurücksetzt, ist es ratsam, sich eine eigene Konfigurationsdatei anzulegen (ebenfalls in den Optionen enthalten), und diese nach einem Update (oder-grade) wieder zu importieren.

  23. Hallo,

    Natürlich braucht man eine Einarbeitungszeit, es gibt viele Tutorials.
    Ich selbst verwende auch Linux Mint Desktop Mate. (& Linux Mint Debian Edition)

    Warum Linux Mint? Es beruht auf Ubuntu. Ubuntu war eines der ersten Linuxsysteme, die einsteigerfreundlich waren. Es beruht auf dem Ur-Linux Debian.
    In Ubuntu sind mittlerweile zuviele Dinge eingebaut, die man nicht haben will.
    Linux Mint hat das bereinigt.

    Es gibt die Desktopvarianten Cinnamon für neue Computer – viel Ram und so
    Mate für ältere Computer, die ein bisl Komfort noch haben wollen.
    Und den Desktop Xfc für schwächere Maschinen.

    Linux Mint hat für den Fall das Ubuntu irgendwann nicht mehr sein sollte auch eine Varinate, die direkt auf Debian beruht, im Programm – Linux Mint Debian Edition.

    Die schon ein paar mal genannte Webseite Kuketz-blog.de ist wirklich empfehlenswert, wenn man Infos über z.b. die besten Add-ons im Browser, die das Tracking erschweren sollen, sich holen will.

  24. Für ganz schizophrene gibt es noch Tails -> tails.boum.org. Läuft vom USB-Stick aus ohne Installation auf 90% aller PC’s. Alle Tools vorinstalliert und nichts wird gepeichert.

  25. Nichts von alledem.

    Man kriegt auch das dicke Windows-Virus dicht. Und alte Versionen sind immer besser als neue, denn dafür gibt’s keine Viren mehr. Außerdem ist der Funktionsumfang begrenzt. Am besten alles alt und ausrangiert und die stabilste. Und ohne Upgrades und Updates.

    Meine Faustformel ist, je komplexer die Sofware, desto mehr Einfallstore hat sie. Zudem machen mich neue Optionen und Features kirre.

    Ich habe mal Programmierer gelernt; die kochen auch nur mit Wasser.

    Die Überwachung geht über die Metadaten. Der Browser kommuniziert ständig über die Apis mit irgendwelchen Datensammlern. Auch der Virenscanner. Sonst wüßte Kasperky ja nicht, welche Viren unterwegs sind. Und was der Scanner noch so sendet, wer weiß das schon?

    Die meisten Daten werden über die DNS-Server abgegriffen. Die sollte man ersetzen mit Servern ohne IP-Lock und solche, die Surfspuren kurzfristig löschen.

    https://browserleaks.com/dns

    1.1.1.1
    1.0.0.1

    Das sind zwei DNS-Server von Cloudflare ohne IP-Lock, der löscht die Daten nach 24 Stunden.

    Anonym ist man nie und beim Tor Browser bin ich eher skeptisch. Aber man kann seine Surfgewohnheiten verschleiern. Was ein eigenes Kapitel für sich wäre.

    Hauptsache zu.

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