Ukraine-Drohne explodiert in rumänischem Hafen

5. Juni 2026von 2,5 Minuten Lesezeit

Eine Unterwasser-Drohne aus der Ukraine sorgte für eine massive Explosion am rumänischen Hafen von Kostanza. Die EU gibt allerdings nicht der Ukraine, sondern Russland die Schuld.

Eine schwere Explosion erschütterte am Freitagmorgen den rumänischen Schwarzmeerhafen Constanța (deutsch: Kostanza). Laut dem rumänischen Verteidigungsministerium detonierte eine Marine-Drohne vom Typ, wie er in der Ukraine eingesetzt wird – eine sogenannte „Unterwasser-“ oder genauer „Marine-Drohne“ (USV), die offenbar zum Zünden programmiert war. Drei weitere ähnliche Drohnen wurden in der Umgebung entdeckt. Das Gelände wurde weiträumig abgesperrt, es gab keine Verletzten.

Rumänische Medien berichteten unter Bezugnahme auf das Militärkommando, dass es sich um eine MAGURA-Meeresdrohne handelte. Andere Analysen sprechen von einer R-3000-Drohne, die mit einer ungewöhnlich hohen Anzahl an Anti-Drohnen-Systemen ausgestattet ist. Auch diese Drohne wäre jedoch ukrainisch. Die ukrainische Marine hat dies bereits bestätigt. Sie erklärte, dass die Drohne ihre eigene war. Verantwortlich machte man aber Russland. Demnach sei die Drohne von der russischen Armee außer Gefecht gesetzt worden und dann abgedriftet. „Wir haben die rumänischen Behörden kontaktiert, um Opfer zu vermeiden“, meldete man weiter.

Von einem bewussten Angriff der Ukraine auf Rumänien zu schreiben wäre also übertrieben. Allerdings: Was würden die NATO-Medien schreiben, wenn eine russische Drohne unabsichtlich eine massive Explosion auf NATO-Gebiet auslöst?

Es reicht sogar eine ukrainische Drohne. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sowie Ursula von der Leyen rührten umgehend die Kriegstrommel.

Kaja Kallas: „Die ultimative Verantwortung für das Geschehene liegt allein bei Russland. Moskau kann diesen Krieg jederzeit beenden.“

Ursula von der Leyen: „Das ist eine direkte Folge des russischen Krieges gegen die Ukraine. Es wird zunehmend zu einer direkten Bedrohung für die Länder an unserer Ostgrenze. Unsere Solidarität mit jedem Mitgliedstaat, der diesen Bedrohungen ausgesetzt ist, ist unerschütterlich.“ In einer weiteren Stellungnahme fügte sie hinzu, Russlands „Angriffskrieg“ habe „eine weitere Linie überschritten“.

Welche Linie das ist, wenn eine ukrainische Drohne eine Explosion verursacht, erklärte sie nicht.

Rumänien könnte durchaus auf kollektive Verteidigung und Artikel 5 pochen, wenn es sich um einen Angriff handelte – allerdings maximal gegen die Ukraine. Die EU lenkt jedoch umgehend alle Narrative konsequent auf Russland um, damit diese Frage gar nicht erst aufkommt. Eine ukrainische Drohne auf rumänischem Boden wird nicht als Aggression gewertet, sondern als „Spillover-Effekt“ des russischen Krieges.

Bemerkenswert ist auch, dass sich der Vorfall nur eine Woche nach einem anderen Drohnen-Zwischenfall in Rumänien ereignet hat.


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19 Kommentare

  1. Leontinger 6. Juni 2026 um 13:28 Uhr - Antworten

    Wann wird den Wahnsinnigen (VdLeyen, Kallas, . . .) endlich das Handwerk gelegt?

  2. Varus 6. Juni 2026 um 9:42 Uhr - Antworten

    Röper gestern: „Die Zeit: Deutschland bereitet sich seit mehreren Wochen aktiv auf Gespräche mit Russland vor“ – Hilfe beim Bombardieren dient wohl kaum dieser Vorbereitung. Putin erzählte kürzlich auf einer Pressekonferenz in St.Petersburg, im Mai wurde er von der anderen Seite gebeten, einen Sondergesandten zu schicken – gleich darauf kam Starobielsk. Auch AKW Saporosche wird gerade verstärkt beschossen.

  3. local.man 6. Juni 2026 um 8:31 Uhr - Antworten

    Wieder Rumänien also.
    Damals wurde der angehende Anti-EU Präsident mit Insiderwissen über diese Bande, Călin Georgescu, ja aggressiv verhindert und durch die passende Drohne ersetzt.

    Mittels KI, der ich mal wieder etwas auf die Sprünge helfen musste, weil alles umstritten ist nach KI Auffassung, hier eine überschaubare Zusammenfassung in Sachen Rumänien, zumindest das was die offiziellen Quellen hergeben:

    (ChatGPT)
    Ja, das lässt sich sinnvoll in die Chronologie einbauen. Für ein Forum würde ich es möglichst neutral und faktisch formulieren, da die Vorgänge politisch stark umstritten sind.

    Rumänien im Kontext des Ukrainekriegs – Chronologie 2022–2026
    2022 – Beginn des Krieges und NATO-Verstärkung

    Februar 2022

    Russland beginnt die großangelegte Invasion der Ukraine.

    Februar–März 2022

    Rumänien wird zu einem der wichtigsten NATO-Frontstaaten am Schwarzen Meer.
    Frankreich entsendet Truppen nach Rumänien; daraus entsteht die NATO-Mission Aigle.
    Die NATO verstärkt ihre Ostflanke mit zusätzlichen Kampfverbänden in Rumänien.
    2023 – Ausbau von Überwachung und Luftverteidigung

    Januar 2023

    NATO-AWACS-Aufklärungsflugzeuge werden nach Rumänien verlegt.
    Intensivierung der Luft- und Seeüberwachung im Schwarzmeerraum.

    2023

    Ausbau von Luftverteidigungs- und Frühwarnkapazitäten.
    Engere sicherheitspolitische Abstimmung zwischen Rumänien, Bulgarien und der Türkei.
    2024 – Militärischer Ausbau und politische Krise

    2024

    Beschleunigter Ausbau der Luftwaffenbasis Mihail Kogălniceanu.
    Erweiterung von Infrastruktur, Unterkünften und Logistikzentren.
    Weitere NATO-Manöver und Truppenrotationen.

    November 2024

    Der parteilose Kandidat Călin Georgescu gewinnt überraschend die erste Runde der rumänischen Präsidentschaftswahl.

    Dezember 2024

    Das rumänische Verfassungsgericht annulliert die Präsidentschaftswahl und ordnet eine vollständige Wiederholung an.
    Als Begründung werden Unregelmäßigkeiten im Wahlkampf, Finanzierungsfragen und Hinweise auf ausländische Einflussnahme genannt.
    2025 – Wahlwiederholung und Ausschluss Georgescus

    März 2025

    Die rumänische Wahlbehörde lehnt die erneute Kandidatur von Călin Georgescu für die Wiederholungswahl ab.
    Das rumänische Verfassungsgericht bestätigt die Entscheidung endgültig.

    Mai 2025

    Die wiederholte Präsidentschaftswahl findet ohne Georgescu statt.
    Nicușor Dan gewinnt die Wahl.

    2025

    Rumänien erhöht seine Verteidigungsausgaben.
    Ausbau der nationalen Rüstungsindustrie.
    Verstärkte Einbindung in europäische Verteidigungsprojekte.
    2026 – Militärische Kooperation und NATO-Verstärkung

    März 2026

    Rumänien und die Ukraine vereinbaren eine engere Zusammenarbeit bei der Produktion von Verteidigungsgütern, darunter Drohnensysteme.

    Mai–Juni 2026

    Mehrere Drohnenvorfälle auf oder nahe rumänischem Staatsgebiet.
    Forderungen nach zusätzlichen NATO-Luftverteidigungs- und Anti-Drohnen-Kapazitäten.
    Ausbau von Radar- und Luftverteidigungssystemen.
    Weitere NATO-Verstärkungen an der Südostflanke.

    So bleibt die Zeitleiste sachlich und zeigt gleichzeitig den Zusammenhang zwischen dem militärischen Ausbau Rumäniens, der Annullierung der Präsidentschaftswahl 2024 und dem Ausschluss Georgescus von der Wiederholungswahl 2025.
    (ChatGPT Ende)

    Hört sich eher nach einem kalkulierten Ablaufplan an, nicht nach Zufall. Wahrscheinlich lassen sich ähnliche Ablaufpläne auch für andere Staaten der EU in Sachen Krieg gegen Russland zusammenstellen.

    Die eigentliche Frage lautet ja, sind im größeren Spiel dahinter, also für uns unsichtbar, am Ende nicht beide Kriegsparteien involviert und es wird dieses Szenario für den eigentlichen Masterplan des Systemumbaus benötigt und zwar für beide Seiten..
    Ich meine so einige Fakten sprechen dafür. Rothschild-Bankensystem ist auch in Russland dominant. Russland macht bei Corona mit. Russland baut auch 15 Minuten Städte. Putin selbst war auch Young Global Leaders. Gibt wohl noch mehr solcher Indizien wie die Überwachungsstruktur die überall ausgeweitet wird, digitales „Geld“ wird auch in Russland angestrebt(CBDC) und die zentrale Geldbörse für die Bürger das ab September 2026 schrittweise angeführt werden soll..
    Ich behaupte nichts, aber für einen weltweiten Umbau im Sinne der Plutokratie, braucht es auch eine wunderschöne Erzählung und ich glaube nicht daran, dass sich russische Superreiche da anders verhalten und gerne in der Pyramide eher oben bleiben wollen.

    • Daisy 6. Juni 2026 um 8:37 Uhr - Antworten

      Ja, den Verdacht habe ich auch schon länger, dass Putin mitmacht…

  4. Daisy 5. Juni 2026 um 20:29 Uhr - Antworten

    Und mitten in den Irrsinn platzt Putin mit der Ansage rein: Nord-Stream-Gas kann ab morgen wieder fließen. Ein Knopfdruck genügt.
    Au, das ist so gemein von ihm ;-)

    • Varus 6. Juni 2026 um 3:50 Uhr - Antworten

      Ungeschnittene gestern: „Der Markt beginnt etwas einzupreisen, das die meisten Menschen noch nicht sehen“ – Den Managern rund um die Welt wird klar, dass die Hormuz-Krise länger dauern und heftiger ausfallen wird. Die Hurra-Meldungen zum baldigen Deal wirken immer weniger.
      Der Artikel: „… Eine der bemerkenswertesten Aussagen dieser Woche kam nicht von einem Politiker, sondern von einem führenden Manager eines der größten Ölhandelsunternehmen der Welt. Ein hochrangiger Vertreter von Vitol warnte, dass die Märkte die Risiken der aktuellen Situation möglicherweise massiv unterschätzen. …“
      Politische Konsequenz für Westeuropa müsste wohl sein, sich mit Russland zu arrangieren, denn woher sonst Öl, Gas und Kerosin nehmen? Und natürlich – nicht mehr helfen, die Infrastruktur dafür zu bombardieren.

      Insbesondere Polen müsste aber umdenken – der hier renommierte Analytiker Andrew Korybko brachte vorgestern „Welche Rolle spielte Deutschland bei der Verwandlung der Ukraine in einen antipolnischen Staat?“. Die Ausführungen klingen plausibel – langsam müsste in Polen klar sein, wie unbequem die Lage zwischen Buntschland und dem antipolnischen Banderastan ist. Ob es in Polen hilft, die exzessive Russophobie zu überwinden?

      • Daisy 6. Juni 2026 um 5:16 Uhr

        Ja, dass es länger dauert, wird immer klarer. In Afrika, Somalia zB, sind Mio Menschen aufgrund der hohen Dieselpreise und Düngermangel von Hungersnöten betroffen. Ca. 50 Mio Menschen zusätzlich müssen schon leiden. Das kam nicht überraschend. Es ist schon lange klar.

        Doch die EU denkt nicht dran, etwas zu unternehmen. Weder unterstützt sie den verhassten Trump dabei, Hormus frei zu kriegen, sondern schaut belustigt und feixend zu, noch überlegt sie, wie sie sonst zu Energie kommen könnte. Stattdessen finanziert sie Schneelenskis Angriffe auf die Energieinfrastruktur und klatscht Beifall, weil ihr Held in St. Petersburg eine Raffinerie in Brand gesteckt hat.

        Wennst den Oberfunz:innen (Funserl = kleine oder schlecht brennende Kerze oder sonst ein geringes Licht) so zuhörst, kannst richtig Angst kriegen, was da noch auf uns zukommen wird. ZZt. wollen sie unbedingt die NATO offiziell involvieren. Aber die Versuche von False Flags sind zu stümperhaft…als gäbe es sonst keine Probleme.

        Die Wirtschaft muss ja nicht funktionieren, denn die Deutschen haben ja auch noch Sparguthaben…das ist ihr Plan und wie eine weitere Funse neulich meinte, man brauche mehr Steuern für die Klimarettung und für die Aufrüstung. Leute, versteht das doch, das sind hehre Zwecke!

        Die Polen dürften großteils russophob sein aufgrund der Geschichte. Man empfand die russ. Dominanz als demütigend. Und durch Putins Übergriffe gibt es wohl wieder Angst, er könne sich auch Polen holen. Das ist irrational. Was Deuschland bzw. die ungewählten Führer dort antreibt, sich derart für die Ukraine aufzuopfern? Was für eine Unterwürfigkeit…seltsam.

      • Daisy 6. Juni 2026 um 6:30 Uhr

        Auch noch gaga…die EU bezahlt Schneelenski auch dafür, dass er immer wieder das Kernkraftwerk Saporoschje angreift…bis es bricht…

      • Varus 6. Juni 2026 um 7:38 Uhr

        ZZt. wollen sie unbedingt die NATO offiziell involvieren.

        Woanders lese ich auch, dass die NATO womöglich auseinanderbricht, insbesondere durch den USA-Austritt – insbesondere Briten basteln eifrig an einer Nordmeer-Union mit Skandinavien, Baltikum, Polen, Buntschland. Vielleicht rennt solche Entität eifriger in den Krieg? Da sich aber Bevölkerungen dieser Länder so bereitwillig in den Krieg treiben lassen, kann ich schwer Überlegene Kultur sehen.

      • Daisy 6. Juni 2026 um 8:29 Uhr

        Mir ist das ziemlich wurst, ob ich überlegen bin. Aber unterlegen bin ich sicher nicht…die Bevölkerung lässt sich nicht bereitwillig in den Krieg treiben, weder hier in Österreich, noch die deutsche. Es geht alles nur mit Zwang, Desinformation, Propaganda und dem Mitläuferschaf. Österreicher lieben die Russen. Unsere Nahtxd-Beahte hat 6% Zustimmung. Rechnet man die Nichtwähler ein, nur noch 1%, marginal. Die regieren schon die ganze Zeit am Volk vorbei, weswegen ich Sie bitten möchte, das in Zukunft auseinanderzuhalten. Die deutsche Regierung ist was völlig anderes als „die Deutschen“, wenngleich ich auch meine, dort gibts besonders viele Schlafschafe…;-)
        Ja, ahm, Litauen hat die Amis jetzt um Atombomben gebeten. Auch Polen bittet darum, dort welche zu stationieren. Ich denke, sie hoffen auf den Artikel 5, der auch die Amis noch zwingen würde. Zudem ist mir nicht klar, was hinter den neuen Provokationen steckt. Die USA unterstützen Elendskistein ja jetzt wieder…jedenfalls ist Trump nun entmachtet, die Falken haben jetzt das Sagen. Alle MAGA-Leute sind gegangen…

      • Varus 6. Juni 2026 um 8:46 Uhr

        Es geht alles nur mit Zwang, Desinformation, Propaganda und dem Mitläuferschaf.

        Also wie vor etwas über 80 Jahren – Europa pulverisiert und von den Michels (D/Ö) heißt es ab dem 9. Mai sofort „Ich habe ja nichts gewusst…“. Der Unterschied zum bereitwilligen Mitmachen ist rein akademisch.

      • Daisy 6. Juni 2026 um 10:14 Uhr

        Sicher nicht, Varus!

      • Varus 6. Juni 2026 um 11:09 Uhr

        Gerade das nervt mich so sehr an der westlichen „Zivilisation“ – die ist auf exzessivem Heucheln aufgebaut. Man agiert sogar noch übler als die anderen, möchte man sich aber für überlegen halten – routinemäßig wird alles ausgeblendet, verschwiegen, verdreht, gelogen, weggeschaut. So blind kann keiner sein, das war vor 81 Jahren unglaubwürdig und heute wieder.

        Ein Onkel meiner Mutter hat vor einem Jahrhundert die lokale Zelle gewisser Partei in Gleiwitz mit aufgebaut, doch als er dafür mit arosiertem yodischen Geschäft belohnt werden sollte, lehnte er ab. Noch vor dem WKII wurde ihm klar, was für Sauereien da abliefen – von den die anderen noch viel später „nichts wissen“ wollten.

      • Daisy 6. Juni 2026 um 12:22 Uhr

        Wer hat Sie eigentlich so tief verletzt, dass Sie soviel Hass auf „uns“ und wohl auch auf sich selbst entwickelt haben? Warum erzählen Sie mir den Scheiß, „wir“ hätten alles geleugnet und gesagt, das hat keiner gewusst? Was wollen Sie da von mir? Woins a Wiedergutmachung oder sowas? Schuldmasche? ;-) Von mir ned, Kleiner, ich bin fast Italienerin… :-)

        Schauen Sie, was bei Corona passiert ist. Ich wäre zB nie mitgelaufen. Aber es gab auch viele, die Angst hatten und eingeschüchtert wurden. Sie haben den MSM geglaubt. Sie wussten es wirklich nicht. Haben Sie nie „Die Welle“ gesehen oder kennen Sie das Milgram Experiment? Ich kenne das schon und ich habe schon als junger Mensch begriffen, dass man nicht alle verurteilen darf, denn was hier passiert ist, ist menschliches Verhalten. Das hätte man lernen müssen. Ich verzeihe es den Deutschen und auch den Österreichern. Das sollten Sie auch tun, Varus. Essens a Schoklad, dann gehts Ihnen gleich besser … ja, Sie wirken eigentlich wie jemand, der einen Entzug durchmacht…

        Ich weiß nicht, woher Ihr Hass kommt. Ich glaube, ich kann Ihnen nicht helfen. Aber gerne können Sie sich mir anvertrauen. Wenn Sie eine Diät machen müssen, dann rate ich Ihnen zu viel Bewegung in der frischen Luft…..

      • Varus 6. Juni 2026 um 14:41 Uhr

        Soweit ich mich entsinne, Westeuropa deindustrialisiert sich gerade massiv, verarmt und rennt in einen Weltkrieg. TKP zitierte kürzlich Emmanuel Todd, laut dem es an einem T@deskult liegt, der als Ersatzreligion den Westen beherrschte. Dazu der ähnlich verheerende Klima-Kult.

        Die ersten Jahrzehnte des Lebens hat mir der Sozialismus geklaut, die letzten klauen mir obskure und dennoch weit verbreitete westliche Murks-Kulte. Vielleicht passt das Wort „Hass“ nicht – ich hätte geschrieben, dass der Grandiose Wertige Westen sich tiefste Verachtung verdient hat, doch beim letzten Mal mit genau dieser Feststellung hat wer einen Satz aus dem Kontext gerissen, verdreht und daraus eine Staatsaffäre gemacht.

        Der Unterschied zu den ersten verlorenen Jahrzehnten – wenn es 20-30 Jahre dauern sollte, erlebe ich diesmal das Ende nicht mehr. Oder wenn es zum Weltkrieg führt, kommt so das Ende.

  5. MDGerlach 5. Juni 2026 um 18:48 Uhr - Antworten

    Irgendwann glaub ich kapiert es auch der letzte Bürger der EU dass wir von einer korrupten Frau von der Leyen an der Nase herum geführt werden und Frau Kallas hat einen IQ,der schon sehr nahe am Negativen liegt…das klingt ebenso schwachsinnig wie die Drohnen Angriffe auf die deutschen Flughäfen, die von Russland aus gekommen seien…

    • W. Baehring 6. Juni 2026 um 0:18 Uhr - Antworten

      Zitat: „Irgendwann glaub ich kapiert es auch der letzte Bürger der EU, dass wir von einer korrupten Frau von der Leyen an der Nase herum geführt werden…“
      Woher nehmen Sie Ihren Optimismus?

  6. Jurgen 5. Juni 2026 um 18:12 Uhr - Antworten

    Für wie blöde halten die eigentlich die Leute? Kriegsgier macht dumm!

    • W. Baehring 6. Juni 2026 um 1:02 Uhr - Antworten

      Zitat:“Für wie blöde halten die eigentlich die Leute?“

      „Die“ halten die Leute nicht nur für blöde, die Leute SIND blöde!

      Die menschengemachte Coronakrise (gegen die nur eine Genspritze und eine Bratwurst half) war der Anfang der offiziellen Massen-IQ-Tests. Ca. 80% der Bevölkerung haben ihn NICHT bestanden.

      Und die menschengemachte Energiekrise (gegen die nur selbstgebastelte Balkonkraftwerke helfen) und die „menschengemachte“ Klimakrise (gegen die nur ein totales CO2-Verbot und der totale Umstieg auf E-Fahrzeuge helfen) und die bilaterale Russland-Ukraine-Krise (die Putin nur dazu benutzen will, um ganz Europa militärisch zu überrennen und die deshalb nur mit Waffengewalt bis zur „Stunde Null“ für Russland beendet werden kann), all das sind die Fortsetzungen des IQ-Tests, die „Denen da oben“ zeigen:
      Es funktioniert. Die Leute machen weiter brav mit (und fühlen sich noch gut dabei!). Wir können so weitermachen.

      Kann ich in meinem (akademischen!) Freundes- und Verwandtenkreis tagtäglich beobachten. Hoffnungslos!

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