COVID-Impfpflichten in Alberta: Umfrage dokumentiert massive Schäden für Pflegekräfte und Patientenversorgung

17. Juli 2026von 3,9 Minuten Lesezeit

Eine kanadische Studie aus Alberta liefert weitere Belege dafür, dass die COVID-19-Impfmandate in der Gesundheitsversorgung erhebliche negative Folgen hatten. Die im Juni 2026 veröffentlichte Untersuchung zeigt, dass ein erheblicher Teil der befragten Pflegekräfte die Impfung nicht aus freier Überzeugung, sondern unter dem Druck beruflicher Konsequenzen erhielt. Viele berichteten von Arbeitsplatzverlust, psychischen Belastungen und einer Verschlechterung der Patientenversorgung.

Die Autoren Claudia Chaufan, Natalie Hemsing und Rachael Moncrieffe befragten zwischen März und April 2025 insgesamt 189 Beschäftigte im Gesundheitswesen in Alberta. Die Stichprobe umfasste vor allem Frauen (84,6 Prozent) und Pflegekräfte mittleren Alters. 39,2 Prozent der Befragten waren ungeimpft geblieben, 58,7 Prozent hatten sich impfen lassen – bei vielen allerdings nicht freiwillig.

Impfung unter Druck statt aus Überzeugung

Unter den Geimpften gaben 29,7 Prozent die berufliche Impfpflicht als Hauptgrund für ihre Entscheidung an. Nur 33,3 Prozent nannten den Schutz vor schweren Verläufen als primäres Motiv. Die Studie dokumentiert zudem erhebliche Probleme bei der Aufklärung: 58,7 Prozent der Befragten erhielten keine schriftlichen Informationen zum Impfstoff, und 67 Prozent fühlten sich nicht frei in ihrer Entscheidung.

Besonders gravierend sind die berichteten beruflichen und persönlichen Konsequenzen. 25,4 Prozent der Befragten wurden entlassen oder freigestellt, weitere 19,6 Prozent erhielten andere disziplinarische Maßnahmen. 65 Prozent kannten Kollegen, die aufgrund der Vorgaben frühzeitig in den Ruhestand gegangen waren. 21,2 Prozent der Befragten gaben an, den Beruf verlassen zu wollen.

Auf psychischer Ebene berichteten 37,6 Prozent von Angstzuständen oder Depressionen im Zusammenhang mit den Impfpflichten. 7,4 Prozent gaben sogar Suizidgedanken an. Viele erlebten zudem Konflikte am Arbeitsplatz – sowohl mit Kollegen (64,1 Prozent) als auch mit Vorgesetzten (58,2 Prozent).

Auswirkungen auf die Patientenversorgung

Die Studie geht auch auf die beobachteten Folgen für die Versorgung ein. Über die Hälfte der Befragten (56,6 Prozent) berichtete von einer unterschiedlichen Behandlung von Patienten je nach Impfstatus. Fast die Hälfte (49,7 Prozent) gab an, eine Zunahme von patientenschädigenden Ereignissen im Zusammenhang mit den Impfungen beobachtet zu haben.

Viele Pflegekräfte fühlten sich zudem in einem ethischen Dilemma: Sie sollten Impfungen verabreichen oder befürworten, obwohl sie selbst Zweifel an der Risiko-Nutzen-Bilanz hatten oder negative Erfahrungen mit Nebenwirkungen gemacht hatten. Nur 5,4 Prozent derjenigen, die Nebenwirkungen erlebten, meldeten diese offiziell.

Kritik an den ethischen und wissenschaftlichen Grundlagen

Die Autoren stellen die wissenschaftliche und ethische Grundlage der Impfmandate infrage. Sie verweisen darauf, dass die frühen Daten bereits eine starke Altersabhängigkeit des Infektionsrisikos und eine gute Schutzwirkung durch natürliche Immunität gezeigt hatten. Die Pflichtmaßnahmen hätten grundlegende Prinzipien wie informierte Einwilligung und berufliche Autonomie verletzt und damit das Vertrauen in das Gesundheitssystem beschädigt.

Die Studie reiht sich ein in eine wachsende Zahl von Untersuchungen, die die Auswirkungen von Impfpflichten auf das Personal und die Versorgungsqualität kritisch beleuchten. Sie stammt aus einer Region, in der die Impfquote im Gesundheitswesen vergleichsweise niedrig blieb und die politischen Auseinandersetzungen um die Maßnahmen besonders intensiv waren.

Die vollständige Studie ist hier einsehbar:
COVID-19 vaccination decisions and impacts of vaccine mandates: a cross-sectional survey of COVID-19 in Alberta, Canada (Journal of Public Health and Emergency, 26. Juni 2026)

Die Ergebnisse unterstreichen, dass die Durchsetzung von Impfpflichten in sensiblen Bereichen wie der Gesundheitsversorgung nicht nur individuelle Schicksale beeinflusst, sondern auch strukturelle Schäden verursachen kann – von Personalengpässen bis hin zu einem nachhaltigen Vertrauensverlust. Ob die politisch Verantwortlichen aus diesen Erfahrungen lernen, bleibt abzuwarten.

Der Schaden für die Gesundheitsberufe ist alles andere als neu. Eine Studie aus Dänemark hatte gleich nach Impfbeginn folgende Ergebnisse gebracht. TKP berichte über eine dänische Studie berichtet, die bei 30.000 Bewohnern von Pflegeheimen und 330.000 Beschäftigten im Gesundheitswesen durchtgeührt wurde:

Von 0 bis 14 Tage nach der ersten Dosis war das Risiko einer Covid-19-Infektion bei den Geimpften erheblich erhöht:

  • Demnach hatten die Bewohner der Heime ein um 40% höheres Risiko einer SARS CoV-2 Infektion als Ungeimpfte.

  • Die Angehörigen der Gesundheitsberufe hatten sogar ein um 104% höheres Risiko, sich zu infizieren.

Dieses Ergebnis war allerdings in einer Tabelle im Anhang versteckt und wurde erst später aufgedeckt, wie hier am 26. März 2021 berichtet. Deshalb wurden Geimpfte erst nach 2 (nach der ersten Spritze) bzw 3 Wochen nach der 2. Spritze zu Geimpften gerechnet. Infektionen, krankheiten und Todesfälle in dem Zeitraum wurden den Ungeimpften zugerechnet. Die Mitarbeiter im Gesundheitswesen in Alberta haben das wohl sehr rasch begriffen.

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇


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2 Kommentare

  1. Jan 17. Juli 2026 um 17:57 Uhr - Antworten

    Welches Vertrauen erwartet ein Gesundheitssystem, das versucht, seine Kunden wegzuspritzen? „Es ist dir nicht gelungen, mich zu zu beseitigen, daher gebe ich dir eine zweite Möglichkeit dazu“?

    Welches Vertrauen erwartet das Rechtssystem, das jedes Augenrollen bestraft? Welches Vertrauen erwarten Großunternehmen noch? Und welche Gefolgschaft die Politik?

  2. Gabriele 17. Juli 2026 um 17:38 Uhr - Antworten

    Warum kann ich nicht aufhören zu glauben, dass es bei der nächste Plandemie wieder ganz genauso sein wird… bis dahin haben sich Bonzen & Co eine neue Masse an treuen Followern aufgebaut und außerdem die gesellschaftliche Kontrolle verschärft und Gesetze passend geändert… wer dann nicht mitmacht, wird eben verhungern oder gleich „vogelfrei gegeben sein“… und schon ist man dann wieder einen Teil „nutzloser Esser“ losgeworden… alles wird immer infamer und offener geschehen… mit immer weniger Widerstand im „Volk“ – so befürchte ich es.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann. Benutzer haften für den Inhalt ihrer Kommentare.

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