Corona Maßnahmen wie Lockdowns verschärfen Unterernährung weltweit

Wissenschaftler wie John P.A. Ioannidis und andere warnen seit über einem Jahr, dass die überzogenen Corona Maßnahmen und vor allem Lockdowns weltweit enormen Schaden angerichtet haben. Arbeitslosigkeit, Unterernährung, Bildungsdefizite, unterbrochene Lieferketten, ausgebliebene Vorsorge gegen Malaria, Tbc und andere Krankheiten kosten wesentlich mehr Lebensjahre, als bisher durch die von SARS-CoV-2 verursachten Todesfälle aufgetreten sind.

In einem interessanten Artikel im Magazin Die Ostschweiz hat Stefan Millius über Berechnungen berichtet, dass mindestens 50 Mal mehr Lebensjahre durch die Maßnahmen verloren gingen als wenn das Virus freien Lauf gehabt hätte. Die Behandlung war also wesentlich schädlicher als die Krankheit.

Das bestätigt nun auch ein Bericht der Vereinten Nationen, dass sich der Hunger in der Welt im Jahr 2020 dramatisch verschlimmert hat – ein Großteil davon sei auf die Maßnahmen gegen COVID-19 zurückzuführen. Ein Bericht mehrerer Organisationen schätzt, dass etwa ein Zehntel der Weltbevölkerung – bis zu 811 Millionen Menschen – im vergangenen Jahr unterernährt war.

Die diesjährige Ausgabe von The State of Food Security and Nutrition in the World ist die erste globale Bewertung dieser Art in der Ära der Pandemie. Der Bericht wird gemeinsam von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), dem Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD), dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF), dem UN-Welternährungsprogramm (WFP) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlicht.

Die Zahlen im Detail

Im Jahr 2020 stieg der Hunger sowohl absolut als auch proportional an und übertraf damit das Bevölkerungswachstum: Schätzungsweise 9,9 Prozent aller Menschen waren im vergangenen Jahr unterernährt, im Jahr 2019 waren es noch 8,4 Prozent.

Mehr als die Hälfte aller unterernährten Menschen (418 Millionen) leben in Asien, mehr als ein Drittel (282 Millionen) in Afrika und ein kleinerer Anteil (60 Millionen) in Lateinamerika und der Karibik. Der stärkste Anstieg des Hungers war jedoch in Afrika zu verzeichnen, wo die geschätzte Prävalenz der Unterernährung mit 21 Prozent der Bevölkerung mehr als doppelt so hoch ist wie in jeder anderen Region.

Eine Ursache dafür ist, dass viele Länder in Afrika von der WHO und anderen internationalen Organisationen gezwungen wurden, ebenfalls Lockdowns durchzuführen, obwohl die Bevölkerung wegen des niedrigen Durchschnittsalters und der Ernährungssituation so gut wie nicht gefährdet ist. Eine Folge war, dass dadurch die landwirtschaftliche Produktion, die für die lokale Nahrungsversorgung unerlässlich ist, teilweise unterbrochen war.

Insgesamt hatten mehr als 2,3 Milliarden Menschen (oder 30 Prozent der Weltbevölkerung) das ganze Jahr über keinen Zugang zu angemessener Nahrung: Dieser Indikator – bekannt als Prävalenz moderater oder schwerer Ernährungsunsicherheit – stieg in einem Jahr so stark an wie in den vorangegangenen fünf Jahren zusammen. Die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern vertiefte sich: Auf 10 ernährungsunsichere Männer kamen im Jahr 2020 11 ernährungsunsichere Frauen (gegenüber 10,6 im Jahr 2019).

Besonders Kinder zahlten einen hohen Preis: Im Jahr 2020 waren schätzungsweise 149 Millionen Kinder unter fünf Jahren unterentwickelt oder zu klein für ihr Alter. Ganze drei Milliarden Erwachsene und Kinder blieben von einer gesunden Ernährung ausgeschlossen, größtenteils aufgrund zu hoher Kosten. Fast ein Drittel der Frauen im gebärfähigen Alter leidet an Anämie.

In vielen Teilen der Welt haben die Corona Maßnahmen brutale Rezessionen ausgelöst und den Zugang zu Nahrung gefährdet. Im Gegensatz zu den reichen Ländern Europas hat eine Rezession in den ärmeren Regionen sofort massive Auswirkungen auf Hunger und dadurch verursachte Todesfälle. All das bestätigt nun auch der Bericht der UNO.


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7 Kommentare zu „Corona Maßnahmen wie Lockdowns verschärfen Unterernährung weltweit

  1. Interessant, dass auch die WHO bei diesem Bericht der UNO mitgewirkt hat. Schließlich hat sie ja mit der Ausrufung der fake Pandemie entscheidend dazu beigetragen, dass dieses Planspiel überhaupt durchgeführt werden konnte. Dabei war von vornherein ersichtlich, dass lockdown Maßnahmen ergriffen würden und der Einbruch der Weltwirtschaft sowie die Unterbrechung der Lieferketten u.a. zu mehr Nahrungsmittelknappheit und Hungersnöten führen würde. Das war ja wohl auch so gewollt.

  2. Bingo !
    Phase1: Pandemie ausrufen…Nur so ist die Notfallzulassung der Gen-Präparate möglich
    Phase2: Seuchenstimmung aufrecht erhalten bis das Genspritzmittel lieferbar ist
    Phase3: Vor bösen bösen Nebenerscheinungen warnen wenn nicht mehr abzustreiten ist, dass das Süppchen schädlicher ist als die Infektion selbst
    Phase4: Globale Installation der WHO als Supernationale Behörde und Türöffner der NWO…

  3. Man schaue sich nur an, welchen Ländern die Weltbank Kredite für den Aufbau des Gesundheitssystems gewährt hat, unter der Voraussetzung, dass die jeweilige Regierung die Corona-Maßnahmen im Land unterstützt (Impfungen inklusive) und wie mit Massenimpfbeginn die “Fallzahlen“ in den Statistiken nach oben gingen. So exportiert man “Krankheiten“ in andere Länder und implementiert ein Narrativ mit negativen Folgen für das jeweilige Land. Profitieren tun davon einzig die vermeintlichen “Retter“ und “Gönner“, denn Kredite müssen ja irgendwie zurückgezahlt werden.

    1. Korrekt….Bereits 4 Afrikanische Präsidenten tot in 12Monaten(Burundi, Elfenbeinküste, Tansania und Eriträa), zufällig diejenigen, die bei der Pandemie inkl. Impfstoffbeschaffung nicht mitgespielt haben….jetzt auch Haiti….
      Zur Erinnerung…..Lukaschenko hat letztes Jahr auch nicht dicht gemacht….obwohl ihm der IWF !! zuerst 90Mio., später dann 900Mio’s dafür geboten hat….ohne Erfolg….vllt. verstehen manche jetzt die NATO-Haltung gegenüber Belarus 😉
      Achja….da hatte man doch einen Anschlag auf Ihn am 09.Mai verhindert….Russland hat da ein paar Verdächtige abgehört die Luka inkl. seiner Söhne entfernen wollten…. schon seltsam diese Zufälle

  4. Es war in 4/5-20 schon vorrauszusehen, daß mit der weltweiten Corona-Stase, zuerst diejenigen der direkten Hungerarmut, folgende Krankheiten und Tod zum Opfer fallen werden, die ohne soziale Sicherungssysteme sind. Das wiederum erhöht den Migrationsdruck, verschärft weltweit die hochkriminelle Schlepper/Schleuserkriminalität mit ansteigenden Gefahren und Mortalität auf den Wegen in´s rettende €uropa. Nebenbei spült es den sog NGOs & AmtsGeschäftskirchen vorrübergehend erstmals G€ld in die tiefen Taschen, sie sind also somit Co-Profiteure dieser „Maßnahmen“.
    -> sa dazu, Matthaeus 7;16

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