Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Covid und Impf-Nebenwirkungen

Die Schulmedizin hat Jahrzehnte benötigt um zu erkennen, dass es Unterschiede zwischen Frauen und Männern gibt, die eine Behandlung beeinflussen können. Aber auch Krankheiten treten bei den Geschlechtern ganz unterschiedlich in Erscheinung. Dies fällt auch im Zusammenhang mit Covid auf, aber noch wesentlich mehr bei den Todesfällen und Nebenwirkungen in Folge der Impfungen.

Erkrankungen und Todesfälle in Folge einer SARS-Cov-2 Infektion betreffen zu etwa 60% Männer und zu 40% Frauen. Dafür gibt es – zumindest soweit mir bekannt – zwei Erklärungen. Die eine ist, dass Frauen mehr auf Gesundheit achten und daher eine Infektion schneller und effizienter abwehren können.

Die zweite Erklärung ist, dass Viren zum Eindringen in die Zellen das Enzym TMPRSS2 benötigen. Und dieses ist wiederum vom Vorhandensein von Testosteron abhängig. Dies tritt bekanntlich beim Männern und höherer Konzentration auf, was auch ein Grund dafür ist, dass Kinder so gut wie gar nicht von Covid betroffen sind und auch weit seltener infiziert werden. Weshalb übrigens, Test, Masken und Impfungen für Kinder erheblich mehr Schaden als Nutzen anrichten und daher unverantwortlich, unethisch und sogar kriminell weil Kindeswohl gefährdend sind.

Nebenwirkungen der Impfungen treffen Frauen weit stärker

Bei den Nebenwirkungen und Todesfällen durch Impfungen ist aber die Situation gänzlich anders. Frauen sind etwa 3-fach so häufig betroffen wie Männer, so die Datenbank der EMA. Warum das so ist, dafür habe zumindest ich noch nirgends eine schlüssige Erklärung gefunden.

Ein Erklärungsversuch setzt wieder am unterschiedlichen Gesundheitsbewusstsein an – Frauen würden Probleme eher melden. Dass mag sein, kann aber sicher nicht so eklatante Unterschiede erklären, noch dazu wo Männer möglicherweise Nebenwirkungen stärker beklagen könnten.

Wie schon mehrfach darauf hingewiesen, gibt es noch dazu eine sehr starke Untererfassung der tatsächlichen Nebenwirkungen und Todesfälle. Es werden vermutlich nicht mehr als 1 bis 6 Prozent der Fälle gemeldet. Das ist noch dazu je nach Ländern unterschiedlich. Aus Holland werden 445% mehr Fälle gemeldet als aus Deutschland. Offenbar funktioniert da die Unterdrückung der Meldungen durch Ärztekammern und andere Mechanismen höchst effizient.

Gravierende Unterschiede im Immunsystem

Das La Jolla Institute for Immunology, das sehr wichtige Beiträge zur Wirkungsweise des Immunsystems gegen die Corona-Infektionen geleistet hat, hat kürzlich über merkwürdige Entdeckungen von Associate Professor Sonia Sharma beirchtet.

Ihr Labor hat eine spezifische Gruppe bioaktiver Lipide entdeckt, die in dramatisch unterschiedlicher Anzahl bei Männern und Frauen mit entzündlichen Erkrankungen auftauchen. Diese Lipide könnten die versteckten Faktoren sein, die geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Entwicklung von Herzerkrankungen, Alzheimer, COVID-19 und Autoimmun-Vaskulitis bei Männern und Frauen erklären.

„Es ist klar geworden, dass geschlechtsspezifische Unterschiede im Immunsystem eng mit bestimmten Krankheitsverläufen verknüpft sind“, sagt Dr. Sharma.

Viele Jahre lang haben Forscher die gesundheitlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen heruntergespielt. „Die Forscher glaubten, dass wir im Allgemeinen ähnliche Ergebnisse bei männlichen und weiblichen Mäusen beobachten sollten, und wenn das nicht der Fall war, war das ein ‚Artefakt‘ und kein echtes biologisches Phänomen“, sagt Dr. Sharma. An klinischen Studien nahmen oft nur Männer teil.

Dann, als mehr Frauen in der Wissenschaft zu arbeiten begannen, stellten Forscher neue Fragen. Was wäre, wenn wir tatsächlich versuchen würden, aus geschlechtsspezifischen Unterschieden zu lernen? Im Jahr 1986 verlangten die National Institutes of Health von Antragstellern, Frauen in klinische Studien einzubeziehen. Als die Wissenschaftler anfingen, Fälle zu vergleichen, waren die geschlechtsspezifischen Gesundheitsunterschiede eklatant. Frauen sind besser in der Lage, Infektionen abzuwehren, haben aber ein höheres Risiko, Autoimmunerkrankungen zu entwickeln, so die Forscher in La Jolla. Männer sind dagegen anfälliger für Herzerkrankungen und neurodegenerative Krankheiten wie Parkinson.

Autoimmunerkrankungen dürften auch eine der häufigsten Nebenwirkungen oder deren Folgen bei den Impfungen sein. Der Rote-Hand-Brief von AstraZeneca hatte zumindest starke Hinweise in diese Richtung enthalten. Auch andere Wissenschaftler hatten schon früher davor gewarnt und verstärken dies Warnungen in jüngster Zeit angesichts der Flut von gefährlichen Nebenwirkungen.

„Bei einigen Krankheiten ist der Unterschied so groß, dass man sagen könnte, dass die Krankheit fast geschlechtsspezifisch ist“, sagt LJI-Professor Dr. Klaus Ley. „Zum Beispiel kommt Morbus Bechterew im Grunde nur bei Männern vor, und Lupus ist bei Frauen fünfmal häufiger. Das lehrt uns, dass die Immunologie bei Männern und Frauen unterschiedlich ist. Dafür gibt es viele, viele Beispiele.“

Bei Corona sehen wir also, dass die Personenkreise, die am wenigsten von der Infektion betroffen sind, am stärksten durch Impfung gefährdet werden: Frauen und Kinder.

Bild von Napaporn Sripirom auf Pixabay

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5 Kommentare zu „Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Covid und Impf-Nebenwirkungen

  1. Wenn der Frauenanteil, an Covid zu erkranken, nur 40% ausmacht, muss man noch zusätzlich bedenken, dass wesentlich mehr Frauen zur Risikogruppe der Alten gehören.

  2. Tolles Bild.
    Geschlechtsspezifische Unterschiede und deren Rezeption und Inzenierung können wohl kaum besser zusammengefasst werden.
    Wer dann noch die Jacht im Hintergrund sein eigen nennt und zugleich in einem Land lebt, in dem Kokospalmen gedeihen, der dürfte schwellenfreien Zugang zu medizinischer Behandlung vom Feinsten haben.
    Das heisst dann auch, eine personalisierte Medizin. Kein ‚one-fits-all‘.

    Männer haben allgemein ein mechanisches Verständnis über die Funktionen ihres Körpers (‚Pumpe‘, ‚Filter‘, ‚Motor‘, …), oder es fällt ihnen leichter in diesen simplen Bildern von sich zu denken. (Oder es wurde ihnen eher so beigebracht.) Leider heisst dass dann auch, dass Männer nicht ‚leiden‘, sie gehen gleich ‚kaputt‘.

    Ob die mRNA Injektionen im männlichen Körper prinzipiell anders wirken, darauf gehe ich nicht ein, hiesse das doch, der prinzipiellen Richtigkeit der experimentellen Injektion auf den Leim zu gehen. Es geht nicht um Gesundheit. Es geht um Kontrolle.

    Genausowenig wie ich dem ‚Kinder und Frauen zuerst‘ folge: ich bin es mir wert! Mit jedem Tag, den ich älter werde, umso mehr.

  3. Da der Impfstoff v Pfizer genveränderte DNA von abgetriebenen Kindern enthält, ist es auch logisch, dass er bei Frauen sehr viel mehr Schaden anrichtet.
    In Österreich werden alle paar Tage die Zahlen upgedated, und es ist eindeutig zu erkennen, dass Frauen im gebärfähigen Alter am meisten von schweren Nebenwirkungen betroffen sind.
    Schwangere Frauen, Kinder u Jugendliche zu impfen, ist einfach ein Verbrechen, nein, es müsste ein schwereres Wort dafür geben.
    Gotelinde

  4. Aktuelles Beispiel für geschlechtsspezifischen Unterschied, wie schon in Israel beobachtet:

    https://orf.at/#/stories/3214494/ USA untersuchen Herzmuskelentzündungen nach Impfung
    …Nach Angaben der Behörde trat eine Myokarditis häufiger bei jungen Männern auf, die bereits zum zweiten Mal geimpft worden waren…

    1. Zwar trifft es das nicht so ganz mit „jungen Männern“ – aber wäre doch interessant, wann der gesunde, fitte, 80jährige Herr Kieser („Kieser-Training“) seine Zweitimpfung empfangen hatte – und mit welchem Impfstoff.

      In dem NZZ-Interview ich glaube vom März war ja sicher von der Erstimpfung die Rede. Und jetzt ist er tot.

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