Auch in Tirol alarmierende Ergebnisse der neuen Kinderstudie

Kürzlich haben die Universität Salzburg und die Donauuniversität Krems Studien vorgelegt über die Auswirkungen der Corona Maßnahmen auf Kinder. Angst, Schlafstörungen, Depression und sogar suizidale Gedanken sind mittlerweile auch bei den Volksschülern weit verbreitet. Der langfristige Schaden für die Kinder ist kaum noch abzuschätzen.

Die Maßnahmen bringen keine Vorteile gegenüber Ländern wie Schweden, schaden aber Kindern und Jugendlichen massiv und auf längere Zeit.

Kinder zeigen deutlich mehr Traumasymptome und Angst

Für die erste Untersuchung waren vor allem Familien aus Hotspotregionen wie dem Paznaun- oder Grödnertal befragt worden. Die Auswertung der Zeit der ersten Quarantäne zeigt damals in Bezug auf Traumatisierung und Angstempfinden noch keine signifikanten Auffälligkeiten. „Das hat sich diesmal deutlich geändert“, erklärt Silvia Exenberger, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Studie und Klinische und Gesundheitspsychologin. Nach Selbstauskunft der Kinder sind die Traumasymptome um rund 60 Prozent gestiegen. „

Das bedeutet, dass mittlerweile rund 15 Prozent der Kinder, im März 2020 waren es noch 3 Prozent, Symptome zeigen, die auch klinisch relevant sind.“ Dies deckt sich auch mit der Sicht der Eltern. Ebenfalls gestiegen ist die Angst, auch zeigen 45 Prozent mehr Mädchen und Jungen Aufmerksamkeitsprobleme. „Nach Sicht der Eltern haben sich die somatischen Beschwerden, also beispielsweise Bauchweh oder Schlafstörungen der Kinder, mehr als verdoppelt“, erklärt Exenberger.

Geschlechterunterschiede auch nach der zweiten Erhebung

Genau hinschauen werden die ExpertInnen weiterhin bezüglich der Geschlechterunterschiede. Mädchen hatten im März 2020 ein intensiveres Bedrohungserleben und damit verbunden auch mehr Trauma- und Angstsymptome geschildert.

Dies ist so geblieben, aber die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass sich bei Mädchen und Jungen das Rückzugsverhalten verstärkt hat. „Trotz dieser Steigerung bei Mädchen und Jungen, ist es doch auffällig, dass diese Verhaltensschwierigkeit bei Jungen wesentlich mehr ausgeprägt ist“, attestiert Exenberger.

Das in der Umfrage gewonnene Bild deckt sich auch mit den Erfahrungen der erst im Dezember letzten Jahres eingerichteten Spezialsprechstunde und Telefonhotline an der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hall in Tirol für stark belastete Kinder und deren Eltern. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Studie hatten hier schon direkt zur Weiterentwicklung von Entlastungs- und Unterstützungsmaßnahmen beigetragen. „Wir sehen, dass die Anzahl der Kinder, die sich stark belastet fühlen, steigt“, sagt Kathrin Sevecke, Leiterin der Studie und Primaria der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Landeskrankenhaus (LKH) Hall.


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8 Kommentare zu „Auch in Tirol alarmierende Ergebnisse der neuen Kinderstudie

  1. Warum gibt man dauernd nur Mathematikern und Virologen eine Bühne?
    Man darf auch nicht nur die Zahlen ansehen sondern sich auch im Gesamten an den Betten orientieren-aber nicht diese dauernd ändern um Druck erzeugen zu können.Man sollte längst gesamte Gespräche mit allen möglichen Fachleuten führen.
    Es geht nicht nur um das Virus es geht auch um sämtliche andere schäden. Es gehört alles an einen Tisch und die Gesamtproblematik besprochen- Nur durch die Scheuklappen des Virologen wird das Leben nicht besser werden wenn daneben massive Kollateralschäden auftauchen.

    Das Gespräch hat es bisher nie gegeben und wenn jemand mal eine Meinung sagte die nicht auf Regierungslinie war hörte man gleich nichts mehr .
    Da läuft mächtig was schief- und es muss viel mehr Stimmen geben. Nicht nur die Berater von Kurz-Gnaden
    Es geht um Menschenlaben und die Zukunft der Kinder!!!!!

  2. Die Folgen die die Kinder aus diesem Krieg gegen sie davon tragen werden, sind nicht wieder gut zu machen und sollten denen die sowas unterstützen auf die Rechnung gesetzt werden. Das was hier passiert wird sich auch in den nächsten Generationen widerspiegeln. Es ist wie zur Zeit des Hitlerfaschismus. Nicht nur die Politik und Demokratiebewegung hat versagt sondern die Mehrheit schaut zu und macht mit. Wir schaffen wieder neue Opfer und neue Generationen die wir mit diesem Wahnsinn zu Opfern machen.

  3. ich lasse es mir ja noch irgendwie einreden, dass sich vor einem jahr die prognosemodelle an der influenza orientierten, bei der tatsächlich kinder sehr stark zum infektionsgeschehen beitragen. das ist aber erwiesenerweise bei covid 19 nicht der fall. und das ist bereits seit vielen monaten bekannt. es handelt sich sogar um eine erkrankung, die bei kindern in der regel milder verläuft als eine influenza. es gab aufgrund von covid 19 weit weniger hospitalisierungen von kindern als während einer influenza-welle. hier die vergleichszahlen:

    stationäre spitalsaufenthalte 2019 von unter-14jährigen in wien:
    influenza und sonstige infektionen der oberen atemwege: 972
    lungenentzündung: 608
    infektionen der unteren atemwege (bronchitis & co.): 1.414
    quelle: https://statistik.at/wcm/idc/idcplg?IdcService=GET_NATIVE_FILE&RevisionSelectionMethod=LatestReleased&dDocName=122015

    stationäre spitalsaufenthalte von kindern und jugendlichen in wien aufgrund von covid 19 seit beginn: 130
    quelle: https://kurier.at/wissen/gesundheit/wie-krank-sind-die-kinder-die-mit-corona-infiziert-sind/401329251
    und die 130 sind in wirklichkeit noch weit weniger – zitat aus dem artikel:
    „Bei den meisten tauche Covid-19 als „Nebendiagnose“ auf. Das ist dann beispielsweise der Fall, wenn sich ein Kind das Bein bricht, ins Spital kommt und dort ein Corona-Test positiv ist. Kinder werden mitunter auch gemeinsam mit ihren Covid-infizierten Eltern im Krankenhaus aufgenommen.“

    wieso man angesichts dieser zahlen kinder nicht einfach ihren normalen alltag leben lässt – sowohl in der schule als auch im privaten – ist für mich durch logik nicht wirklich erklärbar.

  4. Corona ist ein trojanisches Pferd. Alles andere macht keinen Sinn. Das ist nicht Dummheit in der Politik, das ist Agenda – als Dummheit getarnt. Deshalb wird jedes auch noch so richtige Argument ignoriert seitens der politischen Systeme

  5. Weil ich gerade darauf gestoßen bin: Die physischen Schäden an Kindern, welche durch die Angst vor dem Virus verursacht wurden, sind auch nicht zu vernachlässigen.
    Nur ein kleiner Ausschnitt aus einer Studie des Kinderspitals Salzburg mit dem Titel „Österreichische Studie zeigt, dass Verzögerungen beim Zugang zur akuten pädiatrischen Gesundheitsversorgung die Risiken von COVID-19 überwiegen“ (https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/apa.15507):
    „In vier Fällen führte die Angst vor dem Virus zu einer solchen Verzögerung, dass sich die Kinder in einer potenziell lebensbedrohlichen Situation präsentierten, mit Hypoglykämie und Diabetes, Dehydrierung und Infektion, beeinträchtigtem Kreislauf und Infektion sowie beeinträchtigtem Kreislauf und Anorexie.
    In vier Fällen führte die Angst vor dem Virus zu einer solchen Verzögerung, dass sich die Kinder in einer potenziell lebensbedrohlichen Situation präsentierten, mit Hypoglykämie und Diabetes, Dehydrierung und Infektion, beeinträchtigtem Kreislauf und Infektion sowie beeinträchtigtem Kreislauf und Anorexie.“

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