Eine Bilanz der Maskenpflicht – Nutzen versus Schaden

Gesichtsmasken wurden international erst ab etwa Anfang April vorgeschrieben. Meist sind sowohl medizinische Masken als auch Tuch- oder Stoffmasken zur Verwendung zugelassen. In Österreich und Teilen von Deutschland sind seit Januar FFP2 Masken verpflichtend. Nutzen und Schaden sind strittig.

Die Vergleiche von Ländern oder Regionen mit ähnlichen Bedingungen haben keine Vorteile für Maskenpflicht gegenüber Maskenfreiheit gezeigt. Zum Beispiel hat Florida ohne Maskenpflicht bessere Ergebnisse als Kalifornien mit. Deshalb heben auch immer mehr Bundesstaaten die Maskenpflicht auf.

Eine neu recht umfangreiche Studie – veröffentlicht in PMC, US National Library of Medicine – setzt sich recht umfangreich mit dem derzeitigen Wissensstand von Nutzen und Schäden auseinander. Zusammengefasst werden wissenschaftliche Studien über die Wirksamkeit, sowie über physiologische, psychologische und Langzeit-Folgen. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Paper.

Die Atmung ist eine der wichtigsten physiologischen Funktionen zur Erhaltung von Leben und Gesundheit. Der menschliche Körper benötigt eine kontinuierliche und ausreichende Versorgung aller Organe und Zellen mit Sauerstoff (O2) für eine normale Funktion und das Überleben. Die Atmung ist auch ein wesentlicher Prozess zur Entfernung von metabolischen Nebenprodukten [Kohlendioxid (CO2)], die bei der Zellatmung entstehen. Es ist bekannt, dass ein akuter signifikanter O2-Mangel (Hypoxämie) und ein erhöhter CO2-Gehalt (Hyperkapnie) selbst für wenige Minuten schwer schädlich und tödlich sein können, während chronische Hypoxämie und Hyperkapnie eine Verschlechterung des Gesundheitszustands, eine Verschlimmerung bestehender Erkrankungen, Morbidität und letztlich Mortalität verursachen.

Die Notfallmedizin zeigt, dass ein 5-6-minütiger schwerer Sauerstoffmangel während eines Herzstillstands zum Hirntod führt, mit extrem schlechten Überlebensraten. Andererseits führen eine chronische leichte oder mäßige Hypoxämie und Hyperkapnie, z. B. durch das Tragen von Gesichtsmasken, zu einer Verlagerung auf einen höheren Anteil des anaeroben Energiestoffwechsels, zu einer Senkung des pH-Werts und einer Erhöhung des Säuregehalts von Zellen und Blut, zu Toxizität, oxidativem Stress, chronischer Entzündung, Immunsuppression und einer Verschlechterung des Gesundheitszustands

Wirksamkeit von Gesichtsmasken

Die physikalischen Eigenschaften von medizinischen und nicht-medizinischen Gesichtsmasken deuten darauf hin, dass Gesichtsmasken aufgrund ihrer unterschiedlichen Größenordnungen nicht in der Lage sind, virale Partikel zu blockieren. Nach derzeitigem Kenntnisstand hat das Virus SARS-CoV-2 einen Durchmesser von 60 nm bis 140 nm [Nanometer (Milliardstel Meter)], während der Fadendurchmesser von medizinischen und nicht-medizinischen Gesichtsmasken von 55 µm bis 440 µm [Mikrometer (Millionstel Meter)] reicht, was mehr als 1000 Mal größer ist. Aufgrund des Größenunterschieds zwischen dem Durchmesser von SARS-CoV-2 und dem Fadendurchmesser von Gesichtsmasken (das Virus ist 1000-mal kleiner) kann SARS-CoV-2 jede Gesichtsmaske problemlos passieren.

Darüber hinaus ist die Effizienz der Filtrationsrate von Gesichtsmasken gering und reicht von 0,7 % bei nicht-chirurgischen Masken aus Baumwollgewebe bis zu 26 % bei Masken aus Baumwollsüßstoff. Bei chirurgischen und medizinischen FFP2-Gesichtsmasken sinkt die Effizienz der Filtrationsrate auf 15 % bzw. 58 %, wenn auch nur ein kleiner Spalt zwischen Maske und Gesicht vorhanden ist.

Klinische wissenschaftliche Nachweise stellen die Wirksamkeit von Gesichtsmasken zur Blockierung der Mensch-zu-Mensch-Übertragung oder der Infektiosität weiter in Frage. In einer randomisierten kontrollierten Studie (RCT) mit 246 Teilnehmern [123 (50 %) symptomatisch)], denen entweder das Tragen oder das Nichttragen eines chirurgischen Gesichtsschutzes zugewiesen wurde, wurde die Übertragung von Viren, einschließlich Coronavirus, untersucht. Die Ergebnisse dieser Studie zeigten, dass es bei symptomatischen Personen (mit Fieber, Husten, Halsschmerzen, laufender Nase usw.) keinen Unterschied zwischen dem Tragen und Nichttragen eines Mundschutzes in Bezug auf die Übertragung von Coronaviruströpfchen mit Partikeln von >5 µm gab.

Bei asymptomatischen Personen wurden bei keinem Teilnehmer mit oder ohne Mundschutz Tröpfchen oder Aerosole mit Coronaviren nachgewiesen, was darauf hindeutet, dass asymptomatische Personen keine Viren an andere Personen übertragen oder sie infizieren [siehe]. Dies wurde auch durch eine Studie zur Infektiosität untermauert, bei der 445 asymptomatische Personen durch engen Kontakt (gemeinsamer Quarantäneraum) für einen Median von 4 bis 5 Tagen einem asymptomatischen SARS-CoV-2-Träger (der positiv für SARS-CoV-2 war) ausgesetzt wurden. Die Studie ergab, dass keine der 445 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert war, was durch Tests bestätigt wurde.

Eine Meta-Analyse unter Mitarbeitern des Gesundheitswesens ergab, dass chirurgische Masken und FFP2/N95-Atemschutzmasken im Vergleich zu keinen Masken nicht wirksam gegen die Übertragung von Virusinfektionen oder grippeähnlichen Erkrankungen waren. Unter Verwendung einer separaten Analyse von 23 Beobachtungsstudien fand diese Meta-Analyse keine schützende Wirkung von medizinischen Masken oder N95-Atemschutzmasken gegen das SARS-Virus. Ein kürzlich durchgeführter systematischer Review von 39 Studien mit 33.867 Teilnehmern in Gemeinschaftssettings (Self-Report-Krankheit) fand keinen Unterschied zwischen FFP2Filtermasken im Vergleich zu chirurgischen Masken und chirurgischen Masken im Vergleich zu keinen Masken in Bezug auf das Risiko, eine Influenza oder eine grippeähnliche Erkrankung zu entwickeln, was darauf hindeutet, dass sie in Gemeinschaftssettings keine Wirksamkeit bei der Blockierung von Virusübertragungen haben.

Die gesundheitlichen Effekte der Masken

Das Tragen einer Gesichtsmaske schränkt die Atmung mechanisch ein, indem es den Widerstand der Luftbewegung sowohl während des Einatmungs- als auch des Ausatmungsprozesses erhöht. Unter normalen Bedingungen auf Meereshöhe enthält die Luft 20,93 % O2 und 0,03 % CO2, was Partialdrücke von 100 mmHg bzw. 40 mmHg für diese Gase im arteriellen Blut ergibt. Diese Gaskonzentrationen ändern sich erheblich, wenn die Atmung durch eine Gesichtsmaske erfolgt. Die eingeschlossene Luft, die zwischen Mund, Nase und Gesichtsmaske verbleibt, wird wiederholt in den Körper ein- und ausgeatmet und enthält niedrige O2- und hohe CO2-Konzentrationen, was zu Sauerstoffmangel und CO2-Überschuss führt.

Ein niedriger Sauerstoffgehalt im arteriellen Blut kann Herzprobleme, Schwindel, Hypotonie, und anderes verursachen. Chronische niedriggradige Hypoxämie und Hyperkapnie als Folge der Verwendung der Gesichtsmaske können eine Verschlimmerung bestehender Erkrankungen verursachen.

Neben Sauerstoffmangel und CO2-Überschuss werden beim Atmen durch die Gesichtsmaske bakterielle und keimhaltige Bestandteile auf der Innen- und Außenschicht der Gesichtsmaske zurückgelassen. Diese toxischen Bestandteile werden immer wieder in den Körper zurück geatmet und verursachen eine Selbstkontamination.

Das Atmen durch Gesichtsmasken erhöht auch die Temperatur und Feuchtigkeit im Raum zwischen Mund und Maske, was zu einer Freisetzung von toxischen Partikeln aus den Materialien der Maske führt. In einer systematischen Literaturübersicht wurde geschätzt, dass die Aerosolkontamination von Gesichtsmasken 13 bis 202.549 verschiedene Viren enthält. Das Wiedereinatmen kontaminierter Luft mit hohen bakteriellen und toxischen Partikelkonzentrationen zusammen mit niedrigen O2- und hohen CO2-Werten stellt eine ständige Herausforderung für den Körper dar und verursacht Selbsttoxizität und Immunsuppression.

Die nachteiligen physiologischen Effekte wurden in einer Studie mit 53 Chirurgen bestätigt, bei der während einer größeren Operation eine Gesichtsmaske getragen wurde. Nach 60 Minuten Tragen der Gesichtsmaske sank die Sauerstoffsättigung um mehr als 1 % und die Herzfrequenz stieg um etwa fünf Schläge/min.

Eine andere Studie unter 158 Mitarbeitern des Gesundheitswesens, die persönliche Schutzausrüstung, hauptsächlich N95-Gesichtsmasken, verwendeten, berichtete, dass 81 % (128 Mitarbeiter) während ihrer Arbeitsschichten neue Kopfschmerzen entwickelten, da diese aufgrund des COVID-19-Ausbruchs obligatorisch wurden. Für diejenigen, die eine N95-Maske mehr als 4 h pro Tag verwendeten, war die Wahrscheinlichkeit, während der Arbeitsschicht Kopfschmerzen zu entwickeln, etwa viermal höher, während 82,2% der N95-Träger die Kopfschmerzen bereits innerhalb von ≤10 bis 50 min entwickelten.

Psychologische Auswirkungen des Tragens von Gesichtsmasken

Psychologisch gesehen hat das Tragen von Gesichtsmasken grundsätzlich negative Auswirkungen auf den Träger und Personen in der Nähe. Die grundlegende Verbindung von Mensch zu Mensch durch den Gesichtsausdruck wird beeinträchtigt und die Selbstidentität wird teilweise aufgehoben.

Soziale Verbindungen und Beziehungen sind menschliche Grundbedürfnisse, die allen Menschen angeboren sind, während reduzierte Mensch-zu-Mensch-Verbindungen mit schlechter geistiger und körperlicher Gesundheit in Verbindung gebracht werden. Trotz eskalierender Technologie und Globalisierung, die vermutlich soziale Verbindungen fördern würden, zeigen wissenschaftliche Erkenntnisse, dass die Menschen zunehmend sozial isoliert sind und die Häufigkeit von Einsamkeit in den letzten Jahrzehnten zunimmt. Schlechte soziale Beziehungen stehen in engem Zusammenhang mit Isolation und Einsamkeit, die als bedeutende gesundheitsbezogene Risikofaktoren gelten.

Eine Meta-Analyse von 91 Studien mit ca. 400.000 Personen zeigte ein um 13% erhöhtes Mortalitätsrisiko bei Personen mit niedriger im Vergleich zu hoher Kontaktfrequenz. Eine weitere Meta-Analyse von 148 prospektiven Studien (308.849 Teilnehmer) ergab, dass schlechte soziale Beziehungen mit einem 50% erhöhten Sterberisiko assoziiert waren. Menschen, die sozial isoliert waren oder sich einsam fühlten, hatten ein um 45 % bzw. 40 % erhöhtes Mortalitätsrisiko.

Wichtig ist, dass das erhöhte Sterberisiko vergleichbar mit dem Rauchen war und über bekannte Risikofaktoren wie Adipositas und körperliche Inaktivität hinausging.

Langfristige gesundheitliche Folgen des Tragens von Gesichtsmasken

Die langfristige Praxis des Tragens von Gesichtsmasken hat ein hohes Potenzial für verheerende gesundheitliche Folgen. Ein längerer Sauerstoff-reduzierter Zustand beeinträchtigt das normale physiologische und psychologische Gleichgewicht, verschlechtert die Gesundheit und fördert die Entstehung und das Fortschreiten bestehender chronischer Krankheiten. Vor allem Herzkrankheiten und Krebs werden durch Sauerstoffmangel stark gefördert.

In Bezug auf die psychische Gesundheit zeigen globale Schätzungen, dass COVID-19 aufgrund von kollateralen psychologischen Schäden wie Quarantäne, Lockdowns, Arbeitslosigkeit, wirtschaftlichem Zusammenbruch, sozialer Isolation, Gewalt und Selbstmorden eine Katastrophe verursachen wird.

Chronischer Stress zusammen mit Sauerstoffmangel und CO2-Überschuss bringt den Körper aus dem Gleichgewicht und kann Kopfschmerzen, Müdigkeit, Magenprobleme, Muskelverspannungen, Stimmungsstörungen, Schlaflosigkeit und beschleunigte Alterung verursachen. Dieser Zustand unterdrückt das Immunsystem, um den Körper vor Viren und Bakterien zu schützen, verringert die kognitive Funktion, fördert die Entwicklung und Verschlimmerung der wichtigsten Gesundheitsprobleme, einschließlich Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Krebs, Alzheimer-Krankheit, steigende Angst- und Depressionszustände, verursacht soziale Isolation und Einsamkeit und erhöht das Risiko für vorzeitige Sterblichkeit.


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10 Kommentare zu „Eine Bilanz der Maskenpflicht – Nutzen versus Schaden

  1. »Das hier ist das größte sozialpsychologische Experiment in der Menschheitsgeschichte«, analysiert Katy Pracher-Hylander die coronalen Vorgänge seit 2020 und sagt, »Die MASKE ist die neue UNIFORM«.

    Im Gespräch http://kenfm.de/katy-hilander-unsere-letzte-chance/ gibt die erfahrene Sozialpsychologin aus ihrer fachlichen Sicht nebenbei einen ernüchternden Blick auf die beiden Regierungschefs in Österreich und BRD.

  2. Ich hab eine Frage: Wenn Symptomlose andere nicht anstecken können, dann müsste das doch auch für Geimpfte gelten, die sich neu anstecken, aber nicht erkranken und keine Symptome haben. Stimmt das? Dann würde sich aber die Diskussion um eine sterile Immunität erübrigen? Oder verstehe ich das falsch?

    1. Die geimpften Personen sind z.T Virusträger. Sie selbst erkranken evtl. weniger, aber offenbar kann das Virus im Rachenraum des geimpften vorhanden und damit übertragbar sein. Aus diesem Grund müssen die geimpften auch Masken tragen usw. Es gibt keine sterile Immunität durch den Impfstoff, diese wird nur durch das physiologische Immunsystem des Menschen erreicht. Das wollen die „experten“ und die WHO eben nicht.
      https://www.who.int/news-room/q-a-detail/herd-immunity-lockdowns-and-covid-19

      1. Ein asymptomatischer Virusträger könnte zwar theoretisch – durch heftiges Küssen etwa?! – Viren übertragen. Aber nie in der Menge, dass der „Empfänger“ krank werden könnte. Wenn die Viruslast schon beim Ersten nicht ausreicht um krank zu machen, dann ist sie beim Zweiten noch geringer …
        Und da 99,xx% eh nicht erkranken, selbst mit genügend Viruslast : so what?!
        Es geht und ging nicht um Gesundheit. Es geht um Gehorsam und (Bevölkerungs-) Kontrolle.

  3. Gerade der Maskenskandal um Hygiene-Austria zeigt: wir werden belogen, von hinten bis vorne. Wenn man uns schon anlügt bezüglich dem, was wir uns vor die Atemwege zu binden haben, so ist dies eigentlich doch der perfekte Aufhänger, den ganzen Spuk mit den Masken zu beenden. Aber nein, keinerlei Anzeichen von irgendwelchem Aktivismus in diese Richtung. Wie weit eingeschüchtert sind die Menschen eigentlich schon? Glaubt denn alllen Ernstes wirklich noch jemand, dass so eine FFP2-Masken irgendwen vor irgendwas schützt? Das einzige, wovor sie schützt, sind Sanktionen Strafen, Zutrittsverweigerung bzw. Rauswurf.

  4. Langfristige Verwendung von NMS kann dazu beitragen, schädliche Mikroben im feuchten Milieu in der Gesichtsmaske zu züchten. Das Einatmen der gefährlichen Krankheitserreger kann zu gesundheitlichen Problemen führen, bis hin zum Lungenkrebs. Eine Studie der American Association for Cancer Research macht auf die Problematik der schädlichen Mikroben aufmerksam. https://www.globalresearch.ca/long-term-mask-use-may-contribute-advanced-stage-lung-cancer-study-finds/5736339

    Nicht bloß kurzfristiges Maskentragen kann also vor allem für nicht „pumperlgesunde“ Menschen zu einer nicht unerheblichen Verschlechterung ihres Befindens führen oder beitragen.

    Im beruflichen Einsatz bestehen arbeitsmedizinische Regelungen auch betr. MNS und »sollte beim Einsatz von FFP2-Masken im beruflichen Kontext zuvor eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung erfolgen.« https://www.radiologietechnologen.at/fileadmin/content/Netzwerk/MTD/Handlungsempfehlung_Maskenpausen__Version_07.12.2020_.pdf

    Sollten solche medizinischen Vorsorgeuntersuchungen aber nicht auch für Bürger gelten, wenn sie in ihrem privaten Alltag überwiegend zum Maskentragen verpflichtet werden?

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